Montag, März 29, 2010

Skitour Wildspitze - 29.03.2010

Nach einem perfekten Skitag mit 20 cm Neuschnee und Sonnenschein am Pitztaler Gletscher starteten wir (Karin, Marc, Kathrin, mein Dad und ich) am Sonntag um 8:30 Uhr zur Wildspitze. Leider konnten wir erst um kurz nach 10 Uhr vom Mittelbergjoch starten da die Lifte erst so spät öffneten. Nach 3 Stunden im immer stärker werdenden Wind erreichten Marc, Karin und ich den Gipfel. Mein Dad und Kathrin haben am Skidepot umgedreht und es sich ein wenig unterhalb im Windschatten gemütlich gemacht. Die Abfahrt war wegen der schlechten Sicht ziemlich spannend. Der Gegenanstieg wieder ins Skigebiet und die Abfahrt ins Tal rundeten die Tour noch ab.
2010_03_28_Pitztal

Samstag, März 20, 2010

Skitour Haidachstellwand - 20.03.2010

Mein Dad und ich starteten heute ziemlich früh (naja, wenn kurz nach 7 Uhr früh ist) um die steigende Lawinengefahr im Tagesverlauf bei den herrschenden frühlingshaften Temperaturen zu minimieren. So standen wir (also zumindest ich) um 10:20 Uhr auf dem Gipfel der Haidachstellwand im Rofan. Im Gegensatz zu allen anderen Gipfeln ist dieser selten überlaufen, auch heute trafen wir nur einen ehemaligen Schulkollegen meines Vater (während man die Ameisenstraßen aufs Seekarl und den Rofanspitz sah). Die 1200hm von Maurach schafften wir in 3 Stunden, der Schnee war etwas schwer zu fahren aber die Talabfahrt ging gerade noch so bis zum Auto.
2010_03_20_Haidachstellwand

Freitag, März 19, 2010

Klettern in Achleiten - 19.03.2010

Nach einem langen Winter haben wir heute wieder mal Fels unter die Finger bekommen. Hannes und ich nutzten das gute Wetter um den Nachmittag in Achleiten zu verbringen. Eine 6b verlange von uns einiges ab (der Hannes ist ein Beißer und ich ein Scheißer), die 6a danach war dafür ein richtiger Spaß. Eindeutig besser als das gute Wetter im Büro zu verplempern.
2010_03_19_KletternAchleiten

Montag, März 08, 2010

Lawinenkurs - 07.03.2010

Am Sonntag war es bei wunderschönem Wetter so weit, wir (Mama, Papa, Moschti, Karin und ich) frischten unsere Lawinenkenntrisse ein wenig bei einem Kurs mit einem Bergführer auf. Dabei gings auf das Marendköpfl bei Scharnitz und dann weiter über den bewaldeten Rücken zum Mittagskopf. Noch selten habe ich für 700 hm 4 Stunden gebraucht, schon gar nicht wenns eine Skitour war. Dafür war es sehr lehrreich (ich war sehr positiv überrascht wie der Hannes den Kurs gemacht hat) und die Abfahrt war wegen des frischen Schnees vom Vortag einfach traumhaft.
2010_03_07_Lawinenkurs

Montag, März 01, 2010

Skitourenwochenende Lechtal - 27./28.02.2010

Durch den Föhn und die frühlingshaften Temperaturen der letzten Woche hatten die noch stehenden Eisfälle ungefähr die Konsistenz des Vanilleeises der Eisdiele bei uns um der Ecke. Also ließen wir die Eisgeräte im Auto und starteten mit den Anderen eine Skitour auf die Ettaler Kreuzspitze. Nach 2 1/2 Stunden (900 hm) war das Skidepot erreicht und nach einer weiteren Stunde (300 hm) erreichten wir den Gipfel mit einer Wahnsinnsaussicht. Die Abfahrt war dann ungefähr so bescheiden wie gedacht (nur der erste Hang war super), was am Abend beim Hias in Stanzach natürlich ausgiebig begossen werden musste.
2010_02_27_EttalerKreuzspitze

Nach einem Katerfrühstück stiegen wir von der Namloserstraße nach Fallerschein auf. Am Talgrund bevor es  zur Namloser Wetterspitze geht kehrten wir dann nach 1 3/4 Stunden (550 hm) um, der starke Wind, die unsichere Lawinenlage für die nächsten Hänge und der gestrige Abend hatten ihren Tribut gefordert. Nach einer Abfahrt in herrlichstem Pulver (ich lach mich tot), kehrten wir noch beim Hans in Fallerschein ein und genossen den Sonnenschein im Windschatten seiner Hütte.
2010_02_28_NamloserWetterspitze

Montag, Februar 22, 2010

Eisklettern Kandersteg "Crack Baby" - 20./21.02.2010

Am Freitag Abend war es so weit, Jaro und ich fuhren nach Kandersteg um uns Crack Baby (WI 6) anzusehen. Die Nacht verbrachten wir im Auto und am Samstag sahen wir uns zunächst die Fälle im Öschinienwald an. Obwohl wir früh dran waren, war Haifischzähne (WI 5+/6-) schon besetzt. Mehr Power durch sportliche Aufkleber und Reise Integral scheinen letzte Woche abgebrochen zu sein (schade, die hätte ich zumindest gerne gesehen). Zum Warmklettern machten wir Namenlos (WI 4+) und nach dem Abseilen packten wir am Parklatz unsere 7 Sachen (im Öschiwald war es schon bumsvoll, wie in einem Klettergarten bei Kaiserwetter und spätestens jetzt waren alle Fälle belegt mit einer Warteschlangen) und fuhren nach Mitholz um zur Breitwangfluh aufzusteigen. Für die 700 hm benötigten wir ca. 3 Stunden, nach denen wir durch den Schnee und das schwere Gepäck ganz schön fertig waren. Beim Aufstieg und Biwak konnten wir noch eine Seilschaft in den obersten Längen und beim Abseilen in Crack Baby beobachten. Um 5:30 Uhr hieß es dann aufstehen und kurz Frühstücken. Der Zustieg gestaltete sich als äußerst unangenehm da wir teilweise bis zur Hüfte versanken (die Tourenschi hatten wir bei dem weitgehend schneefreien Zustieg zurück gelassen). Um 8 Uhr konnten wir endlich einsteigen. Die erste Länge (ca. 100hm, am "laufenden" Seil mit T-Blocks) stieg ich vor . Das Eis war dünn und spröde, aber gut kletterbar. Aber der nächsten (steilen) Länge stieg Jaro vor. Der Zapfen eine Seillänge weiter war zwar zusammengewachsen, aber recht dünn (ca. 1/2 Meter) so war die kurze Eisvorhanglänge mit 150 Metern Luft unterm Hintern relativ spannend. Die darauffolgende Zapfen/Röhren Länge verlangte von Jaro alles ab und auch die danach kommende steile Länge dauerte etwas bis Jaro sie meisterte. In der letzten, etwas flacheren Länge (ca. 30-40 Meter bis zum Ausstieg) kehrten wir dann um, da unsere Umkehrzeit (15:00 Uhr) schon überschritten war und wir noch ans Abseilen und den Abstieg denken mussten. Nach Abseilen an Sanduhren und Bohrhaken und einem rasanten Abstieg ins Tal starteten wir fertig aber glücklich die Heimreise nach München. Ich kann mit Fug und Recht behaupten, dass ich noch nie so viel Luft unterm Hintern hatte im Eis und mich nur selten so "angeschissen" habe wie in Crack Baby.

2010_02_21_Kandersteg

Montag, Februar 15, 2010

Skifahren/Eisklettern Ötztal - 13./14.02.2010

Seit längerem stand wieder mal ein Wochenende in Ötz an und im Gegensatz zu Bayern hatte es hier keinen Schnee, dafür aber schönes Wetter. Strahlendblauen Himmel nutzten wir am Samstag für einen Skitag am Hochzeiger im Pitztal. Der Sonntag stand dann wieder im Zeichen des Eiskletterns und da war der wenige Schnee nur hilfreich. Die ersten zwei Seillängen waren nicht der Rede wert, aber die Abschlusssäule hatte es dann in sich (und der Flo(h) der alte Feigling hatte nach dem eher bescheidenen Säulenvorbau  (WI 4+/5-, ziemlich röhriger Mist) auch schon wieder die Hose dermaßen voll, dass er eine Sanduhr baute und abseilte).
2010_02_14_SchiEisOetz

Montag, Februar 08, 2010

Skirennen Karin / Eisklettern Königssee - 05./06.02.2010

Am Freitag Abend hatte Karin Skirennen von ihrer Arbeit aus. Die Veranstaltung nutzten wir um am Götschen Nachtskifahren zu gehen und danach ein wenig zu feiern. Denn zu feiern gabs einiges, zB. Karins Gruppensieg  (Seniorenklasse 2 ;-)) und ihren Tagessieg (ja sie hat auch alle noch jüngeren Mädels um mindestens 1 Sekunde abgehängt).
Der Samstag war dann eher verschlafen und wir starteten ziemlich spät in die Fronau zum Eisklettern. Dort wie auch in Schneizlreuth erwartete uns aber Schnee-Regen und kaum Eis. Also gings weiter nach Königssee wo wir uns am Canyon an der Rodelbahn zu schaffen machten. Statt Regen gabs hier Schneefall, aber die Temperaturen der letzten Tage hatten auch hier dem Eis gewaltig zugesetzt. Nach einem Fall (ca. WI 3) flüchteten wir ins Warme.
Sonntag begann dann mit Halsschmerzen und Sonne, die wir aber bald Richtung graues München verließen um auf die ISPO zu gehen. Der Bouldercup dort war auch schon mal spannender, aber sonst wars wie jedes Jahr, nett zum Durchspazieren und Sehen was es Neues gibt.
2010_02_07_SkirennenEisklettern

Sonntag, Januar 31, 2010

Eisklettern Farchant - 31.01.2010

Nach einem super Abendessen vom Weis (danke noch mal), schliefen wir am Sonntag etwas länger und starteten um 11 Uhr nach Farchant. Irgendwie war an dem Tag aber der Wurm drin. Die 35 Minuten Zustieg dehnten sich nach einem Verhauer auf fast 2 Stunden aus und beim Auspacken der Seile merkte ich, dass Peters Eisschrauben wohl irgendwo sind, aber nicht mit dabei. Also 2 Seilschaften (Marc, Peter, Karin und ich) und nur 9 Schrauben.....Mahlzeit. Dann das Nächste, meine Handschuhe, schön gefrohren, weil ich Idiot sie am Freitag nicht mehr zum Trocknen ausgepackt habe. nach 10 Meter unglaublich hartem, spröden Eis ist dann Ende mit klettern, meine Finger sind durchgefrohrne und beim Auftauen auf dem Band hätte ich schreien können. Am Ende sind wir dann doch noch ein wenig geklettert (ich mit Karins Handschuhen), alles so im Bereich WI 3/3+ vielleicht sogar WI 4-.
2010_01_31_EiskletternFarchant

Samstag, Januar 30, 2010

Eisklettern Mariafall - 29.01.2010

Am Freitag nach der Arbeit genehmigten sich Tom und ich noch den Mariafall in Pertiau. Nach 45 Minuten Zustieg (davon 1/2 Stunde gehirsche und gestapfe durch ein Bachbett) standen wir unter ihm. Sieht eigentlich gar nicht so schlimm aus von unten und groß ist er auch nicht. Zuerst gehts 4-5 Meter senkrecht hinauf, dann in etwa 70-75° steilem Eis, das ist aber leider ziemlich morsch. Mein Plan die ersten Schrauben am Zapfenbeginn zu setzen ist bald vergessen und ich setze sie wo es die Eisqualität zulässt. Die ersten drei Meter am Zapfen gehen eigentlich ganz gut, dann will ich zum Schraube setzen über ein Eisgerät sichern und dabei wickelt sich eines der Halbseile um meinen Fuß (verdammter Anfängerfehler). Fast 10 Minuten benötige ich um das Wirrwarr zu entwirren, dann sind meine Arme richtig zu und ich setz mich in die Schraube (zweiter Anfägerfehler). Damit ist nämlich meine Vorstiegsmoral weg, ich setze noch eine Schraube ca. 1,5 Meter weiter oben und muss mich schon wieder setzen, das nutze ich um die untere Schraube wieder mitzunehmen (man weiß ja nie). Jetzt setze ich Schrauben im Metertakt, der Fall scheint mir mit jedem Meter länger anstatt kürzer. Auf Höhe des rechten Eisvorhangs ist es dann zu Ende, ich lege etwas tiefer an einer guten Stelle eine Eissanduhr und lasse ab. Der Fall hat gewonnen und von unten sieht er doch so leicht aus!

Der Einstig zu Säule ist wirklich WI 4 und die Säule selbst dürfte auch WI 5/5+ sein (allerdings nur weil der linke Teil wesentlich dünner ist wie er auf den Fotos aussieht, wir mussten ganz rechts im komplett Senkrechten bleiben). Das Eis war eigentlich stellenweise ganz gut, manchmal etwas spröde, gerade im unteren Teil recht morsch. Es hätten mir noch ca. 5-6 Meter gefehlt bis sich der Fall wieder zurück legt, die sahen aber in dem Moment unmöglich für mich aus.
2010_01_30_Mariafall

Montag, Januar 25, 2010

Eisklettern Achensee/ Skitour Geier - 22.-24.01.2010

Am Freitagabend startete unser Wochenende mit einem Fall an der D/Ö Grenze. Der Zustieg gestaltete sich abenteuerlich, da wir vor dem Klettern noch die Ache durchqueren mussten. Die Eisqualität war dann eher mäßig und nach 2 SL gings dann per abseilen wieder zurück.

2010_01_22_NachtEisklettern

Das Kaiserwetter am Samstag nutzten wir für eine Skitour auf den Geier (Wattener Lizum). Zu den Fotos gibts eigentlich nichts hinzu zu fügen.

2010_01_23_Geier

Sonntag wollten wir eigentlich den Mariafall (WI 5/5+) klettern. Leider hat sich Karin irgend einen Virus eingefangen und ihr gings gar nicht so gut, deshalb machten wir nur einen Spaziergang zum Steinölbergwerk in Pertisau (das zufällig neben dem Mariafall liegt ;-))

2010_01_24_WanderungPertisau

Mittwoch, Januar 20, 2010

Neumondskitour Wallberg - 19.01.2010

Vollmondskitour kann jeder....Neumond ist da schon was anderes, deshalb starteten Tommi und ich um kurz nach 7 Uhr von Rottach-Egern aus zum Wallberg. Die knappen 1000 hm auf den Gipfel schafften wir in unter 2 Stunden und die Abfahrt gestaltete sich recht interessant (die Skiroute hat einen richtig schönen, steilen Hang). Nach nicht ganz 3 Stunden erreichten wir wieder das Auto ohne auch nur eine Menschenseele zu sehen.

2010_01_19_NachtskitourWallberg

Montag, Januar 18, 2010

Jochberg Nordwand, die Zweite - 17.01.2010

Weils Samstag so schön war gings Sonntag gleich wieder zum Jochberg. Nach einem gemütlichen Frühstück starteten wir um ca 1 Uhr am Parkplatz. Nach dem 15 minütigen Zustieg stiegen wir wieder ohne Seil in die Rechte Rinne ein und nur an den schwereren Aufschwüngen nahm ich Karin in die Sicherung. Den Ausstieg erreichten wir nach 2:45 Stunden und in einer weiteren Stunde erfüllten wir die Pflicht nach der Kür (den ca. 600 hm Abstieg zum Auto). In den letzten Metern der Rinne und beim Abstieg hatte wir dann das Sauwetter das der Wetterbericht schon den ganzen Tag vorhergesagt hatte.

2010_01_17_JochbergMitKarin

Samstag, Januar 16, 2010

Eisklettern Jochberg Nordwand - 16.01.2010

Nach einer langen und anstrengenden Woche tobten sich Peter und ich heute an der Jochbergnordwand aus. Wegen dem Tourenchaos im Panico Führer stiegen wir einfach ein wo uns der Anblick gefiel. Im Nachhinein fanden wir dann heraus, dass wir zuerst den Rechten Gully (alter Führer Rechte Rinne) WI 2 gegangen sind. Nach 1:30 Stunden stiegen wir in die Sonne und machten uns schleunigst auf den Weg runter um dann noch Soft Ice (alter Führer???) WI 2 einzusteigen. Von dieser querten wir dann in die Via Classica (alter Führer Rechtes Gully) WI 2/3 eine Stelle WI 4- und eine WI 3+. Dieses Mal statteten wir dem Gipfel noch einen Besuch ab und stiegen relativ erledigt zum Auto ab. Die Schwierigkeitsbewertungen sind nicht aus dem Führer sondern nach unserem Gefühl. Rechtes Gully und Soft Ice sind wir Solo gegangen, in der Via Classica gings dann doch nicht ohne ein paar Schräubchen und nem Seil.

Rechter Gully WI 2, 1:30h, 500hm
Soft Ice WI 2
Via Classica WI 2/3 Stelle 4- und 3+, 3:30h, 500hm
2010_01_16_JochbergMitPeter

Natürlich gabs auch noch amüsante Geschichten, aber dazu solltet ihr Peter befragen wie das mit der Schwerkraft so ist.

Montag, Januar 11, 2010

Eisklettern Kolm Saigurn - 09./10.01.2010

Nachdem es uns letztes Jahr in Kolm Saigurn (Sonnblickbasis am Ende des Raurisertals) so gut gefallen hat und das Eis in den Voralpen nicht nur schlecht sondern fast nicht vorhanden ist, fuhren Karin und ich dieses Wochenende wieder zum Hermann. Zwar haben wir auch in Kolm Saigurn schon dickeres Eis gesehen, aber zum Klettern einiger Fälle hats gereicht. Am ersten Tag tobten wir uns im 2ten Graben an Vegetari und Cascadi (jeweils zwei verschieden Routen) und im 1sten Graben an Golliwog's Cakewalk (sehr morsches Eis, teilweise schlecht zum Absichern) aus. Zurück zum Haus kamen wir erst im Dunkeln nachdem uns ein kleines Malheur mit einem Knoten der sich in die Sicherungen zog passiert war (naja so haben wir zumindest wieder ein bissal behelfsmäßige Bergrettung geübt).
Am Sonntag kletterten wir dann noch ein wenig an Cascadi im 2ten Graben und am späteren Nachmittag gings wieder nach Hause. Nachfolgend die Fälle mit ihrer Bewertung aus dem Führer und in Klammern die Bewertungen die ich gegeben hätte (am Eisfall von Links nach Rechts).

Vegetari 2 (4-, 3-)
Cascadi 3/3+ (3+, 3, 3+, 4-)
Golliwog's Cakewalk 4- (3+)

2010_01_10_KolmSaigurnF

Donnerstag, Januar 07, 2010

Höllentalanger - 06.01.2010

Der Plan war einfach, rauf auf die Zugspitze durchs Höllental. Im Sommer eine schöne 7,5 Stunden Wanderung mit 2200hm, also bei dem wenigen Schnee im Moment sicher auch machbar. Oder auch nicht! Die Höllentalklamm ist im Winter bekanntlich gesperrt, deshalb über den Stangensteig mit seinen Gegenanstiegen zur Höllentalangerhütte (Sommer durch die Klamm: 2-2,5 Stunden, Winter mit spuren: 3-3,5 Stunden). Richtig anstrengend wurde es dann von der Hütte in den Talgrund des Angers und dann rauf zum Einstieg des Leiter/Brett Klettersteigs. Am Einstieg entschied sich Karin für die Umkehr zur Hütte und ich machte mich alleine auf, die Klettersteigpassage zu meistern. Am oberen Ende (ca. 1800 m) war dann unsere festgelegte Umkehrzeit erreicht (14:00, ca. 6 Stunden nach unserem Aufbruch), also gings in Windeseile wieder zurück zur Hütte und Karin und dann in weiteren 2 Stunden nach Hammersbach. Eine schöne und auch bis dorthin lange Wanderung (9 Stunden, ca. 1500 hm (wegen der Gegenanstieg) und 13 km), bei der Steigeisen kein Fehler sind.
2010_01_06_Höllentalanger

Am 11.09.2010 haben wir die Tour dann (zumindest im oberen Bereich auch mit winterlichen Bedingungen) gemacht.

Freitag, Januar 01, 2010

Silvester Biwak Pfitscherjoch - 31./01.01.2010

Um das Jahr 2009 gebührend zu verabschieden, entschlossen sich Karin und ich am Pfitscherjoch zu biwakieren. Der Aufstieg von Stein über die Pfitscherjochstraße stellte sich als länger und anstrengender heraus als geplant. So bauten wir unser Zelt nach 4 1/2 Stunden Aufstieg in der beginnenden Dämmerung neben dem Pfitschejochhaus auf. Als wir kochten und uns in unsere Schlafsäcke kuschelten begann es zu schneien. Um kurz vor Mitternacht standen wir bei klarem Himmel auf, um das neue Jahr zu begrüßen. Das Panorama war überwältigend wie auch die Ruhe. Nach einer recht kalten restlichen Nacht (im Zelt -3°C, draußen ca. -10°C) gabs ein Lachsfrühstück mit Sekt. Dann gings bei Sonnenschein ans Abbauen und nach nicht mal einer Stunde, zum Teil guter Abfahrt, waren wir wieder zurück in Stein. Ein sehr gelungener Ausklang von 2009 und Einstimmung auf 2010.
2010_01_01_SylvesterPfitscherjoch

Montag, Dezember 28, 2009

Weihnachtliche Skitouren 26./27.12.2009

Am 25.12. wollten wir eigentlich eine kleine Skitour in den Bayrischen Voralpen machen. Das Sauwetter und der Umstand, dass es anscheinend in Bayern keinen Schnee gibt, machten uns allerdings einen Strich durch die Rechnung. Am 26. gings dann bei wunderbarem Wetter Richtung Sylvenstein zum Eisklettern, dafür würde man allerdings Eis benötigen, das seit dem Föhn vor Weihnachten nicht mehr vorhanden war. Also weiter und bei wenig Schnee noch schnell rauf zur Bärenbadalm. Das Wetter war traumhaft, leider mussten wir die Ski ein Stück tragen, da auch am Achensee in den Tallagen praktisch kein Schnee liegt.

2009_12_26_Bärenbad

Das Schneedepakel der Vortage war uns eine Lehre und so fuhren wir am 27. nach Hochfügen, um von der Südseite auf den Gilfert zu gehen. Der Aufstieg zum Lamark Hochleger war eher unangenehm, der Aufstieg zum Grat konnte sich dann aber sehen lassen. Durch die erhebliche Lawinengefahr stiegen wir die etwas flacheren Hänge links auf und mussten dadurch noch länger am Grat gehen. Durch einen ziemlich kräftigen Südwestwind war das kein Zuckerschlecken und am abgeblasenen Grat mussten wir auch mehrmals die Ski ausziehen und tragen. Nach 3 Stunden erreichten wir ziemlich durchgefroren den Gipfel. Für die Abfahrt nutzen wir die Aufstiegsspur (auch wenn wir dadurch im Abstieg auch 2 Mal tragen mussten) um den Einwehungen in den relativ steilen Rinnen zu entgehen. Eine schöne Tour, die bei geringerer Lawinengefahr allerdings eine wesentlich bessere Abfahrt bereit halten würde.

2009_12_27_Gilfert

Montag, Dezember 14, 2009

Schrankogel - 12.12.2009

Der Schrankogel lässt mich nicht los und deshalb gings am Samstag um kurz vor 5 Uhr los Richtung Ambergerhütte. Dort angelangt machte ich es mir ein Stündchen im Winterraum gemütlich bis es hell genug war um weiter zu gehen. Nach 2 Stunden im Schnee versinken gab ich dann auf und kehrte um. Irgendwie wars trotzdem lustig.
2009_12_13_Schrankogel

Sonntag, Dezember 06, 2009

Heavensgate Advents Bouldercup - 05.12.2009

Alle Jahre wieder findet der Adventsbouldercup im Heavensgate statt, dieses Jahr wieder mit von der Partie:  Karin und ich. Es hat einen riesen Spaß gemacht die teils sehr knackigen Probleme zu lösen. Am Ende konnte ich dann 21 Flash, 2 zweite Versuche, 5 dritte Versuche (und mehr) und 2 Zonen für mich verbuchen. Die nächsten Tage werde ich meinen Fingern noch ein bisschen Erholung gönnen, aber spätestens Mittwoch gehts wieder los, denn ein paar Projekte warten noch auf Karin und mich. Fotos von den HG-Fotografen.

2009_12_06_Adventsbouldercup