Mittwoch, Oktober 13, 2021

Abteilungswandertag auf den Wank - 11.10.2021

Der letzte schöne Herbsttag? Vielleicht! Aber auf jeden Fall ein perfekter Tag, um mit netten Menschen, in diesem Fall meinen Arbeitskollegen, eine kleine Wanderung zu unternehmen. Martin als alter Garmisch-Local hatte für uns ein perfektes Ziel gefunden. Ein einfacher Aussichtsberg mit Seilbahn, damit es für niemanden eine Ausrede gibt. Der Wank.

Dass es in der Früh schon ganz schön frisch ist, merkten wir bei unserem Start am Parkplatz der Wankbahn. Bald aber kamen wir in die Sonne und so war der Aufstieg zum Eckenberg ein Genuss mit vielen schönen Ausblicken auf das gegenüberliegende Wettersteingebiet (2¼ Stunden, 1050 hm). Vom Eckenberg aus ist es nur noch ein kurzer Sprung zum Wank (10 Minuten, 50 hm), wo schon Helmut auf uns wartete. Zusammen genossen wir die Sonne, Aussicht und Küche auf der Terrasse des Wankhauses. Nach ein bisschen Action wegen einer Landung des Notarzthubschraubers vor dem Haus, stiegen wir über den Weg unter der Bahn wieder zum Parkplatz ab (2 Stunden). Ein wirklich schöner Tag.

Diese Woche wurde übrigens auch mein Artikel zum Seilaufschießen im Bergzeit Magazin veröffentlicht. Wie ich finde sehr gelungen. Liebe Caro, danke für die Möglichkeit und das Redigieren. 
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Dienstag, Oktober 05, 2021

Surfen mit den Kids und ein Goldener Herbst im BGL - 03.10.2021

Weil Karin wieder mal Dienst hatte, unternahmen die Kids und ich am letzten Samstag einen Ausflug zum Surfen an die Floßlände. Eine super nette Radeltour (↔21 km) mit nettem Wassersport bei bestem Herbstwetter.

Dieses Wochenende verbrachten wir dann wieder einmal im BGL. Diesmal feierten wir die Goldene Hochzeit meiner Schwiegereltern. Als kleinen Ausgleich zu dem essenslastigen Wochenende spazierten wir am Sonntag zum Sonnenaufgang auf den Götschen (1½ Stunde, 650 hm). Eine wunderschöne Morgenrunde, die bei perfektem Wetter zum Innehalten und Durchatmen einlud.
Danach gingen Paul und ich noch Surfen im Almkanal. Ein super Abschluss von einem schönen Wochenende im goldenen Berchtesgadener Herbst.

Sonntag, September 19, 2021

Almbachklamm - 18.09.2021

Zu Schwiegervaters Geburtstag hieß es natürlich ins BGL kommen. Da das Wetter viel besser als erwartet war, wanderten wir am Samstag in die Almbachklamm. Das wollten wir eigentlich schon lange mal machen. Der Weg von der Kugelmühle bis zum Sulzer Wasserfall ist gut ausgebaut, im Gegensatz zu anderen Klammen nicht immer mit einem Geländer gesichert (¾ Stunde, 150 hm). So ergab sich eine kurzweilige Wanderung mit einer ewigen Plantsch- und Staudammbaupause. Der Rückweg war dann genau so schnell zu meistern wie der Aufstieg (½ Stunde), so dass wir noch genug Zeit hatten vor dem Abendessen in den neuen Skatepark am Bhf-BGD zu gehen.
Zum Mittagessen am Sonntag spazierten wir mit den Kindern zur Kastensteiner Wand (↑↓200 hm). Alles in allem ein sehr schönes, gemütliches, frühherbstliches Wochenende.

Samstag, September 18, 2021

Sardinien - 28.08.-13.09.2021

Sommer, Sonne, Strand und Meer und wenn es auch noch zum Klettern geht, umso besser. Sardinien war schon Pfingsten auf unserem Plan gestanden, aber die unsichere Lage hatte uns von der Reise abgehalten. Ein zweites Mal sollte das nicht passieren!
Am Freitagabend gings in Richtung Jenbach, damit wir am Samstag aus der Pole Position starten konnten, so der Plan. Anscheinend hatten diesen Plan auch ein paar andere und so standen wir fast durchgängig vom Brenner bis Affi im Stau. Zehn Stunden statt sechs bis Livorno, na Mahlzeit. Ein Sprung ins Meer in einem überfüllten italienischen (Strand)Bad ging sich vor der Fähre aber trotzdem noch aus.

Von der Fährüberfahrt gibt es nichts zu berichten, außer dass die Nacht verdammt kurz war und abrupt endete, als uns eine Lautsprecherdurchsage aus den Kojen warf. Da half auch Batman an Deck nicht. Vom Hafen von Olbia fuhren wir das Stückchen nach Sos Alinos, direkt nördlich des Golfo Orosei. Und von dort bewegten wir uns erst mal ein paar Tage überhaupt nicht. Endlich runter kommen, verschnaufen, entspannen. Wobei, überhaupt nicht stimmt natürlich nicht. SUPen, Schnorcheln, Schwimmen und einen Ausflug zum Cala Fuili unternahmen wir schon. Und wenn man dann an der Cala Fuili schon mal ist, kann man auch Klettern, sozusagen notgedrungen. Aber erst am späteren Nachmittag, davor wird man nämlich gegrillt. Schnorcheln zu den Tropfsteinhöhlen nahe des Strands sorgt da für Erfrischung im Vorfeld. Direkt am Strand kletterten wir Zia Lilith (4c) und Spigolo Fuili (5a), zwei schöne, einfache Touren. Poro io i nuts!! (6a+), eine Route von Linn Hill, sah ich mir im Toprope an. Die würde zwar wahrscheinlich schon gehen, aber der Grad ist schon recht ehrlich.
Der Kletterei rund um Cala Gonone müssen wir definitiv noch einen Besuch abstatten (vielleicht mal im Winter?).

Uns trieb es aber etwas nach Norden, wo wir uns bei La Caletta mit Sterndl, Charlie und den Jungs trafen. Zusammen verbrachten wir noch zwei gemütlich Tage mit Strand, Essen, Trinken und Baden. Während die vier ihre Fähre erwischen mussten, führte uns unser Weg an die Westküste, mit den spektakulären Sonnenuntergängen. Am "Reiskornstrand" von Is Arutas gefiel es uns gleich so gut, dass wir zwei Tage blieben. Vor allem der Sternenhimmel dort ist einfach der Wahnsinn.
Etwas nördlich sollte es etwas zu klettern geben, das Hotel Cornus. Deshalb suchten wir uns ein Plätzchen bei S'Archittu und verliebten uns in das Camping Nurapolis. Ich vor allem deshalb, weil mich beim ersten Spaziergang durch die Dünen Wellen begrüßten. Und zwar Wellen die surfbar aussahen. Zehn Minuten später paddelte ich auf einem Leihsurfboard in den Sonnenuntergang. Die Wellen waren ungeordnet und ich hatte keinerlei Kondition fürs Paddeln, aber es machte tierisch Spaß. So viel Spaß, dass ich mir am nächsten Tag sofort wieder ein Brett leihen musste. Am Strand trafen wir auch Maria und Jochen und Anna und Jo, sozusagen die gesamte Schwägerschaft vom Bäda. Was für ein lustiger Zufall. Mit Jo ging ich einen Morgen zum Harpunenschnorcheln und hätte beinahe einen Oktopus zum Mittagessen heim gebracht, aber eben nur fast.
Von S'Archittu ist es nur etwa eine Stunde nach Bosa, wohin wir einen Ausflug unternahmen, zum sagenhaften Cane Malu. Ein Felsenstrand fast wie eine Mondlandschaft, ein Traum zum Klippenspringen und Schnorcheln. Aber eigentlich waren wir nach S'Archittu ja zum Klettern gekommen, was wir nicht schafften. Wir sahen uns zwar Hotel Cornus an, aber in der drückenden Schwüle hatte keiner Lust den Felsen anzugreifen. Vor allem, da wir ein paar Anläufe benötigten um den Zustieg zu finden. Dafür gingen wir ein bisschen DWS'en am Strand von Su Riu de Sa Ide. Wieder tolle Klippen zum Springen und Klettern.

Nach fünf Tagen hieß es für uns Abschied nehmen, vom Nurapolis und Franzi, Tobi und Frieda, die wir dort kennengelernt hatten. Wir wollten wieder nach Is Arutas. Am Weg blieben wir aber an der Falesie di Roia de Su Càntaru hängen. Eine wilde Steilküste die nur mit einem 4x4er zu erreichen ist. Die ganze Nacht konnten wir beeindruckende Gewitter rund um uns herum beobachten. Und auch in Is Arutas erwartete uns noch ein stürmischer Tag. Erst der letzte Tag an der Westküste war wieder heiß und wolkenlos, da hieß es aber auch schon Abschied nehmen. 
Unser Weg führte uns wieder über einen Agritourismo, den wir vom Hinweg schon kannten, und den Strand von La Caletta zurück zum Hafen von Olbia wo Batman schon auf uns wartete. Und was soll ich zur Heimfahrt sagen, die Überfahrt war ruhig, der Platz um den Schiefen Turm von Pisa leer, die Autobahnen erträglich und somit die Heimfahrt eigentlich ganz entspannt und vor allem ohne Stau.

Was nehmen wir mit aus diesem Urlaub? Schön wars, sogar sehr schön. So schön, dass wir wieder kommen wollen....ok, das haben wir auf Korsika auch schon gesagt und bis jetzt noch nicht geschafft, aber gute Vorsätze sind ja da um gebrochen zu werden. Und für die ganz interessierten, wir sind sieben Nächte auf Campingplätzen gestanden und sieben Nächte frei, wobei zwei Nächte auf einem Agritourismo waren bei dem wir zuvor gegessen hatten und eine auf einem Parkplatz, auf dem man 7€ für die Übernachtung einwerfen musste.

Freitag, August 27, 2021

Geiskopf, Geinberg und der Almkanal - 20.-23.08.2021

Nach Karins letztjährigem Geburtstag wollten wir es dieses Jahr etwas langsamer angehen. Also gingen wir Biken am Geiskopf.
Was soll ich sagen, super wars, vor allem der Flow Country Trail hatte es uns angetan, aber auch der Enduro 1 ist ziemlich schön. So verbrachten wir den Freitagnachmittag (4 Stunden, 1900 hm, 33 km) und Samstagvormittag (2 Stunden, 1050 hm, 18 km) auf den Trails und dazwischen gabs ein Lagerfeuer und einen sehr schönen Abend am Parkplatz.
Samstagmittag gings für uns dann weiter nach Geinberg. Unseren zehnten Hochzeitstag feierten wir nämlich ausnahmsweise mit ein bisschen Wellness, statt mit anstrengenden Touren. Auf dem Weg die Kinder im BGL abzuholen, stattete ich der Almkanal Welle noch einen Besuch ab.

Ein super schönes, entspanntes Wochenende mit Karin.

Donnerstag, August 19, 2021

Gorialm - 19.08.2021

Das erste Mal seit gefühlt ewiger Zeit, aber definitiv das erste Mal diese Saison, schafften wir es zu einer Feierabendtour zur Gori. Umso schöner, dass Karin und ich gemeinsam mit Laura und Vladi fahren konnten. Da wir alle ziemlich unfit sind, brauchten wir ein bisschen rauf und schoben sogar immer wieder. Auf der anderen Seite blieb damit mehr Zeit zum Ratschen (1¾ Stunde, 600 hm, 5,5 km). Obwohl der Sommer mehr oder weniger vorbei ist, konnten wir noch draußen sitzen und als es kalt wurde fuhren wir über die Schlechtenbergalm und das Goriloch wieder zu den Bussen zurück (¾ Stunde, 50 hm).
Schön wars, das Biken, aber vor allem das Ratschen.
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Sonntag, August 15, 2021

Ein paar Tage in Tirol - 10.-15.08.2021

Diese Urlaubswoche verbrachte ich wieder mit den Kids bei meinen Eltern. Am Dienstag wanderten wir von der Rodelhütte über den Tiefentaler Graben zum Branterweg und über diesen nach Fischl (1¼ Stunde, ↑85 hm, ↓260 hm). Nach einer Stärkung beim GH Rieder gings zurück nach Jenbach (½ Stunde, ↓180 hm). Genau die richtige Runde für einen heißen, unbeständigen Tag.
Mittwoch gings mit meine Eltern und den Kids zum Dalfazer Wasserfall (½ Stunde, 220 hm). Während Paul und ich den Klettersteig gingen (½ Stunde, 100 hm), beobachteten Anna und meine Eltern uns von der Aussichtsplattform aus. Nach dem kurzweiligen Steig stiegen wir wieder zur Aussichtsplattform ab (10 Minuten, 20 hm) und kehrten alle zusammen zur Buchau zurück (25 Minuten).
Am Donnerstag hieß es dann baden in der Brandenberger Ache. Durch die Tiefenbachklamm wanderten wir, mit einem Abstecher und Pause an der Ache, zur Jausenstation Tiefenbachklamm (1¼ Stunde, 100 hm, 3,5 km), wo wir eine lange Badepause in der eiskalten Ache einlegten. Am Rückweg durch die Klamm konnten wir noch einer Bergung der Bergrettung zusehen, eine Wandererin war gestürzt und musste mit der Gebirgstrage aus der Klamm geborgen werden (1 Stunde).
Freitag legten wir einen Badetag im Schwimmbad ein und Samstag gings zum SUPen an den Achensee.
Eine entspannte Urlaubswoche mit viel Zeit zum Lesen und Ratschen.