Donnerstag, August 22, 2019

Ein bisschen Abenteuer im Kaiser - Bauernpredigtstuhl (2119 m) "Normalweg" - 17.08.2019

Tommi hatte in Deutschland zu tun und so konnten wir zusammen wieder mal ein kleines Abenteuer erleben. Samstagmorgen fuhren wir zur Wochenbrunner Alm und stiegen zum Bauernpredigtstuhl auf (1¾ Stunden, 850 hm). Unser Ziel war die Rittlerkante (6+/5+A0, 5SL), ganz nette, sanft sanierte, alpine Kletterei. Selbst in der ersten Seillänge muss man schon etwas hinlangen, was sich in der zweiten (und für uns schwersten) Länge gleich noch richtig steigert. Ziemlich luftig gehts der Kante entlang hinauf in einen überhängenden Riss. Ich war heilfroh, dass Tommi diese Länge vorstieg. Leider waren ihm beim Legen einer Hex unser Klemmkeilsortiment und beim Legen eines Cams zwei kleine Cams runter gefallen. So musste es mit der Hex und drei mittleren Cams gehen. Der Kamin in der dritten Länge war dann ganz nett und die vierte Länge ist wirklich schön. Und schon ist man an der Ausstiegslänge und ich war wieder dran. Mit ein bisschen Bammel stieg ich ein, aber bis zur Platte ist es leichte, schöne Kletterei. Mit zwei beherzten Griffen in die rostigen Haken ist man auch schon in der letzten Rinne (frei hatte ich mir die Stelle nicht zugetraut) und ein paar Meter drüber ist die Kletterei endgültig zu Ende (3½ Stunden, 200 hm). Nachdem wir den Großteil der Kletterei im Schatten absolviert hatten, genossen wir die Sonne am Gipfel und machten eine ½ Stunde Pause. Unten konnten wir die Massen sehen, die sich das Kübelkar aufs Ellmauer Tor schoben. Wir waren alleine. Das folgende Abseilen klappte bis zum ersten Stand unproblematisch. Doch dort passierte uns dann ein Malheur beim Abziehen. Der Knoten verhakte sich und nichts ging mehr. Also hieß es wieder aufsteigen. Ich hatte zwei Tiblocs am Gurt und so konnte ich recht schnell und unspektakulär diese Seillänge wieder aufsteigen, den Knoten frei machen und diesmal frei nach Süden abseilen, damit sich das Seil nicht noch einmal verhaken konnte. Eine weitere Abseillänge später standen wir wieder am Einstieg (1 Stunde) und direkt daneben fand ich auch noch meine Keile und Cams wieder, ein guter Tag. Den Abstieg brachten wir mit einer kurzen Presshalben in der Gaudeamushütte hinter uns (1 Stunde) und so waren wir recht früh wieder in München, so dass Tommi noch das Spa seines Hotels nutzen konnte, bevor Karin, Alex und wir einen netten Abend bei Bier und Burger verbrachten.
2019_08_17_Rittlerkante

Freitag, August 16, 2019

Eine Woche in Tirol - 12.-16.08.2019

Da Karin wieder arbeiten musste, besuchte ich mit den Kindern meine Eltern. Den Stress noch am Sonntag vom Berner Oberland nach Tirol zu fahren tat ich mir, auch wegen der miserablen Wettervorhersage, nicht an. So kamen wir erst Montagabend an.
Dienstag zeigte sich das Wetter eher durchwachsen. Alle zusammen fuhren wir mit der neuen Glungezerbahn nach Halsmarter und streiften durch den Kugelwald. Ein kleines Zirbenwäldchen in dem lauter Kugelbahnen aufgebaut sind und in diesem kann man Zirbenkugeln rollen lassen. Den Abschluss bildete eine Wanderung hinunter nach Tulfes (1½ Stunden, ↓600 hm).
Mittwoch besserte sich das Wetter im Laufe des Tages und wir stiegen von der Gramai zur Lamsenjochhütte auf (2½ Stunden, 700 hm). Da wir dort übernachteten, hatten Paul und ich noch genügend Zeit vor dem Abendessen den Brudertunnel zu begehen (1 Stunde, 200 hm). Das ist übrigens der erste Klettersteig, den meine Eltern vor über 30 Jahren mit mir begangen sind. Damals wie heute zieht sich der Weg nach dem Brudertunnel zur Lamsenscharte ein wenig. Das letzte Stück zur Hütte zurück, über die Schotterreißen macht aber immer noch genau so viel Spaß wie damals (1 Stunde, ↑130 hm, ↓330 hm).
2019_08_13-14_Kugel+Lamsen

Der eigentliche Grund für unseren Besuch war aber eine kleine aber feine Tour am Donnerstag mit meinem Vater, die Lamsenspitze NO-Kante. Der Tag begrüßte uns wolkenlos und nach einem kurzen Frühstück stiegen wir zum Einstieg auf (½ Stunde, 250 hm). Kurz aufgerödelt und schon konnten wir über die Einstiegsplatte in den Spaß starten. Dieses Mal leistete ich mir keinen Verhauer und mein Vater hatte auch niemanden zum Ratschen an den Ständen, wie damals meine Mutter, und so gewannen wir schnell an Höhe. Und ehe man sich versieht ist die Tour am Vorgipfel schon wieder zu Ende, eigentlich schade. Das Schrofengelände rüber zum Gipfel brachten wir auch recht schnell hinter uns und so konnten wir am Hauptgipfel das ausgezeichnete Panorama genießen (3 Stunden, 350 hm). Die Pause am Gipfel hatte sich mein Vater redlich verdient und nach einer ½ Stunde brachen wir nur deshalb auf, da es sich langsam einzutrüben begann und der Wetterbericht Regen am frühen Nachmittag vorausgesagt hatte. Die Seilversicherung zum Lamsenspitz ist nicht nur komplett erneuert sondern hat auch eine neue Führung, sodass man nicht mehr durch die steinschlaggefährdete Rinne im unteren Teil muss. Der Abstieg hat sich dadurch ziemlich verbessert. Wie schon am Mittwoch gings noch über die Lamsenscharte hinunter zu den Schotterreißen, wo uns Paul schon entgegen kam, um mit uns zusammen zur Hütte zu laufen (50 Minuten). 5 Stunden nach unserem Start ließen wir uns auf der Sonnenterrasse nieder, bestellten Mittagessen und beobachteten ein paar Seilschaften in NO-Kante und O-Wand. Dass einige der Kletterer noch nass werden würden war uns fast klar. Beim Abstieg zur Gramai (1½ Stunden, ↓700hm) riss es noch ein letztes mal auf und die Sonne brannte herunter, bevor es pünktlich am Auto wie aus Kübeln zu schütten begann.
Ein paar schöne Tag mit meinen Eltern auch wenn das Wetter eher durchwachsen war. Die Klettertour mit meinem Vater war wie schon letztes Jahr mit meiner Mutter eine Riesengaudi und hat uns beiden viel Spaß gemacht.
2019_08_15_LamsenspitzeNO

Guggiwochenende - 10./11.08.2019

Unser kulinarischer wie auch Berghöhepunkt ist jedes Jahr unser Besuch bei Dani auf der Guggi. Dieses Jahr konnten wir auf unserem Weg in die Schweiz auch Gerlinde, Hans und Early besuchen. Ein schönes Wiedersehen nach zwei Pausejahren. Freitag machten wir dann noch einen Abstecher beim Rheinfall in Schaffhausen, bevor wir bei Dani einfielen und mit Olga und Martina zu Abend aßen.
Wie so oft beim Aufstieg zur Guggi war Petrus uns nicht hold und wir stiegen teilweise bei Regen und dichtem Nebel zur Guggi auf (3 Stunden + ½ Stunde Pause, ↑880 hm, ↓160 hm). Wie letztes Jahr bewältigten die Kinder den Aufstieg komplett alleine, Paul benötigte diesmal sogar weder Gurt noch Seil. Der Nachmittag und Abend zeichnete sich dann wie immer durch nette Gespräche mit guten Freunden, Wein und gutes Essen aus, die Mischung weshalb wir die Guggi so lieben.
Der Sonntagmorgen erwartete uns dann mit perfektem Wetter und so konnten wir beim Abstieg noch einen Abstecher zur alten Guggi machen (1 Stunde, ↓400 hm) und dort wie auch am Abfluss des Eigergletschers (1 Stunde, ↓300 hm) zwei ausgedehnte Pause machen (1 Stunde, ↑160 hm, ↓180 hm). Wie jedes Jahr ein unvergessliches Wochenende mit guten Freunden.
Karin musste leider Sonntagabend schon wieder nach München, während ich mit den Kindern am Montag nach Tirol weiter fuhr. Dass Karin ihren Bus in Bregenz nicht mehr erwischte und ich sechs Stunden Autofahrt bei Starkregen zu bewältigen hatte sind aber andere Geschichten.
2019_08_10-11_Guggi

Donnerstag, August 08, 2019

Campingwochenende am Staffelsee - 03./04.08.2019

Im Moment sehen wir die Berge relativ selten, dafür schaffen wir es zumindest mit SUP und Schlauchboot die Flüsse und Seen Bayerns zu erkunden. Wie auch in den letzten zwei Jahren trafen wir uns mit Julia und Julian und den Mädels für ein Campingwochenende, dieses Mal am Staffelsee. Trotz durchwachsenem Wetter (Samstag schüttete es leider immer wieder) genossen wir die Zeit zusammen. Anna und ich drehten am Sonntag mit dem SUP eine Runde über den See und umrundeten die Insel Mühlwörth (~3 km). Ein schöner Kurzurlaub inmitten vollgepackter Arbeitswochen.
2019_08_04_Staffelsee

Mittwoch, Juli 31, 2019

Riepenkopf und Petersilienfest - 27.07.2019

Laura und Vladi luden uns dieses Wochenende zu ihrem Petersilienfest ins Diggl in Ginzling ein. Für mich das perfekte Wochenende um nach meinem Südafrikatrip wieder runter zu kommen. Nach einem äußerst geselligen Abend am Freitag starteten wir Samstag erst recht spät zum Schlegeisstausee. Claudi, Karin, Peter und ich wanderten zunächst ein Stück Richtung Pfitscherjoch und dann weiter ins Unterschrammacherkar. Ein sehr schöner Weg, leider ziemlich heiß mitten durch die Latschen. Kühler und aussichtsreicher ging es dann vom Kar dem Berliner Höhenweg folgend zur Olpererhütte (2½ Stunden, 600 hm). Hier trennten wir uns und während die Anderen sich einen Kaiserschmarrn schmecken ließen wanderte ich noch auf den Riepenkopf (1 Stunde, 500 hm). Einen Weg den ich schon von der Olpererüberschreitung kannte. Am Gipfel zog dann das erste vorhergesagte Gewitter heran und so beeilte ich mich wieder zur Olpererhütte abzusteigen (35 Minuten). Ein Teil des Abstiegs gestaltete sich als äußerst nass und da ich sowieso schon durchweicht war, machte ich keine Pause sondern stieg gleich weiter zum Schlegeisspeicher ab (½ Stunde). Auf dem Weg überholte ich noch eine Mutter mit ihrem kleinen Sohn, ohne Regenjacke und völlig durchnässt. Etwa 100 hm weiter hörte ich dann ein "Mama" und fand kurz darauf ein durchnässtes, schlotterndes und weinendes Mädchen. Ich gab ihr erstmal meine trockene Softshell und führte sie zum See hinunter (20 Minuten), wo schon zwei andere mit ihrer kleinen Schwester warteten. Zusammen brachten wir die Mädels zu ihrem Vater, der im trockenen Auto wartete... auch eine Möglichkeit seiner Familie die Lust am Wandern zu verleiden.
Den Abend feierten wir dann alle mit einem Spanferkel, viel Bier und dem Hot Tub im Diggl. Eine sehr schöne Wanderung und eine noch viel bessere Feier mit guten Freunden.
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Freitag, Juli 26, 2019

SUPen am Starnberger See und Bootfahren auf der Pegnitz - 19./20.07.2019

Am Freitag traf sich unsere Abteilung zum alljährlichen "Wandertag", diesmal mit den Rädern am GH Buchenhain (1 Stunde, 100 hm, 20 km). Mit etwas Verspätung (weil Josef seine Steckachse vor der Garage liegen gelassen hatte und deshalb in Pullach ein MVG Rad leihen musste) starteten wir in den Forstenrieder Park. Doch weit kamen wir nicht. Unser indischer Kollege kollabierte fast am Rad und so radelte Josef zurück zu seinem Auto, um ihn zur S-Bahn zu bringen. Dann, fast zwei Stunden nach unserem geplanten Start, konnten wir endlich Richtung Starnberger See fahren. Eine ziemlich schöne Strecke und überraschend hügelig (2¼ Stunden, 150 hm, 38 km). In St. Heinrich liehen wir uns SUPs und paddelten gemeinsam zur nahen Strandbar. Für den Weg zurück hatten wir uns noch einen Abstecher in Wadelhausen herausgesucht, das Bild am Ortsschild war den Umweg definitiv Wert. Und so trafen wir uns alle wieder (auch die nicht Radler) am GH Buchenhain, um den Tag im Biergarten ausklingen zu lassen (1½ Stunden, 200 hm, 33 km). Für mich hieß es nur noch nach Hause strampeln (¾ Stunde, 20 km) und dann gings schon weiter nach Franken, zur Kirwa in Velden. Meine Beine und meinen Hintern spürte ich nach den 111 km und 450 hm schon ganz ordentlich.
Das Wochenende verbrachten wir bei Karins Verwandtschaft in Franken und mit unserem Schlauchboot machten wir am Samstag die Pegnitz zwischen Velden und Enzendorf (~ 5 km) unsicher. Die Kiddies und Karin testeten dabei gleich ausgiebig ihre neue UV-Schutz Kleidung von Hyphen, danke dafür. Am Nachmittag besuchten wir den Mittelaltermarkt auf der 900 Jahrfeier des Klosters Michelfeld, wo die Kinder Reiten, Klettern und Basteln konnten. Und zu guter Letzt ließen wir den Tag auf der Kirwa ausklingen. Ein wirklich gelungener Tag bzw. Wochenende. Am Sonntag gabs noch lecker Essen, dann mussten wir aber auch schon los, denn ich hatte ein Rendezvous mit meinem Flug nach Johannesburg, ein bisschen arbeiten muss ich ja leider auch noch.
2019_07_19-20_BikeBoot

Mittwoch, Juli 17, 2019

BOFF auf der Gorialm - 16.07.2019

Nach unserer Feierabendrunde letzte Woche auf die Gorialm, erzählte mir Lena von Trampelpfadlauf, dass diese Woche das BOFF (Bayrisches Outdoor Filmfestival) einen Stopp dort machen würde. Leider fand ich niemanden der mit mir Radeln wollte. Dafür hatte Lena vor, mit ein paar Lauffreunden dort zu sein. Also strampelte ich alleine über den Reitweg zur Gorialm hinauf (1 Stunde, 600 hm, 5,5 km). Wenn normalerweise am Dienstag schon einiges los ist, so war der Zugang diesmal der Wahnsinn. Trotzdem bekam ich relativ schnell etwas zu trinken und zu essen und beim Anstehen traf ich Andy von Happy Trails, den Bruder von Robert, den wir am Wochenende im Heumöderntal kennen gelernt hatten, klein ist die Welt.
Nach dem Essen war noch Zeit bis zum Start des BOFFs und so stiegen Lena und ich noch zum Gipfel der Kampenwand auf (↑37 Minuten, 420 hm). Dort waren wir genau rechtzeitig zum super Sonnenuntergang. Beim Abstieg verhauten wir uns dann zwar ein kleines bisschen vor lauter quatschen, trotzdem kamen wir noch vor dem Filmstart wieder an der Gorialm an (↓37 Minuten, 20 hm). Noch nicht mal die Moderation hatte begonnen. Die anderen erzählten uns, dass die Vorstellung hinter der Alm 10€ Eintritt kosten würde, was vorher auch nirgends kommuniziert wurde. Das war uns allen zu viel, denn keiner von uns wollte (und konnte) lange genug bleiben, um die gesamte Vorstellung anzusehen (zumal sie erst mit einer ¾ Stunde Verspätung startete). So machten wir uns auf den Weg ins Tal. Lena und die Läufer zu Fuß, zwei Mädels aus der Gruppe und ich mit dem Bike. Am Abzweig Ziehweg verabschiedeten sich die  beiden dann und so fuhr ich die Trail alleine bis zum Parkplatz (½ Stunde, 6 km). Am Parkplatz angekommen konnte man dann noch die partielle Mondfinsternis beobachten, ein schöner Abschluss für den Abend.
Obwohl die BOFF eher ein Griff ins Klo war, war es ein super schöner Abend. Vor allem Lena mal wieder zu sehen, hat richtig Spaß gemacht. Hoffentlich bald mal wieder.
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Sonntag, Juli 14, 2019

Heumöderntrails - 13./14.07.2019

Dieses Wochenende waren wir zu  Uwes Geburtstag eingeladen. Unweit vom Wohnort von Evi und Uwe gibt es die Heumöderntrails und diesen haben wir auf dem Weg zur und von der Feier einen Besuch abgestattet. Leider spielte am Samstag das Wetter nicht ganz mit, so schüttete es wie aus Eimern, als wir in Treuchtlingen ankamen. Eine Viertelstunde später riss es aber auf und so konnten wir uns auf den Weg zum Julian Trail (einfach, 45 hm, 1 km) machen. Über eine Forststraße geht es zuerst ins Heumöderntal und dann ein bisschen bergauf zum Start des Trails. Den Kindern machte der Trail richtig Spaß, leider war Anna nicht ganz begeistert vom Hochstrampeln, also ließen wir zwei die zweite Runde aus und warteten auf Paul und Karin am Traileinstieg. Von dort ist es nämlich nicht weit bis zum Einstieg des Siggi Trails (leicht/mittel, 105 hm, 0,9 km), den ich mit Paul fuhr, während Anna und Karin die Skipiste (mittel, 95 hm,  0,5 km) zurück zur Talstation nahmen. Als wir an der Talstation ankamen, begann es wieder zu schütten, so gönnten wir uns erstmal was zum Essen. Nach dem Mittagessen verabschiedete ich mich kurz und drehte eine Runde über den Z Trail (mittel, 95 hm,  0,5 km), der zwei, drei technische Passagen hat, und eine Runde über den Siggi Trail. Dabei stieg ich dann auch prompt über den Lenker ab. Blöd wenn man unsauber am Bike steht und es noch dazu etwas rutschig ist. Nach ein paar Minuten Pause schwang ich mich wieder auf mein Bike, vollendete den Sigi Trail und kurbelte noch zum Eulenhof Trail (leicht/mittel, 130 hm, 2,5 km) hinauf. Im unteren Trail, dann ein ähnliches Bild wie im Z und Siggi Trail, ganz schön rutschig, zumindest als es mir das Bike unterm Hintern wegzog. Hoppla, aber nichts passiert, nur meine Hand tat mir vom Sturz am Siggi Trail noch höllisch weh. Was sich aber am Abend nach einer Ibu und nicht homöopathischen Mengen an Bier deutlich besserte.

Nach der super Feier bei Evi und Uwe schaute am Sonntag sogar die Sonne heraus und so beschlossen wir einen zweiten Abstecher in Treuchtlingen zu machen. Diesmal ließ ich mein Rad am Träger und lieh mir ein Ghost SL AMR X an der Talstation. Karin hatte sich am Samstag um die Kinder gekümmert und war deshalb nicht wirklich einen Trail gefahren. So drehte ich mit den Kindern am Pumptrack ein paar Runden, während Karin den Siggi Trail fuhr. Als Karin zurück kam, konnte ich das Bike am Siggi und am Z Trail testen. Schon schön, aber fahren muss man noch selber. Zuletzt wechselten sich Karin und ich noch am Eulenhof Trail ab und damit endete ein weiterer sehr schöner Tag.

Die Heumöderntrails sind ein sehr nettes Projekt und vor allem für Anfänger und Familien mit Kindern einfach ideal. Obwohl die Trails nur etwa 100 hm haben, summierten sich die paar Runden doch auf 800 hm und 30 km, also zumindest ein wenig Bewegung.
2019_07_13-14_Heumoederntrails