Dienstag, August 03, 2021

Ein kurzer Abstecher nach Graz - 31.07./01.08.2021

Schon ziemlich lang hatten wir es nicht mehr geschafft meine Schwester in Graz zu besuchen. Nun ging sich endlich wieder ein Wochenende in der schönen Steiermark aus, auch wenn das Wetter nicht ganz mitspielte. Nach ziemlich heftigen Gewittern am Freitag, schafften wir es immerhin am Samstag kurz zwischen den Fronten zum Schwimmen. Sonntagfrüh spazierten Karin und ich zum Frauenkogel (¾ Stunde, 300 hm) und den Steinkogel (¼ Stunde, 60 hm) bevor wir über die Wallfahrtskirche Straßengel abstiegen (1 Stunde). Die kleine Runde hatten wir sogar komplett im Trockenen geschafft. Als wir dann aber mit den Kids im Museum FRida & freD waren, begann es endgültig zu schütten und dieser Regen begleitete uns auf der gesamten Heimfahrt.
Trotz des schlechten Wetters ein nettes Wochenende, vor allem weil wir ja primär Vroni, Matths und die Kids sehen wollten und nächstes Mal ist sicher wieder das typische Grazer Wetter (Sonne).

Mittwoch, Juli 28, 2021

Diggl Wochenende - 24./25.07.2021

Dieses Wochenende verbrachten wir wieder mal mit Laura und Vladi, Claudi und Peter und Martina und Steffen in Ginzling beim Diggl. Es war Vladis Geburtstag und wir hatten die Kids bei meinen Eltern geparkt, somit stand einem Pa(a)rty Wochenende nichts im Wege.

Nach einem wunderbaren Einstandsabend am Freitag machten sich Karin und ich am Samstag nach dem Frühstück auf den Weg ins Floitental. Dort war die Bikini Variante (10 SL, UIAA 6+) unser Ziel.
Mit den Bikes fuhren wir an der Tristenbachalm vorbei bis unter die Freien Sprünge (¾ Stunde, 250 hm) und von dort ging es dann zu Fuß bis unter den größten der Wasserfälle (½ Stunde, 150 hm). Die Tour würde direkt rechts davon beginnen, also rechts vom Bach nicht vom (freien) Fall. Wir übersahen jedenfalls den Stand am Einstieg und spazierten die erste Seillänge mit der Ausrüstung am Rücken zum Stand vor der zweiten Seillänge. Ok, zugegebener Maßen ist die Seillänge sehr einfach (3), dennoch wäre manchmal Topo ansehen vor oder im Zustieg kein Fehler. Nachdem wir nun aber eben schon hier waren, konnten wir genau so gut Gurte und Seile herausholen. Gesagt getan und so stieg ich in die zweite und für mich letzte Seillänge ein. Dass Platten nicht ganz mein Lieblingsgelände sind, ist ja eigentlich kein Geheimnis, aber mein Kopf an diesem Tag hatte nichts mehr mit Vorlieben zu tun. Selbst in dieser gut abgesicherten Tour (alle vier Meter ein Haken) ging gar nichts. Aber wenns nicht läuft, dann läufts eben nicht und so seilten wir wieder ab, spazierten zu den Rädern zurück und legten eine kleine Badepause an der Tristenbachalm ein. Erfrischt rollten wir zurück zum Diggl, wo schon die anderen bei einem Bier auf uns warteten. Naja, Sonnenbaden und Bier ist jetzt auch nicht ganz verkehrt.

Am Abend und in der Nacht hatte es dann ziemlich stark gewittert und so war es ganz gut, dass wir uns für Sonntag einen "wetterfesten" Plan zurecht gelegt hatten. Von Ginzling fuhren wir mit den Bikes zur Schlegeis-Staumauer, um den Schlegeis 131, einen Klettersteig auf die Staumauer, zu machen. Zunächst geht es aber ins Tal hinein, leider am Ende ein gutes Stück der Straße entlang, zum GH Breitlahner (¾ Stunde, 280 hm, 6,3 km). Direkt vor der Mautstelle biegt dann der Mountainbike Weg ab und auf diesem kommt man über Forststraßen und einem Karrenweg zur oberen Mautstraßenampel. Von dort aus entschieden wir uns für den Wanderweg, direkt am Bach entlang bis fast zur Staumauer (1¼ Stunde, 420 hm, 5,7 km). Wenn man unter der Staumauer steht kann man den Steig schon gut erkennen. Zuerst verläuft er senkrecht hinauf, dann immer an der Regenlinie entlang nach recht, bis die Ausstiegsvariante senkrecht, bzw. ganz oben etwas überhängend, auf die Dammkrone führt (½ Stunde, 131 hm). Wer sich unter dem Steig einen klassischen Klettersteig vorstellt, der wird sicher enttäuscht sein. Vom klettersteigtechnischen Anspruch her ist der Steig uninteressant, die Ausgesetztheit aber ist doch recht ansprechend. Auch hier zeigte sich einmal mehr, dass mein Kopf nicht so ganz in Ordnung ist, mal sehen ob das wieder besser wird. Nach einer kleinen Sigthseeingrunde über die Staumauer, stiegen wir wieder zu den Rädern ab (½ Stunde) und beeilten uns noch vor den nächsten Schauern zurück zum Auto zu kommen (¾ Stunde, ↓700 hm, 12 km). Hat nicht ganz funktioniert, überraschenderweise wurden wir aber auch nur ein klein bisschen nass.

Trotz der klettertechnisch eher geringen Ausbeute ein sehr feines Wochenende und der Feierteil war sowieso der Wahnsinn (lieber Vladi, vielen Dank für das geniale Essen und die Unmengen an Alkohol).

Samstag, Juli 03, 2021

Jungswochenende - Surfen, Bouldern und eine Radtour zum Isarursprung - 26./27.06.2021

Die Mädels waren mit ihren Freundinnen unterwegs und so hatten Paul und ich Zeit für ein Männerwochenende.
Den Samstag verbrachten wir beim Surfen in der Jochen Schweizer Arena und einer Bouldersession in der neuen Boulderwelt Süd. Ein super ausgefüllter Tag, um das ganze aber noch abzurunden trafen wir uns am Abend noch mit Knirschis in Scharnitz. Der Plan für Sonntag sah nämlich eine kleine Radtour zum Isarursprung vor.
Am Abend hatte uns zwar ein Gewitter ganz schön heruntergewaschen, aber der Morgen begrüßte uns mit wolkenlosem Himmel und Sonne. Zusammen mit Kathi und Peter mit Kids fuhren wir mit den Rädern ins Hinterautal. Nach der ersten längeren Steigung und einer kurzen Zwischenabfahrt (1 Stunde, 150 hm, 7,5 km) legten wir eine ausgedehnte (1½ Stunden) Badepause in der eiskalten Isar ein. So erfrischt schafften wir auch noch den restlichen Weg zum Isarursprung (1 Stunde, 70 hm, 5,2 km). Dort ist die Isar sogar noch kälter, schon mehr als nur erfrischend. Als wir die Quellen erkundet und unsere Trinkflaschen aufgefüllt hatten, stiegen wir wieder auf unsere Bikes und ließen uns hinausrollen (1 Stunde, 50 hm, 12,7 km). Nach einem abschließenden Bad in der Isar, schafften wir es gerade rechtzeitig vor einem Megagewitter zu den Autos und saßen im Trockenen, als um uns herum die Welt unterging.
Ein super tolles und intensives Wochenende mit Paul und die Radtour (als Wanderung würde ich mir das nicht antun) mit den Anderen war super und ist auch für kleinere Kids mit ein wenig Unterstützung gut zu schaffen. Man sollte aber auf jeden Fall den ganzen Tag einplanen, um auch viele Pausen zum Schauen und Baden zu haben (wir brauchten insgesamt fast 7 Stunden).

Montag, Juni 21, 2021

Berghof Agatharied - 18.-20.2021

Wie auch letztes Jahr hatten wir ein Wochenende am Berghof Agatharied ausgemacht. Diesmal schafften wir es am Freitag schon recht früh los und so konnten wir noch einen Nachmittag beim SUPen und Schwimmen am Schliersee verbringen. Am Abend gabs dann Grillen und ein Lagerfeuer mit den Anderen.
Der Hitze am Samstag entflohen wir bei einer Flusswanderung nach Siebenhütten. Und weil Paul und ich den weiteren Bauchverlauf noch erkunden wollten, wanderten wir noch bis zur Wolfsschlucht weiter. Dort war aber relativ schnell Schluss, weil es schon ziemlich am Anfang einen Wasserfall gibt, an dem man nicht so einfach vorbei kommt. Trotzdem hat es viel Spaß gemacht über die Verklausungen zu kraxeln und in Gumpen zu springen. Auf jeden Fall eine der besten Möglichkeiten der Hitze zu entfliehen.
Sonntag hatten wir dann wieder den Kletterwald in Oedberg gebucht und als Abschluss fuhren wir alle auch noch mit der Sommerrodelbahn.
Ein super entspanntes Wochenende mit viel Spaß, Spiel und einer netten Wanderung.

Mittwoch, Juni 16, 2021

Götschen und Ochsenkopf Bikerunde und ein paar Worte zu unseren neuen Roeckl Bikehandschuhen - 12.06.2021

Karin musste wieder mal arbeiten und so fuhr ich alleine mit den Kids ins BGL. Den Nachmittag verbrachten Paul und ich im Pumptrack in Viehausen und am Abend drehte ich noch eine Runde auf den Götschen (1¼ Stunde, 650 hm, 5,5 km). Von dort fuhr ich diesmal zwischen Götschen und Totem Mann nach Loipl ab (½ Stunde, 2,5 km) und strampelte von dort die Runde um den Ochsenkopf hinauf (¾ Stunde, 250 hm 3,5 km). Das Ende dieser Runde ist wieder in Loipl, sodass ich die netten Trails von Loipl ins Tal mitnehmen konnte (½ Stunde, 50 hm, 7,5 km). Die Trails waren zum Teil ganz interessant zu fahren, da die starken Unwetter der letzten Woche, einige der Wege stark ausgespült hatten.
2021_06_12_Goetschen



Testbericht Roeckl Morgex


Oberhand
Vor ein paar Wochen haben wir von Roeckl den Morgex als Testmuster bekommen. Die Zeit hatten wir nun auch um den Handschuh ausgiebig zu testen und wir sind begeistert. Der Handschuh hat die neue Bi-Fusion Dämpfung verbaut mit der Roeckl dieses Jahr auch den Red Dot Award gewonnen hat.

Zunächst zum Handschuh selbst, der Morgex ist ein leichter Langfingerhandschuh, mit der von Roeckl gewohnten, guten Passform (zumindest an meine langen, schlanken Hände passen die Roecklhandschuhe immer perfekt). Das elastische Oberhandmaterial ist recht luftig und die Innenhand aus Roeck-Grip® gibt super Halt am Lenker. In der Innenhand ist auch der Grund für den Red Dot Award verbaut, die Bi-Fusion Dämpfung. Zugegebenermaßen waren die Gelpads in der Handfläche bei der ersten Fahrt etwas gewöhnungsbedürftig, aber man merkt sofort wie Schläge und Vibrationen gedämpft werden. Bis jetzt hat mein linkes Handgelenk, mit dem ich in der Vergangenheit immer bei langen Touren Probleme hatte, nicht mehr gezickt, ob das nun an den Handschuhen liegt oder die Touren einfach zu kurz waren, weiß ich nicht.
Innenhand
Einziges kleines Manko ist die Touchscreen Kompatibilität. Am Anfang hat diese nämlich nicht funktioniert, nachdem ich jetzt ein paar Mal in den Handschuh geschwitzt habe, lässt sich mein Smartphone mit dem Handschuh recht gut bedienen.

Unser Fazit: Roeckl ist mit dem Morgex ein ziemlich guter Handschuh gelungen, der uns sehr gut gefällt. Danke, dass wir ihn testen durften.

Mittwoch, Juni 09, 2021

Pfingstferienroadtrip durch Deutschland - 22.05.-06.06.2021

Ferien! Endlich frei! Und wieder Reisen!

Die Planung im Vorfeld war uns für eine Auslandsreise ein bisschen zu unsicher. Warum also nicht zu Hause bleiben? Ein Roadtrip durch Deutschland!
Die Kinder wünschten sich Meer und Cecil und Jens wollten wir schon ewig besuchen. So war das nördliche Ziel abgesteckt. In Hamburg waren wir schon lange nicht mehr, in der Rhön Biken wollten wir auch immer schon und Franken liegt ja praktisch auf dem Weg ... langsam nahm die Reise Gestalt an. Alles andere würde sich ergeben.

Und so begann der Roadtrip am Pfingstsamstag mit einem Stopp auf den Heumöderntrails. Zusammen drehten wir zwei Runden am Julian Trail bevor Anna und Karin über die Skipiste zur Talstation zurückkehrten. Paul und ich fuhren den Sigi Trail und strampelten über den Eulenhof Trail zu den Mädels (2 Stunden, 300 hm, 15 km). Karin fuhr noch den Eulenhof Trail und ich drehte alleine noch eine schnelle Runde über den Sigi Trail und die Rodelbahn (½ Stunde, 160 hm, 4 km) bevor wir zu Evi, Uwe und den Jungs aufbrachen. Bei ihnen verbrachten wir einen super schönen (Grill-) Abend und am Sonntag eine gemütliche Wanderung zum Hohen Stein (1 Stunde, 100 hm). Die Besuche bei den Fünfen sind immer unglaublich entspannt.

Unser nächster Stopp war bei Karins Tante in Franken. Dabei ging sich auch eine Runde Bouldern am Beach aus. Und schließlich verabschiedeten wir uns für eine Nacht in der Steinernen Stadt zum Bouldern im Fitzparcours. Diesmal versuchte ich mich sogar an Alles wird gut was man gerne tut (8+) in der Vierten Dimension. Eine coole Tour, im unteren Teil recht leicht, oben raus merkte ich deutlich wo ich stehe und was die Tour fordern würde.
Nachdem wir im Herbst den Norissteig gegangen waren, besuchten wir diesmal das Hirschbachtal diesmal für den Höhenglücksteig. Zusammen spazierten wir zum Einstieg (½ Stunde, 80 hm) und die Kids übten und verbesserten am Via Ferrata Bambini (¾ Stunde, 20 hm) ihre Klettersteigtechnik. Zwischenzeitlich regnete und hagelte es, aber dann kam doch wieder die Sonne heraus. Anna hatte nach dem Via Ferrata Bambini genug und so stiegen Karin und sie zum Bus ab, während Paul und ich in den Höhenglücksteig starteten. Der teilweise stürmische Wind hatte den Steig weitgehend getrocknet und so machte die Kraxelei mit Paul richtig viel Spaß. Sogar in der Wittmann-Schikane (1 Stunde, 60 hm). Am Weg zu Teil 2 zog dann der nächste Starkregen herein und so schafften wir es nur noch auf den Luginsland bevor wir etwas durchweicht zum Bus abstiegen (½ Stunde, 40 hm). Natürlich lachte dort wieder die Sonne, Hauptsache wir sind richtig nass geworden.

Biken in der Rhön, das sollte unsere nächste Station sein, leider empfing uns dort erst mal Dauerregen. Also erkundeten wir die Gegend erst mal mit dem Bus. Da wir bei Peters Eltern im Garten stehen durften, erledigte sich auch die Frage nach einer warmen Dusche und einer Möglichkeit nasse Klamotten zu trocknen. So taten wir im leichten Nieselregen etwas für unser Deutsch-Deutsches Geschichtswissen und unternahmen eine Radtour entlang des Grünen Bandes am Poppenholz (1¾ Stunde, 100 hm, 10 km). Zum Abschluss besuchten wir noch das Deutsch-Deutsche Freilandmuseum in Behrungen, wo ein Teil der alten Sperranalge erhalten wurde.
Als das Wetter nun endlich besser wurde, konnten wir auch endlich unser eigentliches Ziel erkunden, den Kreuzberg Flowtrail. Zuerst verbrachten wir aber noch ein paar lustige Stunden im Four Seasons Fun Park am Bischofsheimer Schwimmbad bevor wir vom Neustädter Haus aus drei Runden über den Flowtrail drehten (2 Stunden, 470 hm, 12 km). Paul und ich hatten immer noch nicht genug und so sahen wir uns noch den Irenkreuztrail und seine Umgebung an (¾ Stunde, 160 hm, 4 km).
Den Vormittag des Samstags wollten wir eigentlich am Flowtrail verbringen, nachdem die Auffahrt zum Neustädter Haus aber so gut funktionierte, fuhren wir gleich weiter auf den Gipfel des Kreuzbergs (1¼ Stunden, 370 hm, 5 km). Die Anstrengung wurde nicht nur mit einer schönen Aussicht, sondern auch mit einer einigermaßen langen Abfahrt belohnt (½ Stunde, 5 km). So konnte man auch den eigentlich geplanten Fahrtag nach Hamburg ertragen, aber nicht ohne einen weiteren Stopp im Four Seasons Fun Park und auf der Wasserkuppe. Dieses Stück Fliegergeschichte hatte ich mir gewünscht.

Ganz bis Hamburg schafften wir es dann nicht mehr und so übernachteten wir in der Lüneburger Heide, auch mit dem Hintergedanken, an diesem schönen Fleckchen Erde auch noch eine kleine Radlrunde zu drehen. So fuhren wir nach dem Frühstück auf den Tütsberg, auch immerhin 117 Meter hoch (2 Stunden, 50 hm, 5 km). So lernten wir, dass die Zäune in der Lüneburger Heide nicht dafür aufgestellt sind, um Pferde und Kühe am ausreißen zu hindern, sondern zum Schutz vor Wölfen. Immerhin gibt es dort wieder fünf bis sechs Rudel.
Nun war es aber wirklich nicht mehr weit bis Hamburg und so verbrachten wir den Nachmittag am großen Spielplatz in Planten und Blomen. Die Kids beim Spielen und Franzi, Arne, Karin und ich beim Biertrinken. Aber natürlich zeigten wir den Kids auch ein bisschen von der Stadt, was mit den Rädern ziemlich easy war. Wie auch schon in Berlin hatten sich die Räder definitiv ausgezahlt.
Nach einer überraschend ruhigen Nacht am Heiligengeistfeld verließen wir Hamburg in Richtung Lübeck und verbrachten einen heißen Sommertag am Behlendorfer See und einen schönen Grillabend bei Tina und Jens mit ihren Jungs.

Nun war es aber endlich Zeit fürs Meer. Erst mal Ostsee, in Scharbeutz. Ein typisches Ostseebad, aber nicht ganz so rentnerverseucht wie der Timmendorfer Strand.
So gestärkt/entspannt konnten wir uns wieder ins Auto setzen und den letzten Rutsch zur Nordsee, nach St. Peter-Ording, hinter uns bringen. Dabei erkundeten wir noch am Abend den Strand bei Böhl bevor wir das letztes Lager unseres Urlaubs, bei Cecil und Jens im Hof aufstellen konnten. Und hier spielte auch das Wetter mit, so verbrachten wir einen kompletten Tag in Ording am Strand. Nur Wellen wollte es einfach nicht geben, dafür aber jede Menge Wind. So wurde zwar nichts aus dem Surfen, dafür flogen wir aber unsere Lenkmatten ziemlich ausgiebig. Und als wir dann doch noch etwas Regen abbekamen, sahen wir Jens beim Arbeiten zu, Paul hatten auf der Miniramp im Dachboden Spaß, die Mädels spielten ganz viel und wir machten einen kleinen Ausflug nach Nordstrand. Schade, dass die Zeit so schnell verging und wir wieder gegen Süden aufbrechen mussten, aber wir kommen ganz sicher wieder.

So ging ein sehr schöner Urlaub zu Ende, bei dem wir viele tolle Menschen trafen. Einfach schön nach der langen Zeit der Kontakt- und Reiseverbote.

Dienstag, Mai 11, 2021

Götschen, Königsbachfall und Kleiner Barmstein - 08./09.05.2021

Und wieder ein Wochenende im Berchtesgadener Land, könnte auch schlechter sein. Diesmal zum Geburtstag der Schwiegermutter und zum Muttertag. Und weil ich mich natürlich bewegen muss, drehte ich am Samstagvormittag auch eine Runde auf den Götschen (44 Minuten, 650 hm). Dafür, dass ich mich eigentlich ziemlich unfit fühle, ganz passabel. Nur abwärts bin ich definitiv langsamer als früher (26 Minuten), aber das Knie hat gut mitgemacht und das bleibt hoffentlich auch so.

Nachdem an diesem Wochenende der Sommer Einzug gehalten hatte, kühlten wir uns bei einer Wanderung zum Königsbachfall (1 Stunde, 90 hm), beziehungsweise in den Gumpen direkt unter dem Hauptfall ab (¼ Stunde, 60 hm). Am Ufer des Königssees entdeckten wir jede Menge Getier. So zählten die Kurzen immerhin sieben Ringelnatter (davon ein Schlangennest mit zwei Jungtieren), 18 zum Teil ziemlich zutrauliche Mäuse und einen dicken, fetten Laubfrosch. Da verging der Hin- aber auch der Rückweg (1 Stunde, 100 hm) wie im Fluge.

Für den Muttertag inspirierte uns die liebe Claudi, wir suchten nämlich ein kleine, nicht zu weite, aber auch nicht langweilige Wanderung und am besten etwas, was wir mit den Kindern noch nicht gemacht hatten. So viel unsere Wahl auf den Kleinen Barmstein. Vom Café s'Barmstoa spazierten wir vorbei am Wildgehege zum Einstieg des Kleinen Barmstein. Von wo aus es erst über Treppen, dann seilversichert zum Gipfel hinauf geht (½ Stunde, 140 hm). Scho schee, vor allem die Tiefblicke auf Hallein oder der Blick gegen Süden auf die Ostwand des Göll. Nach dem Abstieg (½ Stunde) folgten wir dem Weg noch weiter nach Südosten zur Ruine Thürndl (¼ Stunde, 25 hm). Wie leicht doch solche Spaziergänge fallen, wenn die Kids die richtige Motivation haben, in unserem Fall eine alte Burgruine. Und selbst der Rückweg in der Hitze (ja, es hat sich wirklich wie Sommer angefühlt) ging fast von alleine (¼ Stunde).
Wieder ein schönes Wochenende im Berchtesgadener Land, jetzt wird es aber definitiv wieder mal Zeit für einen Besuch in Tirol!