Sonntag, November 05, 2017

Rauher Kopf und Untersberg - 04.11.2017

Eigentlich wollten Peter und ich an den Untersberg zum Klettern (Hinterstoisser-Kurz bzw. Untersbergmandl). Leider erwischte ihn eine Grippe und so stand ich ohne Kletterpartner da. Ist ja auch kein Beinbruch, so zog ich einfach wieder einmal alleine in die Berge.
Recht flott ging's zum Kleinen Rauhen Kopf (1½ Stunden, 950 hm) und weiter zum Großen Rauhen Kopf (¼ Stunde, 100 hm). Das Auf und Ab zum Bannkopf war an ein paar Stellen etwas rutschig, aber wie immer recht kurzweilig. Der Windwurf von Kyrill sieht immer noch schlimm aus, das Positive, es gab für Grischa kaum mehr etwas zum Umwerfen. Den restlichen Weg zum Stöhrgatterl (¾ Stunde,  200 hm) beobachtete mich dann noch eine ganze Herde Gämsen. Mehr zu sehen für mich gab's am Weg zum Scheibenkaser,  mit jedem Mal mehr hier oben bekomme ich ein besseres Auge für die Linien in der Südwand. Und ich konnte einer Seilschaft beim Start in die Hinterstoisser-Kurz zusehen. Am Scheibenkaser dann der üblichen Trubel welcher sich aber am Einstieg zum Grubenpfad sofort verliert (¾ Stunde, 180 hm). Ostseitig lag schon einiges an Schnee und so war der nord-ostseitig gelegene Steig alles andere als angenehm. Stöcke und/oder Grödel hätten das Bewegen in dem Absturzgelände um einiges erleichtert. Nicht umsonst rät der Panico-Führer von dem Steig bei Nässe/Schnee ab. Trotzdem erreichte ich den Hochkarst des Untersberg und machte noch einen Abstecher am Gamsalmkopf (1 Stunde, 370 hm). Von dort ist es dann nur ein Katzensprung auf den Berchtesgadener Hochthron (½ Stunde, 150 hm). Ab hier war es endgültig vorbei mit meiner Ruhe, weil sich ja bekanntlich alle Wege am Gipfel treffen. In wenigen Minuten stand ich am Stöhrhaus und übers Stöhrgatterl, Zehnkaser und Nierentalsattel kam ich nach Winkl hinunter (1½ Stunden). Der Maximiliansreitweg brachte mich schließlich nach Hause (½ Stunde, 70 hm).
Wieder mal (nach 2010 und letztem Jahr) eine nette Runde mit gesamt 2020 hm und 21 km in 6¾ Stunden. Da tat der Abend mit Karin in der Rupertustherme meinen müden Beinen sehr gut.
Sonntag begleitete Paul mich ins Nixloch, einfach eine sehr nette Höhle und Paul kann bei so einer Gelegenheit seinen Entdeckungsdrang stillen.
2017_11_04_Grubenpfad

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