Mittwoch, Februar 11, 2026

Kleiner Gilfert mit Tommi - 11.02.2026

Bevor wir nächste Woche wieder Chanti und Joel besuchen, ging sich diesen Mittwoch eine zweite Tour mit Tommi aus. Wieder in Hochfügen, weil ganz schlecht war die Tour letzte Woche nicht und je nach Tour und Schneelage kann man zumindest auf die Piste ausweichen, war aber heute nicht nötig.
Über die Rodelbahn stiegen wir zur Pfundsalm und von dort über die Osthänge hinauf zum Kleinen Gilfert auf (2½ Stunden, 900 hm). Vor allem im oberen Teil war ich unendlich langsam, da mein Knie ganz schön zickte. Nach einer Runde Dehnen am Gipfel, hielt es bei der Abfahrt aber überraschend gut durch. Die Abfahrt war, abgesehen vom Bruchharsch in Gipfelbereich, gar nicht so schlecht und so kamen wir ohne Haxen brechen und mit ein paar schönen Schwüngen wieder am Auto an (½ Stunde).

Sonntag, Februar 08, 2026

Gröbner Hals mit Anna - 08.02.2026

Karin bei ihren Eltern, Paul im Vor-Skilager-Chill-Modus und bestes Wetter vorhergesagt, was macht man da? Genau, Vater-Tochter-Skitour im Karwendel.
Anna und mein Ziel war der Gröbner Hals. Die schattige Forststraße durchs Unterautal hat noch genug Schnee bzw. Eis, leider im Flachen auch ein bisschen Splitt, wahrscheinlich von den Pferdekutschen die durch das Tal fahren. Kurz vor der Hochstegenalm gibt es dann ein paar Stellen, die in den nächsten Tagen aper werden dürften, heute gings aber noch ohne Abschnallen. Nord-, ost- und westseitig ist ausreichend Schnee und die Hauptroute an der Gröbenalm sieht fast wie eine Piste aus. Alle südseitigen Hänge sind aber inzwischen bis in die Gipfelbereiche hinauf schneefrei. Vom eigentlichen Gröbner Hals stiegen wir noch auf das kleine Skihörndl direkt westlich auf (3 Stunden, 780 hm) und machten dort eine ausgedehnte Pause.
Die Abfahrt war dann leider Kategorie 2 Spaß, die Hänge zur Gröbenalm waren zwar schön firnig und man musste nur ein bisschen auf Steine aufpassen. Unterhalb der Alm war die Abfahrt aber schon im Schatten und überfror leicht. Trotzdem schafften wir es ohne Verluste auf die Forststraße und über diese dann im flotten Schuss, raus zum Auto (½ Stunde).

Was für eine coole Tour, ich bin wahnsinnig Stolz auf mein "kleines" Mädel. Sie macht ihrer Mutter schon fast Skitourenkonkurrenz.

Mittwoch, Februar 04, 2026

Gilfert mit Tommi - 04.02.2026

Endlich ist Tommi wieder im Lande, leider aber weiterhin kein Schnee. A bisserl Bewegung hat aber noch nie geschadet, also packten wir unsere Ski ein und starteten los. Um dem Schneeproblem vorzubeugen, starteten wir hoch und mit Piste. Wir folgten der Aufstiegsroute von Hochfügen bis zum Lamark Hochleger (1 Stunde, 500 hm). Durch die Spitzlahn gings weiter bis zum Grat zwischen Metzen und Gilfert (¾ Stunde, 330 hm) und mal mit, mal ohne Ski über den Grat zum Gipfel (1 Stunde, 260 hm). Für eine kurze Pause mussten wir uns eine windgeschützte Stelle suchen, da inzwischen ein eisiger Wind aufgefrischt hatte.
Die Abfahrt über den Grat war wie erwartet, ausgesprochen beschissen und mit immer wieder Abschnallen verbunden. In die Spitzlahn konnten wir dafür die Rinne abfahren und der Schnee war besser als befürchtet, kein Bruchharsch. Trotzdem waren wir froh wieder auf die Piste zu kommen um nur noch zum Auto zu carven (¾ Stunde, 30 hm).
Was für ein nettes Tagele mit dem Tommi, nächste Woche gleich wieder!

Dienstag, Februar 03, 2026

Wintercampen am Reschen und zwei mal Steinpleiß - 31.01./01.02.2026

Unsere Skitouren, Freeride und Multisport Wochenenden haben ja schon seit Jahren Tradition. Selbst beim Wintercamping treffen wir uns inzwischen schon länger. Aber wie auch letztes Jahr war die Wahl des Ziels ziemlich schwierig, außer in den Seealpen ist die Schneedecke überall unterdurchschnittlich. So auch am Reschen, aber zumindest winterlich sieht es dort aus und im Langtauferer Tal fanden wir sogar etwas Schnee für Skitouren.

Samstag spazierten Karin und ich von Melag über die ehemalige Piste nach Maseben (1 Stunde, 420 hm). Währenddessen pistelte Vladi ein bisschen in Schöneben und Laura und Claudi faulenzten in der Sonne am Haidersee. Da die Lawinensituation nicht viel zuließ, stiegen wir über das kupierte Gelände an der Nordflanke zum Steinpleiß auf (1¼ Stunden, 440 hm). Die Aussicht Richtung Westen und Norden ist grandios und so genossen wir eine ausgedehnte Pause in der Sonne. Der Schnee in der Abfahrt war zwar nur mäßig, grundlos und jede Menge Sharks, aber ein paar schöne Schwünge gingen sich trotzdem aus und die Rodelbahn nach Melag machte sogar richtig Spaß (½ Stunde, 40 hm).

Sonntag drehten wir eine zweite Runde auf den Steinpleiß. Diesmal begleitete uns Vladi bis Maseben. Als Aufstieg wählten Karin und ich das kleine Tal zwischen Steinpleiß und Tiergartenspitze. Schöner und weniger begangen als der Aufstieg vom Vortag. die Abfahrt aber ähnlich. Leider zog sich Karin ihre Kante, zum Glück nur der Steinski, trotzdem ein Ski weniger.

Trotz des wenigen Schnee ein sehr schönes Wochenende und diesmal sogar ganz ohne Verletzungen.