Mittwoch, Juli 17, 2019

BOFF auf der Gorialm - 16.07.2019

Nach unserer Feierabendrunde letzte Woche auf die Gorialm, erzählte mir Lena von Trampelpfadlauf, dass diese Woche das BOFF (Bayrisches Outdoor Filmfestival) einen Stopp dort machen würde. Leider fand ich niemanden der mit mir Radeln wollte. Dafür hatte Lena vor, mit ein paar Lauffreunden dort zu sein. Also strampelte ich alleine über den Reitweg zur Gorialm hinauf (1 Stunde, 600 hm, 5,5 km). Wenn normalerweise am Dienstag schon einiges los ist, so war der Zugang diesmal der Wahnsinn. Trotzdem bekam ich relativ schnell etwas zu trinken und zu essen und beim Anstehen traf ich Andy von Happy Trails, den Bruder von Robert, den wir am Wochenende im Heumöderntal kennen gelernt hatten, klein ist die Welt.
Nach dem Essen war noch Zeit bis zum Start des BOFFs und so stiegen Lena und ich noch zum Gipfel der Kampenwand auf (↑37 Minuten, 420 hm). Dort waren wir genau rechtzeitig zum super Sonnenuntergang. Beim Abstieg verhauten wir uns dann zwar ein kleines bisschen vor lauter quatschen, trotzdem kamen wir noch vor dem Filmstart wieder an der Gorialm an (↓37 Minuten, 20 hm). Noch nicht mal die Moderation hatte begonnen. Die anderen erzählten uns, dass die Vorstellung hinter der Alm 10€ Eintritt kosten würde, was vorher auch nirgends kommuniziert wurde. Das war uns allen zu viel, denn keiner von uns wollte (und konnte) lange genug bleiben, um die gesamte Vorstellung anzusehen (zumal sie erst mit einer ¾ Stunde Verspätung startete). So machten wir uns auf den Weg ins Tal. Lena und die Läufer zu Fuß, zwei Mädels aus der Gruppe und ich mit dem Bike. Am Abzweig Ziehweg verabschiedeten sich die  beiden dann und so fuhr ich die Trail alleine bis zum Parkplatz (½ Stunde, 6 km). Am Parkplatz angekommen konnte man dann noch die partielle Mondfinsternis beobachten, ein schöner Abschluss für den Abend.
Obwohl die BOFF eher ein Griff ins Klo war, war es ein super schöner Abend. Vor allem Lena mal wieder zu sehen, hat richtig Spaß gemacht. Hoffentlich bald mal wieder.
2019_07_16_GorialmBOFF

Sonntag, Juli 14, 2019

Heumöderntrails - 13./14.07.2019

Dieses Wochenende waren wir zu  Uwes Geburtstag eingeladen. Unweit vom Wohnort von Evi und Uwe gibt es die Heumöderntrails und diesen haben wir auf dem Weg zur und von der Feier einen Besuch abgestattet. Leider spielte am Samstag das Wetter nicht ganz mit, so schüttete es wie aus Eimern, als wir in Treuchtlingen ankamen. Eine Viertelstunde später riss es aber auf und so konnten wir uns auf den Weg zum Julian Trail (einfach, 45 hm, 1 km) machen. Über eine Forststraße geht es zuerst ins Heumöderntal und dann ein bisschen bergauf zum Start des Trails. Den Kindern machte der Trail richtig Spaß, leider war Anna nicht ganz begeistert vom Hochstrampeln, also ließen wir zwei die zweite Runde aus und warteten auf Paul und Karin am Traileinstieg. Von dort ist es nämlich nicht weit bis zum Einstieg des Siggi Trails (leicht/mittel, 105 hm, 0,9 km), den ich mit Paul fuhr, während Anna und Karin die Skipiste (mittel, 95 hm,  0,5 km) zurück zur Talstation nahmen. Als wir an der Talstation ankamen, begann es wieder zu schütten, so gönnten wir uns erstmal was zum Essen. Nach dem Mittagessen verabschiedete ich mich kurz und drehte eine Runde über den Z Trail (mittel, 95 hm,  0,5 km), der zwei, drei technische Passagen hat, und eine Runde über den Siggi Trail. Dabei stieg ich dann auch prompt über den Lenker ab. Blöd wenn man unsauber am Bike steht und es noch dazu etwas rutschig ist. Nach ein paar Minuten Pause schwang ich mich wieder auf mein Bike, vollendete den Sigi Trail und kurbelte noch zum Eulenhof Trail (leicht/mittel, 130 hm, 2,5 km) hinauf. Im unteren Trail, dann ein ähnliches Bild wie im Z und Siggi Trail, ganz schön rutschig, zumindest als es mir das Bike unterm Hintern wegzog. Hoppla, aber nichts passiert, nur meine Hand tat mir vom Sturz am Siggi Trail noch höllisch weh. Was sich aber am Abend nach einer Ibu und nicht homöopathischen Mengen an Bier deutlich besserte.

Nach der super Feier bei Evi und Uwe schaute am Sonntag sogar die Sonne heraus und so beschlossen wir einen zweiten Abstecher in Treuchtlingen zu machen. Diesmal ließ ich mein Rad am Träger und lieh mir ein Ghost SL AMR X an der Talstation. Karin hatte sich am Samstag um die Kinder gekümmert und war deshalb nicht wirklich einen Trail gefahren. So drehte ich mit den Kindern am Pumptrack ein paar Runden, während Karin den Siggi Trail fuhr. Als Karin zurück kam, konnte ich das Bike am Siggi und am Z Trail testen. Schon schön, aber fahren muss man noch selber. Zuletzt wechselten sich Karin und ich noch am Eulenhof Trail ab und damit endete ein weiterer sehr schöner Tag.

Die Heumöderntrails sind ein sehr nettes Projekt und vor allem für Anfänger und Familien mit Kindern einfach ideal. Obwohl die Trails nur etwa 100 hm haben, summierten sich die paar Runden doch auf 800 hm und 30 km, also zumindest ein wenig Bewegung.
2019_07_13-14_Heumoederntrails

Mittwoch, Juli 10, 2019

Feierabendrunde auf die Gorialm - 09.07.2019

Sebastian, Vladi und ich drehten am Abend noch eine schnelle Runde zu den wahrscheinlich besten Spareribs ever, auf die Gorialm (1 Stunde, 600 hm, 5,5 km). Im Gegensatz zum letzten Mal hatten wir super Wetter und konnten die Abfahrt über die Schlechtenbergalm, Goriloch, Zieh- und Reitweg komplett ohne Stirnlampe fahren (¾ Stunde, 50 hm, 6 km). Einfach schön, so ein Feierabend in den Bergen, mit gutem Essen und viel dummen Gequatsche.
2019_07_09_Gorialm

Sonntag, Juli 07, 2019

Kienberg, Wolfsklamm und Höfemuseum in Kramsach - 06./07.07.2019

Karin musste arbeiten und ich besuchte meine Eltern. Um der Hitze des Tages zuvor zu kommen, startete ich schon um ½5 Uhr, mein Ziel der Kienberg. Noch im Düsteren stieg ich zum Wasserschloss auf, wo ich einen wunderschönen Sonnenaufgang erleben durfte (¾ Stunde, 350 hm). Bei inzwischen gutem Licht gings über die Steigspuren an der Weißenwand vorbei zum Kienbergkreuz (½ Stunde, 320 hm). Nach einer kurzen Pause, bei der ich die LKW Kolonnen auf der Inntalautobahn beobachten konnte, spazierte ich noch zum Brandköpfl (10 Minuten, 70 hm) und von dort den Normalweg übers Zeiseleck wieder nach Hause (¾ Stunde). Da traf ich pünktlich ein als die Kinder aufwachten, so dass wir alle zusammen frühstücken konnten.
Am Vormittag traf sich dann die ganze Familie (9 Kinder und 8 Erwachsene, leider ohne Karin und Matths) in Stans und zusammen wanderten wir die Wolfsklamm hinauf (½ Stunde, 200 hm). Im Gegensatz zum letzten Mal verzichteten wir auf Georgenberg, sondern machten "nur" eine lange Spielpause am Bach. Nachdem wir wieder durch die Klamm zu den Autos bzw. Rädern (die Innsbrucker waren nämlich per Rad da) abgestiegen waren, fuhren wir noch weiter ins Jenbacher Schwimmbad bzw. zum Jenbacher Feuerwehrfest. Ein wirklich gelungener Tag mit all den Kindern.
Sonntag machte uns ein kurzes Zwischentief einen Strich durch die Rechnung bzw. Planung. So verzichteten wir aufs SUPen am Achensee und besuchten stattdessen das Höfemuseum in Kramsach. Ein schönes Wochenende in Tirol mit dem einzigen Wermutstropfen, dass Karin nicht dabei war.
2019_07_06_Kienberg

Donnerstag, Juli 04, 2019

Biken in Lenzerheide, MASH, OutDoor und OutDays - 29.06.-02.07.2019

Was für ein "verlängertes" Wochenende. Sonnenschein, Hitze und jede Menge Veranstaltungen in und um München. Das Ganze war allerdings etwas geteilt, Karin war Samstag noch mit Laura beim Biken auf der Lenzerheide (mehr dazu unten), während ich mit den Kindern das MASH (also: Munich Action Sport Heros) im Olympiapark besuchte, eine sehr coole Veranstaltung. Neben den BMX-, Skateboard- und Wakeboardbewerben gab es viel zum selbst Ausprobieren. So auch bei der Parkourtruppe rund um Pauls Trainer. Die kurze Einführung in den Sport hat super viel Spaß gemacht und wer hätte gedacht, dass ich Bewegungslegastheniker noch Saltos machen würde.
Am Sonntag flüchteten wir dann vor der Hitze in die klimatisierten Messehallen in Riem. Die OutDoor (inzwischen OutDoor by ISPO) ist von Friedrichshafen nach München übersiedelt und somit auch für uns einen kleinen Abstecher Wert. Da ja alle Trends in der Outdoorbranche in Richtung Nachhaltigkeit gehen, reisten wir, CO₂-Neutral, mit unseren Fahrrädern an. Dafür stellt die OutDoor sogar eine eigene Parkfläche zur Verfügung. Die Messe selbst erinnert sehr an die ISPO, nur kleiner und gemütlicher. Wie auch auf der ISPO gabs viel zu sehen, bestaunen und testen. So konnte ich bei einer Plankchallenge ein nagelneues Plankpad abgreifen, im großen Pool ein Restube testen (und dann auch gleich kaufen), verschiedene Bikes auf dem Test-Track fahren, bei Deuter am Griffboard rumhängen (übrigens 5. in der Tageswertung) und Stefan Glowacz bei Red Chilly treffen. Wie auch bei der ISPO stand für uns das Treffen von Bekannten und Freunden, die wir sonst viel zu selten sehen, im Vordergrund.
Dienstagabend nahmen wir dann an einem Trail- und Schraub-Workshop mit den Profiathleten von ION im Zuge der OutDay teil. Mit Julia und Rob, bzw. Gregor weil Rob sich den Arm gebrochen hatte, fuhren wir die Isartrails, kleine Technikeinlagen inklusive. Und siehe da, mit ein wenig Anleitung kann ich auf einmal alle Hindernisse auf meinem Arbeitsweg fahren. Im Anschluss gabs noch Bier und Pizza in Robs Werkstatt und ein paar Profitipps zu Fahrwerksabstimmung und Dämpfereinstellung. Ein sehr gelungener Abend und für uns seit langem wieder eine Tour ohne Kinder.
2019_06_29-07_02_MASH-Outdoor

Biken Karin und Laura in Lenzerheide
Nach dem Mädelsskitourenwochenende Anfang März war nun unser lang ausgemachtes Bikewochendende da, leider ohne Claudi und zeitlich etwas abgespeckt, aber nichts desto Trotz. Am Freitag Nachmittag gings nach Chur, um dort die Nacht auf dem Campingplatz zu verbringen. In der Früh starteten wir mit dem Postbus zur Lenzerheide, von dort radelten wir durch den noch kühlen Wald zur Mittelsstation Scharmoin. Weiter ging es über einen netten Trail zum Joch wo wir in der Hütte eine verdiente Pause einlegten. 
Der Trail abwärts war anfangs etwas abenteuerlich, mitten über die Almwiese, wechselte dann zwischen Waldwegen, Forststraßen und Wiesenwegen ab und zum Schluß gings über die Strasse zurück nach Chur. Ein genialer Tag, wenn auch etwas heiß. Für die Outdoor war ich dann wieder pünktlich zurück in München. 
2019_06_29_Lenzerheide

Dienstag, Juni 25, 2019

Ein Wochenende bei Chanti und Joël - 22/23.06.2019

Endlich konnten wir umsetzten, wobei uns mein Knie im Winter einen Strich durch die Rechnung machte: Chanti und Joël besuchen.
Nach den sonnig, heißen Tagen begann es leider kurz nach unserer Ankunft zu regnen. Und es regnete sich so richtig ein. Nach einem sehr lustigen Abend am Freitag war das aber gar nicht so schlimm. Lange schlafen, frühstücken und dann in die Viamala Schlucht, ein gemütliches Schlechtwetterprogramm. Als wir am Rückweg noch im ersten Decathlon der Schweiz vorbei schauten, waren wir beinahe wieder in unserem Reisemodus. Am späten Nachmittag lockerte es ein wenig auf und so grillten wir am Abend auf Joëls Hütte.
Der nächste Morgen erwartete uns mit strahlendem Sonnenschein und nach dem Frühstück starteten wir zu einer kleinen Wanderung auf den Piz Mundaun (1 Stunde, ↑360 hm). Sozusagen die Geländebesichtigung für unseren nächsten Besuch (dann mit Ski). Beim Abstieg durchs Kanonenröhrli konnten wir uns eine der Rinnen aus nächster Nähe ansehen und am Weg weiter zur Cuolm Sura stolperten wir auch noch fast über ein Murmelier (1¼ Stunden, ↓450 hm). In Cuolm Sura machten wir eine ausgedehnte Mittagspause auf der Sonnenterrasse und die Kinder sprangen gefühlte Stunden am Trampolin und in den Pool.
Ein super schönes Wochenende mit Chanti und Joël. Es war fast als wäre keine Zeit zwischen unserer Reise und dem Besuch vergangen. Und jetzt freuen wir uns riesig auf den Gegenbesuch in München, auch wenns noch ein bisschen dauert.
2019_06_22-23_Obersaxen

Donnerstag, Juni 20, 2019

Mit dem Schlauchboot auf der Isar - 20.06.2019

Nachdem ich schon am Mittwoch mit Martin und dem SUP von der Arbeit nach Hause gepaddelt bin, war klar, am heutigen Feiertag müssen wir wieder auf die Isar.
Mit U und S gings nach Höllriegelkreuth, zu Fuß über die Grünwalderbrücke und an der Isar hieß es dann das Boot aufpumpen. Die Strecke kenne ich inzwischen schon ziemlich gut (nach einigen Heimpaddelaktionen vom letztem Jahr) und so mussten wir nur zweimal aussteigen. Einmal um das Boot über die Geschiebesperre vor der Großhesseloherbrücke zu heben. Das andere Mal weil wir vor einer Kiesbank den falschen Arm nahmen und im flachen Wasser steckenblieben. Das Highlight für alle: die Bootsrutsche am Marienklausensteg. An der Thalkirchner Brücke stiegen wir dann aus, trockneten das Boot und genossen die Sonne. Das etwas wechselhafte Wetter hatte sich nämlich verzogen und es brannte die Sonne vom blauen Himmel. Dass ein Gewitter nicht lange auf sich warten ließ war zu erwarten und wir schafften es gerade so nach Hause bevor kurzzeitig die Welt in Schwabing unterging.
Ein super schöner Tag an der Isar und vielleicht können wir demnächst auch eine weitere Strecke mit den Kindern fahren.
2019_06_20_IsarBootsfahrt