Mittwoch, Januar 24, 2024

Peters Geburtstagstour - mit den Jungs auf den Heuberg - 20.01.2023

Ein Geburtstag ist eine super Gelegenheit, um wieder mal eine gemeinsame Tour mit den Jungs zu machen. So trafen wir (Peter, Hannes, Vladi, Matze, Ben und ich) uns in Walchsee. Nach einem relativ späten Start, weil wir im Münchner Skifahrerstau standen, ging es gemütlich ratschend zur Wolfingeralm und weiter über die tief verschneite Hageralm zum Heuberg hinauf (2 Stunden, 900 hm). Die paar Schritte vom Skidepot zum Gipfel gingen wir zu Fuß und dann hatten wir uns ein Bier bei bestem Kaiserpanorama verdient.
Die Abfahrt war überraschend gut, bis auf den letzten Waldgürtel, dort muss man tragen. Nach der Tour fuhren wir nach Seeon zu Camba, unser Geschenk an Peter, eine Brauereiführung, bevor wir den Tag bei Bier und Grillerei im  Hot Tub ausklingen ließen.

Ein sehr schöner Tag mit den Jungs und da wir Sonntag recht früh zu Hause waren, blieb noch Zeit, um auf die "gegen rechts" Demo zu gehen und eine Runde im Bach zu drehen. Vielleicht doch etwas viel, weil ab spätem Nachmittag lag ich dann mit Fieber und Schüttelfrost flach. Somit hatte sich dann auch meine Mittwochsplanung erledigt.

Mittwoch, Januar 17, 2024

Winkelkar vor der Schlechtwetterfront - 17.01.2023

Diesen Mittwoch hatten sowohl Max als auch Lena Zeit für eine Skitour. Sehr schön, also sammelte ich Max ein und wir trafen uns mit Lena und Ernst in Walchsee. Der Plan: eine kleine Runde ins Winkelkar und zwar bevor das schlechte Wetter aus Nordwesten durchschlägt. Bis zum Parkplatz ist genug Schnee, um mit den Ski loszugehen bzw. auch um abzufahren, nur im Wald sollte einem der Ski nicht allzu schade sein, weil ein paar Steine schauen schon raus. So gings gemütlich ratschend hinauf ins Winkelkar (1 Stunden, 825 hm). Pünktlich als wir oben ankamen, trübte es ein und begann zu schneien. Höchste Zeit uns aus dem Staub zu machen. Die Abfahrt war überraschend gut, wenn auch mit wenig Sicht. Und am Auto standen wir dann im Regen. Ich würde sagen, alles richtig gemacht. Lustige Runde mit den Dreien, so muss ein Mittwoch sein.
2024_01_17_Winkelkar

Sonntag, Januar 14, 2024

Familienaktion in der Wegscheid - 13.01.2024

Das ganze Wochenende Kaiserwetter, da müssen wir natürlich raus. Zumindest für einen Tag. Während es in München den ganzen Samstag neblig war, konnten wir in der Wegscheid die Sonne genießen. Und die Krönung, Karin und ich durften wieder mal als Paar eine kleine Skitour gehen. Die Kids genossen die Freuden des Liftfahrens und wir stiegen über die Aufstiegsspur zum Brauneck auf (2 Stunden, 825 hm). Nach einer kurzen, windigen und kalten Pause und einer eisigen Abfahrt, sammelten wir die Kids wieder am Draxlhang ein und besuchten Kathrin in Lenggries. Ein super schöner Tag und genug Natur, damit wir am Sonntag im sonnigen München etwas für die Kultur tun konnten.

Freitag, Januar 12, 2024

Auf und ab am Spitzingsee - meine Version der Rotwandreibn - 10.01.2024

Immer wieder Mittwoch. Und wenn man keinen Tourenpartner mitten in der Woche findet, dann halt alleine, dafür in ein Gebiet das man gut kennt. Also wieder mal rauf zum Spitzing. Diesmal mit fast perfektem Wetter, kalt und sonnig. Der Schnee war, je nach Exposition, noch fast so gut wie Montagabend, nur so einsam war es natürlich nicht. Trotzdem begegnete ich auf weiten Teilen meiner Tour niemanden und musste einige Höhenmeter selbst spuren.

So stieg ich auch alleine zum Jägerkamp auf (1¼ Stunde, 680 hm). Als die ersten Skitourengeher kamen, fuhr ich schon ein Stück Richtung Süden zum Waldrand ab. Süd- und südwestseitig hatte der Schnee definitiv gelitten. Also Auffellen und rauf zum Tanzeck, mal sehen ob es ost- bzw. nordostseitig besseren Schnee gibt (½ Stunde, 100 hm). Mit der Ruhe des Jägerkamp war es hier definitiv zu Ende. Für mitten in der Woche ging es hier fast zu wie am Stachus, also schnell runter zur Krottentaler Alm (¼ Stunde). Der obere Teil der Rinne war zwar ziemlich zerpflügt, aber gut, also ost- oder vielleicht sogar nordseitig bleiben!

Von steiler Ostseite gibt es am Raukopf jede Menge. Felle an die Ski und Abmarsch (½ Stunde, 260 hm). Hier war ich auch nicht alleine, aber zwei andere Tourengeherinnen sind schon okay. Hinunter zur Krottentaler Alm war ich wieder alleine und hier die erste richtig gute Abfahrt des Tages (¼ Stunde). Am Ende heißt es aber wieder Auffellen und so zog ich langsam und einsam meine Spur über die Bayerländer Hütte zum Taubensteinsattel und weiter zum Taubenstein (¾ Stunde, 315 hm). Am Lempersberg haben sich die Wildschutzgebiete verändert, man darf inzwischen auf den Gipfel und die direkte Ostflanke befahren. Unterwegs traf ich zwei Schneeschuhwanderer, die durch die neue Ausweisung der Wildschutzgebiete etwas verwirrt waren und den Weg (mit grünen Skitourenschildern markiert) zur Rotwand nicht fanden. Okay, so wie sie sich mit den Schneeschuhen bewegten, war es vielleicht besser, dass sie zum Taubensteinsattel zurückkehrten und somit ihre Tour verkürzten.

Am Gipfel des Lempersberg (½ Stunde, 180 hm) traf ich einen Skitourengeher, der, als er sah, dass ich die Ostflanke abfahren wollte, entschied auch den Schnee in der Ostflanke zu testen. Was soll ich sagen, die Abfahrt zur Kleintiefentalalm war definitiv die beste des Tages (¼ Stunde). An der Alm verabschiedeten wir uns. Er Richtung Taubensteinhaus, während ich zum Miesingsattel aufstieg und zur Großtiefentalalm abfuhr (½ Stunde, ↑160 hm, ↓200 hm). Gerade die Hänge unter der Nebelrinne waren der pure Skigenuss.

So weit östlich war ich im Rotwandgebiet noch nie, nicht mal damals mit Matze bei unserer Rinnen-Rotwandreibm. Wenn man schon mal hier ist, dann kann man auch den Auerspitz mitnehmen. Über den langen Nordhang, zwischen Sebaldstein und Ruchenköpfe, stieg ich zum Gipfel auf (½ Stunde, 310 hm). Der Hang sah ziemlich cool, wenn auch schon ein wenig zerfahren aus, aber der Tag neigte sich langsam dem Ende zu und es wurde Zeit wieder zurück zum Spitzingsee zu kommen. Der kürzeste Weg wäre nun über die Kümpfelscharte und den Miesingsattel. Nur blöd, dass die Rotwand fast am Weg liegt und ich an so einem Gipfel einfach nicht vorbeigehen kann. Also stieg ich von der Kümpfelscharte zum Rotwandhaus und weiter zur Rotwand auf (¾ Stunde, ↑200 hm, ↓140 hm). Rechtzeitig zum Sonnenuntergang. Nun konnte ich mir überlegen wie es weitergehen sollte. Entweder über die Rodelbahn zum Spitzingsee und entlang der Straße zurück zum Taubensteinparkplatz oder die Nordrinne hinunter ins Kleintiefental und von dort zum Taubenstein Sattel. Hell genug war es noch, also fiel die Entscheidung nicht schwer. Bis zur Einfahrt der Rinne musste ich den Grat Richtung Westen zu Fuß gehen, dann schnallte ich aber die Ski an und fuhr in die windgepresste, steile und exponierte Rinne ein. Die Rinne wird zur Mitte hin immer steiler und die Schneeauflage reicht im Moment gerade so. Mit jedem (gesprungenen) Schwung löste ich den oberflächlichen Schnee aus und zurück blieb der vereiste Grund. Gar nicht so nett, trotzdem kein wirkliches Problem und die Schwünge am unteren Ende der Rinne bis zur Kleintiefentaleralm konnten sich wieder sehen lassen (½ Stunde). Nun hieß es das letzte Mal Pflicht nach der Kür, auffellen und am Taubensteinhaus vorbei zum Taubenstein Sattel (¼ Stunde, 100 hm). An meine Lupine hatte ich in der Früh natürlich nicht gedacht und meine Notfunzel konnte ich zum Abfahren auch gleich im Rucksack lassen. Zum Glück reichte das Licht für die Abfahrt in den Lochgraben gerade noch so aus. Und im unteren Lochgraben hieß es dann Augen zu und durch, damit ich wieder wohlbehalten am Parkplatz ankam (¼ Stunde).

Was für eine coole Runde, sieben Gipfel, 2305 hm und achtmal Auffellen in 7 Stunden, da hatte ich mir mein Abendessen und ein TAB wirklich verdient. Und von den Krämpfen in den Oberschenkeln und Schienbeinen auf der Heimfahrt sprechen wir einfach nicht!

Dienstag, Januar 09, 2024

Brecherspitz mit Vladi - 08.01.2024

Durch das Sauwetter am Wochenende ist sogar in München wieder der Schnee eingekehrt. Auch der Spitzing liegt wieder unter einer dicken, winterlichen Schneedecke. Also genau die richtige Zeit für die erste Feierabendtour des Jahres. Vom Kurven Lift aus stiegen wir zum Vorgipfel des Brecherspitz auf (1½ Stunden, 550 hm). Die beißende Kälte hatte den Schnee wunderbar konserviert und wir fanden noch ziemlich viel unverspurtes Gelände am Rückweg zur Oberen Firstalm. Dort isst man nicht nur sehr gut, an Montagen ist es auch die einzige geöffnete Gaststätte im Gebiet.

Ein sehr schöner Start in die Abendskitourensaison.



Samstag, Januar 06, 2024

Neues Jahr im BGL und eine Firnrunde im Koasa und im Heutal - 01.-05.01.2024

Neues Jahr, neues Glück. Über Nacht hatte es ein bisschen Niederschlag gegeben. Im Tal aber leider nur als Regen, so schulterte ich meine Ski und wanderte bis zur Kreuzung Talabfahrt/Sillbergstraße (¾ Stunde, 350 hm). Ab da konnte ich nicht nur auf Ski weitergehen (¾ Stunde, 300 hm), sondern es hatte auch 2 bis 3 Zentimeter Neuschnee draufgelegt. Der Schnee reicht mit Müh und Not bis zum Beschneiungsteich. Dort hieß es Auffellen und noch zweimal auf den Götschen (2x 50 Minuten, 420 hm). Nach der letzten Runde kamen die Ski endgültig auf den Rucksack und im Laufschritt ging es zurück heim.
Dienstag fühlte sich Karin zum ersten Mal wieder fit genug, um sich ein bisschen zu bewegen. Wir packten Paul ein und von Hinterbrand stiegen wir zum Klaus Maxei auf (2 Stunden, 430 hm). Da der obere Teil des Jenner kein offizielles Skigebiet mehr ist, sondern nur noch eine Skiroute, ist auch die Sperrung des Verbindungswegs in den Mitterkaserkessel obsolet. Damit hat sich der lange Nutzungsstreit am Jenner auch gelöst. Die Abfahrt ist eher ein Hängen und Würgen und wie am Götschen ist es auch hier besser den Steinski zu nutzen. Zurück in Hinterbrand (½ Stunde, 20 hm) gings noch zum Entspannen in die Watzmann Therme. Sozusagen die Karotte, um Paul für die Skitour zu ködern.

Unsere traditionelle Weihnachts(ski)tour (2021, 2019, 2018, 2017, 2016, 2015) verschoben wir diesmal ins neue Jahr. Letztes Jahr war sie wegen des fehlenden Schnees zu einer Wanderung geworden, bzw. für mich wegen meiner Lungenentzündung komplett ausgefallen. Diesmal aber lag ausreichend Schnee und ich war fit genug. In etwas reduzierter Zusammensetzung (Hannes, Hannes und Martin) trafen wir uns am Parkplatz in Hüttling. Obwohl es bei meinem Start im BGL geschüttet hatte, begrüßte uns hier die aufgehende Sonne und ein strahlend blauer Himmel. Gemütlich ratschend folgten wir den Spuren entlang des Grabens und durch den Wald bis zur Regalm. Von Anfang an im Blick, unser Ziel, der Herrenstein. Bei der Regalm beginnt der 500-Höhenmeter Abschlusshang bis unter den Herrenstein, wo wir in der Sonne eine gemütliche Pause einlegten (2½ Stunden, 1020 hm). Die Abfahrt war dann ganz passabel und nur unten mussten wir ein paar Meter tragen (¾ Stunde). Wobei es aber, im Gegensatz zu letzter Woche, schon recht weich war, zum Glück aber noch nicht ganz durchgesulzt. Alles in allem eine Traumtour, an einem super Tagele mit eine super netten Gruppe.

Nachdem Donnerstag unser Bus in der Werkstatt stand und es den ganzen Vormittag wie aus Eimern schüttete, trafen sich Peter und ich erst am Freitag für eine Skitour im Heutal. Vom Parkplatz am Heutalbauern stiegen wir, teilweise Ski tragend, zur Hochalm auf (¾ Stunde, 400 hm). Dort entschieden wir uns für den ersten Gipfel, das Sonntagshorn (1961 m). Über einen Graben und den schönen, aber leider total vereisten Gipfelhang zogen wir unsere Spur hinauf (1 Stunde, 550 hm). Die Abfahrt zurück zur Hochalm war leider eher Kategorie 2 Spaß (½ Stunde), aber für uns kein Grund den Tag zu beenden. Felle wieder an die Ski und hinauf zum Hirscheck (1883 m). Beim Aufstieg (1 Stunde, 460 hm) kam sogar kurzzeitig die Sonne heraus und in diesen Hängen hatte sich auf dem harten Untergrund eine flauschige Triebschneeschicht gesammelt. So machte die Abfahrt (20 Minuten) deutlich mehr Spaß als nebenan am Sonntagshorn. Nach einer kurzen Pause hieß es wieder Auffellen und zu unserem letzten Gipfel aufsteigen, dem Peitingköpfl (1720 m), von dem man dann etwas direkter abfahren kann  (¾ Stunde, 290 hm). Und siehe da: die Abfahrt zurück zur Rodelbahn war richtig gut. Ganz runter zum Heutalbauer musste man zwar ein bisschen auf Steine achtgeben und dreimal kurz tragen, aber lieber schlecht gefahren als gut gegangen (½ Stunde). Ein schöner, etwas längerer Tag mit Peter, fast wie früher.

Und so ging für uns auch schon die Woche im BGL zu Ende, schön wars, mehr Schnee ist jetzt aber wünschenswert.