Donnerstag, Januar 29, 2026

Feierabend am Kreuzeckhaus und Wanderung auf den Schönberg - 27./28.01.2026

Dienstagabend schafften es Josef, Martin und ich endlich wieder mal eine Feierabendskitour zu unternehmen. Von der Hausbergbahn aus gings im Glühwürmchenzug hinauf zum Kreuzeckhaus (2 Stunden, 950 hm). Oben ließen wir uns Essen und Bier schmecken, bevor es auf der ziemlich guten Piste hinunter ging.

Der Nachteil so einer Feierabendrunde ist, dass man einfach ziemlich spät im Bett ist. So war ich ganz schön müde, als nach sechs Stunden mein Wecker läutete. Auf Pistentour hatte ich keine Lust, daher probierte ich den Schönberg, mit dem Hintergedanken aufs Brauneck zu wechseln, falls zu wenig Schnee ist. Am Anfang sah der Schnee auch wirklich ausreichend aus, leider änderte sich das im waldigen Mittelstück und ich musste gut 300 Höhenmeter Skitragen. Auf den Lichtungen im oberen Teil liegt dann aber genug Schnee. Mit ziemlich müden Beinen erreichte ich irgendwann endlich den Gipfel (2 Stunden, 880 hm). Da ich spät gestartet war und ziemlich langsam unterwegs war, machte ich nur kurz Pause, bevor ich mich an die Abfahrt machte. Der erste Hang war noch ganz gut, umso weiter ich aber nach unten kam, umso mehr musste ich auf Steine und Wurzeln aufpassen. Nach der Tragepassage und dem Forstweg kam ich aber ohne größerer Verluste am Bus an (¾ Stunde). Und im Büro kam ich mit einer Punktlandung zur Vorstellungsrunde meiner neuen Chef-Chefin an.

Sonntag, Januar 25, 2026

Bodenschneid - 24.01.2026

Karin war dieses Wochenende mit Anna im BGL, Paul und ich blieben in München. Paul kurierte immer noch eine Erkältung aus und wollte einfach in Ruhe gelassen werden. Somit hatte ich zwar Zeit eine Skitour zu gehen, aber wieder mal kein Auto. Was aber bekanntermaßen kein Problem darstellt. Auf Spitzing hatte ich allerdings nicht schon wieder Lust, auch wenn er am einfachsten zu erreichen wäre. Zum Glück gibt es auch am Schliersee Schnee, zumindest nordseitig, Neuhaus ist auch einfach zu erreichen und die Bodenschneid ist ein Tour die ich noch nicht gegangen bin.

Mit der ersten BRB fuhr ich nach Neuhaus. Bis zum Pfannilift musste ich die Ski noch tragen, ab dort gehts dann aber mit Ski (¼ Stunden, 20 hm). Die Forststraße ist teilweise unangenehm eisig, aber zumindest nur an zwei, drei Stellen aper. Am Bodenschneidhaus verließ ich den Sommerweg und querte in die Nordflanke, über die ich bis zum Grat aufstieg. Und dann sind es nur noch ein paar Schritte ohne Ski hinüber zum Gipfel der Bodenschneid (2 Stunden, 860 hm). Auch wenn das Wetter nicht berauschend war, ein paar Minuten nahm ich mir für eine Pause (¼ Stunden) mit Blick zum Tegernsee und dem, wie immer ziemlich vollen, Roßkopf. Die Abfahrt in der Nordflanke war dann überraschend gut. Der Graben zur Freudenreich Alm dafür umso unangenehmer, aber zumindest gings ohne abschnallen. Ab der Alm, folgte ich dann wieder der Forststraße bis zum Pfannilift hinunter (½ Stunde, 20 hm). Kurzes umziehen für die paar Meter zum Bahnhof (¼ Stunden) und ein paar Minuten später saß ich im Zug zurück nach München.
Für die schlechten Bedingungen eine richtig gute Tour.

Mittwoch, Januar 21, 2026

Alpspitze - 21.01.2026

Hämmernde Gitarrenriffs im Ohr, hämmernder Herzschlag in der Brust, Schritt, Schritt, Atmen. Die Schenkel brennen, der Blick nach unten bereitet leichtes Unbehagen. Warum mache ich das?

Szenenwechsel, eine Stunde später. Immer noch Herzschlag bis in die Ohren, gepresste Atmung, alle paar Schwünge eine kurze Pause. Dafür stehe ich in der Sonne und die Tiefe zieht nicht mehr so sehr. Aber wo war jetzt der "fahrbare" Durchschlupf? JA, das geht, nur wenige Sharks....ist eh der Steinski, Hauptsache nicht stürzen.

Wo hatte ich mich denn da schon wieder hineinmanövriert? Eigentlich waren meine Beine müde von einem sportmedizinischen Belastungstest am Dienstag, aber es war halt auch Mittwoch und richtig gutes Wetter. Schnee ist aber leider immer noch rar. Also wieder eine Pistentour, Garmisch vor zwei Wochen war nicht so schlecht und damals hatte ich schon ein paar Leute in der Alpspitz Ferrata gesehen. So stieg ich mit dem bisschen Zusatzgewicht von Steigeisen und Pickel zum Kreuzeck auf (1¾ Stunde, 950 hm). Die Beine fühlten sich nicht schlecht an, also gings weiter. Ohne den Umweg auf den Längenfelderkopf, querte ich vom Sommerweg knapp unter dem Osterfelderkopf hinüber zum Einstieg der Ferrata (1 Stunde, 510 hm). Die Spur ist super ausgetreten und das Seil weitgehend frei. Wahrscheinlich würde es im Moment sogar ohne Steigeisen gehen...ausprobieren wollte ich es aber nicht. Auch wenn die Alpspitz Ferrata sehr einfach und die Flanke relativ flach ist, ausrutschen wäre doch eher ungesund. Bis zur Schulter kamen mir ein paar andere Begeher entgegen und ich überholte eine Gruppe Gebirgsjäger (1 Stunde, 430 hm). An der Schulter kann man die Nase dann endlich wieder in die Sonne halten und es ging ein bisschen ausgesetzter das letzte Stück zum Gipfel hinauf (¼ Stunde, 100 hm).
Durchschnaufen, trinken, eine Kleinigkeit essen. Aber was jetzt? In der Ostflanke waren zwar keine Abfahrtsspuren, aber so ganz schlecht sah sie nicht aus. Da ich die Ski schonmal mitgeschleppt hatte, wollte ich eine Abfahrt zumindest probieren, wenns nicht passt, kann ich ja auch wieder aufsteigen. Was soll ich sagen, weit entfernt von perfekt, aber in diesem Winter bin ich nicht wählerisch und so würde ich sagen, das war gar nicht schlecht. Gerade im steilen, felsigen, unteren Teil, muss man höllisch auf Sharks aufpassen, aber der Treibschnee ist in der gesamten Flanke leicht zu erkennen. Es findet sich ein durchgängiger Weg, ohne dass man die Ski abschnallen müsste. Im Kessel unter der Ostflanke liegt ein nicht allzu alter Lawinenkegel und erinnert daran, dass man solche Unternehmungen nur bei halbwegs stabilen Bedingungen starten sollte (¾ Stunde). An den Schöngängen wechselte ich wieder auf Steigeisen. Im Gegensatz zur Alpspitz Ferrata sind die hier notwendig, zwischen drin gibt es ein paar Passagen mit dickem Wassereis (¼ Stunde). Und dann war die Tour auch schon zu Ende. Natürlich noch nicht ganz, aber die Abfahrt über die Piste hinunter zum Auto zählt eigentlich nicht wirklich (½ Stunde). Knapp 6 Stunden und 2000 hm nach meinem Start kam ich am Bus an. Jetzt durften die Schenkel wirklich müde sein.

Freitag, Januar 16, 2026

Taubenstein, Lämpersberg und Rotwand - 14.01.2026

Der Schnee vom Wochenende war dringend nötig, der Regen am Montag bis über 1500 Meter rauf eher nicht, aber was will man machen.
Nachdem ich heute wirklich schwer aus dem Bett gekommen war, gings gemütlich und spät (erst nach 10 Uhr!) durch den Lochgraben auf den Taubenstein (1¼ Stunde, 600 hm). Ohne lange Pause spurte ich rüber zum Lämpersberg (½ Stunde, 150 hm) und von dort über den Sattel neben dem Kirchstein zur Rotwand (¾ Stunde, ↑180 hm, ↓100 hm). Viel Schnee ist es leider nicht und die Qualität ist unter jeder Kanone. Ein paar schöne Schwünge waren im Firn des Gipfelhangs, aber trotzdem drin. Für die restlich Abfahrt entschied ich mich für die Rodelbahn, die noch durchgängig Schnee hat, aber nicht präpariert ist. An der Unteren Maxlraineralm fellte ich wieder auf und stieg zurück in den Lochgraben auf. Durch diesen ging es zurück zum Bus, um keinen Steinkontakt zu haben, muss man ganz schön Slalom fahren (1 Stunde, ↓950 hm, ↑150 hm).
Das gute Wetter genutzt und aus den Schneeverhältnissen das beste herausgeholt. Ein Tourengeher mit dem ich gesprochen habe, hat ziemlich über die gefrorenen Knollen am Tanzeck gejammert, da würde ich sagen, hab ich mit der Rotwand alles richtig gemacht.

Sonntag, Januar 11, 2026

Skifahren und Skitour am Spitzing, EOFT und Eislaufen am Nymphenburger Kanal - 10./11.01.2026

Das Sturmtief Elli hatte zwar die Republik in ein Schneechaos gestürzt, in den Voralpen war aber wenig angekommen. Dafür hatte es nun am Samstag auch im Freistaat zu schneien begonnen, wie so oft musste aber Karin arbeiten. So fuhren die Kids und ich alleine zu unserem ersten gemeinsamen Ski- bzw. Snowboardtag am Spitzing.
Nach zwei Stunden Pisteln, setzte ich mich mit den Tourenski ab und fuhr knapp über der Albert-Link-Hütte ab (¼ Stunde, ↓50 hm). Als Abfahrt kann man die Grünsee-Abfahrt noch nicht nutzen, aber als Aufstieg zum Roßkopf tuts der Schnee auf jeden Fall und man fühlt sich dabei fast wie auf einer richtigen Skitour (¾ Stunde, 530 hm). Im Sturm fellte ich ab und fuhr zur Sutten (¼ Stunde). Dort hatte inzwischen der Lift wegen des Sturms seinen Betrieb eingestellt und so konnte ich völlig alleine und teilweise ab von der Piste zurück zur Jagahütt'n aufsteigen (¾ Stunde, 500 hm).

Am Abend besuchten wir dann noch die EOFT in der alten Kongresshalle und Sonntag nutzen wir den zugefrorenen Nymphenburger Kanal für eine Runde Eislaufen. Naja, gut ist das Eis leider nicht mehr, da hat der Schnee das seinige getan, aber endlich ist er da, der Schnee auf den wir so lange gewartet haben.

Mittwoch, Januar 07, 2026

Mittwochsskitour auf den Längenfelder- und Osterfelderkopf - 07.01.2026

Weihnachtsferien vorbei und schon ist wieder Mittwoch und das bei bestem Wetter. Trotz der eisigen Temperaturen war ich nicht allein an der Hausbergbahn....ja muss denn niemand mehr arbeiten, oder was ist da los?

Der Aufstieg über die Toni Hütte funktioniert ganz passabel, abfahren kann man die Skiroute aber (noch) nicht. Leider hielt einer meiner Stöcke nicht, deshalb versuchte ich mir am Kreuzeckhaus eine Zange auszuleihen (2 Stunden, 980 hm), doch ohne Erfolg, also gings mit meinem "kurzen" Stock weiter. Der ganze obere Teil des Skigebiets ist wegen Schneemangels geschlossen und nur Winterwanderwege ausgeschildert. Trotzdem stieg ich die Aufstiegsroute unter dem Längenfelderlift auf, da Martin mir den Tipp Längenfelderkopf gegeben hatte (½ Stunde, 300 hm). Da waren sich für ihn am Montag ein paar Schwünge im Tiefschnee ausgegangen. Heute war, wie zu erwarten, nicht mehr viel über vom Tiefschnee, machte aber auch nichts. Ich fuhr zur Hochalm ab und stieg, wie letztes Jahr, über den Sommerweg zum Osterfelderkopf auf (¾ Stunde, ↓200 hm, ↑340 hm). Auch hier gabs keine Zange, so musste ich wohl oder übel mit einem Stock abfahren. Das war vor allem beim kurzen Anstieg am Kreuzeck semi-spaßig und an der eisigen Horn-Abfahrt hätte ich auch gerne zwei Stöcke gehabt (½ Stunde, 20 hm).

Alles in allem ein ziemlich schöner Tag, wenn jetzt endlich Schnee kommen würde, könnten wir auch mit richtigen Skitouren beginnen.

Montag, Januar 05, 2026

Statt einer Zwischen-den-Jahren-Skitour, eine Im-Neuen-Jahr-Wanderung aufs Ebner Joch - 02.-05.01.2026

Da Samstag immer großer An-/Abreisestau ist, ließen wir das Auto stehen und wanderten zum Mittagessen nach Fischl (¾ Stunde, 210 hm) und danach wieder zurück. Da hat man dann auch gleich wieder ein paar Kalorien runter und das bei bestem Wetter.

Für Sonntag hatten wir uns, wie alle Jahre, zu unserer Zwischen-den-Jahren-Skitour verabredet. Nun war es inzwischen aber schon im neuen Jahr und Schnee gibts immer noch nicht. So wurde es eine Wanderung, aufs Ebner Joch, was mindestens genauso schön ist.
Hannes (Huhn) und ich starteten von Jenbach und in Eben (1 Stunde, 450 hm) stießen dann Hannes (Maaf) und Karin zu uns. Zusammen gings ratschend weiter über die Astenau (1 Stunde, 500 hm) aufs Ebner Joch (1 Stunde, 500 hm). Sonne und Windstille am Gipfel, da schmeckte die Brotzeit besonders gut und beim Abstieg machten wir noch einen kleinen Abstecher zum Kirchenspitz (¼ Stunde), bevor wir uns vor der Astenau (½ Stunde) noch etwas sonnten. Zum Abschluss gabs in Eben (¾ Stunde) noch ein Schnitzel und ein Bier, was will man mehr an so einem Tagele mit guten Freunden.

Montag trafen wir uns noch mit den Innsbruckern zum Eislaufen auf der Außenbahn der Olympiaworld und schon waren die Ferien auch wieder vorüber. Schön wars, auch wenn der Winter im Moment etwas zu wünschen übrig lässt.