Mittwoch, Januar 22, 2020

Morgendliche Runde am Spitzing - 21.01.2020

Vor zwei Jahren hatte ich damit begonnen regelmäßig Skitouren vor der Arbeit zu gehen, mal Kürzere, mal Längere. Eine entspannender und guter Start in den Arbeitstag. Letztes Jahr waren es dann eher Feierabentouren und ich schaffte nur eine Vor-Der-Arbeit-Tour, mit Martin.
Dieses Jahr sollte es wieder öfter klappen und mit Martin habe ich dafür einen Partner in Crime gefunden. Im ersten Licht starteten wir am Taubensteinparkplatz und stiegen gemütlich zum Tanzeck auf (1 Stunde 20 Minuten, 600 hm). Im strahlenden Sonnenschein machten wir eine ¼ Stunde Pause bevor es an die Abfahrt zur Krottentaler Alm ging (¼ Stunde). Leider ist die Abfahrt nicht direkt ein Geheimtipp und den Neuschnee vom Sonntag hatte schon der ein oder andere genutzt, womit die Hänge ziemlich verspurt waren. Da fiel unser Blick auf die Rauhkopf Nord-West Flanke. Normalerweise ziemlich von Wind beeinflusst, sah sie heute ganz gut aus und eine Aufstiegsspur gab es auch. Ob man nun über den Taubensteinsattel zurück zum Auto steigt oder über den Rauhkopf ist einerlei und so konnten wir den Rückaufstieg etwas interessanter machen. Die Flanke steilt sich immer mehr auf, bis sie zuletzt etwa 40° steil ist, das führt zu einer ganz netten Anzahl an Spitzkehren. Am Ende ließen wir die Ski zurück und stiegen noch die paar Meter zum Gipfel auf (¾ Stunde, 250 hm). Jetzt sah die Flanke im Aufstieg sogar noch besser als von unten aus und so beschlossen wir, dass der beste Weg wohl doch über den Taubensteinsattel führen würde und wir deshalb wohl oder übel wieder zur Krottentaler Alm abfahren müssen (20 Minuten). Gesagt, getan. Mehr kann ich nicht dazu sagen, außer vielleicht.....geil! Der Rest ist dann einfach wieder der Anstieg zum Taubensteinsattel (20 Minuten, 200 hm) und die Abfahrt durch den Lochgraben (¼ Stunde). Wobei der obere Teil des Lochgrabens überraschend guten, sogar noch etwas pulvrigen, Schnee bot.
Eine super schöne >1000 Höhenmeter Morgenrunde und mit Martin habe ich eine gleichgesinnten Partner gefunden, für hoffentlich mehr von solchen Aktionen.
2020_01_21_Spitzingrunde

Dienstag, Januar 14, 2020

Skitour Poverer Hippold und Sagspitze und Kinderklettersteig in Mayrhofen - 11./12.01.2020

Karin war mit ihren Mädels in Abtenau, so hatte ich ein Wochenende mit den Kindern. Da bot sich ein Besuch in Tirol an und Samstag konnte ich sogar spontan Hannes für eine "kurze" und schnelle Skitour begeistern. Geplant war der Poverer Hippold (Poverer Jöchl, 2318 m), daraus geworden ist ein bisschen mehr. Wie zwischen den Jahren starteten wir vom Kolsassberg und mussten wieder die Ski die ersten 10 Minuten tragen. Auf dem Forstweg zur Studlalm schauen zwar schon einige Steine heraus, aber noch muss man nicht abschnallen. Dieses Mal querten wir bei der Alm nach Westen und zogen an der Sagalm vorbei durch den lichten Wald zum Rücken nördlich vom Poverer Hippold hinauf. Über den Rücken gings dann zum Gipfelkreuz auf dem kleinen, felsigen Gipfelaufbau (2¾ Stunden, 1300 hm).
Die Abfahrt hinunter Richtung Hirzerkar war dann...naja, wechselhaft. Die ersten steilen Süd-Ost-Hänge warteten mit bösartigem Bruchharsch auf, während man weiter unten im Tal auch einige Hänge mit noch ganz brauchbarem Schnee (und ohne Spuren) fand (½ Stunde). Nun beschlossen wir wieder aufzufellen und Richtung Sagspitze (2401 m) aufzusteigen. Die ersten Höhenmeter folgten wir der bestehende Spur ins Hirzerkar, bis wir vor dem Grauen Kopf nach Westen abbogen. Über die recht steilen Hänge spurten wir abwechselnd die etwa 500 Höhenmeter zum Gipfel der Sagspitze hinauf (1½ Stunde, 650 hm). Auch diese Abfahrt konnte wieder mit recht wechselnden Bedingungen glänzen. Aber auch hier gab es einige gute Schwünge. Entlang und über den Sagbach ging es zurück zur Forststraße und über diese zum Auto (1 Stunde).
Ein sehr schöner Tag mit perfektem Wetter, viel Ratschen mit Hannes, aber leider ein bisschen wenig Schnee.
2020_01_11_PovererHippold


Sonntag fuhren wir dann mit der Zillertalbahn nach Mayrhofen (damit umgingen wir den obligatorischen Zillertaler Skifahrerstau), um mit den Kindern den Kinderklettersteig (B, 200 hm) zu gehen. Vom Bahnhof ist man in wenigen Minuten an den Einstiegen der Klettersteige. An einem kleinen Hüttchen kann man sich in der Sonne anziehen und ist dann in einer Minute beim Einstieg des Huterlaner- und des Kinderklettersteigs. Nach der Einstiegsrampe trennen sich die zwei Steige und der Kinderklettersteig führt nie zu schwierig aber trotzdem sehr nett durch sonnigen steilen Bergwald/Schrofen/Fels mit gelegentlichen Hochseilgartenelementen. Perfekt für Kinder um sie an das Thema Klettersteige heranzuführen. Für unsere Zwei ist das Thema ja nicht neu und so musste ich beide nicht gesondert sichern sondern nur kontrollieren und gegebenenfalls auf Fehler aufmerksam machen. Der Steig endet fast direkt am Gasthof (2¼ Stunden, 250 hm), wo wir noch Pause auf der Terrasse machten, bevor wir über den Mariensteig abstiegen (½ Stunde).
Ein schöner Familientag in vollkommener Einsamkeit, scheinbar waren wir die Einzigen die den warmen Fels genießen wollten.
2020_01_12_KinderkLettersteig

Montag, Januar 06, 2020

Ein paar Skitouren, Telemarken und ein Abendspaziergang im neuen Jahr im BGL - 02.-06.01.2020

Götschen Reibn (immer wieder auf und nieder)
Am Zweiten brachten wir die Kinder in den Skikurs am Götschen. Da es dadurch für eine richtige Skitour schon zu spät war, machten Karin und ich noch eine Götschen Reibn. Von der Götschenalm zum Götschenkopf (55 Minuten, 450 hm) und ein Stück die Talabfahrt hinunter bis uns die Steine zu viel wurden. Nach eine kleinen Pause gings wieder zum Gipfel hinauf (¾ Stunde, 400 hm) und über die FIS Abfahrt zur Alm zurück. Dann gab es noch eine Runde Drei für uns zu zweit (55 Minuten, 450 hm) bevor Karin die Kinder abholte. Das gab mir noch 20 Minuten für einen kleinen Lauf, um zu sehen wie weit ich komme (230 hm). Ein schöner Trainingstag mit Karin und am Götschen waren wieder einmal mehr Tourengeher als Skifahrer. Schnee wäre jetzt dann aber dringend nötig.
2020_01_02_GoetschenReibn

Seehorn (2321 m)
Dass die meisten Skitouren inzwischen dringend Neuschnee benötigen, wussten wir schon. So war die Auswahl gar nicht so riesig. Die Tour musste hoch genug sein, um überhaupt Schnee zu haben. Für die ganzen Hochkare (egal ob im Kalter-, Watzmann- oder Göllstock) ist aber definitiv zu wenig Schnee bzw. zu viel Wind, so war guter Rat teuer. Unsere Wahl viel auf das Seehorn, relativ hoher Start und die Westflanke ist sowieso fast immer abgeblasen. So starteten wir im ersten Licht vom Wandererparkplatz oberhalb von Hintertal. Über eine Forststraße steigt man zur Freifläche östlich vom Farmauriedel auf (1½ Stunden, 500 hm, 4 km). Die Querung des darauf folgenden Waldgürtels war wegen des zum Teil gefrorenen Schnees eher unangenehm. In dem Karst darüber muss man ziemlich aufpassen, da es noch einige offene Dolinen gibt. Erst wo sich die Westflanke aufsteilt, kamen wir in die Sonne, leider auch in den Wind. So stiegen wir "schnell" höher, vorbei am Sennerinnen-Kreuz zum Gipfel des Seehorns (2½ Stunden, 850 hm, 3,5 km). Schnell waren heute überhaupt nur die Anderen, wir spürten unsere Beine von den letzten Tagen und so war die ganze Tour irgendwie mühsam.
Der starke Wind am Gipfel vermieste uns die Gipfelrast und so suchten wir schnell das Weite. Überraschenderweise fanden wir in der Westflanke ganz passablen Schnee und am Anfang des Hochkarstes setzten wir uns in die Sonne für eine Pause und unsere Gipfeljause. Das Durchqueren des Karstes sowie des Waldgürtels war wie erwartet nur Kategorie zwei bis drei Spaß und am Ende muss man zur Forststraße auch wieder einen Hang aufsteigen. Dafür läuft die Forststraße dann schnell und stressfrei bis zum Auto hinaus und Steine fanden wir dabei auch keine (1½ Stunden, 50 hm).
Eine schöne (nicht wegen der Abfahrt, aber Rundumsicht am Gipfel ist der Wahnsinn) Tour und das Wetter hatte entgegen der Vorhersage gut gehalten. Damit wir noch richtig ausgelastet waren, gingen wir am Abend noch zwei Stunden am Götschen Telemarken, man gönnt den Oberschenkeln ja sonst nichts. An dem Abend bekamen wir auch noch ein paar Profi-Tipps von Jens, den wir nach dem Telemarkcamp endlich wiedermal trafen.
2020_01_03_Seehorn

Samstag schüttete es dann wie aus Eimern. Die Kinder waren immer noch im Skikurs und so knicksten wir am Vormittag ein wenig am Götschen. Bis auch wir keine Lust mehr hatten im Regen zu stehen.
Sonntag besserte sich das Wetter zwar langsam, aber wirklich Lust auf eine Tour (Neuschnee hatte es nur in größeren Höhen und mit viel Wind gegeben) hatten wir nicht. So bot es sich an, dass Gregor und ich uns zu einem kleinen Abendspaziergang verabredeten. Wir trafen uns auf der Kastensteiner Wand (25 Minuten, 170 hm) und stiegen bei mehr Schnee als gedacht zum Rauhen Kopf auf (2 Stunden, 880 hm). Der Himmel hatte sich aufgeklart und wir hatten super Sicht ins gesamte Berchtesgadener Land. Eineinhalb Stunden später hatten wir uns zur Kastensteiner Wand zurück gewühlt und verabschiedeten uns. Ein Abend der unbedingt nach Wiederholung schreit. Als ich dann 20 Minuten später zu Hause ankam und mich ins Bett legt, war ich schon eingeschlafen bevor mein Kopf das Kissen berührte.
Der Dreikönigstag begann wie der Vortag geendet hatte, mit wolkenlosem Himmel. Mit den Kindern verbrachten wir noch einen schönen Ski-/Telemarktag bevor wir wieder nach München aufbrechen mussten, denn morgen beginnt wieder der Ernst des Lebens.
2020_01_04-06_BGL

Mittwoch, Januar 01, 2020

Silvesterbiwak am Kehlstein - 31.12.2019 / 01.01.2020

Unser diesjähriges Silvesterbiwak führte uns, wie schon vor drei Jahren, auf den Kehlstein. Von der Dokumentation am Obersalzberg starteten wir schwer bepackt zur Buswendeplatte am Kehlstein (2¼ Stunden, 770 hm). War es beim Start noch warm und sonnig, so trübte es immer weiter ein und ein eiskalter Wind wehte beim letzten Anstieg zum Haus und dem dahinter liegenden Gipfel (½ Stunde, 180 hm). Platz suchen, Zelt aufbauen, Abendessen kochen, inzwischen haben wir ja schon etwas Routine und so verging die Zeit bis zum Jahreswechsel wieder wie im Fluge. Der Wind hatte sich etwas gelegt (bis auf einige Böen) und die Sicht auf die Feuerwerke in Salzburg auf der einen und Königsee, Schönau, Ramsau und Bischofswiesen auf der anderen Seite waren phänomenal.
Der Morgen weckte uns mit blauem Himmel und Sonnenschein. So genossen wir die Sonne nach dem Aufräumen noch ein wenig bevor wir uns auf den Weg ins Tal machten. Die Abfahrt war leider äußerst unangenehm, wegen der guten Abfahrt ist der Kehlstein aber sowieso nicht bekannt. Nach so einer Tour und Nacht freue ich mich jedes Mal wieder, dass Karin fast jeden Schwachsinn mit mir mitmacht.
2020_01_01_Silvesterbiwak

Dienstag, Dezember 31, 2019

Jahresrückblick und einen guten Rutsch ins neue Jahr

Das Ende des Jahres ist auch die Zeit der Rückblicke. Wir blicken auf ein sehr gemischtes Jahr zurück. Ein Jahr mit einem super Start (Sonnenaufgang am Jenner), einem ersten Quartal mit Verletzungen (Pauls Schienbeinbruch, meine Meniskusverletzung) die unsere Bergambitionen ziemlich bremsten, aber auch viel schöner Zeit mit neuen und alten Freunden. Zwei Kletter Highlights gab es auch, beide Male mit Tommi. Im Mai kletterten wir Bear's Reach am Lake Tahoe und August die Rittlerkante am Bauernpredigtstuhl. Zu den Wanderungen mit den Kindern gesellten sich im Sommer auch noch einige Touren mit dem Mountainbike. So waren wir dieses Jahr 48550 hm in den Bergen unterwegs, davon 26660 hm mit Ski (24 Skitouren) und 5040 hm mit dem Bike (8 Touren). Jetzt bereiten wir uns aber auf unser Silvesterbiwak vor. Wir wünschen euch allen einen guten Rutsch.


Montag, Dezember 30, 2019

Zwischen den Jahren in Tirol - 27.-30.12.2019

Zwischen den Jahren waren wir wieder in Tirol bei meinen Eltern, diesmal aber mit Karin, da sie ausnahmsweise keinen Dienst hatte. Freitag war das Wetter sehr mäßig und bei leichtem Schneefall bzw. dann etwas stärkerem Regen ging ich mit Anna ihre erste Skitour. Ein paar Höhenmeter die Percher hinauf, bis sie keine Lust mehr hatte. Karin und Paul übten derweil die LVS. Ein ganz gemütlicher Tag, trotz oder gerade wegen des Sauwetters. Montag verbrachten wir mit den Kids und den Innsbruckern auf der Piste, Karin und ich beim Telemarken und die Kids mit den Ski. Samstag und Sonntag war aber wieder für die zwischen den Jahren Touren reserviert. Leider war Tommi krank, aber Bäder, Hannes, Maaf, Benz und Karin waren mit von der Partie.
2019_12_27-30_LVS+Ski

Samstag, Wildofen (2553 m)
In der Früh trafen wir uns alle am Kolsassberg. Unser Ziel: Vorerst das Hillary Kreuz, aber im Hinterkopf schon als Idee der Wildofen. Die ersten 50 hm/10 Minuten mussten wir noch die Ski entlang der Straße tragen. Ab dann gings aber mit Ski die Forststraße zur Studlalm hinauf. Von der Alm geht es noch durch lichtes Waldgelände bis zum ersten Gratgupf des Wildofens. Auf diesem eher unscheinbaren Muggel steht das Hillary Kreuz (2½ Stunden, 1100 hm).
Die Sonne schien und der Weiterweg zum Wildofen war schon eingespurt, so beschlossen wir zumindest ein Stück weit weiter zu gehen. Kurz bevor die Sonne hinter dem Wildofen verschwand machten Karin, Benz und Maaf Pause und blieben (etwa 250 hm vor dem Gipfel) zurück. Peter, Hannes und ich stiegen noch weiter mit den Ski bis zum Gipfel des Wildofen auf (1¼ Stunden, 500 hm). Der Gipfelaufbau machte mit den Ski nur bedingt Spaß, der erste etwas offenere Hang in der Nordflanke entlohnte dann aber für den Steinslalom im oberen Teil. Vom Rastpunkt der anderen nahmen wir die Osthänge runter zur Tagetlahnalm. Eine Wahnsinnsabfahrt im besten Holländerpulver. Von der Alm führt dann eine geräumte Rodelbahn zurück zum Ausgangspunkt am Kolsassberg (1 Stunde). Eine sehr geniale Tour mit einer einmaligen Abfahrt. Der Abend verging dann wie im Fluge bei Wein, Weib und Gesang bzw. Bier, gutem Essen und Ratschen.
2019_12_28_Wildofen

Sonntag, Malgrübler (2749 m)
Am Abend kam dann auch die Idee für die zweite Tour. Vom Volderberg (genauer von Volderwildbad) sollte es ins hintere Voldertal gehen. Der Talhatscher ist wirklich recht lange, aber auch gemütlich, da man auf der Forststraße zur Vorbergalm nebeneinander gehen und ratschen kann (1¾ Stunden, 600 hm). Nach der Alm zieht man nach Osten und das Gelände steilt sich auf. Durch einen Waldgürtel ging es hinauf auf etwa 2100 m, wo sich der Wald lichtet und die Sicht auf die Abfahrtshänge freigibt. Benz und Karin blieben hier zurück und Hannes, Bäder und ich stiegen die letzten (unendlichen) 600 hm zum Gipfel des Malgrübler auf (2¾ Stunden, 1100 hm). Die Sonne, vor allem aber der Wind hatte den Schnee hier ziemlich zugesetzt und so erinnerte der erste Teil der Abfahrt eher an eine Irrfahrt durch ein Sharklabyrinth. Ein paar gute Hänge fanden wir dann aber doch noch und vor allem der Teil von Karins und Benzs Umkehrpunkt zur Vorbergalm konnte sich sehen lassen. Das beim Aufstieg so endlos lange Tal, lässt sich in der Abfahrt praktisch durchgängig fahren und so kamen wir Ruck Zuck zurück zum Auto (1 Stunde). Wie schon am Vortag eine wunderschöne Tour, zwar mit einem Talhatscher und etwas weniger (und weniger gutem) Schnee wie am Tag zuvor, dafür aber vollkommen einsam.
2019_12_29_Malgruebler


Die Tage waren ein sehr schöner Abschluss für das Jahr und wir freuen uns schon aufs nächste.

Dienstag, Dezember 17, 2019

Drei Eingehtouren mit Karin in Saalbach - 13.-15.12.2019

Karin und ich hatten es dieses Jahr wieder geschafft, ein verlängertes Wochenende in Saalbach. Wie letztes Jahr und vor vier Jahren nutzten wir das Wochenende, um ein bisschen fit für die Skitourensaison zu werden. Die Vorzeichen waren aber recht schlecht. Wir hatten uns beide irgend einen Virus eingefangen und so stiegen wir am Freitag ziemlich geschwächt zum Kohlmaiskopf auf (2 Stunden, 800 hm). Am Gipfel, im Montana Royal, gab es guten Sound und so machte die ausgedehnte Pause noch mehr Spaß. Bei der Abfahrt, die überraschend gut war, machten wir wie immer einen Abstecher auf der Hinterhagalm, bevor es abends in die Clubs des Ortes ging.
Samstag begrüßte uns das Wetter entgegen der Vorhersage mit Sonnenschein. Nach dem Frühstück stiegen wir über eine Schneise und einen Sommerweg zur Mittelstation der Schattbergbahn und weiter über die Piste zum Gipfel des Schattbergs auf (3 Stunden, 1020 hm). Leider war das Wetter während des Aufstiegs ziemlich schlecht geworden. So war nichts mit Party am Gipfel, stattdessen verbrachten wir unsere Pause bei Sturm in der Bergstation und fuhren dann bei ziemlich guten Bedingungen zur Mittelstation ab. Gemeinerweise war nur der Gipfel des Schattberg in Wolken und Sturm, die Nordseite des Glemmtals aber strahlte im Sonnenschein. Deshalb fellten wir im Tal wieder auf und verbrachten den Rest des Nachmittags wieder auf der Hinterhagalm (¼ Stunde, 100 hm).
Der Sonntag hielt dann was der Wetterbericht versprach, Frühlingsbedingungen. Wir stiegen noch ein zweites Mal, diesmal etwas flotter als am Donnerstag, zum Kohlmaiskopf auf (1¾ Stunden, 800 hm) und beendeten so ein super schönes Wochenende.
2019_12_13-15_ROS