Montag, Juli 16, 2018

Campingwochenende und Klettern mit den Kindern in Bad Heilbrunn - 14./15.07.2018

Wie letztes Jahr auch schon, verbrachten wir ein Campingwochenende mit Lisa, Dominik und den Kids. Diesmal in Bad Tölz, um genau zu sein am Stallauer Weiher. Ein geniales Wochenende, um sich vom Jubiläumsgrat zu regenerieren.
Sonntag gingen wir noch klettern in Bad Heilbrunn. Ein sehr nettes kleines Gebiet, vor allem für Kinder. Obwohl ziemlicher Andrang herrschte fanden wir sofort eine Tour (Kleine Plattenverschneidung, 3) und ich hängte sie für die Kinder ein. Leider bedachte ich bei den Sandsteinplatten die Reibung nicht, so hatte ich ein kleines Problem Paul wieder abzulassen, also musste ich zu ihm hinauf und mich mit ihm abseilen. Die restlichen Kinder bekamen dann ein "Pflückseil", damit wir sie auch wieder herunter bekamen. Ein sehr nettes Campingwochenende mit einem super Klettertag.
2018_07_15_BadHeilbrunn

Donnerstag, Juli 12, 2018

Jubili, Jubila, Jubiläumsgrat - 11.07.2018

Ich bin bekennender A-Team Fan. Vor allem Hannibals: "Ich liebe es, wenn ein Plan funktioniert." hatte es mir immer angetan. Die Runde mit den Kindern am Sonntag war schön, machte aber vor allem Lust auf eine richtige Tour. So war ein Plan geboren. Mittwoch hatte ich dann etwas Luft in der Arbeit und damit Zeit um den Plan umzusetzen. Und am Mittwoch Abend konnte ich dann grinsend Hannibals Spruch herauslassen, aber eins nach dem anderen:
Als ich um kurz vor 6 Uhr in Hammersbach startete, schüttete es in Strömen. In Regenklamotten spurtete ich durch die Höllentalklamm zur Höllentalangerhütte (1¼ Stunde, ↑630 hm). Der Regen hatte inzwischen aufgehört, ich nahm mir aber das ¼ Stündchen, um einen Frühstückskaffee zu trinken.
Trotz der Pause hatte ich schnell alle Wanderer, die von der Höllentalangerhütte gestartet waren, eingeholt und damit den Weg frei über Leiter und Brett zum Höllentalferner (1½ Stunden, ↑900 hm). Am Gletscher liegt noch gut Trittfirn und so konnten meine Grödel im Rucksack bleiben. Am Einstieg des Klettersteigs (¼ Stunde, ↑170 hm) begann es dann gleich wieder zu gießen. Naja auch gut, ein wenig Feuchtigkeit zur guten Sicht im Nebel. Der Weiterweg ist aber kaum zu übersehen und obwohl der Fels im Regen ganz schön seifig war, wusste ich vom letzten Mal, dass das wohl kein Problem werden würde. Zum Gipfel war es dann unspektakulär aber dennoch zum Aufpassen, weil ein wenig rutschig war es schon (1 Stunde, ↑500 hm). Die viel gerühmte Weitsicht hielt sich dann nebeltechnisch in Grenzen, also beschloss ich mich im Münchener Haus aufzuwärmen und zu Frühstücken, es war ja gerade erst 10 Uhr und für die 2200 hm hatte ich 4 Stunden gebraucht.
Während meiner Pause trafen drei Bergsteiger ein, die vom Jubiläumsgrat kamen. Am Dienstag hatten sie ihn schon gemacht, sich aber im Nebel kurz vor der Grieskarscharte verfranst (Spoiler: im Nebel ist die Stelle wirklich ganz schön knifflig). Um nicht in Absturzgelände zu geraten, kehrten sie um und übernachteten in der Biwakschachtel. Der Nebel verzog sich nicht und so kamen sie zur Zugspitze zurück. 
Da sich der Nebel nach 1½ Stunden Pause noch nicht gelichtet hatte, beschloss ich mich auf den Weg zu machen. Am Gerüst von der Terrasse hinunter traf ich eine der Bergsteigerinnen die ich im Höllental überholt hatte. Sie hatte auch vor den Jubiläumsgrat zu machen und so viel schnell die Entscheidung, dass Anja und ich zusammen weiter gehen würden.
Die Zeit verging im Fluge und während einem netten Ratsch überkletterten wir alle Schwierigkeiten ohne sie zu bemerken. Kurz vor der Inneren Höllentalspitze bemerkte Anja, dass sie dringend etwas zu Essen benötigte und so machten wir eine ¼ Stunde Pause bei der Abzweigung zur Knorrhütte zwischen Innerer und Mittlerer Höllentalspitze (2¼ Stunden, ↑330 hm, ↓620 hm). Anja regenerierte sich zwar, aber sie entschied sich ihren ursprünglichen Plan umzusetzen und in der Biwakschachtel zu übernachten (¾ Stunde, ↑140 hm, ↓110 hm).
Der Weg weiter bis zum Ende des Grates ist bis auf die Vollkarspitze unspektakulär und so erreichte ich ziemlich schnell die Abzweigung zur Grieskarscharte bzw. dem Hochblassen (1 Stunde, ↑220 hm, ↓270 hm). Der Weg runter zur Grieskarscharte ist eigentlich unschwierig, im Nebel verfranste ich mich aber an der selben Stelle wie die Drei gestern und erst nach einigem Suchen fand ich fast direkt am Grat ein Steinmandl und damit den Weg in die Grieskarscharte (½ Stunde, ↑70 hm, ↓230 hm). Nun gings aber wirklich nur noch um die Pflicht nach der Kür. Das letzte Mal stieg ich über die Alpspitze ab, also entschied ich mich diesmal fürs Mathaisenkar hinunter zur Höllentalangerhütte (1½ Stunden, ↑30 hm, ↓1100 hm). Hier legte ich wieder eine kurze Pause ein, diesmal für eine Suppe, bevor ich den letzten Rest zum Parkplatz in Hammersbach hinter mich brachte (1 Stunde, ↓630 hm).
Insgesamt eine sehr schöne Tour mit gut ↑↓3000 hm und 27,5 km in 11 Stunden reiner Gehzeit. Einfach schön wenn der Kopf und die Beine passen und es einfach ein schöner Tag wird. Grödel, Gurt, Schlinge und Karabiner hätte ich eigentlich zu Hause lassen können, aber als Trainingsgewicht haben sie allemal getaugt. Wieder mal danke an Karin und Matthias für den freien Tag. Danke auch an Anja für die netten drei Stunden am Grat, ich hoffe dein Abschluss heute war genau so gut wie meiner gestern.
2018_07_11_Jubilaeumsgrat

Dienstag, Juli 10, 2018

Wanderung mit den Kindern übers Hupfleitenjoch und den Schwarzenkopf ins Höllental - 08.07.2018

Seit über einem Monat sind wir schon nicht mehr in die Berge gekommen. Ich scharrte schon förmlich mit den Füßen und so nutze ich den Sonntag, um mit den Kindern die Gegend um Garmisch unsicher zu machen. Um genau zu sein das Hupfleitenjoch (1750 m), den Schwarzenkopf (1818 m) und das Höllental.
Da Karin und Caro unterwegs waren, kam Nick kurzerhand auch mit uns mit. Der Aufstieg wurde mit der Kreuzeckbahn verkürzt und so starteten wir gegen Mittag am Kreuzeck in Richtung Hupfleitenjoch. Der anfängliche Forstweg mündet bald in einen netten Wanderweg, der in gutmütiger Steigung unter der Alpspitzbahn hindurch zum Joch hinauf führt (50 Minuten, ↑140 hm, ↓70 hm).  Dem Trubel am Joch entflohen wir durch einen Abstecher auf den Schwarzenkopf (10 Minuten, ↑70 hm), den wir eine ganze Weile für uns alleine hatten. Der kleine Gipfel bieten tolle Tiefblicke ins Höllental. Zurück am Hupfleitenjoch (10 Minuten, ↓70 hm) beginnt der "anspruchsvolle" Teil der Tour. In einigen Kehren steigt man Richtung Höllental ab, um dann die steile Flanke bis zu den Knappenhäusern zu queren. Diese Querung ist aber weder schlimm noch schwer, dennoch sollte man in dem Absturzgelände nicht stolpern. Das Stahlseil neben dem Weg gibt aber sogar dem Ängstlichsten die nötige Sicherheit, um den Weg zu meistern. Die Gurte und das Seil, um die Kinder anzuhängen, blieben im Rucksack und nur mit ein paar mahnenden Worten querten wir zu den Knappenhäusern (¾ Stunde, ↓230 hm). Der Weiterweg führt zwar nicht mehr durch eine felsige Flanke, sondern durch eine Grasbewachsene, stolpern sollte man aber auch hier nicht. Spielen stand in dieser Passage wieder mehr im Vordergrund und so konnten wir auch eine ausgedehnte Pause an einem Altschneefeld machen, bevor wir die Höllentalangerhütte erreichten (¾ Stunde, ↑30 hm, ↓170 hm).
Die Höllentalangerhütte ist die einzige Möglichkeit für eine Einkehr auf der Tour und so legten wir eine größere Pause ein, die von Paul und Nick zum Kraxeln neben einem Wasserfall auf der gegenüberliegenden Talseite genutzt wurde. Alle zusammen ließen wir uns eine heiße Suppe schmecken, bevor wir uns auf den weiteren Abstieg machten (½ Stunde, ↑↓60 hm). Der letzte Teil der Wanderung brachte uns zur Höllentalklamm (mit einem kleinen Abstecher zu der Höhle am Ende des Stangensteigs) und durch diese hinunter (1½ Stunden, ↑60 hm, ↓450 hm). Unterhalb der Klamm wurde nochmal am Bach gespielt, wobei ich die Kinder nun antreiben musste, um die letzte Zugspitzbahn in Hammersbach zu erreichen (1 Stunde, ↓200 hm). Dies brachte uns die eine Station zurück zu unserem Ausgangspunkt an der Kreuzeckbahn.
Eine sehr nette Wanderung, die die Kinder (und zwar alle drei) sehr gut gemacht haben und die insgesamt 6 Stunden, ↑360 hm, ↓1200 hm und gut 12 km haben alle super weggesteckt.
2018_07_08_Hupfleitenjoch

Montag, Juni 25, 2018

Zürich, eine Stadt mit Möglichkeiten - 19.-22.06.2018

Die letzten Wochen und Wochenenden blieb wenig Zeit für die Berge, nur für ein paar kleinere Aktionen in München. Diese Woche hatte ich dann beruflich in Zürich zu tun. Eine gute Möglichkeit die Stadt zu erkunden und auch ein wenig was für meine Fitness zu unternehmen. In der Früh drehte ich jeden Tag eine Runde auf den Uetliberg (4 x 1 Stunden 20 Minuten, ↑↓450 hm, 11 km). Eine super schöne Runde, vor allem zum Sonnenaufgang. Die Abende verbrachte ich dann mit Bouldern im Gaswerk und am Unteren Letten. Gerade das DWS an der Mauer des Unteren Letten ist einfach der Wahnsinn, wenn ich das früher gewusst hätte, hätte ich mir den Abstecher im Gaswerk sparen können.
2018_06_19-22_Zurich

Montag, Juni 04, 2018

Ein autofreies, verlängertes Wochenende - Schwabinger Microadventures und Voralpen per Zug - 31.05.-03.06.2018

Dieses verlängerte Wochenende war für uns gar keins. Karin hatte Samstagsdienst und so beschlossen wir den Freitag nicht frei zu nehmen. Das gute Wetter nutzen wir trotzdem, allerdings eher mit "Schwabinger Microadventures". Mittwoch Nachmittag zog es uns ins Ungererbad und danach zum Stustaculum, ein sehr gelungener Frühsommernachmittag/-abend. Donnerstag radelten wir mit Lisa, Dominik und den Kids zum Poschinger Weiher. Das Wasser dort ist schon sehr angenehm, der Bump Park am Weg eine riesen Gaudi für die Kids und am Heimweg besuchten wir gleich nochmal das Stustaculum. Dafür erwischte uns auf der Fahrt nach Hause noch ein heftig Gewitter, schön wars trotzdem und eine gar nicht so kleine Runde für die Kinder (20 km). Den Samstag verbrachten die Kinder dann mit mir bei einer kleinen Bootsfahrt am Schwabinger Bach. Von den Tierkliniken schipperten wir zur Schwabinger Bucht, welche zufälligerweise direkt neben dem Stustaculum ist. Zufälle gibt es.
2018_05_31_SchwabingerMicroA

Der Sonntag gehörte dann wieder den Bergen, einer Wanderung in den Voralpen. Da wir das Auto nicht bewegen wollten, entschieden wir uns für die BOB und den Tegernsee. 1 Stunde 5 Minuten Zugfahrt nenne ich mal einen entspannten Start in den Tag. Vom Bahnhof Tegernsee stiegen wir über den Bayernweg zur Neureuth auf (2½ Stunden, ↑500 hm). Der Weg führt zum größten Teil durch angenehm kühlen Wald, was das Wandern an so einem Tag deutlich angenehmer macht. Die Pause auf der Neureuth hatten sich die Kinder auf jeden Fall verdient. Aber da es nun mal meine Kinder sind, konnten sie die Füße nicht lange stillhalten und nach ¼ Stunde brachen wir schon wieder auf zur Gindelalmschneid (1 Stunde, ↑100 hm, ↓30 hm). Bis hierher kannte ich die Wanderung von unserem Abteilungswandertag, nun entschieden wir uns aber für einen Abstieg über die Gindelalmen und den Hennerer Hof zum Schliersee (2¼ Stunden, ↓540 hm). Leider fast durchgehen Forststraße und am Ende eine Teerstraße bis in den Ort. Trotzdem ganz nett und durch die Nutzung der BOB waren wir auch nicht auf den gleichen Ausgangspunkt festgelegt. Von Schliersee ist man dann in 55 Minuten wieder in München, was auch schneller sein dürfte als im Wandererrückreisestau.
2018_06_03_Gindelalmschneid

Montag, Mai 28, 2018

Ein Wochenende im BGL - Göll Überschreitung und Grünstein Klettersteig - 26./27.05.2018

Nachdem das Klettern für Peter und mich ausfiel, suchte ich mir eine gemütliche Alternative zur Hinterstoisser-Kurz. Erkältungsbedingt und aus Mangel an einem Kletterpartner entschied ich mich für lockeres Wandern.
Von der Scharitzkehl stieg ich über den Steftensteig zum Mannlgrat auf (1¼ Stunde, 800 hm). Weils so schön war, hängte ich noch gleich den Mannlgrat an (1 Stunde, ↑250 hm, ↓100 hm). Gar nicht so einfach, wenn man versucht kein Eisen zu verwenden. Der Schrott hängt nämlich ganz schön im Weg, mit ein paar Verrenkungen gehts aber. Nur an einer Platte, ziemlich am Ende, nahm ich einen Trittstift mit, um keinen Sturz in eine Rinne zu riskieren. Schnee lag nur noch am Rauchfang und kurz vor dem Gipfel des Höhen Göll (¾ Stunde, 500 hm). Hier gönnte ich mir nicht nur eine Brotzeit, sondern auch ¼ Stündchen Pause. Zum Kuchler Kreuz musste ich etwas ausgedehntere Schneefelder queren, die Südflanke war aber wieder schneefrei. Am Weg zum Hohen Brett gab es noch ein paar Schneefelder, aber alle unproblematisch zu begehen (1 Stunde, ↑200, ↓350 hm). Da ich mein Wasser inzwischen aufgebraucht hatte, hielt ich mich nicht lange am Gipfel des Bretts auf, sondern stieg Richtung Brett Gabel ab. Das nette kleine Steiglein brachte mich ohne einen einzigen anderen Wanderer bis zum Parkplatz Hinterbrand (1¼ Stunde, ↓1150 hm). Von dort nahm mich gleich die zweite Autofahrerin mit und somit musste ich nicht den Straßenhatscher zur Scharitzkehl zurück gehen.
Eine wunderschöne (wenn ich kleine sagen würde, wäre das gelogen) Runde, bei fast perfektem Wetter. Nur besser eincremen sollte ich mich das nächste Mal und zwei Liter Wasser sind etwas wenig.
2018_05_26_Goell

Am Sonntag gings dann für Paul und mich in den Grünstein-Klettersteig (Isidor-Variante, B/C). Wenig überraschend, es war viel los am Königssee. Gemütlich wanderten wir zum Einstieg (1 Stunde, 250 hm). Die Massen dort erstaunten aber sogar mich, trotzdem fanden wir einen guten Zeitpunkt zum Einsteigen. Wir standen wenig im Stau und erzeugten auch kaum welchen. Und ein paar gute Stellen zum Überholen gibt es im Steig ja auch noch (3 Stunden, 450 hm). Am Gipfel waren dann Vater und Sohn etwas ermattet, was nicht nur mit dem heißen Wetter zu tun hatte. An einigen Stellen war es für Paul unmöglich selbst umzuhängen, da fehlen einfach noch ein paar Zentimeter an Körpergröße. Beim Abstieg zeigte mir Paul dann wo der Hammer hängt, nicht kleinzukriegen dieses Stehaufmännchen (1¼ Stunde). Zur Belohnung gabs nicht nur eine ausgedehnte Pause am Bach über der Rodelbahn, sondern zum Abschluss noch ein Eis am Königssee.
Ein toller Tag mit dem Großen, da ist der Papa natürlich ziemlich stolz.
2018_05_27_Gruenstein

Dienstag, Mai 22, 2018

Gemütliches Wochenende im Zillergrund - 19.-21.05.2018

Obwohl die Wettervorhersage für das Pfingstwochenende nicht wirklich verlockend aussah, trafen wir uns mit Claudi und Peter im Zillergrund. Und es wurde gut!
Samstag wanderten wir mit den Kindern in den Sundergrund (¾ Stunde, 200 hm). Das einst so idyllische Plätzchen hat sich massiv gewandelt. Heute führt eine breite, schlammige Baggerspur quer durchs Gebiet. Anscheinen wurde und wird der Bergsturz als Steinbruch genutzt. Dieser Nutzung dürften auch ein paar Blöcke zum Opfer gefallen sein. Ein paar kleine Probleme machten Peter, Karin und ich aber dennoch und als das Wetter immer schlechter wurde, flüchteten wir zurück zum Gasthof in der Au. Beim Aufmachen eines Biers schaffte ich es dann den Flaschenhals abzureißen und mir mit der scharfen Kante in zwei Finger zu schneiden. Wie heißt es so schön, der ganze Bua a Depp. 
Am Abend regnete es recht stark und so blieb uns für Sonntag nur Wandern. Von der Bärenbadalm gings hinauf zum Stausee Zillergründl (1¼ Stunden, 400 hm). Auf dem abwechslungsreichen Weg war es kein Problem die drei Kinder zum Gehen zu motivieren. Am Stausee selbst locken nicht nur Tiefblicke, informative Tafeln zur energietechnischen Wasserwirtschaft im hinteren Zillertal zeigen wie alle Stauseen über Pumpwerke zusammenhängen. Durch einen Tunnel kann man am See entlang Richtung Plauenerhütte wandern. Entgegen der Vorhersage hielt das Wetter und als Vladi zu uns stieß konnten wir sogar noch ein Feuer machen, um Marshmallows zu grillen.
Der Montag begrüßte uns dann mit strahlendem Sonnenschein. Und als ein ganzer Trupp Allgäuer mit Geli und Josef auftauchte, entschlossen wir uns doch nochmal in den Sundergrund bouldern zu gehen, anstatt im Zillergrund Wald. Wieder ein sehr netter Tag, aber in den Sundergrund müssen wir nun auf absehbare Zeit nicht mehr.
Auf jeden Fall war es ein sehr entspanntes Wochenende, fast ein bisschen Bleauersatz.
2018_05_19-21_Sundergrund