Sonntag, Januar 26, 2014

Götschen und ISPO - 26.01.2014

Vor dem Frühstück nutzte ich den Neuschnee für eine Pulvertour auf den Götschenkopf (1 Stunde 20 Minuten, 700 hm). Wie gestern durfte ich bis zum Skigebiet spuren, am Gipfel blies mich der Wind fast weg, dafür war die Abfahrt von oben bis unten ein Pulvertraum, fast ohne Steinberührungen.
Dann gings wie jedes Jahr auf die ISPO. Es gab nicht viel Neues oder gar Inovatives. Wir freuten uns wieder Johanna am Chillaz Stand zu treffen, aber sonst werden es immer weniger bekannte Gesichter.
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Samstag, Januar 25, 2014

Götschen - 25.01.2014

Endlich hats geschneit, zwar nicht die Welt, aber zumindest ist es weiß bis ins Tal. Grundlage ist keine da und in der Höhe wo die Grundlage passt, ist die weiße Pracht wieder mit viel Wind herunter gekommen. Ich muss wieder alleine gehen, also mach ich das beste draus und gehe, wie so oft, auf den Götschen. Diesmal ist es wie eine Skitour, die Talabfahrt muss ich sogar spuren (50 Minuten, 400 hm), im Skigebiet ist wenig los und auf den Götschenkopf hinauf ist genug Schnee (½ Stunde, 300 hm). Es geht runter zur Götschenalm und ich felle wieder auf (10 Minuten). Dieses Mal steige ich für den Weg zum Söldenköpfl auf. Das ist zwar weiter als an der Piste entlang, hat aber dafür auch Skitourencharakter und man ist alleine (50 Minuten, 450 hm). Bei der Abfahrt ins Tal erwischt man dann sogar etwas Pulver, neben jeder Menge Steine, aber wenns das nicht aushält häts auch kein Tourenski werden dürfen (¼ Stunde).
2014_01_25_Goetschen

Mittwoch, Januar 22, 2014

Disentis mit Bergzeit und Mammut - 18./19.01.2014

Bergzeit und Mammut hatten ins Disentis eingeladen und dieses Wochenende war es endlich soweit. Powder beginnt zwar diesen Winter eher im Kopf aber wir fanden auch außerhalb unseres Kopfes genug um nicht nur schöne Aufnahmen zu machen, sondern so richtig Spaß zu haben. Und Spaß war in unserer Gruppe, bestehend aus Sabi (Knickse und staatlich geprüfte Skilehrerin), Eva (Sportstudentin), Martin (staatlich geprüfter Skilehrer), Thomas (Bergführer), Manu (Mammut Alpine School), Christoph (Powder Magazine) und mir, garantiert. Bei den ersten, kürzeren Powderruns lernten wir uns kennen und schnell gings an die 1500 - 1600 hm Abfahrten durchs Val Pintga und Val Acletta. Am Abend regenerierten wir unsere Oberschenkel in der Sauna und stärkten den Rest mit Bier und Käsefondue.
Nach einem lustigen Abend gings Sonntag in den westlichen Teil des Freeridegebiets, ins Val Segnas. Die Wolken und Nebel zogen herum und die Sicht war relativ bescheiden, trotzdem stiegen wir am Nachmittag noch in die Scharte zwischen Piz da Strem und Piz Gendusas auf (1 Stunde, 300 hm). Das Glück ist mit den Mutigen und so klarte es auf und die Sicht ins Val Strem war nahezu perfekt. Mit der Abfahrt durchs Val Strem krönten wir ein sehr geniales Wochenende. Da störte es auch nicht, dass Martin und ich uns auf der Heimfahrt noch zwei Mal verfuhren. Ich bin schon neugierig auf die Fotos und Artikel von Christoph. Danke an alle die dabei waren und an alle die das Wochenende ermöglicht haben.
2014_01_18_DisentisBergzeitMammut

Und hier eine Auswahl an Fotos von Christoph, Eva und Martin:
2014_01_18_DisentisPowderMag

Und hier der Bericht von Christoph für Bergzeit mit noch mehr Fotos.

Sonntag, Januar 12, 2014

Glungezer - 12.01.2014

Mit meinem Vater schaute ich heute auf die Sonnenspitze (2639 m) und den Glungezer (2677 m). Wie beim letzten Mal starteten wir von Halsmarter (weiter unten ist leider kein Schnee) und folgten der Piste zur Tulfein (1 Stunde 10 Minuten, 530 hm) wo mein Vater umkehrte. Zum Tulfeinjöchl kann man außerhalb des Skigebiets gehen (25 Minuten, 200 hm) und an der Schäferhütte vorbei gehts zum Gipfel. Heute zuerst auf die Sonnenspitze (40 Minuten, 400 hm) und dann über den Grat zur Glungezerhütte und zum Glungezer (10 Minuten, 60 hm). In einer halben Stunde gings zurück nach Halsmarter. Eine nette 1200 hm Skitour bei bestem Wetter, nur leider ist wirklich wenig Schnee und wegen der tollen Abfahrt muss man den Glungezer wirklich nicht machen.
2014_01_12_Glungezer

Donnerstag, Januar 02, 2014

Wurzeralm, Nons und Rossfeld - 30.12.2013 - 02.01.2014

Dieses Jahr hatten wir ein etwas chaotisches Sylvester. Am Montag gings in der Früh nach Spital am Pyhrn und weil die anderen alle beim Skitfahren auf der Wurzeralm waren, nutzten wir das relativ gute Wetter für eine Skitour in dem kleinen Skigebiet. Die erste Überraschung dann am Parkplatz, hier zahlt man als Tourengeher nicht fürs Parken sondern für das Aufsteigen, 4€/Person/Tag. Naja, was solls, Geld eingeworfen und los gings. Die Aufstiegsspur die man benutzen muss ist ... naja sie ist halt da, aber sicher keine 4€ wert. Trotzdem wars ganz nett. Bis zur Bergstation benötigten wir mit vielen Pausen 1¾ Stunden (650 hm) und fuhren dann in den Kessel zur Bärenhütte ab, um mit den anderen zu Mittag zu essen. Zur Abfahrt mussten wir wieder zur Bergstation aufsteigen (¼ Stunde, 50 hm), um die unglaublich schlechte Talabfahrt zu erreichen. In Oberösterreich ist im Moment halt auch kein Schnee.
2013_12_30_Wurzeralm

Nach einem Fahrtag wanderten wir am Mittwoch von der Hausstatt zu den Hütten unterhalb der Nons, um zu Rodeln. In Tirol ist auch nur wenig Schnee, aber die Rodelbahn von der Nons ist super in Schuss. Am Abend gings dann wieder ins BGL um Paul abzuholen.
So konnten wir den Donnerstag noch für eine kleine Skitour aufs Rossfeld nutzen. Von der Mautstelle (weiter unten ist kein Schnee) folgt man dem alten Schlag aufs Rossfeld (1¼ Stunden, 400 hm). Die Skitourenregelung hier finde ich ganz gut, da ausnahmsweise nicht mit Strafen gedroht wird, sondern an die Fairness aller Beteiligten appelliert wird.
2014_01_02_Rossfeld