Mittwoch, Dezember 28, 2016

Götschen und Großer Rotofenturm - 28.12.2016

Über Nacht hatte es ein wenig geschneit, so konnten wir, nachdem wir Paul bei der Skischule abgegeben hatten, noch eine Runde auf den Götschen gehen. Christoph, ein ehemaliger Schulkollege von Karin, der seine Tochter auch im Skikurs hatte, begleitete uns dabei (1 Stunde, 450 hm). Vom Kopf kann man immer noch nicht abfahren, aber die FIS-Abfahrt war definitiv in besserem Zustand als gestern. Die zweite Runde machte ich dann noch alleine (41 Minuten, 450 hm).
Der Nachmittag gehörte dann Bäda und mir. Von Hallthurm stiegen wir in den Rotofensattel (1 Stunde 10 Minuten, 600 hm) und begutachteten die Westflanke auf das Kinn. Über die Felsen hatte sich eine dünne Eisschicht gelegt (wahrscheinlich Feuchtigkeit aus dem Nebel/Wolken der letzten Tage) was nicht gerade einladend aussah, so stiegen wir zur Berchtesgadener Rinne ab/auf (¼ Stunde, 50 hm). Die Rinne war zwar feucht und schneeig aber gut zu klettern. Erst nach der Scharte waren einige Stellen eisüberzogen, was uns zwar langsam machte aber nicht vom Gipfel abhielt (1½ Stunden). Die Stimmung war fenomenal, vor allem weil die Sonne langsam begann unterzugehen. Deshalb hieß es für uns schnellstens wieder runter. Am vereisten Grat seilten wir ab und für die Querung in die Scharte hatten wir ein Geländerseil eingerichtet. Nach dem Abseilen durch die Reichenhaller Rinne (50 Minuten) mussten wir nur noch in der beginnenden Dunkelheit zum Auto absteigen (¾ Stunde). Endlich wieder eine "sinnbefreite" Aktion mit Bäda, die neben den kalte Fingern und einigen Flüchen wegen des Eises, sehr viel Spaß gemacht hat.
2016_12_28_HexenNase

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