Montag, September 17, 2012

Alpines Museum und Buchenhain - 15./16.09.2012

Seit Mitte Mai, seit einer Unachtsamkeit in Franken, machte ich jetzt schon Kletterpause. Zu erst schmerzbedingt, dann weil mir das Laufen einfach dazwischen kam und zu guter Letzt weil ich eigentlich keinen Bock auf Klettern hatte. Das änderte sich zu diesem Wochenende. Nach langer Pause lies ich es am Samstag Vormittag in der Boulderwelt ruhig angehen, danach Schwimmen mit Karin im Müller'schen Volksbad und dann noch mit Karin und Renate ins Alpine Museum. Dort wurden wir übrigens fast vertrieben, weil wir es gewagt hatten, vor dem Museumsbesuch an der Treppe des Museums etwas zu essen. Die Dame an der Kasse kam ziemlich fix und erklärte, dass es sich um Privatgrund handle und wir wo anders Essen sollen. Eigentlich hätten wir schon deshalb den Museumsbesuch boykottieren sollen. Die Ausstellung selbst ist leider etwas ungeordnet und zeigt für meinen Geschmack wenig darüber wie sehr sich der DAV im 3. Reich die Finger schmutzig gemacht hat. Aber ok, wenn ich ein Museum hätte, würde ich auch so tun als würde ich die ganze Vergangenheit aufarbeiten und die gar nicht schönen Dinge etwas kürzer behandeln. Ansonsten, ziemlich viel Material zu den Extremen Bergsteigern der Zeit.
Sonntag gings dann bei bestem Wetter mit dem Rad nach Buchenhain (45 km, 1 Stunde 40 Minuten). So konnte ich zumindest was im Freien machen und doch noch den Nachmittag mit Karin verbringen.
Übrigens machen Karin und ich an diesem Donnerstag den Pakistanvortrag im Heaven Gate. Wer also Lust hat, einfach vorbei kommen, Eintritt ist frei.

Sonntag, September 09, 2012

Heimgarten und Herzogstand - 08.09.2012

Die aufgeweichten Füße (die unangenehmste Nebenwirkung von über 6 Stunden im Regen) haben sich wieder erholt und so gings wieder mal an eine kleine Laufeinheit (neben den normalen 9 km Mittagsrunden). Karin fuhr mit Claudi, Leo und Julia mit der Bahn auf den Herzostand während ich mir Tobi schnappte und wir von Ohlstadt aus liefen. Von Ohlstadt gings übern Bärenfleck auf den Heimgarten (1 1/2 Stunden, 1100 hm). Am Grat zum Herzogstand hinüber fühlte ich mich dann trotz der Hitze ziemlich wohl und konnte ein wenig den Turbo zünden (ca. 300 hm, 1/2 Stunde). Am Herzogstandhaus  (6 Minuten) trafen wir dann die Mädels und gönnten uns ein Essen und Weißbier. Die Anderen entschieden sich alle wieder mit der Bahn hinunter zu fahren, deshalb lief ich alleine über Urfeld nach Kochl (40 Minuten). Eine wirklich schöne Runde (ca. 20 km und 1500 hm) und auch Karin hatte etwas vom wunderschönen Wetter dieses Wochenende.

Übrigens für alle die unserne Vortrag bei Patagonia verpasst haben, wir machen ihn noch mal am 20.09.2012, 20 Uhr im Heavens Gate München. Eintritt ist wieder frei, Infos gibts hier.

Sonntag, August 26, 2012

Karwendelmarsch Laufwertung - 25.08.2012

Um beim Karwendelmarsch (52km, 2300hm und bis jetzt immer Regen) mit zu laufen muss man schon eine (eher un-) gesunde Portion Masochismus mitbringen. Für dreimal (2009, 2010) muss man aber wirklich bescheuert sein! Vor allem weil es schon an Tradition grenzt, dass es schüttet und zwar von Anfang bis Ende. Mein Ziel, die Zeit von 7 Stunden zu unterbieten habe ich mehr als erreicht und so kam ich als 76. in der Gesamtwertung und 18. in der Klassenwertung M-30 mit einer Zeit von 6:18:40 Stunden ins Ziel. Die Bedingungen waren in den Abwärtspassagen durch den Regen teilweise sehr schwierig, aber die Temperaturen waren fast ideal zum Laufen. Impressionen gibt es als Fotos vom Veranstalter oder als Video Start, Video Ziel und ein Bericht in der TT. Kurz nach der Gramai wartete dann Karin mit dem Fahrrad auf mich und motivierte mich noch bis Pertisau, danke dafür.
Meine Einzelzeiten:
Scharnitz(05:59 Uhr)Starkregen
Larchet(57:07 / 57:07)Nieselregen
Karwendelhaus(1:05:32 / 2:07 / 2:04:46)Regen aus Nebel
kleiner Ahornboden(30:07 / 2:34:53)Regen
Ladiz(25:39 / 3:00:32)kein Regen
Falkenhütte(18:10 / 2:24 / 3:21:06)Nieselregen
Hohljoch(21:11 / 3:42:17)Regen aus Nebel
Eng(20:18 / 2:38 / 4:05:13)kein Regen
Binsalm(25:22 / 4:30:35)kein Regen
Binssattel(33:58 / 5:04:33)Platzregen
Gramai Hochleger(5:11 / 1:44 / 5:11:28)Starkregen
Gramai Niederleger(18:08 / 0:58 / 5:30:34)Nieselregen
Falzturn(22:28 / 5:53:02)kein Regen
Pertisau(25:38 / 6:18:40)kein Regen
2012_08_25_Karwendelmarsch12
Überraschenderweise hatte ich kaum Muskelkater und so wanderten wir am Sonntag noch alle nach Maria Brettfall (auch um meine Muskeln und Gelenke mobil zu halten).
Hier noch der GPS Track:


Freitag, August 24, 2012

Kurz vor dem Karwendelmarsch

So, morgen um die Zeit sollte ich am Binssattel sein, den letzten Anstieg noch verfluchend und mich auf Knieschmerzen im definitiv selektivsten Abstiegsteil freuen. Die Vorbereitung lief bis jetzt ganz gut und so sinds dann doch 300 km an direkten Trainingsläufen geworden. Anfang der Woche sah es noch nach Hitze beim Lauf aus, seit heute ist es aber ziemlich klar, dass der Karwendelmarsch auch dieses Mal wieder eine Regen- und Kälteschlacht wird. Also auf in die Matsche! Ich meld mich wieder und bis dahin:  http://karwendelmarsch.info/

Freitag, August 17, 2012

Nadelhorn die 2te und Stecknadelhorn - 15./16.08.2012

Mit Peter hatte sich endlich wieder ein Termin gefunden für eine Hochtour. Der Plan: Dreieselwand (Lenzspitze NNO)-Nadelhorn-Stecknadelhorn-Hohberghorn-Dirruhorn, also der gesamte Nadelgrat der mir seit letztem Jahr nicht mehr aus dem Kopf gehen will. Leider war das Wetter schon im Vorfeld nicht perfekt angesagt, aber wir hofften auf unser Glück. Nach einer Übernachtung am Oberalppass starteten wir um 11 Uhr in Saas-Fee zur Mischabelhütte (1500 hm, 3¼ Stunden). Wegen der schlechten Vorhersagen waren wir nur zu Zehnt auf der Hütte. In schlechter werdendem Wetter kundschafteten wir den Weg zum Einstieg der Wand aus (300 hm, 40 Minuten, 20 Minuten).
Um kurz vor 4 Uhr gings wieder zum Einstieg. An der Weißmies standen große Gewittertürme und als auch auf unserer Seite der erste Blitz zu sehen war stiegen wir wieder ab (250 hm, 1 Stunde). Die anderen 8 waren gerade beim Frühstück und nach unserer Erzählung wagte keiner den Aufstieg aufs Nadelhorn. Der weitere Schlaf tat mir gut und so stiegen wir um 9 Uhr voller Tatendrang nochmal auf um unser deponierte Ausrüstung zu bergen. Nach Gewitter sah es nicht mehr aus (es waren nun viel weniger unterschiedliche Luftschichten als in der Nacht) nur noch nach Sauwetter. Wir entschieden noch aufs Windjoch zu spazieren. Dort traf uns ein Graupelschauer aber ein wenig weiter wollten wir doch noch. 1¼ Stunden später sahen wir durch ein kleines Blaues Loch zum Gipfel (1000 hm, 3 Stunden). Es zog kurz auf und wir konnten zum Dom rüberschauen. Wegen der Wetterbesserung sprinteten wir noch zum Stecknadelhorn (½ Stunde) und zurück (½ Stunde). Es riss immer weiter auf und so konnten wir beim Abstieg zur Mischabelhütte den Rundumblick auf den Nadelgrat, das Mattertal und das Saastal genießen (1 Stunde). Um 14 Uhr zurück auf der Hütte sortierten wir noch kurz die Ausrüstung genossen ein Bier und erzählten den anderen von der Tour (inzwischen hatte sich die Hütte wieder gut gefüllt, ich glaube so leer wie zuvor sieht man sie selten). Der Abstieg war dann kurz und schmerzvoll (1½ Stunden) bevor wir zu unseren Nudeln noch ein Fläschchen Wein am Campingplatz Mischabel in Saas-Grund genießen konnten.
Peter wanderte am Freitag vom Mattertal aus ins Aostatal wo er dei nächste Woche mit seinen Eltern unterwegs ist, während ich nach München zurück fuhr zur Karins Geburtstagswochenende. Die geplante Tour müssen wir definitiv noch nachholen, bei den herrschenden Bedingungen (sehr schlecht verfestigter Schnee/Eis und Scheißwetter) konnten wir aber das Optimum herausholen (insgesamt 2700 hm in 9¾ Stunden, bzw. noch 550 hm, 2 Stunden extra für das Rauf und Runter am Schwarzhorn(grat)).
2012_08_16_Nadelhorn

Sonntag, August 05, 2012

Guggi Hütte - 04./05.08.2012

Dieses Wochenende besuchten wir Corinna in Bern und dann Dani auf der Guggi. Am Samstag gings bei wechselhaftem Wetter auf die Guggihütte (870 hm, 3 Stunden 20 Minuten). Nach einer Jause wollte ich mir noch den Einstieg der Lauperroute ansehen, auf etwa 3000 m (30 Minuten) begann es dann aber zu hageln und zu gewittern. Ich schaute, dass ich so schnell wie möglich wieder auf die Guggi zurückkam (20 Minuten). Das leckere Abendessen das uns Caroline kochte, konnten wir dann aber wieder in der Abendsonne genießen. In der Nacht zogen dann mehrere Gewitter durch. In der Früh sah das Wetter zwar ganz gut aus, wir wollten aber nichts riskieren und stiegen früh wieder ab. Genau auf der kleinen Scheidegg begann es zu schütten was der Himmel her gab. Beim Kaffee bei Dani im Garten schien dann wieder die Sonne. Ein super schönes Wochenende auch wenn das Wetter nur teilweis mitspielte.
2012_08_04_Guggi

Dienstag, Juli 31, 2012

Slowenien/Kroatien - 22.07.-29.07.2012

Unser Urlaub führte uns von München über den Wurzenpass (und das Bunkermuseum) nach Kranjska Gora (Bergtouren vom Vrsic-Pass aus) zu den Plitvicer Seen und nach Krk.
Mojstrovka: Nach langem Ausschlafen gings mit dem Auto auf den Vrsic (1611 m), ein Pass ins Socatal. Von dort aus starteten wir um 12 Uhr zum Mojstrovka, einem Aussichtsberg westlich des Passes. 2:40 Stunden benötigten wir für die 800 hm auf den Velika Mojstrovka (2375 m), den zweiten der drei Mojstrovka Gipfel. Zurück am Mala Mojstrovka (2332 m) stiegen wir über den Nordsteig ab und erreichten den Vrsic 2½ Stunden später (900 hm / 5 Stunden 10 Minuten). Ich sah mir noch den ersten Teil des Nordwandsteigs auf den Prisank an (400 hm / 1¼ Stunden). Gerade rechtzeitig um noch Grillfleisch und Bier einzukaufen kamen wir nach Kranjska Gora zurück.
2012_07_23_Mojstrovka


Prisank/Prisojnik: Weil Gewitter angesagt war starteten wir früh. Um kurz nach 6 Uhr gings vom Vrsic los und nach einer Frühstückspause trafen wir eine Gruppe Grazer von gestern wieder (½ Stunde /150 hm). Zur Abzweigung des Westgratsteigs (40 Minuten / 150 hm) gings unter den beeindruckenden Wänden nach Süden. 1¼ Stunden später (400 hm) konnten wir die Wolken von der Nordseite durchs große Fenster ziehen beobachten, leider war uns dadurch aber auch der Blick ins Tal verwehrt. Nun gings über einen einfachen Ferrata auf den Grat und über diesen zum Gipfel (1¼ Stunden / 330 hm). Die Grazer entschieden weiter über den Jubiläumsweg zu gehen (übers kleine Fenster). Wir wollten das Wetter aber nicht herausfordern und stiegen den Normalweg ab. Durch die steilen Schotterflanken gings zu dem großen Weg am Süden des Berges (1½ Stunden) und auf diesem zurück zur Abzweigung Westgrat (20 Minuten). Von dort kurz (50 Minuten) zum Vrsic. Nette Tour die gesamt 6 Stunden 20 Minuten und 1100 hm dauerte/hatte. Vom Pass aus stiegen wir noch zu einer Bunkeranlage aus dem ersten Weltkrieg, westlich des Passes auf.
2012_07_24_Prisank

Da das Wetter in den Julischen Alpen eher schlecht war gings weiter zu den Plitvicer Seen und zu den Barac Höhlen. Den Nationalpark Plitvicer Seen besuchten wir sehr früh (½ 8 Uhr), so hatten wir noch Ruhe und Frieden für unsere große Runde um die Seen. Auf unserem Weg aus dem Park raus schoben sich die Menschenmassen regelrecht durch den Park. Ein wirklich schöner Park aber nur in der Nebensaison oder sehr früh am Tag zu empfehlen.
Den Rest des Urlaubs verbrachten wir noch beim Ausspannen auf der Insel Krk. Dort lernten wir Sylvia und Fred kennen die uns super Tipps fürs Klettern in Kroatien gaben.

Donnerstag, Juli 19, 2012

Wallberg die 3te - 18.07.2012

Dieses Mal kamen noch Peter und Matze mit. Das Wetter war zum ersten Mal gut, aber für meinen Geschmack etwas warm. Für die 1000 hm benötigten Matze und ich 1:03 Stunden, wären Gabs schon nach 51 Minuten und Peter nach ca. 55 Minuten am Gipfel standen. Hinunter liefen wir die Rodelbahn, weniger gut zu laufen, aber etwas abwechslungsreicher als der Sommerweg.

Sonntag, Juli 15, 2012

Große Reibn - 14.07.2012

Als Vorbereitung für den Karwendelmarsch machte ich gestern die Große Reibn in Berchtesgaden. Die Route mit den Zeiten:
Hinterbrand (3:15 Uhr) - Königsbachalm (30/30) - Priesbergralm (15/45) - Seeleinsee (40/1:25) - Hohes Geschirr (10/1:35) - Kahlersberg (30/2:05) (10 Min. Pause) - Landtalalm (1:10/3:15) - Abzweigung Salet (15/3:30) - Wasseralm (40/4:10) (6 Min. Pause) - Funtenseetauern (2:40/6:50) (7 Min. Pause) - Kärlingerhaus (1:30/8:20) (15 Min. Pause) - Trischübel (1:40/10:00) - Wimbachgrieshütte (35/10:35) - Wimbachschloss (35/11:10) - Wimbachbrücke (40/11:50/12:28)

Die ganze Tour hat 45,5 km / 3554 hm / 4084 hm (auch wenn das GPS fast 800 hm mehr anzeigt), aber als Trailrunningtraining eher ungeeignet, wohl eher als Orientierungslauf. Das erste Mal verlaufen hatte ich mich beim Abstieg vom Kalersberg. Der Eisenpfad ist zwar im unteren Teil neu saniert, leider von oben kaum zu finden. Also gings wild über die nassen Gras-/Felshänge und das dementsprechend langsam. Der nächste nicht zu findende Weg war von der Wasseralm zum Hochkarst unter dem Funtenseetauern. Hier blickte ich dann ziemlich entnervt auf das GPS, das mir die Richtung zeigte, in der ich dann (erst am Hochkarst) auch wieder Steinmandln fand. Leider hatte sich das Wetter bis dorthin so sehr verschlechtert, dass ich im Nebel sowohl die Steinmandln, wie auch die Richtung verlor und am falschen Gipfel stand. Also GPS-Navigation learning by doing und schon stand ich am Funtenseetauern. Den Abstieg lies ich mich dann vom GPS leiten, was durch den Nebel aber auch langsamer als gedacht ging. Nach dem Kärlingerhaus waren dann alle Wege wieder einfach zu finden, aber meine Motivation im einsetzenden Starkregen hielt sich nun eher in Grenzen. Hatte ich an diesem Tag eher wenige Leute gesehen (ok, abgesehen von Wasseralm und Kärlingerhaus waren es genau null), so waren überaschend viele "Bergsteiger" im Wimbachtal unterwegs. Um 15:43 Uhr, 12:28 Stunden nach meinem Start kam ich an der Wimbachbrücke an, wo Karin schon mit einem Handtuch und Bademantel auf mich wartete.
2012_07_14_GrosseReibn

Und jetzt auch noch der GPS-Log

Donnerstag, Juli 12, 2012

Wallberg die nächste - 12.07.2012

Wieder eine Trainingseinheit mit Gabs. Nach der am letzten Mittwoch hatte ich am Freitag meinen schnellsten "Arbeitslauf" überhaupt. Diesmal fühlte ich mich nicht gut (ich glaube eine Erkältung ist im Anflug), trotzdem 3 Minuten schneller als letztes Mal. Also 1000 hm in 1:02 Stunden und 38 Minuten für den Abstieg. Ein schöner Test zum Mitloggen mit Vladis GPS.

Dienstag, Juli 10, 2012

Zeiseleck / Weiss Geburtstag / Fallschirmspringen - 07.-09-07.2012

Am Samstag gings mit Caro und Nick nach Jenbach. Zu erst mussten wir aber in Innsbruck vorbei schauen, denn nur dort gibt es einen Suunto Partner der die Schrauben an meiner Uhr tauschen konnte. Für 4 Schrauben brauchten die dort  ¾  Stunde (keine Ahnung was die machen wenn wirklich was kaputt ist, dafür wars gratis). Kaum beim Auto zurück lies sich dieses nicht mehr starten, also nochmal  ¾  Stunde warten bis der ÖAMTC da ist und es wieder anspringt. Damit wars dann zu spät um noch aufs Kellerjoch zu gehen und so machten wir vier einen Spaziergang übers Zeiseleck, Nick hats richtig gut gefallen.
2012_07_07_Zeiseleck


Danach gings auf Weiss seine 30er Feier, a super Festl mit der Premiere von seinem Kamtschatka-Video. Definitiv besser als meines:

 


Sonntag hieß es dann Früh raus für meine "Ground School" in Eggenfelden. Und Montag dann der Level1 Sprung. Ganz glücklich sehe ich auf dem Video zwar nicht aus, das täuscht aber....es war sehr, sehr geil. Definitiv mein neuer Sport wenns mit dem "richtigen" Bergsteigen nicht mehr klappt ;)

Donnerstag, Juli 05, 2012

Wallberg Berglauf - 04.07.2012

Gestern Abend ging sich endlich die erste Trainingssession mit Gabs aus. Nach den Arbeitsläufen (17,5 km einfach, inzwischen schon einige Male) war ich nicht mehr komplett untrainiert. Um mit Gabs mitzuhalten, wirds aber niemals reichen. Den Gipfel erreichten wir nach ca. 1 Stunde 5 Minuten (1000 hm, 6,5 km) zwischen zwei Gewitterfronten. 30 Minten später (und durch die zweiten Front wieder klatschnass) kamen wir wieder am Auto an. Super Runde die bei weitem nicht so langweilig wie der Weg in die Arbeit ist.

Sonntag, Juni 24, 2012

Allgäu - 23./24.06.2012

Nach der Hochzeit von Claudi und Peter (sehr geile Feier) unternahmen Karin und ich heute noch einen Spaziergang zur Zunkleiten Alm über das Sonderdorfer Kreuz. Ein netter Nachmittagsspaziergang vorm Heim fahren (2 Stunden, 350 hm).
2012_06_24_Allgaeu

Freitag, Juni 22, 2012

1. Video Kamtschatka 2012

Nachdem Weis an seinem Kamtschatka Video wohl noch etwas basteln wird hab ich ein paar Videoschnipsel zusammengeworfen. Das entstandene Video vermittelt unseren Kamtschatka-Trip ganz gut. Ich hoffe es gefällt euch auch wenn es weder professionell gefilmt noch geschnitten ist (da wird Weis sein Video sicher um Welten besser).

Montag, Juni 18, 2012

Teufelshorn Überschreitung - 16./17.06.2012

Diese Wochenende machten Karin und ich eine wunderschöne Wanderung von Hinterbrand (übers Hochgschirr) zur Wasseralm (6 ¼  Stunden, 1100 hm). Dort übernachteten wir in der sehr urigen Hütte mit richtig netten Wirtsleuten. Am Sonntag starteten wir um 6 Uhr aufs Große Teufelshorn. Nach nicht ganz 3 Stunden Aufstieg (900 hm) konnten wir den Gipfel alleine in noch relativ gutem Wetter genießen. Der Abstieg in den Teufelsnieder war leicht zu finden und so begannen wir den Aufstieg aufs kleine Teufelshorn  ½  Stunde später. Da hatten wir wegen einem "falschen" Steinmandl einen kleinen Verhauer, der uns aber nicht viel Zeit kostete und so standen wir nach 4 Stunden von der Hütte aus am Gipfel des Kleinen Teufelshorn. Die Wolken vom Obersee waren inzwischen herauf gezogen und so war das Große Teufelshorn komplett verhüllt (wir sahen etwa 5 Leute auf dem Gipfel als es kurz aufriss). Der Abstieg ist dann sehr einfach zu finden nur etwas überhalb der Wasseralm verloren wir den Pfad und kreuzten "wild" auf den Weg zum Großen Teufelshorn. Nach 5  ¾  Stunden (1200 hm) erreichten wir die Wasseralm und machten kurz Pause bevor wir über den Röthsteig zum Obersee abstiegen. Dort trafen wir noch Anna, Micha, Matze und Peter, mit denen wir nach Salet zum Schiff gingen (2 ½  Stunden, 800 hm). Eine wirklich sehr schöne Wanderung, die im Gegensatz zu vielen anderen Touren im Berchtesgadener Land eher einsam ist.
2012_06_17_Teufelshoerner

Dienstag, Juni 12, 2012

Mammut Peak Project - Kellerjoch - 12.06.2012

Heute war der Tag für unsere „Mammut Peak Project“ Besteigung vom Kellerjoch. Von Mammut gabs dafür eine neue Jacke, Hose und einen Rucksack. Wir (Birgit, Anja, Markus, Manfred, Benjamin und Dougal, unser Bergführer) trafen uns um 9 Uhr am Parkplatz zum „Weg der Sinne“ am Pillberg. Bei relativ gutem Wetter gings über die Naunzalm hinauf zum Kellerjochhaus (2 Stunden, 1000 hm). Der Wirt des Kellerjochhauses empfing uns herzlich und bei einem Ratscher kamen wir drauf, dass der Sherpa den Karin und ich kurz vorm Cho La kennen gelernt hatten heuer wieder bei ihm sein wird. Der Weiterweg zur Kapelle war dann in 15 Minuten geschafft und bei immer schlechter werdendem Wetter beschlossen wir schnell runter zu kommen. Bei Schneefall begannen wir unseren Abstieg Richtung Gratzenkopf. Vor zwei steilen Schneefeldern kürzten wir dann direkt runter zur Proxenalm ab (mit einer lustigen „Abseilaktion“). Von der Proxenalm gings dann bei starkem Regen zurück nach Grafenast und zu den Autos (4 Stunden 50 Minuten, ↑↓1160 hm). Auch wenn das Wetter nicht ganz mitspielte war es trotzdem eine sehr nette Runde in einer sehr netten Gruppe die für den ein oder anderen sicher (vor allem durch die Schneefelder) recht aufregend war. Infos dazu auch unter unserem Basecamp von Mammut und beim Tourismusverband Silberregion Karwendel.
2012_06_12_MammutKellerjoch

Montag, Juni 11, 2012

Deutschland Nord-Ost und Sächsische Schweiz - 05.-11.06.2012

Nach einigem Aussetzen in den letzten Wochen gings Dienstag Abend nach Nordostdeutschland auf die Hochzeit meines Cousins. Nach der sehr netten Feier verbrachten wir noch ein paar Tage auf Usedom (Penemünde), in Stralsund und auf Rügen (Kreidefelsen, Prora, Sassnitz) bis es zuerst zum Panzerfahren im Landesinneren ging und dann weiter in die Sächsische Schweiz.
2012_06_06-11_DeutschlandNordOst
Leider bekamen wir ums verrecken kein Zimmer mehr in Bad Schandau bzw. Ostrau und so übernachteten wir im Auto. Weils recht feucht war trauten wir uns nicht klettern zu gehen und so wanderten wir über die Hohe Liebe zum Schrammstein Blick und dann südlich zum Schrammstein Tor und weiter zum Falkenstein. Eine landschaftlich wunderschöne Wanderung (ca. 4½ Stunden,  500 hm). Nachdem wir den ganzen Tag schon einige Kletterer gesehen hatten konnte ich mich nicht mehr zurück halten und stieg mit einem Seil am Rücken (um mich später abseilen zu können) die erste Seillänge des Schusterwegs hinauf. Die Porzelankante (2. SL) war dann Genuss pur, die ich aber auch wieder abklettern musste. Vom Band direkt unter der Porzelankante konnte ich dann den Abseilring zum Boden hin benutzen. Die Sandsteinkletterei hat wirklich Spaß gemacht und hier will ich mich unbedingt noch mal richtig austoben.
2012_06_10_SächsischeSchweiz

Sonntag, Mai 20, 2012

Wandertage in Südtirol - 17.-20.05.2012

Über Christi Himmelfahrt fuhren Karin und ich nach Bozen um Peter zu besuchen und ein wenig wandern zu gehen. Donnerstag sahen wir uns noch die Kristallwelten in Wattens und die Festung Franzensfeste an. Eine kleine Wanderung bei Klausen führte uns zum Kloster Säben und zurück durch die Altstadt von Klausen.
2012_05_17_Saeben

Freitag schliefen wir aus und gingen in Bozen shoppen. Nach einer Fahrt nach Völs starteten wir um 12:30 von Ums (930 m) aus. Vorbei am Hofer Alpl (1340 m / 400 hm / 1 Stunde) und Peter Frag (1653 m / 300 hm / 1½ Stunden) über den Prügelweg zur Sesselschweige (1940 m / 300 hm / 1 Stunde), dann steil zum Wetterkreuz und Schlernhaus (2450 m / 500 hm / 1½ Stunden) hinauf. In der Sonne brotzeitelten wir, weil es im Winterraum zwar einen Ofen gibt, aber nichts zu kochen. Als die Sonne verschwand und es richtig zapfig wurde heizten wir ein und packten unsere Schlafsäcke aus.
Die Sonne weckte uns und so stiegen wir noch vor dem Frühstück auf den Petz (2536 m / 100 hm / 15 Minuten). Nach dem Frühstück um 8 Uhr starteten wir zum Tschafatschsattel (Abzweigung Bärenfalle) mit einem Abstecher in St. Kassian (1¼ Stunden). Von dort gings auf und ab einen "Klettersteig" zur Hammerwand (2 Stunden). Über Tschafons (1½ Stunden) gings mit einer gemütlichen Pause und Speckknödel zurück nach Ums (1½ Stunden). Eine nette Runde.
1. Tag: 5 Stunden, 1500 hm,
2. Tag: 6½ Stunden, 400 hm, 1900 hm
2012_05_18_Schlern

In der Nacht auf Sonntag wurden wir durch ein Erdbeben geweckt. Sonntag wanderten wir noch mit Peter zum Föhrner um das Wochenende ausklingen zu lassen.
2012_05_20_Bozen

Sonntag, Mai 13, 2012

Klettern Franken - 12./13.05.2012

Nach dem letzten Faulenzwochenende gings dieses Mal wieder raus. Vladi und ich kletterten in Burggaillenreuth an den Schlossbergwänden. Am Schlosszwerg machten wir alles links vom Kraftwerk (Hey Joe 6-, Fuchsschwanz 6-, Frühstück im Treibhaus 7-, Altfränkischer 5+), wechselten zu den Oberen Schlossbergwänden zu Eppelein (Einstieg ist massiv schwerer geworden seitdem die Schuppe ausgebrochen ist (Ende März)). Ritterspiele (8-) konnten wir beide ausbouldern und dürfte mit ein wenig mehr Kondition relativ leicht zu punkten sein. Ein weiterer Wechsel zum Kraftwerk (Windkraft 7-) brachte mir dann einen Sturz beim Klippen des 4. Hakens bei dem ich mir den linken Arm ramponierte. Die Schäufela und das Bier in der Guten Einkehr waren dann der Hit. Sonntag gings dann wieder nach München weil mit meinem Arm klettern im Moment nicht wirklich geht. Lustiges Wochenende!
2012_05_12_FrankenVladi

Nachtrag Di. 15.05.2012: Jetzt ist es amtlich, weder an Handgelenk noch am Elbogen sind Verletzungen der Knochen oder des Bandapparates. Arm sofort wieder mobilisieren, aber Klettern erst wieder in ein paar Tagen...damit kann ich leben.

Montag, April 30, 2012

(Bernina Westwand)/Kühtaier Sulzkogel - 29./30.04.2012


Wieder einmal versuchten Tommi und ich unser Glück an der Bernina. Die Westwand war unser Ziel. Zusammen mit Jamie (sie wollte uns bis zur Tschierva begleiten) starteten wir in Pontresina. Nach langsamen 2 Stunden Schitragen waren wir endlich in Roseg angekommen und die Tour konnte starten, leider kam da ein Teil unserer Gruppe drauf, dass die Lawinenausrüstung nicht im Rucksack verstaut war sondern zu Hause lag....also wieder nach Pontresina wandern. Spaziergänge ohne Schi und Steileisausrüstung sind übrigens langweilig!
Wir disponierten um und besuchten Moschti und Vroni (plus Kids) und grillten zusammen (und auf Tommis Wunsch sei noch erwähnt: tranken VIEL Wein!). Am Sonntag Früh starteten wir dann ins Kühtai (mit geliehener Lawinenausrüstung), was wegen einem umgestürztem Baum ein eher kurzes Gastspiel war. Um 9 Uhr konnten wir dann endlich bis ins Kühtai fahren und starteten unsere Tour auf den Sulzkogel (3016 m). Bis zum Speicher Finstertal (350 hm, 50 Minuten) ist die Tour wenig spannend. Das Umrunden des Sees ist eigentlich ganz nett (15 Minuten) und dann gehts endlich aufwärts. Die Tour selbst ist sehr einfach nur der Gipfelhang ist etwas steiler, am Grat macht man Schidepot (700 hm, 1 1/4 Stunden) und geht die restlichen 50 hm zu Fuß (10 Minuten). Am Gipfel blies ziemlich starker Föhn und ich machte mich schnell daran zu Jamie und Tommi abzufahren. Die Abfahrt selbst war kein Spaß, durch die warme Nacht und die leider schon etwas spätere Stunde (kurz nach 12 Uhr) war in jeder Hangexposition nur tiefer Sulz zu finden. Um kurz nach 1 Uhr waren wir zurück am Auto und froh nicht noch später unterwegs zu sein. Die Bernina wäre bei dem Wetter/Bedingungen sicher wieder nichts geworden, also war das Pieps vergessen dann doch nicht so schlimm.
2012_04_29_KuehtaiSulzkogel

Zum Saisonabschluss noch eine kleine Statistik: Wintersaison 2011/12 hatte ich 35 "Schneetage" davon 23 Schitouren bei denen ich 24100 hm (davon 1700 hm in 2 Touren im Dezember 2011) gemacht habe. So jetzt habe ich mein Ego genug aufpoliert.

Sonntag, April 22, 2012

Maxl's Gamsrevier - 21.04.2012

Dieses Wochenende hatten wir Besuch von Corinna. Da Karin arbeiten musste, unternahmen Corinna und ich eine kleine Kletterei an der Martinswand. Maxl's Gamsrevier (6 Sl, 7-) eine nette Plattenroute am Vorbau. Nach 2 1/2 Stunden netter Kletterei machten wir Brotzeit und sahen uns noch die Einstiege vom Ostriss und von Maxl's Krone an. Das Wetter zog zu und deshalb machten wir uns schnellstens auf den nicht ganz so netten Abstieg über das Bandsystem. War ein richtig cooler Tag.
2012_04_21_MaxlsGamsrevier

Freitag, April 20, 2012

Kamtschatka Fotos und Patagonia Vortrag

So, der Weis hat jetzt auch eine ganze Reihe an Fotos zu unserem Kamtschatka Urlaub online gestellt. Ansehen könnt ihr sie unter weisspictures.com

Der Fotovortrag bei Patagonia gestern war ein voller Erfolg. Der Patagonia Store Munich war gesteckt voll und wir wollen uns noch mal bei euch für euer Interesse bedanken und beim Kurt von Patagonia und seinem Team für die Möglichkeit einen Vortrag in einer so coolen Location zu halten.
Ein Detail am Rande, wir habens mit dem Vortrag sogar in die In München geschafft.



Mittwoch, April 18, 2012

Vortrag am 19.04.2012

Vorgestern im Patagonia Store München gesehen:












Wir freuen uns schon auf morgen Abend!

Sonntag, April 15, 2012

Voldöpper Spitz - 15.04.2012

Nach der Geburtstagsfeier von Hannes und dem Geburtstag meiner Mutter machten wir heute einen Kuchenabbauspaziergang um unser viertes Rätsel zu lösen. Von Brandenberg auf den Voldöpper Spitz (600 hm, 1 1/2 Stunden) und nach Kramsach (950 hm, 1 1/2 Stunden). Eine nette Runde, leider etwas schlechtes Wetter.
Übrigens ist am Donnerstag unser Pakistan-Vortrag im Patagonia Store München. Hier die Ankündigung von Patagonia
2012_04_15_VolldoepperSpitz

Dienstag, April 10, 2012

Kamtschatka (Heli-)Skiing – 31.03.-09.04.2012

23:20, 30.03. – 17:00, 01.04. Anreise:
Die Anreise über Moskau funktionierte bis auf ein paar bürokratische Querelen beim Einchecken in Moskau ziemlich reibungslos (die Querelen betrafen unser Sportgepäck, das zwar der Gepäckanzahl aber nach Ansicht der Dame in Sheremetyevo nicht den Gewichtserfordernissen entsprach, also meine Schi und Schischuhe heraus und einzeln aufgegeben und alles war gut, das soll verstehen wer will). Ohne Gepäck gings in die Innenstadt. Tolle Metro, tolle Stadt und schon hatten wir uns verfahren, kyrillisch ist dann doch nicht so einfach zu entziffern! Am Ende fanden wir dann mit Jörg und Karl (zwei Jungs aus der Flori Kern Gruppe) den Roten Platz. Nach einem Spaziergang durch die inneren Viertel der Stadt hieß es auch schon wieder zurück zum Flughafen und weiter nach Petropawlowsk. Den ersten Schritt auf das Vorfeld von Petropawlowsk hätte es mich dann fast auf die Nase geschmissen, Glatteis scheint hier normal zu sein, außerdem schien meine Schuhwahl nicht ganz ideal gewesen zu sein da sogar in der Stadt ca. 1 Meter Schnee liegt. Die anderen Gruppen werden mit Bussen abgeholt, wir fahren mit Olli mit dem öffentlichen Bus in die Stadt (der Rest unserer Gruppe ist gesammelt abgesprungen). In der Stadt (Adresse) hat uns Olli eine Wohnung organisiert, das ist billiger und geräumiger als ein Hotel (ca. 40€/Person und Nacht). Wie es mit unserem Heli aussieht ist noch nicht klar, auf jeden Fall morgen kein Flugtag, zu schlechtes Wetter.

02.04. Krasnay Sopka:
Es ist bedeckt und windig, aber nicht mehr so schlimm wie gestern. Wir nehmen ein Taxi und fahren nach Krasnosopka, einem Schilift im Osten der Stadt. Dort treffen wir sowohl die Flori Kern als auch die Verticali Mir Gruppe, also für alle kein Flugtag, zumindest ein wenig Genugtuung. Der Schnee ist windgepresst, aber stellenweise lässt es sich gut fahren. Den Abend verbringen wir bei Bier und Chips zu Hause.

03.04. Moroznaya Sopka:
Das Wetter ist besser, geflogen wird wegen des Windes trotzdem nicht. Mit dem Bus fahren wir zum Flughafen und dann mit dem Taxi weiter ins Schigebiet Morosnaja Sopka. Die Bedingungen dort sind super (15 cm Pulver auf hartem Untergrund). Der Nachmittag macht richtig Spaß und das Wetter wird immer besser. Bei Sonnenschein geht’s zurück nach Petropawlowsk. Am Abend treffen wir unseren Heli-Guide, einen Piloten (den wir witziger weise am Tag zuvor beim Snowboarden gesehen haben) und deren Frauen. Ein feuchtfröhlicher Abend. Das Wetter sieht nur morgen nach fliegen aus….hoffentlich klappt es damit wir zumindest einen Flugtag haben. Eine Gruppe (keine Ahnung ob Flori Kern, Verticali Mir oder die Schweizer) ist heute Nachmittag geflogen laut unserem Guide, mit reinem Bruchharsch…langsam sind uns die Bedingungen egal, Hauptsache fliegen.

04.04. Helitag Paradonka:
Ein Traumwetter, Vasili (der Mi 8 Pilot von gestern) holt uns mit seinem Jeep ab. Der Heliport (eine ehemalige Fallschirmspringerbasis der roten Armee) ist in Paradonka, am Südlichen Ende der Bucht. Zu sechst (Igor unser Guide, Olli, Vasili, Weis, Karin und ich) fliegen wir mit einem Mi 2 weiter Richtung Süden. Nach zwei kleineren Abfahrten (500-800 hm) gings an die Flanken des Viloschinski. Der Schnee war weitgehend schöner Pulver, nur stellenweise Windharsch und die Abfahrten hatten etwa 1100-1200 hm. Am Horizont sah man den Avatscha ausbrechen und von Süden langsam einen Zyklon heraufziehen. Um ca. ½ 4 Uhr hatte der Wind soweit aufgefrischt, dass wir zum Heliport zurück mussten (wir waren eh durch mit den Beinen). Zusammen gabs dann noch Essen, Vodka und ein heißes Bad in einem Hotel in Paradonka (dort trafen wir auch Ralf, den Guide von Verticali Mir). Ein paar Bier später vielen wir tot ins Bett. Ein geiler Tag.

05.04. Petropawlowsk Sauwetter:
Der Zyklon von gestern hat uns erreicht. Wir haben noch selten so einen Schneesturm gesehen. Sogar der Weg zum Supermarkt ist ein Kampf. Echt geiles Wetter. Die Leute in der Stadt sind soviel Schnee auch nicht gewohnt, das merkt man vor allem wenn sie Auto fahren.

06.04. Petropawlowsk Hafen und Fischmarkt:
Am Morgen ist es fast windstill, aber die Wolken hängen tief. Wir fahren mit dem Bus zum Hafen und dann zum Fischmarkt. Immer wieder schaut die Sonne raus, kurz darauf schneit es wieder. Am Fischmarkt treffen wir Jörg und Karl. Die Flori Kern Gruppe hatte Dienstag (unser Schilift-Powder-Tag) Nachmittag einen Hubschrauberflug, miese Bedingungen, alle anderen sind auch nicht geflogen. Sie hoffen morgen noch auf einen Flugtag, mal sehen. Wir wollen eventuell noch Schneemobile oder eine Pistenraupe mieten, fliegen wäre natürlich die beste Option, schauen wir mal, zwei Tage bleiben ja noch.
Olli, Weis und ich gingen am Abend noch ins Ikra, ein ganz geiler Club. Über Musikgeschmack lässt sich streiten, der DJ hätte erschlagen gehört, die Einrichtung war stylisch und die Mädel ganz nett, also ein ganz gelungener Abend.

07.04.  Krasnay Sopka:
Heute ist schönes Wetter, das aber herumzieht. In der Früh sah es fast nach Heliwetter aus, leider immer wieder dicke Wolken. Olli, Weis und ich fahren nach Krasnosopka, Karin fühlt sich nicht gut und bleibt zu Hause bzw. geht “shoppen“. Der Schnee ist gut und wir haben einige schöne Runs. Ich lerne zwei Russen kennen (Elia und Alexej) mit denen ich ziemlich coole Abfahrten auf der Hinterseite des Hügels habe. Am Weg zurück machen wir einen Stopp am Theater. Den Hügel dahinter habe ich schon gestern gesehen und diesmal habe ich die Schi mit und will es wissen. Der Weg rauf ist beschwerlich (tiefes Stapfen) aber irgendwann komme ich auch, über einer Wechte die sich für einen Drop In eignet, an. Die Abfahrt ist kurz und steil, aber ich kann meinen Traum erfüllen und direkt am Meer abschwingen. Olli ist mir gefolgt und versucht es auch, aber  von einer anderen Stelle aus. Er hat weniger Glück. Durch einen Felsgürtel stürzt er und verletzt sich zum Glück nur seinen Daumen. Zu Hause wartet Karin schon mit Nudeln und Bier auf uns….ein geiler Tag.

08.04. Helitag am Meer:
Nach ein wenig hin und her bekamen wir doch noch einen Helitag. Ziel wieder der Viloschinski, aber diesmal von der Südostseite. Geniale 1200 hm Runs in ein Tal das direkt am Meer lag. Am Ende dann gegenüber noch zwei geniale Abfahrten in bestem Nordhangpulver. Nach einem steilen Drop In riss mir eine kleine Lawine die Schi weg….passiert ist nichts und lustig wars. Am Heimweg noch DIE Abfahrt der Woche, perfekter Pulver und wie den ganzen Tag die ersten Linien. Nach 7100 hm (ca. 4 Stunden, davon etwa 2 Stunden Fugzeit) hieß es leider heimwärts fliegen weil der Sprit langsam zur Neige ging. Ein noch viel besserer Helitag als Mittwoch, einfach genial.

09.04. Heimflug:
Das Wetter ist fast eine Frechheit, wolkenlos! Die Abfertigung in Petropawlowsk ist problemlos (auch wenn wir diesmal für die Schi zahlen müssen). Der Flug nach Moskau zeichnet sich durch lange Ereignislosigkeit aus und in Moskau wirkt alles irgendwie gedämpft auf die übermüdeten Sinne. In München wartet der Tommi schon mit dem Auto auf uns…Nach dem wir um 09:30 Uhr in der Wohnung gestartet waren kommen wir um 18:00 Uhr zu Hause an (gar nicht so lang, wenn man außer Acht lässt das wir 11 Zeitzonen hinter uns gelassen haben).

Ein genialer, wenn auch anstrengender Urlaub, mit vielen guten Eindrücken.
KamtschatkaBlog

Donnerstag, April 05, 2012

Kamtschatka Update

Anreise war super, Wetter bis jetzt...naja, 2 Tage Schifahren in "Schigebieten" und gestern ein Flugtag....sehr geil im kleinen Heli (Mil Mi 2).
Heute ein Zyklon über Kamstchatka, selten so einen Sturm gesehen. Wer nicht auf die Straße muss bleibt zu Hause. 1 Meter Schnee in der Stadt und man kann sich kaum auf den Beinen halten.
Update folgt.

Dienstag, März 27, 2012

Königspitze Ostrinne Solo - 27.03.2012


Zum Saisonabschluss noch ein richtiges Brett, 2000 hm rauf auf die Königspitze (3851 m) und dann bei besten Verhältnissen wieder runter. Gestern Abend gings nach Sulden, nach ein paar Stunden Schlaf im Auto startete ich dann um 1/2 5 Uhr. Bis über die Mittelstation gings über die Piste (450 hm, 1 1/2 Stunden). Vor der Linksbiegung der Piste (und der zweiten Brücke) rechts über kupiertes Gelände vorbei am Gletscherbruch des Suldenferners zum Einstieg der Rinne (1 1/2 Stunden, 550 hm). Für die Rinne und die Querung zur unteren Schulter benötigte ich dann unendliche 2 1/2 Stunden (ca. 600 hm). Unter anderem weil ich mehrmals Schi gegen Steigeisen und umgekehrt tauschen musste. Von der unteren Schulter an hieß es dann endgültig Schi tragen. Zur oberen Schulter steigt man steil neben den Begrenzungsfelsen hinauf (180 hm, 1/2 Stunde), von dort dann flach zum Gipfelaufbau und auf diesen wieder steil empor (240 hm, 3/4 Stunde). Am Gipfel war es windstill und so genoss ich die Sonne und machte 1/2 Stunde Pause um die Gipfelflanke auffirnen zu lassen. Die Abfahrt (55 Minuten) war dann der Wahnsinn, bis auf ein kurzes Stück in der Rinne war alles abfahrbar (sogar für mich). Es wechselte Pulver und Firn, nur kurz vor der Piste war ein beschissenes Harschstück dabei. Eine Traumtour, die auch (oder vor allem) alleine (ich war heute der Einzige in der Ostrinne) richtig viel Spaß machte.
Aufstieg: 2000 hm, 6:45 Stunden
Abfahrt: 2000 hm, 50 Minuten
2012_03_27_KoenigsspitzeOst

Sonntag, März 25, 2012

Isartrails und Bouldern Buchenhain - 25.03.2012

Das schöne Wetter musste heute einfach genutzt werden. Erst ausschlafen, dann mit dem Rad den Isartrails entlang bis Buchenhain, dort Bouldern. Über die Trails zurück ins HG, dort wieder Bouldern und dann noch zur Caro die Russlandvisa abholen. Jetzt steht Kamtschatka nichts mehr im Wege.

Samstag, März 24, 2012

Vorderberghörndl - 24.03.2012

Die Saisonsabschlussschitour (zumindest für Karin ;)) führte uns heute vom Hintersee zum Vorderberghörndl (2083 m). Vom Parkplatz gings erst mal mit Schi am Rucksack ins Tal hinein und dann einem Karrenweg bergauf folgend, bis wir unsere Schi endlich anziehen konnten (1 1/4 Stunden, 200 hm). Vom Weg gelangte man in eine Waldschneise (30 Minuten, 150 hm), dort trennten wir uns, um uns bei der Abfahrt wieder zu treffen. So stieg ich etwas flotter die teilweise ziemlich steile Schneise bis zur Gipfelflanke und über diese zum kleinen Gipfelkreuz auf (1 1/2 Stunden, 950 hm). Am Gipfel waren kurz vor mir die beiden Einheimischen, die mich überholt hatten angekommen und der Peter (kenn ich von FB) war auch da. Kurzer Ratscher und dann gings schon wieder im totalen Nebel runter. Der Gipfelhang war eigentlich relativ gut zu fahren. Knapp unter dem letzten Buckel vor dem Gipfelhang (ca. 1750 m) traf ich wieder auf Karin. Es begann zu donnern und so sahen wir zu, dass wir runter kamen. Nach dem Schi ausziehen stärkten wir uns noch mit einer Brotzeit und so konnten wir auch die 45 Minuten Schitragen verschmerzen. Als wir nach 5 Stunden wieder am Auto waren begann es zu regnen, perfektes Timing.
2012_03_24_Vorerberghoerndl

Freitag, März 23, 2012

Rauher Kopf - 23.03.2012

Nachdem uns mehrere Berchtesgadner (und der Stephan) abgeraten hatten das Hocheck zu machen da es zu abgeblasen ist, verwarfen wir unseren Plan am Watzmannhauswinterraum romantisch zu übernachten. Statt dessen gabs nach den Vormittagsterminen eine Frühjahreswanderung auf den Rauhen Kopf (1000 hm, Aufstieg 2 Stunden 50 Minuten, Abstieg 1 Stunde 40 Minuten). Schön wars, wenn auch oben noch ziemlich schneeig.
2012_03_23_RauherKopf

Donnerstag, März 22, 2012

Jenner/Stahlhaus und kleine Reibn - 21./22.03.2012

Für zwei gemütliche Tage in Berchtesgaden planten wir die kleine Reibn "light". Light weil nicht in einem Tag sondern in zwei mit Übernachtung im Stahlhaus.
Erster Tag: Von Hinterbrand gings hinauf zum Jennergipfel (1874 m) (2 1/4 Stunden, 750 hm). Am Gipfel waren wir alleine und ebenfalls alleine fuhren wir in den Königsberger Graben ab (30 Minuten, ca. 300 hm). Eine halbe Stunde früher wäre der Firn wahrscheinlich etwas besser gewesen, trotzdem eine super Abfahrt. Von dort stiegen wir ins Torrenerjoch zum Stahlhaus (1736 m) auf (30 Minuten, 200 hm). Dort sonnten wir uns und unternahmen einen Spaziergang zum Marterl für den Hirschbichler.
Zweiter Tag: Ohne Stress starteten wir erst um 8 Uhr zum Schneibstein (2276 m) den wir nach 1 1/2 Stunden (550 hm) erreichten. Die Abfahrt in die Windscharte (2103 m) ist ... naja seltsam. Von dort stiegen wir noch auf den Windschartenkopf (2211 m) um nach einer Frinabfahrt auf dessen Südseite wieder auf die Spur der kleinen Reiben zu treffen. Diese verließen wir aber sofort wieder Richtung Fagstein (2164 m) auf dem wir gemütlich Brotzeit machten. Der Umweg über die zwei Gipfel bringt schöne Abfahrten bei zusätzlichen 100 hm bzw. 200 hm. Die Abfahrt vom Fagstein war das Highlight der ganzen Tour. Bei der Bergwachthütte am Seeleinsee hieß es dann zum letzten Mal auffellen und wir stiegen noch mal ca. 200 hm auf die Hohen Rossfelder auf. Von hier gings einigermaßen gut zur Priesbergalm und weiter zur Königsbachalm. Von hier meist Schi tragend auf und ab zurück nach Hinterbrand.
Insgesamt:
Tag 1: 3 1/4 Stunden, 1000 hm Aufstieg
Tag 2: 4 1/2 Stunden, 1100 hm Aufstieg, 1600 hm Abfahrt
2012_03_22_KleineReibn

Dienstag, März 20, 2012

Pirchkogel - 20.03.2012

Nach dem schlechten Wetter der letzten Tage hatten wir heute blauen Himmel und Sonnenschein. Von  Kühtai gings durchs Schigebiet (die Pisten so gut wie möglich meident) zur Bergstation des Kaiserlifts (500 hm, 1 1/2 Stunden). Karin ließ ich weiter zum Pirchkogel gehen, während ich noch zur Grießkogelscharte (2586 m) aufstieg. Die Abfahrt war ein Traum, die zweite Spur und teilweise Pulver! Für den 200 hm Umweg benötigte ich 30 Minuten, was für Karin genug Vorsprung war, um kurz vor mir auf dem Pirchkogel (2828 m) zu kommen. Die restlichen 400 hm riss ich in 40 Minuten herunter. Damit blieben wir genau in der Zeit der Tourenbeschreibung. Vom Parkplatz Hohe Mut Bahn sind es 900 hm (mit Grießkogelscharte 1100 hm) in 2 1/2 Stunden. Mein neuer Schi (der Austauschschi den mir Dynafit nach meinem Bindungsbruch vor zwei Wochen geschickt hat) ist echt super, besser als der Alte (jetzt Guide XL, davor Mustagh Ata, etwas schwerer aber auch viel verwindungssteifer).
2012_03_20_Pirchkogel

Sonntag, März 18, 2012

Rif. Casati und Suldenspitze - 17./18.03.2012

Mit Claudi und Peter wollten wir eigentlich eine nette sonnige Runde in der Ortlergruppe gehen (Cevedale, Königsspitze). Vielleicht sollte man manchmal auf den Wetterbericht hören! Samstag gings relativ spät von Sulden zum Rifugio Casati. Über den Eisseepass gings noch ganz gut, kurz unter der Hütte standen wir dann im Whiteout. Wir benötigten für die 750 hm etwa 2 3/4 Stunden. Am Sonntag war das Wetter leider noch schlechter als vorhergesagt, so konnten wir nicht mal zum Cevedale rüber. Mit zwei anderen Paaren stiegen wir zur Suldenspitze (3387 m) auf, um auf der anderen Seite wieder nach Sulden abzufahren (↑ 150 hm, 30 Minuten; ↓ 1500 hm, 1 Stunde). Bruchharsch und Nebel machte die Abfahrt gar nicht sooo schön. Gemeinerweise war das Wetter nordseitig richtig gut als wir zu Vroni und Moschti fuhren, um den angebrochenen Tag mit ihnen zu verbringen.
2012_03_17_Suldenspitze

Sonntag, März 11, 2012

Alpbacher Sonnjoch - 10.03.2012

Endlich wieder Zeit einen weiteren Teil unseres Rätsels zu lösen. Nachdem wir fast ausgeschlafen hatten gings um 9 Uhr von Inneralpbach los. Bis zur Faulbaumgartenalm gings der Rodelbahn entlang (1 1/4 Stunden, 350 hm). Von dort aus aufs Steinbergjoch (1 Stunde 25 Minuten, 450 hm). Karin war schon ein wenig fertig, deshalb blieb sie hier zurück, während ich noch aufs Sonnjoch stieg (40 Minuten, 350 hm). Die Aussicht war ein Traum. Das Gipfelbuch war gefroren und ließ sich gar nicht so leicht aufschlagen, das Rätsel hab ich dann doch gefunden (oder eben auch nicht, danke Kathi und Hannes). Die südseitige Abfahrt zur Karin war ein traumhafter Firn und vom Sattel abwärts (nordseitig) hatten wir super Pulver. Sogar meine alten Schi machten bei diesen Bedingungen Spaß (trotzdem hoffe ich, dass Dynafit meine Tauschschi nächste Woche liefert). Eine schöne (entfernungsmäßig relativ lange, ca 8 km bei 1150 hm, 4 Stunden rauf und runter) Tour bei perfektem Wetter.
2012_03_10_Sonnjoch

Montag, März 05, 2012

Wildspitze Nordwand - 03.03.2012

Wie vor 2 Jahren verbachten wir das Wochenende mit Karins Arbeitskollegen im Pitztal. Dieses Mal nutzten wir gleich Samstag das gute Wetter für die Wildspitze. Bei Sonnenschein gings in 1 1/2 Stunden unter die Nordwand. Im Gegensatz zum Normalweg, waren wir hier ganz alleine (nur zwei Jungs überholten uns und machten die Wand direkt vor uns). Die Wand selbst war überraschend blank. So konnte ich Karin gut ans Seil nehmen und Sicherungen legen. Karin merkte die für sie ungewohnte Belastung ziemlich stark und so war sie recht fertig als wir 1 3/4 Stunden später am Nordgipfel standen (insgesamt 3 3/4 Stunden, 700 hm). 10 Minuten brauchten wir auf den Südgipfel und weitere 10 Minuten zum Schidepot. Die Abfahrt unter das Mittelbergjoch war viel zu schnell vorbei (15 Minuten) und in weiteren 15 Minuten gings wieder die 100 hm zurück ins Schigebiet. Bei der Abfahrt zum Notentleerungsweg brach mir dann die Bindung, zum Glück noch im Schigebiet, so konnte ich die Gletscherbahn ins Tal nehmen.
Sonntag waren wir noch am Riffelsee Schifahren und Montag stand der Schitag mit dem WKM (in Werfenweng) auf dem Programm.
2012_03_04_WildspitzeNord

Donnerstag, März 01, 2012

Rotspitz Ski+Climb - 01.03.2012

Die erste Tour im Blog war mit den Schiern zum Rotspitz und dann kletternd auf den Gipfel. Damals hats nicht funktioniert, knapp ein Jahr später wieder nicht. Und dann warteten Tommi und ich 3 Jahre: genug Schnee um die Latschen zu überdecken und Sonne damit es warm genug war, damit wir nicht wieder erfrieren.
Heute gings in 2 1/2 Stunden (1000 hm) zur Südwand des Rotspitz. Zuerst kletterten wir über den Mitteldurchstieg auf den Gipfel, nach dem Abseilen dann noch über die Alte Südwand. Beide Routen sind super abgesichert und nicht schwerer als 4+/5-, einfach Plaisierklettern! Die Abfahrt war dann etwas sulzig und vor allem durch den Wald eher ein Krampf. Trotzdem ein super Tag, da hat sich der Urlaub wieder ausgezahlt.
2012_03_01_Rotspitz

Montag, Februar 27, 2012

Skifahren Grindelwald - 25.02.2012

Dieses Wochenende besuchten wir Corinna in Bern und fuhren mit ihr am Samstag nach Grindelwald. Das Skigebiet Grindelwald First ist ganz nett, leider spielte das Wetter nicht ganz mit. Auf dem Heimweg gabs dann noch super Apfelkuchen bei Dani in Interlaken. Sonntag ließen wir uns Bern zeigen und machten einen gemütlichen Tag (das Wetter war immer noch eher bescheiden). Ein Wochenende zum Ausruhen, danke Corinna und Dani, wir kommen bald wieder.
2012_02_25_GrindelwaldFirst

Donnerstag, Februar 23, 2012

Nachtschitour Wallberg - 22.02.2012

Und schon wieder der Wallberg. Nach dem Krankheitswochenende endlich wieder Bewegung, mit Hannes in 1 Stunde 50 Minuten. Die Abfahrt war überraschend gut.
2012_02_22_Wallberg

Dienstag, Februar 14, 2012

Pitztal - 11./12.02.2012

Alle Jahre wieder gabs ein Schiwochenende mit den Kletterern. So wie letztes Jahr im Pitztal. Leider war der Schnee im Gegensatz zu den letzten Jahren recht schlecht. Stark verfrachtet, nur in wenigen Mulden und Rinnen gut, der Rest ein nicht tragfähiger Windharschdeckel. Dafür super Bedingungen auf den Pisten und keine Leute unterwegs. Peter, Andi und ich stiegen am Nachmittag noch zum Mittagskogel auf (300hm, 1 Stunde). Von diesem fuhren wir die Nordrinnen bis zum Notweg ab. Nicht einfach zu finden, steil und felsdurchsetzt, also kein wirklicher Spaß, denn auch hier war der Schnee alles andere als gut.
2012_02_11_Mittagskogel
Sonntag stiegen wir dann bei bestem Wetter übers Mittelbergjoch Richtung Wildspitze Nordwand auf. Kurz unter dem oberen Gletscherbecken (300hm, 45 Minuten) zog es zu und wir standen, wie schon vor 2 Jahren, im Nebel und Schneesturm. Die Entscheidung zur Umkehr war schnell gefallen und so fuhren wir über das Taschachtal ab (1 ½ Stunden, 1700hm).
2012_02_12_WildspitzeNord
Insgesamt zwar ein tourentechnisch unbefriedigendes Wochenende aber trotzdem sehr nett mit der ganzen Gruppe wieder was zu unternehmen.

Montag, Februar 06, 2012

Heiß auf Eis, oder eiskalt im Salzburgerland - 04./05.02.2012


Mein Wecker ist ein Arschloch! Vor allem um 4 Uhr Früh an einem Samstag. Nach einem Stopp bei Jaro, waren wir wegen dem frühen Aufstehen, dann aber schon um kurz vor 8 Uhr in Sportgastein. Unseren Plan Mordor (WI5) im Anlauftal zu machen verwarfen wir wegen der beißenden Kälte. Bei -20,5°C starteten wir zum Highlander (WI6/M8/A2/3). Der Zustieg zog sich dann etwas (nicht 1 Stunde wie im Führer sondern 2, aber vielleicht waren auch wir nur so langsam (ca. 500 hm)). Im Highlander läuft ja immer das Wasser, aber vor allem bei diesen Temperaturen ist der Fall definitiv sehenswert. In der Säulenlänge wird man im Moment ganz schön geduscht. Wir kletterten Magic Mushrooms (WI6/M6+/7) mit ein paar Varianten. Am Abend machten wir noch einen Abstecher ins Anlauftal, um zu den Fällen hoch zu sehen und weiter gings nach Kaprun. Die Nacht im Auto war dann lauschig warm, bei -15°C (ganz im Ernst, hab schon lange nicht mehr so viel Schlaf bekommen und gefroren hab ich kein bisschen). Sonntag stand dann Mixed-Klettern in der Thunklamm am Programm. Ein geniales Gebiet. Relax (WI5) war die einzige Eislinie die wir machten. Im Vacuum des Vertrauens (M7) fand ich persönlich die schönste Tour des Tages. Traumsprung (WI5+) hat im Moment keine Säule und dürfte daher etwa bei M6 einschlagen (die Bewegungen im Fels sind zwar athletisch aber nicht so schwer wenn man es Mal raus hat). Frohe Alles (M7+) war dann noch der lustige Abschluss neben dem Traumsprung. Vor dem nach Hause fahren seilte Jaro dann noch über Electric Avenue (M8) ab um diese auszuchecken, wirklich hartes Ding. Super Wochenende, ganz ohne Erfrierungen auch wenns zwischenzeitlich etwas frisch war. Und ich alter Hasenfuß hatte viel Toprope für meine Nerven.
2012_02_05_Gasteinertal