Montag, November 28, 2022

Skitrourenopening in Hochfügen - 26./27.11.2022

Schnee, endlich. Und das in einer Menge, dass man die Ski aus dem Keller holen kann. Gefühlt halb München war dabei die Grasnabe am Spitzing umzugraben, deshalb fuhren wir zu meinen Eltern. Hochfügen liegt doch ein gutes Stück höher als der Spitzing und die Pisten rund um den 8er-Jet sind schon so weit in Schuss gebracht, dass Hochfügen mit zwei Liften bereits in einen Vorsaisonsbetrieb geht.

So wurden die Kids am Samstag zum Lamark Hochleger "raufgeschleift" (2 Stunden, 530 hm). Wobei schleifen übertrieben ist, die Beiden haben sich wirklich gut geschlagen und so gab es oben eine wohlverdiente Brotzeit. Auch bei der Abfahrt merkte man kaum, dass die letzten sieben Monate Skipause waren.
Sonntag durften die Kids dann mit meinen Eltern basteln, während Karin und ich das perfekte Wetter für eine zweite kleine Tour nutzten. Neben der Piste ist noch arg wenig Schnee, auch wenn schon einige vom Metzen zum Lamark Hochleger abgefahren sind. Wir blieben aber auf der Piste und stiegen bis zur Bergstation des Waidoffen Lifts auf (2¼ Stunde, 850 hm). Dort machten wir Skidepot und stapften noch zum Gipfel des Pfaffenbichl (20 Minuten, 130 hm). Immer wieder eine schöne Vorsaisonskitour.

Das Wochenende hat definitiv Lust auf die kommende Saison gemacht, jetzt dürfte es von mir aus aber auch langsam richtig schneien.

Donnerstag, November 17, 2022

IG Trainerwochenende auf der Latschenkopfhütte - 12./13.11.2022

Ein paar Jahre ist das letzte Trainertreffen schon wieder her, umso schöner, dass Benni wieder mal auf die Latschenkopfhütte einlud. Damals hatten wir Neuschnee und Sauwetter, diesmal lachte die Sonne und die Temperaturen luden zum Klettern im und sogar ohne T-Shirt ein.
Nachdem ein paar schon Freitag auf die Hütte gegangen/gefahren waren, stiegen Samstagmorgen nur Paul, Nicole und ich vom Draxlhang zur Hütte auf (2 Stunden, 800 hm). Nach einer kurzen Pause trafen wir die anderen an der Zirkuswand und verbrachten einen ziemlich guten Nachmittag beim Klettern. Mit den Routen Schuppenterror (6), Beni Versarium (6+), Farchanter's Bladdler (6+), Bartl der Partykönig (6+), Zirkusweg (7-) und Skiclimb (7-) konnte ich auch fast die ganze Wand abgrast.
Den Abend verbrachten wir bei Bennis berühmten Schweinebraten und Hedis Kaiserschmarrn, lustigen Gesprächen und Paul bis spät in die Nacht beim Beer-(Wasser)-Pong spielen. So startete der Sonntag dann sehr gemütlich und etwas später. Zum Klettern gings diesmal in den Stie-Alm Kessel zum Wilderland. Die Routenausbeute war etwas geringer und Squaw Nez Froid (7) schaffte ich nur mit zweimal sitzen, die Krux ist aber auch etwas unübersichtlich! Zum Abschluss kletterte ich noch Le Saut De La Mort D´Un Escargot (6-) und Streichwurst (5+), bevor wir uns auf den Heimweg machten.

Ein rundum gelungenes Wochenende mit super netten Menschen und in einem superschönen Klettergebiet (wenn der etwas fade Zustieg nicht wäre). Danke an alle die dabei waren, es war mir (und Paul) eine Freude.

Mittwoch, November 09, 2022

Männerwirtschaft - Herbstferienroadtrip durch Frankreich - 29.10.-06.11.2022

Was für ein wilder Ritt. Und alles begann damit, dass ich es irgendwie verbaselt hatte Flugtickets nach Lissabon zu buchen. Als ich endlich daran dachte, waren die Preise so astronomisch, dass ich, bei aller Liebe zum Surfen und zu Ericeira, nicht bereit war so viel Geld auszugeben. Also kein Surfurlaub in Portugal. Was aber sollten Paul und ich stattdessen in den Herbstferien unternehmen? Auf eine Woche zu Hause hatte ich auf jeden Fall keine Lust. Zum Glück war ich letzte Woche bei Laura und Vladi in Irland und so entstand die Idee, sich mit den beiden in Bleau zu treffen. Das Wetter war im Gegensatz zu letztem Jahr ausgezeichnet vorhergesagt und schon stand unser Plan: Bouldern in Bleau und dann weiter in die Normandie zum Surfen, ein bisschen Swell sollte wohl zu finden sein.

So besuchten wir samstags noch mit Karin, Marc und Luca die Bauma und machten uns im Anschluss auf den Weg nach Fontainebleau. Dort trafen wir uns Sonntagmittag mit Laura und Vladi in Apremont Désert. Zu Ostern hatten wir dort unsere Woche ausklingen lassen, diesmal starteten wir dort gemütlich mit ein paar gelben, orangen und Off-Circuit (bis Fb 6a+) Problemen. Sonntag boulderten wir noch zu viert in 95.2 und verbrachten einen Marshmallow-Lagerfeuer-Abend zusammen, bevor sich Laura und Vladi Richtung Heimat verabschiedeten. So waren Vater und Sohn wieder alleine. Paul hatte sich den Kinderparcours in Apremont Bizons gewünscht und danach wechselten wir in die Franchard Gebiete. Vor allem der gelbe Parcours in Hautes Plaines hatte es Paul (auch zu Ostern schon) angetan. Und da wir die Bikes mit hatten, konnten wir Rocher de la Reine auch mit einer kleinen Radeltour erreichen (⇄ 1½ Stunden, 14 km, ⇅ 200 hm).

Nach vier Tagen Bouldern waren Pauls Finger endgültig durch und so beschlossen wir einen Sightseeing Trip nach Paris zu unternehmen und dann weiter an die Kanalküste zu fahren. Da hatte ich die Rechnung aber nicht mit der Greater Paris Low Emission Zone gemacht. Ich schaffte es nicht, die Umweltplakette per Handy zu bestellen, also benötigten wir eine andere Idee. Also wieder Fahrradfahren! Direkt außerhalb der Zone, in Versailles, parkten wir und mit dem Fahrrad gings auf ziemlich gut ausgebauter Fahrradinfrastruktur zum Eiffelturm (⇄ 1¾ Stunden, 30 km, ⇅ 100 hm). Was soll ich sagen, wieder eine neue Art die Stadt kennenzulernen. Nach einer regnerischen Fahrt in die Normandie sahen wir uns am Abend noch Le Mont Saint Michel an. Übrigens eine super Zeit um die Stadt fast für sich alleine zu haben. Der einzige Wehmutstropfen, die obere Feste (zu der man Eintritt bezahlen muss) ist dann nicht mehr zugänglich. Auch hier bewährten sich die Räder, um unabhängig von den (gratis) Shuttlebussen zu sein.

Und dann schafften wir es doch noch zum Surfen. MSW prognostizierte für Freitag und Samstagmorgen einen brauchbaren Swell, der zwar etwas vom Wind verblasen wurde, aber für uns beide definitiv ausreichend war. So verbrachten wir die Tage am weiten Strand von Hatainville beim Surfen, Lenkmatte fliegen und Muscheln sammeln. Als wir nach einer Morgensession der Normandie den Rücken kehrten, machten wir noch einen Abstecher am Omaha Beach. So wurden die 1200 km Heimfahrt doch etwas kürzer und nachdem wir auch noch Paris durchquert hatten (ein Hoch auf die zwei Meter Höhenbegrenzung auf der Ringautobahn), legten wir uns kurz vor der deutschen Grenze aufs Ohr. So hatten wir sozusagen die Pole Position für einen kleinen Abstecher im Legoland, liegt ja direkt am Weg.

Eine tolle Woche mit dem Junior und trotz des sehr vielfältigen Programms war es nie stressig, so sollte Urlaub immer sein.

Dienstag, Oktober 25, 2022

The Ireland Experience - verlängertes Wochenende zu Lauras Geburtstag - 20.-24.10.2022

Lovely …. dieses Wort, das die Iren scheinbar in jedem Satz unterbringen können, ist so bezeichnend für unsere Erfahrungen in Irland. Dieses wunderschöne Land mit seinen grünen Wiesen, rauer See, vielen Schafen und täglichen Regengüssen (die aber immer in einem wahnsinnig schönen Regenbogen endeten).

Laura hatte schon letztes Jahr in Bleau erzählt, dass sie plant ihren 40er in Südirland zu feiern, da sie und Vladi zu der Zeit einen Monat durch Irland reisen würden. Und wir, es war ja noch lange hin, überlegten sofort mit den Kids übers Wochenende zu kommen. Schnell zeigte sich aber, dass es keinen Flug von München nach Cork gibt und somit eine Wochenendaktion mit den Kids schwierig werden würde. Erst viel später, also vor ein paar Wochen, wurde die Planung konkreter und Claudi hatte ganz gute Flüge gefunden, aber nach Dublin und für ein verlängertes Wochenende. Eigentlich wollte Karin mit, leider, oder zum Glück für mich, bekam Karin nicht frei und so hob ich die Hand und buchte kurzerhand die Flüge. Somit war die Sache für mich erledigt. Als ich dann eine Woche vor der Reise anfragte, wo denn die anderen übernachten würden, damit ich versuchen konnte dort auch noch ein Zimmer zu ergattern, erntete ich ziemlich viel Gelächter. Sowohl ein Mietwagen, wie auch ein Haus am Strand waren längst gebucht und ich musste mich nur zurücklehnen und auf den Abflug warten.

Irland ist nicht nur bekannt zum Kiten, sondern der Atlantik an der Westküste liefert regelmäßig gute Wellen zum Surfen. Also warf ich meinen Neo in den Koffer, vielleicht, dachte ich mir, habe ich ja Glück und ich kann ein paar Wellen catchen. Zusammen mit Claudi und Barbara flogen wir ereignislos nach Dublin, holten den Mietwagen ab und durchquerten einmal die Insel, zur Brandon Bay auf der Dingle Halbinsel. Entgegen des Wetterberichts regnete es nicht dauernd, sondern gar nicht. So konnten wir, nach einer relativ langen Anreise, am Strand vor dem Haus ein Bier trinken.

Freitagvormittag holten Laura und Vladi Lauras Mutter in Dingle ab und Barbara, Claudi und ich erkundeten das Nordende von Kilshannig. Wo wir nicht nur einen riesigen Walwirbel fanden, sondern auch bis auf die Unterhose nass wurden. Eine Regenjacke ist übrigens wirklich der wichtigste Gegenstand auf einer Irlandreise. Nachmittags frischte der Wind auf und Claudi war heiß aufs Kiten. So verbrachten wir den Nachmittag am Strand bzw. im Wasser. Ich mietete ein Board und hatte an diesem Nachmittag richtig Spaß mit dem Windswell. Der eigentliche Swell war aber für Samstag angesagt und den nutzen wir dann auch, Claudi, Laura und Vladi mit den Kites und ich mit dem Surfbrett. Bis mir die Arme fast abfielen und wir in der Sonne vor dem Haus den sportlichen Teil des Tages bei einem Bier ausklingen ließen. Am Abend hieß es dann Geburtstag feiern, authentisch irisch, im örtlichen Pub.

Etwas verkatert fuhren wir am Sonntagmorgen über den Connor Pass nach Dingle zum Wellness und anschließenden schlenderten wir durch die "Stadt". Auch hier hatten wir Glück mit dem Wetter und Regen erwischte uns erst am Weg zurück über den Pass zum Brandon Point. Aber wie so oft hier, der Regen dauerte nicht lange und endet in einem spektakulären Regenbogen. Und am Fuße des Regenbogen fanden wir keinen Pott mit Gold, sondern Delfine, die sich am Fuße des Brandon Point tummelten. Eine kleine Wanderung brachte uns/mich noch zum An Buaicìn (251 m) einem kleinen Hügel im Kamm des Mount Brandon. Diese kleine Runde (½ Stunde, 150 hm, 3 km) zeigte mir warum die Wanderer in Irland alle schwere Bergschuhe anhaben. Meine Approache Schuhe hätte ich fast im Morast verloren und wie schon die Tage davor hatte ich nasse Füße.

Zurück am Haus wollte ich eigentlich noch das Board zurück geben, dabei sah ich aber, dass einige Autos am Stand parkten. Ein untrügliches Zeichen, dass es zum Surfen geht! Also quetschte ich mich wieder in meinen Neo und verbrachte mit der Jugend des Ortes eine wunderschöne Sonnenuntergangssession. Schon lustig wenn neben dir eine Mutter paddelt, die ihrem Sohn sagt, ein Set darf er noch mitnehmen, dann wird aber nach Hause gegangen, weil man noch Abendessen kochen muss. Ein perfekter Abschluss für ein perfektes langes Wochenende.

Montag sprangen wir alle nur noch kurz in den Atlantik, bevor Claudi, Barbara, Lauras Mutter und ich wieder die Insel durchqueren mussten, um unseren Flug nach München zu erwischen. So gingen anstrengende, aber unglaublich schöne, fünf Tage mit guten Freunden zu Ende und ich freute mich wieder auf Karin und die Kids. Danke an alle die dabei waren, es war mir ein Fest. Irland aber hat mir so gut gefallen, dass ich unbedingt mit Karin und den Kids hier her reisen will, aber nicht mit dem Bus, dafür regnet es mir dann doch ein bisschen zu viel.

2022_10_20-24_Irland

Mittwoch, Oktober 19, 2022

Allgäuwochenende mit Jörgens Reisegruppe - 15./16.10.2022

Eigentlich sollte sich Jörgens Reisegruppe wieder mal in München treffen. Leider ist im Moment Bachauskehr und somit fällt Eisbachsurfen ins Wasser bzw. Trockene. Also reifte der Ersatzplan, mit den Campern irgendwo draußen zu stehen und zusammen eine Wanderung zu unternehmen, am besten irgendwo zwischen Graubünden und Bayern, damit die Anreise für alle erträglich ist. Zum Glück engagierte sich Judith als Reiseleiterin und organisierte einen Platz zum Übernachten auf einem Bauernhof im Allgäu.
Freitagabend verbrachten wir gemütlich bei strömendem Regen in und vor den WoMos. Zumindest Knirschis und wir hatten uns ja auch schon wirklich lange nicht mehr gesehen. Samstag konnten die Kids den Hof erkunden und zusammen drehten wir noch eine kleine Runde an der Iller.
Sonntag begrüßte uns die Sonne und es wurde ein wunderschöner, herbstlicher Tag. Von Weitnau wanderten wir den Carl Hirnbein Weg bis zum Holzplatz und zurück Käsimir‘s Kinderwald Runde zu unserem Parkplatz am Skilift (3 Stunden, 260 hm, 9 km). Den Tag ließen wir bei Schnitzel und Kässpatzen am Sportplatz ausklingen, wo wir auch gleich unser nächstes Treffen planten.

Ein super schönes Wochenende mit der liebsten Reisegruppe.

Dienstag, Oktober 11, 2022

Ausflug mit den Arbeitskollegen zur Lenggrieser Hütte - 09.10.2022

Herbst ist Wanderzeit. Die Natur zeigt sich in ihren schönsten Farben. Das wollten wir auch zusammen mit ein paar Arbeitskollegen ausnutzen. So trafen wir uns alle am Sonntag am Wanderparkplatz Hohenburg in Lenggries. Mit zehn Erwachsenen und acht Kindern wanderten wir auf einer Forststraße bis zum Beginn des Sulzersteigs (1 Stunde, 230 hm). Von da an geht es relativ steil durch den Wald hinauf. Vor Jahren waren wir diesen Weg schon mal als Skitour gegangen. Da Paul und Anna auf dem Steig nicht mehr zu halten waren, gingen wir schon mal zur Lenggrieser Hütte vor (¾ Stunde, 410 hm). Statt auf die anderen auf der Hütte zu warten, stiegen wir zum Grasleitenkopf hinter der Hütte auf (10 Minuten, 85 hm). Zurück an der Hütte kamen auch die anderen an und so konnten wir gemeinsam essen.
Nach dem Essen war Antons Sohn noch hoch motiviert und so wanderten Anton, sein Sohn, Anna und ich noch aufs Seekarkreuz (½ Stunde, 265 hm). Hier trübte es leider endgültig ein und begann leicht zu regnen. So sputeten wir uns am Weg zurück (¼ Stunde) und stiegen dann weiter über den Grasleitensteig zum Parkplatz ab (1½ Stunden).
Eine sehr schöne Wanderung mit netten Leuten, trotz des eher mäßigen Wetters.

Montag, Oktober 03, 2022

Stöhrhauslauf, Almkanal, Götschen und Toter Mann - ein verlängertes Wochenende in Berchtesgaden - 01.-03.10.2022

Fürs verlängerte Wochenende war eher bescheidenes Wetter vorhergesagt, gleichzeitig war ein Besuch bei meinen Schwiegereltern geplant. Samstag sah das Wetter zumindest am Vormittag noch ganz passabel aus und das wollte ich nutzen, um mich ein bisschen zu bewegen. Zufällig fand genau da der Stöhrhauslauf statt. Da ich sowieso keine wirkliche Idee für eine Tour hatte, meldete ich mich Freitagabend noch an und stand mit Karin Samstagmorgen vor dem Dürrlehen in der Hintergern. Der kleine aber feine Berglauf ist wirklich super organisiert und da wir Glück mit dem Wetter hatten, konnten sogar unsere Wechselklamotten in einem Nebelfenster zur Hütte geflogen werden. 
Den Weg von der Hintergern zum Stöhrgatterl kannte ich schon von der letztjährigen Winterkletteraktion mit Peter und wusste ungefähr was auf mich zukommt. Die Temperaturen waren ideal zum Laufen (ich bin ja eher ein Freund von Kälte) und entgegen meiner Befürchtungen erwartete uns am Gatterl kein eisiger Wind. Ideale Bedingungen um Gas zu geben. Dass ich bei den ganzen Berchtesgadenern wenig Land sehe, war mir schon klar, am Ende kam ich aber immerhin als 20 (von 24 Männern) mit einer Zeit von 1:16:35 ins Ziel auf der Terrasse des Stöhrhauses (↑1078 hm, ↓26 hm, 5,8 km). Ich bin super zufrieden mit der Zeit, weil schneller hätte ich trotz oder wegen meines Trainingstandes sowieso nicht gekonnt.

Die einzelnen Abschnitte des Laufs:
Materialseilbahn (0:41:56, ↑576 hm, ↓26 hm, 3,8 km) 7,2
Stöhrgatterl (0:15:37, ↑226 hm, 0,8 km) 6,8
Stöhrhaus (0:19:02, ↑276 hm, 1,2 km) 6,8

In der Hütte wurde noch gemütlich zusammengesessen und nach der Preisverteilung sogar aufgspielt. Nach einer Suppe verabschiedete ich mich aber und machte mich, nach einen kurzen Abstecher am Gipfel (¼ Stunde, ↑↓70 hm), an den Abstieg übers Nierntal nach Winkl (1¼ Stunden, ↓1270 hm). Jedes Mal wieder ein schöner Weg, nur den Maximilians Reitweg sparte ich mir diesmal und lies mich von Karin abholen, als mich schließlich das vorhergesagte schlechte Wetter doch noch erreichte. So hatten wir auch eine super Ausrede den Nachmittag in der Watzmann Therme zu verbringen und ich konnte meine müden Muskeln ein bisschen entspannen.

Sonntag war dann, wie vorhergesagt, Regen, den ganzen Tag. Ob der Regen jetzt von oben oder nur von unten kommt, ist beim Surfen auch schon egal. Leider meiner Familie nicht, so verbrachte ich den Vormittag alleine beim Surfen am Almkanal. Nachmittag gings dann aber wieder als Familie zum Kraxnsonntag in den Markt.

Montag hatte nicht nur der Regen aufgehört, es traute sich sogar die Sonne heraus. Davon sah ich aber zunächst nicht viel, als ich im Dunkeln auf den Götschen joggte. Wobei gehen wohl das bessere Wort ist, Bestzeit wurde es mit meinen schweren Beinen definitiv nicht (51 Minuten, 650 hm, 4,2 km). Weiter gings zum Toten Mann (19 Minuten,  ↓130 hm, ↑200 hm, 1,4 km) und dann Richtung Söldenköpfl und über den Silberg zurück nach Hause (¾ Stunde, ↑50 hm, ↓770, 5,3 km). Eine schöne Runde und pünktlich zu Sonnenaufgang und Frühstück wieder zurück. Den Tag verbrachten wir dann beim Tag der offenen Tür im Haus der Berge in Berchtesgaden. Ein nettes Fest und ein schöner Ausklang des Wochenendes.