Dienstag, Oktober 17, 2017

Diggl-Wochenende - 14./15.10.2017

Nach einem durchwachsenen letzten Wochenende und einer krankheitbedingtern Liegewoche, hatten wir uns gerade rechtzeitig für ein Traumwochenende wieder derappelt. Mit Laura, Vladi, Claudi, Peter, Chrissi, Ole und Steffen gings nach Ginzling, zum Diggl. Der Freitagabend war sehr nett, aber ganz fit fühlten wir uns noch nicht und letztes Jahr war mir eine Lehre und so gingen wir recht früh ins Bett.
Ohne Kinder konnten wir endlich mal wieder ausschlafen. Nach dem Frühstück brachten uns Chrissi und Ole kurz vor Mittag vor den Ortsanfang von Ginzling, damit wir zur Alpenland (6+, 6/7 SL) zusteigen konnten. Noch etwas schlapp von der letzten Woche stiegen wir den steilen Wald hinauf bis unter die Wand (40 Minuten, ↑270 hm). Die erste Seillänge (6+) ist dann etwas weniger schönes Plattengeschleiche und ein erdiges Band, wird aber in der zweiten Seillänge (6-) an einem Riss immer besser und ab der dritten Seillänge (6+) ist die Kletterei weitgehend steil und toll. Vor allem die Verschneidung in der vierten (6) und fünften (6+) Seillänge macht richtig Spaß. Die letzten zwei Seillängen (6-) lassen sich ohne Probleme zusammenhängen, wobei dieser Teil dann eher moosig war (4 Stunden). Die Tour ist gut mit Bohr- und Normalhaken gesichert, nur in der ersten Verschneidungslänge kann man auch mal einen Cam und/oder Keil legen. Wir seilten entlang der Route 4-mal ab (1 Stunde), wobei sich vom Ende der Tour bis zum 3. Stand mit 2x60 Meter unter einmal ausgegangen wäre. Ob es sich von dort gerade hinunter zum Wandfuß unter einmal ausgeht weiß ich nicht, könnte aber knapp gehen. Am Wandfuß angelangt war die Sonne gerade hinter den Bergen verschwunden und so stiegen wir nach einer kurzen Rast schnell bis zum Diggl ab (40 Minuten). Eine nette Tour nach der die Sauna, das Grillen und der Hot Tub gleich noch mehr Spaß machten.
2017_10_14_Alpenland

Sonntag zeigte sich das Wetter noch einmal von seiner perfekten Seite. Am Plan standen die Ewige Jagdgründe. Nach einer kleinen Aufwärmrunde in der Via Lisa (5c, im Führer steht nicht umsonst: [...]"dass eine 5c im Zillertal ganz schön fordern kann"[...]). Danach kämpfte ich mich die El Schuppo (6a+ alter Zillertalerführer, 6b+ neuer Tirolführer) hoch, leider nicht sauber durchgestiegen. Für so eine Piazschuppe braucht man halt einfach Kraft und zwar von unten bis oben. Die Kraft kam leider im Toprope in El Schuppo auch nicht mehr und mein Ausbouldern von Maracuja (6c+/7a) war dann auch etwas kläglich. Spaß gemacht hat es trotzdem, auch Karin. Sie war die Via Lisa nachgestiegen und hatte sich in der El Schuppo probiert.
2017_10_15_EwigeJagdgruende

Wieder ein rundum gutes Wochenende mit einem super Trupp und natürlich mit meiner Lieblingskletterpartnerin.

Sonntag, Oktober 01, 2017

Neuer Schimkepfeiler am Untersberg und Kälberstein - 30.09./01.10.2017

Samstag war der wohl vorerst letzte schöne Tag, also unbedingt noch etwas Klettern. Schon seit einiger Zeit stand der Schimkepfeiler am Untersberg auf unserer Liste, mit dem neuen Ein- und Ausstieg von Richard Koller heißt das Ganze jetzt Neuer Schimkepfeiler (UIAA 6), ist 15 SL lang und muss trotz Sanierung noch an der ein oder anderen Stelle selbst abgesichert werden. Wie immer starteten wir von Ettenberg hinauf zum Scheibenkaser (1¼ Stunde, ↑650 hm), wo wir in der Sonne frühstückten und dann über den Zustieg vom Klettersteig unter den Begrenzungspeilfer der Gelben Mauer stiegen (¾ Stunde, ↑150 hm).
In der zweiten Seillänge muss man schon recht kräftig zupacken und die Schlüsselstelle (6) muss auch selbst abgesichert werden. Leider ist trotz des neuen Zustiegs noch immer eine Seillänge Schotter zu wandern, bevor es in die recht kompakten Längen des Originalpfeilers geht. Die Kletterei ist anregend und zwischen den schönen Bewegungen freut man sich immer wieder, wenn man einen Keil oder Cam versenken kann. Am Wandbuch trifft man dann auf die Route "50 plus" und so hatten wir an dem Stand gleich zwei Seilschaften zum Ratschen (Stress hatten wir ja keinen). Nach der eigentlichen Tour hat man die Möglichkeit den Koller-Ausstieg (6-) zu klettern um damit das Schrofenwandern zum Gipfel deutlich zu verkürzen. Alles in allem ein tolle Route (6 Stunden, ↑350 hm), wobei ich mir in den Kollerlängen, wenn auch schwerer bewertet (6 und 6-), deutlich leichter tat als im Originalpfeiler (5+), technisch drüberschwindeln ist auf jeden Fall in der ganzen Tour nicht möglich. Ob es an unserer Kletterei lag weiß ich nicht, aber über uns kreiste kurzzeitig einer der am Untersberg ansässigen Gänsegeier.
Im Abstieg legten wir noch eine Pause und ein TAB am Stöhrhaus ein. Dort trafen wir Kathi und Vali die den Schertle-Pfeiler und die Pfeilersüdwand "Hinterstoisser" gemacht hatten. Aber leider wird durchs Sitzen der Abstieg nicht kürzer und so stiegen wir zügig zum Scheibenkaser (Karin übers Stöhrgatterl und ich durchs Mittagsloch) und weiter nach Ettenberg ab (2 Stunden, ↓1150 hm).
Ein sehr schöner Tag in einer sehr schönen Wand mit meiner liebsten Kletterpartnerin. Die Touren am Untersberg sind am Ende doch immer recht lang und so waren wir doch etwas geschafft als wir nach 11 Stunden (mit Pausen) und 1150 hm wieder am Bus ankamen.
2017_09_30_NeuerSchimkepfeiler

Sonntag kam dann das angesagte Schlechtwetter. Eine kleine Wanderung mit den Kindern auf den Kälberstein und zum Tiergehege am Oberkälberstein ging sich trotzdem aus (1 Stunde, 150 hm).
2017_10_01_Kaelberstein

Montag, September 25, 2017

Karwendelwochenende: Biken und Klettern - 23./24.09.2017

Karin hatte von Laura und Vladi eine Biketour mit einem Testbike von Liteville geschenkt bekommen, sozusagen das Rundum-sorglos-Paket. Nach dem eher weniger schönen Wetter der letzten Woche kündigte sich ein Traumtag an und so trafen wir uns in der Früh in Fall. Nach einem kurzen Techniktraining gings gleich ans Eingemachte, mit einer steilen Forststraße zur Wiesalm. Ab da dann flacher weiter zum Grammersberg und etwas über der Grammersbergalm (2¼ Stunden, ↑800 hm) machten wir dann Pause. Wie es sich für ein Rundum-sorglos-Paket gehört wurde aufgetischt: Käse, Speck, Wurst, Brot, Spezi und Tegernseer. Ein Wahnsinn die Beiden!
Nach der Pause kam eine Tragepassage über die Pürschschneid vorbei am Grasköpfl (1 Stunde, ↑100 hm). Gar nicht so leicht so ein Bike. Und endlich wars auch wieder für Karin und mich fahrbar, der recht einfache Weg zum Wiesnbauern Hochleger. Der Weiterweg dem Stuhlbach entlang hinunter ins Rißbachtal war dann doch an einigen Stellen ziemlich knifflig. Das letzte Stück zur Straße dann aber um so schöner (2 Stunden).
Nach so viel Arbeit hatten wir uns natürlich ein TAB im Gasthof Post in Vorderriß verdient. Beim Weg zurück nach Fall handelte es sich nur noch um die Pflicht nach der Kür (½ Stunde) und so verabschiedeten wir uns nach knapp 8 Stunden (mit Pausen), 27 km und 950 hm ein wenig müde von Laura und Vladi. Danke für die tolle Tour, ich hätte nicht gedacht, dass Biken so viel Spaß macht (und so anstrengend ist).
2017_09_23_Biketour

Nachdem wir Samstagabend noch auf Claudis Geburtstagsfeier in Ohlstadt waren und es in der Nacht geregnet hatte, überlegten wir was mit dem Tag noch anzufangen wäre. Am besten Kletterei, gut abgesichert, nicht zu schwer und Zustieg darf auch nicht zu lange sein. Da bleibt eigentlich nur die Martinswand. Unsere Wahl viel auf die Rucola (7 SL, 5+/6-) direkt neben der Spätlese. Die ersten zwei Seillängen sind irgendwie seltsam und fielen mir recht schwer und so freute ich mich, dass die oberen Seillängen ganz nette Kletterei bieten und wesentlich leichter rein liefen als die unteren Platten (3 Stunden). Nach dem Ende der Tour unterm Ostriss gings dann über das Bandsystem hinüber zur Galerie und zurück zum Auto (¾ Stunde). Dort begann es dann auch zu tröpfeln und wir konnten uns im trockenen Auto über das Unwetter freuen.
Ein sehr nettes Wochenende an den zwei Enden des Karwendels.
2017_09_24_Rucola

Samstag, September 09, 2017

Partnachklamm - 09.09.2017

Trotz schlechter Wettervorhersage gings heute mit Marc und Luca in die Partnachklamm. Der Weg vom oberen Klammende zum Vordergraseck ist leider wegen eines Hangrutsches letzte Woche gesperrt. Wir fanden trotzdem ein nettes kleines Gamssteiglein weiter hinten im Tal zum Hintergraseck. Von dort war es dann nur ein Katzensprung zur Graseckbahn, die uns zurück an den Klammeingang brachte. Eine sehr nette Runde mit den Kindern und die Variante zum Hintergraseck war für die Kinder ein kleines Abenteuer (3 Stunden, 250 hm).
2017_09_09_Partnachklamm

Mittwoch, September 06, 2017

Wanderung auf die Arzler Alm - 03.09.2017

In die Berge sind wir in letzter Zeit wenig gekommen. Nach dem schönen Campingwochenende am Wolfsee, einem verregnetem Geburtstagswochenende von Karin und einer Campingwiederholung am Simssee, besuchten wir Vroni, Moschtl und die Kids in Innsbruck. Das Wetter war miserabel, so waren wir froh die ursprüngliche Planung, ein Geburtstags-Hütten-Wochenende auf dem Westfalenhaus, verworfen zu haben und verbrachten ein gemütliches Wochenende in der Stadt. Den Sonntag wanderten wir dann noch mit den Kindern von der Hungerburg zur Arzler Alm (½ Stunde, 200 hm) bei der es zwar kühl, aber trocken war. Ein sehr schönes Wochenende auch wenn das Wetter schlecht war.

Dienstag, August 29, 2017

Patagonia Trailrunning Lauftreff - 24.08.2017

Am Donnerstagabend veranstaltete Patagonia einen Lauftreff. Thomas Bohne begleitete uns auf Trails durch München.  Da war ich gespannt, meine üblichen Runden gehen mir nämlich langsam auf die Nerven. Zu zehnt liefen wir eine entspannte Runde durch den Nordteil des Englischen Gartens. Nicht wirklich neu, aber ich wurde wieder daran erinnert, wie schön es im Nordteil ist und vor allem östlich der Isar lässt sich doch auch ein bisschen Trail laufen. Danke für die entspannte Veranstaltung.

Mittwoch, August 16, 2017

Verlängertes Wochenende Campen und Klettern - 12.-15.07.2017

Mit Julia, Julian, Lisa, Dominik und den ganzen Kids gings über das verlängerte Wochenende zum Wolfsee bei Fischbachau. Sehr nette Gegend mit nettem Camping, kleinem Ausflug nach Geitau, Schwimmen im Wolfsee und nächtliche Schatzsuche in den Ruinen am See. Montag Abend besuchten wir dann meine Eltern und am Dienstag konnten wir endlich mit Kathi und Hannes am Silberberg klettern und unsere letzte Hochzeitsrätselstation lösen. Zum Abschluss gabs noch eine Abkühlung im Fischweiher und eine super Grillerei, bevor wir die Heimreise antraten. Ein sehr gemütliches und doch abwechslungsreiches Wochenende mit lauter guten Freunden.
2017_08_12-15_Wolfsee