Samstag, Januar 31, 2015

Kotalmjoch - 31.01.2015

Mit Laura und Vladi gings heute durch den feinsten Münchner Skifahrerstau zum Achensee, wo wir mit Kathi, Hannes und Bäda eine Skitour aufs Kotalmjoch (2122 m) machten. Vom Parkplatz am Seehof folgten wir zuerst der Forststraße zum Kotalm Niederleger (¾ Stunde, 350 hm), dort trafen wir Kathi, Hannes und Bäda die wegen unserer Stauverspätung schon langsam losgegangen waren. Vom Niederleger geht die Tour durch einen "lichten" Wald zum Mittelleger (40 Minuten, 380 hm) an dem wir mehrere Tourengehergruppen überholten. Weiter geht man dann in süd-östlicher Richtung, erst flach, dann steiler Richtung Klobenjoch und dann nach Norden zum Kotalmjoch. Direkt vor uns war nur noch eine sechsköpfige Gruppe, die uns super spurte. Etwa 100 hm unter dem Gipfel (1 Stunde, 470 hm) fellten wir in einer Grube ab und legten die ersten Spuren in den Gipfelhang (¼ Stunde). Ein Pulvertraum! Wir fellten wieder auf und stiegen mit Laura und Vladi bis zum Gipfel auf (40 Minuten, 300 hm). Dieses Mal fuhren wir alle etwas weiter westlich eine schöne Flanke gefolgt von einer Rinne ab. Wieder ein Pulvertraum mit unseren ersten Spuren. Der Aufstiegsspur folgend gings noch bis kurz vor den Kotalm Mittelleger (½ Stunde). Im flachen Teil hatte ich eine kleine Auseinandersetzung mit einer Latsche, was mir Kopf voraus im Schnee stecken einbrachte. Den Hang über dem Mittelleger stiegen wir wieder auf (¼ Stunde, 100 hm), um auch hier noch ein paar Spuren zu hinterlassen. So viel frischer Pulver macht natürlich müde und hungrig und so ließen wir uns eine Jause und einen Kaffee am Mittelleger (ja Vladi hatte wieder seinen Jetboil mit dabei) schmecken. Die Abfahrt durch den Wald zum Niederleger war dann leider eher die Plicht nach der Kür, über die Forststraße gings dann aber recht entspannt zurück zum Parkplatz (40 Minuten).
Eine sehr feine Tour, die schon lange kein Geheimtipp mehr ist (zu Recht), durch unsere Wiederanstiege waren es insgesamt etwa 1600 hm und 4¾ Stunden (ohne Pausen). Liebe Leute, es war mir ein Volksfest mit euch zu gehen, danke für den schönen Tag und natürlich an Karin, die weiß schon warum...
2015_01_31_Kotalmjoch

Montag, Januar 26, 2015

Disentis-Artikel im Powder-Magazin und ABS Rückruf- 26.01.2015

Über das sehr geniale Freeridewochenende im Disentis letztes Jahr gibts nun einen wirklich gelungenen Artikel im Powder-Magazin. Danke Christoph für den guten Artikel und danke an alle die dabei waren, das Wochenende war der Wahnsinn! Hier auch noch als pdf.
Als Nachtrag zum ABS Rückruf: Heute (29.01.2015) kamen unsere drei Rucksäcke nach etwa einem Monat wieder zurück. Auf der einen Seite muss ich sagen Hut ab vor der Firma ABS einen so großen Rückruf wirklich durchzuziehen, auf der anderen Seite bin ich verärgert, dass ich die letzten 12 Touren auf die zusätzliche Sicherheit meines Airbags verzichten musste.

Sonntag, Januar 25, 2015

Kehlstein und Götschen - 24./25.01.2015

Endlich neuer Schnee und so machte ich mit Elli und dem Opa (aka Bäda) eine kleine Runde auf den Kehlstein. Vom Interconti gings zuerst ein Stück die Fahrstraße entlang und dann Richtung Osten in den Dalsenwinkel, hinauf zur Buswendeplatte (1 Stunde 50 Minuten, 780 hm). Von dort nutzen wir den Sommerweg zum Kehlsteinhaus bzw. Kehlsteingipfel (20 Minuten, 170 hm). Bei der Abfahrt entschieden wir uns für die Straße. Schon beeindruckend wie viel Schnee dort schon gerutscht ist und das obwohl die Schneelage je eher unterdurchschnittlich war. Nette kleine Runde (950 hm) für früh und spät in der Saison, bei schlechter Lawinenlage aber eher nicht zu empfehlen.
2015_01_24_Kehlstein

Sonntag gabs dann wirklich tollen Schnee und obwohl ich erkältungsbedingt etwas angeschlagen war, musste ich doch mit Karin ein bissal was gehen. Von der Götschenalm, diesmal durch den Wald Richtung Silberg auf den Götschen (1 Stunde 5 Minuten, 450 hm). Bei dieser Variante ist man bis zum Gipfel fast alleine. Die Abfahrt über die Herrenabfahrt war ein Traum in Pulver. 
2015_01_25_Goetschen

Sonntag, Januar 18, 2015

Schafreuter/Schafreiter - 18.01.2015

Am Weg von Vorderriss nach Hinterriss, bei der Oswaldhütte (840 m) startete unsere Tour auf den Schafreiter (2101 m). Der Neuschnee reichte leider nicht, um im unteren Teil den Forstweg komplett zu überdecken, aber im oberen Teil (über der Mooslahneralm (1398 m)) war auch ein bisschen Unterlager vorhanden und somit gab es auch ein wenig Spaß bei der Abfahrt. Bis kurz über der Mooslahneralm blieben wir (Laura, Vladi, Tom und ich) zusammen, zum Gipfel gingen Tom und ich vor (2½ Stunden, 1250 hm) und genossen das warme, fast windstille Wetter. Die Aussicht vom Gipfel ins Karwendel ist spektakulär und die Abfahrt zur Mooslahneralm war bis auf ein wenig Steinberührung wirklich gut. Am Forstweg zur Oswaldhütte mussten wir die Ski dann einige Male tragen. Trotz dem wenigen Schnee, eine sehr schöne Tour bei traumhaftem Wetter, einen Bericht gibts auch auf Vladis Blog.
2015_01_18_Schafreiter

Samstag, Januar 10, 2015

Christlum - 10.01.2015

Große Lawinengefahr, schlechter Schnee und frühlingshafte Temperaturen bei bestem Wetter, da bleibt man am besten auf einer Piste und so gingen Karin und ich wieder Mal eine kleine Tour in der Christlum. Für die 850 hm benötigten wir 1¾ Stunden, eine nette kleine Kaffeetour.
2015_01_10_Christlum

Montag, Januar 05, 2015

Nons und Lafaster - 04./05.01.2015

Nach einem Rast- und Fahrtag zu meinen Eltern, konnten Karin und ich seit langem wieder ein Skitour bei Tag zusammen machen. Von Außerberg gings über den Hüttegglift (600 hm, 1½ Stunden) zum Weg von der Nons zur Lafaster (230 hm, ¾ Stunde) und den Höhenweg weiter bis zu den freien Hängen über der Nons auf ca. 2000 m (220 hm, 50 Minuten). Die Abfahrt über die Rodelbahn war nur im oberen Teil (bis Hausstatt) gut, der untere Teil war blankes Eis. Nach 4 Stunden und 1050 hm kamen wir wieder zu den inzwischen schlafenden Kindern und Großeltern.
2015_01_04_Nons

Die Tour auf die Lafaster begann wieder auf der Auserberger-Rodelbahn, diesmal aber nicht bis in die Hausstatt, sondern über Forstwege an der Nordseite des Gilfert zum Lafaster Niederleger (900 hm, 2¾ Stunden). Den Weg vom Niederleger zum Hochleger (150 hm, ½ Stunde) musste ich dann spuren. Die Hänge zwischen den Almen waren ein Traum zum Abfahren, 15 cm Neuschnee auf festem Untergrund. Die Forstwege waren griffig und auch die Rodelbahn hatte etwas Schneeauflage auf das Eis bekommen. Zu guter Letzt konnten wir dann sogar die Bachhäuslerhänge fahren. Eine richtig nette Tour die wie am Tag zuvor ca. 4 Stunden dauerte und etwa 1050 hm hat.
2015_01_05_Lafaster

Freitag, Januar 02, 2015

Gugel - 02.01.2015

Am Vormittag wanderten wir mit Steffi, Stephan, Gabi, Christian und den Kindern bei bestem Wetter zur Wildfütterung an der Hirschbichlstraße. Stephan und ich trafen uns dann am Nachmittag noch zu einer kleinen Skitour von Hammerstiel auf die Watzmanngugel. Das Wetter hatte sich massiv verschlechter und die Temperaturen waren markant angestiegen, dies bescherte uns richtig schlechten Schnee und eine Abfahrt bei Regen. Den Aufstieg brachen wir etwa 50-100 hm unter der Gugel bei dem markanten Fels im Gipfelhang ab, um etwas windgeschützt abfellen zu können (ca. 950 hm, 2 Stunden 5 Minuten). Trotz aller Widrigkeiten ein netter Abschluss für unseren BGL-Aufenthalt.
2015_01_02_Gugel

Donnerstag, Januar 01, 2015

Neujahr am Rossfeld - 01.01.2015

Ins neue Jahr sind wir am Götschen gerutscht (450 hm, 1 Stunde 5 Minuten), bei klarer Sicht auf Berchtesgaden und die Schönau und traumhaftem Schnee zum Abfahren.
Das neue Jahr begrüßte uns dann mit sonnigem Wetter und jeder Menge Schnee. Mit Paul wurde ein bisschen Skifahren am Götschen geübt und am Nachmittag stiegen Stephan und ich, diesmal bei bester Sicht, von Oberau aufs Rossfeld auf (850 hm, 1 Stunde 35 Minuten).
2015_01_01_Rossfeld

Mittwoch, Dezember 31, 2014

2 x Götschen, Rossfeld und einen guten Rutsch - 30./31.12.2014

Seit 2 Tagen besucht uns Corinna und so musste ich gestern nicht alleine auf den Götschen (700 hm, 1 Stunde 20 Minuten). Die Schneelage hat sich zwar gebessert, aber Steine erwischt man immer noch genug auf der Abfahrt nach Bischofswiesen. Der Abend gehörte dann wieder Karin und mir von der Götschenalm aus (450 hm, 1 Stunde 5 Minuten), bei perfektem Pulver.
Heute gingen Corinna und ich mit Stephan von der Oberau aufs Rossfeld (850 hm, 1¾ Stunde). Traumhafter Pulver und genug Auflage, um auch die neuen Ski spazieren zu führen.
2014_12_30_GoetschenRossfeld


Die letzten Tage des Jahres nutze ich immer für eine kleine Statistik. Dieses Jahr war die Bergausbeute recht gering, so kam ich nur auf 35560 hm, davon 21750 hm auf Ski und 2840 hm mit Anna und Paul am Rücken. Nächstes Jahr hoffentlich wieder mehr!
Wir wünschen allen einen guten Rutsch ins neue Jahr und viele schöne Bergerlebnisse.

Samstag, Dezember 27, 2014

5 x Götschen - 26./27.12.2014

Schnee....endlich....Ende Dezember....15 Zentimeter, aber immerhin....für den Götschen reichts und mit den "Stoanaski" gehts sogar von Bischofswiesen aus (700 hm, 1¼ Stunde). Bei der Abfahrt erwischte ich zwar ein paar Steine, der Schnee war aber überraschend gut und sogar der alte Ski fuhr sich super (20 Minuten).
Am Abend gingen Karin und ich dann noch bei starkem Schneefall von der Götschenalm auf den Götschen (450 hm, 55 Minuten).
Leider war der Schneefall nicht sonderlich ergiebig, also wieder Steine beim Aufstieg zum Götschen (700 hm, 1 Stunde 10 Minuten). Den größten Teil des Wegs ratschte ich dabei mit einem Tourengeher, den ich gestern schon am Gipfel getroffen hatte. Nach der Abfahrt zum Bahnhof, stieg ich dann noch ein zweites Mal auf (700 hm, 1 Stunde 25 Minuten).
Der Abend gehörte wieder Karin und mir, diesmal bei ziemlich guten Schneebedingungen (450 hm, 1 Stunde).
2014_12_27_5xGötschen

Dienstag, Dezember 23, 2014

Jenbach und Ötz - 20.-23.12.2014

Am Wochenende in Jenbach konnte ich, nach der grippetechnisch im Bett verbrachten Woche, endlich wieder kurze Spaziergänge machen. Einer führte mich zum oberen Wasserschloss (400 hm, 1 Stunde) und über die Kienbergmadonna wieder nach Jenbach. Gerade das Steiglein vom Wasserschloss zum oberen Wasserschloss war wegen Neuschnee unangenehm rutschig und kostete im Abstieg mindestens gleichviel Zeit wie im Aufstieg. Kurz bevor ich zu Hause war schaffte ich es noch meine Kamera runter zu werfen, nun ist sie definitiv im Eimer.
2014_12_21_Jenbach

Montag konnte ich dann endlich meinen neuen Ski abholen, zwar ist kaum Schnee, für eine kleine Skitour im Kühtai reichte es aber trotzdem. Wegen der Abfahrt hätte man die Tour nicht machen müssen, aber zum Gehen wars ganz nett. Zur Bergstation der Drei-Seen-Bahn gings neben der Piste (450 hm, 1 Stunde). Ein Stück die Rinne zur Gaiskogelscharte südlich des Gaiskogels konnte ich noch mit Ski gehen (250 hm, ¾ Stunde), weiter zum Joch und über den Grat wanderten die Ski aber auf meinen Rucksack (150 hm, 20 Minuten). Über einer zweiten Rinne (die ich zum Abfahren auserkoren hatte) deponierte ich die Ski und folgte dem Grat in der letzten Sonne zum Gipfel (50 hm, 10 Minuten). Schnell gings zurück zu den Ski und ein Stück die Rinne runter, damit ich mir nicht alle Steine im oberen Teil einfange. Die Abfahrt war mehr schlecht als recht, aber Steine hab ich keine getroffen.
2014_12_22_Gaiskogel

Nach dem schönen Sonnenuntergang im Kühtai, wollte ich auch noch einen Sonnenaufgang sehen. Also in aller Frühe nach Kühtai und über die Piste hinauf zur Bergstation der Kaiserbahn (500 hm, 1½ Stunden). Es bließ ein ähnlich starker Wind wie am Tag zuvor und jeder kleine Windschutz war eine Wohltat. Die Abfahrt über die pickelharte Piste war dann wie tags zuvor kein wirklicher Spaß.
2014_12_23_KaiserbahnBGS

Sonntag, Dezember 14, 2014

Skibauworkshop bei SpurART in Innsbruck - 13/14.12.2014

Nach langem Warten war es so weit, Tommi und ich konnten endlich unsere neuen Ski bauen, bei den Jungs von SPURart in Innsbruck. Es waren zwei arbeitsame Tage, die sich aber gelohnt haben. Ein netter Trupp und ein paar richtig feine Ski haben heraus geschaut.
2014_12_13_SkibauSpurArt

Donnerstag, Dezember 04, 2014

10. Adventsbouldercup - 29.11.2014

Das erste Adventwochenende ist traditionell nicht nur besinnlich sondern auch sportlich, zumindest im Heavensgate, wo sich der Adventsbouldercup zum 10 Mal jährte. Ein schöne Wettkampf für den sogar Peter und Hannes extra anreisten. Weiters waren noch Steffen, Vladi und Tommi (für den es wohl der letzte Adventsbouldercup war) dabei. Auch ohne Training konnte ich 21 Flash, 2 Top und 3 Zonen ziehen, was 800 Punkte und Platz 46 brachte. Hier gibt's die Ergebnisse und Bilder.

Sonntag, November 23, 2014

Ötz und Kühtai - 22./23.11.2014

Wir besuchten Vroni, Moschti und die Kids in Ötz und machten mit den Kindern die Imster Kletterhalle unsicher, sowie die Pisten im Kühtai. Zu guter Letzt durfte (Anmerkung der Karin!) ich noch eine kleine Skitour auf "Die Mute" (2398 m) machen (¾ Stunde, 450 hm) und über den Finstertalspeicher abfahren.
2014_11_22_ÖtzKühtai

Donnerstag, November 20, 2014

Studie zur Risikowahrnehmung in Kletterhallen - 19.11.2014

Gestern durfte ich Ronnie bei seiner Studie zur Risikowahrnehmung in Kletterhallen helfen. Eine gute Sache und er braucht noch Seilschaften die für die Wissenschaft klettern. Es ist nicht viel Aufwand als meldet euch, Infos und Anmeldung gibt es HIER.

Montag, November 17, 2014

Nationalpark Bayrischer Wald - 15./16.11.2014

Dieses Wochenende besuchten wir Peter im Bayrischen Wald. Vor seiner Doktorfeier drehten wir noch eine Runde im Tierfreigelände in Neuschönau. Ein wirklich schönes Fleckchen und vor allem mit Kindern ein Traum (kinderwagen- bzw. laufradgeeignt!). Die Feier war dann der gelungene Abschluss eines sehr schönen Tages, danke lieber Peter!
2014_11_15_BayrischerWald

Sonntag, Oktober 26, 2014

Alpin EH und Skitourensaisoneröffnung - 25./26.10.2014

Samstag in der Früh nutzte ich das schöne Wetter und den frischen Schnee, um die erste Skitour dieser Saison zu gehen. Vom Spitzingsee zur Taubensteinbergstation (1 Stunde, 500 hm) und weiter zum Gipfel des Taubensteins (¼ Stunde, 100 hm), wo ich zum Sonnenaufgang ankam. Nach der Abfahrt, die nicht unbedingt ein Genuss war (wobei es ganz oben gar nicht so schlecht war), parkte ich an der Stümpflingbahn und fuhr von dort zur Albert-Link-Hütte ab zum Alpin EH für Trainer. Der Kurs und die Gruppe waren super, danke an alle und vor allem an Flo.
2014_10_25_SpitzingAlpinEH

Montag, Oktober 20, 2014

Bernina Westwand (2. Versuch) - 18./19.10.2014

Es gibt Tage da läufts einfach nicht und dann sollte man schleunigst schauen wie man vom Berg kommt ... aber alles der Reihe nach.
Nach einem geruhsamen Wochenende und einer harten Woche bekam ich von Karin nochmals frei und so packten Vladi und ich die Rucksäcke und brachen auf ins Engadin, zur Bernina. Diese hatte sich in der Vergangenheit als zickig erwiesen und alle meine Umwerbungs-(bzw. Aufstiegs-)Versuche zunichte gemacht (Marco e Rosa, Biancograt, Westwand). Es war ein stabiles Hoch angesagt, also sollte uns diesmal das Wetter sicher keinen Strich durch die Rechnung machen. Nach der typisch ewigen Fahrt ins Engadin (mit einem M235i, was für ein Geschoss) machten wir uns auf den Weg ins Val Roseg (1½ Stunden, 200 hm) zur Tschierva (1¾ Stunden, 600 hm). Der Winterraum ist seit 2 Wochen offen und es sieht schon jetzt aus wie Sau, außerdem hat es auch niemand für nötig befunden sich ins Hüttenbuch einzutragen (respektive zu zahlen!). Um mir noch den Weg durch den oberen Bruch anzusehen und die Bedingungen auszuchecken, stieg ich zum Gletscherplateau auf (1 Stunde, 400 hm). Bei meiner Rückkehr (¾ Stunde) waren noch 4 Innsbrucker für den Biancograt und 3 Südtiroler für den Piz Roseg (NO-Wand) da, im Dunkeln kamen dann auch noch die Verursacher des Sauhaufens (ein deutsches Paar) vom Piz Roseg zurück. Also 11 Personen in einem für 8 Personen gedachten Winterraum, es war wirklich kuschlig und an Schlaf war kaum zu denken. Die 3 Tschechen, die ich am Nachmittag getroffen hatte, schliefen in ihren Schlafsäcken auf der Terrasse sicher besser. Die kurze Nacht war um 3 Uhr mit unserem Aufbruch zum Gletscherplateau zu Ende. Mit 1½ Stunden waren wir zwar nicht wirklich langsam, aber irgendwie war der Wurm drin. Ich fühlte mich schlapp (2 sehr kurze Nächte zollten ihren Tribut) und Vladi hatte massiv Probleme mit dem Gleichgewicht. Die Bedingungen im sich aufsteilenden oberen Bruch waren dann doch nicht so gut wie erwartet. Der Schmelzharschdeckel hielt nicht stand und so musste ich mich durch etwas loses Material wühlen. Am ersten Serak beschlossen wir umzukehren und so machten wir eine ausgiebige Pause und beobachteten die Lichtkegel der 4 Innsbrucker Richtung Fuorcla Prievlusa aufsteigen. Die Entscheidung war gefallen, sehr früh am Tag, aber so hatten wir Zeit den Abstieg langsam anzutreten. Die Sonne ging gerade am Piz Roseg auf, als wir zur Tschierva zurückkehrten (1½). Die Südtiroler hatten zu der Zeit immer noch nicht die NO-Wand des Piz Roseg erreicht und die Tschechen kamen nach einem erfolglosen Versuch, zum Gletscherplateau durch den unteren Bruch aufzusteigen, zurück. Alles in allem waren wir also zumindest nicht alleine erfolglos. Der Weg nach Pontresina (3 Stunden) wird leider im Abstieg nicht kürzer, ist zwar definitiv landschaftlich schön, aber auch das unattraktivste Gehatsche der Tour. Das war also mein 4. erfolgloser Versuch an der Bernina. Schau ma mal wann ich mir das wieder antue, wobei sich bei einem Blick auf den Piz Roseg ganz neue Pläne in meinem Kopf entwickelt haben.
2014_10_19_BerninaWW

Dienstag, Oktober 07, 2014

Von Maurach nach Jenbach und auf die Gaisalm - 05./06.10.2014

Endlich hatten wir Zeit und das passende Wetter um mit Paul Achenseebahn zu fahren. Eine schöne Wanderung mit Kindern ist, nach der Bahnfahrt, der Spaziergang über die Lärchenwiese zur Rodelhütte und nach Jenbach. Bis zur Rodelhütte (1 Stunde, ca. 100 hm) gibt es kleinere Gegenanstiege, der Teil ist aber nicht kinderwagengeeignet. Nach einer Mahlzeit auf der Rodelhütte (ausgesprochen gut!) ging Paul dann den größten Teil des Abstiegs über die Rodelbahn und ein kleines Waldweglein selbst (¾ Stunde). Ein ausgesprochen netter Ausflug mit Kinder, die aber schon selbst gehen können (oder nichts gegen Kraxen haben) sollten.
2014_10_05_Achenseebahn

Montag wanderten wir als Geburtstagstour mit Paul von Pertisau zur Gaisalm. Zurück gings mit dem Schiff, wo wir (wegen der guten Kontakte meiner Mutter) sogar auf die Brücke durften. Wieder eine nette Kinderwanderung (nicht kinderwagentauglich!).
2014_10_06_Gaisalm

Freitag, Oktober 03, 2014

Pauls erster Klettersteig - 03.10.2014

Super Wetter, freier Tag, Ötztaler Klettersteigspaß. Mit Paul in der Kraxen gings in 10 Minuten (100 hm) zum Einstieg des Lehner Wasserfall. Dort überholten wir noch eine Familie und in 20 Minuten (150 hm) stiegen wir am oberen Ende des Steigs wieder aus (mit dem Überhang). Es gibt inzwischen eine neue Variante (D und E), die ich aber nicht mit Paul am Rücken probieren wollte. Nach 10 Minuten kam Karin mit Anna über den alten Abstieg und Paul und ich konnten noch die neue Seilbrücke probieren. Zu viert stiegen wir über den neuen Abstieg ab und kamen 1½ Stunden nach dem Start wieder am Auto an. Eine nette Aktion und vielen ungläubigen Blicken, von denen die ich mit Paul am Rücken überholte. 
2014_10_03_LehnerWasserfall