Donnerstag, Februar 14, 2019

Feierabend am Rauhkopf und Taubenstein - 12.02.2019

Nach dem tourentechnisch unergiebigen Wochenende (zumindest für mich) war am Dienstag wieder eine Feierabendrunde angesagt. Noch im Hellen starteten Stephan und ich vom Spitzingsee zum Rauhkopf (1¼ Stunden, 630 hm). Der stürmische Wind hatte im obersten Bereich leider nichts mehr vom Neuschnee des Vortages übrig gelassen. Am Waldrand fand sich aber eine schöne flauschige Linie bis in den Lochgraben hinunter. Dort trafen wir uns mit Laura, Vladi und Alex, um zum Taubenstein aufzusteigen (¾ Stunde, 360 hm). Eine wunderbare Linie später hieß es beim Maxlrainer noch einmal auffellen und zur Taubensteinbahnbergstation aufsteigen (10 Minuten, 110 hm). Dort gabs dann das wohlverdiente TAB und ein Schnitzel. Eine super schöne Runde und durch den frühen Start kamen wir sogar vor Mitternacht ins Bett.
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Rodeln mit den Dahejern und Skitour aufs Seekar - 09./10.02.2019

Samstag trafen sich die Dahejer zum Rodeln am Wallberg. Karin und Paul fielen ja leider aus, so hatten nur Anna und ich jede Menge Spaß mit den Anderen. Die Rodelbahn ist wirklich nett und die Einkehr im Alten Wallberghaus kann ich nur jedem weiterempfehlen.
Am Sonntag konnte Karin endlich auch mal wieder los, mit Laura ging es aufs Seekar. Der Föhn zwang die beiden zwar zur Umkehr am Beginn der steilen Gipfelflanke, Spaß hat es ihnen aber trotzdem gemacht. Und der anschließende Besuch im Atoll entschädigte für den fehlenden Gipfel.
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Freitag, Februar 08, 2019

Tanzeck und Taubensteinsattel zum Feierabend - 07.02.2019

Heute habe ich kein Foto für dich .... nein so schlimm war es auch wieder nicht, es gibt nur diesmal einfach kein Foto. Vielleicht auch einfach deshalb weil es keinen besonders schönen Sonnenuntergang gab und ich die Tour schon einige Male gegangen bin, nett wars trotzdem.
Schon recht früh (es war immerhin noch hell) stiegen Flo und ich vom Spitzingsee zum Tanzeck auf (1½ Stunde, 600 hm). Schon beim Aufstieg zeigte sich, in sonnenbeschienenen Expositionen hatte sich ein Harschdeckel gebildet, während in Schatthängen noch Pulver vorherrschte. Eigentlich perfekte Bedingungen für eine Abfahrt zur Krottentaler Alm, aber das wollten wir Flos Rücken noch nicht zumuten, vielleicht nächstes Mal. So fuhren wir bis in die Flanke des Rauhkopfs im Bruchharsch, bevor wir ein paar schöne Pulverschwünge in den Lochgraben hinunterziehen konnten. Dort wurde wieder aufgefellt, um noch ein paar Extrahöhenmeter zum wohlverdienten Feierabendbier im Gasthaus in der Taubensteinbahnbergstation zu drehen (½ Stunde, 250 hm). Alles in allem wieder eine sehr gute Feierabendtour bei noch überraschend gutem Schnee. Dies dürfte sich aber mit dem beginnenden Regen (in Neuhaus hatte es schon geschüttet als wir nach Hause fuhren) ziemlich schnell ändern.

Mittwoch, Februar 06, 2019

Steffis Geburtstag auf der Latschenkopfhütte und ISPO - 02./03.02.2019

Samstag feierte Steffi ihren Geburtstag auf der Latschenkopfhütte. Eigentlich wollte ich mit den Kindern am Brauneck Skifahren gehen und dann die Feier besuchen, daraus wurde aber wegen Pauls Bein nichts und kurzfristig musste ich auch noch Arbeiten. So stieg ich erst kurz vor Sonnenuntergang alleine zur Hütte auf (1½ Stunden, 750 hm). Nach einem gemütlichen Abend und gutem Essen, fuhren Tom und ich durch den Filzgraben zum Auto ab. Nicht der angenehmste Weg, aber man umgeht die Pistenpräparation im Skigebiet.
Am Sonntag konnten wir dann leider nicht ausschlafen, wir hatten nämlich einen Besuch auf der ISPO geplant. So schlimm war das frühe Aufstehen aber nicht, denn es gab wieder viel zu sehen. Außerdem konnten wir Claudi (A*LIVE), Caro (Outdoor Relations), Maria (Isbjörn) und Micha (ABS-Airbag) treffen. Nachmittag nahm Karin mit Lena (trampelpfadlauf) bei einer Womans-ISPO-Tour teil und den Abend verbrachten wir auf Parties bei K2 und J.Lindeberg. Ein anstrengender aber rundum gelungener Tag.
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Montag, Februar 04, 2019

Doppelt gemoppelt... - 31.01.2019

...oder nach der Skitour ist vor der Skitour.
Donnerstag hatte ich frei, eigentlich um bei Annas Skikursabschlussrennen zusehen zu können. Über Nacht hatte es aber gut 10 Zentimeter Neuschnee gegeben, dazu waren zweistellige Minusgrade und strahlend blauer Himmel, da konnte ich eigentlich nicht anders als eine Skitour zu gehen. Zusammen mit Sigi startete ich von der Hinterriß ins Tortal. Ein ganz schön flacher Hatscher, trotzdem schön und eine unglaubliche Kulisse. Am Ende des Tals gehts dann um die Ecke und endlich steilt sich die Tour auf. Über zwei etwas steilere Stufen kommt man zur Torscharte (2¾ Stunden, 915 hm). In unserem Fall als Erste. Dafür musste ich auch spuren, teilweise fast knietief.  Der Pulver versprach aber höchsten Genuss für die Abfahrt. In unserem Fall ins Rontal hinunter. Die ersten Hänge sind der Wahnsinn! Als es flacher wurde, kamen uns zum Glück Skitourengeher entgegen und so konnten wir die Aufstiegsspur nutzen, um aus dem flachen Talboden ins Rißtal hinaus zu schießen (½ Stunde). Eine Traumtour, die man bei solchen Bedingungen sicher nur selten so einsam wie heute findet.
2019_01_31_Torscharte

Der Besuch am Draxelhang machte dann natürlich auch Spaß. Anna ist eine richtige kleine Rennsemmel und ich konnte nach sechs Jahren mein Snowboard wieder mal ausführen.
Als Annas Rennen zu Ende war und sie wieder im Bus nach München saß, wechselte ich noch die Talseite. Von Fleck stieg ich zum Sonnenuntergang am Schönberg auf (1¾ Stunde, 900 hm). Wie der Name schon sagt, ein schöner Berg, auch wenn weder Aufstieg noch Abfahrt (½ Stunde) mit dem Karwendel am Vormittag mithalten konnte. Im gesamten doch ein recht intensiver Tag, sozusagen Freizeitmaximalausnutzung.
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Sonntag, Januar 27, 2019

Miesing Nord, der etwas andere Feierabend - 24.01.2019

In dieser anstrengenden Woche, war eine Feierabendskitour die passende Abwechslung, wenn auch keine entspannende. Vom Spitzingsee stiegen Stephan und ich bei eisigen Temperaturen zum Taubensteinsattel auf und weiter Richtung Lempersberg. Den Taubenstein ließen wir links (bzw. rechts) liegen und es ging bis zur Seilversicherung am Lempersberg (1 Stunde, 650 hm). Von dort fuhren wir die erste steile Rinne/Hang zur Kleintiefentalalm hinunter (¼ Stunde). Die Abfahrt war gut, da müsste doch noch mehr gehen. Also zogen wir an der tief verschneiten Alm vorbei zum Miesingsattel. Am Weg hatte Stephan das erste Problem mit seinen Fellen, bei den tiefen Temperaturen klebten diese nämlich nur mäßig. Aber alle Probleme lassen sich lösen, in diesem Fall mit einer wärmenden Wampe. So zogen wir weiter zum Gipfel des Hochmiesing (¾ Stunde, 350 hm). Letztes Jahr wollte ich die Nordrinne abfahren, wegen meiner überaus akribische Tourenplanung erwischte ich aber die Latschengasse. Diesmal hatte ich ja sozusagen einen Local mit Hut dabei und so fand sich die Einfahrt sogar im dichten Nebel. Eine geniale Rinne diese Nord-Ost Rinne, im oberen Teil etwa 45° steil. Nach unten hin weitet sie sich bei etwa 35°, so macht Skifahren Spaß (½ Stunde, ↓ 650 hm). Nur Stephan hat zwischenzeitlich weniger Spaß, als die Funken flogen. Da hatte er doch glatt ein paar Steine am rechten Rand der Rinne übersehen. Die Rinne selbst war von einer Lawine ausgeputzt, ein bisschen Pulver hätte sicher auch nicht geschadet, aber ich will ja nicht meckern. Über die Forststraße mussten wir nun zum Abschluss wieder zum Taubensteinsattel aufsteigen (1 Stunde, 380 hm). Diesmal half auch kein Trick mehr, Stephans Felle klebten einfach nicht mehr. So stieg er schimpfend und fluchend ohne Ski und/oder nur mit meinen Harscheisen auf. Inzwischen war es doch recht spät geworden und nach der Abfahrt zum Parkplatz (¼ Stunde) hatte keiner von uns mehr wirklich Lust ins Spinnradl zu gehen.
Eine super Tour und mit fast 1400 hm definitiv eher eine ausgewachsene Skitour als eine Feierabendrunde, aber wir hatten es ja nicht anders gewollt.
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Freitag, Januar 25, 2019

Dumm gelaufen... - 20.01.2018

...oder ein Beinbruch ist ja kein Beinbruch! Oder etwa doch?
Nach dem super entspannten Bloggercamp in Donnersbachwald gehörte der Sonntag den Kindern. Zusammen legten wir einen Skitag am Götschen ein. Um zum Mittagessen zu gelangen, teilten wir uns auf. Karin und Anna fuhren mit dem Auto von der Götschenalm nach Hause, währen Paul und ich die Talabfahrt nahmen. Bis zu den Hängen unter dem Hundsreitlehen war alles gut, ab dort hieß es aber zwingend Tiefschnee fahren. Paul fuhr vor mir und holte über die Aufstiegsspur Schwung. Leider wohl ein wenig zu viel und so stürzte er im leider nicht mehr ganz pulvrigem Schnee. Eigentlich dachte ich mir nicht viel dabei, als er sich aber nicht beruhigen ließ und über starke Schmerzen im Bein klagte, nahm ich ihn auf die Arme und fuhr so zu Karins Eltern ab. Zusammen begutachteten wir sein Bein und waren uns einig, das muss unbedingt geröntgt werden. Nur gut, dass wir so ein großes Auto haben, fast schon wie in einem Rettungswagen. Und genau so fuhren wir auch bei der Notaufnahme in Berchtesgaden vor. Nach der Untersuchung stand fest, Tibia-Spiralfraktur. Weiter gings mit einem Rettungswagen zur Kinderchirurgie nach Traunstein, wo wir den restlichen Nachmittag/Abend verbrachten. Die Nacht mussten Karin und Paul im Krankenhaus bleiben, während Anna und ich nach München fuhren. Am Montag konnte ich die Beiden aber schon wieder abholen.
Im Moment versuchen wir den Alltag auf Paul abzustimmen. Wenn sich der Bruch nicht doch noch verschiebt, kommt Paul auch um eine OP herum. Dafür heißt es vier Wochen Liegegips. Wir werden sehen wie es weiter geht. Im Moment sind wir aber vor allem froh, dass unser kleiner Mann auch schon wieder etwas lachen kann.
Ob so ein Beinbruch nun kein Beinbruch ist oder nicht, das wird sich erst zeigen, aber die ganze Aktion hätten wir uns gerne schenken können.
2019_01_20_PaulsBein

Mittwoch, Januar 23, 2019

Das Leben ist zu kurz für eine feste Bindung - Blogger Telemarkcamp auf der Riesneralm - 18./19.01.2019

Da standen wir nun also, am oberen Ende eines unberührten Pulverhanges, ohne fester Bindung. Also nicht der Hang - der Schnee hatte sich inzwischen gut gesetzt - sondern der Ski. Vor ein paar Stunden schien es noch undenkbar mit einer Telemarkbindung überhaupt eine blaue Piste ohne Sturz zu meistern und nun? Einer nach dem anderen stürzte sich ins Gelände, das passiert nun mal wenn man zwölf Ski- und Outdoorenthusiasten zusammensteckt und ihnen neues Spielzeug gibt.

Begonnen hatte alles zwei Monate früher. Während unseres Urlaubs, gerade als wir in der Werkstatt in Santiago do Cacém saßen. Eine E-Mail rettete damals unsere Laune: Ihr fahrt doch gerne Ski, hättet ihr nicht Lust mal Telemark auszuprobieren? Ja...klar....wann...wie viele...und wo müssen wir unterschreiben.

Zwei Monate später trafen wir uns im neuen Riesneralm Platz'l. Wir, das sind zwölf Blogger, eingeladen von Hyphen Sports, dem Grimming-Donnersbachtal in der Region Schladming-Dachstein, dem Skigebiet Riesneralm und der SnowSafeApp. Nach einer kurzen Begrüßung und Vorstellung gings los zu einer kleinen Pistenskitour zu unserem Abendessen. Das fand nämlich am Hochsitz statt, einer saugemütlichen Hütte an der Bergstation des Skigebiets (1½ Stunden, 860 hm). Am Freitag ist dort nämlich immer Tourengeherabend, teilweise mit Flutlicht. Der Aufstieg verging wie im Fluge bei netten Gesprächen. Einige kannten sich schon, mit anderen kam man sofort ins Gespräch und ich freute mich riesig Andi von Hyphen wieder mal zu sehen. Die Tour auf den Lugauer mit ihm ist mir immer noch lebhaft in Erinnerung. So verbrachten wir einen sehr netten Abend bei leckerem Kaiserschmarrn, Bier und jeder Menge Geschichten und Abenteuern. Bei der Abfahrt zu unserem Hotel, dem Berghof mitten im Skigebiet, konnten wir sogar noch ein paar Pulverhänge mitnehmen. Wow! Ein bisschen Wehmut mischte sich in die Vorfreue auf den nächsten Tag, diesen tollen Powder ungenutzt lassen, um etwas neues auszuprobieren?

Die Nacht war kurz, denn wir wollten die Poleposition an den Hängen auch nutzen. Nach einem ausgiebigen Frühstück mit traumhaften Ausblick, weihte uns Max vom Tiroler Skiverband (und Macher der SnowSafeApp) in die unterschiedlichen Bindungssysteme beim Telemarken ein. Und dann, dann hieß es ab auf die Piste, ganz schön ungewohnt so ganz ohne Hinterbacken. Wobei es überraschend war, dass man so einen Telemarkski relativ einfach wie einen normalen Alpinski fahren kann. So gewöhnten wir uns schnell an das neue Sportgerät und ein paar Abfahrten später knickste jeder fröhlich vor sich hin. Ganz fehler- und sturzfrei gings natürlich noch nicht, aber es lockten die weitgehend unverspurten Hänge. In dieser Hinsicht ist das Skigebiet Riesneralm bemerkenswert, es gibt eine große Auswahl an Freerideabfahrten und wenige Freerider. So konnten wir schöne Schwünge durch teilweise unberührten Pulver machen, ohne viel Aufstieg, direkt im Skigebiet und das am frühen Nachmittag. Wir konnten unser Glück kaum fassen und blickten uns nur ungläubig an. Ich glaube keiner von uns hatte damit gerechnet an diesem Wochenende Pulver zu erwischen. Als wir zusammen aßen, hatte jeder ein breites Grinsen im Gesicht, was für ein Tag. Für die Abfahrt ins Tal wechselten wir wieder alle auf unsere Tourenski und Lena, Sebastian, Jens, Karin und ich zogen noch schöne Pulverschwünge durch den Wald. Dass diese Schwünge in einem Graben endeten und wir ein wenig suchen mussten, um den Weg zurück zur Talstation zu finden, war nur eine Randnotiz an diesem genialen Tag.

Unser Fazit zu dem Bloggercamp:

  • Telemarken ist definitiv einen Versuch Wert und wir planen beim Pisteln mit den Kindern weiter zu Knicksen.
  • Mit den Kindern wollen wir unbedingt zur Riesneralm. Wobei uns dort sicher die Entscheidung schwer fällt, ob wir mit den Kids auf den Pisten fahren oder zu zweit Freeriden gehen.
  • Die ganze Region hat mehr als nur einen Kurzbesuch verdient. Gerade mit Tourenski gibt es dort unendliche Möglichkeiten.
  • Es ist immer wieder schön Andi von seinen Entwicklungen reden zu hören. Dabei muss er mich von den Hyphen Produkten gar nicht mehr überzeugen. Seitdem ich die Lugauer habe, bin ich absoluter Fan.
  • Der Macher hinter der besten Lawinenlageberichtsapp die ich kenne ein unglaublich sympatischer Kerl ist, der die App nur entwickelt hat, um selbst den Bericht im Gelände beim Freeriden zu haben.
Liebe Leute, es war uns ein Volksfest und wir hoffen den ein oder anderen bald mal wieder zu sehen, zu einer Tour und/oder einem netten Abend.
2019_01_19_Bloggercamp

Links zu den anderen Blogs:
Grimming-Donnersbachtal
Dennis von abenteuersuechtig.de
Thomas und Johannes von mehrberge.de
Lena und Sebastian von trampelpfadlauf.de
Jens von be-outdoor.de
Instagram von Chelsea
Thomas von allesnursport.de