Liebe Leute, endlich können wir es ganz offiziell vermelden. Am 16.03.2014 halten wir unseren Pakistan Vortrag: "DURCHS "WILDE BALTISTAN"…oder die etwas andere Hochzeitsreise" auf der Berginale in Berchtesgaden. Wir freuen uns auf jeden der es sich ansieht! Übrigens, unser Honorar spenden wir an die Himalaya Karakorum Hilfe von Bärbel Hirschbichler.
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Mittwoch, Februar 19, 2014
Dienstag, November 29, 2011
Nepal - 01.-29.11.2011
Wieder ist viel Zeit vergangen und viel ist passiert. Nach unserem Abu Dhabi Aufenthalt gings nach Kathmandu und dort saßen wir dann erst mal fest. In mehrfacher Hinsicht, zum einen auf der Toilette und zum anderen war im Khumbu schlechtes Wetter und damit nichts mit fliegen (nach 7 Tagen saßen 3000 Touristen in Lukla fest -Spiegelartikel10-/-Spiegelartikel11-). Nach 3 Tagen Wartezeit entschieden wir uns dann schlussendlich mit einem Hubschrauber nach Shurke zu fliegen, ca. 650 hm unter Lukla. Wir waren einfach nur froh aus Kathmandu raus zu kommen (der Smog, der Dreck und das Essen hatten uns das erste und einzige Mal in unserem Urlaub Durchfall und Kotzen beschert).
Was gibt es dann alles vom Trekking zu erzählen? Wir waren anfänglich geschockt wie touristisch es im Khumbu ist. Man kommt sich wie die goldene Gans vor, die ständig gerupft wird. Böse Zunge behaupten in Nepal gibt es 3 Religionen: Hinduismus, Buddismus und Tourismus! Unser Guide (Prem) und die tolle Landschaft haben aber wieder vieles wett gemacht.
Das Trekking in Zahlen:
105 Stunden Gehzeit, in denen wir 205 km zurückgelegt und 16700 hm gemacht haben.
Gipfel: - Imja Tse, 6189 m
- Lobuche East (center summit), 6070 m / 6119 m
- Pokalde (Nordgratgipfel), 5758 m / 5808 m
- Kala Patthar, 5550 m
- Chhukhung Ri, 5550 m
- Gokyo Ri, 5360 m
- Nangkar Tshang Vorgipfel, 5326 m
Pässe: - Kongma La, 5546 m
- Cho La, 5368 m
- Renjo La, 5360 m
Prem nahm uns dabei etwa 20 kg ab (+ ca. 10 kg seines eigenen Zeugs), Karin schleppte ca. 12-15 kg und ich ca. 22-25 kg. Mit Prem, unserem Guide/Porter, waren wir überaus zufrieden. Der Climbing Guide Bisnu war zwar schon 2 Mal am Everest und etliche Male auf Cho Oyo, Makalu, Manaslu und Anapurna, qualitativ ist er aber nicht mal ein schlechter FÜL! Wer eigenständig "klettern" will, ist wahrscheinlich ohne Climbing Guide besser aufgehoben. Blöderweise muss man einen haben, um das Permit für die Besteigung zu bekommen. Also ist man in einer Zwickmühle, entweder kein Permit und riskieren erwischt zu werden, oder einen nervenden Climbing Guide für schlechte Leistung bezahlen.
Die Organisation des Trekkings und der Permits hat Khem von Scenic Adventure übernommen, dafür noch mal Danke.
Die 9 Wochen sind viel zu schnell vergangen. Die Herzlichkeit und Gastfreundschaft (ohne Hintergedanken) in Pakistan haben uns sehr beeindruckt. Dafür ist Bergsteigen in Nepal (zumindest im Khumbu) mit ähnlich wenig Aufwand wie in den Alpen verbunden (Lodges <---> AV-Hütten). Wir haben noch nie ein solches Drecksloch wie Kathmandu gesehen (auch nicht in Pakistan!). Ich denke wir werden beide Länder wieder besuchen wobei wir in Nepal eine touristisch weniger erschlossene Gegend suchen werden.
PS: Die Pakistanfotos sind jetzt im Pakistanartikel eingefügt.
Das Trekking in Zahlen:
105 Stunden Gehzeit, in denen wir 205 km zurückgelegt und 16700 hm gemacht haben.
Gipfel: - Imja Tse, 6189 m
- Lobuche East (center summit), 6070 m / 6119 m
- Pokalde (Nordgratgipfel), 5758 m / 5808 m
- Kala Patthar, 5550 m
- Chhukhung Ri, 5550 m
- Gokyo Ri, 5360 m
- Nangkar Tshang Vorgipfel, 5326 m
Pässe: - Kongma La, 5546 m
- Cho La, 5368 m
- Renjo La, 5360 m
Prem nahm uns dabei etwa 20 kg ab (+ ca. 10 kg seines eigenen Zeugs), Karin schleppte ca. 12-15 kg und ich ca. 22-25 kg. Mit Prem, unserem Guide/Porter, waren wir überaus zufrieden. Der Climbing Guide Bisnu war zwar schon 2 Mal am Everest und etliche Male auf Cho Oyo, Makalu, Manaslu und Anapurna, qualitativ ist er aber nicht mal ein schlechter FÜL! Wer eigenständig "klettern" will, ist wahrscheinlich ohne Climbing Guide besser aufgehoben. Blöderweise muss man einen haben, um das Permit für die Besteigung zu bekommen. Also ist man in einer Zwickmühle, entweder kein Permit und riskieren erwischt zu werden, oder einen nervenden Climbing Guide für schlechte Leistung bezahlen.
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Die Organisation des Trekkings und der Permits hat Khem von Scenic Adventure übernommen, dafür noch mal Danke.
Die 9 Wochen sind viel zu schnell vergangen. Die Herzlichkeit und Gastfreundschaft (ohne Hintergedanken) in Pakistan haben uns sehr beeindruckt. Dafür ist Bergsteigen in Nepal (zumindest im Khumbu) mit ähnlich wenig Aufwand wie in den Alpen verbunden (Lodges <---> AV-Hütten). Wir haben noch nie ein solches Drecksloch wie Kathmandu gesehen (auch nicht in Pakistan!). Ich denke wir werden beide Länder wieder besuchen wobei wir in Nepal eine touristisch weniger erschlossene Gegend suchen werden.
PS: Die Pakistanfotos sind jetzt im Pakistanartikel eingefügt.
Montag, Oktober 31, 2011
Pakistan - 24.09.-30.10.2011
Nun sitzen wir im Emirates Palace in Abu Dhabi. Zum ersten Mal Zeit die letzten Wochen Revue passieren zu lassen.
Als wir Ende September in Islamabad ankamen war es sehr heiss, die Luft stand richtig. Nach unserem Flug nach Skardu, vorbei am Nanga Parbat, war es dort nicht viel besser, nur nachts kuehlte auf ca. 15 Grad ab. Nach 1 1/2 Rasttagen, die unser Guide brauchte um die Unterschriften des Militaers fuer unser Permit zu bekommen, gings per Jeep durchs Shigar-Valley nach Askole. Eine Fahrt von der wir viel gehoert hatten. Die haarigen Stellen sahen wir aber gar nicht weil wir sie erst bei Dunkelheit passierten. Am folgenden Tag gings dann mit unserem Guide (Hameed), dem Koch (Wolli), 3 Portern (Ibrahim, Sheer und Bashir) und 4 Portern mit Tragtieren (Kasim und Ibrahim, die anderen 2 sandten wir schon nach 4 Tagen von Urdokas zurueck und lernten sie deshalb nicht richtig kennen) los. Ueber Jhula, Paju, Horbuse, Urdokas (alles Camps auf festem Boden) und Goro II (ab hier alle Camps am Gletscher) gings in 6 Tagen zum Concordia-Platz. Das Wetter war ein Traum und so konnten wir sogar den K2 (normalerweise sehr oft in Wolken) wolkenlos sehen. Ich hatte mich in Askole erkaeltet, das stoerte zwar anscheinend meine Akklimatisation nicht, aber das staendige Gehuste (spaeter ein Reizhusten den ich auch spaeter nicht mehr los werden sollte), Geschniefe und die Halsschmerzen nervte allerdings. Da zu diesem Zeitpunkt schon klar war, dass wir den Gondogoro La nicht queren koennen (die Fixseile wurden schon entfernt und 2 Schweden die es 1 Woche vor uns versuchten mussten beim Versuch umkehren) machten wir Plaene fuer die naechsten Tage. Zum K2 BC, zurueck, 2 Tage zum G2 BC, weiter zum Ali Camp, zurueck zum Concordia und nach Askole. Am Weg ins K2 BC fand ich nahe dem Broad Peak BC auch einen schoenen Block zum Bouldern. Die sternklare Nacht auf 5000 m war eiskalt und am naechsten Tag verschlechterte sich das Wetter zusehens. Wir stiegen bis zum Fuss der Suedwand auf (bis zu den ersten grossen Spalten, 5100 m) dann besuchten wir das K2 Memorial und kehrten zum Concordia-Platz zurueck. Dort gabs dann auch das erste Mal 10 cm Neuschnee und daraufhin entschieden wir uns abzusteigen. Auch in Goro II fing es an zu schneien. Wir konnten jede Menge beeindruckende Lawinen aus den steilen Flanken beobachten. In Urdokas konnten wir den staerksten Schneefall in der Huette des Militaerchefs aussitzten, bis unser Messtent aufgestellt war. Trotz der Schneefaelle riss es jeden Tag auch kurzfristig auf. Alle waren durch die vorhergegangenen Tage ziemlich geschlaucht, so beschlossen wir in Urdokas einen Pausetag einzulegen (da es wieder das erste Lager auf festem Grund und dadurch etwas waermer war). Wir wollten diesen Tag nutzen, um einen Versuch zum "False Summit" des Urdokas Peak zu starten. Wir kaempften uns durch Neuschnee eine teilweise fast unangenehm steile Rinne mit losem Material hinauf. Ziemlich am Anfang des Grats stellte sich uns eine ziemlich steile Platte mit Schneeauflage in den Weg. Der Schnee hatte nicht verfestigt und es hatte sich nur wenig Eis gebildet. Nach einem eher halberzigen Versuch die Barriere zu ueberwinden, gaben wir nach 3 h und 600 hm auf, um keinen schlecht gesicherten Sturz zu riskieren. Beim Abstieg rutschte ich dennoch aus und zerriss mir meine GoreTex Hose. Als wir in Paju ankamen waren wir nach 9 Tagen nur Fels und Eis froh wieder ein paar Baeume zu sehen. In Jhula entschieden wir uns ins Dumurdu-Valley zum Panmarh Gletscher zu gehen. Auf der Alm Tchok bauten wir unser Lager in einem kleinen Waeldchen auf. Bei ein paar Schaefern kauften Kasim und ich eine Ziege, die von ihm geschlachtet wurde und so bekamen wir unser erstes Fleisch seit 2 Wochen. Nach einer Tagestour zum Panmarh Gletscher stiegen wir nach Korophong ab und bevor es nach Askole zurueck ging, boulderten wir in einem Blockfeld kurz vor Askole. Dort hatten wir die Moeglichkeit bei einem Tee in Kasims Haus zu sehen wie die Menschen hier leben. Die Fahrt nach Skardu fand dann im Hellen statt. 7 h, Zeit genug um Angst zu haben. In Skardu legeten wir 2 Tage Pause ein, ausruhen, essen, Bazaar besuchen und Satpara Lake ansehen. Danke an Syed von Vertical Explorers fuer die gute Organisation, Hameed, dem Koch und den Portern fuer das unvergessliche Erlebnis und dem Team vom Hotel Snowland fuer die angenehme Zeit.
Die Minibusfahrt nach Gilgit war dann wieder (An-)Spannung pur, senkrechte Felswaende und im Tal der reissende Indus. In Gilgit stiegen wir im Medina ab, ein Treff fuer Backpacker und fuer uns die ersten Europaer nach 3 Wochen. Gilgit selbst gefiel uns nicht wirklich, deshalb fuhren wir moeglichst schnell ins Hunza-Valley nach Karimabad weiter. Tolle herbstliche Farben empfingen uns, leider aber war das Wetter nicht mehr so gut wie in den letzten Wochen. Einen Tag machten wir einen Ausflug zur Ultar-Meadow und dem Hon-Pass (↑ 1850 m, 5 3/4h; ↓ 1850 m, 3 h). Dabei quert man unter anderem eine Felswand entlang eines Wasserkanals. Leider begann es auf ca. 4000 m stark zu schneien und die Sicht war den ganzen Tag eher bescheiden. Beim Abstieg luden uns ein paar Jaeger zu einer Suppe ein, aus Voegeln die sie geschossen hatten. Von Karimabad aus fuhren wir dann nach Ata Abad (mit dem gesamten buerokratischen Primborium), querten den See und uebernachteten in Passu, dem letzten Ort vor Sost, der Grenzstadt vor dem Khunjarab Pass nach China. Dort lernten wir einen Schweizer Professor kennen, der Messungen am Batura Gletscher macht. Am Rueckweg wanderten wir ueber die laengste Haengebruecke des Karakorums (mit 1/2 m Brettabstaenden). Zurueck in Karimabad waren die Feierlichkeiten zum Gedenken an den ersten Besuch des Aga Kahns mit tollen Bergfeuern. Ein Vorsteher eines Gemeindehauses (dem Ismailischen Gegenstueck einer Moschee) lud uns zu einem Tee ein. Von Karimabad gings wieder zurueck nach Gilgit und von dort in 18 h nach Rawalpindi. Eine wilde Fahrt auf dem weitgehend unbefestigten KKH durch Indus Kohistan, eine der Tribal Areas. In Pindi wars dann wieder sehr heiss. Wir verbrachten die letzten Tage auf den Bazaaren von Pindi und Islamabad, sahen die beeindruckende Sheikh Faisal Mosque und Daman-e-Koh. Das totale Fluhafenchaos in Pindi brachte uns dann mit Verspaetung hierher. 2 genussvolle Tage im totalen Luxus (ein wirklich krasser Gegensatz zu den letzten 5 Wochen) haben wir jetzt zum Ausspannen bevor es nach Nepal weiter geht.
Uebrigens haben wir uns in Pakistan kein einziges Mal wirklich unsicher gefuehlt. Die herzliche, gastfreundliche Art der Menschen, speziell in den Northern Areas, machte diesen Teil der Reise zu einem wunderschoenen Erlebnis. Ein totaler Widerspruch zu dem Bild, dass man durch die Medien von diesem Land hat. Uebrigens werden alle Touristen die durch Askole kommen registriert und das waren dieses Jahr 680 Trekker und Kletterer im Baltoro und Hispar Gebiet.
Als wir Ende September in Islamabad ankamen war es sehr heiss, die Luft stand richtig. Nach unserem Flug nach Skardu, vorbei am Nanga Parbat, war es dort nicht viel besser, nur nachts kuehlte auf ca. 15 Grad ab. Nach 1 1/2 Rasttagen, die unser Guide brauchte um die Unterschriften des Militaers fuer unser Permit zu bekommen, gings per Jeep durchs Shigar-Valley nach Askole. Eine Fahrt von der wir viel gehoert hatten. Die haarigen Stellen sahen wir aber gar nicht weil wir sie erst bei Dunkelheit passierten. Am folgenden Tag gings dann mit unserem Guide (Hameed), dem Koch (Wolli), 3 Portern (Ibrahim, Sheer und Bashir) und 4 Portern mit Tragtieren (Kasim und Ibrahim, die anderen 2 sandten wir schon nach 4 Tagen von Urdokas zurueck und lernten sie deshalb nicht richtig kennen) los. Ueber Jhula, Paju, Horbuse, Urdokas (alles Camps auf festem Boden) und Goro II (ab hier alle Camps am Gletscher) gings in 6 Tagen zum Concordia-Platz. Das Wetter war ein Traum und so konnten wir sogar den K2 (normalerweise sehr oft in Wolken) wolkenlos sehen. Ich hatte mich in Askole erkaeltet, das stoerte zwar anscheinend meine Akklimatisation nicht, aber das staendige Gehuste (spaeter ein Reizhusten den ich auch spaeter nicht mehr los werden sollte), Geschniefe und die Halsschmerzen nervte allerdings. Da zu diesem Zeitpunkt schon klar war, dass wir den Gondogoro La nicht queren koennen (die Fixseile wurden schon entfernt und 2 Schweden die es 1 Woche vor uns versuchten mussten beim Versuch umkehren) machten wir Plaene fuer die naechsten Tage. Zum K2 BC, zurueck, 2 Tage zum G2 BC, weiter zum Ali Camp, zurueck zum Concordia und nach Askole. Am Weg ins K2 BC fand ich nahe dem Broad Peak BC auch einen schoenen Block zum Bouldern. Die sternklare Nacht auf 5000 m war eiskalt und am naechsten Tag verschlechterte sich das Wetter zusehens. Wir stiegen bis zum Fuss der Suedwand auf (bis zu den ersten grossen Spalten, 5100 m) dann besuchten wir das K2 Memorial und kehrten zum Concordia-Platz zurueck. Dort gabs dann auch das erste Mal 10 cm Neuschnee und daraufhin entschieden wir uns abzusteigen. Auch in Goro II fing es an zu schneien. Wir konnten jede Menge beeindruckende Lawinen aus den steilen Flanken beobachten. In Urdokas konnten wir den staerksten Schneefall in der Huette des Militaerchefs aussitzten, bis unser Messtent aufgestellt war. Trotz der Schneefaelle riss es jeden Tag auch kurzfristig auf. Alle waren durch die vorhergegangenen Tage ziemlich geschlaucht, so beschlossen wir in Urdokas einen Pausetag einzulegen (da es wieder das erste Lager auf festem Grund und dadurch etwas waermer war). Wir wollten diesen Tag nutzen, um einen Versuch zum "False Summit" des Urdokas Peak zu starten. Wir kaempften uns durch Neuschnee eine teilweise fast unangenehm steile Rinne mit losem Material hinauf. Ziemlich am Anfang des Grats stellte sich uns eine ziemlich steile Platte mit Schneeauflage in den Weg. Der Schnee hatte nicht verfestigt und es hatte sich nur wenig Eis gebildet. Nach einem eher halberzigen Versuch die Barriere zu ueberwinden, gaben wir nach 3 h und 600 hm auf, um keinen schlecht gesicherten Sturz zu riskieren. Beim Abstieg rutschte ich dennoch aus und zerriss mir meine GoreTex Hose. Als wir in Paju ankamen waren wir nach 9 Tagen nur Fels und Eis froh wieder ein paar Baeume zu sehen. In Jhula entschieden wir uns ins Dumurdu-Valley zum Panmarh Gletscher zu gehen. Auf der Alm Tchok bauten wir unser Lager in einem kleinen Waeldchen auf. Bei ein paar Schaefern kauften Kasim und ich eine Ziege, die von ihm geschlachtet wurde und so bekamen wir unser erstes Fleisch seit 2 Wochen. Nach einer Tagestour zum Panmarh Gletscher stiegen wir nach Korophong ab und bevor es nach Askole zurueck ging, boulderten wir in einem Blockfeld kurz vor Askole. Dort hatten wir die Moeglichkeit bei einem Tee in Kasims Haus zu sehen wie die Menschen hier leben. Die Fahrt nach Skardu fand dann im Hellen statt. 7 h, Zeit genug um Angst zu haben. In Skardu legeten wir 2 Tage Pause ein, ausruhen, essen, Bazaar besuchen und Satpara Lake ansehen. Danke an Syed von Vertical Explorers fuer die gute Organisation, Hameed, dem Koch und den Portern fuer das unvergessliche Erlebnis und dem Team vom Hotel Snowland fuer die angenehme Zeit.
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Die Minibusfahrt nach Gilgit war dann wieder (An-)Spannung pur, senkrechte Felswaende und im Tal der reissende Indus. In Gilgit stiegen wir im Medina ab, ein Treff fuer Backpacker und fuer uns die ersten Europaer nach 3 Wochen. Gilgit selbst gefiel uns nicht wirklich, deshalb fuhren wir moeglichst schnell ins Hunza-Valley nach Karimabad weiter. Tolle herbstliche Farben empfingen uns, leider aber war das Wetter nicht mehr so gut wie in den letzten Wochen. Einen Tag machten wir einen Ausflug zur Ultar-Meadow und dem Hon-Pass (↑ 1850 m, 5 3/4h; ↓ 1850 m, 3 h). Dabei quert man unter anderem eine Felswand entlang eines Wasserkanals. Leider begann es auf ca. 4000 m stark zu schneien und die Sicht war den ganzen Tag eher bescheiden. Beim Abstieg luden uns ein paar Jaeger zu einer Suppe ein, aus Voegeln die sie geschossen hatten. Von Karimabad aus fuhren wir dann nach Ata Abad (mit dem gesamten buerokratischen Primborium), querten den See und uebernachteten in Passu, dem letzten Ort vor Sost, der Grenzstadt vor dem Khunjarab Pass nach China. Dort lernten wir einen Schweizer Professor kennen, der Messungen am Batura Gletscher macht. Am Rueckweg wanderten wir ueber die laengste Haengebruecke des Karakorums (mit 1/2 m Brettabstaenden). Zurueck in Karimabad waren die Feierlichkeiten zum Gedenken an den ersten Besuch des Aga Kahns mit tollen Bergfeuern. Ein Vorsteher eines Gemeindehauses (dem Ismailischen Gegenstueck einer Moschee) lud uns zu einem Tee ein. Von Karimabad gings wieder zurueck nach Gilgit und von dort in 18 h nach Rawalpindi. Eine wilde Fahrt auf dem weitgehend unbefestigten KKH durch Indus Kohistan, eine der Tribal Areas. In Pindi wars dann wieder sehr heiss. Wir verbrachten die letzten Tage auf den Bazaaren von Pindi und Islamabad, sahen die beeindruckende Sheikh Faisal Mosque und Daman-e-Koh. Das totale Fluhafenchaos in Pindi brachte uns dann mit Verspaetung hierher. 2 genussvolle Tage im totalen Luxus (ein wirklich krasser Gegensatz zu den letzten 5 Wochen) haben wir jetzt zum Ausspannen bevor es nach Nepal weiter geht.
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Uebrigens haben wir uns in Pakistan kein einziges Mal wirklich unsicher gefuehlt. Die herzliche, gastfreundliche Art der Menschen, speziell in den Northern Areas, machte diesen Teil der Reise zu einem wunderschoenen Erlebnis. Ein totaler Widerspruch zu dem Bild, dass man durch die Medien von diesem Land hat. Uebrigens werden alle Touristen die durch Askole kommen registriert und das waren dieses Jahr 680 Trekker und Kletterer im Baltoro und Hispar Gebiet.
Montag, Oktober 24, 2011
Pakistan Update 24.10.2011
So liebe Leute, viel haben wir erlebt. Wir haben geschwitzt, gefroren und viel gestaunt. Der Baltoro Trek war super. 17 Tage zuerst bei bestem Wetter zum Concordia Platz und weiter zum K2 BC. Dann Wettersturz und 4 Tage Schnee. Abgestiegen und zum Panmarh Gletscher aufgestiegen. Insgesamt haben wir 7200hm rauf und runter gemacht und zwar in 83 Stunden Gehzeit. Ausserdem sind es ca 160-180km zu gehen. Die Jeepfahrten nach Askole und zurueck waren echt "Heart Stopping". Unsere Porter und unser Guide waren der Wahnsinn und es hat einfach Spass gemacht.
Danach gings von Skardu nach Gilgit und weiter ins Hunza-Valley. Wunderschoene Herbststimmung, bei leider nicht mehr ganz so gutem Wetter. Wanderung ueber Ultar zum Hon-Pass (1850hm) und eine Fahrt ueber den See bei Ata Abat nach Passu mit der laengsten Suspension Bridge im Karakorum (zu Fuss, mit 1/2 Meter Abstaenden zwischen den Brettern).
Die Northern Aereas sind einfach der Wahnsinn. Wunderschoene Natur und unglaublich herzliche Menschen.
Freitag, September 23, 2011
Pakistan/Nepal
So liebe Leute, lange haben wir drauf gewartet, Samstag gehts los! Das heißt es wird hier höchstwahrscheinlich sehr ruhig sein. Fünf Wochen sind wir im Baltoro und Hunza Gebiet in Pakistan. Möglicherweise gibts in Abu Dahbi Anfang November ein kleines Update. Im Anschluss an Abu Dhabi gehts dann noch 4 Wochen ins Kumbu in Nepal.
Wie sehen uns im Dezember.
Karin und Flo(h)
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