Sonntag, Januar 23, 2022

Skitouren: Bärenkopf westliche Nordrinne und Kramsacher Sonnwendjochhaus - 22./23.01.2022

Nach einer paar Tagen des Quarantäne hin und her, bekamen wir am Freitagabend die Nachricht, keine Quarantäne für unsere Kids. Und wer in die Schule gehen "darf", kann natürlich auch den Neuschnee genießen. Also noch schnell einen Test machen und ab zu meinen Eltern.
Für Anna gabs noch eine Pinbindung auf einen Ski und schon konnte eine kleine Drei-Generationen Skitour starten. Zusammen mit meinen Eltern stiegen wir die Percher vom GH Hubertus aus auf. Am Beginn des Steilhangs reichte es zwei der drei Generationen (1 Stunde, 350 hm), so fellten wir ab und fuhren im Pulver wieder zum Parkplatz ab. Gerade meine Mum stellte sich in dem Tiefschnee viel besser an als sie dauernd sagte. Sozusagen Fishing for Compliments.
Da mir so eine kleine Skiwanderung ja selten genug ist und der Schnee wirklich gut war, verfrachtete ich die Kids ins Auto meiner Eltern und schickte sie heim. Ich aber fellte wieder auf. Kurz darauf zog ich an unserem Umkehrpunkt vorbei und wenig später ließ ich die Lawinensprengbahn links liegen. An dem kleinen Joch über der Sprengbahn (50 Minuten, 600) fellte ich ab und legte eine Spur in den fast jungfräulichen Hang zur Piste hinunter. Beim Auffellen begegnete mir ein Tourengeher, der gerade aus der westlichen Nordrinne kam, der Tenor, es geht super. Also stieg ich Richtung Bärenkopf auf, um knapp unter der Einfahrt der zentralen Nordrinne abzufellen und zur Einfahrt der westlichen Nordrinne zu queren (¾ Stunde, 400 hm). Nun dämmerte es auch langsam und so war es Zeit endgültig abzufahren. Was soll ich sagen.....alles richtig gemacht.

Sonntag traf ich mich mit Hannes und zwei seiner Kollegen in Kramsach für eine schnelle Runde entlang des ehemaligen Sonnwendjoch Lifts zum Berghaus Sonnwendjoch hinauf (2 Stunden, 1200 hm). Auch wenn wir unterwegs immer wieder den blauen Himmel sahen, riss es leider nicht komplett auf. So war die Abfahrt im oberen Teil zwar ganz gut, aber mit recht schlechter Sicht, im unteren Teil dann mit Sicht aber mit wenig und ziemlich schwerem Schnee. Spaß gemacht hat es trotzdem.

Sonntag, Januar 16, 2022

Rodeln am Buchenberg - 16.01.2022

Nachdem sich die Sonne am Samstag in München gar nicht gezeigt hatte, fuhren wir heute mit Knirschis ins Ostallgäu. Zu einer Rodelpartie mit Sonne pur, sofern wir nicht im Nordseitenschatten standen. Von Buching wanderten wir auf den Buchenberg (2¼ Stunden, 350 hm). Etwas südlich der Buchenbergalm machten wir eine ausgedehnte Pause bevor es über die Piste/Rodelbahn wieder zurück zum Auto ging. Ein super entspannter Tag, ganz ohne Münchner-Hausberge-Stau oder Corona-Hochrisikogebiet-Rückkehrstress.
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Samstag, Januar 15, 2022

Feierabendskitour Wallberg - 14.01.2022

Lange, lange waren wir nicht mehr am Wallberg und noch länger nicht mehr mit Ski. Und um ehrlich zu sein, noch nie bei so wenig Schnee. Zum Aufsteigen gings trotzdem ohne Probleme, bis auf das elendige Stollen der Felle. Zusätzlich war ich noch ein wenig angeschlagen vom Boostern am Montag (2 Stunden, 950 hm). Unterhalb des Gipfels, im Windschatten, machten Vladi und ich eine lange Pause, Ratschten und genossen die Aussicht (bei fast Vollmond). Wegen des wenigen Schnees entschieden wir uns für die Abfahrt über die Rodelbahn, definitiv die skischonendere und sicherere Wahl. Schön wars, jetzt dürfe aber langsam wieder ein bisschen Schnee kommen.



Freitag, Januar 07, 2022

Rauher Kopf, Kneifelspitze, Weißbachschlucht, Götschen und Jenner - wenig Schnee im neuen Jahr - 01.-07.01.2022

Wie das alte Jahr geendet hatte, so begann das Neue, mit strahlendem Sonnenschein und ohne Schnee. Also wanderten Karin und ich zum ersten Sonnenuntergang des Jahres auf den Rauhen Kopf (2¼ Stunden, 1050 hm). Bis auf den Gipfelaufbau hat man keine Schneeberührung und nur an manchen Stellen ist es durch den tauenden Oberboden schlammig und rutschig (Abstieg 1¾ Stunden).

Auch Sonntag war das Wetter gut, wenn auch nicht mehr ganz so klar wie am Samstag. Wir trafen uns mit Anna, Peter und den Kids und wanderten den Reichenhaller Zwergerlweg (2 Stunden, 170 hm). Ein wirklich netter Weg entlang der Soleleitung, auf dem man dauernd nach versteckten kleinen Wichtelbehausungen suchen kann.
Da wir unsere Kids am Abend gerne müde sehen, fuhren wir im Anschluss noch in die Gern, um auf die Kneifelspitze zu gehen. Der Weg durch den Wald war nicht nur trocken (um genau zu sein waren die Blätter so trocken, dass sie schon wieder rutschig waren), es deutet eigentlich nichts mehr darauf hin, dass in dieser Saison schon (größere Mengen an) Schnee auch im Tal gelegen ist. Seit der Sigi das Bachgütl aufgegeben hat, hatten wir ihn nicht mehr gesehen und so wollten wir ihn eigentlich auf der Kneifelspitze besuchen. Als wir aber oben ankamen (1 Stunde, 350 hm) war das Gasthaus geschlossen, der nächste Wirt, der sich nicht im Stande sieht, die Corona Auflagen umzusetzen. So waren wir froh noch Brotzeit mitzuhaben, um vor unserem Abstieg zumindest den ärgsten Hunger zu stillen.

Nach einem faulen Schlechtwettertag trafen wir uns Dienstag wieder mit Peter, diesmal in der Weißbachschlucht. Eine super nette Wanderung mit kleinem Abstecher beim Scharnbachfall (2 Stunde, 130 hm). Mittwoch gings dann ins Salzbergwerk und Donnerstag in die Watzmann Therme. Da es zumindest ein wenig geschneit hatte, zog es Karin und mich am Abend noch auf den Götschen (50 Minuten, 450 hm).

Freitag lachte wieder die Sonne und so drehten Karin und ich noch eine Runde von Königssee auf den Jenner. Im Moment sind offiziell alle Pisten bis auf die total vereiste Talabfahrt gesperrt. Trotzdem stiegen wir nicht übers Klaus-Maxei, sondern den Spinnergraben zur Bergstation auf (2½ Stunden, 1200 hm). So fühlt es sich fast wie eine richtige Skitour an. Für das letzte Stück zum Gipfel ließen wir dann die Ski zurück (¼ Stunde, 80 hm). Sogar ich werde schlauer und weiß inzwischen, dass die Abfahrt von dort wenig Spaß macht. Der Hang zum Klaus-Maxei hinunter ging eigentlich ganz passabel, der Rest der Abfahrt war aber ein total eisiger Krampf.

So ging eine recht abwechslungsreiche Woche im BGL zu Ende und die Ferien sind es leider auch, also wieder zurück ins Hamsterrad.
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