Sonntag, November 18, 2012

Achensee Runde Abbruch - 18.11.2012

Der Plan war ganz gut (ok, die Runde haben wir uns vom Trailschnittchen abgeschaut), von Achenkirch hinauf auf die Seekarspitze (1100 hm, 1½ Stunden) von dort weiter auf die Seebergspitze (200 hm, ½ Stunde) und dann runter nach Pertisau (50 Minuten). Nach einer kurzen Pause bei Dani und Mike liefen wir hinauf zur Bärenbadalm (500 hm, 1 Stunde), dort gab ich dann auf. Nicht weil meine Schenkel oder der Kopf nicht mitmachte, sondern weil ich mir mit meinen Einlagen Blasen gelaufen hatte und kaum mehr einen Schritt machen konnte. Gabs nahm den Bärenkopf noch mit während ich mich zum Gasthof Hubertus hinunter quälte (40 Minuten, insgesamt ca 20 km). Meine Eltern holten uns ab und brachten uns zurück zum Auto. Kein sehr ruhmreicher Abschluss, vor allem weil die Runde eigentlich noch durchs Weißenbachtal nach Maurach und dann über die Dalfaz und Kotalm nach Achenkirch weiter gehen hätte sollen. Insgesamt ca. 40 km und 3500 hm, in meiner Ausführung ca. 1900 hm und 20 km und Gabs hatte ca. 2400 hm und 23 km.
2012_11_18_AchenseeTrail

Samstag, November 17, 2012

Vorträge in München, Wandern in Sachsen und Bouldern in Franken – 12.-17.11.2012

Karin und ich schafften es endlich wieder etwas zu trainieren, so joggten wir gemeinsam und zum Bouldern gings ins HG. Montag dann der erste Vortragsabend, die Dynafit Filmtour in der Freiheizhalle, sehr nette Filme, die etwas anders als die Standard-Outdoorfilme waren. Dienstag dann mit Tommi zur TNF Speakers Series (als VIP Gäste, das hatte Tommi bei bergsteigen.at gewonnen), Simone Moro und Denis Urubko sind viel sympathischer als bisher angenommen und Kurt Diemberger war sowieso der Wahnsinn.
2012_11_13_TNFSpeakersSeries

Mittwoch gings dann nach Sachsen mit Abstecher bei Kathrin und Flo in Dresden und Donnerstag war spazieren gehen in den Wäldern von Moritzburg angesagt. Freitag wanderten wir dann von Rathen zur Bastei (250 hm, 1:40 Stunden, mit vielen Ausblickstopps und Burg Neurathen ansehen) und nach einer Pause über die Schwedenlöcher in den Amselgrund und zurück nach Rathen (1 Stunde). Eine wunderschöne Runde im Kerngebiet des Nationalparks Sächsische Schweiz.
2012_11_16_Sachsen

Am Heimweg stand noch Schäuflaessen bei Karins Tante und Bouldern am Beach an. Die Traverse geht inzwischen bis auf einen Zug im Mittelteil und an der Wand habe ich mal begonnen ein Topo der bestehenden Boulder zu zeichnen.
2012_11_17_BouldernBeach

Freitag, November 09, 2012

Reinhard Schiestl und Lehner Wasserfall Klettersteig - 09.11.2012

Wir waren zu Jamies Laternenfest in Ötz und so nutzte ich heute früh das gute Wetter, um mich etwas zu bewegen. Zuerst schnell durch den Reinhard Schiestl Klettersteig in der Burgsteinwand (200 hm, 35 Minuten), dann zurück zum Auto (28 Minuten) und weiter zum Lehner Wasserfall (Zustieg: 150 hm, 12 Minuten). Dieser Steig (150 hm, 13 Minuten) lag in der Sonne und so fror ich mir hier die Finger nicht mehr ab, sondern schwitzte mir eher einen Affen. Der Abstieg führte dann durch einen sonnendurchfluteten Lärchenwald (12 Minuten) zurück zum Auto, ein Traum. Nette 500 hm Runde bei bestem Wetter in 1 Stunde 40 Minuten.
2012_11_09_OetztalerKS

Dienstag, November 06, 2012

Steve House bei Patagonia - 06.11.2012

Heute Abend hat Steve House einen ausverkauften Vortrag im Gasteig. Wir haben ihn mit seiner Frau Eva im Patagonia Store getroffen und hatten einen wirklich sehr schönen Nachmittag mit zwei unglaublich sympathischen Menschen. Danke dafür.
2012_11_06_SteveHouse

Sonntag, November 04, 2012

berg&steigen Artikel - 04.11.2012

Was lange währt wird endlich gut und damit ist in der aktuellen Ausgabe der berg&steigen (03/12) der Artikel von Severin und mir zur Dauerschwellbeanstbruchung von Aluminium Karabinern. Severin hat übrigens in der Zeit die der Artikel ins Heft brauchte ein Praktikum in Australien gemacht (also zumindest die Zeit gut genutzt).

Sonntag, Oktober 28, 2012

Alpin EH Schönfeldhütte 27./28.10.2012

Alle Jahre wieder ... oder der EH-Schein für meinen Fachübungsleiter gehört verlängert. Dieses Mal in sehr amüsanter Runde auf der Schönfeldhütte am Spitzing. Beim Aufstieg (40 Minuten, 300 hm) regnete es aus Strömen, dann zu den Nachmittagsübungen gabs Schnee und der Abstieg am Sonntag war doch recht winterlich. Am Samstag Abend schaffte es einer aus einer Gruppe aus dem Osten, die zur Hütte aufgestiegen waren, sich das Bein zu brechen (das überließen wir dann doch den Profis von der benachbarten Bergwachthütte). Der Kurs war auf jeden Fall wieder sehr lustig.
2012_10_28_AlpinEH

Donnerstag, Oktober 25, 2012

End of Season - 25.10.2012

Ab morgen soll ja Frau Holle schütteln (worüber ich gar nicht so traurig bin) und deshalb musste der heutige Traumtag einfach mit einer Hammertour genutzt werden. Weil wir mit Paul grade bei Karins Eltern sind hieß es rauf aufs Radl und um kurz nach 5 Uhr von Hammerstiel zur Benzinkurve (450 hm, 50 Minuten). Am Weg hinauf ins Watzmannkar verirrte ich mich dann kurzfristig was mir lustige 150 hm extra einbrachte, aber schließlich schaffte ich es doch unters 4. Kind (800 hm, 1 1/2 Stunden). Aber was jetzt tun? Auf der einen Seite würde mich das Wiederbandl anlachen, auf der anderen Seite würde ich gerne mal die Südwand des kleinen Watzmann probieren. Dafür gibts eine einfache Lösung, einfach beides machen! Über gutgriffige Bänder gings in ½ Stunde zur Watzmannscharte und dann in einer weiteren ¾ Stunde zum Gipfel (insgesamt 3 Stunden 35 Minuten und 1700 hm, 1550 hm sind es eigentlich und noch mal 150 hm wegen meines Verhauers). Das ganze ist recht viel Kraxelei in Schrofengelände nur am Kriechband (echt vogelwild das Ding) musste man etwas zupacken. Laut AV-Führer ist das ganze II+. Am Gipfel gabs ¼  Stunde Pause und mein Frühstück. Die Aussicht war wieder mal gigantisch und die tiefliegende Wolkendecke rundete das ganze noch ab. Der Weg zurück über die Südwand zur Watzmannscharte kostete mich fast genau so viel Zeit wie der Weg herauf (40 Minuten) und von der Scharte hinüber zum Einstieg der Wiederroute war noch mal 1 Stunde. Unter dem 4. Kind traf ich dann noch einen Arzt aus Bischofshofen mit dem ich den Weg zum Einstieg gemeinsam machte. Dort rastete ich erstmal meine Füße aus und legte ein zweites Frühstück ein während er loslegte. Damit war ich wieder alleine. Die Wiederroute war wie beim letzen mal ein Traum, nur das obere Band hatte eine dünne vereiste Schneeschicht, die das Gehen mit Turnschuhen etwas erschwerte (500 hm, 1 Stunde 10 Minuten). Von der Mittelspitze gings dann im Schweinsgalopp (½ Stunde) zum Hocheck und weiter zum Watzmannhaus (55 Minuten). Nordseitig hatte sich der Schnee der letzten Woche festgesetzt und zum größten Teil überfrohren, was das Gehen ziemlich beschwerlich und auch gefährlich machte. Ohne Pause gings weiter zur Benzinkurve (50 Minuten) und hinunter nach Hammerstiel (30 Minuten). Auf der Schappachalm genehmigte ich mir etwas Wasser und noch ein Brot mit Salami (Bier und Knödel gabs leider nicht, weil alle Hütten am Weg schon zu haben). Insgesamt war die ganze Tour 2650 hm in 9 Stunden 40 Minuten, wobei das Ganze dort noch nicht endete sondern noch 40 Minuten, 11 km und 200 hm Heimradeln nach Bischofswiesen vor mir stand, aber auch das hab ich geschafft. Und jetzt hab ich mir ein Bier und Füße hochlegen verdient.
2012_10_25 KlWatzmannSW

Sonntag, Oktober 21, 2012

Indian Summer in Tirol 20.10.2012

Dieses Wochenende besuchten wir mit Paul das erste Mal meine Eltern. Nach einer sehr kurzen Nacht ging ich am Samstag zum Sonnenaufgang übers Wasserschloss aufs Kienbergkreuz (750 hm, 1 1/4 Stunden) und dann weiter übers Brandköpfl und Zeiseleck wieder zu meinen Eltern (45 Minuten). Eine nette Runde mit gewaltiger Sicht und wunderschöner Herbststimmung.
2012_10_20_KienbergSonnenaufgang

Um 11 Uhr trafen wir (Kathi, Hun, Tommi, Bäda, Verena, Benz, Kathis Schwester, Karin und ich) uns dann, um mit Benz in den Hochseilgarten Kramsach zu gehen. Eine mords Gaude. Impressionen (ok sind ziemlich viele Bilder) von dem Tag im Album. Danach gings zum Hannes zum Grillen und dann wieder zu meinen Eltern um todmüde ins Bett zu fallen. Ein sehr schöner aber auch sehr anstrengender Tag.
2012_10_20_HochseilgartenBenz

Sonntag, Oktober 14, 2012

München Marathon - 14.10.2012

Nach einer Erkältung, einem gehörigen Trainingsrückstand und inzwischen einigen nicht mehr durchgeschlafenen Nächten entschloss ich mich entgültig gegen eine Teilnahme am München Marathon. Karin, Paul und ich machten allerdings einen Spaziergang an die Strecke und feuerten Gabs an, der mit einer super Zeit von 3:01:38 als 308 ins Ziel kam.

Donnerstag, Oktober 04, 2012

Ausflug Wallberg - 03.10.2012

Wegen des guten Wetters konnten wir einfach nicht in München zu den Feierlichkeiten des Tags der Deutschen Gemeinheit bleiben und entschlossen uns einen kinderfreundlichen Ausflug mit Caro und Nick auf den Wallberg zu unternehmen. Leider dachte sich das wohl auch halb München und so benötigen wir nach Rottach-Egern 2 Stunden. Die Wallbergbahn bietet eine Berg- und Talfahrt für spottbillige 18€ an (was tut man nicht alles für den Familienfrieden). Die Wanderung auf den Gipfel war dann unspektakulär aber nett (die Meisten die wir überholten (ja auch Karin überholte alle!) taten fast so als wären sie auf einer Expedition). Die Weitsicht heute war der Wahnsinn, ein Wahnsinn war auch wie voll die Terrasse im Restaurant der Wallbergbahn war (wobei, freundliche und schnelle Bedienung, Respekt) und dass, man sich für die Talfahrt 45 Minuten anstellen musste (stimmt ja, halb München war ja am Tegernsee). Die Heimfahrt war dann die wirkliche Katastrophe, 3 Stunden bis nach München sind definitiv unser unangefochtener Rekord.
Also eigentlich ein netter Spaziergang aber 5 Stunden im Auto sitzen dafür wurden leider nur spärlich von der Fernsicht wett gemacht. Lustiges Detail am Rande, wir haben am Gipfel den Bananenwerfer vom Rofan gesehen.
2012_10_03_Wallberg

Sonntag, September 23, 2012

Bouldern Franken - 22./23.09.2012

Da an diesem Wochenende Verwandtschaftsbesuch in Franken anstand, verband ich das gleich mit Klettern. Leider regnete es von Freitag auf Samtag und so platzte das Kletterdate von Uwe und mir. So konnte ich allerdings am Vormittag die Finger am Beach in Velden etwas malträtieren. Vor allem die Einstiege von Ariel (7+) und Surfing Safari (9) gingen. Am Nachmittag besuchten wir dann Evi, Uwe und David in Nürnberg und auf der Heimfahrt spielte ich noch ein wenig an der Freudenmauer. Stachelschwein (fb 5a) lief schnell und leicht rein, an Sandmann (fb 5a) tat ich mir an den kleinen Leisten schon schwerer. Bei Kombucha (fb 6a) benötigte ich schon einige Versuche und Fingerhorror (fb 6b+) war zwar noch zum Probieren, aber Land sah ich leider nicht. Die Probleme weiter links waren mir alle etwas zu kleinlöchrig und überhängend.
Sonntag Vormittag dann wieder zum Beach und die Traverse ganz links (nicht mehr am Topo) ging nach einigen Versuchen zumindest in Teilen (Anfang kleingriffig und sehr technisch, Mittelteil (2 Züge) geht noch gar nicht, Abschluss weite und zum Teil sehr kräftige Kreuzer etwas höher hinaus). Am Nachmittag besuchten wir dann mit Roland noch eine kleine Höhle in Grünreuth. Ein schönes Boulderwochenende auch wenn man nach einer langen Pause das Ego einfach mal etwas zurückdrehen muss.
2012_09_22_BouldernFranken

Montag, September 17, 2012

Alpines Museum und Buchenhain - 15./16.09.2012

Seit Mitte Mai, seit einer Unachtsamkeit in Franken, machte ich jetzt schon Kletterpause. Zu erst schmerzbedingt, dann weil mir das Laufen einfach dazwischen kam und zu guter Letzt weil ich eigentlich keinen Bock auf Klettern hatte. Das änderte sich zu diesem Wochenende. Nach langer Pause lies ich es am Samstag Vormittag in der Boulderwelt ruhig angehen, danach Schwimmen mit Karin im Müller'schen Volksbad und dann noch mit Karin und Renate ins Alpine Museum. Dort wurden wir übrigens fast vertrieben, weil wir es gewagt hatten, vor dem Museumsbesuch an der Treppe des Museums etwas zu essen. Die Dame an der Kasse kam ziemlich fix und erklärte, dass es sich um Privatgrund handle und wir wo anders Essen sollen. Eigentlich hätten wir schon deshalb den Museumsbesuch boykottieren sollen. Die Ausstellung selbst ist leider etwas ungeordnet und zeigt für meinen Geschmack wenig darüber wie sehr sich der DAV im 3. Reich die Finger schmutzig gemacht hat. Aber ok, wenn ich ein Museum hätte, würde ich auch so tun als würde ich die ganze Vergangenheit aufarbeiten und die gar nicht schönen Dinge etwas kürzer behandeln. Ansonsten, ziemlich viel Material zu den Extremen Bergsteigern der Zeit.
Sonntag gings dann bei bestem Wetter mit dem Rad nach Buchenhain (45 km, 1 Stunde 40 Minuten). So konnte ich zumindest was im Freien machen und doch noch den Nachmittag mit Karin verbringen.
Übrigens machen Karin und ich an diesem Donnerstag den Pakistanvortrag im Heaven Gate. Wer also Lust hat, einfach vorbei kommen, Eintritt ist frei.

Sonntag, September 09, 2012

Heimgarten und Herzogstand - 08.09.2012

Die aufgeweichten Füße (die unangenehmste Nebenwirkung von über 6 Stunden im Regen) haben sich wieder erholt und so gings wieder mal an eine kleine Laufeinheit (neben den normalen 9 km Mittagsrunden). Karin fuhr mit Claudi, Leo und Julia mit der Bahn auf den Herzostand während ich mir Tobi schnappte und wir von Ohlstadt aus liefen. Von Ohlstadt gings übern Bärenfleck auf den Heimgarten (1 1/2 Stunden, 1100 hm). Am Grat zum Herzogstand hinüber fühlte ich mich dann trotz der Hitze ziemlich wohl und konnte ein wenig den Turbo zünden (ca. 300 hm, 1/2 Stunde). Am Herzogstandhaus  (6 Minuten) trafen wir dann die Mädels und gönnten uns ein Essen und Weißbier. Die Anderen entschieden sich alle wieder mit der Bahn hinunter zu fahren, deshalb lief ich alleine über Urfeld nach Kochl (40 Minuten). Eine wirklich schöne Runde (ca. 20 km und 1500 hm) und auch Karin hatte etwas vom wunderschönen Wetter dieses Wochenende.

Übrigens für alle die unserne Vortrag bei Patagonia verpasst haben, wir machen ihn noch mal am 20.09.2012, 20 Uhr im Heavens Gate München. Eintritt ist wieder frei, Infos gibts hier.

Sonntag, August 26, 2012

Karwendelmarsch Laufwertung - 25.08.2012

Um beim Karwendelmarsch (52km, 2300hm und bis jetzt immer Regen) mit zu laufen muss man schon eine (eher un-) gesunde Portion Masochismus mitbringen. Für dreimal (2009, 2010) muss man aber wirklich bescheuert sein! Vor allem weil es schon an Tradition grenzt, dass es schüttet und zwar von Anfang bis Ende. Mein Ziel, die Zeit von 7 Stunden zu unterbieten habe ich mehr als erreicht und so kam ich als 76. in der Gesamtwertung und 18. in der Klassenwertung M-30 mit einer Zeit von 6:18:40 Stunden ins Ziel. Die Bedingungen waren in den Abwärtspassagen durch den Regen teilweise sehr schwierig, aber die Temperaturen waren fast ideal zum Laufen. Impressionen gibt es als Fotos vom Veranstalter oder als Video Start, Video Ziel und ein Bericht in der TT. Kurz nach der Gramai wartete dann Karin mit dem Fahrrad auf mich und motivierte mich noch bis Pertisau, danke dafür.
Meine Einzelzeiten:
Scharnitz(05:59 Uhr)Starkregen
Larchet(57:07 / 57:07)Nieselregen
Karwendelhaus(1:05:32 / 2:07 / 2:04:46)Regen aus Nebel
kleiner Ahornboden(30:07 / 2:34:53)Regen
Ladiz(25:39 / 3:00:32)kein Regen
Falkenhütte(18:10 / 2:24 / 3:21:06)Nieselregen
Hohljoch(21:11 / 3:42:17)Regen aus Nebel
Eng(20:18 / 2:38 / 4:05:13)kein Regen
Binsalm(25:22 / 4:30:35)kein Regen
Binssattel(33:58 / 5:04:33)Platzregen
Gramai Hochleger(5:11 / 1:44 / 5:11:28)Starkregen
Gramai Niederleger(18:08 / 0:58 / 5:30:34)Nieselregen
Falzturn(22:28 / 5:53:02)kein Regen
Pertisau(25:38 / 6:18:40)kein Regen
2012_08_25_Karwendelmarsch12
Überraschenderweise hatte ich kaum Muskelkater und so wanderten wir am Sonntag noch alle nach Maria Brettfall (auch um meine Muskeln und Gelenke mobil zu halten).
Hier noch der GPS Track:


Freitag, August 24, 2012

Kurz vor dem Karwendelmarsch

So, morgen um die Zeit sollte ich am Binssattel sein, den letzten Anstieg noch verfluchend und mich auf Knieschmerzen im definitiv selektivsten Abstiegsteil freuen. Die Vorbereitung lief bis jetzt ganz gut und so sinds dann doch 300 km an direkten Trainingsläufen geworden. Anfang der Woche sah es noch nach Hitze beim Lauf aus, seit heute ist es aber ziemlich klar, dass der Karwendelmarsch auch dieses Mal wieder eine Regen- und Kälteschlacht wird. Also auf in die Matsche! Ich meld mich wieder und bis dahin:  http://karwendelmarsch.info/

Freitag, August 17, 2012

Nadelhorn die 2te und Stecknadelhorn - 15./16.08.2012

Mit Peter hatte sich endlich wieder ein Termin gefunden für eine Hochtour. Der Plan: Dreieselwand (Lenzspitze NNO)-Nadelhorn-Stecknadelhorn-Hohberghorn-Dirruhorn, also der gesamte Nadelgrat der mir seit letztem Jahr nicht mehr aus dem Kopf gehen will. Leider war das Wetter schon im Vorfeld nicht perfekt angesagt, aber wir hofften auf unser Glück. Nach einer Übernachtung am Oberalppass starteten wir um 11 Uhr in Saas-Fee zur Mischabelhütte (1500 hm, 3¼ Stunden). Wegen der schlechten Vorhersagen waren wir nur zu Zehnt auf der Hütte. In schlechter werdendem Wetter kundschafteten wir den Weg zum Einstieg der Wand aus (300 hm, 40 Minuten, 20 Minuten).
Um kurz vor 4 Uhr gings wieder zum Einstieg. An der Weißmies standen große Gewittertürme und als auch auf unserer Seite der erste Blitz zu sehen war stiegen wir wieder ab (250 hm, 1 Stunde). Die anderen 8 waren gerade beim Frühstück und nach unserer Erzählung wagte keiner den Aufstieg aufs Nadelhorn. Der weitere Schlaf tat mir gut und so stiegen wir um 9 Uhr voller Tatendrang nochmal auf um unser deponierte Ausrüstung zu bergen. Nach Gewitter sah es nicht mehr aus (es waren nun viel weniger unterschiedliche Luftschichten als in der Nacht) nur noch nach Sauwetter. Wir entschieden noch aufs Windjoch zu spazieren. Dort traf uns ein Graupelschauer aber ein wenig weiter wollten wir doch noch. 1¼ Stunden später sahen wir durch ein kleines Blaues Loch zum Gipfel (1000 hm, 3 Stunden). Es zog kurz auf und wir konnten zum Dom rüberschauen. Wegen der Wetterbesserung sprinteten wir noch zum Stecknadelhorn (½ Stunde) und zurück (½ Stunde). Es riss immer weiter auf und so konnten wir beim Abstieg zur Mischabelhütte den Rundumblick auf den Nadelgrat, das Mattertal und das Saastal genießen (1 Stunde). Um 14 Uhr zurück auf der Hütte sortierten wir noch kurz die Ausrüstung genossen ein Bier und erzählten den anderen von der Tour (inzwischen hatte sich die Hütte wieder gut gefüllt, ich glaube so leer wie zuvor sieht man sie selten). Der Abstieg war dann kurz und schmerzvoll (1½ Stunden) bevor wir zu unseren Nudeln noch ein Fläschchen Wein am Campingplatz Mischabel in Saas-Grund genießen konnten.
Peter wanderte am Freitag vom Mattertal aus ins Aostatal wo er dei nächste Woche mit seinen Eltern unterwegs ist, während ich nach München zurück fuhr zur Karins Geburtstagswochenende. Die geplante Tour müssen wir definitiv noch nachholen, bei den herrschenden Bedingungen (sehr schlecht verfestigter Schnee/Eis und Scheißwetter) konnten wir aber das Optimum herausholen (insgesamt 2700 hm in 9¾ Stunden, bzw. noch 550 hm, 2 Stunden extra für das Rauf und Runter am Schwarzhorn(grat)).
2012_08_16_Nadelhorn

Sonntag, August 05, 2012

Guggi Hütte - 04./05.08.2012

Dieses Wochenende besuchten wir Corinna in Bern und dann Dani auf der Guggi. Am Samstag gings bei wechselhaftem Wetter auf die Guggihütte (870 hm, 3 Stunden 20 Minuten). Nach einer Jause wollte ich mir noch den Einstieg der Lauperroute ansehen, auf etwa 3000 m (30 Minuten) begann es dann aber zu hageln und zu gewittern. Ich schaute, dass ich so schnell wie möglich wieder auf die Guggi zurückkam (20 Minuten). Das leckere Abendessen das uns Caroline kochte, konnten wir dann aber wieder in der Abendsonne genießen. In der Nacht zogen dann mehrere Gewitter durch. In der Früh sah das Wetter zwar ganz gut aus, wir wollten aber nichts riskieren und stiegen früh wieder ab. Genau auf der kleinen Scheidegg begann es zu schütten was der Himmel her gab. Beim Kaffee bei Dani im Garten schien dann wieder die Sonne. Ein super schönes Wochenende auch wenn das Wetter nur teilweis mitspielte.
2012_08_04_Guggi

Dienstag, Juli 31, 2012

Slowenien/Kroatien - 22.07.-29.07.2012

Unser Urlaub führte uns von München über den Wurzenpass (und das Bunkermuseum) nach Kranjska Gora (Bergtouren vom Vrsic-Pass aus) zu den Plitvicer Seen und nach Krk.
Mojstrovka: Nach langem Ausschlafen gings mit dem Auto auf den Vrsic (1611 m), ein Pass ins Socatal. Von dort aus starteten wir um 12 Uhr zum Mojstrovka, einem Aussichtsberg westlich des Passes. 2:40 Stunden benötigten wir für die 800 hm auf den Velika Mojstrovka (2375 m), den zweiten der drei Mojstrovka Gipfel. Zurück am Mala Mojstrovka (2332 m) stiegen wir über den Nordsteig ab und erreichten den Vrsic 2½ Stunden später (900 hm / 5 Stunden 10 Minuten). Ich sah mir noch den ersten Teil des Nordwandsteigs auf den Prisank an (400 hm / 1¼ Stunden). Gerade rechtzeitig um noch Grillfleisch und Bier einzukaufen kamen wir nach Kranjska Gora zurück.
2012_07_23_Mojstrovka


Prisank/Prisojnik: Weil Gewitter angesagt war starteten wir früh. Um kurz nach 6 Uhr gings vom Vrsic los und nach einer Frühstückspause trafen wir eine Gruppe Grazer von gestern wieder (½ Stunde /150 hm). Zur Abzweigung des Westgratsteigs (40 Minuten / 150 hm) gings unter den beeindruckenden Wänden nach Süden. 1¼ Stunden später (400 hm) konnten wir die Wolken von der Nordseite durchs große Fenster ziehen beobachten, leider war uns dadurch aber auch der Blick ins Tal verwehrt. Nun gings über einen einfachen Ferrata auf den Grat und über diesen zum Gipfel (1¼ Stunden / 330 hm). Die Grazer entschieden weiter über den Jubiläumsweg zu gehen (übers kleine Fenster). Wir wollten das Wetter aber nicht herausfordern und stiegen den Normalweg ab. Durch die steilen Schotterflanken gings zu dem großen Weg am Süden des Berges (1½ Stunden) und auf diesem zurück zur Abzweigung Westgrat (20 Minuten). Von dort kurz (50 Minuten) zum Vrsic. Nette Tour die gesamt 6 Stunden 20 Minuten und 1100 hm dauerte/hatte. Vom Pass aus stiegen wir noch zu einer Bunkeranlage aus dem ersten Weltkrieg, westlich des Passes auf.
2012_07_24_Prisank

Da das Wetter in den Julischen Alpen eher schlecht war gings weiter zu den Plitvicer Seen und zu den Barac Höhlen. Den Nationalpark Plitvicer Seen besuchten wir sehr früh (½ 8 Uhr), so hatten wir noch Ruhe und Frieden für unsere große Runde um die Seen. Auf unserem Weg aus dem Park raus schoben sich die Menschenmassen regelrecht durch den Park. Ein wirklich schöner Park aber nur in der Nebensaison oder sehr früh am Tag zu empfehlen.
Den Rest des Urlaubs verbrachten wir noch beim Ausspannen auf der Insel Krk. Dort lernten wir Sylvia und Fred kennen die uns super Tipps fürs Klettern in Kroatien gaben.

Donnerstag, Juli 19, 2012

Wallberg die 3te - 18.07.2012

Dieses Mal kamen noch Peter und Matze mit. Das Wetter war zum ersten Mal gut, aber für meinen Geschmack etwas warm. Für die 1000 hm benötigten Matze und ich 1:03 Stunden, wären Gabs schon nach 51 Minuten und Peter nach ca. 55 Minuten am Gipfel standen. Hinunter liefen wir die Rodelbahn, weniger gut zu laufen, aber etwas abwechslungsreicher als der Sommerweg.

Sonntag, Juli 15, 2012

Große Reibn - 14.07.2012

Als Vorbereitung für den Karwendelmarsch machte ich gestern die Große Reibn in Berchtesgaden. Die Route mit den Zeiten:
Hinterbrand (3:15 Uhr) - Königsbachalm (30/30) - Priesbergralm (15/45) - Seeleinsee (40/1:25) - Hohes Geschirr (10/1:35) - Kahlersberg (30/2:05) (10 Min. Pause) - Landtalalm (1:10/3:15) - Abzweigung Salet (15/3:30) - Wasseralm (40/4:10) (6 Min. Pause) - Funtenseetauern (2:40/6:50) (7 Min. Pause) - Kärlingerhaus (1:30/8:20) (15 Min. Pause) - Trischübel (1:40/10:00) - Wimbachgrieshütte (35/10:35) - Wimbachschloss (35/11:10) - Wimbachbrücke (40/11:50/12:28)

Die ganze Tour hat 45,5 km / 3554 hm / 4084 hm (auch wenn das GPS fast 800 hm mehr anzeigt), aber als Trailrunningtraining eher ungeeignet, wohl eher als Orientierungslauf. Das erste Mal verlaufen hatte ich mich beim Abstieg vom Kalersberg. Der Eisenpfad ist zwar im unteren Teil neu saniert, leider von oben kaum zu finden. Also gings wild über die nassen Gras-/Felshänge und das dementsprechend langsam. Der nächste nicht zu findende Weg war von der Wasseralm zum Hochkarst unter dem Funtenseetauern. Hier blickte ich dann ziemlich entnervt auf das GPS, das mir die Richtung zeigte, in der ich dann (erst am Hochkarst) auch wieder Steinmandln fand. Leider hatte sich das Wetter bis dorthin so sehr verschlechtert, dass ich im Nebel sowohl die Steinmandln, wie auch die Richtung verlor und am falschen Gipfel stand. Also GPS-Navigation learning by doing und schon stand ich am Funtenseetauern. Den Abstieg lies ich mich dann vom GPS leiten, was durch den Nebel aber auch langsamer als gedacht ging. Nach dem Kärlingerhaus waren dann alle Wege wieder einfach zu finden, aber meine Motivation im einsetzenden Starkregen hielt sich nun eher in Grenzen. Hatte ich an diesem Tag eher wenige Leute gesehen (ok, abgesehen von Wasseralm und Kärlingerhaus waren es genau null), so waren überaschend viele "Bergsteiger" im Wimbachtal unterwegs. Um 15:43 Uhr, 12:28 Stunden nach meinem Start kam ich an der Wimbachbrücke an, wo Karin schon mit einem Handtuch und Bademantel auf mich wartete.
2012_07_14_GrosseReibn

Und jetzt auch noch der GPS-Log