Freitag, Februar 22, 2019

Videos vom Telemarkcamp auf der Riesneralm

Beim Blogger Telemarkcamp auf der Riesneralm hat uns auch ein Filmteam begleitet. Entstanden sind zwei sehr coole Videos, die nun von der Region Grimming-Donnersbachtal veröffentlicht wurden. Danke noch mal an Hyphen, Riesneralm, Grimming-Donnersbachtal und SnowSafeApp für den tollen Abend und Tag.




Donnerstag, Februar 21, 2019

Vor der Arbeit auf den Brecherspitz - 20.02.2019

Vor-der-Arbeit-Skitouren waren letzte Saison fast jede Woche am Plan. Dieses Jahr war der Brecherspitz am Mittwoch die erste Skitour in der Früh. Für die Idee sich vor der Arbeit ein wenig zu bewegen, konnte ich sehr schnell meinen neuen Arbeitskollegen Martin gewinnen und so starteten wir kurz vor Sonnenaufgang vom Kurvenlift aus. Der einfache Aufstieg zum Skidepot am Westgipfel ließ uns genügend Zeit zum Ratschen (1½ Stunden, 530 hm). Der Weiterweg über den Grat erfordert einmal kurz etwas Konzentration, war aber genauso kurzweilig wie der Aufstieg zuvor (¼ Stunde, 70 hm). Nach einer kurzen (Bier)Pause, die Sonne ließ sich leider nicht wirklich blicken, gings wieder zurück zum Skidepot (¼ Stunde, 50 hm) und über den gefrorenen Gipfelhang hinunter ins Skigebiet und wunderschön zum Parkplatz zurück. Ein superschöner Start in den Tag. 
2019_02_20_Brecherspitz

Donnerstag, Februar 14, 2019

Feierabend am Rauhkopf und Taubenstein - 12.02.2019

Nach dem tourentechnisch unergiebigen Wochenende (zumindest für mich) war am Dienstag wieder eine Feierabendrunde angesagt. Noch im Hellen starteten Stephan und ich vom Spitzingsee zum Rauhkopf (1¼ Stunden, 630 hm). Der stürmische Wind hatte im obersten Bereich leider nichts mehr vom Neuschnee des Vortages übrig gelassen. Am Waldrand fand sich aber eine schöne flauschige Linie bis in den Lochgraben hinunter. Dort trafen wir uns mit Laura, Vladi und Alex, um zum Taubenstein aufzusteigen (¾ Stunde, 360 hm). Eine wunderbare Linie später hieß es beim Maxlrainer noch einmal auffellen und zur Taubensteinbahnbergstation aufsteigen (10 Minuten, 110 hm). Dort gabs dann das wohlverdiente TAB und ein Schnitzel. Eine super schöne Runde und durch den frühen Start kamen wir sogar vor Mitternacht ins Bett.
2019_02_12_Rauhkopf

Rodeln mit den Dahejern und Skitour aufs Seekar - 09./10.02.2019

Samstag trafen sich die Dahejer zum Rodeln am Wallberg. Karin und Paul fielen ja leider aus, so hatten nur Anna und ich jede Menge Spaß mit den Anderen. Die Rodelbahn ist wirklich nett und die Einkehr im Alten Wallberghaus kann ich nur jedem weiterempfehlen.
Am Sonntag konnte Karin endlich auch mal wieder los, mit Laura ging es aufs Seekar. Der Föhn zwang die beiden zwar zur Umkehr am Beginn der steilen Gipfelflanke, Spaß hat es ihnen aber trotzdem gemacht. Und der anschließende Besuch im Atoll entschädigte für den fehlenden Gipfel.
2019_02_09_WallbergRodeln

Freitag, Februar 08, 2019

Tanzeck und Taubensteinsattel zum Feierabend - 07.02.2019

Heute habe ich kein Foto für dich .... nein so schlimm war es auch wieder nicht, es gibt nur diesmal einfach kein Foto. Vielleicht auch einfach deshalb weil es keinen besonders schönen Sonnenuntergang gab und ich die Tour schon einige Male gegangen bin, nett wars trotzdem.
Schon recht früh (es war immerhin noch hell) stiegen Flo und ich vom Spitzingsee zum Tanzeck auf (1½ Stunde, 600 hm). Schon beim Aufstieg zeigte sich, in sonnenbeschienenen Expositionen hatte sich ein Harschdeckel gebildet, während in Schatthängen noch Pulver vorherrschte. Eigentlich perfekte Bedingungen für eine Abfahrt zur Krottentaler Alm, aber das wollten wir Flos Rücken noch nicht zumuten, vielleicht nächstes Mal. So fuhren wir bis in die Flanke des Rauhkopfs im Bruchharsch, bevor wir ein paar schöne Pulverschwünge in den Lochgraben hinunterziehen konnten. Dort wurde wieder aufgefellt, um noch ein paar Extrahöhenmeter zum wohlverdienten Feierabendbier im Gasthaus in der Taubensteinbahnbergstation zu drehen (½ Stunde, 250 hm). Alles in allem wieder eine sehr gute Feierabendtour bei noch überraschend gutem Schnee. Dies dürfte sich aber mit dem beginnenden Regen (in Neuhaus hatte es schon geschüttet als wir nach Hause fuhren) ziemlich schnell ändern.

Mittwoch, Februar 06, 2019

Steffis Geburtstag auf der Latschenkopfhütte und ISPO - 02./03.02.2019

Samstag feierte Steffi ihren Geburtstag auf der Latschenkopfhütte. Eigentlich wollte ich mit den Kindern am Brauneck Skifahren gehen und dann die Feier besuchen, daraus wurde aber wegen Pauls Bein nichts und kurzfristig musste ich auch noch Arbeiten. So stieg ich erst kurz vor Sonnenuntergang alleine zur Hütte auf (1½ Stunden, 750 hm). Nach einem gemütlichen Abend und gutem Essen, fuhren Tom und ich durch den Filzgraben zum Auto ab. Nicht der angenehmste Weg, aber man umgeht die Pistenpräparation im Skigebiet.
Am Sonntag konnten wir dann leider nicht ausschlafen, wir hatten nämlich einen Besuch auf der ISPO geplant. So schlimm war das frühe Aufstehen aber nicht, denn es gab wieder viel zu sehen. Außerdem konnten wir Claudi (A*LIVE), Caro (Outdoor Relations), Maria (Isbjörn) und Micha (ABS-Airbag) treffen. Nachmittag nahm Karin mit Lena (trampelpfadlauf) bei einer Womans-ISPO-Tour teil und den Abend verbrachten wir auf Parties bei K2 und J.Lindeberg. Ein anstrengender aber rundum gelungener Tag.
2019_02_03_ISPO

Montag, Februar 04, 2019

Doppelt gemoppelt... - 31.01.2019

...oder nach der Skitour ist vor der Skitour.
Donnerstag hatte ich frei, eigentlich um bei Annas Skikursabschlussrennen zusehen zu können. Über Nacht hatte es aber gut 10 Zentimeter Neuschnee gegeben, dazu waren zweistellige Minusgrade und strahlend blauer Himmel, da konnte ich eigentlich nicht anders als eine Skitour zu gehen. Zusammen mit Sigi startete ich von der Hinterriß ins Tortal. Ein ganz schön flacher Hatscher, trotzdem schön und eine unglaubliche Kulisse. Am Ende des Tals gehts dann um die Ecke und endlich steilt sich die Tour auf. Über zwei etwas steilere Stufen kommt man zur Torscharte (2¾ Stunden, 915 hm). In unserem Fall als Erste. Dafür musste ich auch spuren, teilweise fast knietief.  Der Pulver versprach aber höchsten Genuss für die Abfahrt. In unserem Fall ins Rontal hinunter. Die ersten Hänge sind der Wahnsinn! Als es flacher wurde, kamen uns zum Glück Skitourengeher entgegen und so konnten wir die Aufstiegsspur nutzen, um aus dem flachen Talboden ins Rißtal hinaus zu schießen (½ Stunde). Eine Traumtour, die man bei solchen Bedingungen sicher nur selten so einsam wie heute findet.
2019_01_31_Torscharte

Der Besuch am Draxelhang machte dann natürlich auch Spaß. Anna ist eine richtige kleine Rennsemmel und ich konnte nach sechs Jahren mein Snowboard wieder mal ausführen.
Als Annas Rennen zu Ende war und sie wieder im Bus nach München saß, wechselte ich noch die Talseite. Von Fleck stieg ich zum Sonnenuntergang am Schönberg auf (1¾ Stunde, 900 hm). Wie der Name schon sagt, ein schöner Berg, auch wenn weder Aufstieg noch Abfahrt (½ Stunde) mit dem Karwendel am Vormittag mithalten konnte. Im gesamten doch ein recht intensiver Tag, sozusagen Freizeitmaximalausnutzung.
2019_01_31_Schoenberg

Sonntag, Januar 27, 2019

Miesing Nord, der etwas andere Feierabend - 24.01.2019

In dieser anstrengenden Woche, war eine Feierabendskitour die passende Abwechslung, wenn auch keine entspannende. Vom Spitzingsee stiegen Stephan und ich bei eisigen Temperaturen zum Taubensteinsattel auf und weiter Richtung Lempersberg. Den Taubenstein ließen wir links (bzw. rechts) liegen und es ging bis zur Seilversicherung am Lempersberg (1 Stunde, 650 hm). Von dort fuhren wir die erste steile Rinne/Hang zur Kleintiefentalalm hinunter (¼ Stunde). Die Abfahrt war gut, da müsste doch noch mehr gehen. Also zogen wir an der tief verschneiten Alm vorbei zum Miesingsattel. Am Weg hatte Stephan das erste Problem mit seinen Fellen, bei den tiefen Temperaturen klebten diese nämlich nur mäßig. Aber alle Probleme lassen sich lösen, in diesem Fall mit einer wärmenden Wampe. So zogen wir weiter zum Gipfel des Hochmiesing (¾ Stunde, 350 hm). Letztes Jahr wollte ich die Nordrinne abfahren, wegen meiner überaus akribische Tourenplanung erwischte ich aber die Latschengasse. Diesmal hatte ich ja sozusagen einen Local mit Hut dabei und so fand sich die Einfahrt sogar im dichten Nebel. Eine geniale Rinne diese Nord-Ost Rinne, im oberen Teil etwa 45° steil. Nach unten hin weitet sie sich bei etwa 35°, so macht Skifahren Spaß (½ Stunde, ↓ 650 hm). Nur Stephan hat zwischenzeitlich weniger Spaß, als die Funken flogen. Da hatte er doch glatt ein paar Steine am rechten Rand der Rinne übersehen. Die Rinne selbst war von einer Lawine ausgeputzt, ein bisschen Pulver hätte sicher auch nicht geschadet, aber ich will ja nicht meckern. Über die Forststraße mussten wir nun zum Abschluss wieder zum Taubensteinsattel aufsteigen (1 Stunde, 380 hm). Diesmal half auch kein Trick mehr, Stephans Felle klebten einfach nicht mehr. So stieg er schimpfend und fluchend ohne Ski und/oder nur mit meinen Harscheisen auf. Inzwischen war es doch recht spät geworden und nach der Abfahrt zum Parkplatz (¼ Stunde) hatte keiner von uns mehr wirklich Lust ins Spinnradl zu gehen.
Eine super Tour und mit fast 1400 hm definitiv eher eine ausgewachsene Skitour als eine Feierabendrunde, aber wir hatten es ja nicht anders gewollt.
2019_01_24_MiesingNord