Sonntag, Juni 24, 2012

Allgäu - 23./24.06.2012

Nach der Hochzeit von Claudi und Peter (sehr geile Feier) unternahmen Karin und ich heute noch einen Spaziergang zur Zunkleiten Alm über das Sonderdorfer Kreuz. Ein netter Nachmittagsspaziergang vorm Heim fahren (2 Stunden, 350 hm).
2012_06_24_Allgaeu

Freitag, Juni 22, 2012

1. Video Kamtschatka 2012

Nachdem Weis an seinem Kamtschatka Video wohl noch etwas basteln wird hab ich ein paar Videoschnipsel zusammengeworfen. Das entstandene Video vermittelt unseren Kamtschatka-Trip ganz gut. Ich hoffe es gefällt euch auch wenn es weder professionell gefilmt noch geschnitten ist (da wird Weis sein Video sicher um Welten besser).

Montag, Juni 18, 2012

Teufelshorn Überschreitung - 16./17.06.2012

Diese Wochenende machten Karin und ich eine wunderschöne Wanderung von Hinterbrand (übers Hochgschirr) zur Wasseralm (6 ¼  Stunden, 1100 hm). Dort übernachteten wir in der sehr urigen Hütte mit richtig netten Wirtsleuten. Am Sonntag starteten wir um 6 Uhr aufs Große Teufelshorn. Nach nicht ganz 3 Stunden Aufstieg (900 hm) konnten wir den Gipfel alleine in noch relativ gutem Wetter genießen. Der Abstieg in den Teufelsnieder war leicht zu finden und so begannen wir den Aufstieg aufs kleine Teufelshorn  ½  Stunde später. Da hatten wir wegen einem "falschen" Steinmandl einen kleinen Verhauer, der uns aber nicht viel Zeit kostete und so standen wir nach 4 Stunden von der Hütte aus am Gipfel des Kleinen Teufelshorn. Die Wolken vom Obersee waren inzwischen herauf gezogen und so war das Große Teufelshorn komplett verhüllt (wir sahen etwa 5 Leute auf dem Gipfel als es kurz aufriss). Der Abstieg ist dann sehr einfach zu finden nur etwas überhalb der Wasseralm verloren wir den Pfad und kreuzten "wild" auf den Weg zum Großen Teufelshorn. Nach 5  ¾  Stunden (1200 hm) erreichten wir die Wasseralm und machten kurz Pause bevor wir über den Röthsteig zum Obersee abstiegen. Dort trafen wir noch Anna, Micha, Matze und Peter, mit denen wir nach Salet zum Schiff gingen (2 ½  Stunden, 800 hm). Eine wirklich sehr schöne Wanderung, die im Gegensatz zu vielen anderen Touren im Berchtesgadener Land eher einsam ist.
2012_06_17_Teufelshoerner

Dienstag, Juni 12, 2012

Mammut Peak Project - Kellerjoch - 12.06.2012

Heute war der Tag für unsere „Mammut Peak Project“ Besteigung vom Kellerjoch. Von Mammut gabs dafür eine neue Jacke, Hose und einen Rucksack. Wir (Birgit, Anja, Markus, Manfred, Benjamin und Dougal, unser Bergführer) trafen uns um 9 Uhr am Parkplatz zum „Weg der Sinne“ am Pillberg. Bei relativ gutem Wetter gings über die Naunzalm hinauf zum Kellerjochhaus (2 Stunden, 1000 hm). Der Wirt des Kellerjochhauses empfing uns herzlich und bei einem Ratscher kamen wir drauf, dass der Sherpa den Karin und ich kurz vorm Cho La kennen gelernt hatten heuer wieder bei ihm sein wird. Der Weiterweg zur Kapelle war dann in 15 Minuten geschafft und bei immer schlechter werdendem Wetter beschlossen wir schnell runter zu kommen. Bei Schneefall begannen wir unseren Abstieg Richtung Gratzenkopf. Vor zwei steilen Schneefeldern kürzten wir dann direkt runter zur Proxenalm ab (mit einer lustigen „Abseilaktion“). Von der Proxenalm gings dann bei starkem Regen zurück nach Grafenast und zu den Autos (4 Stunden 50 Minuten, ↑↓1160 hm). Auch wenn das Wetter nicht ganz mitspielte war es trotzdem eine sehr nette Runde in einer sehr netten Gruppe die für den ein oder anderen sicher (vor allem durch die Schneefelder) recht aufregend war. Infos dazu auch unter unserem Basecamp von Mammut und beim Tourismusverband Silberregion Karwendel.
2012_06_12_MammutKellerjoch

Montag, Juni 11, 2012

Deutschland Nord-Ost und Sächsische Schweiz - 05.-11.06.2012

Nach einigem Aussetzen in den letzten Wochen gings Dienstag Abend nach Nordostdeutschland auf die Hochzeit meines Cousins. Nach der sehr netten Feier verbrachten wir noch ein paar Tage auf Usedom (Penemünde), in Stralsund und auf Rügen (Kreidefelsen, Prora, Sassnitz) bis es zuerst zum Panzerfahren im Landesinneren ging und dann weiter in die Sächsische Schweiz.
2012_06_06-11_DeutschlandNordOst
Leider bekamen wir ums verrecken kein Zimmer mehr in Bad Schandau bzw. Ostrau und so übernachteten wir im Auto. Weils recht feucht war trauten wir uns nicht klettern zu gehen und so wanderten wir über die Hohe Liebe zum Schrammstein Blick und dann südlich zum Schrammstein Tor und weiter zum Falkenstein. Eine landschaftlich wunderschöne Wanderung (ca. 4½ Stunden,  500 hm). Nachdem wir den ganzen Tag schon einige Kletterer gesehen hatten konnte ich mich nicht mehr zurück halten und stieg mit einem Seil am Rücken (um mich später abseilen zu können) die erste Seillänge des Schusterwegs hinauf. Die Porzelankante (2. SL) war dann Genuss pur, die ich aber auch wieder abklettern musste. Vom Band direkt unter der Porzelankante konnte ich dann den Abseilring zum Boden hin benutzen. Die Sandsteinkletterei hat wirklich Spaß gemacht und hier will ich mich unbedingt noch mal richtig austoben.
2012_06_10_SächsischeSchweiz

Sonntag, Mai 20, 2012

Wandertage in Südtirol - 17.-20.05.2012

Über Christi Himmelfahrt fuhren Karin und ich nach Bozen um Peter zu besuchen und ein wenig wandern zu gehen. Donnerstag sahen wir uns noch die Kristallwelten in Wattens und die Festung Franzensfeste an. Eine kleine Wanderung bei Klausen führte uns zum Kloster Säben und zurück durch die Altstadt von Klausen.
2012_05_17_Saeben

Freitag schliefen wir aus und gingen in Bozen shoppen. Nach einer Fahrt nach Völs starteten wir um 12:30 von Ums (930 m) aus. Vorbei am Hofer Alpl (1340 m / 400 hm / 1 Stunde) und Peter Frag (1653 m / 300 hm / 1½ Stunden) über den Prügelweg zur Sesselschweige (1940 m / 300 hm / 1 Stunde), dann steil zum Wetterkreuz und Schlernhaus (2450 m / 500 hm / 1½ Stunden) hinauf. In der Sonne brotzeitelten wir, weil es im Winterraum zwar einen Ofen gibt, aber nichts zu kochen. Als die Sonne verschwand und es richtig zapfig wurde heizten wir ein und packten unsere Schlafsäcke aus.
Die Sonne weckte uns und so stiegen wir noch vor dem Frühstück auf den Petz (2536 m / 100 hm / 15 Minuten). Nach dem Frühstück um 8 Uhr starteten wir zum Tschafatschsattel (Abzweigung Bärenfalle) mit einem Abstecher in St. Kassian (1¼ Stunden). Von dort gings auf und ab einen "Klettersteig" zur Hammerwand (2 Stunden). Über Tschafons (1½ Stunden) gings mit einer gemütlichen Pause und Speckknödel zurück nach Ums (1½ Stunden). Eine nette Runde.
1. Tag: 5 Stunden, 1500 hm,
2. Tag: 6½ Stunden, 400 hm, 1900 hm
2012_05_18_Schlern

In der Nacht auf Sonntag wurden wir durch ein Erdbeben geweckt. Sonntag wanderten wir noch mit Peter zum Föhrner um das Wochenende ausklingen zu lassen.
2012_05_20_Bozen

Sonntag, Mai 13, 2012

Klettern Franken - 12./13.05.2012

Nach dem letzten Faulenzwochenende gings dieses Mal wieder raus. Vladi und ich kletterten in Burggaillenreuth an den Schlossbergwänden. Am Schlosszwerg machten wir alles links vom Kraftwerk (Hey Joe 6-, Fuchsschwanz 6-, Frühstück im Treibhaus 7-, Altfränkischer 5+), wechselten zu den Oberen Schlossbergwänden zu Eppelein (Einstieg ist massiv schwerer geworden seitdem die Schuppe ausgebrochen ist (Ende März)). Ritterspiele (8-) konnten wir beide ausbouldern und dürfte mit ein wenig mehr Kondition relativ leicht zu punkten sein. Ein weiterer Wechsel zum Kraftwerk (Windkraft 7-) brachte mir dann einen Sturz beim Klippen des 4. Hakens bei dem ich mir den linken Arm ramponierte. Die Schäufela und das Bier in der Guten Einkehr waren dann der Hit. Sonntag gings dann wieder nach München weil mit meinem Arm klettern im Moment nicht wirklich geht. Lustiges Wochenende!
2012_05_12_FrankenVladi

Nachtrag Di. 15.05.2012: Jetzt ist es amtlich, weder an Handgelenk noch am Elbogen sind Verletzungen der Knochen oder des Bandapparates. Arm sofort wieder mobilisieren, aber Klettern erst wieder in ein paar Tagen...damit kann ich leben.

Montag, April 30, 2012

(Bernina Westwand)/Kühtaier Sulzkogel - 29./30.04.2012


Wieder einmal versuchten Tommi und ich unser Glück an der Bernina. Die Westwand war unser Ziel. Zusammen mit Jamie (sie wollte uns bis zur Tschierva begleiten) starteten wir in Pontresina. Nach langsamen 2 Stunden Schitragen waren wir endlich in Roseg angekommen und die Tour konnte starten, leider kam da ein Teil unserer Gruppe drauf, dass die Lawinenausrüstung nicht im Rucksack verstaut war sondern zu Hause lag....also wieder nach Pontresina wandern. Spaziergänge ohne Schi und Steileisausrüstung sind übrigens langweilig!
Wir disponierten um und besuchten Moschti und Vroni (plus Kids) und grillten zusammen (und auf Tommis Wunsch sei noch erwähnt: tranken VIEL Wein!). Am Sonntag Früh starteten wir dann ins Kühtai (mit geliehener Lawinenausrüstung), was wegen einem umgestürztem Baum ein eher kurzes Gastspiel war. Um 9 Uhr konnten wir dann endlich bis ins Kühtai fahren und starteten unsere Tour auf den Sulzkogel (3016 m). Bis zum Speicher Finstertal (350 hm, 50 Minuten) ist die Tour wenig spannend. Das Umrunden des Sees ist eigentlich ganz nett (15 Minuten) und dann gehts endlich aufwärts. Die Tour selbst ist sehr einfach nur der Gipfelhang ist etwas steiler, am Grat macht man Schidepot (700 hm, 1 1/4 Stunden) und geht die restlichen 50 hm zu Fuß (10 Minuten). Am Gipfel blies ziemlich starker Föhn und ich machte mich schnell daran zu Jamie und Tommi abzufahren. Die Abfahrt selbst war kein Spaß, durch die warme Nacht und die leider schon etwas spätere Stunde (kurz nach 12 Uhr) war in jeder Hangexposition nur tiefer Sulz zu finden. Um kurz nach 1 Uhr waren wir zurück am Auto und froh nicht noch später unterwegs zu sein. Die Bernina wäre bei dem Wetter/Bedingungen sicher wieder nichts geworden, also war das Pieps vergessen dann doch nicht so schlimm.
2012_04_29_KuehtaiSulzkogel

Zum Saisonabschluss noch eine kleine Statistik: Wintersaison 2011/12 hatte ich 35 "Schneetage" davon 23 Schitouren bei denen ich 24100 hm (davon 1700 hm in 2 Touren im Dezember 2011) gemacht habe. So jetzt habe ich mein Ego genug aufpoliert.

Sonntag, April 22, 2012

Maxl's Gamsrevier - 21.04.2012

Dieses Wochenende hatten wir Besuch von Corinna. Da Karin arbeiten musste, unternahmen Corinna und ich eine kleine Kletterei an der Martinswand. Maxl's Gamsrevier (6 Sl, 7-) eine nette Plattenroute am Vorbau. Nach 2 1/2 Stunden netter Kletterei machten wir Brotzeit und sahen uns noch die Einstiege vom Ostriss und von Maxl's Krone an. Das Wetter zog zu und deshalb machten wir uns schnellstens auf den nicht ganz so netten Abstieg über das Bandsystem. War ein richtig cooler Tag.
2012_04_21_MaxlsGamsrevier

Freitag, April 20, 2012

Kamtschatka Fotos und Patagonia Vortrag

So, der Weis hat jetzt auch eine ganze Reihe an Fotos zu unserem Kamtschatka Urlaub online gestellt. Ansehen könnt ihr sie unter weisspictures.com

Der Fotovortrag bei Patagonia gestern war ein voller Erfolg. Der Patagonia Store Munich war gesteckt voll und wir wollen uns noch mal bei euch für euer Interesse bedanken und beim Kurt von Patagonia und seinem Team für die Möglichkeit einen Vortrag in einer so coolen Location zu halten.
Ein Detail am Rande, wir habens mit dem Vortrag sogar in die In München geschafft.



Mittwoch, April 18, 2012

Vortrag am 19.04.2012

Vorgestern im Patagonia Store München gesehen:












Wir freuen uns schon auf morgen Abend!

Sonntag, April 15, 2012

Voldöpper Spitz - 15.04.2012

Nach der Geburtstagsfeier von Hannes und dem Geburtstag meiner Mutter machten wir heute einen Kuchenabbauspaziergang um unser viertes Rätsel zu lösen. Von Brandenberg auf den Voldöpper Spitz (600 hm, 1 1/2 Stunden) und nach Kramsach (950 hm, 1 1/2 Stunden). Eine nette Runde, leider etwas schlechtes Wetter.
Übrigens ist am Donnerstag unser Pakistan-Vortrag im Patagonia Store München. Hier die Ankündigung von Patagonia
2012_04_15_VolldoepperSpitz

Dienstag, April 10, 2012

Kamtschatka (Heli-)Skiing – 31.03.-09.04.2012

23:20, 30.03. – 17:00, 01.04. Anreise:
Die Anreise über Moskau funktionierte bis auf ein paar bürokratische Querelen beim Einchecken in Moskau ziemlich reibungslos (die Querelen betrafen unser Sportgepäck, das zwar der Gepäckanzahl aber nach Ansicht der Dame in Sheremetyevo nicht den Gewichtserfordernissen entsprach, also meine Schi und Schischuhe heraus und einzeln aufgegeben und alles war gut, das soll verstehen wer will). Ohne Gepäck gings in die Innenstadt. Tolle Metro, tolle Stadt und schon hatten wir uns verfahren, kyrillisch ist dann doch nicht so einfach zu entziffern! Am Ende fanden wir dann mit Jörg und Karl (zwei Jungs aus der Flori Kern Gruppe) den Roten Platz. Nach einem Spaziergang durch die inneren Viertel der Stadt hieß es auch schon wieder zurück zum Flughafen und weiter nach Petropawlowsk. Den ersten Schritt auf das Vorfeld von Petropawlowsk hätte es mich dann fast auf die Nase geschmissen, Glatteis scheint hier normal zu sein, außerdem schien meine Schuhwahl nicht ganz ideal gewesen zu sein da sogar in der Stadt ca. 1 Meter Schnee liegt. Die anderen Gruppen werden mit Bussen abgeholt, wir fahren mit Olli mit dem öffentlichen Bus in die Stadt (der Rest unserer Gruppe ist gesammelt abgesprungen). In der Stadt (Adresse) hat uns Olli eine Wohnung organisiert, das ist billiger und geräumiger als ein Hotel (ca. 40€/Person und Nacht). Wie es mit unserem Heli aussieht ist noch nicht klar, auf jeden Fall morgen kein Flugtag, zu schlechtes Wetter.

02.04. Krasnay Sopka:
Es ist bedeckt und windig, aber nicht mehr so schlimm wie gestern. Wir nehmen ein Taxi und fahren nach Krasnosopka, einem Schilift im Osten der Stadt. Dort treffen wir sowohl die Flori Kern als auch die Verticali Mir Gruppe, also für alle kein Flugtag, zumindest ein wenig Genugtuung. Der Schnee ist windgepresst, aber stellenweise lässt es sich gut fahren. Den Abend verbringen wir bei Bier und Chips zu Hause.

03.04. Moroznaya Sopka:
Das Wetter ist besser, geflogen wird wegen des Windes trotzdem nicht. Mit dem Bus fahren wir zum Flughafen und dann mit dem Taxi weiter ins Schigebiet Morosnaja Sopka. Die Bedingungen dort sind super (15 cm Pulver auf hartem Untergrund). Der Nachmittag macht richtig Spaß und das Wetter wird immer besser. Bei Sonnenschein geht’s zurück nach Petropawlowsk. Am Abend treffen wir unseren Heli-Guide, einen Piloten (den wir witziger weise am Tag zuvor beim Snowboarden gesehen haben) und deren Frauen. Ein feuchtfröhlicher Abend. Das Wetter sieht nur morgen nach fliegen aus….hoffentlich klappt es damit wir zumindest einen Flugtag haben. Eine Gruppe (keine Ahnung ob Flori Kern, Verticali Mir oder die Schweizer) ist heute Nachmittag geflogen laut unserem Guide, mit reinem Bruchharsch…langsam sind uns die Bedingungen egal, Hauptsache fliegen.

04.04. Helitag Paradonka:
Ein Traumwetter, Vasili (der Mi 8 Pilot von gestern) holt uns mit seinem Jeep ab. Der Heliport (eine ehemalige Fallschirmspringerbasis der roten Armee) ist in Paradonka, am Südlichen Ende der Bucht. Zu sechst (Igor unser Guide, Olli, Vasili, Weis, Karin und ich) fliegen wir mit einem Mi 2 weiter Richtung Süden. Nach zwei kleineren Abfahrten (500-800 hm) gings an die Flanken des Viloschinski. Der Schnee war weitgehend schöner Pulver, nur stellenweise Windharsch und die Abfahrten hatten etwa 1100-1200 hm. Am Horizont sah man den Avatscha ausbrechen und von Süden langsam einen Zyklon heraufziehen. Um ca. ½ 4 Uhr hatte der Wind soweit aufgefrischt, dass wir zum Heliport zurück mussten (wir waren eh durch mit den Beinen). Zusammen gabs dann noch Essen, Vodka und ein heißes Bad in einem Hotel in Paradonka (dort trafen wir auch Ralf, den Guide von Verticali Mir). Ein paar Bier später vielen wir tot ins Bett. Ein geiler Tag.

05.04. Petropawlowsk Sauwetter:
Der Zyklon von gestern hat uns erreicht. Wir haben noch selten so einen Schneesturm gesehen. Sogar der Weg zum Supermarkt ist ein Kampf. Echt geiles Wetter. Die Leute in der Stadt sind soviel Schnee auch nicht gewohnt, das merkt man vor allem wenn sie Auto fahren.

06.04. Petropawlowsk Hafen und Fischmarkt:
Am Morgen ist es fast windstill, aber die Wolken hängen tief. Wir fahren mit dem Bus zum Hafen und dann zum Fischmarkt. Immer wieder schaut die Sonne raus, kurz darauf schneit es wieder. Am Fischmarkt treffen wir Jörg und Karl. Die Flori Kern Gruppe hatte Dienstag (unser Schilift-Powder-Tag) Nachmittag einen Hubschrauberflug, miese Bedingungen, alle anderen sind auch nicht geflogen. Sie hoffen morgen noch auf einen Flugtag, mal sehen. Wir wollen eventuell noch Schneemobile oder eine Pistenraupe mieten, fliegen wäre natürlich die beste Option, schauen wir mal, zwei Tage bleiben ja noch.
Olli, Weis und ich gingen am Abend noch ins Ikra, ein ganz geiler Club. Über Musikgeschmack lässt sich streiten, der DJ hätte erschlagen gehört, die Einrichtung war stylisch und die Mädel ganz nett, also ein ganz gelungener Abend.

07.04.  Krasnay Sopka:
Heute ist schönes Wetter, das aber herumzieht. In der Früh sah es fast nach Heliwetter aus, leider immer wieder dicke Wolken. Olli, Weis und ich fahren nach Krasnosopka, Karin fühlt sich nicht gut und bleibt zu Hause bzw. geht “shoppen“. Der Schnee ist gut und wir haben einige schöne Runs. Ich lerne zwei Russen kennen (Elia und Alexej) mit denen ich ziemlich coole Abfahrten auf der Hinterseite des Hügels habe. Am Weg zurück machen wir einen Stopp am Theater. Den Hügel dahinter habe ich schon gestern gesehen und diesmal habe ich die Schi mit und will es wissen. Der Weg rauf ist beschwerlich (tiefes Stapfen) aber irgendwann komme ich auch, über einer Wechte die sich für einen Drop In eignet, an. Die Abfahrt ist kurz und steil, aber ich kann meinen Traum erfüllen und direkt am Meer abschwingen. Olli ist mir gefolgt und versucht es auch, aber  von einer anderen Stelle aus. Er hat weniger Glück. Durch einen Felsgürtel stürzt er und verletzt sich zum Glück nur seinen Daumen. Zu Hause wartet Karin schon mit Nudeln und Bier auf uns….ein geiler Tag.

08.04. Helitag am Meer:
Nach ein wenig hin und her bekamen wir doch noch einen Helitag. Ziel wieder der Viloschinski, aber diesmal von der Südostseite. Geniale 1200 hm Runs in ein Tal das direkt am Meer lag. Am Ende dann gegenüber noch zwei geniale Abfahrten in bestem Nordhangpulver. Nach einem steilen Drop In riss mir eine kleine Lawine die Schi weg….passiert ist nichts und lustig wars. Am Heimweg noch DIE Abfahrt der Woche, perfekter Pulver und wie den ganzen Tag die ersten Linien. Nach 7100 hm (ca. 4 Stunden, davon etwa 2 Stunden Fugzeit) hieß es leider heimwärts fliegen weil der Sprit langsam zur Neige ging. Ein noch viel besserer Helitag als Mittwoch, einfach genial.

09.04. Heimflug:
Das Wetter ist fast eine Frechheit, wolkenlos! Die Abfertigung in Petropawlowsk ist problemlos (auch wenn wir diesmal für die Schi zahlen müssen). Der Flug nach Moskau zeichnet sich durch lange Ereignislosigkeit aus und in Moskau wirkt alles irgendwie gedämpft auf die übermüdeten Sinne. In München wartet der Tommi schon mit dem Auto auf uns…Nach dem wir um 09:30 Uhr in der Wohnung gestartet waren kommen wir um 18:00 Uhr zu Hause an (gar nicht so lang, wenn man außer Acht lässt das wir 11 Zeitzonen hinter uns gelassen haben).

Ein genialer, wenn auch anstrengender Urlaub, mit vielen guten Eindrücken.
KamtschatkaBlog

Donnerstag, April 05, 2012

Kamtschatka Update

Anreise war super, Wetter bis jetzt...naja, 2 Tage Schifahren in "Schigebieten" und gestern ein Flugtag....sehr geil im kleinen Heli (Mil Mi 2).
Heute ein Zyklon über Kamstchatka, selten so einen Sturm gesehen. Wer nicht auf die Straße muss bleibt zu Hause. 1 Meter Schnee in der Stadt und man kann sich kaum auf den Beinen halten.
Update folgt.

Dienstag, März 27, 2012

Königspitze Ostrinne Solo - 27.03.2012


Zum Saisonabschluss noch ein richtiges Brett, 2000 hm rauf auf die Königspitze (3851 m) und dann bei besten Verhältnissen wieder runter. Gestern Abend gings nach Sulden, nach ein paar Stunden Schlaf im Auto startete ich dann um 1/2 5 Uhr. Bis über die Mittelstation gings über die Piste (450 hm, 1 1/2 Stunden). Vor der Linksbiegung der Piste (und der zweiten Brücke) rechts über kupiertes Gelände vorbei am Gletscherbruch des Suldenferners zum Einstieg der Rinne (1 1/2 Stunden, 550 hm). Für die Rinne und die Querung zur unteren Schulter benötigte ich dann unendliche 2 1/2 Stunden (ca. 600 hm). Unter anderem weil ich mehrmals Schi gegen Steigeisen und umgekehrt tauschen musste. Von der unteren Schulter an hieß es dann endgültig Schi tragen. Zur oberen Schulter steigt man steil neben den Begrenzungsfelsen hinauf (180 hm, 1/2 Stunde), von dort dann flach zum Gipfelaufbau und auf diesen wieder steil empor (240 hm, 3/4 Stunde). Am Gipfel war es windstill und so genoss ich die Sonne und machte 1/2 Stunde Pause um die Gipfelflanke auffirnen zu lassen. Die Abfahrt (55 Minuten) war dann der Wahnsinn, bis auf ein kurzes Stück in der Rinne war alles abfahrbar (sogar für mich). Es wechselte Pulver und Firn, nur kurz vor der Piste war ein beschissenes Harschstück dabei. Eine Traumtour, die auch (oder vor allem) alleine (ich war heute der Einzige in der Ostrinne) richtig viel Spaß machte.
Aufstieg: 2000 hm, 6:45 Stunden
Abfahrt: 2000 hm, 50 Minuten
2012_03_27_KoenigsspitzeOst

Sonntag, März 25, 2012

Isartrails und Bouldern Buchenhain - 25.03.2012

Das schöne Wetter musste heute einfach genutzt werden. Erst ausschlafen, dann mit dem Rad den Isartrails entlang bis Buchenhain, dort Bouldern. Über die Trails zurück ins HG, dort wieder Bouldern und dann noch zur Caro die Russlandvisa abholen. Jetzt steht Kamtschatka nichts mehr im Wege.

Samstag, März 24, 2012

Vorderberghörndl - 24.03.2012

Die Saisonsabschlussschitour (zumindest für Karin ;)) führte uns heute vom Hintersee zum Vorderberghörndl (2083 m). Vom Parkplatz gings erst mal mit Schi am Rucksack ins Tal hinein und dann einem Karrenweg bergauf folgend, bis wir unsere Schi endlich anziehen konnten (1 1/4 Stunden, 200 hm). Vom Weg gelangte man in eine Waldschneise (30 Minuten, 150 hm), dort trennten wir uns, um uns bei der Abfahrt wieder zu treffen. So stieg ich etwas flotter die teilweise ziemlich steile Schneise bis zur Gipfelflanke und über diese zum kleinen Gipfelkreuz auf (1 1/2 Stunden, 950 hm). Am Gipfel waren kurz vor mir die beiden Einheimischen, die mich überholt hatten angekommen und der Peter (kenn ich von FB) war auch da. Kurzer Ratscher und dann gings schon wieder im totalen Nebel runter. Der Gipfelhang war eigentlich relativ gut zu fahren. Knapp unter dem letzten Buckel vor dem Gipfelhang (ca. 1750 m) traf ich wieder auf Karin. Es begann zu donnern und so sahen wir zu, dass wir runter kamen. Nach dem Schi ausziehen stärkten wir uns noch mit einer Brotzeit und so konnten wir auch die 45 Minuten Schitragen verschmerzen. Als wir nach 5 Stunden wieder am Auto waren begann es zu regnen, perfektes Timing.
2012_03_24_Vorerberghoerndl

Freitag, März 23, 2012

Rauher Kopf - 23.03.2012

Nachdem uns mehrere Berchtesgadner (und der Stephan) abgeraten hatten das Hocheck zu machen da es zu abgeblasen ist, verwarfen wir unseren Plan am Watzmannhauswinterraum romantisch zu übernachten. Statt dessen gabs nach den Vormittagsterminen eine Frühjahreswanderung auf den Rauhen Kopf (1000 hm, Aufstieg 2 Stunden 50 Minuten, Abstieg 1 Stunde 40 Minuten). Schön wars, wenn auch oben noch ziemlich schneeig.
2012_03_23_RauherKopf

Donnerstag, März 22, 2012

Jenner/Stahlhaus und kleine Reibn - 21./22.03.2012

Für zwei gemütliche Tage in Berchtesgaden planten wir die kleine Reibn "light". Light weil nicht in einem Tag sondern in zwei mit Übernachtung im Stahlhaus.
Erster Tag: Von Hinterbrand gings hinauf zum Jennergipfel (1874 m) (2 1/4 Stunden, 750 hm). Am Gipfel waren wir alleine und ebenfalls alleine fuhren wir in den Königsberger Graben ab (30 Minuten, ca. 300 hm). Eine halbe Stunde früher wäre der Firn wahrscheinlich etwas besser gewesen, trotzdem eine super Abfahrt. Von dort stiegen wir ins Torrenerjoch zum Stahlhaus (1736 m) auf (30 Minuten, 200 hm). Dort sonnten wir uns und unternahmen einen Spaziergang zum Marterl für den Hirschbichler.
Zweiter Tag: Ohne Stress starteten wir erst um 8 Uhr zum Schneibstein (2276 m) den wir nach 1 1/2 Stunden (550 hm) erreichten. Die Abfahrt in die Windscharte (2103 m) ist ... naja seltsam. Von dort stiegen wir noch auf den Windschartenkopf (2211 m) um nach einer Frinabfahrt auf dessen Südseite wieder auf die Spur der kleinen Reiben zu treffen. Diese verließen wir aber sofort wieder Richtung Fagstein (2164 m) auf dem wir gemütlich Brotzeit machten. Der Umweg über die zwei Gipfel bringt schöne Abfahrten bei zusätzlichen 100 hm bzw. 200 hm. Die Abfahrt vom Fagstein war das Highlight der ganzen Tour. Bei der Bergwachthütte am Seeleinsee hieß es dann zum letzten Mal auffellen und wir stiegen noch mal ca. 200 hm auf die Hohen Rossfelder auf. Von hier gings einigermaßen gut zur Priesbergalm und weiter zur Königsbachalm. Von hier meist Schi tragend auf und ab zurück nach Hinterbrand.
Insgesamt:
Tag 1: 3 1/4 Stunden, 1000 hm Aufstieg
Tag 2: 4 1/2 Stunden, 1100 hm Aufstieg, 1600 hm Abfahrt
2012_03_22_KleineReibn

Dienstag, März 20, 2012

Pirchkogel - 20.03.2012

Nach dem schlechten Wetter der letzten Tage hatten wir heute blauen Himmel und Sonnenschein. Von  Kühtai gings durchs Schigebiet (die Pisten so gut wie möglich meident) zur Bergstation des Kaiserlifts (500 hm, 1 1/2 Stunden). Karin ließ ich weiter zum Pirchkogel gehen, während ich noch zur Grießkogelscharte (2586 m) aufstieg. Die Abfahrt war ein Traum, die zweite Spur und teilweise Pulver! Für den 200 hm Umweg benötigte ich 30 Minuten, was für Karin genug Vorsprung war, um kurz vor mir auf dem Pirchkogel (2828 m) zu kommen. Die restlichen 400 hm riss ich in 40 Minuten herunter. Damit blieben wir genau in der Zeit der Tourenbeschreibung. Vom Parkplatz Hohe Mut Bahn sind es 900 hm (mit Grießkogelscharte 1100 hm) in 2 1/2 Stunden. Mein neuer Schi (der Austauschschi den mir Dynafit nach meinem Bindungsbruch vor zwei Wochen geschickt hat) ist echt super, besser als der Alte (jetzt Guide XL, davor Mustagh Ata, etwas schwerer aber auch viel verwindungssteifer).
2012_03_20_Pirchkogel