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Dienstag, Juli 04, 2017

Korsika - 15.06.-01.07.2017

Unser diesjähriger Urlaub begann an Fronleichnam. In aller Frühe fuhren wir in Richtung Süden los, bis Livorno. Dort verbrachten wir nicht nur einen gemütlichen Nachmittag und Abend am Lago Le Tamerici sondern übernachteten auch, um ohne Stress unsere Fähre am Freitagmittag zu erreichen. Nach 4 Stunden ereignisloser Überfahrt über spiegelglatte See (was Karin sehr entgegen kam) erreichten wir in Bastia endlich korsischen Boden. Da wir wussten, dass Freunde aus Pauls und Annas Spielegruppe auch auf Korsika waren, fuhren wir noch eine Stunde nach Süden, nach Aleria, um sie auf dem Campingplatz zu treffen. Zusammen verbrachten wir ein paar wunderbar entspannte Tage mit Baden, Grillen und Nichtstun. Doch schließlich kam wieder unser Bewegungsdrang durch und es war Zeit weiterzuziehen. Alex, Roland und die Kids begleiteten uns noch als Tagesausflug zu den Gumpen am Weg zum Bavella Massiv. Eine herrliche Erfrischung bei den heißen Temperaturen, wobei der Solenzara Fluss wesentlich wärmer war als er aussah. Nach einem letzten gemeinsamen Abendessen auf unserem neuen Camping (U Rosumarinu) kehrten sie nach Aleria zurück und wir machten es uns in der Gumpe unter dem Camping gemütlich. Eine Waterline sorgte für ein bisschen Action beim Plantschen.
Vom Bavella Massiv hatten wir schon gehört und der Blick auf dem Weg zu den Gumpen in das Massiv bekräftigten unseren Plan, da müssen wir hin. Also gings die kurvenreiche Straße über Bocca di Larone hinauf aufs Col de Bavella. Von dort aus unternahmen wir eine Wanderung zum Crocé Leccia (↑1¼ Stunden, 200 hm, ↓1 Stunde). Dabei konnten wir uns ein paar der Sektoren des Sportklettergebiets am Col de Bavella ansehen. Sieht schon toll aus, aber wirklich gut schauen die ganzen alpinen Geschichten im Massiv de Bavella aus.
Nach Bavella kam unser erster Boulderspot an die Reihe, Palombaggia nahe Porto-Vecchio. Palombaggia selbst ist angeblich der schönste Strand Korsikas, naja, wem es gefällt (laute Musik und viel zu viele Leute). Uns gefiel dafür die Blockansammlung am Ende des Strands. Zwar nicht wirklich groß, aber echt sehr fein und die Kulisse ist einmalig. Leider riss ich mir beim Baden meine Ferse auf, was mich den gesamten Urlaub verfolgte (inklusive ziemlich vieler vollgebluteter Socken). Die Bewertung der Boulder in Palombaggia ist ziemlich egofördernd, was auch mal schön sein kann.
Bonifacio, die südlichste Stadt Frankreichs, war unser nächstes Ziel. Von einem Schiff aus kann man sehen wie die Stadt auf den Kreidefelsen thront. Ein Pflichttermin ist die steile "Escalier du roi d'Aragon" von der Altstadt bis knapp übers Meer. Außerdem kann man seinen Mut am "Sandkorn", zusammen mit den einheimischen Jugendlichen, beweisen (gute 8 Meter ist der Sprung und die Einheimischen warten immer auf die Touristenboote um Publikum zu haben). Etwas westlich von Bonifacio befindet sich Capineru, ein zauberhafter Ort, versteckt hinter 100ten Metern von Stachelbüschen. Hat man sich erst durch die Dornenhecken gekämpft erwartet einen ein Paradies in Granit. Der Fels ist besser als in Palombaggia und auch die Auswahl an Bouldern ist größer. Die Bewertung ist außerdem um einiges ehrlicher.
Der Weg Richtung Norden an der Westküste ist dann um einiges "mühsamer" als an der Ostküste. So legten wir eine Pause in Olmeto (Bucht von Propriano) an einem Luxuscamping ein. Das verschaffte uns nicht nur eine Erfrischung in einem ziemlich luxuriösem Pool, sondern auch eine nur noch ½-stündige Anfahrt ins Valdu di Saltu. Angeblich DAS Topgebiet in Korsika. Nach einigem Suchen fanden wir es auch und ja, der Wald ist super, der Fels auch UND ganz wichtig, man sollte eine gute Bürste nicht vergessen. Die meisten Linien sind vom Wald zurückerobert, viel wird dort wohl im Moment nicht gebouldert. Das die Blöcke in dem Wald etwas magisches haben ist unumstritten, leider ist auch im Schatten des Waldes bei über 30°C nicht wirklich an Bouldern zu denken. Ein paar schöne Bewegungen waren aber dennoch dabei.
Unser nächster Stopp führte uns nach Sagone, bekannt für seine Buchten und Strände. Sehr schön ist die Liamone Mündung, aber im Großen und Ganzen für uns nur eine Pause, um weiter nach Galéria und ins Fango-Tal zu kommen. Doch zuvor fährt man noch ein paar der schönsten aber auch kurvigsten Straßen der Insel. Der Abschnitt zwischen Piana und Porto, die Calanche, ist sogar UNESCO Weltnaturerbe. Doch schließlich erreichten wir doch das Fango-Tal und schlugen unser Lager in einem kleinen, einfachen Camping in Tuvarelli auf. Von dort waren es zwei Minuten bis zu den ersten Gumpen. Das Wasser des Fangos ist, wie schon in Bavella, angenehm warm und die schwarzen Steine speichern die Wärme des Tages bis weit in die Nacht hinein. Mit den Kindern unternahmen wir eine kleine Flusswanderung. Immer abwechselnd schwammen wir durch Gumpen und wanderten von einer Gumpe zur nächsten und ich sprang von jedem Felsen, der genug Wasser darunter hatte. Fotos davon gibts keine, da wir unsere wasserdichten Säcke zu Hause vergessen hatten, aber ich hatte es geschafft mir als Andenken einen gehörigen Sonnenbrand zu holen.
Unser letzter Halt brachte uns nach Calvi, dem wahrscheinlich touristischsten Teil Korsikas. Trotzdem ist Calvi mit seiner Zitadelle ein malerisches Städtchen und noch viel wichtiger, rund um Calvi kann man richtig gut bouldern. Eines der Gebiete befindet sich am Strand von Lumio. Das Gebiet ist ziemlich klein und beherbergt fast ausschließlich leichte Boulder. Landschaftlich ist das Gebiet aber kaum zu überbieten und die Blöcke haben wieder fantastische Formen. Baden konnten wir nicht, da eine Gewitterfront das Meer aufgepeitscht hatte und nach einer kurzen Bouldersession erwischte uns dann ein kurzer, aber umso heftigerer Regenguss. Bis auf die Haut nass zogen wir von dannen, nur um zu sehen, dass eine ½ Stunde später die Sonne wieder schien und kein Wölkchen am Himmel war. Diesen Umstand nutzten wir, um uns noch ein letztes Bouldergebiet auf unserer Reise anzusehen, Tramariccia im Stadtgebiet von Calvi. Auch dieses Gebiet liegt wieder direkt am Meer und bietet, wie auch Lumio, die absonderlichsten Felsformationen. Da ich die nassen Kletterschuhe im Bus gelassen hatte, hieß es barfuß bouldern, auch nett. Eine Anekdote zu Calvi gibt es natürlich auch noch. Als wir ankamen, bekam ich eine SMS, Absender unbekannt. Darin erklärte mir Daniel, dass er unseren Bus gesehen hätte, zum Klettern mit seiner Freundin da sei und ob ich nicht Lust hätte zusammen was zu unternehmen. Es stellte sich heraus, dass Daniel ein Freund von Josef ist und er von ihm meine Nummer bekommen hatte. Anscheinend ist unser Bus doch recht auffällig. Leider ging sich zusammen Klettern nicht mehr aus, denn bei uns gings wieder nach Bastia (über Saint-Florent), wo wir mit etwas Verspätung (meteorologischen Bedingungen sei Dank) unsere Fähre nach Livorno bestiegen. Karin hatte bei dieser Überfahrt nicht ganz so viel Spaß wie zwei Wochen zuvor, die Kinder und ich genossen aber das einschläfernde Schaukeln.
Nach einer kurzen Nacht am Lago Le Tamerici folgte der obligatorische Besuch in Pisa, wo die Kinder kontrollieren mussten, ob die Olchis den Turm wirklich nicht gerade gerückt hatten. Ein Einkauf bei Decathlon verlief dann etwas anders als erwartet, nachdem Paul aufgrund eines Unfalls mit einem Tretroller mit seinem Gesicht aufschlug. Wie üblich bei Verletzungen im Gesicht, war sofort alles total blutverschmiert und Paulchen bekam eine dicke Lippe. Auf der Weiterfahrt gings ihm allerdings schnell besser und so konnten wir unseren geplanten Zwischenstopp in Arco einlegen. Der Spaziergang zur Festung wurde nur getrübt von der Tatsache, dass diese um 19 Uhr zusperrt und wir so am verschlossenen Burgtor umkehren muss. Bevor wir am Samstag die endgültige Rückreise antraten, stiegen wir noch mit den Kindern über den Klettersteig auf den Colodri (↑ Zustieg: ½ Stunde, 100 hm; Steig: 1 Stunde, 150 hm; Gipfel: ¼ Stunde, 50 hm; ↓1½ Stunden) und frühstückten dort. Anna ist noch ein wenig klein für so einen Steig, aber Paul konnte den gesamten Steig alleine meistern (wenn auch von mir zusätzlich am Seil gesichert).
Und so ging ein wirklich schöner Urlaub zu Ende. Mit dem festen Vorsatz Korsika wieder zu besuchen, vielleicht wenn die Kinder etwas größer sind, um im Landesinneren Wandern und Klettern zu gehen.
KorsikaBlog

Freitag, September 04, 2009

austrialpin Systemflaschenzug - 03.09.2009

Gestern war er endlich da, mein neuer Systemflaschenzug von austrialpin. Wirklich lange Lines hab ich noch nicht gespannt damit aber 10 Meter X-Tube konnte ich damit richtig hart spannen (es sollten sich also 20-30 Meter meiner härteren Bänder ganz leicht spannen lassen). Für sehr lange Lines kann man dann noch ein Glied zum potenzieren rein hängen. Der Klemmmechanismus für die Line ist auch sehr gut (ich konnte noch keine Verletzungen der Line feststellen) wenn ich auch für den ersten Aufbau die Bedienungsanleitung benötigte. Mein erster Eindruck: sehr gelungenes Produkt. Weitere Infos findet ihr unter: www.austrialpin.at und hier ein Video zum Aufbau.

Montag, August 10, 2009

Artikel Berg & Steigen

Bevor ich es vergesse, in der letzten Berg & Steigen Ausgabe war ein Artikel von Florian Hellberg und mir über das Versagen von Kletterkarabinern im Slacklineeinsatz drinnen. Damit haben sich die ganzen Testreihen (sowohl Kraftmessung, wie auch dann Versagensmessung der Karabiner) ausgezahlt. Wen der Artikel interessiert, er ist als PDF auf der Seite von B&S zu finden. Ein weiterer sehr interessanter Artikel übers Slacklinen ist noch von Reini und Bernie drin. Viel Spaß beim lesen und keep it slack ;)

Mittwoch, Februar 18, 2009

Slackline Session & Slacklineversuche - 18.02.2009

Dies Woche war es endlich so weit, meine kleine Arbeit über die Festigkeit von Alukarabinern ist fertig und kann hier downgeloaded werden. Aus den Ergebnissen schreib ich jetzt noch einen Artikel für die Berg und Steigen 3/09 und dann bin ich zufrieden und die Ergebnisse genug Ausgeschlachtet ;-)

Bei dem schönen Wetter heute haben der Tommi und ich wieder mal eine Mittagsslacklinesession gestartet und haben beide gefunden wir sollten das wieder öfters machen.
2009_02_18_Slacklinesession

Samstag, November 08, 2008

Highline Wolfschlucht - 09.11.2008

Dieser Sonntag stand wieder im Zeichen von der Wolfschlucht. Leute es war wieder eine super Zeit mit euch, auch wenn ich schon wieder den Feigling raushängen lies. Die Fotos hier:

2008_11_09_HighlineWolfschlucht

Dienstag, September 09, 2008

Slacklinen Platja de la Barceloneta - 06.09.2008

Unseren Barcelonaaufenthalt haben Karin und ich gleich genutzt um am Strand Slacklinen zu gehen. Und es war super und Karin hat ihre ersten wirklich alleinigen Schritte gemacht.
Slacklinen in Barcelona - 06.09.2008

Montag, September 01, 2008

Slacklinetreffen Mayrhofen - 23.08.2008

An diesem WE traf sich in Mayrhofen wieder mal alles was Rang und Namen in der "SlacklineSzene" hat um miteinander zu slacken und Spaß zu haben. Das leider schlechte Wetter tat der guten Stimmung aber keinen Abbruch und somit verbrachten alle 2 schöne Tage (also ich nur einen, aber was solls ;-))

Montag, Juli 28, 2008

Summer Slacking Landshut - 26.08.2008

Am Samstag war es wieder so weit, das 2. Landsuhter Summer Slacking und wer war dabei? Natürlich ich und die ganze Prominenz der süddeutschen und österreichischen Slacklineszene. Es war einfach schön, alte Freund wieder zu treffen und neue Freundschaften zu schließen. Weniger schön war, dass mich irgend ein Sauviech am Fuß erwischt hat und ich im Moment mit einem Elefantenfuß rum renne. Fotos gibts hier:
Summer Slacking Landshut - 26.08.2008

Dienstag, Mai 27, 2008

Slack/High-Line Vermessung - 26.05.2008

So, müde bin ich, weil wir (Demian und ich) und die halbe letzte Nacht um die Ohren geschlagen haben für eine dynamische Messung einer Slack- bzw. Highline, aber lustig wars. Vielleicht find ich ja auch die Fotos der Aktion, dann gibts die auch und in ein oder zwei Wochen dann auch ein paar Ergebnisse.

Montag, April 21, 2008

Kienberg/WAVE-Line/Ebnerjoch - 18.04-20.04.2008

Eigentlich war dieses Wochenende der Hohe Riffler geplant, aber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt.

Freitag sind wir erst mal auf den Kienberg spaziert. Hier die Fotos:
Kienberg - 18.04.2008

Dann gings nach Wörgl ins WAVE um mit ein paar anderen Slackern dort ein paar Lines über das Becken zu spannen. Danke noch mal an Yasmin fürs organisieren. Und wieder Fotos:
WAVE-Line - 18.04.2008

Am Samstag sind wir noch aufs Ebnerjoch gegangen. Der Schnee hat die ganze Sache etwas Anstrengend gemacht und beim Abstieg hat Karin eine unliebsame Begegnung mit einer Latsche gehabt. Aus diesem Grund ist dann auch die Schitour am Sonntag ausgefallen. Ihr Fuß und andere Bilder im Album:
Ebnerjoch - 19.04.2008

Dafür sind wir dann am Sonntag ganz in Ruhe zur Gaisalm spaziert, mehr hätte Karins Fuß auch nicht ausgehalten:
Gaisalm - 20.04.2008

Sonntag, Februar 03, 2008

Highline Wolfschlucht - 03.02.2008

Endlich war es so weit, ich hab es geschafft mal zur Wolfschlucht zum Highlinen mitzufahren. Nach dem mich Demian um 8 in Fröttmaning abgeholt hatte ging es nach Neubeuern zur Wolfschlucht und zum Aufbau unserer Line. Nach 1,5 Stunden Aufbau gings los und Berni glänzte mit einer super Leistung auf der Line, Lukas, Demian und Johannes auch sehr souverän auf der Line. Nur der Herr Hairer:

Ich bin eben ein Hase, wohlgemerkt, Angsthase. Ein Versuch wars allemal, wenn auch nicht weit. Jetzt wird wieder geübt und beim nächsten Mal gehens der Nils und ich dann auch ganz.


Highline Wolfschlucht 03.02.2008