Samstag, März 30, 2013

Kleine Reibn - 30.03.2013

Das Wetter war heute ganz passabel und so überlegte ich ein bisserl was für die Kondition zu tun. Von Königssee gings hinauf zur Mittelstation und dann weiter über den Spinnergraben knapp unter die Bergstation der Jennerbahn (1100 hm, 2 Stunden). Von dort fuhr ich dann mit Fellen ab und zog hinüber ins Torrener Joch zum Stahlhaus (100 hm, 20 Minuten). Und weils bis hierher so schön war, gings gleich ohne Pause weiter auf den Schneibstein (500 hm, 1½ Stunden). Der Wind hatte aufgefrischt und von Süden her zogen tiefe Wolken herein, trotzdem entschied ich mich nicht (die Scheißabfahrt) vom Schneibstein zu nehmen sondern weiter zum Seeleinsee (30 Minuten) und über die Hohen Rossfelder (100 hm, 20 Minuten)  zu gehen. Beim Auffellen vor den Hohen Rossfeldern schneite es schon ziemlich stark, so dass alle Spuren fast vollständig überdeckt waren. Die Abfahrt war dann bis zur Prienbergalm überraschend gut, weiter zur Königsbachalm dann aber, aufgrund des Regens, der reinste Dreck (20 Minuten). In 30 Minuten gings dann wieder mit Fellen zur Mittelstation und weitere 10 Minuten später stand ich wieder in Königssee. Nette 1800 hm Runde in 5½ Stunden und die neue Überhose hat sich ab dem Schneibstein richtig ausgezahlt.
2013_03_30_KleineReibn

Freitag, März 29, 2013

Jennerbahn Bergstation - 29.03.2013

25 Tage ohne Tour, das gabs schon lange nicht mehr, aber eine Grippe hatte mich ganz schön ins Bett gedrückt. Heute testete ich ein wenig ob ich mich denn immer noch bewegen kann. Die Antwort: Ja, geht so. Von Hinterbrand schnaufte ich im dichten Schneetreiben, mit unzähligen Verschnaufpausen, über den Spinnergraben zur Jennerbahn Bergstation (1 Stunde 40 Minuten, 680 hm). Oben hatte sich der Nebel etwas gelichtet und gab die Sicht auf Brett, Schneibstein, Windschartenkopf und Faggstein frei. Um Karin eine zweite Fahrt auf tief verschneiter Straße nach Hinterbrand zu ersparen gings mit den Skiern runter nach Königssee (¼ Stunde, 1200 hm)
2013_03_29_Jennerbergstation

Montag, März 04, 2013

Rauher Kopf - 04.03.2013

Auf dem Weg nach Linz zu meinem letzten Industriepartnertreffen machten wir einen Stopp im BGL. Ein Grund für mich einen Nachmittagspaziergang auf den Rauhen Kopf (1604 m) zu machen. Ab der Kastensteiner Wand war durchgehend Schneedecke und so benötgte ich heute zum "Blauen Kastl" eine Stunde. Weiter wurde der Schnee immer tiefer und die Spuren weniger. Unterhalb des kleinen Rauhen Kopfes hatte ich dann einen Verhauer, wegen dem ich ein ziemliches Stück wieder absteigen musste. Den Gipfel erreichte ich dann kurz vor derm Sonnenuntergang (insgesamt mit Verhauer 2¼ Stunden, 1150 hm). Beim Abstieg entschied ich mich für die Überschreitung des kleinen Rauhen Kopfes direkt am Grat (wo es die Wechten zuließen) den ich genau bei Sonnenuntergang erreichte (½ Stunde, 50 hm). In beginnender Dämmerung sputete ich mich zum Abendessen bei Karins Eltern (¾ Stunde).
2013_03_04_RauherKopf

Sonntag, März 03, 2013

All and Easy bei Kathi und Hannes - 01.-03.03.2013

Bevor das, von Bäda initiieren, All and Easy am Freitag (diesmal in Innsbruck bei Kathi und Hannes) starten konnte, unternahmen Karin und ich noch eine kleine Skitour im Rofan. Von der Bahn gings zum Rofanspitz (1½ Stunden, 450 hm) und dann die schöne, lange Abfahrt hinunter nach Wiesing (bis Astenberg, 1500 hm). Überraschend guter Schnee bei strahlendem Sonnenschein.
2013_03_01_Rofanspitze

Der Abend bei Kathi und Hannes war dann sehr nett, mit gutem Essen und doch dem einen oder anderen Bier. So war das Aufstehen am Samstag dann umso schwerer. Um ½ 9 Uhr konnten wir dann von Lüsens aus starten. Flach gings bis in den Talschluss und dann über eine Steilstufe ins Längental und wieder flach unterm Westfalenhaus taleinwärts. Eine weitere Steilstufe führte uns auf den Grüne-Tatzen-Ferner und dann relativ flach zum Skidepot knapp unter dem Gipfel (4 Stunden, 1600 hm) des Hohen Seeblaskogels (3235 m). Die Schneebedingungen bei der Abfahrt waren dann sehr unterschiedlich, mieser Schnee im Gipfelbereich, schöner Frühjahrespulver im Mittelteil und abgefahren und eisig im Schlussteil. Eine Traumtour trotz der leidigen Flachpassagen.
Sonntag gings dann mit Christian nach Hochfügen und während Christian und Karin Ski fuhren wanderten Paul und ich auf die Almen unter dem 8er Jet (1¼ Stunden, 500 hm). Dort tauschten Karin und ich damit ich auch noch zum Fahren kam. Am Ende gings noch rauf zum 8er Jet (½ Stunde, 150 hm) und damit ins Tal. Wieder ein Traumtag.
2013_03_03_HochFuegen