Mittwoch, August 19, 2026

Der Sommerhitze auf der Guggi entfliehen - 14.-16.08.2026

Kurz vor unserem Urlaub stand unser obligatorische Besuch bei Dani und der Guggi an. Donnerstagabend schlugen wir in Interlaken auf und Freitag Früh gings, wie die letzten Jahre, mit der ersten Bahn nach Grindelwald und weiter zur Station Eigergletscher. Dort trennten wir uns. Paul und ich stiegen aufgepackt mit unserer Eisausrüstung zur alten Guggi auf (1 Stunde, ↓220 hm, ↑290 hm), während die Anderen zur Guggi gingen.
Von der alten Guggi seilten Paul und ich uns auf den Gletscherschliff des Guggigletschers ab und suchten uns den einfachsten Weg zum Gletscherbruch. Etwas oberhalb des Bruchs versuchten wir den Gletscher Richtung Guggi zu queren, um die Rinne unterhalb des früheren Einstiegs der Guggiroute für unseren Aufstieg zu nutzen. Nachdem wir ein paar Spalten gequert hatten, blieben wir allerdings im zerschrundenen Gletscher hängen und kehrten unverrichteter Dinge um. Spaß hat es trotzdem gemacht und ein bisschen Kraxelei später waren wir wieder zurück an der alten Guggi (3 Stunden, ↑↓370 hm). Nach einer kleinen Pause, um die Ausrüstung zu verstauen, hieß es dann in den sauren Apfel beißen und mit drückend schweren Rucksäcken den restlichen Aufstieg zur Guggi absolvieren (1 Stunde, ↑400 hm). Dort erwartete uns nicht nur ein Anschiss von Karin (weil ich ja angeblich nicht Bescheid gegeben hatte), sondern auch eine heiße Suppe und jede Menge Flüssigkeit für unsere verdorrten Kehlen.

Da selbst nach dem Gewitter am Freitagabend kein Wasser im Wassertank ankam, stiegen Dani und ich Samstagfrüh zur Wasserfassung auf, um die Wassersituation zu verbessern. Angesicht dessen, dass die Wasserfassung komplett umgeworfen war, war das gar nicht so schwierig (½ Stunde, ↑↓60 hm). Zurück an der Guggi gabelte ich Jasmin, Martina und Karin auf und wanderte mit ihnen zum Mönchsplateau (1 Stunde, ↑300 hm). Einfach eine nette Wanderung und Karin begleitete mich sogar noch weiter Richtung Eisfeld unterhalb des Nollen (½ Stunde, ↑250 hm). Traurig wie es dort aussieht. Der Nollen sollte noch gehen, aber ob ein Aufstieg über das Gipfelfirnfeld möglich ist, wage ich zu bezweifeln. Auch am Plateau, wo Jasmin und Martina warteten, sieht es nicht besser aus. Von dem Firnfeld ist nichts mehr über. Kein Wunder also, dass der Bach zur Wasserfassung fast versiegt ist und die Guggi komplett auf Regenwasser angewiesen ist. Beim Abstieg drehten Karin und ich noch eine Runde über die Wasserfassung, um zu sehen, ob Dani und ich etwas bewirkt hatten (1¼ Stunden, ↑40 hm). Leider nicht, denn der wahre Grund war ein Stein der ein ordentliches Loch in das Rohr geschlagen hatte. Also stiegen wir zur Guggi ab und ich holte etwas Gaffer-Tape, um die Leitung zu flicken. Dabei sah ich zwei Wanderer beim Aufstieg. Als diese nach eineinhalb Stunden immer noch nicht angekommen waren, stieg ich zu ihnen ab, um zu sehen, ob alles in Ordnung ist. Es war alles in Ordnung, Ophelia und ihr Vater Matt waren aber trotzdem ganz froh, dass ich ihnen das letzte Stück die Rucksäcke abnahm (¼ Stunde, ↓↑100 hm).
Den Abend verbrachten wir dann alle gemeinsam, bei gutem Essen, einem weiteren Gewitter und einer Hubschrauberbergung vom Grat zwischen den Eigerjöchern. Besser als Fernsehen.

Der Sonntag begann für uns relativ früh, für Nachmittag waren schwere Gewitter und Regen vorhergesagt. Ophelia und Matt schickten wir schon mal vor, als wir noch klar Schiff machten. Da wir die beiden aber sehr schnell einholten, nahm ich Matt kurzerhand ans Seil und die anderen Ophelia unter ihre Fittiche und so klappte der Abstieg zum Trümmelbach reibungslos und überraschend schnell (2¼ Stunden, ↓680 hm). Dort verabschiedeten wir uns von den Beiden und stiegen relativ zügig zur Station Eigergletscher auf, wo Paul schon seit "Stunden" auf uns wartete und ein Schläfchen auf einer der Bänke hielt (20 Minuten, ↑220 hm).

Was für ein schönes Wochenende! Wie immer hat die Zeit auf der Guggi mit Carolin, Dani, Martina und Jasmin super viel Spaß gemacht. Paul hat sich wieder mal die Zeit mit Holzhacken vertrieben und Anna hatte ihre Freundin Liv mit dabei und Karin und ich hatte einfach ein bisschen Zeit für uns. Sonntagabend grillten und badeten wir noch bei Dani, bevor wir uns Montag wieder auf den Weg zurück nach München machten. 

Mittwoch, August 12, 2026

Sonnenfinsternis am Olympiaberg - 12.08.2026

Und heute mal auf einem "kleinen" Berg.
Sonnenfinsternis von einem leicht erhöhten Ort, mit wenig Bebauung gegen Westen, damit man möglichst lange etwas sieht. Wenn dann noch das Olympiastadion "im Weg" steht, dann entstehen auch bei 89% Überdeckung ganz schön beeindruckende Fotos. Was für eine Volksfeststimmung im Olympiapark....München du bist der Wahnsinn!
2026_08_12_Sonnenfinsternis

Gori die nächste - 11.08.2026

Man muss Feste feiern wie sie fallen und auf die Gori fahren, wenn das Wetter gut ist. Deshalb gings diese Woche schon wieder zum Grillabend beim Pauli. Am Wochenende hatten wir uns fast ausschließlich am Bach herumgetrieben und Montag holte mich Anna mit dem SUP ab, aber Dienstagabend gehört dem Kampenwandgebiet.

In relativ großer Gruppe (Laura, Vladi, Martin, Sebastian und Karin) kurbelten wir über Hintergschwendt zur Gori rauf (1¾ Stunde, 650 hm, 12 km). Nach den obligatorischen Ripperl gings wieder über die Schlechtenbergalm und dem Goriloch zum Reitweg (¾ Stunde, 30 hm, 6 km).

Wieder mal ein echt netter Abend mit dem ganzen Trupp.

Mittwoch, August 05, 2026

Ripperl auf der Gori - Feierabendrunde mit Paul - 04.08.2026

Der Junior will in den Ferien beschäftigt werden. Nach einer Runde SUPen auf der Isar letzte Woche, gings diese Woche zum Ripperlessen auf die Gori. Trotz drückender Hitze kurbelten wir relativ entspannt über Hintergschwendt zur Gori hinauf (1:20 Stunde, 650 hm, 12 km). Die Ripperl schmeckten wieder hervorragend. Danach kurbelten wir noch die letzten paar Meter zur Schlechtenbergalm hinauf, um dann durchs Goriloch zum Ziehweg und Reitweg abzufahren (½ Stunde, 30 hm, 6 km). So blieb am Ende sogar noch Zeit bei Laura und Vladi vorbeizuschauen und das langsame Abkühlen am Balkon zu genießen.
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Ballern bis (nicht) der Arzt kommt - Saalbach mit Paul - 02.08.2026

Letztes Jahr lieferte ich Paul am ersten Ferienwochenende beim PGC Premium Bike Camp in Saalbach ab. Dieses Jahr findet das Camp leider nicht statt, Paul wollte aber sowieso pausieren. Aber mit mir eine Runde shredden gehen, das wollte er schon und da wir an dem Wochenende im BGL waren, nutzten wir den Sonntag. Wie schon im gesamten Frühsommer, war es heiß, trocken und staubig, ein ziemlicher Kontrast zum letzten Jahr.
Wir starteten am Zwölferkogel mit der 12er Sky-Line und der Z-Line, dann gings an den Schattberg West zum Hackelberg-Trail und der Buchegg-Line, weiter über die Sheepy Hollow-Line zur X-Line und der fAIRy-Line und der neuen Bearly Legal-Line runter nach Saalbach. Auf der Kohlmaisseite die Panorama-Line und die Monti-Line, bevor wir eine kleine Mittagspause einlegten und ein weiteres Mal vom Schattberg Ost die fAIRy-Line und die Bearly Legal-Line nahmen. Zu guter Letzt gings über den Hackelberg-Trail und die Buchegg-Line zurück zum Auto...was für ein Tag, 6¾ Stunden, 5890 hm, 77 km, ich war total streichfähig.
Das Home of Lässig enttäuscht nicht. Und wie letztes Jahr befürchtet, komme ich Paul, trotz des kleinen Herbstferienknick, nicht mehr hinterher.
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Samstag, August 01, 2026

Bike und Hike am Diggl - 25./26.07.2026

Alle Jahre wieder zu Vladis Geburtstag pilgern wir zusammen zum Diggl, dieses Jahr unter dem Motto: Festival.
Seit langen schafften wir es, uns alle auf eine gemeinsame Tour zu einigen, eine Wanderung zum Furtschaglhaus. Während die anderen vom Schlegeis aus starteten, kurbelten Karin, Claudi und ich zuerst zum Stausee hinauf (2 Stunden, 800 hm, 13 km). Dafür ging’s dann  entspannt und flott einmal um den See zum Radlparkplatz am Südostende (½ Stunde, 6 km). Ab hier ist das Radfahrer verboten und so wanderten wir die Forststraße zur Materialseilbahn hinauf (¼ Stunde, 100 hm). Obwohl wir recht flott unterwegs waren, trennten wir uns hier und ich baute meine überschüssige Energie am Wanderweg zum Furtschaglhaus ab (½ Stunde, 400 hm).
Dort warteten nicht nur Marie, Wini, Laura und Vladi auf uns, sondern auch eine herzhafte Kaspresssuppe und ein Kaiserschmarrn. Der Abstieg dauerte dann fast genau gleich lang wie der Aufstieg (½ + ¼ Stunde), dafür verkürzten wir bei der Abfahrt die Zeit auf weniger als ein Drittel (¾ Stunde) und waren deutlich früher bei Sauna und Hottub, als der Rest. Das abendliche Gewitter ersetzte die kalte Saunadusche und nach dem Grillen war es wieder trocken genug für ein Lagerfeuer.
Was für ein schönes, gemütliches Wochenende, da freuen wir uns jetzt schon wieder auf nächstes Jahr.

Sonntag, Juli 26, 2026

Abteilungswandertag zum Eckbauer in Garmisch - 23.07.2026

Schon in unserer alten Abteilung veranstalteten wir in der Vergangenheit Wandertage. In unserer neuen Abteilung scheint diese Art der Bewegung auch beliebt zu sein, so nahmen alle Pullacher Kollegen teil. Zusammen wanderten wir vom Skisprungstadion in Garmisch durch die Partnachklamm zum Eckbauer (2¼ Stunden, 500 hm). Einfach eine schöne Wanderung, nur der Abstieg unter der Gondelbahn ist etwas steil (1 Stunde).
Schön, dass auch unsere neue Zusammensetzung gemeinsam etwas unternimmt.

Donnerstag, Juli 23, 2026

Ein Abstecher in die Sümpfe von Louisiana - 13.-17.07.2026

Wiedermal recht kurzfristig ergab sich eine "Lustreise". Diesmal führte sie mich in den Süden der USA, nach Louisiana. Trotz drei arbeitsreichen Tage, konnte ich mir am Abend immer noch ein Bild von der Umgebung machen.
Mein Fazit, Alligatoren werden nicht mehr meine Freunde, aber schmecken ganz gut und Sumpflandschaft, schwüles, heißes Wetter und petrochemische Industrie sind nicht das präferierte Urlaubsziel. Spannend war es trotzdem.
2026_07_13-17_Louisiana

Sonntag, Juli 12, 2026

Ein bisschen Biken an der Isar und im BGL - 11./12.07.2026

Mittwoch schafften es Martin und ich wieder mal auf die Isartrails. Eine gemütliche Runde über Schäftlarn, mit TAB an der Thalkirchner Brücke, so muss ein Feierabend aussehen (3¼ Stunden, 450 hm, 40 km). Donnerstagabend sahen sich Karin und ich das Hosen Konzert vom Olympiaberg an und Freitagnachmittag begleitete mich Paul an den Bach.
Das Wochenende verbrachten wir dann wieder mal bei Karins Eltern. Terrasse sommerfit machen, eine Radltour zum Eisessen an den Königssee (2 Stunden, 22 km) und ich drehte am Sonntag noch eine kleine E-Bike Runde auf den Götschen (1 Stunde, 660 hm, 12 km).