Mittwoch, April 01, 2026

April April auf der Zugspitze - 01.04.2026

Anna hatte ich noch einen letzten Skitag versprochen, deshalb gings heute nicht auf Skitour, sondern mit Liftunterstützung auf den Berg. Leider haben die meisten bayrischen Skigebiete trotz des Neuschnees schon ihre Saison beendet. So entstand die Idee auf die Zugspitze zu fahren und vielleicht neben dem Skifahren auch noch den Gipfel zu besuchen. Das Skifahren war nur mäßig, da zwar schöner Schnee und gute Pisten herrschten, aber leider auch null Sicht, dafür hatten wir beide richtig viel Spaß vorher auf den Gipfel zu Wühlen. Zwischen 10:30 und 11:10 grüßen die zwei Wühlmäuse auf der Panoramawebcam der Zugspitzbahn. Mit Anna kann man so kleine Abenteuer inzwischen schon richtig gut machen, da hab wohl ich meine Winterbergsteiggene weitergegeben.
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Dienstag, März 31, 2026

Neuschnee für die Skitourensaisonsabschlussklassiker im BGL - Hoher Göll und Alpgartenrinne - 28./29.03.2026

Jetzt ist er endlich da, der Schnee, Ende März. Na toll! Aber ich will ja nicht meckern.
Im Westen kamen 60 bis 80 Zentimeter herunter. So viel waren es im BGL glücklicherweise nicht und deshalb konnte ich mir am Samstag bei bestem Wetter einen der ganz großen BGL-Klassiker gönnen: den Hohen Göll. Auch wenn ich die Tour schon zig mal gegangen bin, schön ist sie jedes Mal und so gute Bedingungen hatte ich noch selten.
Direkt am Auto konnte ich mit den Ski starten und nur am Sommerwandl musste ich kurz abschnallen. Beim Stapfen schnackelte dann wieder mein Knie ein, was mir diverse Turnübungen an mehreren ebenen Stellen einbrachte. Schließlich rutschte der Meniskus wieder dorthin wo er hingehört und ich konnte meinen Aufstieg forstsetzen. Auch der letzte steile Hang in die Umgänge hinauf war problemlos zu gehen und so genoss ich den fast windstillen Sonnentag. Im Gipfelhang war zwar schon ein wenig Sonne drin, aber auch hier gab es keine Probleme und so erreichte ich relativ gemütlich den Gipfel (3 Stunden, 1400 hm). Eine kurze Pause gönnte ich mir, um in die Ferne zu blicken, dann gings aber an die Abfahrt. Was soll ich sagen, oben schon etwas zusammengesessen, der Rest aber fast perfekter Powder. Nur irgendwo muss wohl ein Shark gesteckt haben, meinem Steinski fehlt nämlich nun leider eine Kante (¾ Stunde).

So holte ich für den Sonntag den Steinsteinski vom Dachboden und radelte bei Schneetreiben zum Alpgarten (½ Stunde, 180 hm, 11 km). Nachdem ich am Ende der Forststraße geparkt hatte, gings noch ein gutes Stück mit Turnschuhen weiter, bevor ich nach der Brücke über den Alpgartengraben auf Skischuhe wechselte (¼ Stunde, 160 hm). Bis in den Kessel unter der Rinne mussten die Ski weiter am Rucksack bleiben (½ Stunde, 290 hm), ab da gings dann aber auf Ski über den gesicherten Steig und die Querung in die Alpgartenrinne. Dort war schon ein Snowboarder unterwegs, der gerade für seine zweite Runde auffellte. Ich war nicht unfroh seine Spur nutzen zu können, da sich in der Rinne relativ viel loser Gries gesammelt hatte. Kurz vor dem Abzweig zum Schreck löste sich eines meiner Felle und ich war schon fast froh eine Ausrede zum Umkehren gefunden zu haben (1¾ Stunden, 500 hm). Doch siehe da, hier trug der Schnee, also Ski schultern und die letzten Höhenmeter stapfen (¼ Stunde, 90 hm). Was für ein Kontrast zum Tag zuvor, Nebel, leichter Schneefall und Sturmböen, kein Wetter um Pause zu machen. Die Abfahrt war dafür deutlich besser, als die vielen Male zuvor. Im Kessel unter der Rinne kamen meine Ski wieder auf den Rucksack und per pedes gings zum Bike zurück (1¼ Stunde). Obwohl die Beine inzwischen etwas schwer waren, machte die Fahrt nach Hause richtig Spaß, Akku sei Danke (½ Stunde, 200 hm, 11 km).

Was für ein Wochenende, endlich ist der lange erwartete Schnee da, aber für mich ist die Saison leider so gut wie vorüber.

Mittwoch, März 25, 2026

Zwei Törl und eine Scharte - Spitzkehrentango und Rinnenflitzen im Griesnerkar - 25.03.2026

Es ist zwar Frühlingswetter, aber der Winter soll nochmal zurückschlagen. Also früh los, damit sich ein paar Höhenmeter in der Sonne ausgehen, bevor Sturm, Regen und Schnee zuschlagen. Leider zieht sich die Fahrt zur Griesneralm immer ein bisschen und so startete ich ins Griesnerkar deutlich später als ich eigentlich wollte.
Man kann immer noch direkt an der Alm die Ski anziehen und nur im Waldgürtel vor dem Hochtal muss man (wie immer) ein paar Minuten tragen. So gings gemütlich Richtung Griesnerkar hinauf, wobei ich mich am westlichen Rand hielt, um möglichst früh Sonne abzubekommen. Unterwegs überholte ich einige Tourengeher (muss denn mittwochs keiner mehr arbeiten?) und stand als erster im Goinger Törl (2 Stunden, 1200 hm). Weil ich ein paar Stapfspuren Richtung Nördlicher Törlspitze sah, musst ich natürlich gleich mein Glück versuchen. Bis auf den Gipfel bin ich nicht gekommen, spaßiges Gekraxle in mehr oder weniger festem Fels war es aber allemal (↑↓20 Minuten, 50 hm).
Als die ersten anderen Tourengeher kamen, fellte ich ab und fuhr die schön aufgefirnte Rinne bis unters Kleine Törl ab (½ Stunde). Dort kamen die Felle wieder auf die Ski und ich stieg, in etlichen Spitzkehren und zuletzt stapfend, zum Kleinen Törl auf (½ Stunde, 140 hm).
Hier machte ich nun eine etwas ausgedehntere Pause, vor allem auch, weil mein Knie wieder mal etwas Liebe benötigte. Es wird Zeit, dass das endlich besser wird. Für die Abfahrt zurück ins Kar hielt es aber wieder gut. Und im unteren, weniger steilen Teil fand ich sogar ein bisschen Wildschnee, der ziemlich viel Spaß machte (¼ Stunde). Unter der Regalpscharte kamen wieder die Felle an die Ski und wieder begann der Spitzkehrentango. Auch hier stapfte ich nur die letzten paar, wirklich steilen, Meter bis zur Scharte (½ Stunde, 220 hm). Von hier hat man freie Sicht auf die Hochgrubachspitze, wo ich einer Dreierseilschaft (?) beim Abklettern zusehen konnte.
Brotzeit und Getränke waren inzwischen aufgebraucht und das schlechte Wetter zog unaufhaltsam von Nord-Westen herein, so sparte ich mir die Pause und fellte ab. Die Abfahrt durch die steile Rinne war deutlich besser als befürchtet und wie schon am Kleinen Törl, war im unteren Teil super schöner Wildschnee. Die breite, unverspurte Flanke ins Kar lud zum Cruisen ein und an der Fritz Pflaum Hütte kam ich ohne Gegenanstieg, aber auch ohne Stopp, vorbei. Die restliche Abfahrt war pistenähnlich eingefahren, was mir mit meinen müden Oberschenkeln ganz recht war. Durch den Wald hieß es kurz tragen, aber dann konnte man bis nach der kleinen Fußgängerbrücke an der Griesneralm abfahren (¾ Stunde).
Was für ein cooler Tag, 5¼ Stunden und über 1600 hm. Aber hoffentlich war das noch nicht die letzte Skitour für diese Saison.

Montag, März 23, 2026

Würmtal Trails - 22.03.2026

Karin musste Samstag wieder mal arbeiten und ich hatte noch einiges zu Hause zu werkeln, aber Sonntag nutzten wir das frühlingshafte Wetter auf den Würmtal Trails. Im Gegensatz zu meiner Runde im Dezember, fuhren wir diesmal mit dem Auto nach Gauting, das gibt mehr Trailspaß und weniger Gemecker von den Kids.
Paul und ich drehten ein paar Runden mit unseren Bikes, dann wechselte Paul auf Karins Bike und zog Anna ein paarmal nach oben, bevor ich schlussendlich für Paul das Taxi machte (2 Stunden, 480 hm). Ein schöner Nachmittag, auch Paul schein nach seinem Unfall im Herbst wieder Spaß auf den Trails zu haben und das Abschlussbier bei Alexandra und Weis tat sein übrigens.

Sonntag, März 22, 2026

Wellnessmittwoch mit Karin - Roßkopf und Seesauna - 18-03.2026

Nach unserem Familienwellnesswochenende im Bayrischen Wald, war es endlich so weit, Karin hatte auch einen Mittwoch frei bekommen. Mit Schnee sieht’s in den Bayrischen Voralpen leider nicht mehr rosig aus, auch wenn das „schlechte“ Wetter vom Wochenende wieder ein paar Zentimeter Weiß gezaubert hat, für Ski reicht es nicht mehr. Aber wir sind ja nicht anspruchsvoll und so spazierten wir einfach von Sutten zum Roßkopf (1½ Stunden, 630 hm). Vor der Stümpfling Alm machten wir, in der Sonne und viel wichtiger im Windschatten, Brotzeit, bevor es die wirklich gute Piste wieder zurück zum Bus ging.
Nach der Wellness-Bewegung, kam noch die Wellness-Entspannung mit einem Nachmittag in der Seesauna Tegernsee. So dürften Mittwoche öfters sein.
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Samstag, März 14, 2026

Aprilwetter in den Zillertalern - Schwarzachschneid mit Martin - 11.03.2026

Wie letztes Jahr schon, war Martin wieder auf Skiurlaub am Gerlospass, also wurde die Mittwochsskitour in die Zillertaler verlegt.
Vom Gasthof Kühle Rast stiegen wir durch das Tal bis zum Talschluss zur Schwarzachschneid auf (3½ Stunden, 1300 hm, 7 km). Sowohl landschaftlich, als auch vom Skigelände her sehr schön. Der schwache Winter hat hier seine Vorteile, es gibt nur wenige und kleine Lawinenkegel die überquert werden müssen. An der Schwarzachschneid angekommen, nutzte ich die Wartezeit auf Martin noch mit ein wenig Kraxelei am Blockgrat Richtung Höhenbergkarkopf (¼ Stunde, 60 hm). Als Martin die letzte Querung zu Schneid machte, stieg ich wieder ab und zusammen ließen wir uns eine gemütliche Halbe schmecken.
Leider zog inzwischen ziemlich schlechtes Wetter von Südwesten herein und so machten wir uns an die Abfahrt. Im ersten Kessel standen wir dann im Schneesturm. Die eh schon schlechte Sicht wurde noch schlechter und die Abfahrt glich einem Tasten im Whiteout. Fünf Minuten später war der Spuk wieder vorbei und am Ende der Abfahrt lugte sogar die Sonne wieder hervor (1 Stunde). Abfahrtstechnisch war alles dabei: lockerer Wildschnee im Kammbereich, Brucharsch, Windharschdeckel, Firn und am Ende noch ein bisschen Sulz und Wasserski. Eine schöne Tour im besten Aprilwetter.

Montag, März 09, 2026

Frühling im BGL - Gipfelsammeln im Watzmannkar und eine Geburtstagstour zum Eckerleiten - 07./08.03.2026

Nicht nur im Koasa hat sich der Frühling breit gemacht, auch im Berchtesgadener Land. Das ist die richtige Zeit, um das E-Bike auszupacken, zur Benzinkurve hinauf zu radeln (½ Stunde, 590 hm) und dem Watzmannkar einen Besuch abzustatten. Ein paar Meter muss man die Ski inzwischen schon tragen, aber ab dem Abzweig vom Wanderweg gibt es eine 
durchgängige Schneedecke. Als erster an diesem Tag stieg ich durch den Lärchenwald bis ins Kar auf und ließ das 4. Kind links liegen, um zum Skischartl zu gelangen (1¾ Stunde, 1030 hm). Sehr ungewöhnlich fürs Kar: ich war nicht nur der erste, sondern praktisch alleine. Nach einer kurzen Abfahrt in sehr zweifelhaftem Schnee (¼ Stunde), fellte ich wieder auf und besuchte das 5. Kind (½ Stunde, 180 hm). Dort begegnete ich zwei anderen Skitourengehern, welche auch überrascht über die wenigen Leute waren. Die zweite Abfahrt bis unters 4. Kind war ähnlich bes%$§& wie die erste, aber in den Westhängen des 4. Kinds gingen sich auch ein paar brauchbare Schwünge aus (¼ Stunde). Der letzte Aufstieg des Tages brachte mich noch zum 3. Kind (½ Stunde, 260 hm), wo ich die erste richtige Pause einlegte und mir meine Brotzeit schmecken ließ. So schön das Wetter auch war, die Sicht Richtung Süden war schon deutlich getrübt vom Saharastaub, der gerade in der Luft liegt. Die Abfahrt zurück zur Benzinkurve war dann besser als befürchtet, die Osthänge hatten inzwischen ein bisschen Firn bekommen und der Lärchenwald ist so stark eingefahren, dass die Schneebeschaffenheit sowieso keine Rolle mehr spielt (½ Stunde). Zu guter Letzt hieß es nur noch mit dem Bike zurück zum Auto rollen (¼ Stunde), damit ich rechtzeitig zum Mittagessen zurück zu Hause war.
Was soll ich sagen, landschaftlich ein toller Tag, wegen der Abfahrt hätte man es aber nicht machen müssen. Dafür hab ich aber mal wieder jede Form von Bruchharsch gesehen.

Am Sonntag hatte ich dann meinen Joker frei. Einmal im Jahr darf ich mir eine Familienskitour wünschen, ganz ohne Gemecker. Dafür muss meine Familie mir kein Geburtstagsständchen singen, finde ich einen fairen Deal.
Die kürzeste Skitour im BGL ist das Eckerleiten, weshalb wir hier auch in der Vergangenheit mit den Kids schon unterwegs waren. Diesmal endete die Tour für die Kids aber nicht an der Ecker Alm, sondern wir stiegen alle gemeinsam bis zum Purtschellerhaus auf (1½ Stunden, 500 hm). Dort vergruben die Kids zwei LVS für mich (einen DSP und ein (analoges) F1), damit ich das neue nivia 3D finder, das mir Micha zum Testen überlassen hatte, mal gründlich ausprobieren konnte (1 Stunde, 50 hm). Mit meinem DSP bin ich definitiv eingespielter, aber der 3D finder ist super intuitiv und am Mittwoch werde ich eine zweite kleine Testrunde in die geplante Tour mit Martin einbauen.
Die Abfahrt machte den Kids im oberen Teil nicht wirklich Spaß, aber unten raus zauberte der Firn allen einen Grinser aufs Gesicht (¼ Stunde). Wie schon am Samstag, gings von der Tour direkt zum Mittagessen, irgendwie muss man die verbrannten Kalorien ja wieder auffüllen.

Ein wirklich sehr schönes Geburtstagswochenende bei den Schwiegerleuten. Allerdings bin ich neugierig wie lange noch Skitouren gehen, weil viel Schnee ist es nicht mehr.