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Donnerstag, Oktober 22, 2026

IG-Bouldercup und Pauls neues Bike am Geißkopf - 17./18.10.2026

Ein ganz schön anstrengendes Wochenende. Samstag nahmen Paul und ich am IG-Bouldercup im Zeichen der Sterne teil. Wieder mal sehr lustige und vielfältige Boulder und Kostüme. Vor allem "Das Loch" hatte es mir angetan, nicht. Ich war der Erste, aber nicht Einzige der bei diesem Höhlenboulder aus der Wand herausgespaxt werden musste, weil ich einfach keinen Millimeter mehr vor oder zurück kam. Dass ich am Ende ein paar Plätze vor Paul landete, war nur dem Umstand geschuldet, dass er nach ziemlich genau zwei Stunden nach Hause fuhr, um genügend Kraft für Sonntag über zu haben.

Sonntag hieß es früh raus und in den Bayrischen Wald fahren. Ich hatte am Geißkopf für Paul ein Bike zum Testfahren reserviert. Und was soll ich sagen, er empfand es als gut und somit hat er nun ein neues Bike für seine Downhillabenteuer.
Zusammen drehten wir insgesamt neun Runden (2400 hm), wobei wir wohlweislich nicht den Mallet Trail fuhren, nächstes Mal vielleicht wieder. Schon bei den ersten Bergfahrten konnten wir einer Hubschrauberbergung im Timber Coaster zusehen. Dieser ist ein bisschen entschärft worden und ist im Mittelteil gefühlsmäßig nicht mehr so rumpelig, außerdem hat sich der "Holzsprung" unten etwas geändert. Alles in allem ein sehr cooler Tag, auch wenn mir der ganze Körper vom Samstag weg getan hat.
2026_10_17-18_Bike+Boulder

Donnerstag, Oktober 08, 2026

Jörgens Reisegruppe im Allgäu - zwei Tage Immenstadt - 03./04.10.2026

Jörgens Reisegruppe trifft sich ja nicht nur jedes Jahr in Surcuolm, sondern, wenn nicht zum Surfen am Atlantik, dann mindestens einmal irgendwo zwischen Graubünden und München. Diesmal im Allgäu, in Immenstadt. Nach einem sehr gemütlichen Abend, radelten wir am Samstag einmal um den Alpsee, zur Talstation der Alpsee Bergwelt (½ Stunde, 60 hm, 8 km). Von dort wanderten wir zur Bärenfalle wo es erstmal Mittagessen gab (1 Stunde, 360 hm). Runter gings mit der Sommerrodelbahn und nach einem Eis an der Talstation radelten wir wieder zu den Womos (½ Stunde, 50 hm, 8 km).

Wie das nun mal so ist, ganz ausgelastet waren die Jungs damit noch nicht. So strampelten Joël, Steff, Paul und ich zur Alpe Gschwenderberg hinauf (½ Stunde, 350 hm, 4,5 km). Um ehrlich zu sein, war ich ziemlich froh, dass Joël mich abschleppen konnte und Paul Steff. So wurden die E-Bikes voll genutzt und wir kamen relativ frisch am Start des Neuland Trail Sektion 2 an. Ein ziemlich cooler Trail, aber ein wenig Reserven schaden nicht. Ein paar Passagen sind ganz schön steil und rumpelig (¼ Stunde, ↓200 hm, S2). Da hatten wir uns ein Bier am Hexenhäusle verdient, bevor es zurück nach Immenstadt ging (¼ Stunde, 20 hm, 5 km).

Den Abschluss bildete ein Grillabend und am Sonntag eine kleine Runde, zu erst über den Flohmarkt am Viehmarkt und dann durch die Innenstadt von Immenstadt. Was für ein schönes Wochenende, auch wenn Karin leider nicht dabei sein konnte.

Sonntag, September 27, 2026

Mit dem Bike durchs Rißtal - Binsalm mit den Kids - 26.09.2026

Karin ist für drei Wochen unterwegs, ich mit den Kids alleine. Nach einer anstrengenden ersten Woche mit einer witzigen Linde-Wiesn und ziemlichen Kopfschmerzen am Freitag, fuhren die Kids und ich am Samstag ins Karwendel.
Der Ahornboden glüht zwar noch nicht, das Rißtal enttäuscht aber trotzdem nie. Eigentlich wollten wir in Hinterriß starten, an der Oswaldhütte standen wir aber im Stau, also umdrehen, kurz hinter Vorderriß parken und mit den Bikes nach Hinterriß (½ Stunde, 130 hm, 8,5 km). Die Straße war wegen dem Almabtriebstau angenehm leer, nur hie und da kam ein Schwung Autos, wenn die Kühe wieder mal nicht im Weg standen. Von Hinterriß gings dann die Mautstraße weiter bis in die Eng (1 Stunde, 300 hm, 15 km). Nach einer kleinen Mittagspause kurbelten wir noch zur Binsalm hinauf (½ Stunde, 270 hm, 2,5 km), wo nicht nur Pauls Akku, sondern auch unsere Motivation zu Ende war. Also noch eine kleine Pause und dann gings die Forststraße wieder zurück in die Eng (¼ Stunde). Paul ist auch mit Karins Bike ein Wandererschreck und Anna fährt mit Pauls Bike inzwischen richtig gut auf losem Untergrund und relativ steilen Wegen. Von der Eng rollten wir dann nur noch die Straße wieder zurück zum Auto (1 Stunde). Ganz am Ende wurde es uns allen dann doch recht lang, so waren wir und unsere Hintern recht froh, als wir nach über 50 Kilometern endlich wieder am Auto ankamen.
Was für eine nette Tour, auch wenn manchmal die Autos doch ein wenig nerven.

Samstag, September 19, 2026

Dänemark/Schweden - 20.08.-13.09.2026

Nachdem wir letztes Jahr im Urlaub mehr oder weniger komplett auf den Bus verzichtet hatten, musste er dieses Jahr extra viel herhalten. Ostern ein Abstecher auf Krk, Pfingsten ein Sprung in die Normandie und jetzt nach Schweden, sowie eigentlich vor drei Jahren schon geplant.
Nachdem wir von Dani zurückgekommen waren, hieß es noch zwei Tagen arbeiten, bis Donnerstag, Karins Geburtstag, der Startschuss für unseren Urlaub fiel. Erst mal gemütlich nach Franken die Verwandtschaft besuchen, dann in Leipzig die Antarktis Ausstellung im Panometer ansehen, ein bisschen durch die Innenstadt bummeln und bevor es auf die Fähre nach Dänemark ging noch ein Besuch bei Lisa und Christian in Rostock. Was für ein schöner Start in den Urlaub.

Die Überfahrt nach Gedser fand Karin dann weniger schön. Auch die Ostsee kann ordentlich Seegang haben, aber 2 Stunden sind schnell vorüber und unser erster Stopp brachte uns wieder nach Nykøbing Falster/Sundby. Wir wussten vom letzten Mal, dass sich hier ein sehr cooler Trail im Wald versteckt. Die „Old Lady“, wie sie von den Trailstars Falster genannt wird, ist immer noch so schön wie in unserer Erinnerung. Zwei Runden cruisten wir über Hindernisse und Anlieger quer durch den Hamborgskoven (2x 1 Stunde, 60 hm, 7,5 km). Da der Trail so schön ist, beschlossen wir am nächsten Morgen auch die Kiesgrube von Systofte zu besuchen. Dort hatte der Verein weitere Trails angelegt. Bessere Trails, mehr technische Passagen, aber bei weitem nicht so schönes Ambiente (1¼ Stunden, 210 hm, 9 km). Nach einer kurzer Pause beim „Sightseeing“ in Nykøbing drehten Paul, Karin und ich ein paar Runden im Bikepark Åhaven (¼ Stunde, 60 hm, 2,5 km) und Karin und ich fuhren noch den Trail durch den Bangsebroskoven (½ Stunde, 5 km). Damit kehrten wir Falster den Rücken und fuhren nach Seeland zu Anders. Nachdem es beim letzten Mal so schön bei ihm war und wir länger hängen geblieben waren als geplant, freuten wir uns schon sehr auf sein kleines verwunschene Reich. Ein lustiges Abendessen und eine erholsame Nacht später satteln wir die Pferde, füllten den Bus noch mit frischen Äpfeln aus dem Garten und fuhren nach Kopenhagen. Eine große Tour durch die Stadt, wie vor drei Jahren, wollten wir nicht machen, aber einen kleinen Bummel durch Christiania und ein bisschen Schwimmen im Hafenbecken war geplant. Vor dem Haupteingang sperrten wir die Bikes ab und drehten eine Runde durch die Freistadt. Als wir zurück kamen dann der Schock, die Bikes standen schön aufgereiht da, nur in einer anderen Reihenfolge und Karins neues E-MTB, sowie eines der Schlösser und zwei Helme fehlten! Anna, Paul und ich machten uns sofort auf die Suche, auch wenn eigentlich klar war, dass keine Aussicht auf Erfolg bestand. Als ich zurück kam, telefonierte Karin gerade und Anna standen weinend daneben. Was war denn nun schon wieder los? Es war ein Anruf, dass Harry, unser Kater, von einem Auto überfahren worden war. Was für ein Tag! Alle in den Arm nehmen, Gedanken sortieren und dann einen Plan machen: Karin und die Kids gingen Schwimmen am Kalvebad Bølge und ich machte eine Anzeige im Polizeipräsidium am Hauptbahnhof, auch eine Form der gerechten Arbeitsteilung. Nach getaner Arbeit sprang ich mit den andern noch ins Wasser, bevor wir zu unserem Bus zurückgingen bzw. fuhren und Kopenhagen über den Øresund den Rücken kehrten. Mal sehen wie die Schadensregulierung mit der Versicherung läuft, aber außer den Ärger sollten wir zu mindestens nicht am monetären Schaden setzen bleiben.
2026_08_20-25_Anreise

Mit der Fahrt über den Øresund begann, nach fast einer Woche „Anreise“, unser eigentlicher Trip. Da es schon relativ spät war, Dank der Aktion in Kopenhagen, fuhren wir nur noch nach Falsterbo, einem Naturschutzgebiet auf einer Halbinsel südlich von Malmö. Der Sonnenuntergang in den Dünen war zwar spektakulär, aber jede Menge Quallen in der Ostsee und eine Mücken-Invasion ließen uns schnell zum Bus flüchten und den Abend drinnen verbringen. Kopenhagen hatte uns die Lust auf Sightseeing gründlich verdorben, eine kurze Runde durch Malmö und Lund drehten wir aber trotzdem, bevor wir im Höganäs am Lotsenhaus unser Nachtlager aufschlug. Um unsere Mobilität zu verbessern, hatten wir kurz vor Ladenschluss für Karin noch ein Billigrad in einem Baumarkt besorgt. Die Suche nach einer passenden Vorbauklemmenschraube (wer bitte verbaut, M7 Senkkopfinbus?) gestaltete sich aber als überraschend schwierig.
Der Kullaberg ist eine Halbinsel nördlich von Malmö, die sich mit steilen Granitabbrüchen aus dem Øresund erhebt. Hierher waren wir zum Wandern/Klettern gefahren. Am Parkplatz halfen wir einem jungen Pärchen mit unserem Starterkabel, im Gegenzug gaben sie uns ein paar Insider-Tipps für die Gegend. Zuerst wanderten wir vom Parkplatz eine Runde um den Leuchtturm (2 Stunden 200 hm, 4 km). Dabei fanden wir einige coole Routen am Ahrensberg. Ich holte unsere Buskletterausrüstung, nur wollte leider niemand mit mir klettern. Also seilte ich mich vom Umlenker der Route King Kong (7-) ab und kletterte die Tyskerout (5) im Toprope-Solo. Gar nicht schön, nicht die Route, die war top, aber mein dickes, altes 10,2er Seil war nur bedingt mit den Grigri als Sologerät kompatibel.
Die Nacht parkten wir an der Kirche von Mölle und mit den Bikes und zu Fuß ging’s noch zum Localtipp: Nimis. Ein riesiges Treibholzbauwerk in der „Freien Nation“ Ladonia (2 Stunden, 270 hm, 10 km). Was für ein cooler Tag, da war die Abendstimmung im Hafen von Möller, dann nur noch die letzte Draufgabe. Mit diesem Abend endete aber auch der Sommer. In der Nacht gab es den ersten Regenguss und der Folgetag brachte viel Regen auf unserem Weg über Torekov nach Mellbystrand. Deshalb legten wir einen Stopp im Teckningsmuseet von Laholm ein und nein, kein Technikmuseum wie der Name vermuten lässt, sondern ein Museum für Zeichnungen. Den nächsten Regentag saßen wir in Mellbystrand aus, bei Minigolf und Kartenspielen, bevor es weiter in den Norden ging. Halmstad und Falkenberg waren, wie schon Malmö und Lund, nicht hässlich, aber auch nicht wirklich einen Besuch wert. Dafür waren die Hügelgräber bei Tylösand ganz nett und der Abend im Hafen von Galtabäck war dann das erste wirkliche Highlight Schwedens.

Unsere Reise im Süden hatten wir nicht nur wegen des Wetters etwas verzögert, sondern auch weil Karin sich am Montag mit einem ihrer Bekannten aus Brindisi, als sie am Weg nach Albanien strandete, treffen wollte. Deshalb fuhren wir nach Varberg. Und siehe da, die erste schwedische Stadt, die uns richtig gut gefiel. Das Mittagessen mit Michael war super nett und hoffentlich besucht er und sein Sohn uns bald in München!
Auf Göteborg hatten wir nach unserem Erlebnis in Kopenhagen keine Lust, deshalb ging’s über die Stadtautobahn direkt nach Varholmen, um mit der Fähre nach Hönö überzusetzen. Dort drehten wir eine Runde mit den Bikes in den Ersdalen (1 Stunde, 60 hm, 3,5 km), nicht wirklich prädestiniert fürs Biken, trotzdem ganz witzig auf den Granitplatten. Die Nacht verbrachten wir im Hafen von Fotö, mit einem gigantischen Sonnenuntergang, sehr entspannt. Nachdem wir wieder alles getrocknet hatten, nutzten wir den folgenden Tag, um den Schärengarten ein bisschen zu erkunden. Auf Öckerö wanderten wir zur Stora Rävholmen, Paul und ich wateten nach Lilla Rävholmen, und gemeinsam bestiegen wir den höchsten Berg der Insel, den Stångefjäll (24 m) (2¾ Stunden, 90 hm, 3,8 km). Der Hafen von Hälsö gefiel uns nicht so gut wie der von Fotö, weshalb wir nach Fotö zurückkehrten und sogar noch einen Platz in der Sauna für den nächsten Morgen ergatterten, immerhin hatte inzwischen der September begonnen und die Temperaturen luden für Sauna ein.
Laura und Vladi hatten uns erzählt, der reizvollste Teil Schwedens ist nördlich von Göteborg bis zur Grenze zu Norwegen. Das so genannte Bohuslän besteht aus Fjorden und Schären und Felsen, jede Menge Felsen aus rosa farbigem Granit. Und in dieser Gegend kann man natürlich Klettern! In Brodalen besorgen wir uns den Kletterführer und sahen uns den Felsbrigel von Häller an. Leider hatte das Kletterercamping am Fuß des Felsens geschlossen und im Gebiet gibt es fast nur hartes Zeug und noch dazu weitgehend clean. Kurz vor Lysekil fanden wir aber etwas für uns, den Trälleberg. Der Zustieg entlang des Fjords, halb wandernd, halb kletternd (¼ Stunde, 50 hm, 1 km) ist den Besuch schon wert. Und das Klettern erst, phänomenal, auch wenn der Großteil der Routen im Bereich 7-8 liegt. Die Absicherung ist fast wie in einer Kletterhalle und der Fels, überall leicht überhängend, bietet jede Menge schöne Kanten und Schuppen. Paul konnte ich für Mamluker Light (6-) motivieren, dann topropeten Karin und Anna Kyrktornet (5+) und am Ende versuchte ich noch Carlstens Fästing (7-), musste aber in Bohus Fästing (6) ausweichen. Die Griffe werden irgendwann einfach klein und wenig. Training wäre mal wieder angesagt.
Wenn man in Schweden ist, muss man natürlich den schwedischsten Schweden überhaupt besuchen, IKEA. Nach so einem Klettertag hat man ja auch keine Lust mehr zu kochen, so gab’s Köttbullar und Kartoffelbrei zum Abendessen und die Nacht standen wir in der nahen Marina von Uddevalla. Zum Frühstück radelten wir die Uferpromenade bis in die Innenstadt. Unter anderem um Karin mit Reiseübelkeitsmedikamenten einzudecken, die Wellen-/Windvorhersage für unsere Überfahrt nach Dänemark ließ nämlich auf einigen Spaß schließen. Am Rückweg besuchten wir noch den Gipfel des Lövåsberget, mit einem tollen Ausblick auf die Uddevallabron (1 Stunde, 200 hm, 11 km).
Die Fahrt zu unserem letzten Ziel in Schweden, dem Aeroseum, führte uns über weitere Schären nördlich von Göteborg. Einige der Schären sind nicht mit Brücken verbunden, sondern mit Seilfähren, unter anderem am Ängöleden und am Malöleden. Ziemlich spaßig und es entschleunigt die Reise deutlich. Das Aeroseum ist ein Museum, das im 22000 m² großen, unterirdischen Hangar eines ehemaligen Luftwaffenstützpunkts beheimatet ist. Hier können alle Flugzeuge und Hubschrauber der schwedischen Luftwaffe hautnah erlebt werden. Von der historischen J29 Tunnan, die früher dort stationiert war, bis zum JA37 Viggen kann man fast alle Flugzeuge und Hubschrauber nicht nur ansehen, sondern auch anfassen und teilweise auch "beklettern". Ein Muss für jeden Flugzeugfan und das beste: man kann auf dem Gelände auch Übernachten/Campen. Also ideal für unseren letzten Abend in Schweden, bevor es am nächsten Morgen in den Hafen von Göteborg und mit der Fähre nach Fredrickshaven ging.
2026_08_25-09_05_Schweden

Die Fährüberfahrt von Göteborg nach Fredrikshaven war zum Glück weniger schlimm als befürchtet. Da die Fähre direkt durch die relativ hohen Wellen fuhr, stampfte sie zwar ein wenig, aber es gab kaum Rollen, so konnte sogar Karin die Fahrt fast genießen. Von der Fähre fuhren wir direkt Richtung Westküste, mit einem ersten Stopp in Løkken. Durch die leicht schützende Wirkung der Jammerbucht, hatte ich gehofft einen für mich surfbaren Swell zu finden, leider Fehlanzeige. Zum Schutz meiner Gesundheit drehten wir nur eine kurze Runde mit dem Auto am Strand und fuhren direkt weiter nach Klitmøller, unserem eigentlichen Ziel zum Surfen. Zwei Tage blieben wir in Cold Hawaii und die drei Surfsessions zeigten mir wieder mal eindrucksvoll wie niedrig mein Surfniveau ist. Spaß gemacht hat es trotzdem, zumal bei der Session mit den Kids ein Seehund neben uns auftauchte und das Nystrup Camping in Klitmøller alleine ist schon einen Besuch wert.
Über Nørre Vorupør, wo wir das letzte Mal bei einem "besetzten" Haus übernachtet hatten und richtig schöne Surfseesions genießen konnten, und dem SMK Thy, fuhren wir zum Oddesundtårnet (tolle Kunstinstallationen in zwei Weltkriegsbunkern), um den Limfjord zu queren. Direkt südlich der Brücke steht der Grisetå Odde Fyr, der wahrscheinlich am häufigsten fotografierte Leuchtturm Dänemarks. Nun gibt es ein Foto mehr und zwar mit unserem Bus. An diesem Tag gings noch bis Billund, wo Paul sein Angelglück an einem Weiher etwas außerhalb der Stadt probierte, an dem wir auch übernachteten. Wie schon letztes Mal besuchten wir natürlich das LEGO House. Und wie beim letzten Mal machte es super Spaß und die Zeit verging viel zu schnell.
Nach dem Abstecher im Landesinneren, gings wieder an die Westküste, nach Vejers Strand. Dort fanden wir wieder einen coolen Platz in den Dünen des Vejers Strand Camping. Da es in der Gegend eigentlich nur wenig Lichtverschmutzung gibt, sah die Fackel, die wir am Weg nach Vejers schon gesehen hatten, aus, als wäre Mordor nordöstlich von Vejers. Die Kids konnte ich zwar nicht mehr motivieren ins Wasser zu gehen, aber für mich gabs noch zwei nette Sessions bevor wir nach Mandø aufbrachen. Mandø ist eine Wattenmeerinsel und die einzige dänische Gezeiteninsel. Das heißt nur bei Ebbe ist sie über einen Damm erreichbar. Man fühlt sich fast ein bisschen wie Mose, wenn der Damm langsam aus dem Meer steigt und es ist wirklich spannend, auch wenn man hinter zwei Einheimischen her fährt. Auf der Insel sagen sich Fuchs und Hase gute Nacht und das Leben ist ziemlich entschleunigt, ob wir das länger aushalten würden wage ich zu bezweifeln. Nach einer Nacht kehrten wir auf jeden Fall, bei der nächsten Ebbe, der Insel den Rücken und besuchten Susanne und Simon mit Kids und ganzer Family zum Frühstück auf Rømø, bevor wir uns diesmal nicht festfuhren, sondern weiter zu Cecil, Jens, Lexi und Hedi nach Sankt Peter Ording fuhren. Auch hier konnte ich die Kids leider nicht motivieren ins Wasser zu gehen, obwohl es wieder sehr coole Miniwellen gab, die perfekt waren, um das Anpaddeln zu üben.
Freitagabend kehrten wir dem Norden endgültig den Rücken und fuhren noch bis Soltau, um Samstag im Heide Park zu verbringen. Wieder ein Riesenspaß, nicht nur die Big 7, sondern auch die kleineren Fahrgeschäfte. Und so kamen wir Sonntagmittag, nach 25 Tagen und 3837 Kilometern, wieder in München an. Auch wenn der Radldiebstahl in Kopenhagen die Stimmung ziemlich runtergezogen hatte, war es alles in allem ein toller, schöner Urlaub. 

Mittwoch, August 12, 2026

Gori die nächste - 11.08.2026

Man muss Feste feiern wie sie fallen und auf die Gori fahren, wenn das Wetter gut ist. Deshalb gings diese Woche schon wieder zum Grillabend beim Pauli. Am Wochenende hatten wir uns fast ausschließlich am Bach herumgetrieben und Montag holte mich Anna mit dem SUP ab, aber Dienstagabend gehört dem Kampenwandgebiet.

In relativ großer Gruppe (Laura, Vladi, Martin, Sebastian und Karin) kurbelten wir über Hintergschwendt zur Gori rauf (1¾ Stunde, 650 hm, 12 km). Nach den obligatorischen Ripperl gings wieder über die Schlechtenbergalm und dem Goriloch zum Reitweg (¾ Stunde, 30 hm, 6 km).

Wieder mal ein echt netter Abend mit dem ganzen Trupp.

Mittwoch, August 05, 2026

Ripperl auf der Gori - Feierabendrunde mit Paul - 04.08.2026

Der Junior will in den Ferien beschäftigt werden. Nach einer Runde SUPen auf der Isar letzte Woche, gings diese Woche zum Ripperlessen auf die Gori. Trotz drückender Hitze kurbelten wir relativ entspannt über Hintergschwendt zur Gori hinauf (1:20 Stunde, 650 hm, 12 km). Die Ripperl schmeckten wieder hervorragend. Danach kurbelten wir noch die letzten paar Meter zur Schlechtenbergalm hinauf, um dann durchs Goriloch zum Ziehweg und Reitweg abzufahren (½ Stunde, 30 hm, 6 km). So blieb am Ende sogar noch Zeit bei Laura und Vladi vorbeizuschauen und das langsame Abkühlen am Balkon zu genießen.
2026_08_04_Gori

Ballern bis (nicht) der Arzt kommt - Saalbach mit Paul - 02.08.2026

Letztes Jahr lieferte ich Paul am ersten Ferienwochenende beim PGC Premium Bike Camp in Saalbach ab. Dieses Jahr findet das Camp leider nicht statt, Paul wollte aber sowieso pausieren. Aber mit mir eine Runde shredden gehen, das wollte er schon und da wir an dem Wochenende im BGL waren, nutzten wir den Sonntag. Wie schon im gesamten Frühsommer, war es heiß, trocken und staubig, ein ziemlicher Kontrast zum letzten Jahr.
Wir starteten am Zwölferkogel mit der 12er Sky-Line und der Z-Line, dann gings an den Schattberg West zum Hackelberg-Trail und der Buchegg-Line, weiter über die Sheepy Hollow-Line zur X-Line und der fAIRy-Line und der neuen Bearly Legal-Line runter nach Saalbach. Auf der Kohlmaisseite die Panorama-Line und die Monti-Line, bevor wir eine kleine Mittagspause einlegten und ein weiteres Mal vom Schattberg Ost die fAIRy-Line und die Bearly Legal-Line nahmen. Zu guter Letzt gings über den Hackelberg-Trail und die Buchegg-Line zurück zum Auto...was für ein Tag, 6¾ Stunden, 5890 hm, 77 km, ich war total streichfähig.
Das Home of Lässig enttäuscht nicht. Und wie letztes Jahr befürchtet, komme ich Paul, trotz des kleinen Herbstferienknick, nicht mehr hinterher.
2026_08_02_Saalbach

Samstag, August 01, 2026

Bike und Hike am Diggl - 25./26.07.2026

Alle Jahre wieder zu Vladis Geburtstag pilgern wir zusammen zum Diggl, dieses Jahr unter dem Motto: Festival.
Seit langen schafften wir es, uns alle auf eine gemeinsame Tour zu einigen, eine Wanderung zum Furtschaglhaus. Während die anderen vom Schlegeis aus starteten, kurbelten Karin, Claudi und ich zuerst zum Stausee hinauf (2 Stunden, 800 hm, 13 km). Dafür ging’s dann  entspannt und flott einmal um den See zum Radlparkplatz am Südostende (½ Stunde, 6 km). Ab hier ist das Radfahrer verboten und so wanderten wir die Forststraße zur Materialseilbahn hinauf (¼ Stunde, 100 hm). Obwohl wir recht flott unterwegs waren, trennten wir uns hier und ich baute meine überschüssige Energie am Wanderweg zum Furtschaglhaus ab (½ Stunde, 400 hm).
Dort warteten nicht nur Marie, Wini, Laura und Vladi auf uns, sondern auch eine herzhafte Kaspresssuppe und ein Kaiserschmarrn. Der Abstieg dauerte dann fast genau gleich lang wie der Aufstieg (½ + ¼ Stunde), dafür verkürzten wir bei der Abfahrt die Zeit auf weniger als ein Drittel (¾ Stunde) und waren deutlich früher bei Sauna und Hottub, als der Rest. Das abendliche Gewitter ersetzte die kalte Saunadusche und nach dem Grillen war es wieder trocken genug für ein Lagerfeuer.
Was für ein schönes, gemütliches Wochenende, da freuen wir uns jetzt schon wieder auf nächstes Jahr.

Sonntag, Juli 12, 2026

Ein bisschen Biken an der Isar und im BGL - 11./12.07.2026

Mittwoch schafften es Martin und ich wieder mal auf die Isartrails. Eine gemütliche Runde über Schäftlarn, mit TAB an der Thalkirchner Brücke, so muss ein Feierabend aussehen (3¼ Stunden, 450 hm, 40 km). Donnerstagabend sahen sich Karin und ich das Hosen Konzert vom Olympiaberg an und Freitagnachmittag begleitete mich Paul an den Bach.
Das Wochenende verbrachten wir dann wieder mal bei Karins Eltern. Terrasse sommerfit machen, eine Radltour zum Eisessen an den Königssee (2 Stunden, 22 km) und ich drehte am Sonntag noch eine kleine E-Bike Runde auf den Götschen (1 Stunde, 660 hm, 12 km).

Donnerstag, Juli 09, 2026

Pauls E1 Premiere und eine Runde auf den Würmtaltrails - 03./04.07.2026

Die erste Woche zurück war wieder geschafft, mein Knie ist fast das alte und seit ein paar Wochen läuft die Welle wieder. So war es an der Zeit das Brett auszumotten und mit Steff eine Runde Surfen zu gehen. Leider machte uns beiden sein Terminkalender einen Strich durch die Rechnung. Dafür war Paul motiviert. Er Surf inzwischen mehrmals die Woche alleine auf der E2, hatte aber sein 6ft Brett Anfang der Woche zerstört. 5ft sind ihm auf der E2 zu klein, also musste er nun mit auf die E1. Und was soll ich sagen, fürs erste Mal gar nicht so schlecht.
Samstag waren Paul und ich auf Weis Geburtstagsparty eingeladen. Davor drehten wir noch ein paar Runden auf den Würmtaltrails (1½ Stunden, 330 hm, 15 km). Im Wald war die Temperatur fast angenehm und es war deutlich weniger los als befürchtet. So konnten wir nach ein bisschen körperlicher Betätigung gemütlich im Garten auf Weis Schnapszahl anstoßen.
Wieder mal ein ganz gemütliches Wochenende. Und da die Welle gut steht, gehts jetzt auch wieder öfter an den Bach.
2026_07_04_Wuermtaltrails

Samstag, Juni 27, 2026

Von Bosten zu den Niagara Falls - ein Roadtrip durch den Nordosten - 15.-27.06.2026

Wieder mal hatte ich die Möglichkeit über ASTM zu einem interessanten Ort zu gelangen, inklusive eigenem Vortrag, diesmal das MIT.
Montagabend traf ich mich mit Jim in Boston und ab Dienstag machten wir Bosten bzw. Cambridge bzw. das MIT unsicher, inklusive Vortrag, treffen alter Bekannter (vor allem von der NASA) und einem Baseballspiel der Red Sox im Fenway Park. Was für eine coole Woche.
Da ich die folgende Woche für eine Reihe von Themen in Tonawanda sein sollte, nutzte ich das Wochenende für einen Roadtrip, fliegen kann ja wirklich jeder. Was ich nicht ganz einkalkuliert hatte, zum einen die Entfernungen und zum anderen den Verkehr auf den großen Straßen an der Ostküste. So wurden es am Ende fast 12 Stunden Fahrzeit, aber auch viel Zeit dazwischen für Klettern, Wandern und Sightseeing.
Freitagabend kam ich nach einer schier endlosen Fahrt von Bosten in den Gunks an. Die späte Ankunft hatte den Vorteil, dass wieder genügend Parkplätze in den West Trapps frei waren. Trotzdem war, wie beim letzten Mal, noch ganz schön Betrieb am Überfall. Da ich ein Rope Solo geplant hatte, war mir der Rummel zu viel, wollte ich mein Setup doch lieber in Ruhe und vor allem alleine testen. So wanderte ich am Cliff weiter, um den Einstieg von High Exposure (2 oder 3 SL, 5.6) zu suchen (1 Stunde, 120 hm, 2,5 km). Die Tour hatte mir Jon empfohlen, der leider keine Zeit hatte, um zu dem Treffen in Bosten zu kommen. Und siehe da, an High E war niemand. Überhaupt war es an diesem Wandteil viel ruhiger als vorne. Es war zwar schon 6 Uhr, trotzdem wollte ich mein Setup an der ersten Seillänge probieren. Nicht ganz ideal, aber auch nicht ganz schlecht und Reibung im Seilverlauf stört bei dieser Art des Klettern auch nicht. Also kam ich ohne viel Stress am großen Band an (60 Meter Seil reichen gerade so). An einem der Blöcke dort baute ich einen Stand und seilte ab, um die Seillänge zu cleanen. Zurück am großen Band stellte sich die Frage aller Fragen, wie wieder runter kommen, ohne Material zurück zu lassen? Sehen wir uns mal die obere Seillänge an (die Money Pitch wie der Ami sagt). Und ja, der Name ist Programm, die Ausgesetztheit ist enorm, der Schwierigkeitsgrad gibt diese definitiv nicht wieder! Nach einer etwas unangenehmen Bewegung aus dem Dach, mit viel Luft unterm Hintern, gehts steil bis zum Ende der Wand hinauf. Perfekt abzusichern, so störte auch ein kurzer Regenguss in diesem letzten Teil nicht wirklich. Am Ende der Route belohnte nicht nur die Aussicht zum Sonnenuntergang, sondern auch ein perfekter Regenbogen. Jetzt hieß es aber nicht trödeln, abseilen, cleanen und die Abseilpiste suchen. Nach dreimal Abseilen, stand ich im letzten Licht wieder am Fuß der Wand (3 Stunden) und war total geflasht von dem Abenteuer. Ich hatte gerade wirklich einen der absoluten Gunks Klassiker (Kraus/Wiessner - 1941) geklettert, sowohl im Vorstieg, wie auch im Nachstieg/Toprope. Da schmeckte das Bier gleich dreimal gut!
So war es nicht weiter schlimm, dass der Samstag mit weniger Motivation begann. Ich wanderte erstmal dem Millbrook Ridge entlang und legte eine gemütliche Frühstückspause in der Sonne ein. Erst als es fast Mittag war stieg ich den nicht gekennzeichneten Pfad zum Fuß der Wand ab und sah mir die letzten paar Routen der Near Trapps an (¾ Stunde, 150 hm, 2,5 km). In King of P, die Tour die mich am ehesten anlachte, war die einzige andere Seilschaft in diesem abgelegenen Teil des Gebiets. So versuchte ich mein Glück in Eowyn (2 SL, 5.4). Mit der Route wurde ich einfach nicht warm, so seilte ich am ersten Stand ab und baute ab. Dabei traf ich Alex, er war auch alleine und da die andere Seilschaft inzwischen weg war, taten wir uns zusammen und kletterten King of P (2 SL, 5.3) gemeinsam. Was für ein lustiger und netter Abschluss für meinen Aufenthalt in den Gunks.
Von den Gunk gings westwärts in die Region der Finger Lakes, wo ich eine Wanderung durch den Watkins Glen State Park machte. Die Wanderung vom oberen Eingang entlang des Gorge Trails und am North Rim Trail retour (1¼ Stunde, 120 hm, 3,7 km) war eine willkommene Pause vom Autofahren.

Nach Tonawanda zu kommen, fühlt sich inzwischen fast ein bisschen wie heimkommen an. So wurde mir am Abend auch nie langweilig. Egal ob ich bei Regen einen Abstecher im AKG Museum machte (mit Kusama Sonderausstellung!) oder bei bestem Wetter am Wirlpool State Park eine Wanderung zum Wasser hinunter machte (1½ Stunden, 140 hm, 6,8 km), es war auf jeden Fall immer ein super Ausgleich für die arbeitsreichen Tage. Donnerstagabend besuchte ich dann noch das Trift Reserve, eine alte Industriebrache im südlichen Hafen von Buffalo, wo sich die Natur ihren Platz zurück holen durfte, inklusive Gänsen, Schildkröten, Hasen und Rehen. Den Abschluss bildete noch eine kurze Runde zur Eternal Flame allerdings schaffte ich es diesmal ums verrecken nicht sie zu entzünden (½ Stunde, 50 hm, 2,5 km).

Und so kam ich nach nicht ganz zwei Wochen, ziemlich Schnitzelfertig wieder in München an. So schön es auch jedes Mal ist, bin ich doch froh wieder bei Karin und den Kids zu sein.

Montag, Juni 15, 2026

Eine Bikerunde zum Blauen Kastl und ein Vater-Sohn-Tour auf den Staufen - 13./14.06.2026

Nach einer regnerischen Woche traute sich die Sonne am Wochenende endlich wieder hinter den Wolken vor. Freitag besuchten Karin und ich noch das Linkin Park Konzert in der Allianz Arena und Samstagfrüh gings ins BGL. Eigentlich um Karins Mutter im KH zu besuchen, aber so einen Krankenbesuch kann man ja gut für ein bisschen Bewegung nutzen. So fuhren Paul und ich mit den Bikes rüber ins KH BGD (20 Minuten, 100 hm, 6 km) und am Rückweg bogen wir zum Blauen Kastl ab (1 Stunde, 600 hm, 7 km). Mit meinen müden Beinen, ließ ich mich sogar ein bisschen von Paul ziehen, schon eine feine Sache so ein E-Bike. Den Fußweg runter zur Kastensteinerwand gings deutlich besser als das letzte Mal mit Karin und Paul kann solche Trails sowieso praktisch durchfahren. Der Blitzweg ist dann sowieso weniger anspruchsvoll und etwa zweidrittel der Kehren kann ich inzwischen fahren (½ Stunde, 75 hm, 3 km).

Sonntag sah das Wetter zwar nicht so gut aus wie am Samstag, aber dafür konnte ich Paul motivieren mit mir noch eine Runde zu drehen. Diesmal einen meiner Lieblingsklettersteige in der Gegend. Mit den Bikes kamen wir fast bis zur Abzweigung des Klettersteigzustiegs, weil wer muss schon Akkuladen (½ Stunde, 400 hm)? Also Bikes abstellen und zum Rastplatzl unterhalb des Klettersteigeinstiegs hinauf spazieren (¼ Stunde, 130 hm). Das Bankerl lud zu einer kurzen Rast ein und so mascherlten wir uns auch gleich hier auf. Eine Dreiergruppe, die hinter uns ankam, tat es uns gleich.
Im unteren Teil war der Steig weitgehend trocken und zwischenzeitlich zeigte sich sogar immer wieder kurz die Sonne. Die relativ steilen Pfeiler machen jedes mal wieder Spaß, die Wanderwege zwischen drin müssten nicht sein, sie machen den Steig aber auch irgendwie aus. Im oberen Teil kamen wir dann in den Nebel und der Fels war an vielen Stellen relativ feucht. Die Arme müde, der Fels rutschig, da freuten wir uns als wir aus dem Steig ausstiegen konnten und nur noch die paar Meter zum Gipfel hinauf gehen mussten (3 Stunden, 790 hm). Die Pause am Gipfel hielten wir sehr kurz und machten uns schnell an den Abstieg zurück zu unseren Bikes. Beim Rausrollen zeigte sich wieder mal, warum man für den Steig unbedingt die Räder mithaben sollte (1¼ Stunden) und so konnten wir nach knapp fünfeinhalb Stunden zum Mittagessen mit den Anderen fahren.

Was für zwei schöne Touren mit Paul. Jetzt freu ich mich aber auch schon auf die nächsten zwei Wochen in den USA, schauen wir mal was da so geht.

Donnerstag, Juni 11, 2026

Normandie - 30.05.-06.06.2026

Die erste Hälfte der Pfingstferien verbrachten Karin und ich als kinderloses Paar bei bestem Sommerwetter in München. Anna und Paul waren nämlich mit ihrer Klettergruppe in Fontainebleau. Und so entstand auch schnell die Idee für die zweite Ferienwoche: Kids in Bleau aufgabeln und einen Kurztripp in die Normandie. Gesagt, getan, mit der kleinen Einschränkung, dass Karin Freitagabend noch Konzertkarten hatte. Um eins kroch sie zu mir ins Bett, um zwei läutete der Wecker...das Leben kann ganz schön hart sein.
Die Fahrt verlief aber gut und so schlossen wir kurz vor Mittag die Kids wieder in die Arme...die hatten uns doch glatt ein wenig vermisst, bildeten wir uns zumindest ein. Da es viel zu heiß zum Bouldern war, flackten wir am Pool ab, unternahmen eine Radltour zum Schloss Fontainebleau und legten eine abendliche Session in Petit Bois ein. Bevor wir am Montag weiter in die Normandie fuhren durfte sich Paul noch an der Marie Rose (Bas Cuvier) versuchen.

Nachdem wir den Großraum Paris hinter uns gelassen hatten, folgen wir der Seine bis zur Schleife in der Les Andelys liegt. In den Kreidefelsen nah des Ortes ist das Falaise Val Saint Martin, ein ziemlich cooles "Softmover" Gebiet, mit fast perfekter (Kletterhallen-)Absicherung. Von dort ging es weiter mit einem Abstecher in Rouen, der unglaublich pittoresken Hauptstadt der Normandie (in der Jeanne d'Arc verbrannt wurde), nach Le Havre (weniger schön). Die Küste entlang nach Ètretat, wo die Kreidefelsen zwar sehr malerisch sind, uns das schon fast isländische Wetter aber auch total durchweichte. Jede Bucht und jedes Kap ausfahrend gings weiter nach Saint-Valery-en-Caux und letztendlich nach Dieppe, von wo aus wir die Heimreise antraten.
Am Rückweg legten wir noch einen Stopp in Les Glachoirs ein, zwar nicht um zu klettern, aber uns das Gebiet mal anzusehen. Ob man extra hin muss, wage ich zu bezweifeln, aber wenn man in der Gegend ist lohnt sich ein Abstecher auf jeden Fall. In der Champagne übernachteten wir dann noch in Trépail, bevor es den letzten Teil der Reise in einem Rutsch zurück nach Hause ging.

Wirklich schön diese Ostnormandie. An der wilden Steilküste reiht sich ein wunderschönes Örtchen an das nächste an und auch wenn es hier nichts zum Klettern gibt und ich kein Surfbrett mit hatte, die kleineren und größeren Biketouren und Spaziergänge machten es zu einen super entspannten Urlaub.

Mittwoch, Mai 27, 2026

Feierabend auf der Gori - 26.05.2026

Vor zwei Wochen haben die Grillabende auf der Gori wieder begonnen und so stand schnell der Plan für unsere kinderfreie Woche. Karin gabelte Martin und mich in der Arbeit auf und in Aschau trafen wir uns mit Vladi. Der alter Local (mit ohne Hut) zeigte uns die Auffahrt über Hintergschwendt zur Gori (1½ Stunde, 650 hm, 12 km). Deutlich weiter als über den Reitweg, aber viel angenehmer zu strampeln, nur die letzte Steigung ist und bleibt einfach sacksteil.
Nach einem genialen Sonnenuntergang, leckeren Ripperl und einem erfrischenden Russen fuhren wir die paar Meter zur Schlechtenbergalm hinauf und dann durchs Goriloch und dem Reitweg zurück nach Hohenaschau (¾ Stunde, 30 hm, 6 km).
Was für ein lässiger Feierabend, sollten wir wieder öfter machen.

Montag, Mai 25, 2026

Pfingsten zwischen Koasa und BGL - 23.-25.05.2026

Seit dem Skitourenabschluss mit Daniela, war ich nicht mehr in den Bergen unterwegs. Da das Knie unter moderater Belastung inzwischen schon sehr gut ist, war es Zeit zu sehen, was geht.

Nachdem wir die Kids im Gate für ihren Bleau-Tripp mit der Klettergruppe abgeliefert hatten, gings für Karin und mich in den Kaiser. Vom Parkplatz Tannbichl kurbelten wir zur Obere Regalm hinauf und stellten die Bikes am Anfang des Steigs zur Ackerlhütte ab (1 Stunde, 520 hm). Bis hierher hatte das Knie super mitgemacht, auch wenn gerade nicht viel Saft in den Oberschenkel ist. Auch die paar Meter zur Ackerlhütte waren problemlos (¼ Stunde, 90 hm) und so gings weiter ins Hochgrubachkar. Karin blieb auf einem Fels zurück und sah den Kletterern am Waxensteiner Turm zu, während ich noch in den Niedersessel aufstieg und mir den Einstieg der Göttner ansah (1 Stunde, 400 hm). Dort waren auch zwei Kletterer, mit denen ich kurz ratschte, bevor es das ausgesetzte Steiglein zurück ins Hochgrubachkar ging (¼ Stunde). Hier hatten wir uns beide eine ausgedehnte Pause verdient. Brotzeit machen, ratschen und Kletterern zusehen, was will man mehr (¾ Stunde).
Beim Aufstieg hatten uns zwei Wegbauer den Tipp gegeben eine Runde übers Bergsteigergrab (Baumgartenköpfl zu drehen. Der Weg rüber ist wirklich nett und recht abwechslungsreich (1 Stunde, 70 hm). Am Bankerl tranken wir unser letztes Wasser und stiegen dann zur Ackerlhütte ab/auf (½ Stunde, 60 hm). An so schönen Wochenenden verkauft der Hüttenwart Getränke und wir konnten noch einer Seilschaft in der Querung der Buhl in der Mauk-Westwand zusehen. Eigentlich wollte Lena hier an diesem Wochenende ihren Geburtstag feiern, leider klappte das nicht, wäre super schön gewesen wieder mal einen Abend hier oben zu verbringen. So hieß es zurück zu den Bikes absteigen und dann hinunter zum Parkplatz. Damit der Spaß nicht zu kurz kommt, nahm ich den Fußweg, ziemlich schön und sogar für mich fast durchgängig zu fahren (½ Stunde).

Wie so oft, wenn eine Tür zu geht, geht eine andere auf. Wir verbrachten zwar den Abend nicht mit Lena auf der Ackerlhütte, dafür aber mit Carola, Oliver und den Kids in Going. Und als wir uns am Morgen aus unserem Bus schälten, hatten wir gleich einen traumhaften Blick auf den Ostkaiser.
Jetzt wechselten wir aber von Tirol ins Salzburgerland und besuchten meine Eltern in Weißbach. Zusammen drehten wir eine Runde durch die Zahme Gams (1¼ Stunde, 110 hm). Hohe Stufen, mag mein Knie noch nicht ganz so gerne, deshalb entschieden wir uns gegen einen zweiten Klettersteig am Nachmittag und fuhren stattdessen mit den Rädern in die Vorderkaserklamm (½ Stunde, 100 hm, 6 km). Der Steig durch die Klamm ist wirklich spektakulär und schon der Weg ins Tal entlang des Baches mit vielen Bademöglichkeiten und Spielplätzen vor allem mit Kindern empfehlenswert (1¼ Stunde, 160 hm). Zurück nach Weißbach kann man dann relativ viel rollen (½ Stunde, 20 hm, 6 km) und so waren wir nicht komplett fertig, als wir noch ins BGL weiterfuhren.

Der Montag begrüßte und dann genauso sonnig wie die letzten Tage und nach einem späten Frühstück fuhren wir über Winkl in die Mordau (1½ Stunde, 600 hm, 11 km). Gefühlt war ich hier der einzige ohne Motorunterstützung.....naja, jeder wie er es kann und braucht. Runter zweigten wir dann in Loipl ab und nahmen noch unsere "Haustrails" mit (¾ Stunde, 80 hm, 10 km).

Was für ein schönes verlängertes Wochenende mal ganz ohne Kids, wir freuen uns aber auch schon, sie am nächsten Wochenende in Bleau aufzugabeln.

Samstag, April 11, 2026

Klettern und Biken auf Krk - 04.-11.04.2026

Nachdem wir für diese Ostern irgendwie überhaupt keinen Plan hatten, entschieden wir uns kurzfristig nach Kroatien, auf die Insel Krk zu fahren. In Punat hatten wir das Häuschen von Freunden von uns und verbrachten die ersten zwei Tage mit faulenzen am Strand.

Montag blieb dann Anna zu Hause und Paul, Karin und ich drehten eine Runde mit den Bikes auf den Veli Vrh (542 m). Teils schiebend gings die steile Rampe bei den Tri Križi hinauf zum Marcinova Trail und dann den Wanderweg zum Gipfel. Hier musste ich mein Bike die letzten paar Minuten tragen, zum Abfahren gings dann aber. Unten folgten wir dem Crni Biser Spust, Rockgarden Delux und Runtele DH bis wir wieder direkt in Punat herauskamen (3 Stunden, 540 hm, 15 km). Was für eine coole Runde. Da ich aber wie immer noch nicht genug hatte kurbelte ich nach einer Pause nochmal an den Tri Križi vorbei hinauf und testete diesmal den Vela Draga aus (½ Stunde, 220 hm, 4,5 km). Sehr cooler schwarzer Trail, große Sprünge kann man umfahren, nur die technischen Felspassagen muss man fahren und das auch wirklich wollen.

Nach so coolen Bike Touren war Reparaturzeit angesagt und Paul und ich wechselten an unseren Bikes Reifen bzw. stellten Pauls Bike auf Tubeless um. Am Nachmittag unternahmen wir noch einen kleinen Kletterausflug nach Baška, wo wir in Bunculuka 4 Touren im Bereich 5a/5b kletterten (Zustieg ca. 10 Minuten vom Parkplatz Kricin).
Jetzt waren wir angefixt, so gings am Mittwoch ins Gebiet Portafortuna, das größte Klettergebiet Krks (ca. 80 Touren von 3c bis 7c). Zunächst stiegen wir zum Sektor E auf (¼ Stunde, 100 hm), wo wir einmal die Familie Duck kletterten (3c-5a). In wenigen Minuten gings hinüber zum Sektor C (50 hm), wo ich noch Metulji so srečni (5c) und Eierbär (5c) kletterte. Im Schatten wurde es relativ frisch, deshalb beendeten wir unseren Klettertag (vielleicht aber auch, weil die Kids nach den Ducks keine Lust mehr zu klettern hatten). Am Heimweg stiegen Paul und ich mit den Bikes am Pass aus und fuhren ein zweites Mal den Crni Biser Spust und Runtele DH nach Hauses (¾ Stunde, ↑130 hm, ↓450 hm).
Donnerstag durften die Kids dann mal einen Gammeltag einlegen, während sich die Eltern einen gemütlichen zweiten Kettertag in Portafortuna machten. Diesmal im Sektor D, laut Führer der Sektor für den "Recreational Climber". Was soll ich sagen, wir hatten einen gemütlichen Tag ohne zu viel Anstrengung mit den neun linken Touren des Sektors, von 4a bis 5a. Und noch dazu, wie am Tag zuvor, fast den ganzen Tag alleine.

Und dann hieß es Abschied nehmen. Aber bevor wir die Reise Richtung Norden antraten, drehten Paul und ich noch eine Runde am Vela Draga DH. Einfach ein cooler Trail, bis Pauls Hinterreifen aufriss, dann hieß es Schlauch in den Tubelessschlonz einziehen, Prost Mahlzeit. Damit ging’s aber den restlichen Trail ohne Probleme bis zum Meer, wo wir uns mit den Mädels trafen, die eine kleine Runde entlang der Strände gedreht hatten, um zusammen ein letztes Eis zu essen (2 Stunden, 250 hm).

Und weil der Heimweg wieder am BGL vorbei führte, legten wir eine kleine Pause ein und ich drehte eine Runde am Götschen. Mit dem Bike zur Götschenalm und dann mit Ski auf den Götschenkopf, bzw. zweimal zum FIS Start (2½ Stunden, 1350 hm). Zum Götschen muss man tragen, der FIS Start geht aber gerade noch durchgängig. Wer mag keine Skitouren in kurzer Hose und oben ohne? Mittwoch ziehe ich nochmal mit Daniela los, dann dürfte die Saison aber endgültig durch sein.

Freitag, April 03, 2026

Noch ein letztes Mal auf den Götschen - 03.04.2026

Auf unserem Weg in den Süden legten wir noch einen Stopp im BGL ein. Eigentlich zum Kasnockenessen, nach dem Essen blieb aber genug Zeit, um noch eine letzte Runde auf den Götschen zu drehen.

Mit Karins (E-)Bike kurbelte es sich gemütlich zur Götschenalm (¼ Stunde, 220 hm). Dort wechselte ich auf die Steinski und spazierte die Familienabfahrt zum Götschenkopf hinauf (40 Minuten, 450 hm). Schnee hat es im Moment mehr als es den ganzen Winter gab. Nach der Abfahrt über die FIS Abfahrt, fellte ich ein zweites Mal auf und stieg diesmal über die FIS Abfahrt wieder zum Götschenkopf auf (40 Minuten, 450 hm). Nochmal durch den Sulz hinunter zum Bike und in wenigen Minuten zurück nach Hause, was will man mehr an so einem Nachmittag?

Dienstag, März 31, 2026

Neuschnee für die Skitourensaisonsabschlussklassiker im BGL - Hoher Göll und Alpgartenrinne - 28./29.03.2026

Jetzt ist er endlich da, der Schnee, Ende März. Na toll! Aber ich will ja nicht meckern.
Im Westen kamen 60 bis 80 Zentimeter herunter. So viel waren es im BGL glücklicherweise nicht und deshalb konnte ich mir am Samstag bei bestem Wetter einen der ganz großen BGL-Klassiker gönnen: den Hohen Göll. Auch wenn ich die Tour schon zig mal gegangen bin, schön ist sie jedes Mal und so gute Bedingungen hatte ich noch selten.
Direkt am Auto konnte ich mit den Ski starten und nur am Sommerwandl musste ich kurz abschnallen. Beim Stapfen schnackelte dann wieder mein Knie ein, was mir diverse Turnübungen an mehreren ebenen Stellen einbrachte. Schließlich rutschte der Meniskus wieder dorthin wo er hingehört und ich konnte meinen Aufstieg forstsetzen. Auch der letzte steile Hang in die Umgänge hinauf war problemlos zu gehen und so genoss ich den fast windstillen Sonnentag. Im Gipfelhang war zwar schon ein wenig Sonne drin, aber auch hier gab es keine Probleme und so erreichte ich relativ gemütlich den Gipfel (3 Stunden, 1400 hm). Eine kurze Pause gönnte ich mir, um in die Ferne zu blicken, dann gings aber an die Abfahrt. Was soll ich sagen, oben schon etwas zusammengesessen, der Rest aber fast perfekter Powder. Nur irgendwo muss wohl ein Shark gesteckt haben, meinem Steinski fehlt nämlich nun leider eine Kante (¾ Stunde).

So holte ich für den Sonntag den Steinsteinski vom Dachboden und radelte bei Schneetreiben zum Alpgarten (½ Stunde, 180 hm, 11 km). Nachdem ich am Ende der Forststraße geparkt hatte, gings noch ein gutes Stück mit Turnschuhen weiter, bevor ich nach der Brücke über den Alpgartengraben auf Skischuhe wechselte (¼ Stunde, 160 hm). Bis in den Kessel unter der Rinne mussten die Ski weiter am Rucksack bleiben (½ Stunde, 290 hm), ab da gings dann aber auf Ski über den gesicherten Steig und die Querung in die Alpgartenrinne. Dort war schon ein Snowboarder unterwegs, der gerade für seine zweite Runde auffellte. Ich war nicht unfroh seine Spur nutzen zu können, da sich in der Rinne relativ viel loser Gries gesammelt hatte. Kurz vor dem Abzweig zum Schreck löste sich eines meiner Felle und ich war schon fast froh eine Ausrede zum Umkehren gefunden zu haben (1¾ Stunden, 500 hm). Doch siehe da, hier trug der Schnee, also Ski schultern und die letzten Höhenmeter stapfen (¼ Stunde, 90 hm). Was für ein Kontrast zum Tag zuvor, Nebel, leichter Schneefall und Sturmböen, kein Wetter um Pause zu machen. Die Abfahrt war dafür deutlich besser, als die vielen Male zuvor. Im Kessel unter der Rinne kamen meine Ski wieder auf den Rucksack und per pedes gings zum Bike zurück (1¼ Stunde). Obwohl die Beine inzwischen etwas schwer waren, machte die Fahrt nach Hause richtig Spaß, Akku sei Danke (½ Stunde, 200 hm, 11 km).

Was für ein Wochenende, endlich ist der lange erwartete Schnee da, aber für mich ist die Saison leider so gut wie vorüber.

Montag, März 23, 2026

Würmtal Trails - 22.03.2026

Karin musste Samstag wieder mal arbeiten und ich hatte noch einiges zu Hause zu werkeln, aber Sonntag nutzten wir das frühlingshafte Wetter auf den Würmtal Trails. Im Gegensatz zu meiner Runde im Dezember, fuhren wir diesmal mit dem Auto nach Gauting, das gibt mehr Trailspaß und weniger Gemecker von den Kids.
Paul und ich drehten ein paar Runden mit unseren Bikes, dann wechselte Paul auf Karins Bike und zog Anna ein paarmal nach oben, bevor ich schlussendlich für Paul das Taxi machte (2 Stunden, 480 hm). Ein schöner Nachmittag, auch Paul schein nach seinem Unfall im Herbst wieder Spaß auf den Trails zu haben und das Abschlussbier bei Alexandra und Weis tat sein übrigens.

Mittwoch, Dezember 03, 2025

Ein kleiner Test für Karins neues Bike - Würmtal Trails - 03.12.2025

Heute Vormittag drehte ich eine kleine Testrunde mit Karins neuer Errungenschaft, einem E-Fully. Da es sich um ein relativ leichtes Bike und dadurch um einen kleinen Motor und Akku handelt, war mir wichtig mal zu sehen, wie weit man damit so kommt. Kleiner Spoiler, nach etwa 50 Kilometer und rund 600 Höhenmetern hieß es für mich wieder komplett aus eigener Kraft zurück nach Pullach kurbeln.
Aber erstmal gings in der Früh zu einem Termin in die Arbeit. Eine altbekannte Strecke, die mit Unterstützung deutlich schneller geht als normal. Nach dem Termin querte ich den Forstenrieder Park, um zu den Würmtal Trails zu gelangen. Dort angelangt, drehte ich ein paar Runden und testete alle Trails aus. Eigentlich ganz nett, hierher werde ich auf jeden Fall mit Paul im Frühjahr mal schauen und vielleicht drehen Martin und ich nach der Arbeit mal eine Runde hier statt auf den Isartrails. Am Rückweg gab dann der Akku auf, was nicht wirklich schlimm ist, da sich das Bike auch ohne Unterstützung relativ gut fährt (2½ Stunden, 470 hm, 38 km).
Alles in allem ein ganz lustiger Test und auf jeden Fall das beste aus dem Tag gemacht.
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