Mittwoch, Oktober 16, 2019

Besuch aus der Schweiz - 12./13.10.2019

Dieses Wochenende hatten wir Besuch aus der Schweiz. Chanti und Joël hatten sich angemeldet und so war es Zeit für ein Portugal-Revival. Zusammen mit Chanti und Joël versuchte ich mein Glück auf der E2. Nicht so einfach wie es aussieht, aber ziemlich lustig, auch bei 12°C Wassertemperatur. Zusammen mit Knirschis gings dann noch zur Eisbachwelle, den "richtigen" Surfern zusehen und Bier trinken. Für uns gabs dann noch einen Zwischenstopp am Chinesischen Turm, bevor wir ziemlich müde und fertig zu Hause einliefen.
2019_10_12_E2

Für Sonntag hatten wir uns alle in der Eng verabredet, das schöne Wetter ausnützen. Die Idee hatten ein, zwei Andere auch, naja mit Einsamkeit hatten wir sowieso nicht gerechnet. Mit vielen Spiel- und Brotzeitpausen wanderten wir vom wunderbar eingefärbten Großen Ahrnboden zum Hohljoch (3¼ Stunden, 600 hm). Leider ein klein bisschen zu spät, so dass der Schatten schon vor uns das Hohljoch erreicht hatte. Also hielten wir uns nicht lange mit einer Pause auf und stiegen wieder in die Eng ab (1½ Stunden), wo wir noch eine Kleinigkeit aßen bevor es Abschied nehmen hieß. Ein schönes Wochenende ging damit zu Ende und Pläne fürs nächste Treffen sind schon geschmiedet. Für Knirschis war der erste Teil der Heimfahrt dann auch noch recht spannend, weil das Rißtal auf  Tank Reserve ganz schön lang sein kann, bis Lenggries hats dann aber auch ohne Abschleppseil gereicht.
2019_10_13_Hohljoch

Freitag, Oktober 04, 2019

Zwei Klettersteigbretter im Frühherbst - 28./29.09.2019

Karin musste Arbeiten und ich besuchte mit den Kindern meine Schwiegereltern. Das hat Potential für eine gewisse Unentspanntheit, deshalb benötigte ich einen Ausgleich. Früh starten und nicht zu lang, damit ich noch mit den Kindern etwas unternehmen konnte und am besten alleine (Peter musste leider aufs Kind aufpassen und war deshalb für einen frühen Start raus). Wenn einem der Kletterpartner fehlt, bieten sich natürlich Klettersteige an.
Also war der Plan für Samstag schnell gefasst. Pidinger Klettersteig, der sollte auch bei schlechter Wettervorhersage gehen, neu war er für mich ja nicht mehr (2009, 2015). Um kurz nach 4 Uhr strampelte ich mit dem Bike bis zum Abzweig von der Forststraße (1 Stunde, 420 hm). Von dort gings, immer noch im Dunkeln und inzwischen bei strömendem Regen zum Einstieg des Klettersteigs (¼ Stunde, 150 hm). So hatte ich mir das nicht vorgestellt, wobei, doch eigentlich schon. Vorhergesagt war der Regen ja und die trockene erste Stunde empfand ich als glückliche Fügung. Der Regen machte den Kalk im Steig zu einer lustigen Seifenrutschbahn und so musste ich doch an der einen oder anderen Stelle ganz schön zupacken. Wirklich schnell war ich dadurch nicht und in meiner Erinnerung war der Steig auch irgendwie kürzer. Aber was solls, irgendwann kam ich am Ende des Steigs an und spazierte noch die fünf Minuten zum Gipfel hinüber (3 Stunden, 730 hm). Nebel und Wind, da war die Lust auf Pause eher gering und ich stieg sofort zur Steiner Alm und meinem Rad ab (1¼ Stunden). Auch im Abstieg gestalteten sich die Steine als teilweise ganz schön unangenehm rutschig, bloß nicht unkonzentriert werden. Im letzten Abschnitt machte sich dann das Hochgestrample vom Morgen bezahlt, in 10 Minuten gings knieschonend zurück zum Auto.
2019_09_28_Staufen


Der Wetterbericht versprach für Sonntag superschönes Herbstwetter und somit machte ich mich um Dreiviertel Vier Uhr vom Parkplatz Erichhütte auf zum Königsjodler. Viel wurde über diesen Klettersteig geschrieben, nicht wegen der Einzelstellen, aber wegen seiner Länge, einer der schwersten Klettersteige der Ostalpen. Der Zustieg zog sich, ich spürte eine Erkältung heranrollen und im Lichtkreis meiner Stirnlampe stolperte ich in Richtung Hochscharte und zuletzt auf Steigspuren zum Einstieg (2¼ Stunden, 960 hm). Selten hatte ich mir so oft überlegt einfach umzukehren und mich wieder ins Bett zu legen. Der Stirnlampentatzelwurm hinter mir näherte sich gefühlt unaufhaltsam und ich kam mir unendlich langsam vor. Trotzdem stieg ich ein. Es begann zu dämmern und nach dem Flower Tower war die Stirnlampe schon fast nicht mehr notwendig. Und plötzlich ging die Sonne auf, was für eine Erlösung. So gings ostseitig in der wärmenden Sonne und westseitig in beißender Kälte weiter zum Mühlbacher Turm, Teufelsturm, Teufelshörndl und wie die ganzen Spitzen heißen. Für den Flying Fox hatte ich sogar an eine Seilrolle gedacht. Ein unangenehmes Gefühl blieb aber, da es kein zusätzliches Sicherungsseil (wie z.B. in El Chorro) gibt. Unter dem Kematstein machte ich kurz Pause (2 Stunde, 350 hm). Hier hat man gut die Hälfte des Steiges geschafft und die einzige Fluchtmöglichkeit. Aber an Flucht war nicht mehr zu denken, viel zu viel Spaß machte das Auf und Ab und das Balancieren über den Grat. Für einen Klettersteig erinnert das Gekraxle überraschenderweise ziemlich stark an "richtiges" Bergsteigen. Meine Verfolger konnte ich noch nicht sehen, so langsam wie gedacht war ich doch nicht und der Tatzelwurm hatte mich vor dem Einstieg völlig unnötig gestresst. Im zweiten Teil gehts noch anhaltend anstrengend über den Kematstein, den Matras Kopf und auf den Hoher Kopf (1½ Stunden, 350 hm). Und dann ist der Spaß auch schon wieder vorbei. Ein eisiger Wind pfiff über die Übergossene Alm und ich schnaufte unendlich langsam zum Gipfel des Hochkönigs und dem Matras Haus hinauf (½ Stunde, 160 hm). Die ½ Stunde Pause, den Radler und die Suppe hatte ich mir redlich verdient.
Nur wird vom Sitzen der Abstieg nicht weniger und so verabschiedete ich mich und stieg wieder zur Birgkarscharte ab (20 Minuten, 60 hm). Kurz vor der Birgkarscharte begegneten mir die ersten anderen Klettersteiggeher. Das hatte den Vorteil, dass ich alleine im Birgkar abstieg. Wirklich nett ist der ganze Schotter auf Platten im Absturtzgelände nämlich eher nicht, wenn auch noch viele Leute unterwegs sind. Drei Klettersteiggeher stiegen gerade im Notausstieg ab, ansonsten war ich aber alleine. Bis zum Schneefeld unter der Abzweigung zur Hochscharte heißt es ständig konzentriert sein, ein Stolperer wäre fast überall ziemlich ungesund (1½ Stunden, ↓740 hm). Der untere Teil über die Stegmoosalm ist dann noch ein netter Hatscher durch die hochalpinen Vegetationszonen. Und schließlich erreicht man nach ein paar Minuten an der Straße wieder den Ausgangspunkt (1¼ Stunde, 40 hm).
Was für eine tolle Tour, insgesamt 10 Stunden (mit Pause) unterwegs und 1920 hm im Auf- und Abstieg. Genau das Richtige für so einen herbstlichen Wandertag ohne Kletterpartner. Bei Schnee sollte man sich genau überlegen ob man den Abstieg durch das Birgkar wagen soll, je nach Bedingungen könnten Steigeisen oder der Abstieg zum Arthurhaus angeraten sein.
2019_09_29_Koenigsjodler

Mittwoch, September 18, 2019

Kampenwand mit dem Bike und zu Fuß - 17.09.2019

Wie schon einige Male dieses Jahr gings nach der Arbeit nach Aschau, diesmal mit Sebastian. Um nicht immer den Reitweg zu fahren, starteten wir von der Kohlstatt und fuhren die Forststraße hinauf Richtung Kampenwand, ganz schön steil und gar nicht so nett. Die Gorialm ließen wir links (bzw. rechts) liegen und strampelten im Nebel bis zur Steinlingalm (1½ Stunden, 830 hm). Dort ließen wir die Bikes zurück und stiegen im dichten Nebel noch zu Fuß zum Ostgipfel auf (20 Minuten, 200 hm). Rundumblick und Abendstimmung gabs nicht, dafür Wind, Nebel und Kälte, auch schön. Wieder zurück an der Steinlingalm (20 Minuten) entschlossen wir uns nicht einzukehren, sondern sofort abzufahren und bogen bei der Schlechtenbergalm in den Trail durchs Goriloch ab. Diesmal folgten wir dem Trail allerdings weiter Richtung Nordosten und kamen nach einigen verblockten Stellen wieder auf einen Forstweg, der uns zurück in die Kohlstatt brachte (35 Minuten). Trotz nicht ganz gutem Wetter eine nette Feierabendrunde und müde Beine fürs in die Arbeit radeln am Mittwoch gabs auch.
2019_09_17_Kampenwand

Dienstag, September 10, 2019

Eine Hochzeit in Apulien - 04.-09.09.2019

Die letzten paar Tage vor dem ersten Schultag nutzten wir für einen kleinen Kurzurlaub in Apulien. Anlass war die Hochzeit von Isabel und Andrea und so erkundeten wir ein paar Tage die Umgebung von Ostuni. Neben Ostuni und Albarobello besuchten wir vor allem die Strände von Torre Pozzella, Torre Guaceto und Torre Colimena. Die Hochzeit war dann natürlich das Highlight der Reise. Eine unvergessliche Party. Danke an alle die dabei waren und an alle die wir kennen lernen durften und natürlich danke an Isa und Andrea für die Einladung. Nun heißt es aber dem Ernst des Lebens nachgehen.
2019_09_04-09_Apulien

Samstag, August 31, 2019

Immer wieder Dienstags - 27.08.2019

Es war Dienstag und wir hatten einen Babysitter, das mussten wir ja fast nutzen und so ging's auf die Gorialm. Zusammen mit Laura, Vladi, Bäda, Bäda und Uwe strampelten wir den Reitweg zum Grillabend hinauf (1¼ Stunden, 600 hm). Bergauf machte mein neues Bike schon Spaß, runter war es aber der absolute Wahnsinn, wie konnte ich nur jemals mit meinem alten Hardtail Trails fahren?! (¾ Stunde, 50 hm)
Ein super netter Abend, jetzt freu ich mich aber mein Bike auch mal im Hellen zu testen.
2019_08_27_Gorialm

Donnerstag, August 22, 2019

Ein bisschen Abenteuer im Kaiser - Bauernpredigtstuhl (2119 m) "Normalweg" - 17.08.2019

Tommi hatte in Deutschland zu tun und so konnten wir zusammen wieder mal ein kleines Abenteuer erleben. Samstagmorgen fuhren wir zur Wochenbrunner Alm und stiegen zum Bauernpredigtstuhl auf (1¾ Stunden, 850 hm). Unser Ziel war die Rittlerkante (6+/5+A0, 5SL), ganz nette, sanft sanierte, alpine Kletterei. Selbst in der ersten Seillänge muss man schon etwas hinlangen, was sich in der zweiten (und für uns schwersten) Länge gleich noch richtig steigert. Ziemlich luftig gehts der Kante entlang hinauf in einen überhängenden Riss. Ich war heilfroh, dass Tommi diese Länge vorstieg. Leider waren ihm beim Legen einer Hex unser Klemmkeilsortiment und beim Legen eines Cams zwei kleine Cams runter gefallen. So musste es mit der Hex und drei mittleren Cams gehen. Der Kamin in der dritten Länge war dann ganz nett und die vierte Länge ist wirklich schön. Und schon ist man an der Ausstiegslänge und ich war wieder dran. Mit ein bisschen Bammel stieg ich ein, aber bis zur Platte ist es leichte, schöne Kletterei. Mit zwei beherzten Griffen in die rostigen Haken ist man auch schon in der letzten Rinne (frei hatte ich mir die Stelle nicht zugetraut) und ein paar Meter drüber ist die Kletterei endgültig zu Ende (3½ Stunden, 200 hm). Nachdem wir den Großteil der Kletterei im Schatten absolviert hatten, genossen wir die Sonne am Gipfel und machten eine ½ Stunde Pause. Unten konnten wir die Massen sehen, die sich das Kübelkar aufs Ellmauer Tor schoben. Wir waren alleine. Das folgende Abseilen klappte bis zum ersten Stand unproblematisch. Doch dort passierte uns dann ein Malheur beim Abziehen. Der Knoten verhakte sich und nichts ging mehr. Also hieß es wieder aufsteigen. Ich hatte zwei Tiblocs am Gurt und so konnte ich recht schnell und unspektakulär diese Seillänge wieder aufsteigen, den Knoten frei machen und diesmal frei nach Süden abseilen, damit sich das Seil nicht noch einmal verhaken konnte. Eine weitere Abseillänge später standen wir wieder am Einstieg (1 Stunde) und direkt daneben fand ich auch noch meine Keile und Cams wieder, ein guter Tag. Den Abstieg brachten wir mit einer kurzen Presshalben in der Gaudeamushütte hinter uns (1 Stunde) und so waren wir recht früh wieder in München, so dass Tommi noch das Spa seines Hotels nutzen konnte, bevor Karin, Alex und wir einen netten Abend bei Bier und Burger verbrachten.
2019_08_17_Rittlerkante

Freitag, August 16, 2019

Eine Woche in Tirol - 12.-16.08.2019

Da Karin wieder arbeiten musste, besuchte ich mit den Kindern meine Eltern. Den Stress noch am Sonntag vom Berner Oberland nach Tirol zu fahren tat ich mir, auch wegen der miserablen Wettervorhersage, nicht an. So kamen wir erst Montagabend an.
Dienstag zeigte sich das Wetter eher durchwachsen. Alle zusammen fuhren wir mit der neuen Glungezerbahn nach Halsmarter und streiften durch den Kugelwald. Ein kleines Zirbenwäldchen in dem lauter Kugelbahnen aufgebaut sind und in diesem kann man Zirbenkugeln rollen lassen. Den Abschluss bildete eine Wanderung hinunter nach Tulfes (1½ Stunden, ↓600 hm).
Mittwoch besserte sich das Wetter im Laufe des Tages und wir stiegen von der Gramai zur Lamsenjochhütte auf (2½ Stunden, 700 hm). Da wir dort übernachteten, hatten Paul und ich noch genügend Zeit vor dem Abendessen den Brudertunnel zu begehen (1 Stunde, 200 hm). Das ist übrigens der erste Klettersteig, den meine Eltern vor über 30 Jahren mit mir begangen sind. Damals wie heute zieht sich der Weg nach dem Brudertunnel zur Lamsenscharte ein wenig. Das letzte Stück zur Hütte zurück, über die Schotterreißen macht aber immer noch genau so viel Spaß wie damals (1 Stunde, ↑130 hm, ↓330 hm).
2019_08_13-14_Kugel+Lamsen

Der eigentliche Grund für unseren Besuch war aber eine kleine aber feine Tour am Donnerstag mit meinem Vater, die Lamsenspitze NO-Kante. Der Tag begrüßte uns wolkenlos und nach einem kurzen Frühstück stiegen wir zum Einstieg auf (½ Stunde, 250 hm). Kurz aufgerödelt und schon konnten wir über die Einstiegsplatte in den Spaß starten. Dieses Mal leistete ich mir keinen Verhauer und mein Vater hatte auch niemanden zum Ratschen an den Ständen, wie damals meine Mutter, und so gewannen wir schnell an Höhe. Und ehe man sich versieht ist die Tour am Vorgipfel schon wieder zu Ende, eigentlich schade. Das Schrofengelände rüber zum Gipfel brachten wir auch recht schnell hinter uns und so konnten wir am Hauptgipfel das ausgezeichnete Panorama genießen (3 Stunden, 350 hm). Die Pause am Gipfel hatte sich mein Vater redlich verdient und nach einer ½ Stunde brachen wir nur deshalb auf, da es sich langsam einzutrüben begann und der Wetterbericht Regen am frühen Nachmittag vorausgesagt hatte. Die Seilversicherung zum Lamsenspitz ist nicht nur komplett erneuert sondern hat auch eine neue Führung, sodass man nicht mehr durch die steinschlaggefährdete Rinne im unteren Teil muss. Der Abstieg hat sich dadurch ziemlich verbessert. Wie schon am Mittwoch gings noch über die Lamsenscharte hinunter zu den Schotterreißen, wo uns Paul schon entgegen kam, um mit uns zusammen zur Hütte zu laufen (50 Minuten). 5 Stunden nach unserem Start ließen wir uns auf der Sonnenterrasse nieder, bestellten Mittagessen und beobachteten ein paar Seilschaften in NO-Kante und O-Wand. Dass einige der Kletterer noch nass werden würden war uns fast klar. Beim Abstieg zur Gramai (1½ Stunden, ↓700hm) riss es noch ein letztes mal auf und die Sonne brannte herunter, bevor es pünktlich am Auto wie aus Kübeln zu schütten begann.
Ein paar schöne Tag mit meinen Eltern auch wenn das Wetter eher durchwachsen war. Die Klettertour mit meinem Vater war wie schon letztes Jahr mit meiner Mutter eine Riesengaudi und hat uns beiden viel Spaß gemacht.
2019_08_15_LamsenspitzeNO

Guggiwochenende - 10./11.08.2019

Unser kulinarischer wie auch Berghöhepunkt ist jedes Jahr unser Besuch bei Dani auf der Guggi. Dieses Jahr konnten wir auf unserem Weg in die Schweiz auch Gerlinde, Hans und Early besuchen. Ein schönes Wiedersehen nach zwei Pausejahren. Freitag machten wir dann noch einen Abstecher beim Rheinfall in Schaffhausen, bevor wir bei Dani einfielen und mit Olga und Martina zu Abend aßen.
Wie so oft beim Aufstieg zur Guggi war Petrus uns nicht hold und wir stiegen teilweise bei Regen und dichtem Nebel zur Guggi auf (3 Stunden + ½ Stunde Pause, ↑880 hm, ↓160 hm). Wie letztes Jahr bewältigten die Kinder den Aufstieg komplett alleine, Paul benötigte diesmal sogar weder Gurt noch Seil. Der Nachmittag und Abend zeichnete sich dann wie immer durch nette Gespräche mit guten Freunden, Wein und gutes Essen aus, die Mischung weshalb wir die Guggi so lieben.
Der Sonntagmorgen erwartete uns dann mit perfektem Wetter und so konnten wir beim Abstieg noch einen Abstecher zur alten Guggi machen (1 Stunde, ↓400 hm) und dort wie auch am Abfluss des Eigergletschers (1 Stunde, ↓300 hm) zwei ausgedehnte Pause machen (1 Stunde, ↑160 hm, ↓180 hm). Wie jedes Jahr ein unvergessliches Wochenende mit guten Freunden.
Karin musste leider Sonntagabend schon wieder nach München, während ich mit den Kindern am Montag nach Tirol weiter fuhr. Dass Karin ihren Bus in Bregenz nicht mehr erwischte und ich sechs Stunden Autofahrt bei Starkregen zu bewältigen hatte sind aber andere Geschichten.
2019_08_10-11_Guggi