Sonntag, Oktober 26, 2014

Alpin EH und Skitourensaisoneröffnung - 25./26.10.2014

Samstag in der Früh nutzte ich das schöne Wetter und den frischen Schnee, um die erste Skitour dieser Saison zu gehen. Vom Spitzingsee zur Taubensteinbergstation (1 Stunde, 500 hm) und weiter zum Gipfel des Taubensteins (¼ Stunde, 100 hm), wo ich zum Sonnenaufgang ankam. Nach der Abfahrt, die nicht unbedingt ein Genuss war (wobei es ganz oben gar nicht so schlecht war), parkte ich an der Stümpflingbahn und fuhr von dort zur Albert-Link-Hütte ab zum Alpin EH für Trainer. Der Kurs und die Gruppe waren super, danke an alle und vor allem an Flo.
2014_10_25_SpitzingAlpinEH

Montag, Oktober 20, 2014

Bernina Westwand (2. Versuch) - 18./19.10.2014

Es gibt Tage da läufts einfach nicht und dann sollte man schleunigst schauen wie man vom Berg kommt ... aber alles der Reihe nach.
Nach einem geruhsamen Wochenende und einer harten Woche bekam ich von Karin nochmals frei und so packten Vladi und ich die Rucksäcke und brachen auf ins Engadin, zur Bernina. Diese hatte sich in der Vergangenheit als zickig erwiesen und alle meine Umwerbungs-(bzw. Aufstiegs-)Versuche zunichte gemacht (Marco e Rosa, Biancograt, Westwand). Es war ein stabiles Hoch angesagt, also sollte uns diesmal das Wetter sicher keinen Strich durch die Rechnung machen. Nach der typisch ewigen Fahrt ins Engadin (mit einem M235i, was für ein Geschoss) machten wir uns auf den Weg ins Val Roseg (1½ Stunden, 200 hm) zur Tschierva (1¾ Stunden, 600 hm). Der Winterraum ist seit 2 Wochen offen und es sieht schon jetzt aus wie Sau, außerdem hat es auch niemand für nötig befunden sich ins Hüttenbuch einzutragen (respektive zu zahlen!). Um mir noch den Weg durch den oberen Bruch anzusehen und die Bedingungen auszuchecken, stieg ich zum Gletscherplateau auf (1 Stunde, 400 hm). Bei meiner Rückkehr (¾ Stunde) waren noch 4 Innsbrucker für den Biancograt und 3 Südtiroler für den Piz Roseg (NO-Wand) da, im Dunkeln kamen dann auch noch die Verursacher des Sauhaufens (ein deutsches Paar) vom Piz Roseg zurück. Also 11 Personen in einem für 8 Personen gedachten Winterraum, es war wirklich kuschlig und an Schlaf war kaum zu denken. Die 3 Tschechen, die ich am Nachmittag getroffen hatte, schliefen in ihren Schlafsäcken auf der Terrasse sicher besser. Die kurze Nacht war um 3 Uhr mit unserem Aufbruch zum Gletscherplateau zu Ende. Mit 1½ Stunden waren wir zwar nicht wirklich langsam, aber irgendwie war der Wurm drin. Ich fühlte mich schlapp (2 sehr kurze Nächte zollten ihren Tribut) und Vladi hatte massiv Probleme mit dem Gleichgewicht. Die Bedingungen im sich aufsteilenden oberen Bruch waren dann doch nicht so gut wie erwartet. Der Schmelzharschdeckel hielt nicht stand und so musste ich mich durch etwas loses Material wühlen. Am ersten Serak beschlossen wir umzukehren und so machten wir eine ausgiebige Pause und beobachteten die Lichtkegel der 4 Innsbrucker Richtung Fuorcla Prievlusa aufsteigen. Die Entscheidung war gefallen, sehr früh am Tag, aber so hatten wir Zeit den Abstieg langsam anzutreten. Die Sonne ging gerade am Piz Roseg auf, als wir zur Tschierva zurückkehrten (1½). Die Südtiroler hatten zu der Zeit immer noch nicht die NO-Wand des Piz Roseg erreicht und die Tschechen kamen nach einem erfolglosen Versuch, zum Gletscherplateau durch den unteren Bruch aufzusteigen, zurück. Alles in allem waren wir also zumindest nicht alleine erfolglos. Der Weg nach Pontresina (3 Stunden) wird leider im Abstieg nicht kürzer, ist zwar definitiv landschaftlich schön, aber auch das unattraktivste Gehatsche der Tour. Das war also mein 4. erfolgloser Versuch an der Bernina. Schau ma mal wann ich mir das wieder antue, wobei sich bei einem Blick auf den Piz Roseg ganz neue Pläne in meinem Kopf entwickelt haben.
2014_10_19_BerninaWW

Dienstag, Oktober 07, 2014

Von Maurach nach Jenbach und auf die Gaisalm - 05./06.10.2014

Endlich hatten wir Zeit und das passende Wetter um mit Paul Achenseebahn zu fahren. Eine schöne Wanderung mit Kindern ist, nach der Bahnfahrt, der Spaziergang über die Lärchenwiese zur Rodelhütte und nach Jenbach. Bis zur Rodelhütte (1 Stunde, ca. 100 hm) gibt es kleinere Gegenanstiege, der Teil ist aber nicht kinderwagengeeignet. Nach einer Mahlzeit auf der Rodelhütte (ausgesprochen gut!) ging Paul dann den größten Teil des Abstiegs über die Rodelbahn und ein kleines Waldweglein selbst (¾ Stunde). Ein ausgesprochen netter Ausflug mit Kinder, die aber schon selbst gehen können (oder nichts gegen Kraxen haben) sollten.
2014_10_05_Achenseebahn

Montag wanderten wir als Geburtstagstour mit Paul von Pertisau zur Gaisalm. Zurück gings mit dem Schiff, wo wir (wegen der guten Kontakte meiner Mutter) sogar auf die Brücke durften. Wieder eine nette Kinderwanderung (nicht kinderwagentauglich!).
2014_10_06_Gaisalm

Freitag, Oktober 03, 2014

Pauls erster Klettersteig - 03.10.2014

Super Wetter, freier Tag, Ötztaler Klettersteigspaß. Mit Paul in der Kraxen gings in 10 Minuten (100 hm) zum Einstieg des Lehner Wasserfall. Dort überholten wir noch eine Familie und in 20 Minuten (150 hm) stiegen wir am oberen Ende des Steigs wieder aus (mit dem Überhang). Es gibt inzwischen eine neue Variante (D und E), die ich aber nicht mit Paul am Rücken probieren wollte. Nach 10 Minuten kam Karin mit Anna über den alten Abstieg und Paul und ich konnten noch die neue Seilbrücke probieren. Zu viert stiegen wir über den neuen Abstieg ab und kamen 1½ Stunden nach dem Start wieder am Auto an. Eine nette Aktion und vielen ungläubigen Blicken, von denen die ich mit Paul am Rücken überholte. 
2014_10_03_LehnerWasserfall

Sonntag, September 28, 2014

Signalkopf Lattengebirge - 28.09.2014

Der eigentliche Plan war der Schlafenden Hexe übers Kinn auf die Nase zu steigen. Zum Rotofensattel kam ich auch recht zügig (600 hm, 1 Stunde), nur der Weiterweg gestaltete sich für mich heute als unüberwindlich. Nach 10 Minuten rumprobieren, an dem Bauch der die Schlüsselstelle darstellt, gab ich entnervt auf und stieg auf den Signalkopf. Von dort konnte ich die zwei Mädels beobachten, die über die Berchtesgadenerrinne auf die Nase geklettert waren. Zurück im Sattel probierte ich es ein zweites Mal, aber auch dieses Mal passte es irgendwie nicht. Also wieder abklettern und hinunter ins Tal (½ Stunde), bevor ich noch auf dumme Gedanken komme. Schade, eigentlich hätte ich die Überschreitung gerne gemacht, zumal ich auf beiden Gipfel schon war (Kleiner Rotofenturm, Großer Rotofenturm und nochmal), aber es ergibt sich sicher wieder die Möglichkeit.
2014_09_28_SchlafendeHexe

Samstag, September 27, 2014

Kneifelspitze - 27.09.2014

Die Vorhersage, mit bestem Herbstwetter, hatte sich bewahrheitet und so spazierten wir am Samstag von Maria Gern auf die Kneifelspitze (450 hm, 1 Stunde). Eine nette Familienwanderung und ein schöner Aussichtsberg.
2014_09_27_Kneifelspitze

Leider gab es Ende der Woche eine sehr traurige Nachricht aus der Münchner Bergsteigerszene, Sebastian Haag ist zusammen mit dem Italiener Andrea Zambaldi an der Shishapangma tödlich verunglückt. Mein Beileid gilt den Familien und Freunden der beiden Verunglückten, vor allem aber den Eltern von Sebastian, die nun ihren zweiten Sohn bei einem Bergunglück verloren haben.

Sonntag, September 21, 2014

Grießferner Nordwand - 20.09.2014

Nach zwei sehr anstrengenden Wochen, mit zwei Kletterkursen und dadurch fast jeden Abend Programm, bekam ich von Karin am Samstag frei. Den freien Tag wollten Vladi und ich auch gleich nutzen. Nach dem letzten guten halben Wochenende in den Zillertalern entschieden wir uns für eine Tour die wir vom Schrammacher aus direkt einsehen konnten, die Griesferner Nordwand. Die Grießferner Nordwand ist der östliche Nachbar der Hochferner Nordwand und die steilste der Eiswände im Pfitschertal.
Freitag Mittag fuhren wir ins Pfitschertal und stiegen von der 3. Kehre zum Günther Messner (Hochferner) Biwak auf (800 hm, 2 Stunden). Wie jedes Mal bei diesem Aufstieg schüttete es zumindest die Hälfte der Zeit.
Samstag Früh wollten wir um ½5 Uhr starten: Nebel und Dunkelheit. Also nochmal kurz geschlafen und um ½6 Uhr, siehe da: sternenklar! Um kurz nach 6 Uhr starteten wir dann auch und als wir vor dem westlichen Wandeinstieg standen (100 hm, 25 Minuten) war es schon hell genug, um keine Stirnlampen mehr zu brauchen. Dieser direkte Einstieg lieferte dann schon den Vorgeschmack auf den oberen Teil der Wand, es zog gleich ordentlich steil hinauf. Der flache Kessel danach war schnell überwunden und der nächste Steilaufschwung war dann ein wahrer Genuss. Das folgende Spaltengewirr war etwas nervig, aber nicht weiter schlimm und die erste große Querspalte erwischten wir aus Zufall ganz rechts und somit ohne Umweg, an der Stelle an der sie am besten zu überwinden war. Fünf Meter weiter tat sich dann die eigentliche Krux der Tour auf, eine riesige Querspalte die zwingend durchklettert werden musste und zwar senkrecht. Das war dann aber gar nicht so schlimm, an einer Schuppe konnte ein wenig 3-dimensional gestützt und gespreizt werden und schon war der Kaas bissen. Danach gings nur noch über mäßig steiles (50-60°) Blankeis der Sonne entgegen (500 hm, 4 Stunden), wo wir uns eine kurze Pause redlich verdient hatten. Vom Ende der Wand stiegen wir durch ein Gletscherbecken und über einen Firnhang (ca. 50°) auf den Grat des Hochferners aus (300 hm, 1 Stunde). Da unsere Beine schon ganz schön brannten und sich das Wetter zunehmend verschlechterte, entschieden wir uns gegen den Gipfel (ca. 50-100 hm Gratkletterei bis II) und für einen direkten Abstieg über den Weißkarferner (1 Stunde) und die Moränen und Schrofenhänge darunter, um auf den Weg zur Hochfeilerhütte zur kommen (¾ Stunde). Diesem Weg (Nr. 1) folgten wir dann in ewigem auf und viel ab zurück zur 3. Kehre der Pfitscherjochstraße (1¼ Stunden).
Eine tolle Tour in grandiosem alpinen Ambiente mit einem Abstieg, der den brennenden Wadeln noch einmal alles abverlangt (⇅1700 hm). Vladi hat sich super angestellt, obwohl es sein erster Kontakt mit steilem Eis war. Um es in drei Worten zusammen zu fassen: Ein riesen Spaß. Hier noch Vladis Fotos.
2014_09_20_GrießfernerNW

Sonntag, September 07, 2014

Schrammacher über Oberschrammacherkees - 06.09.2014

Ich bekam dieses Wochenende von Karin frei und so konnten Vladi und ich endlich Mal wieder etwas zusammen unternehmen, eine "Wanderung" auf den Schrammacher (WS-/30-35°/UIAA II) in den Zillertalern. Nach einer gemütlichen Nacht am Schlegeis starteten wir um kurz nach 5 Uhr Richtung Alpeiner Scharte. Von der Kreuzung mit dem Höhenweg von der Olpererhütte zum Pfitscherjoch (1½ Stunden, 630 hm) gings um den Ameisenkopf herum und auf die Moräne (½ Stunde, 20 hm) die zum Oberschrammacherkees führt. Dieser folgten wir bis zum Gletscher (1 Stunde, 400 hm). Übers Oberschrammacherkees stiegen wir zur Oberschram-macherscharte auf, über die wir auf die Südseite und auf das Stampfelkees gelangten. Der vorherrschende Nebel machte die Orientierung nicht gerade einfacher, aber zu guter Letzt fanden wir doch den problemlosen Übergang auf den Grat (1¾ Stunden, 400 hm). Vladi schaffte es immerhin in die zwei Spalten die wir bei dieser Tour überwinden mussten einzubrechen. Der Grat war durch Nebel und sulzigen Schnee zwischen den Blöcken interessanter als gedacht und der letzte Steilaufschwung vor dem Gipfel, den ich direkt nahm, war definitiv schwerer als II. Erst am oberen Ende fand ich das Fixseil, das den Aufstieg am rechten Rand (ostseitig) des Aufschwungs vereinfacht hätte. Der Wind hatte es wohl nach oben geweht. Nach diesem Aufschwung ist man dann aber praktisch am Gipfel (1 Stunde, 180 hm). Wegen des schlechten Wetters stiegen wir sofort wieder ab (1 Stunde, 20 hm) und gingen zurück zur Oberschrammacherscharte (20 Minuten) wo wir in strahlendem Sonnenschein Pause machten. Beim Abstieg übers Oberschrammacherkees (½ Stunde) konnten wir nun sehen, dass wir im Nebel sehr zielstrebig die einzige Spalte am ganzen Gletscher getroffen hatten. Das ist auch eine Leistung! Der restliche Abstieg zum Schlegeis (2 Stunden) war ereignislos, bis auf eine, sich am Weg sonnende, Kreuzotter. Nach dieser sehr schönen ca. 10 Stunden Tour mit etwa 1670 hm hatten wir uns ein Bier in der Sonne redlich verdient und in München wartete Laura schon mit Essen und noch mehr Bier auf uns.
2014_09_06_Schrammacher

Sonntag, August 17, 2014

Maria Himmelfahrts WE im BGL - 15.08.-17.08.2014

Das ziemlich schlechte Wetter am Donnerstag lichtete sich gegen Abend und so konnte ich nach einem anstrengenden Arbeitstag noch mit Anna die schöne Abendstimmung am Götschenkopf (↑↓650 hm, ↑1 Stunde 10 Minuten, ↓45 Minuten) genießen.

Nachdem Freitag und Samstag fürs Schreiben (bei ziemlich bescheidenem Wetter) drauf gingen, stand ich am Sonntag schon um 4 Uhr auf, um gegen ½5 Uhr vom Parkplatz Blaueishütte starten zu können. Der Zustieg zur Blaueishütte (1½ Stunden, 850 hm) ist auch im Dunkeln kein Problem und als in der Hütte gerade gefrühstückt wurde, konnte ich den Sonnenaufgang am Weg zum Hochkalter genießen. Am Grat angelangt wars leider vorbei mit Sonne und genießen, ein eiskalter Wind blies von Westen und ein paar Höhenmeter höher (noch vor dem Wasserwandkopf) verschwand ich dann auch im Nebel. Die Bedingungen verschlechterten sich zunehmend und die eigentlich einfache Wegfindung konnte durch Eis im westseitigen Anraum ganz schön knifflig sein. Den Gipfel kann man aber nicht verfehlen, es geht immer dem Grat entlang auf und ab (2½ Stunden, ca. 1050 hm). Wegen des ungemütlichen Wetters stieg ich ohne Pause ins Ofental ab, auch hier war die Wegfindung anfänglich etwas ungut im Schnee, der Weg führt aber dort entlang wo man sowieso gerne gehen würde. Am unteren Ende des Ofentals (1 Stunde) machte ich dann endlich Pause, in der Sonne. Der restliche Abstieg zur Hirschbichlstraße und weiter zum Hintersee (1½ Stunden) ist relativ unspannend, ich hatte hier das Glück bei der Abzweigung am Hintersee den Bus ohne Warten zu erwischen und so kam ich in 3 Minuten zum Auto zurück. Eine tolle Tour, die mit Aussicht sicher auch reizvoll gewesen wäre, aber bei gutem Wetter kanns ja jeder.
2014_08_17_Hochkalter

Montag, August 04, 2014

Familienwanderung auf die Guggihütte - 02./03.08.2014

Das erste Wochenende im August ist für uns inzwischen schon fast zur Pflicht geworden, zu einer schönen Pflicht, dem Besuch bei Dani auf der Guggi. Nach einer recht stressbefreiten Anreise am Freitag, übernachteten wir vor Danis Garten und weil es so schön war, machten die Schweizer auch noch gleich ein Feuerwerk zu unseren Ehren (oder so). Trotz der Nationalfeiertagsparties war die Nacht ganz gut und am Samstag erwischten wir fast ausgeschlafen die erste Bahn von Lauterbrunnen auf die kleine Scheidegg (07:37 Uhr). Zu siebt gings, den uns inzwischen sehr vertrauten Weg, auf die Guggi (↑880 hm, ↓160hm, 2½ Stunden). Das Wetter zeigte sich zwar etwas biestig, aber für einen Sonnenbrand vor der Hütte reichte es allemal und zum Schlemmen in der Hütte benötigt man ja auch kein gutes Wetter. Nach einer guten Nacht stiegen wir bei strömendem Regen ab und waren froh nicht ganz durchnässt an der kleinen Scheidegg anzukommen (2 Stunden). Wie auch die letzten Jahre ein sehr schönes Wochenende, auf einer der schönsten Hütten der Alpen.
2014_08_02_Guggi

Dienstag, Juli 29, 2014

Hütten-Wochenende in der Hausstatt - 25.-27.07.2014

Vladi lud zur Geburtstagsfeier in die Hausstatt und alle kamen. Nach einem super Grillabend am Freitag begutachteten wir am Samstag das Bouldergebiet in Vomperbach. Nettes kleines Gebiet in dem nicht nur Paul Spaß hatte. Am Nachmittag begann leider der Regen und beschränkte sich der Rest des Wochenendes auf gemütliches Hüttenleben. Es war wieder Mal schön einen Großteil der Kletterer, nicht nur auf einer Hochzeit (wie letztes Wochenende), auf einem Haufen zu haben.
2014_07_26_Hausstatt

Sonntag, Juli 06, 2014

Familientag im Bayernpark - 06.07.2014

... oder wie man seine Frau richtig sauer macht, sich Arm und Brustkorb abschürft und eine Rippe anknackst!
Eigentlich wollten wir mit Paul nur kurz zum Spielplatz im Bayernpark und weil dort ja auch eine Wiese ist, nahm ich meinen neuen Quadrocopter mit, um ihn ein bisschen außerhalb der Wohnung zu testen. Also windstabil ist etwas anderes und so landete der Copter in einem der großen Kastanienbäume. Naja und das ist der Punkt an dem ich sagen hätte können, blöd gelaufen, finden wir uns mit dem Verlust ab. 3 Stunden später, die besagten Verletzungen und eine "verständnisvolle" Ehefrau später hatte ich den Quadrocopter auch wieder und Totalschaden ist es auch keiner. So kann man also einen schönen Familientag im Park verbringen, ich gehe jetzt meine Wunden lecken und weinen.
2014_07_06_Bayernpark

Samstag, Juli 05, 2014

Gindelalmschneid mit der Abteilung - 04.07.2014

Heute früh gings nicht zur Arbeit, sondern mit der Arbeit in die Berge. Um genau zu sein mit der BOB nach Tegernsee (Bahnhof ca. 760 m). Dort stießen die "Nicht-Münchner" zu uns und wir starteten um kurz vor 9 Uhr zu zehnt Richtung Neureuth. Der Weg zur Neureuth (1260 m) führt meist schattig auf den Hügel östlich des Tegernsees (1 Stunde 20 Minuten, 500 hm). Dort mussten wir uns natürlich mit Weißwürscht stärken, um den beschwerlichen Weg (Forststraße) zur Gindelalm bzw. der Gindelalmschneid (1335 m) meistern zu können (½ Stunde, 100 hm). Vom Gipfel stiegen wir schnell zur Kreuzbergalm (1223 m) ab und auf, um kurz einzukehren damit keiner in einen Unterzucker fällt (20 Minuten, 50 hm). Der Abstieg zum Bräustüberl war dann nur noch lästige Pflicht (1 Stunde 20 Minuten) und während sich der eine Teil schon ein Bier schmecken lies, erfrischten sich die Anderen im Tegernsee. Eine sehr nette Runde über die Gindelamlmschneid, die gut öffentlich zu erreichen ist und auch für Nichtwanderer gut in 3½ Stunden (650 hm) schaffbar ist.
2014_07_04_Gindelalmschneid

Montag, Juni 23, 2014

Besuch in Graz - 19.-20.06.2014

Nach unzähligen Versuchen schafften wir es dieses verlängerte Wochenende endlich nach Graz um Vroni und Matths zu besuchen. Am Donnerstag drehten wir mit den beiden eine kleine Runde an der Mur und auf den Schlossberg. Freitag wanderten wir mit Susanne und Johannes (Maaf) auf den Grazer Hausberg, den Schöckl (über den Alpinsteig vom Schöcklkreuz aus, 300 hm, 50 Minuten). Obwohl das Wetter nicht so toll war, wars eine wirklich nette Runde mit den beiden und für mich durch ein Kind an der Brust und eins am Rücken sogar fast ein bissal Training. Den Samstag verbrachten wir im Tierpark Herberstein und auf dem Afrika Fest im Augarten.
2014_06_19-22_GrazBlog

Sonntag durfte ich dann endlich wieder Fels anlangen, im Klettergarten Andritz Weinzödl. Ein netter kleiner Klettergarten vor den Toren von Graz. Einer der wenigen Vorteile von frühaufstehenden Kindern ist, dass man vor den meisten anderen Kletterern am Fels ist. So konnten wir in aller Ruhe alle Varianten der Siegfriedplatte (jeweils 4+), den Geierweg (5+), die Saarplatte (5-) und den Zsigmondyweg links (5+) und rechts (6+/7-) machen und als es voll wurde wieder in die Stadt zurück fahren. Am Nachmittag trafen wir dann noch die Joul im Augarten und am Abend hieß es wieder die Segel streichen und nach München aufbrechen.
2014_06_22_KletternAndritz

Montag, Juni 09, 2014

Spaziergang nach Andechs - 07.06.2014

Am Samstag gings mit Lisa, Dominik, Luis und Carl von Herrsching (S-Bahn) nach Andechs. Bei dem warmen Wetter war es ein schöner, entspannter Spaziergang durch die schattigen Wälder des Kienbachtals. Zur Belohnung gabs im Klosterbiergarten nicht nur einen Russen sondern auch eine Schweinshaxn und ein Eis. So gestärkt gings auf den Spielplatz und danach wieder nach Herrsching. Ein wirkliche schöner Ausflug (nicht zuletzt weil wir so eine wunderbar entspannte Gruppe waren), der bis auf die letzte Treppe am Klosterberg ohne Probleme mit einem Kinderwagen zu machen ist. Die genaue Wegbeschreibung gibts z.B. hier oder man folgt einfach den kleinen Schildern.
Den Montag verbrachten wir dann an der Isar, die erste kleine Radtour mit beiden Kids.
2014_06_07_Andechs

Mittwoch, Juni 04, 2014

Kinderwanderungen rund um Jenbach - 29.05. - 01.06.2014

Nach den zwei Berchtesgadener Skitouren letztes Wochenende, ist die Skitourensaison für mich nun auch endgültig vorbei. Obwohl es eine Saison mit angezogener Handbremse war, kam ich doch auf 21 Skitouren mit 20730 hm (+ 3 Tage Skifahren/Freeriden). Jetzt heißts eher Kinderwagen schieben und Hand geben:
  • Falzthurn von Pertisau: Kinderwagentauglich, kein Höhenunterschied und auch für kleine Kinder (1½ Jahre) gut zu gehen.
  • Mit der Achenseebahn nach Maurach und über die Lärchenwiese nach Jenbach (wegen schlechtem Wetter ausgefallen).
  • Zeiseleck über Plateau: Kinderwagentauglich, wenig Höhenunterschied, toller Spielplatz und nette Kletterfelsen für Kinder am Weg.
  • Wasserschloss, Abstieg über Kienbergmadonna, Zeiseleck und Plateau: nicht Kinderwagentauglich! Kraxe ist wichtig für Kinder die noch nicht absolut sicher gehen (Seilversicherungen). Schöne 350 hm Runde mit einem Gamsbock direkt am Weg.
2014_05_KinderwandernJenbach

Freitag, Mai 23, 2014

Skitour Hoher Göll - 23.05.2014

Nach dem Hohen Brett gestern, heute der zweite Streich: der Hohe Göll. Um dem Aufweichen zuvorzukommen, startete ich schon um kurz vor 4 Uhr von Hinterbrand aus. Ob der kurzen Nacht oder dem schlechten Trainingsstand geschuldet, jeder Schritt fiel schwer. Bis zum Skianschnallen von gestern brauchte ich 1¼ Stunden (450 hm) und entlang der normalen Aufstiegsroute musste ich weitere 150 hm (25 Minuten) tragen. Ab den Umgäng bis zum Gipfel blies ein eisiger Wind und so musste ich heute auf die kurze Hose und das T-Shirt verzichten (2¾ Stunden, 800 hm). Die Abfahrt war überraschend gut und eine Querung im Übergang Umgäng-Alpeltal brachte mich auf die gestrige Abfahrtsvariante. Leider waren viele fahrbare Passagen inzwischen aper und so hätte ich genau so gut die Aufstiegsroute nutzen können. Eine schöne, einsame Tour mit 1400 hm für die ich heute 4½ Stunden im Aufstieg und 1½ Stunden für die Abfahrt benötigte.
2014_05_23_HoherGöll

Donnerstag, Mai 22, 2014

Frühjahresskitour aufs Hohe Brett - 22.05.2014

Und dabei dachte ich die Skitourensaison ist für mich dieses Jahr zu Ende, weit gefehlt! Um kurz vor 6 Uhr startete ich von Hinterbrand aus ins Alpeltal. Bis es oberhalb der zweiten Steilstufe flach wird, musste ich die Ski tragen (1 Stunde, 450 hm). Dort entschied ich mich nicht den normalen Aufstieg in die Umgäng zu nehmen, sondern weiter rechts (direkt unter dem Hohen Brett) durch recht steiles Gelände aufzusteigen. Man kommt dadurch knapp unter der Nordrinne des Bretts in die Umgänge und so bot es sich an nicht den Göll, sondern das Brett zu machen (2 Stunden, 750 hm). Trotz frühem Start war es fast etwas spät, als ich um 9 Uhr die Abfahrt in kurzer Hose begann. Der Sulz war zum Glück noch nicht grundlos und so konnte ich ohne größere Probleme abfahren (25 Minuten) und zum Auto absteigen. Schöne Frühjahresskitour mit 1200 hm in insgesamt 4 Stunden.
2014_05_22_HohesBrett

Dienstag, Mai 20, 2014

Klettern Ötz - 18.05.2014

Am Sonntag schaffte ich es ausnahmsweise zum Klettern (mit den Kids im Klettergarten Ötz). Zugegebenermaßen war die Routenausbeute nicht sehr hoch, aber ich konnte mich dafür wiedermal über den Seilverhau beim gesicherten Soloklettern freuen. Lustig wars und es hat Spaß gemacht Fels unter den Fingern zu spüren.
2014_05_19_Ötz

Montag, April 07, 2014

Sonntagsköpfl und Gilfert - 07.04.2014

Die letzten Wochenenden musste ich arbeiten, die Jungs konnte ich leider auch nicht nach Chamonix begleiten, aber bei dem Wetter heute konnte ich einfach nicht im Haus bleiben und so trieb ich mich in den Tuxer Voralpen herum. Von der Hochfügenerstraße aus, gings auf das Sonntagsköpfl (1¾ Stunden, 800 hm). Der Harschdeckel war noch gut verfestigt und so entschloss ich mich weiter auf den Gilfert zu gehen (1 Stunde, 300 hm). Bis auf kurze Stellen durch den Felsgürtel konnte ich alles mit den Skiern machen. Obwohl ich sofort wieder abfuhr, war der Schnee in Ost- und Südexposition schon sehr durchfeuchtet und nur im Nord- und Nordwestsektor war der Harschdeckel tragfähig. Mit abnehmender Seehöhe wars dann ganz vorbei mit dem entspannten fahren und ich war froh am Auto anzukommen, ohne meine Bänder zu sehr in Mitleidenschaft gezogen zu haben (40 Minuten). Bei dem Wetter eine schöne Tour mit ganzen drei Pensionisten am Gilfertgipfel. Auf dem Heimweg hatte ich endlich Zeit meine neuen Innenschuhe anpassen zu lassen. Schau ma amol ob ich damit dieses Jahr überhaupt noch was gehe.
2014_04_07_SonntagsköpflGilfert