Dienstag, März 27, 2012

Königspitze Ostrinne Solo - 27.03.2012


Zum Saisonabschluss noch ein richtiges Brett, 2000 hm rauf auf die Königspitze (3851 m) und dann bei besten Verhältnissen wieder runter. Gestern Abend gings nach Sulden, nach ein paar Stunden Schlaf im Auto startete ich dann um 1/2 5 Uhr. Bis über die Mittelstation gings über die Piste (450 hm, 1 1/2 Stunden). Vor der Linksbiegung der Piste (und der zweiten Brücke) rechts über kupiertes Gelände vorbei am Gletscherbruch des Suldenferners zum Einstieg der Rinne (1 1/2 Stunden, 550 hm). Für die Rinne und die Querung zur unteren Schulter benötigte ich dann unendliche 2 1/2 Stunden (ca. 600 hm). Unter anderem weil ich mehrmals Schi gegen Steigeisen und umgekehrt tauschen musste. Von der unteren Schulter an hieß es dann endgültig Schi tragen. Zur oberen Schulter steigt man steil neben den Begrenzungsfelsen hinauf (180 hm, 1/2 Stunde), von dort dann flach zum Gipfelaufbau und auf diesen wieder steil empor (240 hm, 3/4 Stunde). Am Gipfel war es windstill und so genoss ich die Sonne und machte 1/2 Stunde Pause um die Gipfelflanke auffirnen zu lassen. Die Abfahrt (55 Minuten) war dann der Wahnsinn, bis auf ein kurzes Stück in der Rinne war alles abfahrbar (sogar für mich). Es wechselte Pulver und Firn, nur kurz vor der Piste war ein beschissenes Harschstück dabei. Eine Traumtour, die auch (oder vor allem) alleine (ich war heute der Einzige in der Ostrinne) richtig viel Spaß machte.
Aufstieg: 2000 hm, 6:45 Stunden
Abfahrt: 2000 hm, 50 Minuten
2012_03_27_KoenigsspitzeOst

Sonntag, März 25, 2012

Isartrails und Bouldern Buchenhain - 25.03.2012

Das schöne Wetter musste heute einfach genutzt werden. Erst ausschlafen, dann mit dem Rad den Isartrails entlang bis Buchenhain, dort Bouldern. Über die Trails zurück ins HG, dort wieder Bouldern und dann noch zur Caro die Russlandvisa abholen. Jetzt steht Kamtschatka nichts mehr im Wege.

Samstag, März 24, 2012

Vorderberghörndl - 24.03.2012

Die Saisonsabschlussschitour (zumindest für Karin ;)) führte uns heute vom Hintersee zum Vorderberghörndl (2083 m). Vom Parkplatz gings erst mal mit Schi am Rucksack ins Tal hinein und dann einem Karrenweg bergauf folgend, bis wir unsere Schi endlich anziehen konnten (1 1/4 Stunden, 200 hm). Vom Weg gelangte man in eine Waldschneise (30 Minuten, 150 hm), dort trennten wir uns, um uns bei der Abfahrt wieder zu treffen. So stieg ich etwas flotter die teilweise ziemlich steile Schneise bis zur Gipfelflanke und über diese zum kleinen Gipfelkreuz auf (1 1/2 Stunden, 950 hm). Am Gipfel waren kurz vor mir die beiden Einheimischen, die mich überholt hatten angekommen und der Peter (kenn ich von FB) war auch da. Kurzer Ratscher und dann gings schon wieder im totalen Nebel runter. Der Gipfelhang war eigentlich relativ gut zu fahren. Knapp unter dem letzten Buckel vor dem Gipfelhang (ca. 1750 m) traf ich wieder auf Karin. Es begann zu donnern und so sahen wir zu, dass wir runter kamen. Nach dem Schi ausziehen stärkten wir uns noch mit einer Brotzeit und so konnten wir auch die 45 Minuten Schitragen verschmerzen. Als wir nach 5 Stunden wieder am Auto waren begann es zu regnen, perfektes Timing.
2012_03_24_Vorerberghoerndl

Freitag, März 23, 2012

Rauher Kopf - 23.03.2012

Nachdem uns mehrere Berchtesgadner (und der Stephan) abgeraten hatten das Hocheck zu machen da es zu abgeblasen ist, verwarfen wir unseren Plan am Watzmannhauswinterraum romantisch zu übernachten. Statt dessen gabs nach den Vormittagsterminen eine Frühjahreswanderung auf den Rauhen Kopf (1000 hm, Aufstieg 2 Stunden 50 Minuten, Abstieg 1 Stunde 40 Minuten). Schön wars, wenn auch oben noch ziemlich schneeig.
2012_03_23_RauherKopf

Donnerstag, März 22, 2012

Jenner/Stahlhaus und kleine Reibn - 21./22.03.2012

Für zwei gemütliche Tage in Berchtesgaden planten wir die kleine Reibn "light". Light weil nicht in einem Tag sondern in zwei mit Übernachtung im Stahlhaus.
Erster Tag: Von Hinterbrand gings hinauf zum Jennergipfel (1874 m) (2 1/4 Stunden, 750 hm). Am Gipfel waren wir alleine und ebenfalls alleine fuhren wir in den Königsberger Graben ab (30 Minuten, ca. 300 hm). Eine halbe Stunde früher wäre der Firn wahrscheinlich etwas besser gewesen, trotzdem eine super Abfahrt. Von dort stiegen wir ins Torrenerjoch zum Stahlhaus (1736 m) auf (30 Minuten, 200 hm). Dort sonnten wir uns und unternahmen einen Spaziergang zum Marterl für den Hirschbichler.
Zweiter Tag: Ohne Stress starteten wir erst um 8 Uhr zum Schneibstein (2276 m) den wir nach 1 1/2 Stunden (550 hm) erreichten. Die Abfahrt in die Windscharte (2103 m) ist ... naja seltsam. Von dort stiegen wir noch auf den Windschartenkopf (2211 m) um nach einer Frinabfahrt auf dessen Südseite wieder auf die Spur der kleinen Reiben zu treffen. Diese verließen wir aber sofort wieder Richtung Fagstein (2164 m) auf dem wir gemütlich Brotzeit machten. Der Umweg über die zwei Gipfel bringt schöne Abfahrten bei zusätzlichen 100 hm bzw. 200 hm. Die Abfahrt vom Fagstein war das Highlight der ganzen Tour. Bei der Bergwachthütte am Seeleinsee hieß es dann zum letzten Mal auffellen und wir stiegen noch mal ca. 200 hm auf die Hohen Rossfelder auf. Von hier gings einigermaßen gut zur Priesbergalm und weiter zur Königsbachalm. Von hier meist Schi tragend auf und ab zurück nach Hinterbrand.
Insgesamt:
Tag 1: 3 1/4 Stunden, 1000 hm Aufstieg
Tag 2: 4 1/2 Stunden, 1100 hm Aufstieg, 1600 hm Abfahrt
2012_03_22_KleineReibn

Dienstag, März 20, 2012

Pirchkogel - 20.03.2012

Nach dem schlechten Wetter der letzten Tage hatten wir heute blauen Himmel und Sonnenschein. Von  Kühtai gings durchs Schigebiet (die Pisten so gut wie möglich meident) zur Bergstation des Kaiserlifts (500 hm, 1 1/2 Stunden). Karin ließ ich weiter zum Pirchkogel gehen, während ich noch zur Grießkogelscharte (2586 m) aufstieg. Die Abfahrt war ein Traum, die zweite Spur und teilweise Pulver! Für den 200 hm Umweg benötigte ich 30 Minuten, was für Karin genug Vorsprung war, um kurz vor mir auf dem Pirchkogel (2828 m) zu kommen. Die restlichen 400 hm riss ich in 40 Minuten herunter. Damit blieben wir genau in der Zeit der Tourenbeschreibung. Vom Parkplatz Hohe Mut Bahn sind es 900 hm (mit Grießkogelscharte 1100 hm) in 2 1/2 Stunden. Mein neuer Schi (der Austauschschi den mir Dynafit nach meinem Bindungsbruch vor zwei Wochen geschickt hat) ist echt super, besser als der Alte (jetzt Guide XL, davor Mustagh Ata, etwas schwerer aber auch viel verwindungssteifer).
2012_03_20_Pirchkogel

Sonntag, März 18, 2012

Rif. Casati und Suldenspitze - 17./18.03.2012

Mit Claudi und Peter wollten wir eigentlich eine nette sonnige Runde in der Ortlergruppe gehen (Cevedale, Königsspitze). Vielleicht sollte man manchmal auf den Wetterbericht hören! Samstag gings relativ spät von Sulden zum Rifugio Casati. Über den Eisseepass gings noch ganz gut, kurz unter der Hütte standen wir dann im Whiteout. Wir benötigten für die 750 hm etwa 2 3/4 Stunden. Am Sonntag war das Wetter leider noch schlechter als vorhergesagt, so konnten wir nicht mal zum Cevedale rüber. Mit zwei anderen Paaren stiegen wir zur Suldenspitze (3387 m) auf, um auf der anderen Seite wieder nach Sulden abzufahren (↑ 150 hm, 30 Minuten; ↓ 1500 hm, 1 Stunde). Bruchharsch und Nebel machte die Abfahrt gar nicht sooo schön. Gemeinerweise war das Wetter nordseitig richtig gut als wir zu Vroni und Moschti fuhren, um den angebrochenen Tag mit ihnen zu verbringen.
2012_03_17_Suldenspitze

Sonntag, März 11, 2012

Alpbacher Sonnjoch - 10.03.2012

Endlich wieder Zeit einen weiteren Teil unseres Rätsels zu lösen. Nachdem wir fast ausgeschlafen hatten gings um 9 Uhr von Inneralpbach los. Bis zur Faulbaumgartenalm gings der Rodelbahn entlang (1 1/4 Stunden, 350 hm). Von dort aus aufs Steinbergjoch (1 Stunde 25 Minuten, 450 hm). Karin war schon ein wenig fertig, deshalb blieb sie hier zurück, während ich noch aufs Sonnjoch stieg (40 Minuten, 350 hm). Die Aussicht war ein Traum. Das Gipfelbuch war gefroren und ließ sich gar nicht so leicht aufschlagen, das Rätsel hab ich dann doch gefunden (oder eben auch nicht, danke Kathi und Hannes). Die südseitige Abfahrt zur Karin war ein traumhafter Firn und vom Sattel abwärts (nordseitig) hatten wir super Pulver. Sogar meine alten Schi machten bei diesen Bedingungen Spaß (trotzdem hoffe ich, dass Dynafit meine Tauschschi nächste Woche liefert). Eine schöne (entfernungsmäßig relativ lange, ca 8 km bei 1150 hm, 4 Stunden rauf und runter) Tour bei perfektem Wetter.
2012_03_10_Sonnjoch

Montag, März 05, 2012

Wildspitze Nordwand - 03.03.2012

Wie vor 2 Jahren verbachten wir das Wochenende mit Karins Arbeitskollegen im Pitztal. Dieses Mal nutzten wir gleich Samstag das gute Wetter für die Wildspitze. Bei Sonnenschein gings in 1 1/2 Stunden unter die Nordwand. Im Gegensatz zum Normalweg, waren wir hier ganz alleine (nur zwei Jungs überholten uns und machten die Wand direkt vor uns). Die Wand selbst war überraschend blank. So konnte ich Karin gut ans Seil nehmen und Sicherungen legen. Karin merkte die für sie ungewohnte Belastung ziemlich stark und so war sie recht fertig als wir 1 3/4 Stunden später am Nordgipfel standen (insgesamt 3 3/4 Stunden, 700 hm). 10 Minuten brauchten wir auf den Südgipfel und weitere 10 Minuten zum Schidepot. Die Abfahrt unter das Mittelbergjoch war viel zu schnell vorbei (15 Minuten) und in weiteren 15 Minuten gings wieder die 100 hm zurück ins Schigebiet. Bei der Abfahrt zum Notentleerungsweg brach mir dann die Bindung, zum Glück noch im Schigebiet, so konnte ich die Gletscherbahn ins Tal nehmen.
Sonntag waren wir noch am Riffelsee Schifahren und Montag stand der Schitag mit dem WKM (in Werfenweng) auf dem Programm.
2012_03_04_WildspitzeNord

Donnerstag, März 01, 2012

Rotspitz Ski+Climb - 01.03.2012

Die erste Tour im Blog war mit den Schiern zum Rotspitz und dann kletternd auf den Gipfel. Damals hats nicht funktioniert, knapp ein Jahr später wieder nicht. Und dann warteten Tommi und ich 3 Jahre: genug Schnee um die Latschen zu überdecken und Sonne damit es warm genug war, damit wir nicht wieder erfrieren.
Heute gings in 2 1/2 Stunden (1000 hm) zur Südwand des Rotspitz. Zuerst kletterten wir über den Mitteldurchstieg auf den Gipfel, nach dem Abseilen dann noch über die Alte Südwand. Beide Routen sind super abgesichert und nicht schwerer als 4+/5-, einfach Plaisierklettern! Die Abfahrt war dann etwas sulzig und vor allem durch den Wald eher ein Krampf. Trotzdem ein super Tag, da hat sich der Urlaub wieder ausgezahlt.
2012_03_01_Rotspitz

Montag, Februar 27, 2012

Skifahren Grindelwald - 25.02.2012

Dieses Wochenende besuchten wir Corinna in Bern und fuhren mit ihr am Samstag nach Grindelwald. Das Skigebiet Grindelwald First ist ganz nett, leider spielte das Wetter nicht ganz mit. Auf dem Heimweg gabs dann noch super Apfelkuchen bei Dani in Interlaken. Sonntag ließen wir uns Bern zeigen und machten einen gemütlichen Tag (das Wetter war immer noch eher bescheiden). Ein Wochenende zum Ausruhen, danke Corinna und Dani, wir kommen bald wieder.
2012_02_25_GrindelwaldFirst

Donnerstag, Februar 23, 2012

Nachtschitour Wallberg - 22.02.2012

Und schon wieder der Wallberg. Nach dem Krankheitswochenende endlich wieder Bewegung, mit Hannes in 1 Stunde 50 Minuten. Die Abfahrt war überraschend gut.
2012_02_22_Wallberg

Dienstag, Februar 14, 2012

Pitztal - 11./12.02.2012

Alle Jahre wieder gabs ein Schiwochenende mit den Kletterern. So wie letztes Jahr im Pitztal. Leider war der Schnee im Gegensatz zu den letzten Jahren recht schlecht. Stark verfrachtet, nur in wenigen Mulden und Rinnen gut, der Rest ein nicht tragfähiger Windharschdeckel. Dafür super Bedingungen auf den Pisten und keine Leute unterwegs. Peter, Andi und ich stiegen am Nachmittag noch zum Mittagskogel auf (300hm, 1 Stunde). Von diesem fuhren wir die Nordrinnen bis zum Notweg ab. Nicht einfach zu finden, steil und felsdurchsetzt, also kein wirklicher Spaß, denn auch hier war der Schnee alles andere als gut.
2012_02_11_Mittagskogel
Sonntag stiegen wir dann bei bestem Wetter übers Mittelbergjoch Richtung Wildspitze Nordwand auf. Kurz unter dem oberen Gletscherbecken (300hm, 45 Minuten) zog es zu und wir standen, wie schon vor 2 Jahren, im Nebel und Schneesturm. Die Entscheidung zur Umkehr war schnell gefallen und so fuhren wir über das Taschachtal ab (1 ½ Stunden, 1700hm).
2012_02_12_WildspitzeNord
Insgesamt zwar ein tourentechnisch unbefriedigendes Wochenende aber trotzdem sehr nett mit der ganzen Gruppe wieder was zu unternehmen.

Montag, Februar 06, 2012

Heiß auf Eis, oder eiskalt im Salzburgerland - 04./05.02.2012


Mein Wecker ist ein Arschloch! Vor allem um 4 Uhr Früh an einem Samstag. Nach einem Stopp bei Jaro, waren wir wegen dem frühen Aufstehen, dann aber schon um kurz vor 8 Uhr in Sportgastein. Unseren Plan Mordor (WI5) im Anlauftal zu machen verwarfen wir wegen der beißenden Kälte. Bei -20,5°C starteten wir zum Highlander (WI6/M8/A2/3). Der Zustieg zog sich dann etwas (nicht 1 Stunde wie im Führer sondern 2, aber vielleicht waren auch wir nur so langsam (ca. 500 hm)). Im Highlander läuft ja immer das Wasser, aber vor allem bei diesen Temperaturen ist der Fall definitiv sehenswert. In der Säulenlänge wird man im Moment ganz schön geduscht. Wir kletterten Magic Mushrooms (WI6/M6+/7) mit ein paar Varianten. Am Abend machten wir noch einen Abstecher ins Anlauftal, um zu den Fällen hoch zu sehen und weiter gings nach Kaprun. Die Nacht im Auto war dann lauschig warm, bei -15°C (ganz im Ernst, hab schon lange nicht mehr so viel Schlaf bekommen und gefroren hab ich kein bisschen). Sonntag stand dann Mixed-Klettern in der Thunklamm am Programm. Ein geniales Gebiet. Relax (WI5) war die einzige Eislinie die wir machten. Im Vacuum des Vertrauens (M7) fand ich persönlich die schönste Tour des Tages. Traumsprung (WI5+) hat im Moment keine Säule und dürfte daher etwa bei M6 einschlagen (die Bewegungen im Fels sind zwar athletisch aber nicht so schwer wenn man es Mal raus hat). Frohe Alles (M7+) war dann noch der lustige Abschluss neben dem Traumsprung. Vor dem nach Hause fahren seilte Jaro dann noch über Electric Avenue (M8) ab um diese auszuchecken, wirklich hartes Ding. Super Wochenende, ganz ohne Erfrierungen auch wenns zwischenzeitlich etwas frisch war. Und ich alter Hasenfuß hatte viel Toprope für meine Nerven.
2012_02_05_Gasteinertal

Dienstag, Januar 31, 2012

Klettern/Schifahren/ISPO - 27.-29.01.2012

Dieses Wochenende besuchte uns Corinna (die wir am Imja Tse kennen gelernt hatten). Freitag zeigte ich ihr das HG (wobei ich eigentlich nur Belay Bunny machte, doch noch etwas fertig vom Vortag). Samstag dann bei etwas schlechter Sicht Schifahren in Hochfügen und Sonntag dann auf die ISPO. ISPO war wieder mal ziemlich genial. Wieder viele "alte" Bekannte getroffen, ein Autogramm von Eun-sun Oh geholt, mich an die Reefgirls geschmiegt und abschließend wieder viel Bier getrunken. Ein nahezu perfekter Tag.
2012_01_29_ISPOusw

Freitag, Januar 27, 2012

Lisener (Lüsener) Fernerkogel - 26.01.2012


Nach einer kurzen Nacht, starteten wir (Tommi und ich) um 6 Uhr in München (eigentlich 1/2 6 Uhr, aber der Herr Hairer hat ja seine Felle zu Hause vergessen). In Lüsens gings dann bei -12°C los, immer schön den Lüsener Fernerkogel vor Augen. Die Hängenden Gärten schaun traurig aus, wer da was machen will sollte gut Drytoolen können (wie es Benedikt Purner an dem Tag auch bewiesen hat). Vor uns eine Dreiergruppe die für uns bis zum Lisener Ferner spurte. Ein einzelner Schitourengeher drehte nach der Engstelle um, weil er sich die Schi nicht kaputt machen wolle (ok, es war ein wenig abgeweht und daher die Platten und Steine nur wenig überdeckt). Die oberen Hänge wiesen dann aber schöner Pulver auf. Nach 3 1/2 Stunden (1250 hm, heute waren wir nicht die Schnellsten) zweigten wir unter der Plattenwand ab (die drei Anderen gingen auf die Lisener Spitze) und die weiteren 350 hm hieß es selbst spuren (1 3/4 Stunden). Tommi war schon etwas fertig deshalb blieb er an der Scharte zwischen Rotgratspitz und Lüsener Fernerkogel zurück während ich noch die letzten 100 hm in leichter Blockkletterei und tiefem Stapfen hinter mich brachte (1/2 Stunde). Ein grandioser Aus- und Fernblick belohnte mich am Gipfel. 15 Minuten später fellte ich beim Tommi ab und wir fuhren über den etwas harschigen Rotgratferner zur Sulzrinne. Die war einfach ein Traum. Richtig unangenehm war dafür das Queren der Schliffplatten des Lisener Ferners. Die unzureichende Überdeckung und Verfestigung (5 cm Pulver auf Fels bzw. Eis) wurde mir dann auch zum Verhängnis. Einmal ausgerutscht konnte ich nur warten bis ich in einer eingewehten Grube wieder stoppte. Zum Glück hatte ich meinen Helm auf, so gibts nur ein paar blaue Flecken. Beim anschließenden Schi suchen, wären Steigeisen ganz nett gewesen. Die restliche Abfahrt war dann etwas verkrampft und vom Sturz geprägt, wobei auch im unteren Teil noch zwei unglaublich schöne Pulverhänge dabei waren. Die Langlaufloipe zurück zum Auto und dann ein Schnitzel im Gasthof Lüsens. Einfach ein Traumtag, da reut auch kein Urlaubstag, ⇅ 1700hm, Geh/Fahrzeit: 7 1/4 Stunden.
2012_01_26_LisenerFernerkogel

Mittwoch, Januar 25, 2012

Nachtschitour Wallberg - 25.01.2012

Eigentlich wollten wir (Peter, Tommi, Hannes und ich) auf den Hirschberg. Nach mehrmaligem an der Abzweigung Point vorbeifahren wurden wir dann am Parkplatz der Hirschberglifte verjagt. Also wieder Mal auf den Wallberg, da gibts zumindest keinen Stress. Tommi und ich ließen es ruhig angehen, da wir Donnerstag noch eine kleine Tour geplant hatten. Die 1000 hm gingen wieder in 1:40 Stunden und wir waren wieder die Einzigen am Gipfel. Bei der Abfahrt begegneten wir noch einer sicher 6-10 köpfigen Gruppe.
2012_01_25_WallbergNachtschitour

Sonntag, Januar 22, 2012

Dreimal Götschen und einmal Hirscheck - 20.-22.01.2012

Am späten Freitag Nachmittag gings noch schnell von Bischofswiesen auf den Götschen (1 1/4 Stunden, 700 hm) und im starken Schneetreiben, bei super Neuschnee wieder runter (25 Minuten).
Von Freitag auf Samstag schneite es durch und so erledigte sich unser Plan für eine "richtige" Schitour. Auch bei LWS 4 kann man aufs Hirscheck und wenn man von der Ramsau startet macht man immerhin 770 hm (1 1/2 Stunden). Es geht erst über flache, offene Hänge und dann teilweise entlang der Rodelbahn und durch den Wald hinauf. Die Abfahrt war ein Traum, fast schon zu viel Pulver. Am Heimweg stoppten wir noch am Götschen und nahmen die 450 hm (55 Minuten) vom Parkplatz mit. Wir wählten dabei einen Aufstieg durch den Wald, bei dem man überraschend alleine ist. Die Abfahrt nach BW war nicht mehr ganz so gut wie Freitags und leider begann es unten schon zu regnen. Als ich das Auto am Götschen holte schüttete es wie aus Kübeln.
Die Nacht auf Sonntag hatte es durchgeschüttet und auch am Vormittag sah es nicht besser aus. Also lange Schlafen und dann nochmal auf den Götschen (diesmal alleine). Die 700 hm schaffte ich in 55 Minuten, 4 Minuten abfellen und Schuhe zumachen und 12 Minuten abfahren. 1 Stunde 11 Minuten nach dem Start stand ich wieder vor der Haustür, relativ nass weil es ganz schön geregnet hatte. Trotz bescheidenem Wetter ein Wochenende mit 2600 hm, es könnte schlimmer sein.
2012_01_21_GoetschenHirscheck

Sonntag, Januar 15, 2012

Seekarkreuz von Lengries - 15.01.2012

Nach einem schönen Abend bei Kathrin und Marc gings heute gemütlich Richtung Seekarkreuz. So starteten wir erst um 10 Uhr. Nach 1 Stunde 50 Minuten (650 hm) erreichten wir die Lenggrieser Hütte. Da Fabian und Marc außen herum gegangen waren, nutzte ich die Wartezeit auf die Beiden und stieg den Grasleitenkopf hinter der Hütte auf, um die erste Spur herunter zu ziehen (20 Min., 100 hm). In weiteren 50 Minuten erreichten wir den Gipfel des Seekarkreuzes (300 hm). Karin und ich machten nicht lange Pause sondern fuhren den wunderschönen Osthang zur Rauhalm ab und legten dort eine Pause ein. Nun konnten wir uns entscheiden wohin es weiter gehen sollte. Entweder zum Schönberg oder nochmal aufs Seekarkreuz und eine Abfahrt hinunter zur Lenggrieser Hütte. Kathrin hatte uns erzählt, dass die Abfahrt vom Schönberg nicht sonderlich spektakulär ist. 30 Minuten später standen wir wieder am Seekarkreuz (250 hm) und fellten schon zum dritten Mal ab. Der Hang hinunter zur Hütte war genau so traumhaft wie beim Aufstieg gedacht und so tröstete dies auch über die anfänglich sehr beschissene Abfahrt nach Lenggries hinweg. Wenn man das ganze Flachstück am Forstweg hinter sich hat gehts relativ schön durch den Wald. Nach 4 Stunden 40 Minuten Geh-/Fahrzeit und 1300 hm rauf und runter kamen wir wieder am Auto an. Liebe Leute es war ein Traum mit euch, immer wieder gerne.
2012_01_15_Seekarkreuz

Donnerstag, Januar 12, 2012

Nachtschitour Wallberg die Zweite - 11.01.2012


Nachtschitour mit den Jungs, wieder mal Wallberg. Die knapp 1000 hm rannten wir diesmal in 1 Stunde 40 Minuten hinauf. Die Bedingungen zum Fahren waren ganz nett, wobei sich mein neuer Schi auch in Bruchharsch ganz wohl fühlt. Der Abschluss war dann ein Bier im Bräustüberl, Jungs es war mir ein Volksfest!
2012_01_12_WallbergJungs