Dienstag, Mai 18, 2010

Záruby (768 m) - Malé Karpaty - Slowakei - 17.05.2010

Alle Jahre wieder gehts im Mai nach Smolenice zum IDS. So wie letztes Jahr nutzte ich auch dieses Jahr den späteren Nachmittag nach den Vorträgen um ein wenig in den Kleinen Karpaten zu wandern/laufen. Wie auch letztes Jahr hab ich den 768 m hohen Záruby bestiegen (übrigens die höchste Erhebung der Kleinen Karpaten). Für die Runde mit zwischen 500 und 600 hm benötigte ich nicht ganz 2 Stunden. Geregnet hats die ganze Zeit, am Gipfelkamm war aber so ein Sturm, dass ich mich kaum auf den Beinen halten konnte, dafür hat sich keine Wildsau mehr blicken lassen.
2010_05_16_smolenice

Samstag, Mai 08, 2010

Rauher Kopf/Untersberg - 08.05.2010

Weil Karin ihr Knie schonen musste war ich Samstags ausnahmsweise wieder mal alleine unterwegs. Von Bischofswiesen gings zu erst in 1:30 Stunden auf den Rauhen Kopf. Von dort in 50 Minuten über den Grat zur Abzweigung Scheibenkaser und in weiteren 40 Minuten zum Einstieg des Hochthronsteigs. Da kaum was los war (nur eine Gruppe) stand niemand im Weg und ich konnte schon nach einer Stunde am Gipfel stehen. Der Abstieg war wenig ereignisreich und nach insgesamt 6 Stunden und 1800hm kam ich wieder in Bischofswiesen an.
2010_05_08_Untersberg

Sonntag, Mai 02, 2010

Hintere Schwärze Nordwand - Versuch - 01./02.05.2010

Der Plan war einfach, Samstag gemütlicher Zustieg zur Martin-Busch-Hütte, Sonntag Hintere Schwärze Nordwand. Der Zustieg war trotz langer Tragestrecke (6 von 7,5 km) ganz schön und wir (Karin, Marc und ich) erreichten die Hütte nach 3 Stunden, kurz vor einem heftigen Schnee/Regenguss. Den Nachmittag verbrachten wir dann mit Lesen und Essen. Um 3 Uhr morgens hieß es dann für uns Tagwache und nach einem Frühstück starteten wir kurz vor 4 Uhr. Schon bei der ersten Querung kurz nach der Hütte brachen wir mit unseren Schiern bei jedem zweiten Schritt knietief ein. Durch die ungewöhnlich hohen Temperaturen hatte sich der Schnee nicht verfestigt und fühlte sich wie an einem sonnigen Frühjahresnachmittag an. So entschieden wir uns noch vor der ersten Abfahrt zum Talgrund fürs Umkehren und konnten nach einer 1/2 Stunde Tour wieder in unsere Betten schlüpfen. Um 8 Uhr stiegen wir dann nach Vent ab um die diesjährige Schitourensaison möglichst schnell zu beenden.
2010_05_02_HintereSchwaerze

Montag, April 26, 2010

Klettern/Bouldern Ötztal - 24./25.04.2010

Das super Wetter lockte uns dieses Wochenende wieder einmal ins Ötztal zum Klettern und Bouldern. Am Samstag besuchten wir die Engelswand. Wie immer musste die Anderland (6a) gemacht werden und ein Versuch in Flamingo (6c+) stellte sich zwar noch weit vom Durchstieg entfernt heraus, aber die Einzelpassagen mit Ausruhen gingen dies mal schon ganz gut. Am Abend hieß es dann Climbers-Paradis-Party mit Tischboulder und Livemusik.
Sonntag wurde dann in Tumpen gebouldert und nach einigen netten Problemen sahen wir uns noch das Gebiet Habichen an. Ein schönes gemütliches Wochenende, mit viel Sonne und Spaß.
2010_04_25_BouldernTumpen

Montag, April 19, 2010

IG-Bouldertage - 17.04.2010

Wieder mal war es so weit, die IG Bouldertage mit Toni Lamprecht haben statt gefunden. Und wie beim letzten Mal wars ein Heidenspaß, bei super Wetter im Außenbereich des HG zu bouldern.

Dienstag, April 13, 2010

Fontainebleau - 03.-11.04.2010

Alle Jahre wieder.....und so gings wegen Krankheit von Karin um einen Tag später, am 03.04., nach Bleau.

03.04. - Calvaire
Gleich am ersten Tag zeigte sich, dass die verspätete Anreise kein Nachteil war, weils eh nur geregnet hatte. Diesen ersten Regentag verbrachten wir im Dach von Calvaire. Hier trafen wir auch Erbse, der sich leider bei einem Absprung gleich mal sein Knie schrottete. Ein lustiger Bouldertag (außer der Erbse-Aktion) mit für Bleau untypischen Bouldern.
2010_04_03_Calvaire

04.04. - Canche aux Merciers
Nach einer stürmischen Nacht zeigte sich das Wetter von einer etwas besseren Seite und wir beschlossen Canche aux Merciers einen Besuch abzustatten. Im Supercrack (fb 7a) hab ich dieses Mal noch weniger Land gesehen als letztes Jahr, aber die Dachkante (fb 6a/6b) daneben ging wieder recht flüssig. Ein Regenguss beendete dann unseren Bouldertag recht früh und wir konnten dem Decatlon einen Besuch abstatten. Auf dem Heimweg konnte ich es mir dann nicht verkneifen in Bas Cuvier vorbei zu sehen und die Mary Rose zu klettern (fb 6a, die erste 6a in Bleau aus dem Jahr 1947).
2010_04_04_ChancheAuxMerciers

05.04. - Roche aux Sabots - Cul de Chien
Der erste wirkliche Schönwettertag und in Roche aux Sabots hat mich erst mal Smash (fb 7b dyno) total angefixt. Nach zig Versuchen sind wir dann rüber nach Cul de Chien gegangen um ein paar Fotos am Tete du Chien (ca. fb 5a oder Vorne leichter) und ein paar Versuche am Le Toit du Cul de Chien (fb 7a) zu machen. Nach dem dritten Versuch fühlte sich auch der Hook wieder an wie letztes Jahr nur den Ausstieg sparte ich mir diesmal (weil wenig Crashpad und kein richtiger Spotter). Karin verletzte sich übrigens beim Abstieg vom Tete am Finger (Blutfotos ;-)). Nach diesem Abstecher riss ich dann an Smash noch mal richtig an und sprang ihn durch. Mit Vladi und Steffen gelang dann auch noch ein fb 6b Schiffsbug und die Beiden verewigten sich an Graviton (fb 7a).
2010_04_05_RocheAuxSabots

06.04. - Le Bois Rond
Obwohl eigentlich schon Pausetag angesagt gewesen wäre gaben wir uns den Dienstag auch noch, weil so schönes Wetter war. In Bois Rond boulderten zuerst Karin, Katha und ich ein wenig im Orangen Circuit. Nachmittag probierte ich mit den anderen noch eine fb 6b Traverse und dann eine fb 7a. Neben der fb 7a war noch eine fb 6b Variante die mir recht leicht viel. Obwohl anfänglich nicht vermutet gelang mir dann auch noch die fb 7a, in vier Versuchen (schöner Schiffsbug).
2010_04_06_LeBoisRond

07.04. - Pausetag in Paris
Endlich wieder ein weniger schöner Tag um Pausetag in Paris zu machen. Meine Arme hätten es auch nicht mehr länger mitgemacht. Den Tag verbrachten wir auf einem riesigen Friedhof, in Montmartre und bei Cite. Ein schöner und geruhsamer Tag mit Karin.
2010_04_07_Paris

08.04. - 95,2
95,2 hat den Vorteil schnell abzutrocknen und nach einem morgentlichen Regenguss war das auch nötig. Wie jedes Jahr sahen wir uns Retour aux Sources (fb 7a), den Schiffsbug am Le Picnic Hügel an. Da es sehr bald sehr voll an dem Problem wurde, wechselten wir zu Tentation (fb 7a). Als auch dort immer mehr Leute ihr Glück versuchten konnte ich endlich mit gutem Gewissen zu Zyno (fb 7b dyno) gehen. An diesem Tag war mir aber kein Durchstieg vergönnt, wenn auch nach ca. 20 Versuchen an Zyno die Absprungbewegung langsam funktionierte.
2010_04_08_ 95_2

09.04. - Isartis - Cuisinière - 95,2
In Isatis war ich anfänglich eher unmotiviert und so fungierte ich nur als Fotobunny für Katha und Karin. Was mich aber nicht davon abhielt ihnen zu zeigen wie eine Slopertraverse funktioniert...und ja...mich hats aus dem Start rausgeworfen, ich bin dabei direkt mit dem Rücken und Kopf auf einen darunter liegenden Stein aufgeschlagen (weil der Herr Hairer braucht ja kein Crashpad). Das tat zwar weh, war aber nicht weiter wild. Als ich endlich Motivation fand sahen Karin und ich uns in Cuisiniere Hale Bopp (fb 7c dyno) an. Wahnsinnsding, aber die Messerleiste für den Absprung ist dann doch noch eine Nummer zu klein für mich. Zurück in Isatis gelang mir dann Angle facial (fb 6b Platte). Und ein weiterer Abstecher in 95,2 lies mich Zyno abhaken. Nur Tentation war dann doch zu viel für den Tag und ich lies mir das Problem als Projekt für nächstes Jahr über.
2010_04_09_Isatis

10.04. - Beauvais Roche du Duc
Der letzte Bouldertag gehörte dann einem für uns neuem Gebiet. Roche du Duc hat einen unglaublich schönen Kinderparkour und auch der Gelbe- und der Orange-Circuit sind einfach ein Genuss. Viel rissen wir allerdings an dem Tag nicht mehr und so verabschiedeten sich die anderen gegen Nachmittag  Richtung München. Katha, Karin und ich verbrachten den letzten Abend noch mit einem schönen Abendessen und strichen am Sonntag in aller Frühe die Segel.
2010_04_10_RocheDuDuc

Bleau war wie jedes Jahr ein Riesenspaß. Und ich denke ich kann für alle sprechen, dass wir uns jetzt schon auf nächstes Jahr freuen.

Montag, März 29, 2010

Skitour Wildspitze - 29.03.2010

Nach einem perfekten Skitag mit 20 cm Neuschnee und Sonnenschein am Pitztaler Gletscher starteten wir (Karin, Marc, Kathrin, mein Dad und ich) am Sonntag um 8:30 Uhr zur Wildspitze. Leider konnten wir erst um kurz nach 10 Uhr vom Mittelbergjoch starten da die Lifte erst so spät öffneten. Nach 3 Stunden im immer stärker werdenden Wind erreichten Marc, Karin und ich den Gipfel. Mein Dad und Kathrin haben am Skidepot umgedreht und es sich ein wenig unterhalb im Windschatten gemütlich gemacht. Die Abfahrt war wegen der schlechten Sicht ziemlich spannend. Der Gegenanstieg wieder ins Skigebiet und die Abfahrt ins Tal rundeten die Tour noch ab.
2010_03_28_Pitztal

Samstag, März 20, 2010

Skitour Haidachstellwand - 20.03.2010

Mein Dad und ich starteten heute ziemlich früh (naja, wenn kurz nach 7 Uhr früh ist) um die steigende Lawinengefahr im Tagesverlauf bei den herrschenden frühlingshaften Temperaturen zu minimieren. So standen wir (also zumindest ich) um 10:20 Uhr auf dem Gipfel der Haidachstellwand im Rofan. Im Gegensatz zu allen anderen Gipfeln ist dieser selten überlaufen, auch heute trafen wir nur einen ehemaligen Schulkollegen meines Vater (während man die Ameisenstraßen aufs Seekarl und den Rofanspitz sah). Die 1200hm von Maurach schafften wir in 3 Stunden, der Schnee war etwas schwer zu fahren aber die Talabfahrt ging gerade noch so bis zum Auto.
2010_03_20_Haidachstellwand

Freitag, März 19, 2010

Klettern in Achleiten - 19.03.2010

Nach einem langen Winter haben wir heute wieder mal Fels unter die Finger bekommen. Hannes und ich nutzten das gute Wetter um den Nachmittag in Achleiten zu verbringen. Eine 6b verlange von uns einiges ab (der Hannes ist ein Beißer und ich ein Scheißer), die 6a danach war dafür ein richtiger Spaß. Eindeutig besser als das gute Wetter im Büro zu verplempern.
2010_03_19_KletternAchleiten

Montag, März 08, 2010

Lawinenkurs - 07.03.2010

Am Sonntag war es bei wunderschönem Wetter so weit, wir (Mama, Papa, Moschti, Karin und ich) frischten unsere Lawinenkenntrisse ein wenig bei einem Kurs mit einem Bergführer auf. Dabei gings auf das Marendköpfl bei Scharnitz und dann weiter über den bewaldeten Rücken zum Mittagskopf. Noch selten habe ich für 700 hm 4 Stunden gebraucht, schon gar nicht wenns eine Skitour war. Dafür war es sehr lehrreich (ich war sehr positiv überrascht wie der Hannes den Kurs gemacht hat) und die Abfahrt war wegen des frischen Schnees vom Vortag einfach traumhaft.
2010_03_07_Lawinenkurs

Montag, März 01, 2010

Skitourenwochenende Lechtal - 27./28.02.2010

Durch den Föhn und die frühlingshaften Temperaturen der letzten Woche hatten die noch stehenden Eisfälle ungefähr die Konsistenz des Vanilleeises der Eisdiele bei uns um der Ecke. Also ließen wir die Eisgeräte im Auto und starteten mit den Anderen eine Skitour auf die Ettaler Kreuzspitze. Nach 2 1/2 Stunden (900 hm) war das Skidepot erreicht und nach einer weiteren Stunde (300 hm) erreichten wir den Gipfel mit einer Wahnsinnsaussicht. Die Abfahrt war dann ungefähr so bescheiden wie gedacht (nur der erste Hang war super), was am Abend beim Hias in Stanzach natürlich ausgiebig begossen werden musste.
2010_02_27_EttalerKreuzspitze

Nach einem Katerfrühstück stiegen wir von der Namloserstraße nach Fallerschein auf. Am Talgrund bevor es  zur Namloser Wetterspitze geht kehrten wir dann nach 1 3/4 Stunden (550 hm) um, der starke Wind, die unsichere Lawinenlage für die nächsten Hänge und der gestrige Abend hatten ihren Tribut gefordert. Nach einer Abfahrt in herrlichstem Pulver (ich lach mich tot), kehrten wir noch beim Hans in Fallerschein ein und genossen den Sonnenschein im Windschatten seiner Hütte.
2010_02_28_NamloserWetterspitze

Montag, Februar 22, 2010

Eisklettern Kandersteg "Crack Baby" - 20./21.02.2010

Am Freitag Abend war es so weit, Jaro und ich fuhren nach Kandersteg um uns Crack Baby (WI 6) anzusehen. Die Nacht verbrachten wir im Auto und am Samstag sahen wir uns zunächst die Fälle im Öschinienwald an. Obwohl wir früh dran waren, war Haifischzähne (WI 5+/6-) schon besetzt. Mehr Power durch sportliche Aufkleber und Reise Integral scheinen letzte Woche abgebrochen zu sein (schade, die hätte ich zumindest gerne gesehen). Zum Warmklettern machten wir Namenlos (WI 4+) und nach dem Abseilen packten wir am Parklatz unsere 7 Sachen (im Öschiwald war es schon bumsvoll, wie in einem Klettergarten bei Kaiserwetter und spätestens jetzt waren alle Fälle belegt mit einer Warteschlangen) und fuhren nach Mitholz um zur Breitwangfluh aufzusteigen. Für die 700 hm benötigten wir ca. 3 Stunden, nach denen wir durch den Schnee und das schwere Gepäck ganz schön fertig waren. Beim Aufstieg und Biwak konnten wir noch eine Seilschaft in den obersten Längen und beim Abseilen in Crack Baby beobachten. Um 5:30 Uhr hieß es dann aufstehen und kurz Frühstücken. Der Zustieg gestaltete sich als äußerst unangenehm da wir teilweise bis zur Hüfte versanken (die Tourenschi hatten wir bei dem weitgehend schneefreien Zustieg zurück gelassen). Um 8 Uhr konnten wir endlich einsteigen. Die erste Länge (ca. 100hm, am "laufenden" Seil mit T-Blocks) stieg ich vor . Das Eis war dünn und spröde, aber gut kletterbar. Aber der nächsten (steilen) Länge stieg Jaro vor. Der Zapfen eine Seillänge weiter war zwar zusammengewachsen, aber recht dünn (ca. 1/2 Meter) so war die kurze Eisvorhanglänge mit 150 Metern Luft unterm Hintern relativ spannend. Die darauffolgende Zapfen/Röhren Länge verlangte von Jaro alles ab und auch die danach kommende steile Länge dauerte etwas bis Jaro sie meisterte. In der letzten, etwas flacheren Länge (ca. 30-40 Meter bis zum Ausstieg) kehrten wir dann um, da unsere Umkehrzeit (15:00 Uhr) schon überschritten war und wir noch ans Abseilen und den Abstieg denken mussten. Nach Abseilen an Sanduhren und Bohrhaken und einem rasanten Abstieg ins Tal starteten wir fertig aber glücklich die Heimreise nach München. Ich kann mit Fug und Recht behaupten, dass ich noch nie so viel Luft unterm Hintern hatte im Eis und mich nur selten so "angeschissen" habe wie in Crack Baby.

2010_02_21_Kandersteg

Montag, Februar 15, 2010

Skifahren/Eisklettern Ötztal - 13./14.02.2010

Seit längerem stand wieder mal ein Wochenende in Ötz an und im Gegensatz zu Bayern hatte es hier keinen Schnee, dafür aber schönes Wetter. Strahlendblauen Himmel nutzten wir am Samstag für einen Skitag am Hochzeiger im Pitztal. Der Sonntag stand dann wieder im Zeichen des Eiskletterns und da war der wenige Schnee nur hilfreich. Die ersten zwei Seillängen waren nicht der Rede wert, aber die Abschlusssäule hatte es dann in sich (und der Flo(h) der alte Feigling hatte nach dem eher bescheidenen Säulenvorbau  (WI 4+/5-, ziemlich röhriger Mist) auch schon wieder die Hose dermaßen voll, dass er eine Sanduhr baute und abseilte).
2010_02_14_SchiEisOetz

Montag, Februar 08, 2010

Skirennen Karin / Eisklettern Königssee - 05./06.02.2010

Am Freitag Abend hatte Karin Skirennen von ihrer Arbeit aus. Die Veranstaltung nutzten wir um am Götschen Nachtskifahren zu gehen und danach ein wenig zu feiern. Denn zu feiern gabs einiges, zB. Karins Gruppensieg  (Seniorenklasse 2 ;-)) und ihren Tagessieg (ja sie hat auch alle noch jüngeren Mädels um mindestens 1 Sekunde abgehängt).
Der Samstag war dann eher verschlafen und wir starteten ziemlich spät in die Fronau zum Eisklettern. Dort wie auch in Schneizlreuth erwartete uns aber Schnee-Regen und kaum Eis. Also gings weiter nach Königssee wo wir uns am Canyon an der Rodelbahn zu schaffen machten. Statt Regen gabs hier Schneefall, aber die Temperaturen der letzten Tage hatten auch hier dem Eis gewaltig zugesetzt. Nach einem Fall (ca. WI 3) flüchteten wir ins Warme.
Sonntag begann dann mit Halsschmerzen und Sonne, die wir aber bald Richtung graues München verließen um auf die ISPO zu gehen. Der Bouldercup dort war auch schon mal spannender, aber sonst wars wie jedes Jahr, nett zum Durchspazieren und Sehen was es Neues gibt.
2010_02_07_SkirennenEisklettern

Sonntag, Januar 31, 2010

Eisklettern Farchant - 31.01.2010

Nach einem super Abendessen vom Weis (danke noch mal), schliefen wir am Sonntag etwas länger und starteten um 11 Uhr nach Farchant. Irgendwie war an dem Tag aber der Wurm drin. Die 35 Minuten Zustieg dehnten sich nach einem Verhauer auf fast 2 Stunden aus und beim Auspacken der Seile merkte ich, dass Peters Eisschrauben wohl irgendwo sind, aber nicht mit dabei. Also 2 Seilschaften (Marc, Peter, Karin und ich) und nur 9 Schrauben.....Mahlzeit. Dann das Nächste, meine Handschuhe, schön gefrohren, weil ich Idiot sie am Freitag nicht mehr zum Trocknen ausgepackt habe. nach 10 Meter unglaublich hartem, spröden Eis ist dann Ende mit klettern, meine Finger sind durchgefrohrne und beim Auftauen auf dem Band hätte ich schreien können. Am Ende sind wir dann doch noch ein wenig geklettert (ich mit Karins Handschuhen), alles so im Bereich WI 3/3+ vielleicht sogar WI 4-.
2010_01_31_EiskletternFarchant

Samstag, Januar 30, 2010

Eisklettern Mariafall - 29.01.2010

Am Freitag nach der Arbeit genehmigten sich Tom und ich noch den Mariafall in Pertiau. Nach 45 Minuten Zustieg (davon 1/2 Stunde gehirsche und gestapfe durch ein Bachbett) standen wir unter ihm. Sieht eigentlich gar nicht so schlimm aus von unten und groß ist er auch nicht. Zuerst gehts 4-5 Meter senkrecht hinauf, dann in etwa 70-75° steilem Eis, das ist aber leider ziemlich morsch. Mein Plan die ersten Schrauben am Zapfenbeginn zu setzen ist bald vergessen und ich setze sie wo es die Eisqualität zulässt. Die ersten drei Meter am Zapfen gehen eigentlich ganz gut, dann will ich zum Schraube setzen über ein Eisgerät sichern und dabei wickelt sich eines der Halbseile um meinen Fuß (verdammter Anfängerfehler). Fast 10 Minuten benötige ich um das Wirrwarr zu entwirren, dann sind meine Arme richtig zu und ich setz mich in die Schraube (zweiter Anfägerfehler). Damit ist nämlich meine Vorstiegsmoral weg, ich setze noch eine Schraube ca. 1,5 Meter weiter oben und muss mich schon wieder setzen, das nutze ich um die untere Schraube wieder mitzunehmen (man weiß ja nie). Jetzt setze ich Schrauben im Metertakt, der Fall scheint mir mit jedem Meter länger anstatt kürzer. Auf Höhe des rechten Eisvorhangs ist es dann zu Ende, ich lege etwas tiefer an einer guten Stelle eine Eissanduhr und lasse ab. Der Fall hat gewonnen und von unten sieht er doch so leicht aus!

Der Einstig zu Säule ist wirklich WI 4 und die Säule selbst dürfte auch WI 5/5+ sein (allerdings nur weil der linke Teil wesentlich dünner ist wie er auf den Fotos aussieht, wir mussten ganz rechts im komplett Senkrechten bleiben). Das Eis war eigentlich stellenweise ganz gut, manchmal etwas spröde, gerade im unteren Teil recht morsch. Es hätten mir noch ca. 5-6 Meter gefehlt bis sich der Fall wieder zurück legt, die sahen aber in dem Moment unmöglich für mich aus.
2010_01_30_Mariafall

Montag, Januar 25, 2010

Eisklettern Achensee/ Skitour Geier - 22.-24.01.2010

Am Freitagabend startete unser Wochenende mit einem Fall an der D/Ö Grenze. Der Zustieg gestaltete sich abenteuerlich, da wir vor dem Klettern noch die Ache durchqueren mussten. Die Eisqualität war dann eher mäßig und nach 2 SL gings dann per abseilen wieder zurück.

2010_01_22_NachtEisklettern

Das Kaiserwetter am Samstag nutzten wir für eine Skitour auf den Geier (Wattener Lizum). Zu den Fotos gibts eigentlich nichts hinzu zu fügen.

2010_01_23_Geier

Sonntag wollten wir eigentlich den Mariafall (WI 5/5+) klettern. Leider hat sich Karin irgend einen Virus eingefangen und ihr gings gar nicht so gut, deshalb machten wir nur einen Spaziergang zum Steinölbergwerk in Pertisau (das zufällig neben dem Mariafall liegt ;-))

2010_01_24_WanderungPertisau

Mittwoch, Januar 20, 2010

Neumondskitour Wallberg - 19.01.2010

Vollmondskitour kann jeder....Neumond ist da schon was anderes, deshalb starteten Tommi und ich um kurz nach 7 Uhr von Rottach-Egern aus zum Wallberg. Die knappen 1000 hm auf den Gipfel schafften wir in unter 2 Stunden und die Abfahrt gestaltete sich recht interessant (die Skiroute hat einen richtig schönen, steilen Hang). Nach nicht ganz 3 Stunden erreichten wir wieder das Auto ohne auch nur eine Menschenseele zu sehen.

2010_01_19_NachtskitourWallberg

Montag, Januar 18, 2010

Jochberg Nordwand, die Zweite - 17.01.2010

Weils Samstag so schön war gings Sonntag gleich wieder zum Jochberg. Nach einem gemütlichen Frühstück starteten wir um ca 1 Uhr am Parkplatz. Nach dem 15 minütigen Zustieg stiegen wir wieder ohne Seil in die Rechte Rinne ein und nur an den schwereren Aufschwüngen nahm ich Karin in die Sicherung. Den Ausstieg erreichten wir nach 2:45 Stunden und in einer weiteren Stunde erfüllten wir die Pflicht nach der Kür (den ca. 600 hm Abstieg zum Auto). In den letzten Metern der Rinne und beim Abstieg hatte wir dann das Sauwetter das der Wetterbericht schon den ganzen Tag vorhergesagt hatte.

2010_01_17_JochbergMitKarin

Samstag, Januar 16, 2010

Eisklettern Jochberg Nordwand - 16.01.2010

Nach einer langen und anstrengenden Woche tobten sich Peter und ich heute an der Jochbergnordwand aus. Wegen dem Tourenchaos im Panico Führer stiegen wir einfach ein wo uns der Anblick gefiel. Im Nachhinein fanden wir dann heraus, dass wir zuerst den Rechten Gully (alter Führer Rechte Rinne) WI 2 gegangen sind. Nach 1:30 Stunden stiegen wir in die Sonne und machten uns schleunigst auf den Weg runter um dann noch Soft Ice (alter Führer???) WI 2 einzusteigen. Von dieser querten wir dann in die Via Classica (alter Führer Rechtes Gully) WI 2/3 eine Stelle WI 4- und eine WI 3+. Dieses Mal statteten wir dem Gipfel noch einen Besuch ab und stiegen relativ erledigt zum Auto ab. Die Schwierigkeitsbewertungen sind nicht aus dem Führer sondern nach unserem Gefühl. Rechtes Gully und Soft Ice sind wir Solo gegangen, in der Via Classica gings dann doch nicht ohne ein paar Schräubchen und nem Seil.

Rechter Gully WI 2, 1:30h, 500hm
Soft Ice WI 2
Via Classica WI 2/3 Stelle 4- und 3+, 3:30h, 500hm
2010_01_16_JochbergMitPeter

Natürlich gabs auch noch amüsante Geschichten, aber dazu solltet ihr Peter befragen wie das mit der Schwerkraft so ist.

Montag, Januar 11, 2010

Eisklettern Kolm Saigurn - 09./10.01.2010

Nachdem es uns letztes Jahr in Kolm Saigurn (Sonnblickbasis am Ende des Raurisertals) so gut gefallen hat und das Eis in den Voralpen nicht nur schlecht sondern fast nicht vorhanden ist, fuhren Karin und ich dieses Wochenende wieder zum Hermann. Zwar haben wir auch in Kolm Saigurn schon dickeres Eis gesehen, aber zum Klettern einiger Fälle hats gereicht. Am ersten Tag tobten wir uns im 2ten Graben an Vegetari und Cascadi (jeweils zwei verschieden Routen) und im 1sten Graben an Golliwog's Cakewalk (sehr morsches Eis, teilweise schlecht zum Absichern) aus. Zurück zum Haus kamen wir erst im Dunkeln nachdem uns ein kleines Malheur mit einem Knoten der sich in die Sicherungen zog passiert war (naja so haben wir zumindest wieder ein bissal behelfsmäßige Bergrettung geübt).
Am Sonntag kletterten wir dann noch ein wenig an Cascadi im 2ten Graben und am späteren Nachmittag gings wieder nach Hause. Nachfolgend die Fälle mit ihrer Bewertung aus dem Führer und in Klammern die Bewertungen die ich gegeben hätte (am Eisfall von Links nach Rechts).

Vegetari 2 (4-, 3-)
Cascadi 3/3+ (3+, 3, 3+, 4-)
Golliwog's Cakewalk 4- (3+)

2010_01_10_KolmSaigurnF

Donnerstag, Januar 07, 2010

Höllentalanger - 06.01.2010

Der Plan war einfach, rauf auf die Zugspitze durchs Höllental. Im Sommer eine schöne 7,5 Stunden Wanderung mit 2200hm, also bei dem wenigen Schnee im Moment sicher auch machbar. Oder auch nicht! Die Höllentalklamm ist im Winter bekanntlich gesperrt, deshalb über den Stangensteig mit seinen Gegenanstiegen zur Höllentalangerhütte (Sommer durch die Klamm: 2-2,5 Stunden, Winter mit spuren: 3-3,5 Stunden). Richtig anstrengend wurde es dann von der Hütte in den Talgrund des Angers und dann rauf zum Einstieg des Leiter/Brett Klettersteigs. Am Einstieg entschied sich Karin für die Umkehr zur Hütte und ich machte mich alleine auf, die Klettersteigpassage zu meistern. Am oberen Ende (ca. 1800 m) war dann unsere festgelegte Umkehrzeit erreicht (14:00, ca. 6 Stunden nach unserem Aufbruch), also gings in Windeseile wieder zurück zur Hütte und Karin und dann in weiteren 2 Stunden nach Hammersbach. Eine schöne und auch bis dorthin lange Wanderung (9 Stunden, ca. 1500 hm (wegen der Gegenanstieg) und 13 km), bei der Steigeisen kein Fehler sind.
2010_01_06_Höllentalanger

Am 11.09.2010 haben wir die Tour dann (zumindest im oberen Bereich auch mit winterlichen Bedingungen) gemacht.

Freitag, Januar 01, 2010

Silvester Biwak Pfitscherjoch - 31./01.01.2010

Um das Jahr 2009 gebührend zu verabschieden, entschlossen sich Karin und ich am Pfitscherjoch zu biwakieren. Der Aufstieg von Stein über die Pfitscherjochstraße stellte sich als länger und anstrengender heraus als geplant. So bauten wir unser Zelt nach 4 1/2 Stunden Aufstieg in der beginnenden Dämmerung neben dem Pfitschejochhaus auf. Als wir kochten und uns in unsere Schlafsäcke kuschelten begann es zu schneien. Um kurz vor Mitternacht standen wir bei klarem Himmel auf, um das neue Jahr zu begrüßen. Das Panorama war überwältigend wie auch die Ruhe. Nach einer recht kalten restlichen Nacht (im Zelt -3°C, draußen ca. -10°C) gabs ein Lachsfrühstück mit Sekt. Dann gings bei Sonnenschein ans Abbauen und nach nicht mal einer Stunde, zum Teil guter Abfahrt, waren wir wieder zurück in Stein. Ein sehr gelungener Ausklang von 2009 und Einstimmung auf 2010.
2010_01_01_SylvesterPfitscherjoch

Montag, Dezember 28, 2009

Weihnachtliche Skitouren 26./27.12.2009

Am 25.12. wollten wir eigentlich eine kleine Skitour in den Bayrischen Voralpen machen. Das Sauwetter und der Umstand, dass es anscheinend in Bayern keinen Schnee gibt, machten uns allerdings einen Strich durch die Rechnung. Am 26. gings dann bei wunderbarem Wetter Richtung Sylvenstein zum Eisklettern, dafür würde man allerdings Eis benötigen, das seit dem Föhn vor Weihnachten nicht mehr vorhanden war. Also weiter und bei wenig Schnee noch schnell rauf zur Bärenbadalm. Das Wetter war traumhaft, leider mussten wir die Ski ein Stück tragen, da auch am Achensee in den Tallagen praktisch kein Schnee liegt.

2009_12_26_Bärenbad

Das Schneedepakel der Vortage war uns eine Lehre und so fuhren wir am 27. nach Hochfügen, um von der Südseite auf den Gilfert zu gehen. Der Aufstieg zum Lamark Hochleger war eher unangenehm, der Aufstieg zum Grat konnte sich dann aber sehen lassen. Durch die erhebliche Lawinengefahr stiegen wir die etwas flacheren Hänge links auf und mussten dadurch noch länger am Grat gehen. Durch einen ziemlich kräftigen Südwestwind war das kein Zuckerschlecken und am abgeblasenen Grat mussten wir auch mehrmals die Ski ausziehen und tragen. Nach 3 Stunden erreichten wir ziemlich durchgefroren den Gipfel. Für die Abfahrt nutzen wir die Aufstiegsspur (auch wenn wir dadurch im Abstieg auch 2 Mal tragen mussten) um den Einwehungen in den relativ steilen Rinnen zu entgehen. Eine schöne Tour, die bei geringerer Lawinengefahr allerdings eine wesentlich bessere Abfahrt bereit halten würde.

2009_12_27_Gilfert

Montag, Dezember 14, 2009

Schrankogel - 12.12.2009

Der Schrankogel lässt mich nicht los und deshalb gings am Samstag um kurz vor 5 Uhr los Richtung Ambergerhütte. Dort angelangt machte ich es mir ein Stündchen im Winterraum gemütlich bis es hell genug war um weiter zu gehen. Nach 2 Stunden im Schnee versinken gab ich dann auf und kehrte um. Irgendwie wars trotzdem lustig.
2009_12_13_Schrankogel

Sonntag, Dezember 06, 2009

Heavensgate Advents Bouldercup - 05.12.2009

Alle Jahre wieder findet der Adventsbouldercup im Heavensgate statt, dieses Jahr wieder mit von der Partie:  Karin und ich. Es hat einen riesen Spaß gemacht die teils sehr knackigen Probleme zu lösen. Am Ende konnte ich dann 21 Flash, 2 zweite Versuche, 5 dritte Versuche (und mehr) und 2 Zonen für mich verbuchen. Die nächsten Tage werde ich meinen Fingern noch ein bisschen Erholung gönnen, aber spätestens Mittwoch gehts wieder los, denn ein paar Projekte warten noch auf Karin und mich. Fotos von den HG-Fotografen.

2009_12_06_Adventsbouldercup

Montag, November 30, 2009

Bouldern Kochel, Tick Wall - 29.11.2009

Nach dem Eisklettern am Samstag nutzten Karin, Marc, Vladi und ich das schöne Wetter um an der Tick Wall in Kochel zu bouldern. War ein echt schöner Tag, wenn ich auch durch meinen Trainingsrückstand gerade mit den offenen Leisten in Kochel meine müde Not hatte.
2009_11_29_BouldernKochel

Freitag, November 27, 2009

BMW Welt Icetower Challenge - 27/28..11.2009

Nach einem Anruf gerade eben ist es jetzt klar, morgen bin ich im Finale der Icetower Challenge, heute bin ich mit einer Zeit von 28 Sekunden Tagessieger. Haltet mir also für morgen die Daumen, Danke.

So das Finale ist vorbei, und ich habe nicht gewonnen! Um genau zu sein bin ich nicht mal bis ganz rauf gekommen, sondern wie vier Andere auch ausgeschieden wegen eines Sturzes. Lustig wars trotzdem.

Sonntag, November 15, 2009

Skitourenwochenende Hochfügen - 14/15.11.2009

Letztes Wochenende Klettersteig, dieses Wochenende Skitour, ich mag dieses Jahr, so kurze Übergänge hatte ich noch nie. Wahnsinnig groß waren die Touren dieses Wochenende noch nicht, aber sie haben auf jeden Fall Lust auf mehr gemacht. Am Samstag gings in 2 1/4 Stunden die 1000hm auf den Pfaffenbichl (die letzten 20 Minuten dann ohne Schi auf den Gipfelaufbau). Der Sonntag war dann etwas gemütlicher, mit meinem Vater gings die 500hm zum Lamark Hochleger hinauf. Karin und mir hats auf jeden Fall richtig gut gefallen und jetzt warten wir nur noch auf mehr Schnee.
2009_11_15_SkitourenHochfügen

Montag, November 09, 2009

Pidinger Klettersteig - 07.11.2009

Nach einem Monat Abstinenz gings dieses Wochenende wieder mal in die Alpen. Der Pidingerklettersteig war unser Ziel und die winterlichen Bedingungen machten die Sache noch spannender. Die 1300hm schafften wir in nicht ganz 7 1/2 Stunden (1 3/4 Stunden zum Einstieg, 3 3/4 Stunden durch den Steig und 2 Stunden Abstieg). Detail am Rande, beim Zustieg haben wir den Aron und einen Freund von ihm getroffen.
2009_11_07_Pidingerklettersteig

Der Steig wird übrigens in DIESEM Bergzeit Magazin Artikel (Seite 2) als einer der schönsten Klettersteige Bayerns beschrieben.

Montag, Oktober 26, 2009

Bouldern Central Park/Klettern Gunks - 20/25.10.2009

Am Dienstag und Mittwoch letzter Woche (20./21.10.) haben sich Karin und ich es uns nicht nehmen lassen im Central Park in New York zu Bouldern. Ziel unserer Felssuche war der Cat Rock von dem mir Hannes schon einiges erzählt hatte. Echt eine super Sache so ein Fels mitten in Manhattan und die Boulderer dort waren echt gemütlich drauf, ein paar davon hab ich dann gleich am Sonntag in den Gunks wieder getroffen.

Am Samstag hätte es eigentlich in die Gunks zum Klettern gehen sollen, neue Camelots und ein neues Seil waren gekauft nur das Wetter spielte nicht mit....strömender Regen....naja Ausweichprogramm West Point (wir werden sofort Offiziere in der US Army, versprochen). Der Sonntag zeigte sich dann von seiner schönsten Seite und wir mussten uns zum Glück nicht auch noch die New York Military Academy ansehen ;)
Die Gunks sind der Wahnsinn zum Klettern, schöner Fels, meist wirklich einfach zum Absichern mit einem einmaligen Ausblick vom Ende der Routen. Zum Einsteigen kletterten wir Betty (5.3, 2 SL) ein Anfängerklassiker, dann Belly Roll (5.4) und zum Abschluss noch Double Chin (5.5) die durch ein wirklich nasses kleines Dach sicher noch ein wenig schwieriger war. 5.5 ist zwar nur 5-, aber ich hab glaub ich noch selten in einer so einfachen Route so geschwitzt. Wer also in der Gegend ist, sollte unbedingt seine Keile und Friends einpacken und den Fels in den Gunks antesten.
2009_10_20_BouldernCP-KletternGunks

Sonntag, September 27, 2009

Wiederroute - 27.09.2009

Nachdem wir im August schon vor dem Einstieg an der Wiederroute (direkte Watzmannostwand) gescheitert waren nutzten wir den Altweibersommer für einen weiteren Versuch. Diesmal waren wir schlauer und übernachteten beim Stefan auf der Kühroint (bzw. der Alm daneben). Um nicht immer den blöden Hatscher von der Wimbachbrücke zu gehen, fuhren wir mit dem Schiff nach Bartholomä und stiegen die 800hm in 2 Stunden über den Rinnkendelsteig auf. Ein netter versicherter Steig mit unglaublichem Ausblick über den Königssee. Beim Stefan gabs dann nach einem angenehmen Ratscher auch noch geräucherten Saibling der seinesgleichen sucht.

Der Sonntag begann diesmal früh, um 5 Uhr verließen wir die Almweiden der Kühroint und stiegen zügig ins Watzmannkar auf. Diesmal waren wir nach 2:15 Stunden am Einstieg, ließen uns noch ein Frühstück schmecken und kletterten noch vor 8 Uhr als erste los. Auch die Schlüsselstelle in der Einstiegsschlucht (III-) war für Karin kein Problem und als wir nach der ersten Querung auf das Wiederband stießen sahen wir die nächste Seilschaft gerade unter dem 4. Kind herüberqueren. Das Wiederband selbst ist ein Hochgenuss zu gehen, man hat einen wahnsinnigen Ausblick von dem Plattenband, das sich überall einfach gehen lässt. Am Bandwächter vorbei in die nächste steile Rinne und hinauf (diesmal sogar mit kleinen Markierungen) wobei wir die zweite Schlüsselstelle überkletterten ohne sie zu bemerken. Dank der Markierungen war das Finden des richtigen Bandes Richtung Gipfel kein Problem (wäre andernfalls aber auch keines gewesen, trotzdem war es nett zu sehen, dass man ganz richtig ist). Kurz nach der engen Stelle am Band und dem 6 Meterwandl (III-) erwischte uns ein Steinschlag, wobei der erste große Stein direkt über uns zerplatzte während ein nachkommender kleinerer die Karin am Oberschenkel traf (den Blauen wird sie noch länger haben). Die letzten 100 Meter zur Mittelspitze gings dann östlich der Schuttrinne neben der Seilsicherung der Überschreitung über Platten (eine Stelle III/III+) hinauf (die eigentliche Rippe weiter rechts hatte ich nicht gefunden). Seil und Gurt hätten wir uns sparen können weil wir alles frei gingen (in nicht ganz 2 Stunden). Dem Massenansturm auf der Mittelspitze entflohen wir ohne Pause und etwas mehr als eine Stunde später standen wir auf der Südspitze. Der Abstieg ins Wimbachgries war wie erwartet die Pflicht nach der Kür welche wir in 2:45 absolvierten und 1:45 später erreichten wir die Wimbachbrücke. Für die 1600hm steigend und 2300hm fallend benötigten wir ca. 10 Stunden reine Gehzeit (insgesamt 11:30 Stunden).
2009_09_27_Wiederroute

Samstag, September 19, 2009

Kehlstein + Grünstein - 19.09.2009

Am Samstag starteten wir mit Karins Vater und seinem Arbeitskollegen zum Kehlstein über den Steftensteig. Nach ca. 2 Stunden erreichten wir den Mannlgrat und spazierten zum Kehlsteinhaus von dem wir wieder zur Scharitzkehl abstiegen. Eine nette kleine Wanderung mit nicht ganz 900hm.
2009_09_19_Steftensteig

Damit uns am Nachmittag nicht langweilig wurde testeten wir dann auch noch gleich den neuen Klettersteig am Grünstein. Zustieg ca. 35 Minuten, Durchstieg in der schwierigeren Variante ca. 1:40 Stunden, wobei wir uns nicht beeilt haben. Ein schöner Klettersteig den man auch gut als Kaffeerunde am Nachmittag machen kann. Vom See bis zum Grünstein sind es dann auch fast 700hm somit brachte uns der Samstag auch knapp 1600hm.
2009_09_19_Grünsteinklettersteig

Am Sonntag suchten wir dann noch ein paar Boulder am Königssee und fanden in einem Waldstück ein schönes Bouldergebiet das nur darauf wartet erschlossen zu werden. Mal sehen ob wir im oder nach dem Winter einmal Zeit und Lust zum Putzen haben.
2009_09_20_Koenigssee

Montag, September 14, 2009

Karwendelmarsch - 12.09.2009

Die Legende lebt! Unter diesem Leitspruch startete am Samstag um 6 Uhr der erste Karwendelmarsch seit 1990. Karin, meine Eltern, mein Onkel Otto und ich waren am Start und meisterten die 52km und 2100hm alle.
Für Karin und mich war das erste Drittel bis zum Karwendelhaus die Eingehphase, ab diesem gings dann in gutem Tempo weiter zur Falkenhütte und in die Eng. Von der Eng dann der letzte Anstieg auf den Binssattel (700hm in einem Stück) der schon ziemlich an der Motivation nagte und dann der Abstieg zur Gramei und der endlose Hatscher raus nach Pertisau bis an den See. Das Ziel erreichten wir dann nach 11:07 Stunden Hand in Hand und mit dem Vorsatz nächstes Jahr die 11 Stunden zu knacken (vielleicht gehen ja auch die 10 Stunden).
2009_09_13_Karwendelmarsch
Und hier noch die Route als virtueller Überflug in Google Earth (von der Karwendelmarsch HP)

Montag, September 07, 2009

Sonnjoch - 06.09.2009

Nach der schönen Samstagstour musste ich das gute Wetter am Sonntag auch noch ausnützen. Mit meinen Eltern ging ich übers Bärlahnerkar auf das Sonnjoch und über den Normalweg über den Gramei Hochleger zurück zum Auto. Wir benötigten 3 Stunden auf den Gipfel und 1 1/2 Stunden wieder runter. Eine schöne Tour und das letzte Training vor dem Karwendelmarsch nächstes Wochenende. Karin war währenddessen mit Marc Karin und Kirsche auf der Lamsenspitze (über den Brudertunnel) und wir trafen uns wieder auf der Gramei. Ein schönes Wochenende das wieder mal Lust auf mehr von dem Karwendelschrott gemacht hat.
2009_09_06_Sonnjoch

Lamsenspitze NO-Kante - 05.09.2009

Nach der wunderschönen Hochzeit von Claudi und Tobi am Freitag, starteten Karin, Karin und ich erst um 1/2 11 zum Achensee um von der Gramei zur Lamsenjochhütte aufzusteigen. Nach einer Stunde Aufsteig und einer kleinen Pause machten sich Karin, Marc und ich auf den Weg zum Einstieg der NO-Kante (eigentlich viel zu Spät um 1/2 4). Die Kletterei ist einfach und die Stände durchwegs mit einem geklebten Ringhaken abgesichert, in den meisten Seillängen findet man auch eine bis zwei geklebte Zwischensicherungen. Selbst absichern mit Friends und Keilen ist schwierig (ziemlich brüchig und nur sehr kleine Risse), meist aber auch nicht notwendig, zur Sicherheit kann man immer wieder eine Köpfelschlinge legen. Nach 3 1/2 Stunden Kletterei erreichten wir den Vorgipfel, um 7 Uhr, und nach weiteren 10 Minuten den Hauptgipfel. Den Abstieg über den Normalweg absolvierten wir dann in etwas schnellerem Tempo und um kurz nach 8 Uhr erreichten wir im letzten Licht die Lamsenjochhütte. Nach einer kurzen Pause stieg ich dann noch ab um mit meinen Eltern die Geburt von Jamie (der Sohn von Vroni und Moschti, mein Patenkind) zu feiern.
2009_09_05_LamsenspitzeNOKante

Freitag, September 04, 2009

austrialpin Systemflaschenzug - 03.09.2009

Gestern war er endlich da, mein neuer Systemflaschenzug von austrialpin. Wirklich lange Lines hab ich noch nicht gespannt damit aber 10 Meter X-Tube konnte ich damit richtig hart spannen (es sollten sich also 20-30 Meter meiner härteren Bänder ganz leicht spannen lassen). Für sehr lange Lines kann man dann noch ein Glied zum potenzieren rein hängen. Der Klemmmechanismus für die Line ist auch sehr gut (ich konnte noch keine Verletzungen der Line feststellen) wenn ich auch für den ersten Aufbau die Bedienungsanleitung benötigte. Mein erster Eindruck: sehr gelungenes Produkt. Weitere Infos findet ihr unter: www.austrialpin.at und hier ein Video zum Aufbau.

Donnerstag, August 20, 2009

Einmal Lattengebirge... - 19.08.2009

...und zurück. Naja so schlimm wars dann nicht, weil zurück hat uns Karins Mutter mit dem Auto gebracht, aber von Anfang. Wir starteten um 1/2 7 Uhr von Hallthurm und stiegen in ca. 1 Stunde zum Rotofenjoch auf, von dort kletterte ich noch auf das Kinn der Hexe (ca. 60m IV-). Nach dem kleinen Abendteuer auf der Schlafenden Hexe gings auf den Signalkopf (Löwenkopf) und weiter zu Steinernen Agnes (welche diesmal ganz, also auch auf den Hut, erklettert werden musste). Unsere nächsten Gipfel waren dann der Dreisesselberg, der Karkopf und der Törlkopf. Dann gings über die Törlschneid in die Mordau und zum Taubensee wo uns Karins Mutter dann abholte. Eine nette 9 Stunden Tour mit 2100hm im Aufstieg und 1900hm im Abstieg.
2009_08_19_Lattengebirge

Montag, August 17, 2009

Watzmannfrau/Watzmannkar - 15.-17.08.2009

Samstag liesen wir ruhig angehen, mit dem Zustieg zur Kührointalm (1420m), auf der wir dann auch übernachteten.

Sonntag gings dann etwas früher los und nach ca. 1 Stunde erreichten wir den Mooslahnerkopf (1814m). Von hier verfolgten wir den Ostgrat des Kleinen Watzmann (Watzmannfrau) über oder um die Grattürme. Am nettesten war das Überwinden eines Steilabbruches der von unten unüberwindbar schien und den Weiterweg am Grat versperrte. Ein Ausweichen in den Südabbruch und dort in leichteres Gelände war des Rätsels Lösung. Um 10 Uhr, nach 3:40 Stunden standen wir dann am Gipfel der Watzmannfrau (2307m) und genossen den Ausblick in die Ostwand der Mittelspitze (die wir uns für den nächsten Tag vorgenommen hatten). Der Aufstieg über den Ostgrat bietet außer zwei Stellen im II. Grad Gehgelände und man sollte für die 950hm von Kühroint etwa 3 1/2 bis 4 Stunden einrechnen. Der Abstieg über den NO-Grat war dann noch einfacher, nur mit einer kurzen ausgesetzen Stelle im II. Grat in der sich sogar am Anfang und Ende je ein Bohrhakenstand befindet. Nach 2 Stunden erreichten wir wieder die Kühroint und genossen ein kühles Getränk bevor wir weiter aufs Watzmannhaus (1930m) schauten (500hm, 1 1/2 Stunden).

Der Montag begann leider später als ich mir das vorgestellt hatte, da es am Watzmannhaus erst ab 6 Uhr Frühstück gibt (Eine große DAV Hütte die sich durch ihre Lage fast nur für die Watzmannüberschreitung oder eine Hüttenwanderung anbietet, dementsprechend ist das Publikum, das aus Möchtegernbergsteigern oder Hüttengaudisäufern besteht. Der Wirt ist unsympatisch und genervet (was allerdings bei den Gästen nur wenig verwundert)). So starteten wir um 7:30 ins Watzmannkar, was bedeutet zuerst 400hm über den Faltzsteig abzusteigen und dann wieder 600hm über die Moränen und Schuttfelder des Kars aufzusteigen. Nach 3 1/2 Stunden erreichten wir inzwischen viel zu spät den Einstieg zur Wiederroute. Der vergangene Tag war an Karin nicht spurlos vorüber gegangen und so entschieden wir, das Wiederband Wiederband sein zu lassen und gemütlich abzusteigen. Nach einer ausgiebigen Pause stiegen wir die 1400hm in 3 1/2 Stunden wieder zurück zur Wimbachbrücke ab.

Fazit für die Wiederroute: Übernachten auf der Kühroint und keine großere Tour am Vortag gehen.
2009_08_17_WatzmannfrauF

Montag, August 10, 2009

Artikel Berg & Steigen

Bevor ich es vergesse, in der letzten Berg & Steigen Ausgabe war ein Artikel von Florian Hellberg und mir über das Versagen von Kletterkarabinern im Slacklineeinsatz drinnen. Damit haben sich die ganzen Testreihen (sowohl Kraftmessung, wie auch dann Versagensmessung der Karabiner) ausgezahlt. Wen der Artikel interessiert, er ist als PDF auf der Seite von B&S zu finden. Ein weiterer sehr interessanter Artikel übers Slacklinen ist noch von Reini und Bernie drin. Viel Spaß beim lesen und keep it slack ;)