Dienstag, März 27, 2012

Königspitze Ostrinne Solo - 27.03.2012


Zum Saisonabschluss noch ein richtiges Brett, 2000 hm rauf auf die Königspitze (3851 m) und dann bei besten Verhältnissen wieder runter. Gestern Abend gings nach Sulden, nach ein paar Stunden Schlaf im Auto startete ich dann um 1/2 5 Uhr. Bis über die Mittelstation gings über die Piste (450 hm, 1 1/2 Stunden). Vor der Linksbiegung der Piste (und der zweiten Brücke) rechts über kupiertes Gelände vorbei am Gletscherbruch des Suldenferners zum Einstieg der Rinne (1 1/2 Stunden, 550 hm). Für die Rinne und die Querung zur unteren Schulter benötigte ich dann unendliche 2 1/2 Stunden (ca. 600 hm). Unter anderem weil ich mehrmals Schi gegen Steigeisen und umgekehrt tauschen musste. Von der unteren Schulter an hieß es dann endgültig Schi tragen. Zur oberen Schulter steigt man steil neben den Begrenzungsfelsen hinauf (180 hm, 1/2 Stunde), von dort dann flach zum Gipfelaufbau und auf diesen wieder steil empor (240 hm, 3/4 Stunde). Am Gipfel war es windstill und so genoss ich die Sonne und machte 1/2 Stunde Pause um die Gipfelflanke auffirnen zu lassen. Die Abfahrt (55 Minuten) war dann der Wahnsinn, bis auf ein kurzes Stück in der Rinne war alles abfahrbar (sogar für mich). Es wechselte Pulver und Firn, nur kurz vor der Piste war ein beschissenes Harschstück dabei. Eine Traumtour, die auch (oder vor allem) alleine (ich war heute der Einzige in der Ostrinne) richtig viel Spaß machte.
Aufstieg: 2000 hm, 6:45 Stunden
Abfahrt: 2000 hm, 50 Minuten
2012_03_27_KoenigsspitzeOst

Sonntag, März 25, 2012

Isartrails und Bouldern Buchenhain - 25.03.2012

Das schöne Wetter musste heute einfach genutzt werden. Erst ausschlafen, dann mit dem Rad den Isartrails entlang bis Buchenhain, dort Bouldern. Über die Trails zurück ins HG, dort wieder Bouldern und dann noch zur Caro die Russlandvisa abholen. Jetzt steht Kamtschatka nichts mehr im Wege.

Samstag, März 24, 2012

Vorderberghörndl - 24.03.2012

Die Saisonsabschlussschitour (zumindest für Karin ;)) führte uns heute vom Hintersee zum Vorderberghörndl (2083 m). Vom Parkplatz gings erst mal mit Schi am Rucksack ins Tal hinein und dann einem Karrenweg bergauf folgend, bis wir unsere Schi endlich anziehen konnten (1 1/4 Stunden, 200 hm). Vom Weg gelangte man in eine Waldschneise (30 Minuten, 150 hm), dort trennten wir uns, um uns bei der Abfahrt wieder zu treffen. So stieg ich etwas flotter die teilweise ziemlich steile Schneise bis zur Gipfelflanke und über diese zum kleinen Gipfelkreuz auf (1 1/2 Stunden, 950 hm). Am Gipfel waren kurz vor mir die beiden Einheimischen, die mich überholt hatten angekommen und der Peter (kenn ich von FB) war auch da. Kurzer Ratscher und dann gings schon wieder im totalen Nebel runter. Der Gipfelhang war eigentlich relativ gut zu fahren. Knapp unter dem letzten Buckel vor dem Gipfelhang (ca. 1750 m) traf ich wieder auf Karin. Es begann zu donnern und so sahen wir zu, dass wir runter kamen. Nach dem Schi ausziehen stärkten wir uns noch mit einer Brotzeit und so konnten wir auch die 45 Minuten Schitragen verschmerzen. Als wir nach 5 Stunden wieder am Auto waren begann es zu regnen, perfektes Timing.
2012_03_24_Vorerberghoerndl

Freitag, März 23, 2012

Rauher Kopf - 23.03.2012

Nachdem uns mehrere Berchtesgadner (und der Stephan) abgeraten hatten das Hocheck zu machen da es zu abgeblasen ist, verwarfen wir unseren Plan am Watzmannhauswinterraum romantisch zu übernachten. Statt dessen gabs nach den Vormittagsterminen eine Frühjahreswanderung auf den Rauhen Kopf (1000 hm, Aufstieg 2 Stunden 50 Minuten, Abstieg 1 Stunde 40 Minuten). Schön wars, wenn auch oben noch ziemlich schneeig.
2012_03_23_RauherKopf

Donnerstag, März 22, 2012

Jenner/Stahlhaus und kleine Reibn - 21./22.03.2012

Für zwei gemütliche Tage in Berchtesgaden planten wir die kleine Reibn "light". Light weil nicht in einem Tag sondern in zwei mit Übernachtung im Stahlhaus.
Erster Tag: Von Hinterbrand gings hinauf zum Jennergipfel (1874 m) (2 1/4 Stunden, 750 hm). Am Gipfel waren wir alleine und ebenfalls alleine fuhren wir in den Königsberger Graben ab (30 Minuten, ca. 300 hm). Eine halbe Stunde früher wäre der Firn wahrscheinlich etwas besser gewesen, trotzdem eine super Abfahrt. Von dort stiegen wir ins Torrenerjoch zum Stahlhaus (1736 m) auf (30 Minuten, 200 hm). Dort sonnten wir uns und unternahmen einen Spaziergang zum Marterl für den Hirschbichler.
Zweiter Tag: Ohne Stress starteten wir erst um 8 Uhr zum Schneibstein (2276 m) den wir nach 1 1/2 Stunden (550 hm) erreichten. Die Abfahrt in die Windscharte (2103 m) ist ... naja seltsam. Von dort stiegen wir noch auf den Windschartenkopf (2211 m) um nach einer Frinabfahrt auf dessen Südseite wieder auf die Spur der kleinen Reiben zu treffen. Diese verließen wir aber sofort wieder Richtung Fagstein (2164 m) auf dem wir gemütlich Brotzeit machten. Der Umweg über die zwei Gipfel bringt schöne Abfahrten bei zusätzlichen 100 hm bzw. 200 hm. Die Abfahrt vom Fagstein war das Highlight der ganzen Tour. Bei der Bergwachthütte am Seeleinsee hieß es dann zum letzten Mal auffellen und wir stiegen noch mal ca. 200 hm auf die Hohen Rossfelder auf. Von hier gings einigermaßen gut zur Priesbergalm und weiter zur Königsbachalm. Von hier meist Schi tragend auf und ab zurück nach Hinterbrand.
Insgesamt:
Tag 1: 3 1/4 Stunden, 1000 hm Aufstieg
Tag 2: 4 1/2 Stunden, 1100 hm Aufstieg, 1600 hm Abfahrt
2012_03_22_KleineReibn

Dienstag, März 20, 2012

Pirchkogel - 20.03.2012

Nach dem schlechten Wetter der letzten Tage hatten wir heute blauen Himmel und Sonnenschein. Von  Kühtai gings durchs Schigebiet (die Pisten so gut wie möglich meident) zur Bergstation des Kaiserlifts (500 hm, 1 1/2 Stunden). Karin ließ ich weiter zum Pirchkogel gehen, während ich noch zur Grießkogelscharte (2586 m) aufstieg. Die Abfahrt war ein Traum, die zweite Spur und teilweise Pulver! Für den 200 hm Umweg benötigte ich 30 Minuten, was für Karin genug Vorsprung war, um kurz vor mir auf dem Pirchkogel (2828 m) zu kommen. Die restlichen 400 hm riss ich in 40 Minuten herunter. Damit blieben wir genau in der Zeit der Tourenbeschreibung. Vom Parkplatz Hohe Mut Bahn sind es 900 hm (mit Grießkogelscharte 1100 hm) in 2 1/2 Stunden. Mein neuer Schi (der Austauschschi den mir Dynafit nach meinem Bindungsbruch vor zwei Wochen geschickt hat) ist echt super, besser als der Alte (jetzt Guide XL, davor Mustagh Ata, etwas schwerer aber auch viel verwindungssteifer).
2012_03_20_Pirchkogel

Sonntag, März 18, 2012

Rif. Casati und Suldenspitze - 17./18.03.2012

Mit Claudi und Peter wollten wir eigentlich eine nette sonnige Runde in der Ortlergruppe gehen (Cevedale, Königsspitze). Vielleicht sollte man manchmal auf den Wetterbericht hören! Samstag gings relativ spät von Sulden zum Rifugio Casati. Über den Eisseepass gings noch ganz gut, kurz unter der Hütte standen wir dann im Whiteout. Wir benötigten für die 750 hm etwa 2 3/4 Stunden. Am Sonntag war das Wetter leider noch schlechter als vorhergesagt, so konnten wir nicht mal zum Cevedale rüber. Mit zwei anderen Paaren stiegen wir zur Suldenspitze (3387 m) auf, um auf der anderen Seite wieder nach Sulden abzufahren (↑ 150 hm, 30 Minuten; ↓ 1500 hm, 1 Stunde). Bruchharsch und Nebel machte die Abfahrt gar nicht sooo schön. Gemeinerweise war das Wetter nordseitig richtig gut als wir zu Vroni und Moschti fuhren, um den angebrochenen Tag mit ihnen zu verbringen.
2012_03_17_Suldenspitze

Sonntag, März 11, 2012

Alpbacher Sonnjoch - 10.03.2012

Endlich wieder Zeit einen weiteren Teil unseres Rätsels zu lösen. Nachdem wir fast ausgeschlafen hatten gings um 9 Uhr von Inneralpbach los. Bis zur Faulbaumgartenalm gings der Rodelbahn entlang (1 1/4 Stunden, 350 hm). Von dort aus aufs Steinbergjoch (1 Stunde 25 Minuten, 450 hm). Karin war schon ein wenig fertig, deshalb blieb sie hier zurück, während ich noch aufs Sonnjoch stieg (40 Minuten, 350 hm). Die Aussicht war ein Traum. Das Gipfelbuch war gefroren und ließ sich gar nicht so leicht aufschlagen, das Rätsel hab ich dann doch gefunden (oder eben auch nicht, danke Kathi und Hannes). Die südseitige Abfahrt zur Karin war ein traumhafter Firn und vom Sattel abwärts (nordseitig) hatten wir super Pulver. Sogar meine alten Schi machten bei diesen Bedingungen Spaß (trotzdem hoffe ich, dass Dynafit meine Tauschschi nächste Woche liefert). Eine schöne (entfernungsmäßig relativ lange, ca 8 km bei 1150 hm, 4 Stunden rauf und runter) Tour bei perfektem Wetter.
2012_03_10_Sonnjoch

Montag, März 05, 2012

Wildspitze Nordwand - 03.02.2012

Wie vor 2 Jahren verbachten wir das Wochenende mit Karins Arbeitskollegen im Pitztal. Dieses Mal nutzten wir gleich Samstag das gute Wetter für die Wildspitze. Bei Sonnenschein gings in 1 1/2 Stunden unter die Nordwand. Im Gegensatz zum Normalweg, waren wir hier ganz alleine (nur zwei Jungs überholten uns und machten die Wand direkt vor uns). Die Wand selbst war überraschend blank. So konnte ich Karin gut ans Seil nehmen und Sicherungen legen. Karin merkte die für sie ungewohnte Belastung ziemlich stark und so war sie recht fertig als wir 1 3/4 Stunden später am Nordgipfel standen (insgesamt 3 3/4 Stunden, 700 hm). 10 Minuten brauchten wir auf den Südgipfel und weitere 10 Minuten zum Schidepot. Die Abfahrt unter das Mittelbergjoch war viel zu schnell vorbei (15 Minuten) und in weiteren 15 Minuten gings wieder die 100 hm zurück ins Schigebiet. Bei der Abfahrt zum Notentleerungsweg brach mir dann die Bindung, zum Glück noch im Schigebiet, so konnte ich die Gletscherbahn ins Tal nehmen.
Sonntag waren wir noch am Riffelsee Schifahren und Montag stand der Schitag mit dem WKM (in Werfenweng) auf dem Programm.
2012_03_04_WildspitzeNord

Donnerstag, März 01, 2012

Rotspitz Ski+Climb - 01.03.2012

Die erste Tour im Blog war mit den Schiern zum Rotspitz und dann kletternd auf den Gipfel. Damals hats nicht funktioniert, knapp ein Jahr später wieder nicht. Und dann warteten Tommi und ich 3 Jahre: genug Schnee um die Latschen zu überdecken und Sonne damit es warm genug war, damit wir nicht wieder erfrieren.
Heute gings in 2 1/2 Stunden (1000 hm) zur Südwand des Rotspitz. Zuerst kletterten wir über den Mitteldurchstieg auf den Gipfel, nach dem Abseilen dann noch über die Alte Südwand. Beide Routen sind super abgesichert und nicht schwerer als 4+/5-, einfach Plaisierklettern! Die Abfahrt war dann etwas sulzig und vor allem durch den Wald eher ein Krampf. Trotzdem ein super Tag, da hat sich der Urlaub wieder ausgezahlt.
2012_03_01_Rotspitz