Samstag, April 07, 2018

Taubenstein und Hochmiesing - 06.04.2018

Nachdem der Donnerstag etwas Abkühlung gebracht hatte, war der Frühling am Freitag wieder strahlend schön und warm zurück. Ein Stündchen früher als sonst stieg ich zum Taubensteinsattel auf (1 Stunde, 500 hm). Von dort konnte ich schon mein Tagesziel sehen, den Hochmiesing. Weil nun aber der Taubenstein fast am Weg liegt und ich Berge nicht einfach auslassen kann, nahm ich den auch noch schnell mit (¼ Stunde, 100 hm). Vom Gipfel konnte ich direkt (und gar nicht mal schlecht) ins Kleintiefental abfahren, wo es wieder Auffellen hieß (¼ Stunde). Nun stand dem eigentlichen Anstieg zum Hochmiesing aber nichts mehr im Wege. Zuerst über den Miesingsattel und dann über den Sommerweg stieg ich stetig dem Gipfel entgegen (¾ Stunde, 350 hm). Nun hatte ich mir für die Abfahrt etwas "besonderes" überlegt, direkt runter ins Krottental, also die Nordrinne. Durch die tiefen Temperaturen in der Nacht war die Rinne gut gefroren und so musste ich mir wegen Lawinen keine Gedanken machen, sehr wohl aber darüber wie schmerzhaft ein Sturz wäre. Die ca. 2 cm an Neuschnee machten das Abrutschen und spätere Schwingen etwas angenehmer, die gefrorenen Lawinenboller am Ende der Rinne schmälerten den Abfahrtsgenuss aber erheblich ;) Auf der Krottentaler Forststraße angekommen hieß es wieder Auffellen, weil irgendwie will man ja auch wieder heim (½ Stunde). Der Aufstieg zum Taubensteinsattel war genussvoller als gedacht, windstill und in der Sonne, was will man mehr (½ Stunde, 300 hm). Da trübte nur die letzte Abfahrt über die vereisten Spuren in der ehemaligen Piste das Gesamterlebnis (½ Stunde).
Alles in allem eine ausgewachsene Skitour für Vor-der-Arbeit und mit 1250 hm in 3¾ Stunden nicht mal eine ganz kleine. Übrigens haben die Hänge vom Auerspitz zum Soinsee nach sehr schönem Skigelände ausgesehen.
2018_04_06_Hochmiesing