Montag, Mai 25, 2026

Pfingsten zwischen Koasa und BGL - 23.-25.05.2026

Seit dem Skitourenabschluss mit Daniela, war ich nicht mehr in den Bergen unterwegs. Da das Knie unter moderater Belastung inzwischen schon sehr gut ist, war es Zeit zu sehen, was geht.

Nachdem wir die Kids im Gate für ihren Bleau-Tripp mit der Klettergruppe abgeliefert hatten, gings für Karin und mich in den Kaiser. Vom Parkplatz Tannbichl kurbelten wir zur Obere Regalm hinauf und stellten die Bikes am Anfang des Steigs zur Ackerlhütte ab (1 Stunde, 520 hm). Bis hierher hatte das Knie super mitgemacht, auch wenn gerade nicht viel Saft in den Oberschenkel ist. Auch die paar Meter zur Ackerlhütte waren problemlos (¼ Stunde, 90 hm) und so gings weiter ins Hochgrubachkar. Karin blieb auf einem Fels zurück und sah den Kletterern am Waxensteiner Turm zu, während ich noch in den Niedersessel aufstieg und mir den Einstieg der Göttner ansah (1 Stunde, 400 hm). Dort waren auch zwei Kletterer, mit denen ich kurz ratschte, bevor es das ausgesetzte Steiglein zurück ins Hochgrubachkar ging (¼ Stunde). Hier hatten wir uns beide eine ausgedehnte Pause verdient. Brotzeit machen, ratschen und Kletterern zusehen, was will man mehr (¾ Stunde).
Beim Aufstieg hatten uns zwei Wegbauer den Tipp gegeben eine Runde übers Bergsteigergrab (Baumgartenköpfl zu drehen. Der Weg rüber ist wirklich nett und recht abwechslungsreich (1 Stunde, 70 hm). Am Bankerl tranken wir unser letztes Wasser und stiegen dann zur Ackerlhütte ab/auf (½ Stunde, 60 hm). An so schönen Wochenenden verkauft der Hüttenwart Getränke und wir konnten noch einer Seilschaft in der Querung der Buhl in der Mauk-Westwand zusehen. Eigentlich wollte Lena hier an diesem Wochenende ihren Geburtstag feiern, leider klappte das nicht, wäre super schön gewesen wieder mal einen Abend hier oben zu verbringen. So hieß es zurück zu den Bikes absteigen und dann hinunter zum Parkplatz. Damit der Spaß nicht zu kurz kommt, nahm ich den Fußweg, ziemlich schön und sogar für mich fast durchgängig zu fahren (½ Stunde).

Wie so oft, wenn eine Tür zu geht, geht eine andere auf. Wir verbrachten zwar den Abend nicht mit Lena auf der Ackerlhütte, dafür aber mit Carola, Oliver und den Kids in Going. Und als wir uns am Morgen aus unserem Bus schälten, hatten wir gleich einen traumhaften Blick auf den Ostkaiser.
Jetzt wechselten wir aber von Tirol ins Salzburgerland und besuchten meine Eltern in Weißbach. Zusammen drehten wir eine Runde durch die Zahme Gams (1¼ Stunde, 110 hm). Hohe Stufen, mag mein Knie noch nicht ganz so gerne, deshalb entschieden wir uns gegen einen zweiten Klettersteig am Nachmittag und fuhren stattdessen mit den Rädern in die Vorderkaserklamm (½ Stunde, 100 hm, 6 km). Der Steig durch die Klamm ist wirklich spektakulär und schon der Weg ins Tal entlang des Baches mit vielen Bademöglichkeiten und Spielplätzen vor allem mit Kindern empfehlenswert (1¼ Stunde, 160 hm). Zurück nach Weißbach kann man dann relativ viel rollen (½ Stunde, 20 hm, 6 km) und so waren wir nicht komplett fertig, als wir noch ins BGL weiterfuhren.

Der Montag begrüßte und dann genauso sonnig wie die letzten Tage und nach einem späten Frühstück fuhren wir über Winkl in die Mordau (1½ Stunde, 600 hm, 11 km). Gefühlt war ich hier der einzige ohne Motorunterstützung.....naja, jeder wie er es kann und braucht. Runter zweigten wir dann in Loipl ab und nahmen noch unsere "Haustrails" mit (¾ Stunde, 80 hm, 10 km).

Was für ein schönes verlängertes Wochenende mal ganz ohne Kids, wir freuen uns aber auch schon, sie am nächsten Wochenende in Bleau aufzugabeln.

Sonntag, Mai 10, 2026

Knie OP - 23.04.-10.05.2026

Um einen meiner Lieblingsautoren zu zitieren: „Jetzt ist schon wieder was passiert."

Also nicht jetzt, sondern schon vor einem Jahr.....beim Klettern.....nein keine spannende Tour.....Kletterhalle, Dienstagabend, Väter von der betreuten Gruppe.....nein eine spannende Geschichte beginnt anders.
Aber es ist eben was passiert, ein lautes Krachen in meinem linken Knie, Bewegung eingeschränkt und ziemlich schmerzhaft. Für mich war eigentlich sofort klar, das ist der Innenmeniskus, am "guten" Knie. Aber siehe da, mein allmorgendliches Yogaprogramm beinhaltete eine Bewegung, die das Verklemmen behob und damit war auch der Schmerz weg. So verbrachte ich dann ein knappes Jahr. Meistens gut, nur hie und da, erlaubte ich mir eine Bewegung, die mir mein Meniskus übel nahm und verklemmte, natürlich immer dann, wenn man es gerade richtig gut brauchen kann (z.B. in einer alpinen Tour, 10 Meter über dem letzten (schlechten) Friend). Als das ganze auch bei Skitouren immer wieder zum Problem wurde, stattete ich Jörg doch einen Besuch ab, nützt ja nichts. Aus dem Verdacht wurde Klarheit und für Ende April, also nach dem Ende der Wintersaison (wer konnte schon ahnen, dass dieser Winter hinten raus nochmal so richtig gut werden würde), wurde ein Termin in der Seestraße vereinbart.

Diesmal lief es sogar noch besser als beim letzten Mal, keine Schmerzen, keine Schwellung, keine Drainage und schon am Tag eins nach der OP keine Stützen mehr. Katja, meine Physio, war zufrieden, Steffi, meine Osteopathin, war zufrieden und ich, mir konnte es wie immer nicht schnell genug gehen. Leichtes Radfahren auf kurze Strecken ging ab Tag vier oder fünf und das rächte sich dann am Tag acht, da saß ich (zum ersten Mal) mit schmerzendem, dicken Knie auf der Couch. Also wieder langsamer, wie Katja so schön sagt: jetzt langsam, um später schnell zu sein.....nicht neu diese Erkenntnis, trotzdem schwierig für mich. Jetzt also erstmal noch Muskelaufbau Koordination und Bewegungsumfang. Streckung geht schon fast komplett, Beugung wird noch etwas dauern, aber alles in allem ist auch Jörgs Kollege bei der Kontrolle zufrieden. Also geht’s ab kommoder Woche wieder in die Arbeit, nicht, dass mir noch langweilig werden würde.

Mittwoch, April 15, 2026

Schönwetterfensterl und Westliche Hochgrubachspitze - Saisonabschluss im Griesnerkar - 15.04.2026

Letzter Mittwoch in dieser Saison, da brauchte ich noch ein besonderes Schmankerl. Daniela konnte ich als Begleitung gewinnen und das Wetter sollte auch ganz passabel werden, da war nur noch Schnee gefragt. In den Voralpen ist der Winter inzwischen durch und am Alpenhauptkamm hatten Sturm, Regen und Schnee eine ungute Gemengelage, mit hoher Lawinengefahr, hinterlassen. Da ist guter Rat teuer, oder die Antwort so nah, das Griesnerkar. Da vor drei Wochen überraschend viel Schnee lag, hoffte ich, dass es für eine halbwegs schöne Tour noch reichen würde und ja, es reichte!

Von der Griesner Alm muss man die Ski zwar erstmal bis über den Waldgürtel tragen (¾ Stunde, 280 hm), dann gings aber ohne Unterbrechung zur Fritz-Pflaum-Hütte hinauf (1½ Stunden, 600 hm). Das letzte Mal hatte ich mir die westliche Trilogie (Goinger Törl, Kleines Törl und Regalpscharte) einverleibt, so war diese Saison noch das Schönwetterfensterl offen. Nachdem wir das Griesnerkar gequert hatten, stiegen wir zur Rinne hinauf (½ Stunde, 130 hm) und dort wo es enger wird, packten wir unsere Ski auf den Rucksack und stapften weiter. Nach dem ersten Drittel der Rinne hatte Daniela genug und kehrt um, während ich mich weiter zum Schönwetterfensterl wühlte (¾ Stunde, 230 hm). Was für ein toller Ausblick, geschlossene Wolkendecke zu meinen Füßen und nur die Berge des Hauptkamms spitzen in den wolkenlosen Himmel. Der Weiterweg auf die Westliche Hochgrubachspitze war, im Gegensatz zu letztem Jahr, fast schneefrei (¼ Stunde, 80 hm). Wie immer in solchem Gelände benötigte ich zurück zum Schönwetterfensterl fast gleich lange wie hinauf.
Dann gings aber an die Abfahrt. Ganz schlecht waren die Bedingungen nicht, wirklicher Genuss aber auch nicht. Trotzdem konnte ich mich relativ schnell für eine Pause zu Daniela auf einen Stein im Kar setzen (¼ Stunde). Die Sonne hatte die Schneedecke inzwischen so durchweicht, dass grundloser Sulz ein Euphemismus wäre. Nach den ersten paar Hängen steckten wir aber wieder im Nebel und so besserte sich auch der Schnee. Nach dem Wald konnten wir sogar noch ein paar Meter Slalom von Schneefleck zu Schneefleck fahren und das sogar ohne schlimmeren Steinkontakt. Nur die letzten paar Meter kamen die Ski wieder auf den Rucksack (1 Stunde).

Was für ein cooler Skitourenabschluss, leider für diese Saison wirklich endgültig, auch wenn Skihochtouren sicher noch bis in den Juni hinein gehen dürften. Mit 38 Skitouren (41160 hm), drei Skitagen und einem Tag Snowboarden, war dieser Winter, auch wenn viele gejammert haben, ziemlich gut. Man musste nur dem Schnee ein bisschen hinterherreisen.

Samstag, April 11, 2026

Klettern und Biken auf Krk - 04.-11.04.2026

Nachdem wir für diese Ostern irgendwie überhaupt keinen Plan hatten, entschieden wir uns kurzfristig nach Kroatien, auf die Insel Krk zu fahren. In Punat hatten wir das Häuschen von Freunden von uns und verbrachten die ersten zwei Tage mit faulenzen am Strand.

Montag blieb dann Anna zu Hause und Paul, Karin und ich drehten eine Runde mit den Bikes auf den Veli Vrh (542 m). Teils schiebend gings die steile Rampe bei den Tri Križi hinauf zum Marcinova Trail und dann den Wanderweg zum Gipfel. Hier musste ich mein Bike die letzten paar Minuten tragen, zum Abfahren gings dann aber. Unten folgten wir dem Crni Biser Spust, Rockgarden Delux und Runtele DH bis wir wieder direkt in Punat herauskamen (3 Stunden, 540 hm, 15 km). Was für eine coole Runde. Da ich aber wie immer noch nicht genug hatte kurbelte ich nach einer Pause nochmal an den Tri Križi vorbei hinauf und testete diesmal den Vela Draga aus (½ Stunde, 220 hm, 4,5 km). Sehr cooler schwarzer Trail, große Sprünge kann man umfahren, nur die technischen Felspassagen muss man fahren und das auch wirklich wollen.

Nach so coolen Bike Touren war Reparaturzeit angesagt und Paul und ich wechselten an unseren Bikes Reifen bzw. stellten Pauls Bike auf Tubeless um. Am Nachmittag unternahmen wir noch einen kleinen Kletterausflug nach Baška, wo wir in Bunculuka 4 Touren im Bereich 5a/5b kletterten (Zustieg ca. 10 Minuten vom Parkplatz Kricin).
Jetzt waren wir angefixt, so gings am Mittwoch ins Gebiet Portafortuna, das größte Klettergebiet Krks (ca. 80 Touren von 3c bis 7c). Zunächst stiegen wir zum Sektor E auf (¼ Stunde, 100 hm), wo wir einmal die Familie Duck kletterten (3c-5a). In wenigen Minuten gings hinüber zum Sektor C (50 hm), wo ich noch Metulji so srečni (5c) und Eierbär (5c) kletterte. Im Schatten wurde es relativ frisch, deshalb beendeten wir unseren Klettertag (vielleicht aber auch, weil die Kids nach den Ducks keine Lust mehr zu klettern hatten). Am Heimweg stiegen Paul und ich mit den Bikes am Pass aus und fuhren ein zweites Mal den Crni Biser Spust und Runtele DH nach Hauses (¾ Stunde, ↑130 hm, ↓450 hm).
Donnerstag durften die Kids dann mal einen Gammeltag einlegen, während sich die Eltern einen gemütlichen zweiten Kettertag in Portafortuna machten. Diesmal im Sektor D, laut Führer der Sektor für den "Recreational Climber". Was soll ich sagen, wir hatten einen gemütlichen Tag ohne zu viel Anstrengung mit den neun linken Touren des Sektors, von 4a bis 5a. Und noch dazu, wie am Tag zuvor, fast den ganzen Tag alleine.

Und dann hieß es Abschied nehmen. Aber bevor wir die Reise Richtung Norden antraten, drehten Paul und ich noch eine Runde am Vela Draga DH. Einfach ein cooler Trail, bis Pauls Hinterreifen aufriss, dann hieß es Schlauch in den Tubelessschlonz einziehen, Prost Mahlzeit. Damit ging’s aber den restlichen Trail ohne Probleme bis zum Meer, wo wir uns mit den Mädels trafen, die eine kleine Runde entlang der Strände gedreht hatten, um zusammen ein letztes Eis zu essen (2 Stunden, 250 hm).

Und weil der Heimweg wieder am BGL vorbei führte, legten wir eine kleine Pause ein und ich drehte eine Runde am Götschen. Mit dem Bike zur Götschenalm und dann mit Ski auf den Götschenkopf, bzw. zweimal zum FIS Start (2½ Stunden, 1350 hm). Zum Götschen muss man tragen, der FIS Start geht aber gerade noch durchgängig. Wer mag keine Skitouren in kurzer Hose und oben ohne? Mittwoch ziehe ich nochmal mit Daniela los, dann dürfte die Saison aber endgültig durch sein.

Freitag, April 03, 2026

Noch ein letztes Mal auf den Götschen - 03.04.2026

Auf unserem Weg in den Süden legten wir noch einen Stopp im BGL ein. Eigentlich zum Kasnockenessen, nach dem Essen blieb aber genug Zeit, um noch eine letzte Runde auf den Götschen zu drehen.

Mit Karins (E-)Bike kurbelte es sich gemütlich zur Götschenalm (¼ Stunde, 220 hm). Dort wechselte ich auf die Steinski und spazierte die Familienabfahrt zum Götschenkopf hinauf (40 Minuten, 450 hm). Schnee hat es im Moment mehr als es den ganzen Winter gab. Nach der Abfahrt über die FIS Abfahrt, fellte ich ein zweites Mal auf und stieg diesmal über die FIS Abfahrt wieder zum Götschenkopf auf (40 Minuten, 450 hm). Nochmal durch den Sulz hinunter zum Bike und in wenigen Minuten zurück nach Hause, was will man mehr an so einem Nachmittag?

Mittwoch, April 01, 2026

April April auf der Zugspitze - 01.04.2026

Anna hatte ich noch einen letzten Skitag versprochen, deshalb gings heute nicht auf Skitour, sondern mit Liftunterstützung auf den Berg. Leider haben die meisten bayrischen Skigebiete trotz des Neuschnees schon ihre Saison beendet. So entstand die Idee auf die Zugspitze zu fahren und vielleicht neben dem Skifahren auch noch den Gipfel zu besuchen. Das Skifahren war nur mäßig, da zwar schöner Schnee und gute Pisten herrschten, aber leider auch null Sicht, dafür hatten wir beide richtig viel Spaß vorher auf den Gipfel zu Wühlen. Zwischen 10:30 und 11:10 grüßen die zwei Wühlmäuse auf der Panoramawebcam der Zugspitzbahn. Mit Anna kann man so kleine Abenteuer inzwischen schon richtig gut machen, da hab wohl ich meine Winterbergsteiggene weitergegeben.
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Dienstag, März 31, 2026

Neuschnee für die Skitourensaisonsabschlussklassiker im BGL - Hoher Göll und Alpgartenrinne - 28./29.03.2026

Jetzt ist er endlich da, der Schnee, Ende März. Na toll! Aber ich will ja nicht meckern.
Im Westen kamen 60 bis 80 Zentimeter herunter. So viel waren es im BGL glücklicherweise nicht und deshalb konnte ich mir am Samstag bei bestem Wetter einen der ganz großen BGL-Klassiker gönnen: den Hohen Göll. Auch wenn ich die Tour schon zig mal gegangen bin, schön ist sie jedes Mal und so gute Bedingungen hatte ich noch selten.
Direkt am Auto konnte ich mit den Ski starten und nur am Sommerwandl musste ich kurz abschnallen. Beim Stapfen schnackelte dann wieder mein Knie ein, was mir diverse Turnübungen an mehreren ebenen Stellen einbrachte. Schließlich rutschte der Meniskus wieder dorthin wo er hingehört und ich konnte meinen Aufstieg forstsetzen. Auch der letzte steile Hang in die Umgänge hinauf war problemlos zu gehen und so genoss ich den fast windstillen Sonnentag. Im Gipfelhang war zwar schon ein wenig Sonne drin, aber auch hier gab es keine Probleme und so erreichte ich relativ gemütlich den Gipfel (3 Stunden, 1400 hm). Eine kurze Pause gönnte ich mir, um in die Ferne zu blicken, dann gings aber an die Abfahrt. Was soll ich sagen, oben schon etwas zusammengesessen, der Rest aber fast perfekter Powder. Nur irgendwo muss wohl ein Shark gesteckt haben, meinem Steinski fehlt nämlich nun leider eine Kante (¾ Stunde).

So holte ich für den Sonntag den Steinsteinski vom Dachboden und radelte bei Schneetreiben zum Alpgarten (½ Stunde, 180 hm, 11 km). Nachdem ich am Ende der Forststraße geparkt hatte, gings noch ein gutes Stück mit Turnschuhen weiter, bevor ich nach der Brücke über den Alpgartengraben auf Skischuhe wechselte (¼ Stunde, 160 hm). Bis in den Kessel unter der Rinne mussten die Ski weiter am Rucksack bleiben (½ Stunde, 290 hm), ab da gings dann aber auf Ski über den gesicherten Steig und die Querung in die Alpgartenrinne. Dort war schon ein Snowboarder unterwegs, der gerade für seine zweite Runde auffellte. Ich war nicht unfroh seine Spur nutzen zu können, da sich in der Rinne relativ viel loser Gries gesammelt hatte. Kurz vor dem Abzweig zum Schreck löste sich eines meiner Felle und ich war schon fast froh eine Ausrede zum Umkehren gefunden zu haben (1¾ Stunden, 500 hm). Doch siehe da, hier trug der Schnee, also Ski schultern und die letzten Höhenmeter stapfen (¼ Stunde, 90 hm). Was für ein Kontrast zum Tag zuvor, Nebel, leichter Schneefall und Sturmböen, kein Wetter um Pause zu machen. Die Abfahrt war dafür deutlich besser, als die vielen Male zuvor. Im Kessel unter der Rinne kamen meine Ski wieder auf den Rucksack und per pedes gings zum Bike zurück (1¼ Stunde). Obwohl die Beine inzwischen etwas schwer waren, machte die Fahrt nach Hause richtig Spaß, Akku sei Danke (½ Stunde, 200 hm, 11 km).

Was für ein Wochenende, endlich ist der lange erwartete Schnee da, aber für mich ist die Saison leider so gut wie vorüber.