Donnerstag, August 20, 2009

Einmal Lattengebirge... - 19.08.2009

...und zurück. Naja so schlimm wars dann nicht, weil zurück hat uns Karins Mutter mit dem Auto gebracht, aber von Anfang. Wir starteten um 1/2 7 Uhr von Hallthurm und stiegen in ca. 1 Stunde zum Rotofenjoch auf, von dort kletterte ich noch auf das Kinn der Hexe (ca. 60m IV-). Nach dem kleinen Abendteuer auf der Schlafenden Hexe gings auf den Signalkopf (Löwenkopf) und weiter zu Steinernen Agnes (welche diesmal ganz, also auch auf den Hut, erklettert werden musste). Unsere nächsten Gipfel waren dann der Dreisesselberg, der Karkopf und der Törlkopf. Dann gings über die Törlschneid in die Mordau und zum Taubensee wo uns Karins Mutter dann abholte. Eine nette 9 Stunden Tour mit 2100hm im Aufstieg und 1900hm im Abstieg.
2009_08_19_Lattengebirge

Montag, August 17, 2009

Watzmannfrau/Watzmannkar - 15.-17.08.2009

Samstag liesen wir ruhig angehen, mit dem Zustieg zur Kührointalm (1420m), auf der wir dann auch übernachteten.

Sonntag gings dann etwas früher los und nach ca. 1 Stunde erreichten wir den Mooslahnerkopf (1814m). Von hier verfolgten wir den Ostgrat des Kleinen Watzmann (Watzmannfrau) über oder um die Grattürme. Am nettesten war das Überwinden eines Steilabbruches der von unten unüberwindbar schien und den Weiterweg am Grat versperrte. Ein Ausweichen in den Südabbruch und dort in leichteres Gelände war des Rätsels Lösung. Um 10 Uhr, nach 3:40 Stunden standen wir dann am Gipfel der Watzmannfrau (2307m) und genossen den Ausblick in die Ostwand der Mittelspitze (die wir uns für den nächsten Tag vorgenommen hatten). Der Aufstieg über den Ostgrat bietet außer zwei Stellen im II. Grad Gehgelände und man sollte für die 950hm von Kühroint etwa 3 1/2 bis 4 Stunden einrechnen. Der Abstieg über den NO-Grat war dann noch einfacher, nur mit einer kurzen ausgesetzen Stelle im II. Grat in der sich sogar am Anfang und Ende je ein Bohrhakenstand befindet. Nach 2 Stunden erreichten wir wieder die Kühroint und genossen ein kühles Getränk bevor wir weiter aufs Watzmannhaus (1930m) schauten (500hm, 1 1/2 Stunden).

Der Montag begann leider später als ich mir das vorgestellt hatte, da es am Watzmannhaus erst ab 6 Uhr Frühstück gibt (Eine große DAV Hütte die sich durch ihre Lage fast nur für die Watzmannüberschreitung oder eine Hüttenwanderung anbietet, dementsprechend ist das Publikum, das aus Möchtegernbergsteigern oder Hüttengaudisäufern besteht. Der Wirt ist unsympatisch und genervet (was allerdings bei den Gästen nur wenig verwundert)). So starteten wir um 7:30 ins Watzmannkar, was bedeutet zuerst 400hm über den Faltzsteig abzusteigen und dann wieder 600hm über die Moränen und Schuttfelder des Kars aufzusteigen. Nach 3 1/2 Stunden erreichten wir inzwischen viel zu spät den Einstieg zur Wiederroute. Der vergangene Tag war an Karin nicht spurlos vorüber gegangen und so entschieden wir, das Wiederband Wiederband sein zu lassen und gemütlich abzusteigen. Nach einer ausgiebigen Pause stiegen wir die 1400hm in 3 1/2 Stunden wieder zurück zur Wimbachbrücke ab.

Fazit für die Wiederroute: Übernachten auf der Kühroint und keine großere Tour am Vortag gehen.
2009_08_17_WatzmannfrauF

Montag, August 10, 2009

Artikel Berg & Steigen

Bevor ich es vergesse, in der letzten Berg & Steigen Ausgabe war ein Artikel von Florian Hellberg und mir über das Versagen von Kletterkarabinern im Slacklineeinsatz drinnen. Damit haben sich die ganzen Testreihen (sowohl Kraftmessung, wie auch dann Versagensmessung der Karabiner) ausgezahlt. Wen der Artikel interessiert, er ist als PDF auf der Seite von B&S zu finden. Ein weiterer sehr interessanter Artikel übers Slacklinen ist noch von Reini und Bernie drin. Viel Spaß beim lesen und keep it slack ;)

Freitag, Juli 24, 2009

Hochtouren Berner Oberland/Wallis - 25.07.-01.08.2009

Freitag Abend gings los nach Grindelwald und dann weiter nach Zinal im Wallis. Geplant war der Eiger über die Mittellegi, den Mittellegi-Grat und den Abstieg über die West-Flanke als Akklimatisationstour. Vorweg, das war eine Scheiß-Idee! Der Eiger ist zwar etwas unter 4000 aber auf keinen Fall etwas zum Eingehen, da keine Tour auf diesen Berg einfach ist!

Samstag 25.07.2009, Mittellegi:
Wir starteten am Samstag in der Früh zur Mittellegi, als Zustieg zur Mittellegi-Hütte (3355) um am nächsten Tag den Mittellegi-Grat zum Eiger Gipfel (3970) zu machen. Die Route ist im unteren Teil identisch mit der Lauperoute. Man startet in Alpiglen steigt zum kleinen Gletscher Honysch, an dessen Ende wird allerdings nicht nach rechts ins Nordostbollwerk geklettert sondern nach links über ein Band unter einer senkrechten Wand travesiert und dann durch das gestufte Gelände auf den Grat gestiegen. Das Gelände ist immer wieder im III Grad zu klettern und war vor allem im oberen Teil kombiniert (Eis, Fels, Neuschnee vom Vortag und viel Schotter), herumziehender Nebel und teilweise Sicht unter 20 Meter machte die Orientierung eher unangenehm. Nach 6 Stunden Erreichten wir den Grat und kletterten in einer weiteren 1/2 Stunde zum Mittellegi Biwak (die Hütte war noch nicht geöffnet). Zusammen mit zwei anderen Seilschaften verbrachten wir eine sehr gemütliche Nacht in der Biwakschachtel (eine weitere Seilschaft kam sehr spät, nachdem sie aber nach uns startete am nächsten Tag wissen wir nicht ob und wie sie den Gipfel geschafft haben).

Mittellegi:
Schwiergigkeit: S/III
Zeit: 6 1/2 Stunden
Länge: 1700hm

Sonntag 26.07.2009, Eiger (Mittellegi-Grat, West-Flanke):
Wir starteten alle um 5:00, zuerst die zwei anderen Seilschaften und dann wir (wie gesagt die Letzten starteten erst ca. 1 Stunde später). Es ging zuerst unschwierig über den Grat bis zum ersten Gratturm wo ein heikler Abschwung auf uns wartete und dann die eigentlichen Schwierigkeiten begannen. Alles weitere war sehr ausgesetzte Kletterei auf brüchigem, eingeschneitem, eisigem Kalk, immer die Nordwand und 2000hm unterm Hintern (schwer wenn auch ein paar Stellen durch Hanfseile entschärft sind). Das Letzte Stück des Grats ist dann ein Messerscharfer Firngrat, der leider bei uns überwächtet und steinhart gefrohren war. Da hieß es dann mit Frontalzacken und Haue des Pickels seitwerts bis zum Gipfel klettern, das kostete nicht nur Zeit sondern auch Nerven. Nach 4 1/2 Stunden erreichten wir den Gipfel und begannen nach 10 Minuten den Abstieg über die Westflanke. Durch Schnee (45-50°) und Fels (schotterbedeckte Bänder) gings abwärts (ca. 15x abseilen, der Rest abklettern). Der Führer schreibt über die Route: Für Ortsunkundige im Abstieg sehr schwer zu finden, Stein- und Eisschlaggefahr und bei nassem oder verschneitem Fels sehr heikel. Dem ist nichts hinzu zu fügen und deshalb brauchten wir auch 6 3/4 Stunden statt den angegebenen 4 Stunden. Ziemlich kaputt und total desillusioniert erreichten wir die Station Eigergletscher nach etwas mehr als 11 Stunden anstrengendem und hochkonzentriertem Klettern. Die erste Reaktion von uns beiden: Ab nach Hause und nie wieder klettern! Der "heilsame" Nebeneffekt, für keinen von uns beiden ist die Nordwand noch ein Thema.

Mittellegi-Grat:
Schwiergigkeit: S/III
Zeit: 4 1/2 Stunden
Länge: 1000hm

Westflanke:
Schwiergigkeit: ZS
Zeit: 6 3/4 Stunden
Länge: 1950hm

Montag 27.07.2009, Fahrt über den Grimselpass ins Wallis:
Unsere Stimmung besserte sich auch an unserem Pause/Fahrtag nicht auch wenn die Berge im Berner Oberland der Wahnsinn sind. Hier die Fotos vom Eiger und der Fahrt ins Wallis:
2009_07_26_Eiger

Dienstag 28.07.2009, Aufstieg zur Cabane de Tratuit:
Nach einer gewittrigen Nacht in Zinal stiegen wir am Dienstag Vormittag die 1600hm zur Cab. de Tracuit (3256) in 3 Stunden auf. Der Aufstieg besserte unsere Stimmung nicht und der Umstand, dass die Hütte voll war und wir keinen Platz mehr bekamen schien uns wie ein Zeichen das Weisshorn nicht zu probieren. Aber jede Minute unter dem Weisshorn Nordgrat machte mehr Lust diesen Grat mit seinen markanten Gendarmen zu klettern. Nach einigem guten Zureden bekamen wir dann doch noch einen Notschlafplatz und die nachmittägliche Ruhe vor der Hütte stärkte uns zusätzlich da an Schlaf mitten in einer Pfadfindergruppe kaum zu denken war.

Mittwoch 29.07.2009, Weisshorn (NNW-Grat, O-Grat):
Um 1:00 läutete mein Wecker (wäre nicht nötig gewesen zwischen lauter pubertierenden Pfadfindern) und nach einem Frühstück starteten wir um 2:00 Richtung Bishorn (4153) das wir um 4:30 erreichten. Eine Stunde später erreichten wir den ersten Gratturm der den Beginn der Kletterei markierte (jetzt auch mit etwas Licht). Die Kletterei machte so Spaß, dass der Eiger vergessen war und wir die Schlüsselstelle am Grand Gendarme angehen konnten (III+/IV-). Währed dem Klettern an der Stelle passierte einer uns nachkommenden Seilschaft ein Missgeschick und sie verloren einen ihrer Pickel, damit hieß es für sie umdrehen, denn nach dem Gendarmen gings auf Firn zum Gipfel. Der verbleibende Grat zum Gipfel ist wahrscheinlich der schönste Firngrat der Alpen. Mit dem Erreichen des Gipfel (4505) nach 8 1/2 Stunden war allerdings nur die Hälfte der Tour erledigt, es stand uns noch ein 5 stündiger Abstieg bevor. Dieser Abstieg ist laut Führer der schwerste Normalanstieg auf einen 4000er im Wallis, also weitere 5 Stunden konzentrierte Kletterei. Zuerst wieder über einen Firngrat, dann am Felsgrat entlang und am Ende im Schotter eine Rippe bis zum Gletscher vor der Hütte. 2 weitere Stunden brachten uns dann von der Weisshornhütte (2992) nach Randa (1404) wo wir uns ein Zimmer nahmen und bei einem Käsefondue die Tour (15 1/2 Stunden Gehzeit) noch mal Revue passieren liesen.

NNO-Grat:
Schwiergigkeit: ZS+/III+/IV-
Zeit: 8 1/2 Stunden
Länge: 2000hm

O-Grat und Talabstieg:
Schwiergigkeit: ZS/III
Zeit: 5 + 2 Stunden
Länge: 3800hm

2009_07_29_Weisshorn

Donnerstag 30.07.2009, Aufstieg Rothornhütte:
Nach der Nacht in einem richtigem Bett gings mit dem Taxi nach Zermatt (ja Taxi war billiger als Zug!) und an unserem "Pausetag" die 1600hm zur Rothornhütte (3198) hoch. Die Hütte hat nicht nur eine geniale Lage mit Blick auf das Matterhorn sondern auch einen ausgezeichneten Koch. Von der Rothohrnhütte aus gäbe es auch noch eine schöne Tour aufs obere Gabelhorn über die Wellenkuppe, die wir uns sicher im Hinterkopf behalten (hat nach einem schönen Firngrat und einem harten Felsgrat ausgesehen).

Freitag 31.07.2009, Zinalrothorn (SO-Grat, N-Grat):
Start war um 4, zuerst über einen steilen Gletscher ins Wasserloch (nasser Kamin, III-) und dann über Bänder und einen Firngrat auf den Fels SO-Grat. Von dort gings dann über ein steiles Couloir ins Eisloch (eisige Wand- und Kaminkletterei, III-/III) und weiter zur Gabel am SW-Grat und in anregender Gratkletterei zum Gipfel (4221). Der Abstieg erfolgte über den gleich schweren N-Grat. 3 Stunden gings über große und kleine Gendarmen zu einem Firngrat der in 1/2 Stunde auf dem Gletscher über der Cabane du Mountet und in einer weiteren Stunde zur Hütte führte. Der gesamte Grat war luftiger als der Aufstieg und der "amisanteste" Teil des Grates war ein sehr schmaler Gendarme (etwa 10 Meter hohe und 10 Zentimeter breiter Aufrecht stehende Platte) der direkt zu überklettern war. Von der Cab. du Mountet wartete dannoch ein 2 1/2 Stunden Abstieg über 1600hm auf uns um nach Zinal zum Auto zu gelangen.

SO-Grat:
Schwiergigkeit: ZS/III
Zeit: 4 1/2 Stunden
Länge: 1400hm

N-Grat und Talabstieg:
Schwiergigkeit: ZS/III
Zeit: 4 1/2 + 2 1/2 Stunden
Länge: 2850hm
2009_07_31_Zinalrothorn


Was gibt es noch zu sagen über die Woche...sie war gut, schlecht, schön und beschissen...aber auf jeden Fall HART und hat Lust gemacht auf mehr (allerdings nicht in den nächsten Wochen).

Edit: Ein Tag später am Matterhorn, ein tödlicher Unfall

Samstag, Juli 11, 2009

Rebitsch-Spiegel-Führe Fleischbank O-Wand - 12.07.2009

Sonntag 7 Uhr, sonnig und windstill und für uns der Aufbruch zu einem kleinen Abendteuer im Kaiser. Unser Ziel: die Rebitsch-Spiegel in der Fleischbank Ostwand. Nach ca 1,5 Stunden sind wir am Einstieg in der Steinernen Rinne und das Wetter schaut schon nicht mehr so schön aus wie bei unserem Start. Die erste Seillänge geht gleich knackig mit 6 los, aber gut gesichert (ich überlegte mir zwar ob ich zwischen drinnen einen Keil lege aber die Faulheit siegte). Die zweite und dritte Seillänge sind dann die Schlüsselseillängen mit 7 und 7-. Und das sind sie dann auch, ein sehr "ehrlicher" 7er. Zum Glück steigt der Peter beide vor, mir gehts zu der Zeit schon gar nicht gut und ich kämpfe mich auch im Nachstieg teilweise nur technisch nach, der Schlafmangel der letzten Wochen macht sich bemerkbar. Ab der 4. SL klettern wir wieder überschlagend, mir gehts auch wieder etwas besser und die restlichen SL machen auch wieder richtig Spaß zu klettern auch wenn sie teilweise schon etwas hart bewertet sind. Die Sanierung nimmt nach oben hin etwas ab aber an jedem Standplatz sind 2 Klebehaken und auf dem Weg findet man auch immer wieder einen Haken, Klemmkeile und Friends sollte man aber auf jeden Fall mitnehmen. Am Nordgrat angekommen gehts dann noch ca. 1/2 Stunde auf den Gipfel und dann wird über die Christascharte abgestiegen und vor der Hinteren Karlspitze abgeseilt. Durch die Steinerne Rinne gehts zurück zum Einstieg und dann wieder runter zur Grieseneralm. Eine nette aber auch sehr anstrengende Tour alles in allem 9 Stunden und 1250hm, also sollte man ein wenig Kondition mitbringen:
Zustieg: 800hm, 1,5 Stunden
Route: ca. 300hm, 4-4,5 Stunden
Abstieg: 1250hm, 2-2,5 Stunden
2009_07_12_RebitschSpiegel

Montag, Juli 06, 2009

Kaiser Max Klettersteig - 04.07.2009

Am Samstag fand in Innsbruck das BTMK (Bayrisch Tirolerische Mechanik Kolloquium) statt. Den Vormittag nutzte Karin um einkaufen zu gehen und um am Nachmittag doch noch ein wenig in die Berge zu kommen machten Karin und ich noch den Kaiser Max in der Martinswand. Nach dem Unteren Teil (also bei der Grotte) war dann Schluss und wir schafften es gerade noch halbwegs trocken runter zu kommen.
2009_07_05_IBK+Kaisermax

Montag, Juni 22, 2009

Grossglockner - 20./21.06.2009

Traumberg-Alptraumberg.....auf jeden Fall der höchste und einer der schönsten Gipfel Österreichs. Begonnen hat unsere Geschichte eigentlich vor ein paar Jahren als ich mit Peter, Vladi und Matze den Stüdlgrat geklettert war und mir damals dachte, dass der Normalanstieg sicher auch für meine Eltern machbar sei. Gesagt getan, 4 Jahre später gings auch Mamas Rücken wieder gut genug, dass sich der Glockner als Weihnachtsgeschenk anbot. Am Samstag in der Früh hieß es dann das Geschenk einzulösen. Bei eigentlich ziemlich schlechter Vorhersage und noch viel Schnee vom Winter starteten wir um kurz vor 11 am Lucknerhaus in Kals. Unser Ziel war die Erzherzog-Johann-Hütte auf der Adlersruhe, die wir über den Mürztalersteig erreichen wollten. Da wir die Einzigen auf diesem Anstieg waren hieß es vor allem für Karin und mich, spuren, was bei 15-20 cm Neuschnee mitunter recht anstrengend war. Als wir das Ködnitzkees erreichten lichtete sich der Nebel und der Weiterweg über die Burgwartscharte und den Unteren und Oberen Mürztalersteig konnten wir die Sonne und grandiose Ausblicke genießen. Leider zeigte sich der Glockner nie ganz frei. Der Abend auf der EHJ-Hütte gestaltete sich unspektakulär, trotz relativ viel Betrieb (Glockner Summit 2009, ca. 40 Personen mit Führern).
Sonntag kurz nach 7 brachen wir dann auf, schön hinter der 40 Mann Gruppe, um nicht gehetzt zu werden und um nicht selbst spuren zu müssen. Der Aufstieg war durch die gute Spur ganz angenehm, trotz starkem Wind und eisiger Kälte. Das Obere Ende des Glockneleitls erreichten wir in 50 Minuten und die folgende Kletterei auf den Kleinglockner erübrigte sich da durch den vielen Neuschnee überall schöner Trittschnee war. Die gute Spur rächte sich jetzt am Kleinglockner weil uns genau dort die ganzen Gruppen entgegen kamen und wir auf diesem kleinen, sehr windausgesetzten Gipfel 30 Minuten warten mussten bis alle die Kletterstellen nach der Glocknerscharte und die Scharte selbst überquert hatten. Den restlichen Aufstieg schafften wir dann schnell (EHJ-Hütte - Gipfel 1:50 Gehzeit) und ohne Probleme, unter anderem auch durch das gute Vorsteigen von Karin. Die sehr ausgesetzte Glocknerscharte war durch die schlechte Sicht weniger problematisch als ich dachte (leider hat man dadurch aber auch nicht durch die Pallavicinirinne auf die Pasterze sehen können). Den Gipfel hatten wir dann für uns alleine und erst im Abstieg, in etwa in der Mitte des Glocknerleitls, begegnete uns noch eine Gruppe (12 Tschechen). Der Weg vom Leitl über den Bahnhof zur Adlersruhe gestaltete sich richtig beschissen, da der Wind sofort sämtliche Spuren verwehte und der Nebel uns in einem "Whiteout" herumirren ließ. Schließlich stolperte ich dann doch wieder über eine Spur und nach ein wenig suchen fanden wir auch die Hütte wieder. Von der stiegen wir dann noch gemeinsam über den Kalserweg zur Stüdelhütte ab wo sich Karin und ich von meinen Eltern verabschiedeten und wieder zum Lucknerhaus zurückkehrten.
Daten zur Tour:
Tag 1: 1550 hm, durch viel Neuschnee, 7 Stunden
Tag 2: 380 hm, 1:50 Gehzeit + 30 Minuten Wartezeit am Kleinglockner, Abstieg 1900 hm ca. 4:30
2009_06_21_Grossglockner

Montag, Juni 15, 2009

Blockwelt + Flintsbach - 13.06.2009

Nachdem Karin leider arbeiten musste, gings diesen Samstag ohne sie auf Tour. Mit Elli und Mitja im Gepäck gings zuerst nach Flintsbach, das allerdings durch den Regen in der Nacht einfach noch zu nass zum Klettern war. Die nächste Anlaufstelle war dann die Blockwelt. Nach ein paar Stunden Bouldern nervte uns dann aber das Gemüse endgültig an und wir wechselten wieder nach Flintsbach das inzwischen trocken und auch noch für 2 Routen gut war. Ein schöne und abwechslungsreicher Samstag.
2009_06_14_BlockWeltFlintsbach

Am Sonntag konnten dann Karin und ich wieder was unternehmen, eine Radtour nach Freising. Auf dem Heimweg machten wir dann noch einen Abstecher zum Flughafen und so wurden ganz schnell 100 km und ein bisschen gute 5 1/2 Stunden Fahrzeit daraus. Am Abend hat uns auf jeden Fall alles weh getan, schön wars trotzdem.
2009_06_15_RadtourFreising

Montag, Juni 08, 2009

Rauher Kopf - 07.06.2009

Durch die schlechte Wettervorhersage und ein schon lange anstehendes Karinelternwochenende, gings dieses Wochenende "nur" auf den Rauhen Kopf in Bischofswiesen. 2:10 Stunden Aufstieg von der Haustür aus....einfach ein Traum.
2009_06_07_RauherKopf

Montag, Juni 01, 2009

Dolomiten Alpinklettern - 30.05.-01.06.2009

Am Freitag fuhren Peter und ich in die Dolomiten um ein paar Tage Spaß in alpinen Routen zu haben. Den schönen Abend und die lange Sonneneinstrahlung nutzten wir gleich noch um ein paar Routen in einem Klettergarten am Grödnerjoch zu gehen. Dann richteten wir uns in unserem 5 Sterne Hotel ein und beschlossen die "Kleine Micheluzzi" am nächsten Tag zu klettern.

30.05. - Piz Ciavazes "Große Micheluzzi" 6 / 2. Sellaturm "Kostner" 3+
Erstens kommt es anders und zweitens... naja in der "Kleinen Micheluzzi" (4+, 10 SL, sanierte Standhaken) ist so viel los, dass wir entscheiden statt dessen die Große zu gehen (6, 12 SL, im unteren Teil sanierte Standhaken nachoben hin werden Haken überhaupt selten). Gesagt getan, leider ist vor uns eine sehr langsame Seilschaft (dafür müssen wir uns keine Gedanken über die Routenfindung machen), nach dem 3 SL Quergang und dem steilen Aufschwung überholen wir dann und sind froh zumindest die letzten Seillängen in unserem Tempo gehen zu können. Trotz der Verlangsamung sind wir nach 6 Stunden fertig und beim Abstieg beschließen wir noch den zweiten Sellaturm über die "Kostner" zu gehen. Da diese nur eine 3+ ist wir mit Bergschuhen geklettert (Leute ich war selten so froh als ich nach einer sehr brüchigen Länge an einen zementierten Ring gekommen bin). Der Abstieg ist noch brüchiger als der Aufstieg und somit ist für uns klar, dass wir an dem "Bruchhaufen" Sellatürme nichts mehr machen werden.

31.05. - Klettergärten Cogoi und Consta-Traumpfeiler
Der Sonntag brachte leider nur Regen....zumindest zuerst, danach gabs Schnee...auch sehr schön, leider aber eher ungeeignet zu klettern. Im Klettergarten Cogoi zog Peter dann noch ein paar 6b (das ist auch ziemlich das einfachste dort). und nach einem stärkenden Kaffee im Pian Schiavaneis zeigte sich doch noch die Sonne für eine super Abendstimmung und ein paar nette 6a im Klettergarten Consta-Traumpfeiler.

01.06. - Cima del Lago "Südwest Verschneidung" 4+
Der Montag hätte nach den Schneefällen des Sonntags eigentlich dem Klettergarten Sass Dlacia in der Nähe von St. Kassian gehört aber ein Blick vom Parkplatz zum Cima del Lago lies uns den Plan sofort über den Haufen werfen und 1 Stunde zur SW-Verschneidung zu steigen. Die Route selbst ist kaum abgesichert und da merkt man dann recht schnell, dass eine 4+ nicht langweilig werden muss. Die unglaublich schöne alpine Kletterei (verwechselt das nicht mit Sportkletterei, ich habe keinen einzigen Bolt gesehen) war leider nach 3 Stunden (12 SL) knapp unter dem Gipfel zu Ende. Beim Abstieg (1 Stunde) begann es dann an einer Abseilstelle auch noch zu Schneien und kurz vor dem Auto hat uns dann der Regen auch noch richtig eingeweicht. Trotzdem eine sehr lohnende Tour mit viel Luft unterm Hintern und wenig Metall in der Wand.

Ein traumhaftes Wochenende mit vielen Tief- und Ausblicken das wieder einmal zeigte, dass Alpinklettern noch einmal eine ganz andere Liga ist als Sportklettern.
2009_01_06_Dolomiten

Sonntag, Mai 24, 2009

Zillertal Bouldern - 23.-24.05.2009

Nach der Schinderei im Pitztal stand am Wochenende Entspannung mit dem Hannes am Programm. Bouldern in der Klausenalm und Kaseleralm im Zemmgrund, dann ein Konzert von der Joul im Floitengrund und am Sonntag noch geniales Bouldern im Sundergrund.
2009_05_24_BouldernZillertal

Freitag, Mai 22, 2009

Taschachwand, Petersenspitz - 21.05.2009

Am Mittwoch Abend war es wieder einmal so weit, wir (Tom und ich) starteten zu einer Tour. Um 22 Uhr gings los vom Parkplatz der Pitztalergletscherbahn zum Taschachhaus, das wir um kurz vor 1 Uhr Nachts erreichten. Die 3 1/2 Stunden Schlaf waren dann leider nicht wirklich ergiebig, nach Schneeschmelze und kleinem Frühstück starteten wir um 6 Uhr Richtung Taschachwand. Nach 1 1/2 Stunden standen wir unter bzw. schon in ihr. Bis hierher lief alles ziemlich perfekt, nach kurzer Zeit erreichten wir den ersten Felsriegel wo wir uns Steigeisen anlegten. Weiter schnauften wir ganz schön und ab dem zweiten Felsriegel hatte das ganze nicht mehr viel mit Klettern sondern nur noch mit Stapfen zu tun. Ein Harschdeckel mit sehr losem Untermaterial machte uns zu schaffen, da man bei jedem Schritt gefühlte zwei Schritte zurück rutschte. Nach ca 4 Stunden war dann aber auch die Wand geschafft. Eine weitere halbe Stunde auf den Petersenspitz und hier fiel unsere Entscheidung nicht mehr weiter auf den Brochkogel und die Wildspitze zu gehen sondern über den Taschachferner abzufahren. Die Abfahrt war traumhaft, im oberen Teil schöner Firn und im unteren gut fahrbarer Sulz, so dass wir die Materialseilbahn in 1 1/2 Stunden erreichten und von dort in weiteren 1 1/2 Stunden ins Tal abstiegen. Beim Abstieg wurden wir noch schön nass weil sich das Wetter verschlechterte und es zu regnen begann, somit waren wir froh nicht noch weiter gegangen zu sein.
2009_05_21_Taschachwand

Montag, Mai 11, 2009

Skitour Hoher Göll - 09.05.2009

Am Samstag gings endlich auf den Hohen Göll. Die Tour selber wollten wir schon länger unternehmen, die Zeit und die Schneelage hatten es aber bis jetzt nie zugelassen. Das Wetter war traumhaft und mit ca. 15-20 anderen Schitourengehern, war es sicherlich einsamer als im Watzmannkar. Leider hatte Karin noch Schmerzen in ihren Beinen, von den Anstrengungen des letzten Wochenendes. Die Eckdaten: 1400hm Aufstieg in 4 Stunden (ohne Probleme auch in 3,5 Stunden machbar) , die Schi waren die ersten 200-300hm zu tragen (ca. 1/2 Stunde).
2009_05_09_HoherGoell

Montag, Mai 04, 2009

Skitouren in der Silvretta - 01-03.05.2009

Was macht man an einem langen Wochenende Anfang Mai? Richtig Skitouren gehen, und wo? Natürlich in einem hochgelegenen Gebiet, also zum Beispiel in der Silvretta.

Freitag, 01.05.2009:
Start um 6Uhr in München, 9Uhr Partennen mit der Vermutbahn und dem Tunneltaxi zur Bielerhöhe, 9Uhr 30 Start Richtung Wiessbadenerhütte. Nach knapp 2,5 Stunden erreichen wir die Wiessbadenerhütte bei traumhaftem Wetter, nach einem Radler steht fest, wir müssen noch eine kleine Tour machen. Das Ziel ist der Vermutkopf (2851m) direkt über der Hütte. Der Aufstieg war schön, wenn auch etwas anstrengend da wir die erste Spur auf den unscheinbaren Gipfel zogen. Der Gipfelaufbau wie fast bei allen Gipfeln hier, etwas zum kraxeln. (Bielerhöhe-Wiessbadenerhütte 500hm 2:30 Stunde, Wiessbadenerhütte-Vermutkopf 400hm 2 Stunden)
2009_05_01_Vermutkopf


Samstag, 02.05.2009:
Mieses Wetter, trotzdem straten wir um 8Uhr zum Piz Buin, (3312m) nach 2,5 Stunden erreichen wir die Buinlücke und das Skidepot. 2 Gruppen mit 8 und 4 Bergsteigern kommen uns entgegen, haben vor dem Gipfel umgekehrt wegen des schlechten Wetters, wir probieren es trotzdem und schaffen es in einer weiteren Stunde. Zusammen mit zwei Jungs die wir am Tag zuvor schon getroffen haben stehen wir um ca 12Ihr am Gipfel. Die Abfahrt ist eher bescheiden, da die Sicht praktisch Null und der Schnee sehr schwer ist. (Wiessbadenerhütte-Piz Buin 1050hm 3:30 Stunden)
2009_05_02_PizBuin


Sonntag, 03.05.2009:
Wieder perfektes Wetter, kurz vor 8 gehts los Richtung Dreiländerspitze (3197m). Wir haben beinahe den ganzen Gletzscher für uns alleine, vor uns nur noch die zwei Jungs von Gestern und drei Scheizer. In ca. 2 Stunden erreichen wir die Firnschulter am Westgrat die unser Skidepot ist und beginnen mit dem Aufstieg zum Gipfel. Bis zum Vorgipfel ist der Aufstieg einfacher und weniger ausgesetzt als am Buin, der Grat von Vor- zum Hauptgipfel ist dafür dann umso ausgesetzter. Karin bleibt zurück und Andre (einer der Brüder von Gestern) und ich legen noch die letzten 20 Meter zurück. Als wir zur Schulter absteigen kommen uns dann aber auch schon die Massen von der Jamtalhütte entgegen, Glück gehabt, dass wir so früh oben waren. Die Abfahrt war dann wirklich traumhaft, perfekter Firn im unteren Teil und der erste Hang schöner Frühjahrespulver. (Wiessbadenerhütte-Dreiländerspitze 800hm 2:45 Stunden)
2009_05_03_Dreilaenderspitze


Ein wirklich gelungenes Wochenende

Montag, April 27, 2009

Hannibal & Alpin EH - 24.04.-26.04.2009

Am Freitag fuhren wir zu Vroni und Moschti und besuchten zusammen die Hannibalaufführung am Rettenbachferner. Ein Wahnsinnsspektakel wie man auf den Fotos und Videos sieht.
2009_04_24_Hannibal

Am Samstag Früh gings dann nach Mittenwald zu einem Alpinerstehilfekurs der Bergwacht. Zusammen mit anderen FÜLs der IG-Klettern wiederholten wir die Grundlagen der EH und am Sonntag meisterten wir zusammen gestellte Unfälle. Das Wochenende war auf jeden Fall nicht nur lehrreich sondern auch lustig, was auc die Fotos zeigen.
2009_04_25_AlpinEH

Sonntag, April 19, 2009

Hoher Riffler - 18.04.2009

Dieses Jahr hats endlich funktioniert, wir sind am Hohen Riffler (3231m) gestanden. Keine einbrechende Dunkelheit (wie mit dem Tommi, 2006) oder Latschenallergie (wie letztes Jahr mit der Karin) konnte uns daran hindern. Bei bestem Wetter starteten mein Vater, Karin und ich am Tuxerfernerhaus (ja ich gebe es zu, ich hab mir den Aufstieg dorthin gespart und bin mit dem Gletscherbus gefahren). Der Aufstieg verlief ereignislos, leider verschlechterte sich das Wetter und wir standen nach 2 1/4 Stunden bei starkem Wind, ziehenden Wolken und leichtem Schneefall auf dem Gipfel. Die Abfahrt war dann nicht besser, weil die Sicht gleich Null war und der Schnee von Bruchharsch zu noch beschissenerem Bruchharsch und zurück wechselte. Allerdings schafften wir auch diese und zwar ohne Beinbruch oder andere Verletzungen. Alles in allem eine sehr schöne Frühjahrstour die mit Sicherheit noch besser gewesen wäre, wenn es schön geblieben wäre und der Schnee aufgefirnt hätte.
Am Sonntag stand dann langes Schlafen und ein ausgiebiger Brunch auf der Tagesordnung. Am Nachmittag wanderten wir (Karin und ich) noch auf die Astenau und genossen das schöne Wetter.
2009_04_18_HoherRiffler

Dienstag, April 14, 2009

Bouldern Fontainebleau - 04.04-13.04.2009

Wie jedes Jahr gings über Ostern nach Fontainebleau zum Bouldern. In der Nacht von Freitag auf Samstag fuhren wir vollbepackt zu dritt (Karin Claudi und ich) mit kleinen Umwegen wegen des NATO Gipfels nach Frankreich. Die Überschrift jeden Tages ist gleichzeitig auch der Link zum Fotoalbum.

04.04. - Ankunft-Elefant
Nach 9,5 Stunden Fahrt nutzen wir das gute Wetter um in Elefant ein wenig Fels an zufassen und uns an die kommenden Tag zu gewöhnen. Wie immer waren die ersten Züge hart und die Erwartungen an die Schwierigkeit der nächsten Boulder zurück geschraubt.

05.04. - Franchard Isartis
Ein wunderschönes Gebiet im Wald in das ich immer wieder gerne komme. Nach einigem herumgewurschtel klappte dann auch noch eine 6b/6b+ Platte und am Nachmittag noch ein 6a Mantel und ein 6b Mantel an Slopern.

06.04. - Diplodocus / Le Potala
Diplodocus ist immer wieder ein schönes "Sandkastengebiet" und vorallem für Anfänger zu empfehlen. Deflon-Slap (6a Platte) ist hier schon fast ein Muss. Als wir ins Gebiet gingen meint Claudi auf einmal, kuck mal ist das nicht Kurt Albert? Ich nur so, er sieht im ähnlich aber ich denke nicht, dass er es ist. Lange Rede kurzer Sinn, es war Kurt Albert der sich unserer Mädels an nahm und ihnen gute Tipps und Tricks beim Spotten und Mantel gab. Am Nachmittag wechselte dann ein Teil von uns nach Le Potala, ca. 5-10 Minuten vor Diplodocus und etwas härter. Vorallem schön weil es im Wald liegt und auch bei Sonne noch geklettert werden kann.

07.04. - Pausetag - Paris
Was muss ich mehr sagen, Karin und ich in der Stadt der Liebe.

08.04. - 95,2
Weil es am Vortag etwas geregnet hat (bei uns in Paris nicht) und es regnerisch und kalt war, besuchten wir 95,2 da es schnell trocknet. Die Temperaturen (es war Arschkalt) waren perfekt für hartes Bouldern und so wurde in Le Petit Toit und am Schiffsbug gekämpft. Etwas aus dem Gebiet versetzt kämpften wir noch mit Marco, Mo und Benni in ein paar schönen 7b/7a und ich in einer 6c/6c+ (die ich geschafft hab).

09.04. - Rocher Fin
Auch ein schönes Gebiet in Troins Pignons, etwas weiter zu gehen als Diplodocus. Die Bleau Bewertung schlug an diesem Tag wieder zu und so wurde nicht hart aber schön und viel gebouldert.

10.04. - Pausetag - Fontainebleau
Mit kaputten Armen bouldert es sich schlecht, so wurde wieder Pause gemacht und zwar im Schloss Fontainebleau.

11.04. - Canche aux Merciers
Schönes Gebiet, aber direkt neben der Autobahn. Die Dachvariante von Le Nez (6c) war dieses Jahr gleich viel einfacher, die direkte Variante (7a/7a+) und die Traverse (7b) waren aber immer noch in weiter Ferne. Dafür ging eine schöne Dachkante (6a) neben dem Superriss (7a+) und die Einzelbewegungen des Superriss.

12.04. - Cul de Chien
Ziemlich platt und unmotiviert fuhren wir nach Cul de Chien und den Vormittag verbrachte ich damit mit Karin einen wirklich schönen gelben Parcours zu gehen. Der Nachmittag brachte ein paar blaue Boulder und das war. Auf dem Heimweg wollte Gabriel dann noch an"Le Toit du Cul de Chien" (7a) vorbei. Nach einigem Zuschauen (ca. 10 Leute die sich versuchten und 40 Zuschauer) probierte ich dann das Ding auch mal. Der Versuch lief so gut, dass ich aus Zufall die erste Schlüsselstelle am Fingerloch schaffte nur mein nachfolgender Sprung war nicht weit genug. Versuch zwei und drei waren dann für die Tonne aber Versuch vier lief gut nur ein zu weiter Sprung an den Teller nach der Tasche warf mich aus dem Boulder. Im fünften Versuch funktionierte dann alles, der Sprung wurde statisch gemeistert und auch im Ausstieg behielt ich einen ruhigen Kopf. Das Video vom Durchstieg gibts hier:


Wie immer war Bleau ein voller Erfolg und ich freu mich schon jetzt auf nächstes Jahr.

Montag, März 30, 2009

Watzmann-Gugel - 28.03.2009

Bei traumhaften Wetter gings am Samstag Vormittag wieder mal vom Gasthof Hammerstiel auf die Gugel. Den Aufstieg (1100hm, 7km) schaffte ich in 2:20h wobei ich auf der Gugel durch den starken Wind fast von den Füßen geweht wurde (wegen diesem Wind drehte ich auch um und ging nicht mehr Richtung Hocheck). Die Abfahrt war eher bescheiden, im obersten Teil schwerer Nassschnee, dann Bruchharsch und unten Sulz, trotzdem (vorallem wegen dem Wetter) eine schöne Tour.
2009_03_28_Watzmanngugel

Montag, März 23, 2009

Bouldern/Klettern/Feiern Spanien - 14.03.-22.03.2009

Wie soll man einen ganzen, genialen Urlaub in einen Blogeintrag bekommen?! Eigentlich gar nicht, deshalb hier nur kurz:
Es ging von Barcelona über Monserat nach Lleida, von dort nach Rodellar (Huesca) zum Klettern und weiter nach Zaragoza. Nach Zaragoza machten wir Teruel und viel wichtiger Albarracin (zum Bouldern) unsicher.
2009_03_14_Barcelona-Albarracin

In Valencia feierten wir die Fallas.
2009_03_17_ValenciaEnFallas

Die zwei übrigen Tage verbrachten wir noch mit einer Brückenaktion in Valencia, einem wunderbaren Ausflug nach Calpe zum Peñon de Ifach und einem Abstecher ins Ebrodelta.

2009_03_20_Calpe-Barcelona

Update: Es gibt auch Videos von den Feuerwerken und Masclettas: Maskletta 1, 2, Feuerwerk 1, 2, 3, 4 und von der Crema

Montag, März 09, 2009

Mauritzalm - 07.03.2009

Am Wochenende hat es mich wieder einmal zu meinen Eltern verschlagen. Den Samstag Vormittag nutzen mein Vater und ich für eine Schitour zur Mauritzalm am Rofan. Das Wetter war zwar nicht perfekt, dafür aber der Schnee (15-20 cm Pulver). Am Nachmittag spazierten wir dann alle noch in die Faltzthurn und am Sonntag war Rodeln am Weerberg angesagt. Schade, dass Karin wegen ihrem Arm noch nicht mitmachen konnte, aber in zwei Wochen gehts wieder los.
2009_03_07_Mauritzalm