Montag, Juni 22, 2009

Grossglockner - 20./21.06.2009

Traumberg-Alptraumberg.....auf jeden Fall der höchste und einer der schönsten Gipfel Österreichs. Begonnen hat unsere Geschichte eigentlich vor ein paar Jahren als ich mit Peter, Vladi und Matze den Stüdlgrat geklettert war und mir damals dachte, dass der Normalanstieg sicher auch für meine Eltern machbar sei. Gesagt getan, 4 Jahre später gings auch Mamas Rücken wieder gut genug, dass sich der Glockner als Weihnachtsgeschenk anbot. Am Samstag in der Früh hieß es dann das Geschenk einzulösen. Bei eigentlich ziemlich schlechter Vorhersage und noch viel Schnee vom Winter starteten wir um kurz vor 11 am Lucknerhaus in Kals. Unser Ziel war die Erzherzog-Johann-Hütte auf der Adlersruhe, die wir über den Mürztalersteig erreichen wollten. Da wir die Einzigen auf diesem Anstieg waren hieß es vor allem für Karin und mich, spuren, was bei 15-20 cm Neuschnee mitunter recht anstrengend war. Als wir das Ködnitzkees erreichten lichtete sich der Nebel und der Weiterweg über die Burgwartscharte und den Unteren und Oberen Mürztalersteig konnten wir die Sonne und grandiose Ausblicke genießen. Leider zeigte sich der Glockner nie ganz frei. Der Abend auf der EHJ-Hütte gestaltete sich unspektakulär, trotz relativ viel Betrieb (Glockner Summit 2009, ca. 40 Personen mit Führern).
Sonntag kurz nach 7 brachen wir dann auf, schön hinter der 40 Mann Gruppe, um nicht gehetzt zu werden und um nicht selbst spuren zu müssen. Der Aufstieg war durch die gute Spur ganz angenehm, trotz starkem Wind und eisiger Kälte. Das Obere Ende des Glockneleitls erreichten wir in 50 Minuten und die folgende Kletterei auf den Kleinglockner erübrigte sich da durch den vielen Neuschnee überall schöner Trittschnee war. Die gute Spur rächte sich jetzt am Kleinglockner weil uns genau dort die ganzen Gruppen entgegen kamen und wir auf diesem kleinen, sehr windausgesetzten Gipfel 30 Minuten warten mussten bis alle die Kletterstellen nach der Glocknerscharte und die Scharte selbst überquert hatten. Den restlichen Aufstieg schafften wir dann schnell (EHJ-Hütte - Gipfel 1:50 Gehzeit) und ohne Probleme, unter anderem auch durch das gute Vorsteigen von Karin. Die sehr ausgesetzte Glocknerscharte war durch die schlechte Sicht weniger problematisch als ich dachte (leider hat man dadurch aber auch nicht durch die Pallavicinirinne auf die Pasterze sehen können). Den Gipfel hatten wir dann für uns alleine und erst im Abstieg, in etwa in der Mitte des Glocknerleitls, begegnete uns noch eine Gruppe (12 Tschechen). Der Weg vom Leitl über den Bahnhof zur Adlersruhe gestaltete sich richtig beschissen, da der Wind sofort sämtliche Spuren verwehte und der Nebel uns in einem "Whiteout" herumirren ließ. Schließlich stolperte ich dann doch wieder über eine Spur und nach ein wenig suchen fanden wir auch die Hütte wieder. Von der stiegen wir dann noch gemeinsam über den Kalserweg zur Stüdelhütte ab wo sich Karin und ich von meinen Eltern verabschiedeten und wieder zum Lucknerhaus zurückkehrten.
Daten zur Tour:
Tag 1: 1550 hm, durch viel Neuschnee, 7 Stunden
Tag 2: 380 hm, 1:50 Gehzeit + 30 Minuten Wartezeit am Kleinglockner, Abstieg 1900 hm ca. 4:30
2009_06_21_Grossglockner

Montag, Juni 15, 2009

Blockwelt + Flintsbach - 13.06.2009

Nachdem Karin leider arbeiten musste, gings diesen Samstag ohne sie auf Tour. Mit Elli und Mitja im Gepäck gings zuerst nach Flintsbach, das allerdings durch den Regen in der Nacht einfach noch zu nass zum Klettern war. Die nächste Anlaufstelle war dann die Blockwelt. Nach ein paar Stunden Bouldern nervte uns dann aber das Gemüse endgültig an und wir wechselten wieder nach Flintsbach das inzwischen trocken und auch noch für 2 Routen gut war. Ein schöne und abwechslungsreicher Samstag.
2009_06_14_BlockWeltFlintsbach

Am Sonntag konnten dann Karin und ich wieder was unternehmen, eine Radtour nach Freising. Auf dem Heimweg machten wir dann noch einen Abstecher zum Flughafen und so wurden ganz schnell 100 km und ein bisschen gute 5 1/2 Stunden Fahrzeit daraus. Am Abend hat uns auf jeden Fall alles weh getan, schön wars trotzdem.
2009_06_15_RadtourFreising

Montag, Juni 08, 2009

Rauher Kopf - 07.06.2009

Durch die schlechte Wettervorhersage und ein schon lange anstehendes Karinelternwochenende, gings dieses Wochenende "nur" auf den Rauhen Kopf in Bischofswiesen. 2:10 Stunden Aufstieg von der Haustür aus....einfach ein Traum.
2009_06_07_RauherKopf

Montag, Juni 01, 2009

Dolomiten Alpinklettern - 30.05.-01.06.2009

Am Freitag fuhren Peter und ich in die Dolomiten um ein paar Tage Spaß in alpinen Routen zu haben. Den schönen Abend und die lange Sonneneinstrahlung nutzten wir gleich noch um ein paar Routen in einem Klettergarten am Grödnerjoch zu gehen. Dann richteten wir uns in unserem 5 Sterne Hotel ein und beschlossen die "Kleine Micheluzzi" am nächsten Tag zu klettern.

30.05. - Piz Ciavazes "Große Micheluzzi" 6 / 2. Sellaturm "Kostner" 3+
Erstens kommt es anders und zweitens... naja in der "Kleinen Micheluzzi" (4+, 10 SL, sanierte Standhaken) ist so viel los, dass wir entscheiden statt dessen die Große zu gehen (6, 12 SL, im unteren Teil sanierte Standhaken nachoben hin werden Haken überhaupt selten). Gesagt getan, leider ist vor uns eine sehr langsame Seilschaft (dafür müssen wir uns keine Gedanken über die Routenfindung machen), nach dem 3 SL Quergang und dem steilen Aufschwung überholen wir dann und sind froh zumindest die letzten Seillängen in unserem Tempo gehen zu können. Trotz der Verlangsamung sind wir nach 6 Stunden fertig und beim Abstieg beschließen wir noch den zweiten Sellaturm über die "Kostner" zu gehen. Da diese nur eine 3+ ist wir mit Bergschuhen geklettert (Leute ich war selten so froh als ich nach einer sehr brüchigen Länge an einen zementierten Ring gekommen bin). Der Abstieg ist noch brüchiger als der Aufstieg und somit ist für uns klar, dass wir an dem "Bruchhaufen" Sellatürme nichts mehr machen werden.

31.05. - Klettergärten Cogoi und Consta-Traumpfeiler
Der Sonntag brachte leider nur Regen....zumindest zuerst, danach gabs Schnee...auch sehr schön, leider aber eher ungeeignet zu klettern. Im Klettergarten Cogoi zog Peter dann noch ein paar 6b (das ist auch ziemlich das einfachste dort). und nach einem stärkenden Kaffee im Pian Schiavaneis zeigte sich doch noch die Sonne für eine super Abendstimmung und ein paar nette 6a im Klettergarten Consta-Traumpfeiler.

01.06. - Cima del Lago "Südwest Verschneidung" 4+
Der Montag hätte nach den Schneefällen des Sonntags eigentlich dem Klettergarten Sass Dlacia in der Nähe von St. Kassian gehört aber ein Blick vom Parkplatz zum Cima del Lago lies uns den Plan sofort über den Haufen werfen und 1 Stunde zur SW-Verschneidung zu steigen. Die Route selbst ist kaum abgesichert und da merkt man dann recht schnell, dass eine 4+ nicht langweilig werden muss. Die unglaublich schöne alpine Kletterei (verwechselt das nicht mit Sportkletterei, ich habe keinen einzigen Bolt gesehen) war leider nach 3 Stunden (12 SL) knapp unter dem Gipfel zu Ende. Beim Abstieg (1 Stunde) begann es dann an einer Abseilstelle auch noch zu Schneien und kurz vor dem Auto hat uns dann der Regen auch noch richtig eingeweicht. Trotzdem eine sehr lohnende Tour mit viel Luft unterm Hintern und wenig Metall in der Wand.

Ein traumhaftes Wochenende mit vielen Tief- und Ausblicken das wieder einmal zeigte, dass Alpinklettern noch einmal eine ganz andere Liga ist als Sportklettern.
2009_01_06_Dolomiten

Sonntag, Mai 24, 2009

Zillertal Bouldern - 23.-24.05.2009

Nach der Schinderei im Pitztal stand am Wochenende Entspannung mit dem Hannes am Programm. Bouldern in der Klausenalm und Kaseleralm im Zemmgrund, dann ein Konzert von der Joul im Floitengrund und am Sonntag noch geniales Bouldern im Sundergrund.
2009_05_24_BouldernZillertal

Freitag, Mai 22, 2009

Taschachwand, Petersenspitz - 21.05.2009

Am Mittwoch Abend war es wieder einmal so weit, wir (Tom und ich) starteten zu einer Tour. Um 22 Uhr gings los vom Parkplatz der Pitztalergletscherbahn zum Taschachhaus, das wir um kurz vor 1 Uhr Nachts erreichten. Die 3 1/2 Stunden Schlaf waren dann leider nicht wirklich ergiebig, nach Schneeschmelze und kleinem Frühstück starteten wir um 6 Uhr Richtung Taschachwand. Nach 1 1/2 Stunden standen wir unter bzw. schon in ihr. Bis hierher lief alles ziemlich perfekt, nach kurzer Zeit erreichten wir den ersten Felsriegel wo wir uns Steigeisen anlegten. Weiter schnauften wir ganz schön und ab dem zweiten Felsriegel hatte das ganze nicht mehr viel mit Klettern sondern nur noch mit Stapfen zu tun. Ein Harschdeckel mit sehr losem Untermaterial machte uns zu schaffen, da man bei jedem Schritt gefühlte zwei Schritte zurück rutschte. Nach ca 4 Stunden war dann aber auch die Wand geschafft. Eine weitere halbe Stunde auf den Petersenspitz und hier fiel unsere Entscheidung nicht mehr weiter auf den Brochkogel und die Wildspitze zu gehen sondern über den Taschachferner abzufahren. Die Abfahrt war traumhaft, im oberen Teil schöner Firn und im unteren gut fahrbarer Sulz, so dass wir die Materialseilbahn in 1 1/2 Stunden erreichten und von dort in weiteren 1 1/2 Stunden ins Tal abstiegen. Beim Abstieg wurden wir noch schön nass weil sich das Wetter verschlechterte und es zu regnen begann, somit waren wir froh nicht noch weiter gegangen zu sein.
2009_05_21_Taschachwand

Montag, Mai 11, 2009

Skitour Hoher Göll - 09.05.2009

Am Samstag gings endlich auf den Hohen Göll. Die Tour selber wollten wir schon länger unternehmen, die Zeit und die Schneelage hatten es aber bis jetzt nie zugelassen. Das Wetter war traumhaft und mit ca. 15-20 anderen Schitourengehern, war es sicherlich einsamer als im Watzmannkar. Leider hatte Karin noch Schmerzen in ihren Beinen, von den Anstrengungen des letzten Wochenendes. Die Eckdaten: 1400hm Aufstieg in 4 Stunden (ohne Probleme auch in 3,5 Stunden machbar) , die Schi waren die ersten 200-300hm zu tragen (ca. 1/2 Stunde).
2009_05_09_HoherGoell

Montag, Mai 04, 2009

Skitouren in der Silvretta - 01-03.05.2009

Was macht man an einem langen Wochenende Anfang Mai? Richtig Skitouren gehen, und wo? Natürlich in einem hochgelegenen Gebiet, also zum Beispiel in der Silvretta.

Freitag, 01.05.2009:
Start um 6Uhr in München, 9Uhr Partennen mit der Vermutbahn und dem Tunneltaxi zur Bielerhöhe, 9Uhr 30 Start Richtung Wiessbadenerhütte. Nach knapp 2,5 Stunden erreichen wir die Wiessbadenerhütte bei traumhaftem Wetter, nach einem Radler steht fest, wir müssen noch eine kleine Tour machen. Das Ziel ist der Vermutkopf (2851m) direkt über der Hütte. Der Aufstieg war schön, wenn auch etwas anstrengend da wir die erste Spur auf den unscheinbaren Gipfel zogen. Der Gipfelaufbau wie fast bei allen Gipfeln hier, etwas zum kraxeln. (Bielerhöhe-Wiessbadenerhütte 500hm 2:30 Stunde, Wiessbadenerhütte-Vermutkopf 400hm 2 Stunden)
2009_05_01_Vermutkopf


Samstag, 02.05.2009:
Mieses Wetter, trotzdem straten wir um 8Uhr zum Piz Buin, (3312m) nach 2,5 Stunden erreichen wir die Buinlücke und das Skidepot. 2 Gruppen mit 8 und 4 Bergsteigern kommen uns entgegen, haben vor dem Gipfel umgekehrt wegen des schlechten Wetters, wir probieren es trotzdem und schaffen es in einer weiteren Stunde. Zusammen mit zwei Jungs die wir am Tag zuvor schon getroffen haben stehen wir um ca 12Ihr am Gipfel. Die Abfahrt ist eher bescheiden, da die Sicht praktisch Null und der Schnee sehr schwer ist. (Wiessbadenerhütte-Piz Buin 1050hm 3:30 Stunden)
2009_05_02_PizBuin


Sonntag, 03.05.2009:
Wieder perfektes Wetter, kurz vor 8 gehts los Richtung Dreiländerspitze (3197m). Wir haben beinahe den ganzen Gletzscher für uns alleine, vor uns nur noch die zwei Jungs von Gestern und drei Scheizer. In ca. 2 Stunden erreichen wir die Firnschulter am Westgrat die unser Skidepot ist und beginnen mit dem Aufstieg zum Gipfel. Bis zum Vorgipfel ist der Aufstieg einfacher und weniger ausgesetzt als am Buin, der Grat von Vor- zum Hauptgipfel ist dafür dann umso ausgesetzter. Karin bleibt zurück und Andre (einer der Brüder von Gestern) und ich legen noch die letzten 20 Meter zurück. Als wir zur Schulter absteigen kommen uns dann aber auch schon die Massen von der Jamtalhütte entgegen, Glück gehabt, dass wir so früh oben waren. Die Abfahrt war dann wirklich traumhaft, perfekter Firn im unteren Teil und der erste Hang schöner Frühjahrespulver. (Wiessbadenerhütte-Dreiländerspitze 800hm 2:45 Stunden)
2009_05_03_Dreilaenderspitze


Ein wirklich gelungenes Wochenende

Montag, April 27, 2009

Hannibal & Alpin EH - 24.04.-26.04.2009

Am Freitag fuhren wir zu Vroni und Moschti und besuchten zusammen die Hannibalaufführung am Rettenbachferner. Ein Wahnsinnsspektakel wie man auf den Fotos und Videos sieht.
2009_04_24_Hannibal

Am Samstag Früh gings dann nach Mittenwald zu einem Alpinerstehilfekurs der Bergwacht. Zusammen mit anderen FÜLs der IG-Klettern wiederholten wir die Grundlagen der EH und am Sonntag meisterten wir zusammen gestellte Unfälle. Das Wochenende war auf jeden Fall nicht nur lehrreich sondern auch lustig, was auc die Fotos zeigen.
2009_04_25_AlpinEH

Sonntag, April 19, 2009

Hoher Riffler - 18.04.2009

Dieses Jahr hats endlich funktioniert, wir sind am Hohen Riffler (3231m) gestanden. Keine einbrechende Dunkelheit (wie mit dem Tommi, 2006) oder Latschenallergie (wie letztes Jahr mit der Karin) konnte uns daran hindern. Bei bestem Wetter starteten mein Vater, Karin und ich am Tuxerfernerhaus (ja ich gebe es zu, ich hab mir den Aufstieg dorthin gespart und bin mit dem Gletscherbus gefahren). Der Aufstieg verlief ereignislos, leider verschlechterte sich das Wetter und wir standen nach 2 1/4 Stunden bei starkem Wind, ziehenden Wolken und leichtem Schneefall auf dem Gipfel. Die Abfahrt war dann nicht besser, weil die Sicht gleich Null war und der Schnee von Bruchharsch zu noch beschissenerem Bruchharsch und zurück wechselte. Allerdings schafften wir auch diese und zwar ohne Beinbruch oder andere Verletzungen. Alles in allem eine sehr schöne Frühjahrstour die mit Sicherheit noch besser gewesen wäre, wenn es schön geblieben wäre und der Schnee aufgefirnt hätte.
Am Sonntag stand dann langes Schlafen und ein ausgiebiger Brunch auf der Tagesordnung. Am Nachmittag wanderten wir (Karin und ich) noch auf die Astenau und genossen das schöne Wetter.
2009_04_18_HoherRiffler

Dienstag, April 14, 2009

Bouldern Fontainebleau - 04.04-13.04.2009

Wie jedes Jahr gings über Ostern nach Fontainebleau zum Bouldern. In der Nacht von Freitag auf Samstag fuhren wir vollbepackt zu dritt (Karin Claudi und ich) mit kleinen Umwegen wegen des NATO Gipfels nach Frankreich. Die Überschrift jeden Tages ist gleichzeitig auch der Link zum Fotoalbum.

04.04. - Ankunft-Elefant
Nach 9,5 Stunden Fahrt nutzen wir das gute Wetter um in Elefant ein wenig Fels an zufassen und uns an die kommenden Tag zu gewöhnen. Wie immer waren die ersten Züge hart und die Erwartungen an die Schwierigkeit der nächsten Boulder zurück geschraubt.

05.04. - Franchard Isartis
Ein wunderschönes Gebiet im Wald in das ich immer wieder gerne komme. Nach einigem herumgewurschtel klappte dann auch noch eine 6b/6b+ Platte und am Nachmittag noch ein 6a Mantel und ein 6b Mantel an Slopern.

06.04. - Diplodocus / Le Potala
Diplodocus ist immer wieder ein schönes "Sandkastengebiet" und vorallem für Anfänger zu empfehlen. Deflon-Slap (6a Platte) ist hier schon fast ein Muss. Als wir ins Gebiet gingen meint Claudi auf einmal, kuck mal ist das nicht Kurt Albert? Ich nur so, er sieht im ähnlich aber ich denke nicht, dass er es ist. Lange Rede kurzer Sinn, es war Kurt Albert der sich unserer Mädels an nahm und ihnen gute Tipps und Tricks beim Spotten und Mantel gab. Am Nachmittag wechselte dann ein Teil von uns nach Le Potala, ca. 5-10 Minuten vor Diplodocus und etwas härter. Vorallem schön weil es im Wald liegt und auch bei Sonne noch geklettert werden kann.

07.04. - Pausetag - Paris
Was muss ich mehr sagen, Karin und ich in der Stadt der Liebe.

08.04. - 95,2
Weil es am Vortag etwas geregnet hat (bei uns in Paris nicht) und es regnerisch und kalt war, besuchten wir 95,2 da es schnell trocknet. Die Temperaturen (es war Arschkalt) waren perfekt für hartes Bouldern und so wurde in Le Petit Toit und am Schiffsbug gekämpft. Etwas aus dem Gebiet versetzt kämpften wir noch mit Marco, Mo und Benni in ein paar schönen 7b/7a und ich in einer 6c/6c+ (die ich geschafft hab).

09.04. - Rocher Fin
Auch ein schönes Gebiet in Troins Pignons, etwas weiter zu gehen als Diplodocus. Die Bleau Bewertung schlug an diesem Tag wieder zu und so wurde nicht hart aber schön und viel gebouldert.

10.04. - Pausetag - Fontainebleau
Mit kaputten Armen bouldert es sich schlecht, so wurde wieder Pause gemacht und zwar im Schloss Fontainebleau.

11.04. - Canche aux Merciers
Schönes Gebiet, aber direkt neben der Autobahn. Die Dachvariante von Le Nez (6c) war dieses Jahr gleich viel einfacher, die direkte Variante (7a/7a+) und die Traverse (7b) waren aber immer noch in weiter Ferne. Dafür ging eine schöne Dachkante (6a) neben dem Superriss (7a+) und die Einzelbewegungen des Superriss.

12.04. - Cul de Chien
Ziemlich platt und unmotiviert fuhren wir nach Cul de Chien und den Vormittag verbrachte ich damit mit Karin einen wirklich schönen gelben Parcours zu gehen. Der Nachmittag brachte ein paar blaue Boulder und das war. Auf dem Heimweg wollte Gabriel dann noch an"Le Toit du Cul de Chien" (7a) vorbei. Nach einigem Zuschauen (ca. 10 Leute die sich versuchten und 40 Zuschauer) probierte ich dann das Ding auch mal. Der Versuch lief so gut, dass ich aus Zufall die erste Schlüsselstelle am Fingerloch schaffte nur mein nachfolgender Sprung war nicht weit genug. Versuch zwei und drei waren dann für die Tonne aber Versuch vier lief gut nur ein zu weiter Sprung an den Teller nach der Tasche warf mich aus dem Boulder. Im fünften Versuch funktionierte dann alles, der Sprung wurde statisch gemeistert und auch im Ausstieg behielt ich einen ruhigen Kopf. Das Video vom Durchstieg gibts hier:


Wie immer war Bleau ein voller Erfolg und ich freu mich schon jetzt auf nächstes Jahr.

Montag, März 30, 2009

Watzmann-Gugel - 28.03.2009

Bei traumhaften Wetter gings am Samstag Vormittag wieder mal vom Gasthof Hammerstiel auf die Gugel. Den Aufstieg (1100hm, 7km) schaffte ich in 2:20h wobei ich auf der Gugel durch den starken Wind fast von den Füßen geweht wurde (wegen diesem Wind drehte ich auch um und ging nicht mehr Richtung Hocheck). Die Abfahrt war eher bescheiden, im obersten Teil schwerer Nassschnee, dann Bruchharsch und unten Sulz, trotzdem (vorallem wegen dem Wetter) eine schöne Tour.
2009_03_28_Watzmanngugel

Montag, März 23, 2009

Bouldern/Klettern/Feiern Spanien - 14.03.-22.03.2009

Wie soll man einen ganzen, genialen Urlaub in einen Blogeintrag bekommen?! Eigentlich gar nicht, deshalb hier nur kurz:
Es ging von Barcelona über Monserat nach Lleida, von dort nach Rodellar (Huesca) zum Klettern und weiter nach Zaragoza. Nach Zaragoza machten wir Teruel und viel wichtiger Albarracin (zum Bouldern) unsicher.
2009_03_14_Barcelona-Albarracin

In Valencia feierten wir die Fallas.
2009_03_17_ValenciaEnFallas

Die zwei übrigen Tage verbrachten wir noch mit einer Brückenaktion in Valencia, einem wunderbaren Ausflug nach Calpe zum Peñon de Ifach und einem Abstecher ins Ebrodelta.

2009_03_20_Calpe-Barcelona

Update: Es gibt auch Videos von den Feuerwerken und Masclettas: Maskletta 1, 2, Feuerwerk 1, 2, 3, 4 und von der Crema

Montag, März 09, 2009

Mauritzalm - 07.03.2009

Am Wochenende hat es mich wieder einmal zu meinen Eltern verschlagen. Den Samstag Vormittag nutzen mein Vater und ich für eine Schitour zur Mauritzalm am Rofan. Das Wetter war zwar nicht perfekt, dafür aber der Schnee (15-20 cm Pulver). Am Nachmittag spazierten wir dann alle noch in die Faltzthurn und am Sonntag war Rodeln am Weerberg angesagt. Schade, dass Karin wegen ihrem Arm noch nicht mitmachen konnte, aber in zwei Wochen gehts wieder los.
2009_03_07_Mauritzalm

Sonntag, März 01, 2009

Eisklettern Ochsengarten - 01.03.2009

Nach dem gestrigen Traumschitag war heute Eisklettern am Programm. Tom, Hannes und ich fuhren von Vroni und Moschti aus nach Ochsengarten zur Rinne & Ghostbusters. Die Rinne (50m WI3/3+) war noch gut zu klettern wenn auch im oberen Teil sehr weich und kaum mehr abzusichern. Nachdem wir sie alle geklettert waren stiegen wir noch zu Ghostbusters, der allerdings nicht mehr zu klettern ist. Trotzdem ein super Tag und vor allem das erste Mal dass ich in der Sonne eiskletterte und mir überlegt habe im T-Shirt und ohne Handschuhe zu klettern.
2009_03_01_EiskletternOchsengart

Samstag, Februar 28, 2009

Skitour Ambergerhütte - 27.02.2009

Nach einem Pausenwochenende war es endlich so weit ein "Jungs"-Skitourenwochenende im Ötztal (Ambergerhütte-Sulztal). Tom, Hannes und ich stiegen am Freitag Abend zur Hütte auf (ca. 550hm, 6km, 1:45-2h). Ab der Sulztalalm war dann die Rodelbahn der wir folgten wegen Lawinengefahr gesperrt und es hieß für uns selbst spuren. Auf der Hütte erwartete uns schon der Hüttenwirt Serafin mit dem wir den Abend noch feuchtfröhlich verbrachten. Er hat seit Anfang Februar offen und dabei 16 Lawinensperrungstage hinter sich. Am Samstag Früh fuhren wir ab da uns die Lawinensituation zu kritisch war um eine Tour zu gehen. Zum Ausgleich legten wir einen Pistentag in Hochgurgel ein, wo wir Claudi und Peter auf einer Alm getroffen haben. Bei der Rückfahrt waren wir dann mitten in einem riesen Stau wegen eines Lawinenabgangs in Sölden. Kurz nach Zwieselstein kam dann eine Lawine zwei Autos hinter uns bis auf die Straße und verschüttete die Hangseitige Fahrspur bis zu 1,5 Meter. Passiert ist zum Glück niemandem was aber die weitere (sehr langsame Stau-)fahrt war ziemlich unangenehm und mit viel nach oben schauen verbunden. Den Abend verbrachten wir dann bei Vroni und Moschti in Ötz wo auch noch Peter und Matze zu uns trafen.
2009_02_2728_AmbergerhuetteHochgurgl

Mittwoch, Februar 18, 2009

Slackline Session & Slacklineversuche - 18.02.2009

Dies Woche war es endlich so weit, meine kleine Arbeit über die Festigkeit von Alukarabinern ist fertig und kann hier downgeloaded werden. Aus den Ergebnissen schreib ich jetzt noch einen Artikel für die Berg und Steigen 3/09 und dann bin ich zufrieden und die Ergebnisse genug Ausgeschlachtet ;-)

Bei dem schönen Wetter heute haben der Tommi und ich wieder mal eine Mittagsslacklinesession gestartet und haben beide gefunden wir sollten das wieder öfters machen.
2009_02_18_Slacklinesession

Montag, Februar 16, 2009

Ice Imbolc - 14./15.02.2009

Dieses Wochenende waren wir (Karin, Marc und ich) am Ice Imbolc, einem Eiskletterfest mit Produkttest usw. Karin konnte leider wegen einer Armverletzung nicht mitklettern, dafür war sie unsere persönliche Fotografin. Am Samstag kletterten wir am Turm direkt vor dem Naturfreundehaus in Kolm Saigurn. Dabei gewann ich zwei Eisgeräte lieb, den HU.go von AustriAlpin und das Quantum von Grivel, beide mit sehr aggressivem Einschlag. Am späten Nachmittag bestritt ich dann die Qualifikation des Speedkletterbewerbes und errang den vierten Platz und damit die Teilnahme am Finale am Abend. Dieses fand dann nach einem Vortrag von Beat Kammerlander statt.
Am Sonntag stieg ich dann noch eine Route am Hauptfall vor, testete am Turm noch ein wenig und ärgerte mich, dass wir bei perfektem Wetter und Schneeverhältnissen keine Schitour Richtung Sonnblick machen konnten. Ein sehr gelungenes Wochenende zu dem wir nächstes Jahr sicher wieder fahren werden.
2009_02_14_IceImbolc

Mittwoch, Februar 11, 2009

Nachtskitour aufs Brauneck - 10.02.2009

Warum geht man an einem Dienstag Abend eine Skitour? Natürlich, weil Vollmond war....den haben wir zwar nicht gesehen, aber dafür wars kalt und windig, aber trotzdem irgendwie schön. Und außerdem hat sich jeder (Tommi, Hannes und ich) über sein Bett gefreut als wir nach 2 Stunden Aufstieg und 1/2 Stunde Abfahrt um kurz vor Mitternacht wieder nach Hause gekommen sind.
2009_02_10_Brauneck

Sonntag, Februar 08, 2009

Snowboarden Kaprun & Schitour Jenner - 07./08.02.2009

Dieses Wochenende fuhren Karin und ich nach Kaprun, um am Kitzsteinhorn Snowboarden zu gehen. Leider machte ein Föhnsturm diesen Plan zu nichte und wir mussten uns mit den Liften am Maiskogel begnügen, wo wir allerdings strahlenden Sonnenschein und kaum Wind hatten.
Sonntag begann schon in der Früh ein Schneegestöber, welches uns aber nicht hinderte eine kleine Skitour auf den Jenner zu machen. Es kommt auch selten vor, dass man bei einer Pistentour selbst spuren muss.
2009_02_08_SkitourJenner