Samstag, August 31, 2013

Fehmarn – 22.08.-29.08.2013

Die Woche bei Rada, Carsten und Nikolai war einmal eine andere Art des Urlaubs. Keine Berge, kein Fels, kein Eis und kein Klettern, wobei, doch Klettern gabs schon. Die Woche hatten wir bestes Wetter und so machte ich gute Fortschritte beim Windsurfen, definitiv ein lustiger Sport den ich weiterführen will. Am letzten Abend schafften wir es dann auch noch zum Silo-Climbing in Burgstaken, 40 Meter hohe Getreidesilos an denen außen Toprope Routen eingeschraubt sind. Rada probierte das Klettern aus und schien Gefallen daran zu finden, zum Abschluss stieg ich noch die drei Vorstiegsrouten vor (UIAA 3+, 5 und 6). Ein super entspannter Urlaub, den wir nächste Woche gleich noch mal machen würden wenn die 1000 km Fahrt nicht wären.
2013_08_22-28_FehmarnBlog

Donnerstag, August 22, 2013

Pflughörndl - 21.08.2013

Da Dienstag schlechtes Wetter war verschoben wir Karins Geburtstagstour um einen Tag und besuchten stattdessen das Haus der Berge in BGD. Am Mittwoch passte das Wetter dann und so starteten wir im Frühnebel von der Scharitzkehl. Da ich das letzte Mal schon den Einstieg in den Pflugtalsteig gesucht hatte benötigten wir nur ½ Stunde zum Einstieg, ½ Stunde ins Tal und weitere 1½ Stunden in die Pflughornscharte (2½ Stunden, 950 hm). Von dort gings dann über den Normalweg (UIAA III+) auf den Gipfel (½ Stunde, 1 SL). Karin bekam ihren Geburtstagskuchen und schon seilten wirwieder ab und spurteten übers Alpeltal hinunter (1½ Stunden) und zurück in die Scharitzkehl (¼ Stunde) um den Nachmittag noch am Chiemsee Rocks zu verbringen. Wirklich schöne Tour, etwas langer Zustieg für leichte Kletterei, aber wirklich tolles alpines Ambiente (5¼ Stunden, 1100 hm).
2013_08_21_Pflughoerndl

Sonntag, August 18, 2013

Schlüsselloch- und Spielberghöhlen - 17./18.08.2013

Dieses Jahr schaffte ich es endlich als Trainerfortbildung von Erich die Grundlagen der Speläologie vermittelt zu bekommen. Zusammen stiegen wir am Samstag von der Lederstube zur Schlüssellochhöhle auf (600 hm, 1¾ Stunden). Für die doch recht beeindruckende Begehung (Tiefe: 156 m, Länge: ca. 1400 m) mit den zwei Abseilstellen benötigten wir 2¾ Stunden. Um zu Übernachten stiegen wir zum Hochrieshaus auf (350 hm, 55 Minuten) und gönnten uns noch ein oder zwei Weißbier. Nach einer furchtbar heißen Nacht im Lager gings in der Früh wieder zurück, diesmal zur Großen Spielberghöhle, oder besser was wir dafür hielten. Nach stundenlangem Schlufen und Schleifsäcke Schieben kamen wir dann zu dem Schluss, dass wir die Abseilstellen wohl einfach nicht finden. Wieder in der Sonne beschlossen wir noch ein wenig die Umgebung zu erkunden und siehe da, wir fanden die wirkliche Große Spielberghöhle (die vorher war wohl die Kleine). Unglaublich welche Möglichkeiten diese Höhle bietet (und das ganz ohne Kriechen zu müssen), wir fanden mindestens 3 Schächte die sich abzuseilen gelohnt hätten. Hunger und Müdigkeit trieben uns aber zur Frasdorferhütte und wieder nach Hause. Eine super Fortbildung, einen großen Dank an Erich!
2013_08_18_Spielberghoehlen

Freitag, August 16, 2013

Anfängerfreuden am Untersberg - 16.08.2013

Ein super schöner Tag will auch super schön genutzt werden, also mit Karin ab an den Untersberg zu den Anfängerfreuden (8 SL, 5(eine Stelle, der Rest leichter)). Von Ettenberg gings zum Scheibenkaser (650 hm, 1 Stunde 20 Minuten) und weiter Richtung Hochthron bis zur Abzweigung des Zustiegs (100 hm, ½ Stunde) und über eine Rinne zum Einstieg (130 hm, 25 Minuten). Am Einstieg trafen wir eine andere Seilschaft, die uns fragten ob es uns was ausmachen würde wenn sie zu erst einsteigen, na von uns aus gerne. Nach einer ¾ Stunde wurde es mir dann aber doch zu blöd und nach der 2 Seillänge hatten wir sie dann auch überholt. Die Tour geht meist durch festen Fels und ist fast wie in der Halle abgesichert (einige BH hätten sich die Erschließer sparen können, da an vielen Stellen wirklich gut mit Keilen oder Friends abgesichert werden könnte). Die Schlüsselstelle am Anfang der 5 Seillänge ist ganz lustig und ich musste sogar kurz nachdenken wie sie zu lösen ist. Im oberen Teil stieg dann auch Karin vor und nach etwa 3 Stunden erreichten wir den Ausstieg bei der Liftstütze des Stöhrhauses. Nach einer ausgiebigen Pause machten wir uns an den Abstieg durchs Mittagsloch zum Scheibenkaser (1 Stunde 20 Minuten) und wieder zum Auto (55 Minuten). Eine nette Kletterei, durch den langen Zu- und Abstieg aber eher eine Ganztagesunternehmung (1150 hm, fast 9 Stunden).
2013_08_16_Anfaengerfreuden

Donnerstag, August 15, 2013

Grünsteinsteig - 15.08.2013

Trotz ewiger Trainingspause liefs auch für Karin heute super im Grünsteinklettersteig. Vom Königssee gings zum Einstieg (250 hm, 35 Minuten mit Anziehen) und über die Räuberleiter in die schwerere Variante hinauf zum Gipfel (450 hm, 1 Stunde 50 Minuten), wobei der obere Teil eher an einen Wanderweg erinnert. Bei der Grünsteinhütte gabs dann noch ein Radler für unsere trockenen Kehlen bevor wir in Windeseile zum Königssee abstiegen (40 Minuten) zu Paul und Karins Mutter. Netter Steig, auch wenn der obere Teil an eine Almwanderung erinnert.
2013_08_15_Gruensteinsteig

Montag, August 12, 2013

Kühtaile und Piburgersee - 10./11.08.2013

Dieses Wochenende in Ötz war ein sehr entspannter Vorgeschmack aufs Wandern mit Kindern. Am Samstag gings von Hochötz übers "Rote Wandl" und dem Tierpfad zur Kühtaile Alm und am Sonntag wanderten wir zum Piburgersee und über die Wellerbrücke wieder zurück.

Donnerstag, August 08, 2013

Steftensteig Kehlsteinhaus - 08.08.2013

Ein dringender Besuch brachte uns heute ins BGL, so konnten wir mit Paul eine kleine Runde drehen. Von der Scharitzkehl über den Steftensteig an den Anfang des Mandlgrat (800 hm, 2 Stunden), weiter zum Kehlsteinhaus und über die Ligaret zurück zur Scharitzkehl (1½ Stunden). Nette Runde die wir vor ein paar Jahren schon mal mit Karins Vater gemacht hatten.
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Dienstag, August 06, 2013

Guggihütte, Eigertrail und First - 03./04.08.2013

Alle Jahre wieder, die Guggihütte mit Dani. Den Aufstieg von der kleinen Scheidegg brachten wir trotz dem Zusatzgewicht durch Paul schnell hinter uns (↑880 hm, ↓160hm, 2¾ Stunden) und so konnte ich das gute Wetter nutzen um mir den Einstieg der Lauper und die Verhältnisse im Nollen anzusehen (beide sehr gut im Moment). Zu erst gings aufs Mönchsplateau (↑300 hm, 35 Minuten), diesem folgte ich bis zu einer markanten Rippe (genau bei der Höhe wie im Führer angegeben) die ins Gletscherbecken unter der Nordwand führt (↑100 hm, 10 Minuten). Über diese schuttbeladene Rippe kommt man auf ein Firnfeld (↓100 hm, 15 Minuten) dem man einfach ins Gletschbecken folgen kann. Da ich noch Zeit hatte stieg ich von hier zum Eisfeld unter dem Nollen auf (↑200 hm, 20 Minuten). Zurück zur Guggi gings dann in Windeseile (40 Minuten) um zum Abendessen zu kommen und dem schweren Gewitter das über den Mönch zog zu entgehen. Der Abend und die Abendstimmung mit Dani, Oki, Marcel, Eva und Ulli war dann wirklich was ganz besonderes. Zum Frühstück begrüßte uns dann, nach der klaren Nacht, wieder ein Gewitter, kurz danach gab es aber schönsten Sonnenschein um gemeinsam abzustiegen (2 Stunden). Beim Beschneiungssee verabschiedeten wir drei uns dann und folgten dem Eigertrail nach Alpiglen (↑150 hm, ↓700 hm, 2 Stunden). Endlich konnten wir auch unseren Gewinn vom 100 Jahre Guggi Fotowettbewerb einlösen. Mit der Bahn gings den First hoch und in ¾ Stunde (150 hm) zum Bachalpsee.
Ein wirklich sehr schöne Wochenende bei eigentlich zu hohen Temperaturen.
2013_08_03_GuggiBlog