Seit dem Skitourenabschluss mit Daniela, war ich nicht mehr in den Bergen unterwegs. Da das Knie unter moderater Belastung inzwischen schon sehr gut ist, war es Zeit zu sehen, was geht.
Nachdem wir die Kids im Gate für ihren Bleau-Tripp mit der Klettergruppe abgeliefert hatten, gings für Karin und mich in den Kaiser. Vom Parkplatz Tannbichl kurbelten wir zur Obere Regalm hinauf und stellten die Bikes am Anfang des Steigs zur Ackerlhütte ab (1 Stunde, 520 hm). Bis hierher hatte das Knie super mitgemacht, auch wenn gerade nicht viel Saft in den Oberschenkel ist. Auch die paar Meter zur Ackerlhütte waren problemlos (¼ Stunde, 90 hm) und so gings weiter ins Hochgrubachkar. Karin blieb auf einem Fels zurück und sah den Kletterern am Waxensteiner Turm zu, während ich noch in den Niedersessel aufstieg und mir den Einstieg der Göttner ansah (1 Stunde, 400 hm). Dort waren auch zwei Kletterer, mit denen ich kurz ratschte, bevor es das ausgesetzte Steiglein zurück ins Hochgrubachkar ging (¼ Stunde). Hier hatten wir uns beide eine ausgedehnte Pause verdient. Brotzeit machen, ratschen und Kletterern zusehen, was will man mehr (¾ Stunde).
Beim Aufstieg hatten uns zwei Wegbauer den Tipp gegeben eine Runde übers Bergsteigergrab (Baumgartenköpfl zu drehen. Der Weg rüber ist wirklich nett und recht abwechslungsreich (1 Stunde, 70 hm). Am Bankerl tranken wir unser letztes Wasser und stiegen dann zur Ackerlhütte ab/auf (½ Stunde, 60 hm). An so schönen Wochenenden verkauft der Hüttenwart Getränke und wir konnten noch einer Seilschaft in der Querung der Buhl in der Mauk-Westwand zusehen. Eigentlich wollte Lena hier an diesem Wochenende ihren Geburtstag feiern, leider klappte das nicht, wäre super schön gewesen wieder mal einen Abend hier oben zu verbringen. So hieß es zurück zu den Bikes absteigen und dann hinunter zum Parkplatz. Damit der Spaß nicht zu kurz kommt, nahm ich den Fußweg, ziemlich schön und sogar für mich fast durchgängig zu fahren (½ Stunde).
Wie so oft, wenn eine Tür zu geht, geht eine andere auf. Wir verbrachten zwar den Abend nicht mit Lena auf der Ackerlhütte, dafür aber mit Carola, Oliver und den Kids in Going. Und als wir uns am Morgen aus unserem Bus schälten, hatten wir gleich einen traumhaften Blick auf den Ostkaiser.
Jetzt wechselten wir aber von Tirol ins Salzburgerland und besuchten meine Eltern in Weißbach. Zusammen drehten wir eine Runde durch die Zahme Gams (1¼ Stunde, 110 hm). Hohe Stufen, mag mein Knie noch nicht ganz so gerne, deshalb entschieden wir uns gegen einen zweiten Klettersteig am Nachmittag und fuhren stattdessen mit den Rädern in die Vorderkaserklamm (½ Stunde, 100 hm, 6 km). Der Steig durch die Klamm ist wirklich spektakulär und schon der Weg ins Tal entlang des Baches mit vielen Bademöglichkeiten und Spielplätzen vor allem mit Kindern empfehlenswert (1¼ Stunde, 160 hm). Zurück nach Weißbach kann man dann relativ viel rollen (½ Stunde, 20 hm, 6 km) und so waren wir nicht komplett fertig, als wir noch ins BGL weiterfuhren.
Der Montag begrüßte und dann genauso sonnig wie die letzten Tage und nach einem späten Frühstück fuhren wir über Winkl in die Mordau (1½ Stunde, 600 hm, 11 km). Gefühlt war ich hier der einzige ohne Motorunterstützung.....naja, jeder wie er es kann und braucht. Runter zweigten wir dann in Loipl ab und nahmen noch unsere "Haustrails" mit (¾ Stunde, 80 hm, 10 km).
Was für ein schönes verlängertes Wochenende mal ganz ohne Kids, wir freuen uns aber auch schon, sie am nächsten Wochenende in Bleau aufzugabeln.

