Montag, Juni 29, 2015

Bustour Teil 8 - Rumänien (Dobrudscha) - 23.-29.06.2015

Von Odessa fuhren wir in einem Rutsch durch die Süd-Ost-Ukraine und ein kleines Stück Moldawien zurück nach Rumänien bei Galaţi. Die 350 km und zwei Grenzübertritte waren definitiv das anstrengendste Erlebnis unseres Urlaubs. Die M15 in der Ukraine und die M3 in Moldawien (E87 und E584) haben nicht mal die Bezeichnung Feldweg verdient. Auf weiten Teilen gibt es neben der eigentlichen (Asphalt-) Straße Sandpisten im Feld, die besser zu fahren sind. Schlaglöcher ließen uns manche Stellen nur im Schritttempo passieren. Der Grenzübergang Ukraine/Moldawien bei Vynohradivka/Vulcăneşti war sehr schnell und einfach zu bewältigen (wir waren der einzige PKW), die Grenze Moldawien/Rumänien bei Giurgiuleşti/Galaţi dauerte da schon wegen Blockabfertigung etwas länger. Und so waren wir bei Abenddämmerung wieder in der EU und suchten uns einen Platz für die Nacht kurz vor Brăila. Der Lacu Sărat südlich von Brăila war dann weniger lecker, total dreckig und stinkend und unserer Meinung nach nicht sehenswert. Also gings schnell weiter mit der Fähre über die Donau und ins Donaudelta vorbei am Măcin-Gebirge mit seinen Granitklettergebieten. Von Murighiol aus fuhren wir mit einem Boot ins Delta und bewunderten die Artenvielfalt. Nächstes Ziel war Cheia (Cheile Dobrogei) eine Kalkstein „Schlucht“ etwa 45 km östlich von Constanţa. Beim Campen direkt unter den Felsen erwischte uns ein Gewitter, endlich Regen, der erste seit fast 3 Wochen. Wir waren richtig froh über die Abkühlung. Beim Sightseeing in Constanţa brannte die Sonne dann aber schon wieder unerbittlich herunter und so waren wir ziemlich froh als wir kurz vor der bulgarischen Grenze im kleinen Ort 2 Mai (gesprochen: Doimai) einen Campingplatz direkt am Meer fanden und uns im Meer abkühlen konnten. Der Campingplatz ist eigentlich nur ein Sandstrandabschnitt an dem man sein Zelt/Wohnwagen aufbaut wie es einem gefällt, oder wie wir soweit es geht mit dem Auto in den losen Sand fährt. Hier hatten wir richtig nette Nachbarn, mit denen wir an unserem Rumänienabschlussabend noch Grillten.

Zusammenfassend ist Rumänien einfach ein tolles, vielfältiges Land in das wir sicher wieder reisen werden.
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Sonntag, Juni 21, 2015

Bustour Teil 7 - Republik Moldau und Odessa - 17.-22.06.2015

Von Grenzkontrollen und der Hotelsuche. Unser Plan die letzte Nacht noch nahe der Rumänisch-Moldawischen Grenze zu übernachten, stellte sich als schlechter umzusetzen heraus als gedacht. Der größte Teil des Landes sind Weiden und Felder, in die wir uns nicht stellen wollten und die lauschigen Plätzchen sind zu nahe an der Grenze, so dass wir gleich zweimal von Grenzstreifen kontrolliert wurden. So entschieden wir uns doch sofort in Moldawien in einem Hotel zu übernachten und stellten uns in die Schlange an der Grenze bei Albiţa. Definitiv eine andere Sache mit dem eigenen Auto eine EU-Außengrenze zu durchqueren, als das ganze Brimborium an einem Flughafen durchzumachen. Trotz meines inzwischen ganz stattlichen Bartes wurden wir nach Moldawien reingelassen und so suchten wir uns ein Hotel am Weg, um am nächsten Tag nach Orheiul Vechi weiterzufahren. Orheiul Vechi ist die Wiege der moldawischen Zivilisation und es gibt neben dem sehr ursprünglichen Dorf Butuceni noch ein Höhlenkloster zu sehen. Einen Tag verbrachten wir in der Hauptstadt Moldawiens, Chișinău, um dann in die Ukraine, besser gesagt nach Odessa aufzubrechen. Die Ukraine stellte uns vor die nächste Schwierigkeit, Kyrillisch. Zum Glück funktionierte unser Navi in der Ukraine wieder tadellos (im Gegensatz zu Moldawien) und so fanden wir unser Hotel im Zentrum Odessas. Einen Grenzübergang von Moldau in die Ukraine zu finden der nicht durch Transnistrien (abtrünnige Region Moldawiens) führt, war allerdings trotzdem nicht ohne Recherche möglich. Der Grenzübergang Palanka/Mayaky (von Chișinău aus R2-R30-R52) ging aber problemlos. Ein kleiner Rundgang am Nachmittag zeigte uns, dass wir nur wenige Gehminuten von allen Innenstadtsehenswürdigkeiten entfernt wohnten. Odessa ist die bis jetzt schönste Stadt unserer Reise. Die Innenstadt lädt zum Flanieren zwischen gut erhaltenen/restaurierten historischen Gebäuden und trendigen Boutiquen und Cafes und am Stadtstrand kann man sich unter den ganzen Ukrainern brutzeln lassen oder im überraschend sauberen Schwarzen Meer baden. Erst eine Kundgebung von „Soldatenmüttern“ zeigte, dass wir in einem Land mit Bürgerkrieg sind und 700 km von hier gekämpft wird.

Morgen wird es entlang der Küste wieder nach Rumänien gehen und dort dann ins Donaudelta. Wir freuen uns schon wieder auf die Nächte in unserem Bus, wenn die Hotels auch nicht schlecht waren, ist das eigene Hochdach halt immer noch das beste ;)
2015_06_17-22_Moldau+Odessa

Donnerstag, Juni 18, 2015

Bustour Teil 6 - Rumänien (Südkarpaten und Moldau) - 10.-17.06.2015

Dieser Abschnitt brachte uns die krassesten Gegensätze bis jetzt! Die schlechtesten Schotter/Schlammpisten und eine neue Autobahn (zweispurig mit Seitenstreifen!), Sibiu bzw. Brașov und kleine, arme Dörfer im Hinterland von Buzau. Aber alles der Reihe nach. Von Turda fuhren wir nach Süden an den Rand der Südkarpaten in die schöne Stadt Sibiu (Hermannstadt). Diese war 2007 europäische Kulturhauptstadt und aus diesem Grund ist sie ziemlich aufgehübscht. Die Fahrtstrecke nach Sibiu bescherte uns auch ein paar Kilometer des neuen Transilvania Highways, ziemlich langweilig so eine Autobahn wie in Deutschland ;). Auf einem Campingplatz südlich von Sibiu lernten wir Hubert aus Schongau kennen, der Hilfsgüter für ein Kinderheim her gebracht hatte, und verbrachten einen sehr netten und lustigen Abend mit ihm. Unser nächster Stopp war Bran, südlich von Brașov (Kronstadt), mit dem wohl bekanntesten Schloss/Burg Rumäniens. Die Törzburg wurde in unzähligen Vampirfilmen als Kulisse „missbraucht“ und ist der Inbegriff eines transsilvanischen Karpatenschlosses. Bran nutzten wir auch als Ausgangspunkt für einen Besuch in Brașov. Dort fuhren wir mit der Seilbahn auch den Hausberg Tampa und genossen den atemberaubenden Ausblick auf die Stadt. Den gleichnamigen Kletterfelsen fanden wir aufgrund einer falschen Abzweigung beim Abstieg leider nicht. Müsste aber wirklich nett sein, direkt über der Stadt. Nach einem Rundgang und einem Essen besuchten wir noch die Pietret lui Solomoni (Salomonsfelden) im Südwesten der Stadt. Auch ein sehr nettes Gebiet, nur am Wochenede wegen dem Picknickplatz am Fuße der Felsen eher nicht zu empfehlen. Bei einer Runde in der Umgebung von Brașov suchten wir uns noch die Cheile Râşnoavei (Rosenauklamm), in die wir nicht ganz hinein fuhren weil Eintritt verlangt wird und das Gebiet Belvedere das wir nicht fanden, weil der Abzweig zur Cabana Belvedere anders als im Führer beschrieben nicht angeschrieben ist. In Prejmer besuchten wir die größte und besterhaltenste Wehrkirche in Siebenbürgen und über den Pasul Bratocea durchquerten wir ein letztes Mal die Karpaten. Am Pass konnte man zum Ciucaş (Krähenstein), Konglomerattürme wie in Meteora, sehen. Unser nächstes Ziel waren die Vulcanii Noroiosi (Schlammvulkane) in der Region Buzau. Kleine Schlamm spuckende Vulkane in einer Mondlandschaft eingebettet in die grünen Hügeln der Vorkarpaten. Ganz in der Nähe befinden sich die Babeles del Ulmet, Errosionsformationen auf einem Hügelkamm. Die Fahrt dorthin stellte sich als sehr abenteuerlich heraus und wir waren zum ersten Mal wirklich froh um unseren Allrad. In dem kleinen Nest Ulmet musste sich unser Besuch schnell herumgesprochen haben, weil Florin und Gheorghian mit ihren Hunden bei uns vorbei schauten und uns zu den Babeles führten. Ihr Redefluss lies sich auch durch die Tatsache, dass wir kein Wort von dem was sie sagten verstanden (und sie auch kein Wort von dem, das wir sagten) stoppen. So war die kleine Wanderung aber im Handumdrehen vorüber und die beiden aßen mit uns zusammen ihre ersten Kiwis (die ihnen sichtlich schmeckten). Für die Weiterfahrt kühlte es endlich ein wenig ab und so war der erste Fahrtag in Richtung Republik Moldau ganz angenehm und wir fanden auch prompt einen sehr netten Platz zum Campen am Ufer des Siret. Wie es jetzt weiter geht wird sich zeigen.
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Mittwoch, Juni 10, 2015

Bustour Teil 5 - Rumänien (Moldau und Transsilvanien) - 03.-09.06.2015

Nach unserem Stopp auf dem Campingplatz in Fundu Moldovei, waren wir froh wieder auf Tour zu sein. Der Campingplatz war zwar sehr nett, aber auch austauschbar, man hätte genau so gut in Österreich auf einem Campingplatz sein können und sich mit den Wohnmobil fahrenden Rentnern unterhalten können wie gefährlich dieses Land doch sei. Unser Weg führte uns nach Sucevița und Moldovița, die schönsten Moldauklöster. Leider gabs schon seit ein paar Tagen immer nachmittags ein Riesengewitter, aber es trocknete auch immer bis zur Nacht. Den Abend und die Nacht verbrachten wir auf einem Rastplatz an der Rarău-Straße, die beste Nacht in diesem Urlaub! Gleich nach dem Frühstück gingen wir zur Aussichtsplattform am Parete Soimului und kletterten am Paretele Cotetului (Kids Land 4+, im Toprope: Traiasca Berea! 6+, Gaura Neagra 6 A0 / 7+). Der Kalk in Rarău macht definitv Lust auf eine Wiederholung, wenn die Kinder größer sind und wir was Alpines hier machen können. Weiter gings nach Sihla, wo wir uns das Mönchskloster in den Bergen ansahen, bevor wir den Sandstein des Bouldergebiets antesteten. Am Anfang des Nationalparks (etwa 1 km nach dem Kloster Agapia) lud uns ein Rastplatz am Bächlein zum Campen ein. Die Zufahrt zum Bouldergebiet ist über eine gute Forststraße. Vom Campingplatz sind es genau 6,8 km bis zum Abzweig zum Kloster Sihla, dort parkt man am besten. Das Gebiet ist rechts der Zufahrtsstraße zum Kloster und ein Teil der Blöcke ist nicht nur geputzt sondern auch markiert mit Nummer und Pfeil. Es gibt an vielen Blöcken Begehungsspuren und noch viel Potenzial um zu putzen. Am Campingplatz waren wir ausnahmsweise nicht alleine, Constantin und seine Frau Kristin mit ihrem Wohnwagen machen hier Urlaub. Und mit ihnen tranken wir nach dem Bouldern Wein und aßen zusammen zu Abend.
Unsere weitere Reise führte uns über den Lacul Izvoru Muntelui (größter Stausee Rumäniens) in die Bicaz-Klamm (Cheile Bicazului) und zum Lacul Roșu. Dort stellten wir unser Lager an einem sehr rudimentären, privaten Camping auf und umrundeten den See als Abendspaziergang (1½ Stunden, 80 hm, Paul ist fast alles selbst gelaufen). Am nächsten Tag wanderten wir den gelben Dreieck Weg, wo wir auf einer Weide auf einem Sattel Rast machten (1¼ Stunden, 130 hm) und durch den Wald zur Schluchtstraße (zum engen Durchschlupf am Ende der Schlucht) abstiegen (½ Stunde). Von dort folgten wir dem roten Dreieck Weg durch eine enge Schlucht, wieder zu Weiden auf einen Sattel (1¾ Stunde, 470 hm) und weiter dem roten Punkt Weg über Almen bis zur Abzweigung eines Forstwegs (1 Stunde, 150 hm) der uns ins Tal brachte. Wir verhauten uns in der Richtung und ein paar Waldarbeiter zeigten uns die richtige Richtung (¾ Stunde, 30 hm) (ich glaube aber immer noch, dass wir eigentlich richtig waren, nur wäre dies kein markierter Weg gewesen). Also folgten wir dem Bach bis zur Schluchtstraße (40 Minuten) und dieser folgten wir zurück zum Lacul Roșu ( ¾ Stunde, 70 hm) und nach leckerem Langos zurück zum Camping am Südende des Sees (20 Minuten, 20 hm). Eine lange, anstrengende und heiße Wanderung (7 Stunden, 870 hm). Den folgenden Tag ließen wir etwas ruhiger angehen und wir starteten am „Roten Sattel“ den Weiß-Gelb-Weißen Weg in die Schlucht. Man muss zuerst ins Tal und den Bach überqueren, um dann über Weiden und Almen aufzusteigen und einen Berg zu umrunden und wieder in die Schlucht abzusteigen (2½ Stunden, ↑170 hm, ↓410 hm). Dort tollten die Kinder am Bach herum, bevor wir über die Schluchtstraße (vorbei an Kletterern in der Tour Tr. Fisura Neagră (5b)) zum Endpunkt des gelben Dreieck Wegs (¼ Stunde, 90 hm) und über diesen Weg zurück zum Auto (¾ Stunde, 140 hm) gelangten. Am See versuchte ich mich an einem überhängenden Felsen noch im DWS, was aber aufgrund des verwitterten Felsens und meinem Unvermögen den Schwierigkeitsgrad zu klettern eher in Schwimmen ausartete. Allerdings war das Bad nach fünf Wildcamptagen eine willkommene Erfrischung und Reinigung. Generell ist zu sagen, dass die Weg an Stellen wo Verirren unmöglich ist sehr gut markiert sind, leider fehlen die Markierungen meist an Abzweigungen oder unübersichtlichen Stellen. Mit dem ein oder anderen Verhauer muss man also rechnen.
Das nächste Gebiet das wir uns ansehen wollten, ist die Schlucht von Turda (Cheile Turzii) in den Westkarpaten. Am Eingang der Schlucht gibt es neben ein paar Souvenirständen eine nette Wiese neben dem Bach um zu kampieren. Die Schlucht, die unter Naturschutz steht, ist ausgesprochen schön. Auf einem leichten Wanderweg gelangt man in etwa einer Stunde durch die gesamte Schlucht und man kann dabei ohne Probleme zu allen Sportklettersektoren gelangen. Einige Klettereien gehen aber auch etwas weiter oben los und zu diesen muss man über schmale Steiglein aufsteigen. In der Mitte der Schlucht kann man auch Schwimmen und wir machten Pause, um mit Paul einen kleinen Damm zu bauen und um zu bouldern. Sehr schöne Kletterei, die vom Stil her an Finale Ligure erinnert.
Bei uns gehts jetzt weiter nach Sibiu und Brasov in die Südkarpaten.
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Montag, Juni 01, 2015

Bustour Teil 4 - Rumänien (Maramureș und südliche Bukowina) - 27.05.-02.06.2015

Von Mátrá fuhren wir über Debrecen nach Rumänien, um genau zu sein nach Carei, wo wir uns den Schlosspark ansahen und uns die erste „Wildcampnacht“ gaben, überraschend entspannt! Über Baia Mare, wo wir das Klettergebiet Limpedea suchten (im Moment ist es der Lagerplatz für eine Baustelle) gings auf den Pasul Gutâi um uns Creasta Cocoșului anzusehen. Das Gebiet ist definitiv mehr als einen Tag wert (auch wenn das Klettergebiet selbst nur 34 Routen hat). Der Zustieg ist mit 2 Stunden (450 hm nach 1½ Stunden und 225 hm gibt es einen sehr schönen Platz zum Zelten) relativ lange, die Routen sind zum Teil gut saniert und der verwitterte Andesit fühlt sich gut unter den Händen an. Eine Tour machte ich dann auch (Scoala1, 2+) und mit Paul kraxelte ich am einfachen Grat des „Hahnenkamm“ herum. Beim Abstieg besuchten wir noch den Hochofen des ehemaligen Bergbaus (1½ Stunden, 20 hm) und die ehemaligen Stollen (¾ Stunde, 50 hm). Beim Abstieg über die Weiden zum Hochofen hatte Karin eine unheimliche Begegnung mit einer Sau die ihre Ferkel verteidigt hat, mal was anderes als die Hirtenhunde hier. In der Grube dürfte es einen Schwelbrand geben, da aus den Bewetterungsstollen dichter Rauch dringt. Der Rückweg führte uns wieder über die Weiden (¾ Stunde, 160 hm) und durch den Wald zum Pasul Gutâi (½ Stunde, 20 hm). Am nächsten Tag fuhren wir über Bârsana (mit der höchsten Holzkirche der Maramureș) nach Vişeu de Sus und übernachteten bei der Mocânita (Wassertalbahn). Ein Traum für die Kinder.
Über den Pasul Prislop und der bis jetzt mit Abstand schlechtesten Straße, gings in die südliche Bukowina und zum ersten Mal in Rumänen auf einen Campingplatz. Zwar ist es schön mit heißer Dusche, aber vom Gefühl her könnte man auch in Norditalien sein. Unsere Wanderung und kleine Klettertour in Rarău (Kalkstein) brachte uns am Gipfel Szenenapplaus und am Bus angekommen ein heftiges Berggewitter. Morgen sehen wir uns die Moldauklöster (Sucevița und Moldovița) an und werden in Rarău übernachten, um dann Richtung Sihla (einem reinen Bouldergebiet) aufzubrechen. Mal sehen wann wir wieder Internet haben.
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Dienstag, Mai 26, 2015

Bustour Teil 3 - Ungarn - 18.-27.05.2015

Am Montag gings von Wien weiter über den Neusiedlersee (Strandbad Rust) zum Plattensee, genauer gesagt nach Balatonszepezd. Unser erstes Ziel war hier Kötenger (Sea of Stons) in Szentbékkàlla, ein kleines aber sehr feines Bouldergebiet auf einem Hügel. Die 5 boulderbaren Blöcke weisen etwa 20-30 Probleme auf, die eher im einfacheren Niveau (<fb6a) angesiedelt sind, trotzdem ist der Sandstein/Konglomerat und die Umgebung einen Besuch wert. Auf dem Heimweg fanden wir noch aus Zufall das Gebiet Hegyestü (von Tapolca kommend kurz vor der Ortseinfahrt von Zánka), ein alter Basaltsteinbruch der heute als geologisches Monument fungiert. Zum Bouldern ganz nett, fürs Klettern wahrscheinlich ein wenig brüchig. Mittwoch suchten wir das Bouldergebiet Dörgicse, das wir nach Nachfragen als das Steinerne-Tal in Dörgicse identifizierten. Das Steinerne-Tal liegt auf einem Hügel außerhalb von Dörgicse (Richtung Mencshely) auf dem ein Aussichtsturm gebaut worden ist und im Moment ein Lehrpfad gebaut wird. Wir konnten bis auf den Hügel fahren, aber nach Fertigstellung des Pfads wird man wahrscheinlich den neu angelegten Parkplatz am Fuß des Hügels (nördlich) nutzen müssen. Zum Bouldern ist es nicht lohnend, aber einen kleinen Spaziergang und die Aussicht ist einen Besuch wert. Am Heimweg besuchten wir noch ein Militärmuseum mit Jets, Hubschraubern und Panzern. Am Abend entlud sich dann die schwüle Luft in einem heftigen Gewitter und der Regen hängte sich nicht nur für die Nacht sondern auch die folgenden Tage fest. So kehrten wir dem Balaton den Rücken und fuhren weiter Richtung Budapest.
Auch Sightseeing in Budapest gestaltete sich als verregnet und so kam es zum ersten Mal auf der Reise zu einem kleinen „Lagerkoller“. Die Stimmung besserte sich aber zusammen mit dem Wetter in den Hügeln von Mátras. Der Campingplatz von Sástó, ist definitiv einer der nettesten und best ausgestatteten auf denen wir je waren und die Hügel sind einfach ein Traum. Klettern lässt es sich hier in einem Andesitklettergebiet, genannt Mátra in Mátrakeresztes, das zwei Felswände umfasst, Csòka-kö und Bárány-kö. Es gibt etwa 140 Routen in vor allem moderater Schwierigkeit und es ist perfekt abgesichert. Seil ließen wir im Auto und so gabs nur ein bisschen Bouldern bzw. „Free-Solo“ Klettern in leichten Touren.
In den Mátras Hills geht aber vor allem eines gut, nämlich wandern und das machten wir dann auch noch zwei Tage. Einen Tag wanderten wir durch Buchen- und Eichenwälder nach Mátrahaza (1¼ Stunden, 225 hm), wo wir uns Lángos schmecken ließen, bevor wir auf einem anderen Weg wieder zum See von Sástó zurück kehrten (1¾ Stunden, 50 hm) und dort noch auf den über 50 Meter hohen Aussichtsturm stiegen. Den anderen Tag stiegen wir in einer Runde zum Fernsehturm auf Kekestetö (1014 m), dem höchsten Punkt Ungarns, auf (2 ¾ Stunden, 600 hm). Zurück gings über eine Skipiste nach Mátrahaza (¾ Stunde) wo es heute leider keine Lángos gab und über den Oxygen Adrenalin Park zurück nach Sástó (1 Stunde, 50 hm). Es waren ein paar wirklich schöne Tage hier in den Hügeln und auch das Wetter hatte gut mitgespielt. Morgen kehren wir Ungarn den Rücken und werden weiter in den Norden Rumäniens fahren.
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Sonntag, Mai 17, 2015

Bustour Teil 2 - Wien - 10.-17.05.2015

Von Franken gings mit einem Zwischenstopp bei Kathrin, Matthias und Moritz in Straubing (und einem Besuch im Straubinger Zoo) und bei Conny, Matthias und Kathi in Passau (Passauer Maidult) auf den Semmering zu Josie und Otto. Nach unserer Ankunft unternahmen wir mit Otto einen Spaziergang zum 20-Schilling-Blick (1 Stunde, 100 hm) und zurück, eine wirklich nette kleine Wanderung, die Paul fast ganz alleine bewältigte.
Am Dienstag wanderten wir über den Rotberg (¾ Stunde, 200 hm) in die Kalte Rinne (½ Stunde) und zur Falkensteinhöhle (½ Stunde, 100 hm). Dort legten wir eine Pause ein und mit Paul erkundete ich den vorderen Teil der Höhle, bevor wir zum Gaiskirchlein (¼ Stunde, 90 hm) aufstiegen. Zurück gings über die Kalte Rinne bis zum Kalte Rinne Viadukt und über den Bahnwanderweg zurück zum Ausgangspunkt (1 Stunde, 140 hm). Zum Abschluss gabs am Mittwoch noch eine Wanderung zum 20-Schilling-Blick (¾ Stunde, 100 hm) und der Doppelreiter Aussichtswarte (¼ Stunde, 50 hm), ein schöner Abschluss bevor es ein heftiges Gewitter gab und wir nach Wien aufbrachen.
In Wien besuchten wir Angelika und Jörg mit den Kids und übers Wochenende Philipp (ich machte einen Abstecher nach Tirol zur Hochzeit von Gabi und Klaus). Karin besuchte mit Philipp und den Kindern Schönbrunn und zusammen gings am Sonntag noch zur WU und in den Prater. Auch ein sehr schöner Abschnitt unserer Reise, morgen gehts endlich richtig los... nach Ungarn.
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Samstag, Mai 09, 2015

Bustour Teil 1 - Franken - 01.-09.05.2015

Unsere Bustour startete ziemlich verregnet am 01. Mai auf dem Weg nach Franken. Unser erster Stopp war ein Besuch bei Evi und Uwe und den Kids. Ein sehr entspannter Abend/Tag mit den 4en. Unser weiterer Weg führte uns nach Velden zu Karins Tante. Dort wurden wir nicht nur umsorgt, wir konnten auch den Bus noch komplettieren und ich machte mit Paul und Anna eine Wanderung um Velden  (Bahnhof, Siedlung mit Pferden, Mühle, Kriegerdenkmal, Pferdekoppel und nach Hause, 1½ Stunden, 150 hm). Eine Nacht verbrachten wir am Campingplatz Bärenschlucht bei Pottenstein, wo wir gemeinsam eine Wanderung nach Hühnersloh (1½ Stunden, 100 hm) unternahmen und in Burggaillenreuth zu Mittag aßen und einen Verdauungsspaziergang zu den Schlossbergwänden machten. Zurück in Velden legten wir eine Bouldersession im Fietz-Parcour ein. Freitag jährte sich nicht nur das Kriegsende zum 70. Mal sondern auch der Geburtstag von Karins Mutter. Vormittag kletterten wir noch am Beach, wobei ich in Arielle (7+) ziemlich versagte und wir uns wieder aufs Bouldern beschränkten. Abends gabs dann eine sehr nette Geburtstagsfeier und am Samstag strichen wir die Segel um Richtung Passau und Wien aufzubrechen.
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Sonntag, April 26, 2015

Reisevorbereitungen - 25./26.04.2015

Mit riesen Schritten nähert sich unser Trip ans Schwarze Meer. Freitag gehts los und dieses Wochenende nutzten wir noch für die letzten Vorbereitungen. So gaben uns Johanna und ihr Mann Sergei hilfreiche Tipps für Rumänien, Moldawien und die Ukraine und wir luden den Bus voll. Erste Station wird jetzt vorerst Franken sein und dann Wien und nach der Hochzeit von Gabi gehts dann Mitte Mai nach Ungarn, Rumänien, weiter über Moldawien nach Odessa und am Schwarzen Meer nach Süden über Rumänien, Bulgarien nach Istanbul. Heim gehts dann über Bulgarien, Mazedonien ans Mittelmeer und zurück in die Alpen über Albanien, Montenegro, Bosnien, Kroatien und Slowenien. Eine große Runde, mal sehen wohin es uns in den 3 Monaten genau verschlagen wird und wo wir Klettern/Bouldern/Wandern. Wenn wir Internet haben gibts auch ein paar Fotos von unterwegs.
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Montag, April 20, 2015

Skitour Gabler - 19.04.2015

Saisonabschlusstour mit Hannes auf den Gabler (3263 m). Wir starteten um 6 Uhr in der Finkau und stiegen schnell zur Zittauerhütte und ein wenig weiter auf, wo wir in die Sonne kamen und uns erst mal ausziehen mussten (2½ Stunden, 1050 hm). Im Gegensatz zum letzten Mal als wir hier waren, hatten wir ausgezeichnetes Wetter und so stiegen wir diesmal zur Glatze auf (1½ Stunden, 750 hm). Einsamkeit sucht man auf dieser Tour vergeblich und so waren auf der Glatze schon ca. 20 andere Skitourengeher, wir waren aber die ersten, die den Aufstieg auf den Gipfel versuchten. Leider hatte ich meine Steigeisen vergessen und so musste ich die Steigeisen meines Vaters nehmen, welche nicht ganz auf meinen Schuh passen. Bei der durchaus anregenden Gratkletterei löste sich nun das Steigeisen mehrmals, sodass ich nach dem Aufschwung an der Plattenquerung aufgab und den Rückzug antrat. Hannes drehte etwas später, am direkt dahinter gelegenen Plattenaufschwung, um (etwa 20 Meter vor dem Gipfel). Ohne Steigeisen stieg ich wieder zur Glatze ab (¾ Stunde, 50 hm) und machte mich fertig für eine traumhafte Abfahrt. Bis zu unserer Abfahrt hatte es keiner der anderen (nur eine Handvoll hatte es überhaupt versucht) Gipfelaspiranten weiter als wir geschafft, ich weiß nicht ob heute überhaupt jemand am Gipfel gewesen ist. Hannes und ich fanden trotz etlicher anderer Abfahrer (heute waren sicher über 100 Skitourengeher am Gabler unterwegs), jede Menge unverspurten Pulver (½ Stunde). Im Kessel unter der Zittauerhütte machten wir ¼ Stunde Pause, genossen die Umgebung und füllten unsere leeren Oberschenkel wieder auf. Die restliche Abfahrt bis zur Finkau (½ Stunde) war dann nicht mehr spektakulär aber besser als gedacht und so endete eine geniale Saisonabschlussskitour (6 Stunden, 1850 hm) mit einem Tegernseer am Auto.
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Diese Wintersaison war mit 25 Skitouren und 26050 hm (2014: 8/7900 hm, 2015: 17/18150 hm) gar nicht schlecht, danke Karin für die viele freie Zeit.

Sonntag, April 12, 2015

Fontainebleau 03.-11.04.2015

Rechtzeitig für Bleau bekam unser Bus TÜV und Sommerreifen und so konnten wir dem Wintereinbruch in München in der Nacht von Gründonnerstag auf Karfreitag entfliehen. Die Fahrt verlief gut und das nass-kalte Wetter wich freundlichem Sonnenschein im Elsass. In der Ile-de-France herrschte leider auch Regenwetter und so schafften wir es nur noch unser Zelt aufzubauen bevor es zwei Tage durchregnete und wir den Carrefour dem Matsch am Campingplatz vorzogen.

Sonntag (Diplodocus): Endlich Sonne, ab zum Bouldern, in ein schnell trocknendes Gebiet, das kinderfreundlich ist, leichte Probleme zum Eingewöhnen hat und am besten noch wenig frequentiert ist. Wir verzichteten auf das wenig frequentiert und entschieden uns für Diplodocus. Trotz vieler Leute wars ein entspannter Tag an orangen und blauen Problemen.
Montag (Cul de Chien): Sobald es aufreißt wird es kalt! Dieser Wahrheit hatten wir eine ziemlich kalte Nacht zu verdanken, aber zumindest trocknet der Campingplatz langsam. Cul de Chien war gar nicht so voll wie gedacht und so konnten wir Corinna und Andi noch ein paar Bleau-Klassiker zeigen bevor sie nach Hause fahren mussten. Ich hatte Kindertag und Karin konnte mit den Mädels den schönen gelben Circuit machen.
Dienstag (Rocher aux Sabots): Ein weiteres kinderwagenfreundliches Gebiet in Trois Pignon ist Rocher aux Sabots, in dem ich vor Jahren Smash (fb 7b dyno) punkten konnte. Steffen, Vladi und ich spielten ein bisschen in Oblique (fb 7a) und bis auf den zweiten Zug, fühlte es sich auch ganz gut an. Nach ein paar Versuchen an Smash erinnerte ich mich auch wieder an die Absprungsequenz, nur mit dem Festhalten haperte es ein wenig. Am späten Nachmittag konnten wir noch Le Narine (fb 6a) im 2. bzw. 3. Versuch abhaken.
Mittwoch (Canch aux Mersiers): Da es für die Anderen Zeit für einen Pausetag war, zogen wir mit der Familie Bösl los. Im Gebiet in dem Paul aufstehen gelernt hat gibts für jeden was zu spielen! Für mich war wieder Kindertag angesagt, während Karin zuerst mit Peter, dann mit Claudi fast den ganzen gelben Circuit durchboulderte. Am Abend blieb für mich noch Zeit für ein paar Antestversuche in La Baleine (fb 7a+) und Chouchou Chèri (fb 6b) und ein wenig Anfassen von La Grande Marche (fb 7a+). Dort zeigte ich auch noch einer Gruppe Franzosen wie man Jeu de Jambes (fb 6a, Dachkante) macht (oder besser gesagt nur fast, aus dem Mantle rutschte ich leider raus, als ich fast draußen war).
Donnerstag (Petit Bois): Der bis jetzt heißeste Tag, außerdem eine Einladung zum Abendessen bei Laure und Patric, also benötigten wir ein schattiges Gebiet im Süden, Petit Bois ist dafür perfekt. Mit den Jungs machte ich ein paar Probleme aus dem blauen Circuit (nur dreckige Eier in diesem Gebiet!). Big Jim (fb 6c), La Baleine (fb 7a+) und Big Dragon (fb 8a) sah ich mir dieses Mal nicht mal mehr an. Der Abend bei Laure und Patric war dann sehr nett und vor allem Paul hatte riesig Spaß an den Temperaturen und dass er dadurch barfuß laufen durfte.
Freitag (Rocher du Potala): Nach unserer Rückkehr aus Lombreuil, frühstückten wir mit den Anderen und brachen zum Parkplatz in La Vaudouè auf, um in Rocher du Potala bouldern zu gehen. Das Gebiet hat einen sehr schönen orangen, blauen und roten Circuit. Karin durfte sich erst mit Peter vergnügen, später folgten Claudi und ich dem orangen Circuit und zusammen mit Vladi und Steffen versuchten wir vier uns in Deltoide (fb 6a) mit einer anderen Gruppe. Ein lustiges Problem (Sitzstart zu Rot 39), das Vladi und mir nach ein paar Versuchen gelang.
Samstag (Heimfahrt): Abreise und Regen, was will man mehr, hoffentlich ist das Wetter in der nächsten Woche halbwegs gut, um die ganze Ausrüstung zu trocknen und sauber zu bekommen.

Dieses Mal war es ein sehr entspanntes Bleau mit einer sehr entspannten Gruppe, da freuen wir uns schon auf nächstes Jahr.
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Sonntag, März 29, 2015

Galaun und Riederstein - 29.03.2015

Palmsonntagswanderung mit meinen Eltern und den Kindern von Rottach aus. Über die steile Rodelbahn gings auf die Galaun (¾ Stunde, 280 hm), wo wir uns Weißwürscht schmecken ließen. Nach der Stärkung gings noch das Steiglein auf den Riederstein (½ Stunde, 150 hm). Das Wetter war besser als gedacht und vorhergesagt und so kam sogar ein paar Mal die Sonne heraus. Der Abstieg führte uns über den Auerweg nach Tegernsee und über den Tegernseer-Höhenweg (wohl besser als Tegernseer-Aufundabweg bekannt) zurück zum Wandererparkplatz in Rottach (2½ Stunden, 150 hm). Eine sehr nette kleine Wanderung für Kinder und bis auf den Riederstein ist alles kinderwagengeeignet.
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Mittwoch, März 25, 2015

Leutascher Dreitorspitze - 23.03.2015

Als letzte Tour mit Tommi musste etwas besonderes her, geplant war die Munde. Der Neuschnee vom Wochenende machte uns einen Strich durch die Rechnung, aber die Ersatztour stand der Munde in nichts nach, die Leutascher Dreitorspitze (2682 m).
Wir konnten mit den Skiern direkt am Parkplatz hinter dem Hotel Hubertus los gehen. Im Wald unter dem Staudenhang mussten wir kurz tragen, sonst lag aber genug Schnee bis ins Tal. Am Staudenhang holten wir drei Tourengeher ein, die sich dort nicht ganz souverän anstellten. Nach der steilen Querung über der Berglklamm (1¼ Stunden, 400 hm) überholten wir schließlich und zogen hinauf zum Leutascher Platt (1¾ Stunden, 700 hm) wo wir eine kleine Pause (¼ Stunde) einlegten. Schon im unteren Teil waren wir teilweise der Sonne ausgesetzt, aber von hier bis zum Beginn der Gipfelrinne (1 Stunde, 400 hm) wurden wir regelrecht gebraten. Die Rinne selbst war pickelhart und wir mussten die Ski ans obere Ende tragen (20 Minuten, 100 hm). Dort machten wir Skidepot und die beiden (Vater und Tochter) die uns gespurt hatten (danke dafür) kamen uns vom Gipfel aus entgegen. Die letzten Meter zum Gipfel waren unschwer zu Fuß zurück zu legen (10 Minuten, 50 hm) und nun breitete sich vor uns ein Wahnsinnspanorama aus. Östlich das Karwendel, südlich die Schüsselkarspitze, die Hohe Munde und das Sellrain, westlich das Wettersteinmassiv mit dem Oberreintal tief zu unseren Füßen und dem sich öffnenden Zugspitzplatt und nördlich der Nebel im bayrischen Tiefland. Da ist so eine Tour natürlich noch schöner, wenn man weiß, dass alle anderen im Nebel sitzen und man selbst bei Windstille am Gipfel Pause machen kann (½ Stunde). Der Abstieg zum Skidepot war etwas rutschig (10 Minuten), aber ab da gings mit den Skiern ins Tal. Die Rinne war wie im Aufstieg gedacht keine Freude, aber ab dem unteren Ende konnten wir in Pulver hinunter wedeln (oder besser gesagt cruisen, da ich ja meinen neuen Ski dabei hatte). Der Mittelteil der Tour wies wunderschönen Firn auf und nur kurze Abschnitte waren etwas harschig. Der Staudenhang war dann im Sulz ein ähnlicher Krampf wie im Aufstieg und wir erreichten 1 Stunde nach unserem Aufbruch beim Skidepot (mit Gegenanstieg und kurzen Tragepassagen im Wald) das Auto. Eine Traumtour (gesamt 6¼ Stunden, 1700 hm), die man getrost als würdige Abschlusstour für Tommi und meine gemeinsame Skitourenkariere bezeichnen kann. Vielleicht schaffen wir es ja trotzdem in den nächsten Jahren irgendwie in Kalifornien oder in den Alpen zusammen was mit den Skiern zu unternehmen.
2015_03_23_LeutascherDreitorspitze

Sonntag, März 22, 2015

Kelchalm/Rauber/Saalkogel - 21./22.03.2015

Wie letztes Jahr besuchten wir Mark auf der Kelchalm (Bochumer Hütte). Mit den zwei Kindern musste ich bei der Ruine Pause machen, dann gings aber gestärkt weiter zur Hütte (1½ Stunden, 500 hm). Damit ich noch eine wenig Auslauf bekomme, riet mir Mark den Laubkogel zu machen. Nach den etwas steileren Waldschneisen spurte ich etwas nach Osten und als ich den Buckel erreichte war ich schon recht nahe am Rauber bzw. Saalkogel. So entschied ich mich gleich einen richtigen Gipfel zu gehen und erreichte kurz darauf den Rauber (1972 m) mit seinem neuen Holzkreuz (55 Minuten, 550 hm). Ein paar Meter Abfahrt und ein kurzer weiterer Anstieg (5 Minuten, 50 hm) brachten mich auf den Saalkogel (2006 m). Die Abfahrt war besser als gedacht, schön aufgefirnte Hänge, nur einige wenige Hangabschnitte waren schon stark durchfeuchtet.
Die Nacht war wegen einer recht "lustigen" Gruppe wenig geruhsam, so fand ich es auch nicht wirklich schlimm, dass das Wetter über Nacht schlecht geworden war und ich dadurch keine Tour mehr gehen konnte. Karin rodelte mit Paul runter, während ich mit Anna abfuhr. Für Karin war das Wochenende auf jeden Fall ein super #karitraa Test, die Baselayer haben sich gut bewährt.
2015_03_22_Kelchalm

Donnerstag, März 19, 2015

Nachtskitour Wallberg - 18.03.2015

Feierabendskitour mit Tommi und am Weg stieß Paul noch dazu. Es war warm und fast windstill, nach dem Aufstieg (1 Stunde 40 Minuten, 950 hm) konnten wir den Blick über den Tegernsee und in die "richtigen" Berge genießen. Sogar die Abfahrt war ganz passabel und das Bier im neu renovierten Bräu rundete die Sache zusätzlich ab. Ein gelungener Abend mit den beiden.
2015_03_18_WallbergNacht

Sonntag, März 15, 2015

Die fast Buildering Tour - 15.03.2015

Schönes Wetter in der Stadt, wozu also rausfahren. Wir schnappten uns das Crashpad (jetzt weiß ich auch wie ich es auf den Radlhänger bekomme) und ab gings in die Hamburgerei, weil Bouldern kann man nicht mit Hunger. Die Burger waren wieder Mal der Wahnsinn. An der Brücke zum AV-Museum bouldert es sich nicht so gut, außerdem ist dort gerade ein bissal viel Wasser. An der Cornelius- bzw. Reichenbachbrücke wäre es schon gegangen, aber mein Zug war weg. So wars eine kleine Radlrunde mit Matte um am Isarufer zu liegen. Karin hatte dabei ihre Baselayer von #karitraa drunter und hat ausnahmsweise nicht gefroren.

Samstag, März 14, 2015

Hirschhörnlkopf - 14.03.2015

Endlich alles vorbei und wieder Zeit am Wochenende! Karin bekam frei um auf diverse Kinderbasare zu gehen und ich nahm die Kinder mit zu einer Wanderung. Wenn schon keine "richtige" Tour, dann halt mit knapp 25 kg Trainingsgewicht. Die Wanderung ist wirklich nett und gut beschildert. Es geht von der Jachenau zuerst flach, dann steil zur Pfundalm (1 1/2 Stunden, 650 hm) und dann in 20 Minuten (100 hm) zum Gipfel. Südseitig lag schon fast kein Schnee mehr und nur am letzten Stück zum Gipfel brach ich in den aufgeweichten Schnee ein. Gerade auf dem letzten Stück merkte ich das Gewicht der Kinder, die brennende Sonne und meine Unfitness. Nach einer Brotzeit hieß es wieder absteigen, Paul wanderte bis zur Pfundalm sogar alleine und 1 Stunde 20 Minuten später waren wir auch schon wieder am Auto. Ein Traumtag mit den zwei Kurzen.
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Sonntag, Februar 22, 2015

Wallberg - 21.02.2015

Auch an einem Arbeitswochenende muss man mal abschalten und so entspannte ich mich bei einer kleinen Skitour mit Laura und Vladi. Zu erst ging es mit dem Rad zu Laura und Vladi, von dort nach Rottach-Egern und zum Sonnenuntergang rauf auf den Wallberg (2 Stunden, 950 hm). Seit Ende Februar 2013 war ich nicht mehr hier oben, durch den Jobwechsel hat sich irgendwie die Wallberg-Nachtskitourenrunde zerschlagen, eigentlich schaden weil es eine wirklich nette Tour ist. Auch heute mit Laura und Vladi wars wieder ein Spaß, ok für Laura vielleicht nicht ganze so. Ihr Splitboard musste sie fast die ganze Tour tragen, dabei verlor sie eine Bindung und durfte daher wieder absteigen statt abfahren. Zum Glück fand ich bei der Abfahrt die verlorene Bindung, damit wars zumindest keine Totalverlust. Im Gesamten eine sehr nette Tour mit einem sehr schönen Sonnenuntergang.
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Sonntag, Februar 15, 2015

Äußerer Nockenkopf und Piz Lad - 14./15.02.2015

Zwei Tage und zwei schöne Skitouren, dank der Kletterer und vor allem dank meiner Eltern. Die haben nämlich auf die lieben Kinderleins aufgepasst, damit Karin und ich wieder mal gemeinsam Skitouren gehen konnten.

Samstag gings auf den Äußerer Nockenkopf (2770 m) von Rojen aus. Mit dabei waren Karin, Chrissi (ihre erste Skitour), Bäda, Dieter und Jan. Zuerst im Nebel, später bei strahlendem Sonnenschein, stiegen wir über mäßig steile Hänge zum Gipfel auf (2½ Stunden, 850 hm). Bäda und ich machten noch den Grat zum höchsten Punkt (¼ Stunde, 50 hm), um eine noch unberührte Flanke abzufahren. Die Abfahrt selbst war dann ein Traum in Bruchharsch, wobei sich ganz oben und ganz unten ein paar nette Schwünge fahren ließen.
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Sonntag starteten wir dann ein wenig früher von Reschen aus zum Piz Lad (2782 m). Karin, Chrissi, Vladi, Dieter und Jan stiegen mit mir durch dichten Nebel zur Reschenalm auf (1½ Stunden, 500 hm). Dort beschloss Karin etwas zu Essen und zu Trinken und umzukehren. Wir anderen gelangten (weiterhin im Nebel) zum Sessland-Wetterkreuz (1 Stunde, 300 hm),  wo es aufriss und endlich den Blick frei gab auf unser Ziel. Den weiten Bogen durch den Kessel zum Gipfelhang machten dann nur noch Vladi und ich. Nach einer steilen Querung durch die Felsen und dem sich ewig ziehenden Gipfelhang gelangten wir zum Gipfelkreuz (1 Stunde, 450 hm). Da es ziemlich ungemütlich war fuhren wir sofort ab und erreichten über den Gipfelhang und eine steile Rinne den Kessel und das Sessland-Kreuz. Dort wo es keinen Bruchharsch gab war der Schnee so pickelhart, dass es genau so wenig Spaß machte wie im Bruchharsch. Dennoch kamen wir durch den Waldgürtel relativ gut zur Reschenalm und weiter über die Rodelbahn nach Reschen (1 Stunde). Auch mit Scheißschnee eine sehr schöne Tour.
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Mittwoch, Februar 11, 2015

Brauneck - 10.02.2015

Das Brauneck ist zwar nicht wirklich die erste Wahl, um Freeriden zu gehen, aber am Idealhang fanden sich einige Lines die Josef und ich natürlich gleich ziehen mussten. Auch der restliche Tag auf der Piste, bei strahlendem Sonnenschein, waren gar nicht so schlecht. Auf jeden Fall ein gelungener Abteilungsskitag mit Rolf, Helmut, Josef, Florian und Luis.
2015_02_10_BrauneckSkifahren