Samstag, April 11, 2026

Klettern und Biken auf Krk - 04.-11.04.2026

Nachdem wir für diese Ostern irgendwie überhaupt keinen Plan hatten, entschieden wir uns kurzfristig nach Kroatien, auf die Insel Krk zu fahren. In Punat hatten wir das Häuschen von Freunden von uns und verbrachten die ersten zwei Tage mit faulenzen am Strand.

Montag blieb dann Anna zu Hause und Paul, Karin und ich drehten eine Runde mit den Bikes auf den Veli Vrh (542 m). Teils schiebend gings die steile Rampe bei den Tri Križi hinauf zum Marcinova Trail und dann den Wanderweg zum Gipfel. Hier musste ich mein Bike die letzten paar Minuten tragen, zum Abfahren gings dann aber. Unten folgten wir dem Crni Biser Spust, Rockgarden Delux und Runtele DH bis wir wieder direkt in Punat herauskamen (3 Stunden, 540 hm, 15 km). Was für eine coole Runde. Da ich aber wie immer noch nicht genug hatte kurbelte ich nach einer Pause nochmal an den Tri Križi vorbei hinauf und testete diesmal den Vela Draga aus (½ Stunde, 220 hm, 4,5 km). Sehr cooler schwarzer Trail, große Sprünge kann man umfahren, nur die technischen Felspassagen muss man fahren und das auch wirklich wollen.

Nach so coolen Bike Touren war Reparaturzeit angesagt und Paul und ich wechselten an unseren Bikes Reifen bzw. stellten Pauls Bike auf Tubeless um. Am Nachmittag unternahmen wir noch einen kleinen Kletterausflug nach Baška, wo wir in Bunculuka 4 Touren im Bereich 5a/5b kletterten (Zustieg ca. 10 Minuten vom Parkplatz Kricin).
Jetzt waren wir angefixt, so gings am Mittwoch ins Gebiet Portafortuna, das größte Klettergebiet Krks (ca. 80 Touren von 3c bis 7c). Zunächst stiegen wir zum Sektor E auf (¼ Stunde, 100 hm), wo wir einmal die Familie Duck kletterten (3c-5a). In wenigen Minuten gings hinüber zum Sektor C (50 hm), wo ich noch Metulji so srečni (5c) und Eierbär (5c) kletterte. Im Schatten wurde es relativ frisch, deshalb beendeten wir unseren Klettertag (vielleicht aber auch, weil die Kids nach den Ducks keine Lust mehr zu klettern hatten). Am Heimweg stiegen Paul und ich mit den Bikes am Pass aus und fuhren ein zweites Mal den Crni Biser Spust und Runtele DH nach Hauses (¾ Stunde, ↑130 hm, ↓450 hm).
Donnerstag durften die Kids dann mal einen Gammeltag einlegen, während sich die Eltern einen gemütlichen zweiten Kettertag in Portafortuna machten. Diesmal im Sektor D, laut Führer der Sektor für den "Recreational Climber". Was soll ich sagen, wir hatten einen gemütlichen Tag ohne zu viel Anstrengung mit den neun linken Touren des Sektors, von 4a bis 5a. Und noch dazu, wie am Tag zuvor, fast den ganzen Tag alleine.

Und dann hieß es Abschied nehmen. Aber bevor wir die Reise Richtung Norden antraten, drehten Paul und ich noch eine Runde am Vela Draga DH. Einfach ein cooler Trail, bis Pauls Hinterreifen aufriss, dann hieß es Schlauch in den Tubelessschlonz einziehen, Prost Mahlzeit. Damit ging’s aber den restlichen Trail ohne Probleme bis zum Meer, wo wir uns mit den Mädels trafen, die eine kleine Runde entlang der Strände gedreht hatten, um zusammen ein letztes Eis zu essen (2 Stunden, 250 hm).

Und weil der Heimweg wieder am BGL vorbei führte, legten wir eine kleine Pause ein und ich drehte eine Runde am Götschen. Mit dem Bike zur Götschenalm und dann mit Ski auf den Götschenkopf, bzw. zweimal zum FIS Start (2½ Stunden, 1350 hm). Zum Götschen muss man tragen, der FIS Start geht aber gerade noch durchgängig. Wer mag keine Skitouren in kurzer Hose und oben ohne? Mittwoch ziehe ich nochmal mit Daniela los, dann dürfte die Saison aber endgültig durch sein.