Dienstag, Januar 31, 2017

Jochberg Nordwand Versuch - 31.01.2017

Ich höre das Gluckern unterm Eis, bei jedem Schlag. Trotz NOFX in den Kopfhörern, das Geräusch überlagert alles. Das Eis ist total unterspült, wird schon halten....oder auch nicht. Das Eis knackt und gut ein Drittel der Kaskade verschwindet. Zurück bleibt ein Sturzbach auf geschliffenen Platten und ein versenkter Frontalzacken meines linken Rambos. Zum Glück ist es nicht steil und ich kann mich in den Sturzbach lehnen, durchatmen, mir die Frage stellen was ich hier eigentlich mache. Manche Ideen sind Schwachsinn, man erkennt es und ... ja und was macht man dann? Manchmal versuche ich es trotzdem ... meist wird eine Erfahrung daraus.
Diese Eisklettersaison wäre ganz passabel gewesen, nur hatte ich wenig Lust mich in dunklen Gullys und Schluchten herumzutreiben. Und noch weniger konnte ich Karin dazu animieren, während der Schnee und das Wetter zum Skitourengehen einlud. Nachdem die Grippewelle mich zwang bei bestem Wetter am Wochenende zu Hause bzw. im Luitpoldpark mit den Hufen zu scharren, kam jetzt der Wettereinbruch. Warm und feucht, schlimmer konnte es fürs Eis und den Schnee nicht werden. Aber Sonntag wurden noch die Gullys am Jochberg gemacht, mit dem Tenor, gutes Eis. Warm wurde es erst Montag Mittag, sollte doch wohl Dienstag Früh noch etwas übrig sein. Um es gleich aufzuklären, nein, nicht wirklich. So startete ich zwar um 4 Uhr in München, um den rechten Gully noch vor der Arbeit zu machen, aber mehr als ein Zustieg, der oben beschriebene halbherzige Versuch und ein Abstieg bei prasselndem Regen wurden es nicht. Aber positiv Denken, ich konnte mich etwas abreagieren und war trotzdem rechtzeitig in der Arbeit.

Freitag, Januar 27, 2017

Ortovox Safety Night und Abteilungsskitag - 24./26.01.2017

Dienstag Abend hatte ich das Glück einen Platz für die Ortovox Safety Night in Garmisch ergattert zu haben. Mit einem Bergführer der Alpinschule Augsburg wurden die Grundlagen der LVS Suche, dem Sondieren und dem Schaufeln wiederholt und geübt. Nach der Veranstaltung blieb noch Zeit für eine Feierabendskitour und so machten sich Fred (auch Teilnehmer des Kurses) und ich uns auf zum Drehmöser. Ich hatte noch nicht genug und stieg noch weiter zum Kreuzeckhaus auf (1 Stunde 40 Minuten, 950 hm), bei der Abfahrt gabelte ich dann Fred am Drehmöser wieder auf und zusammen gings zurück nach München. Ein sehr netter Abend und es wurde ausnahmsweise nicht so spät wie befürchtet.
2017_01_24_SafetyNight

Donnerstag fand dann unser alljährlicher Abteilungsskitag statt. Leider waren außer Helmut, Seppi und mir alle abgesprungen, dafür nahm Helmut noch seinen alten Spezl Michi mit. Das Wetter war perfekt, die Pisten leer und der Schnee nordseitig noch überraschend gut. Seppi und ich drehten zwei Runden über Moosenalm und Unterautal bevor wir uns wieder alle zusammen ein Bier schmecken ließen. Wie auch in den letten zwei Jahren, ein sehr entspannter Tag.
2017_01_26_Christlum

Sonntag, Januar 22, 2017

Götschen, Ofentalscharte und Eckerleiten - 20.-22.01.2017

Als kleine Feierabendrunde starteten Karin und ich von Bischofswiesen aus zum Götschen (1½ Stunden, 700 hm). Nach der Abfahrt fellte ich am Bahnhof noch ein Mal auf und stieg das zweite Mal alleine auf (1 Stunde 5 Minuten, 700 hm). So geht Feierabend!
2017_01_20_Goetschen

Als mein Wecker Samstag Früh läutete, schreckte ich ziemlich desorientiert hoch. Peter und ich hatten einen frühen Start für die Ofentalscharte geplant. Erster positiver Nebeneffekt der Uhrzeit war die freie Platzwahl am Parkplatz Hirschbichl. Bei den ersten Höhenmetern heraus aus dem Klausbachtal kamen mir erste Zweifel über die Sinnhaftigkeit der zweiten Runde gestern auf den Götschen. Beim Spuren wurden wir dann recht schnell von einem Sologänger abgelöst, worüber wir aber nicht wirklich böse waren. Im lichten Wald unterhalb des Hochtals bekamen wir die erste Vorstellung von der Abfahrt die uns später erwarten würde, super Schnee, aber Sharks soweit das Auge reicht. Also vorsichtig fahren, sollte ja nicht zu schwierig sein. Die letzte Steilstufe vor der Scharte gestaltete sich als eher unangenehm, der Wind hatte ganze Arbeit geleistet, zusätzlich Steine und eine Regenkruste. Auf der Ofentalscharte kamen wir endlich aus dem Schatten (4 Stunden, 1650 hm) und konnten nicht nur den Ausblick, sondern auch die wärmende Sonne genießen.
Die Abfahrt hatte dann alles zu bieten. Feinster Champagne-Powder, etwas gesetzter Tiefschnee, Bruchharsch und Steine. Auf den letzten Metern im Hochtal blieb ich dann so blöd an einem Stein hängen, dass ich in den Schnee köpfelte. Dabei traf ich dann auch noch einen Stein, das Resultat war nicht nur ein veritabler Blauer, sondern auch eine eingerissene Skitourenhose. Naja, warten bis der Schmerz nachlässt, aufstehen, Krönchen gerade richten und weiter gings die letzten guten Höhenmeter bis zum Waldanfang. Die Fahrt über den Sommerweg durch den Wald ins Klausbachtal hinunter kann man dann getrost als nicht ganz so schön beschreiben, aber nach so einem Tag will man ja nicht jammern. Eine super schöne Tour mit kleineren Verlusten: mein Ski ist nicht mehr neu und Peter hat sich eine Kante gezogen. Dass ich mich am Nachmittag nicht mehr motivieren konnte mit Karin noch eine Runde auf den Götschen zu laufen und sie damit alleine gehen musste, tat mir zwar leid, aber meine Beine wollten wirklich nicht mehr.
2017_01_21_Ofental

Das beste Mittel gegen einen sich anbahnenden Muskelkater ist Bewegung, also rauf auf die Ski und eine kleine Tour um das Wochenende ausklingen zu lassen. Von der Buchenhöhe gings über die Eckerleiten und das Purtschellerhaus auf den Eckerfirst (2 Stunden, 800 hm). Im Aufstieg hatte die Rinne hinter dem Purtschellerhaus heraufgelacht und nach einer kurzen Pause machten wir uns daran sie von ihrer beinahe Jungfräulichkeit zu erlösen. Es kann eigentlich nur dem Umstand geschuldet sein, dass diese Tour als Anfängertour gilt, dass so eine Rinne nicht total zerfahren war. Wir setzten die Spur Nummer drei und vier in den pulvrigen Hang (gut 40°) und die anschließende Rinne (35°- 40°). Am Eckersttl fellten wir wieder auf und stiegen über den Eckersattel Richtung Rauhenbichlkopf auf (½ Stunde, 200 hm). Am oberen Ende der freien Hänge über dem Larosbach ließen wir es gut sein und genossen die größtenteils unverspurten Hänge bis ins Bachbett hinunter (30°- 35°). Von dort trafen wir wieder auf die Aufstiegsspur und durch den Wald fuhren wir zum Auto ab. Für eine Entspannungstour hatten wir überraschend viel Höhenmeter und durch den nordseitig immer noch perfekten Schnee ziemlich viel Spaß.
2017_01_22_Eckerleiten

Ein wirklich schönes BGL-Wochenende mit immerhin über 4000 hm und den bis jetzt besten Abfahrten der Saison. Ich bin neugierig was noch kommt, aber ein bisserl Schnee dürfte es schon sein.

Donnerstag, Januar 19, 2017

Nachtskitour auf den Wallberg - 17.01.2017

Die nächste Nachtskitourenrunde, diesmal in traumhaftem Schnee, aber bei eisigen Temperaturen auf den Wallberg (1¾ Stunden, 950 hm). Die Abfahrt vom Gipfel war zwar ein wenig steinig (somit ist mein neuer Ski jetzt auch ein echter Tourenski), aber ganz gut. Natürlich gehört zu so einer Tour am Tegernsee auch das Bräu und so fiel ich um Mitternacht gesättigt und todmüde ins Bett.
2017_01_17_Wallberg

Sonntag, Januar 15, 2017

Skitour Kaseralm - 14.01.2017

Wir besuchten Claudi, Tobi und die Kinder in Ohlstadt. Während Karin und Claudi sich mit den Kindern am Ramlift vergnügten, unternahmen Tobi und ich eine kleine Skitour. Wir stiegen den Weg Richtung Heimgarten auf und zweigten dann zur Kaseralm ab (1½ Stunden, 700 hm). Dort (um genau zu sein am Alpenkopf (1384 m)) kehrten wir im Schneesturm um und fuhren durch den Wald zurück ab, was gerade im unteren Teil nicht unbedingt Spaß war (¾ Stunde).
Am Abend gab es noch eine Fackelwanderung mit ein paar anderen Familien. Ein schöner Tag, der wieder einmal zeigte, dass spontane Aktionen meist die besten sind.
2017_01_14_Kaseralm

Sonntag wurde dann mit Lisa, Dominik und den Kindern im Luitpoldpark lustig gerodelt und Ski gefahren.

Freitag, Januar 13, 2017

Nachtskitour Kreuzeck -12.01.2017

Nachtskitourenzeit, wiedermal in Garmisch. Die angesagten Sturm und Regen blieben aus, bzw. in München und so konnten wir uns bei Windstille vom Parkplatz der Hausbergbahn auf den Weg machen. Dass dieser praktisch leer war, wunderte uns zwar ein wenig, aber wahrscheinlich wegen der schlechten Vorhersage. Beim Aufstieg Richtung Kreuzeck sahen wir dann auf der Piste ein Pistengerät, komisch. Die Kreuzalm war zu, also weiter zum Kreuzeckhaus (2 Stunden, 950 hm). Dort löste der Wirt das Rätsel, die Tourenabende beginnen erst nächste Woche, wir sollen uns nicht erwischen lassen und bei der Abfahrt auf die Pistenpräparation aufpassen. Naja, dann halt die Aufstiegsspur wieder runter, was durch die gute Schneeauflage auch im Wald wirklich Spaß machte.
Also alles in allem ein guter Abend, auch wenn wir aufs Essen verzichten mussten. Ab nächster Woche sind dann wieder Dienstag und Donnerstag die regulären Termine fürs gehen in Garmisch.
2017_01_12_Kreuzeck

Sonntag, Januar 08, 2017

Patenkindskitour aufs Faltegartenkögele - 07.01.2017

Unser letzter Abstecher für diesen Weihnachtsurlaub ging ins Ötztal, zu Vroni, Moschti und den Kids. Nachdem wir am Freitag noch beim Rodeln und Eislaufen am Piburger See verbrachten, stand am Samstag eine Patenkindskitour am Programm. Alle zusammen stiegen wir zur Feldringalm auf (1½ Stunden, 200 hm (+120 hm Extrarunde von Vroni und den Kids durch den Wald)). Nach einer Jause starteten Jamie und ich dann zum Faltegartenkögele (1½ Stunden, 300 hm). Diesmal schafften wir es auf den Gipfel, auch wenn das letzte (direkte) Stück zum Gipfel ganz schön steil war. Während der Abfahrt begann es dann zu dämmern und zumindest für das letzte Stück der Abfahrt (im Dunkeln) war ich froh eine Stirnlampe im Rucksack gehabt zu haben. Eine schöne kleine Tour, ideal um Kinder/Anfänger fürs Skitourengehen zu begeistern.
2017_01_07_Faltegartenkoegele

Donnerstag, Januar 05, 2017

Neues Jahr in Tirol - 03.-05.01.2017

Den zweiten Teil meines Weihnachtsurlaubs verbrachten wir in Tirol, bei meinen Eltern. Obwohl über Nacht ein wenig Schnee gefallen war, erinnerte immer noch nichts an Winter und so spazierten Karin und ich auf den Kienberg. Über das Wasserschloss (1 Stunde) gings praktisch komplett trocken aufs Kienbergkreuz (¾ Stunde, 750 hm), vorbei am neuen Brandköpflkreuz (¼ Stunde, 50 hm) und übers Zeiseleck wieder zurück nach Jenbach (1½ Stunden). Der Abstieg war durch die dünne Schneeauflage gar nicht so angenehm.
2017_01_03_Kienberg

Endlich kam der Schnee, nur was damit machen? Untergrund gibts keinen, also doch wieder Wandern. Von Jenbach aus stapften wir nach Eben (1 Stunde, 450 hm), auf die Astenau (1¼ Stunden, 500 hm) und hinauf aufs Ebner Joch (1 Stunde, 500 hm). Bei starkem Schneefall und Wind hielten wir uns nur kurz am Gipfel auf und stiegen mit einem Abstecher am Kirchenspitz zurück nach Eben ab (1¾ Stunden). Dort ließen wir uns dann abholen.
2017_01_04_Ebnerjoch

Und da war er dann, der Schnee. Eigentlich fast wie letztes Jahr, einfach nur grundloser Powder....wie geil. Karin und ich stiegen von Maurach den Sommerweg ins Skigebiet Rofan auf und über die unpräparierten Pisten (ja, im ganzen Skigebiet ist bis jetzt nur 1 (in Worten eine) Piste gemacht und die nicht ganz, sondern nur eine Hälfte) zur Erfurter Hütte auf (2 Stunden, 900 hm). Nach einer Suppe und einem heißen Tee gings über die "Alte" runter. Steine traf man nur gelegentlich, aber dafür sind die "Stoana"-Ski ja da.
2017_01_05_ErfurterHuette

Montag, Januar 02, 2017

Silvesterbiwak Kehlstein - 31.12.2016/01.01.2017

Es stand wieder mal fest, dass wir Silvester am Berg verbringen würden. Am Vormittag drehten wir noch eine Runde auf den Götschen und feuerten danach Paul bei seinem ersten Skirennen an, hinterher konnte es aber endlich losgehen. Ein Gipfel der nicht zu weit ist, mit guter Aussicht auf ein paar Ortschaften mit Feuerwerk und am besten menschenleer. Gar nicht so einfach und durch unser Vormittagsprogramm waren wir zeitlich schon ziemlich eingeschränkt, so fiel unsere Wahl auf den Kehlstein. Mit großen Rucksäcken gings von der Scharitzkehl über die Ligoascht hinauf auf den Kehlstein (2¼ Stunden, 880 hm). Eigentlich könnte man die ganze Geschichte auch mit Ski machen, die hatten wir aber ausnahmsweise nicht dabei, also zu Fuß. Die Massen an Skitourengehern, Rodlern und Spaziergängern ließen uns an unserem Plan zweifeln, auf der anderen Seite, wenn alle runter gehen, ist niemand mehr oben. Ein Stück hinter dem Gipfelkreuz fanden wir dann ein perfektes Plätzchen, um unser Zelt aufzustellen. Im Sonnenuntergang, und nun wirklich einsam, bereiteten wir unser Lager vor. Zum Abendessen gab es ein Drei-Gänge-Menü: Salamisemmel, Hühnereintopf und eine Schokolade als Dessert. Das Ganze mit einem einmaligen Ausblick auf das beleuchtete Salzburg.
Um etwa 11 Uhr hörten wir dann Stimmen: „Schau, da sind noch andere heroben!“ „Ja, das werden sich die jetzt auch denken.“ …. Ja, haben wir uns auch gedacht. War aber gar nicht so schlimm, bei uns am Gipfel waren Zwei, die sich danach noch ein Schlafplätzchen vor dem Haus freiräumten und ein Einzelner, der kurz nach Mitternacht wieder abstieg. Vor dem Haus muss wohl noch jemand gewesen sein, von dort aus stiegen nämlich ein paar Raketen auf. Den Blick auf die Feuerwerke in Salzburg und im Berchtesgadener Land hatten wir also fast für uns alleine und spätestens als wir uns wieder in die Schlafsäcke kuschelten waren wir wieder allein.
Unser Lachsfrühstück nahmen wir dann bei offener „Küche“ mit Blick auf das erwachende Salzburg ein. Beim Zusammenpacken unserer Siebensachen kam dann die Sonne hinterm Göll heraus und auf einen Schlag war keine Daunenjacke mehr notwendig. Schwitzend stiegen wir schließlich über den Sappensteig zurück zur Scharitzkehl ab und beendeten wieder eine schöne Silvesteraktion zu zweit. Bei so einem Start ins Jahr, kanns ja nur gut werden dieses 2017.
2017_01_01_Silvester

Freitag, Dezember 30, 2016

Götschen und ein gutes neues Jahr - 30.12.2016

Zum Jahresabschluss zeigte sich das Wetter jetzt noch von seiner besten Seite und so war es ein Genuss die Zeit während Paul im Skikurs war mit Götschenrunden tot zu schlagen. Christoph begleitete uns (53 Minuten, 450 hm) und in der Sonne machten wir sogar eine kurze Rast am Götschenkopf. Die zweite Runde (46 Minuten, 450 hm) musste dann etwas schneller gehen, damit wir Paul rechtzeitig abholen konnten.
2016_12_30_Goetschen

Die vergangene Saison war wieder etwas kletterlastiger als die Jahre zuvor, geprägt war das Jahr aber vor allem von unserer Kalifornienreise und der recht guten Skitourensaison davor (insgesamt 46680 hm, davon 25100 hm mit Ski). Für das Ende dieses Jahres bleibt uns nur, euch einen guten Rutsch ins neue Jahr zu wünschen. Wir sind nach einer mehrjährigen Pause wieder auf dem Weg in unser traditionelles Silvesterbiwak und freuen uns schon auf ein hoffentlich berg- und tourenreiches Jahr 2017.

Donnerstag, Dezember 29, 2016

s´Schuasta Gangl - 29.12.2016

Weil Jamie und Tommi zu Zeit im Lande sind, trafen wir uns mit ihnen, Kathi und Hannes (Bäda hatte es leider krankheitsmäßig erwischt) in Waidring und wir fuhren die Mautstraße zum Gasthof Steinplatte hinauf. Von dort unternahmen wir eine kleine Winterwanderung zum s´Schuasta Gangl (1¼ Stunde, 350 hm). Im Steig herrschten trotz südseitiger Ausrichtung winterliche Bedingungen, machte aber trotzdem ziemlich viel Spaß (1 Stunde, 150 hm). Die kurze Pause am Gipfel hatten wir uns redlich verdient (½ Stunde) und zu Ehren vom Bäda nahmen wir im Abstieg nicht nur die Piste, sondern auch eine Variante des Gamssteiges (1½ Stunden). An der Stallenalm kehrten wir dann noch ein und genossen ein TAB. Ein sehr schöner Tag mit Freunden bei perfektem Wetter.
2016_12_29_SchuastaGangl

Mittwoch, Dezember 28, 2016

Götschen und Großer Rotofenturm - 28.12.2016

Über Nacht hatte es ein wenig geschneit, so konnten wir, nachdem wir Paul bei der Skischule abgegeben hatten, noch eine Runde auf den Götschen gehen. Christoph, ein ehemaliger Schulkollege von Karin, der seine Tochter auch im Skikurs hatte, begleitete uns dabei (1 Stunde, 450 hm). Vom Kopf kann man immer noch nicht abfahren, aber die FIS-Abfahrt war definitiv in besserem Zustand als gestern. Die zweite Runde machte ich dann noch alleine (41 Minuten, 450 hm).
Der Nachmittag gehörte dann Bäda und mir. Von Hallthurm stiegen wir in den Rotofensattel (1 Stunde 10 Minuten, 600 hm) und begutachteten die Westflanke auf das Kinn. Über die Felsen hatte sich eine dünne Eisschicht gelegt (wahrscheinlich Feuchtigkeit aus dem Nebel/Wolken der letzten Tage) was nicht gerade einladend aussah, so stiegen wir zur Berchtesgadener Rinne ab/auf (¼ Stunde, 50 hm). Die Rinne war zwar feucht und schneeig aber gut zu klettern. Erst nach der Scharte waren einige Stellen eisüberzogen, was uns zwar langsam machte aber nicht vom Gipfel abhielt (1½ Stunden). Die Stimmung war fenomenal, vor allem weil die Sonne langsam begann unterzugehen. Deshalb hieß es für uns schnellstens wieder runter. Am vereisten Grat seilten wir ab und für die Querung in die Scharte hatten wir ein Geländerseil eingerichtet. Nach dem Abseilen durch die Reichenhaller Rinne (50 Minuten) mussten wir nur noch in der beginnenden Dunkelheit zum Auto absteigen (¾ Stunde). Endlich wieder eine "sinnbefreite" Aktion mit Bäda, die neben den kalte Fingern und einigen Flüchen wegen des Eises, sehr viel Spaß gemacht hat.
2016_12_28_HexenNase

Dienstag, Dezember 27, 2016

Götschen - 27.12.2016

Die Weihnachtsfeiertage waren rum, das Wetter so lala und Schnee noch weit und breit nicht in Sicht. So hieß es mit den Kindern die neuen Ski auf dem bisschen Schnee am Götschen testen und danach den Stoanaski ausführen. Schneeauflage über die Familienabfahrt reicht nur, wenn einem die Felle nicht zu schade sind (40 Minuten, 400 hm). Der frische Wind lud nicht zum Verweilen ein, also fellte ich ab, fuhr die FIS-Abfahrt ab und fellte an der Götschenalm, wo Karin schon auf mich wartete, wieder auf (10 Minuten). Mit Karin unternahm ich dann die zweite Runde (57 Minuten, 400 hm), sogar mit einer kleinen, windigen Rast am Götschenkopf (5 Minuten, 50 hm).
2016_12_27_Goetschen

Freitag, Dezember 09, 2016

Kienstein, Sonnenspitz und Graseck - 09.12.2016

Karin ist mit ihren Tourenski in Saalbach unterwegs, Paul ist im Kindergarten, da müssen Anna und ich das Traumwetter wohl oder übel alleine genießen, bei einer kleinen Wanderung hoch über dem Kochelsee. Vom Parkplatz am Lainbach gings zuerst bis zum Kienstein (968 m), wobei ich zum Gipfel den Wegspuren durch die schrofige Südflanke folgte (35 Minuten, 320 hm). Nach einer ausgiebigen Rast und dem ziemlich unangenehmen Abstieg durch die Südflanke, fand ich dann auch den Steig, den man normalerweise hinauf nehmen würde (Süd-Ost-Seite). Wieder auf dem markierten Weg, folgten wir diesem bis auf den Gipfel des Sonnenspitz (1269 m) (1 Stunde, 380 hm). Von hier war es dann nur noch ein Katzensprung hinüber zum Graseck (1240 m) (10 Minuten, 50 hm). Der Abstieg führte dann fast zur Kotalm und von dort über Forststraßen und Wanderwege zurück zum Auto (1 Stunde, 50 hm). Eine sehr nette Wanderung und bis auf einen Wanderer und einen Mountainbiker auch noch einsam.
2016_12_09_Sonnenspitz

Sonntag, Dezember 04, 2016

Pfaffenbichl und Pletzach - 03./04.12.2016

Nachdem meine Erkältung wieder besser war, stand ein wenig gemütlicher Bewegung nichts im Wege. Im Moment sind praktisch nur Pistenskitouren in größeren Höhen möglich, also spazierte ich von Hochfügen zur Bergstation des 2000er Lifts (1½ Stunden, 850 hm) und von dort zu Fuß weiter zum Gipfel des Pfaffenbichl (¼ Stunde, 130 hm).
Sonntag wanderte mein Vater mit den Kindern und mir noch ein Stück den Höhenweg in die Pletzach (1 ¼ Stunden, 100 hm, 2,5 km).
Ein gemütliches Wochenende, bei traumhaftem Wetter, nur Schnee dürfte langsam kommen.
2016_12_03_Pfaffenbichl

Montag, November 28, 2016

12. IG-Bouldercup - 26.11.2016

Ausreden-Check:
  • Lange nichts gemacht und außerdem überhaupt gar keine Zeit zum Bouldern
  • Erkältet seit Mittwoch
  • Donnerstag bei Julia und Julian und Freitag am WIZO Konzert jeweils einen "Vorabendpunkt" gemacht.
Das klingt vielversprechend, also auf zum alljährlichen Bouldercup im HG. Mein siebter (es könnte auch der achte sein, das kann ich aber nicht mit Bestimmtheit sagen) Bouldercup, vor allem eine Möglichkeit viele alten Bekannten zu treffen. Die Boulder waren überraschend anspruchsvoll (Überraschung, Überraschung, wenn man fett und untrainiert ist), selbst bei ein paar der unter 10 Kategorie stelle ich mich ganz schön sch**** an. Bei zwei unter 20 kam ich nicht mal bis zur Zone und so hieß es am Ende 14 Flash, 18 Tops und 23 Zonen, immerhin Platz 53 von 74 (Männern), so schlecht war ich wirklich noch nie. Sogar beim Biertrinken hinkte ich hinterher, eigentlich trank ich nur um den Magnesiastaub hinunter zu spühlen. Vor der richtigen Party verabschiedete ich mich und ging ins Bett sterben. War wieder eine saulustige Veranstalung und ich bin jetzt zumindest richtig krank und nicht nur so halb, besser als nichts.  
2016_11_26_IGBouldercup

Dienstag, November 22, 2016

Trainertreffen auf der Latschenkopfhütte - 19./20.11.2016

Benni hatte auf die Latschenkopfhütte eingeladen und zu 15. folgten wir seiner Einladung. Das Wetter beim Aufstieg war eher bescheiden. Es wechselte von Regen an den Jaudenliften zu Schneefall auf der Hütte (1½ Stunden, 820 hm), aber immerhin blies immer recht kräftiger Wind. Bei dem Sauwetter schmeckte die Jause und das Abendessen in der warmen Hütte doppelt so gut. Nach einem lustigen Abend erwartete uns ein warmer, föhniger Sonntag, den die eine Hälfte zum Klettern am Brauneck nutze, während wir anderen zu den Autos abstiegen (1 Stunde). Ein sehr lustiges Wochenende auch wenn ich noch den Vortrag für die TUM-MSE vorbereiten musste. Danke an alle, die dazu beigetragen haben, dass es so ein schöner Abend war.
2016_11_19_Latschenkopfhuette

Montag, November 14, 2016

Gardasee mit Vladi - 11.-13.11.2016

Eigentlich wollten Vladi und ich eine größere Tour zusammen gehen. Die Zeit, die Jahreszeit und jetzt auch noch das Wetter kamen uns aber dazwischen und so wurde es "nur" ein gemütliches verlängertes Wochenende in Arco. Freitag regnete es und es war saukalt, so war an Klettern leider nicht zu denken. Ein gemütlicher Kaffee, shoppen und ein Spaziergang zur Festung gingen sich aber doch aus.
Samstag dann wolkenlos und in der Sonne angenehm warm. Also die Klettersachen gepackt und zum Colodri (Rupe Secca). Zuerst in die Aspettando Martini (5c/6SL), für den Grad überraschend fester Fels und schöne Kletterstellen. Nach zwei Stunden waren wir auch schon wieder am Klettersteig und stiegen zum Einstieg der Cinque Stagioni (5c/A0/6SL) ab. Die Route ist auch ganz nett, aber zumindest im unteren Teil nicht so schön wie die Aspettando. Die letzten zwei SL machen dann aber richtig Spaß und vor allem die Verlängerung zum Gipfel, die Spigolo Sud (6/2SL), ist eigentlich das Highlight des Tages. Nach einem kurzen Abstecher zum Gipfelkreuz des Colodri gings in schnellem Schritt in den Schatten des Tales und zum wohlverdienten TAB und ein paar Spritz in Arco.
Sonntag war die Sonne leider von Wolken verdeckt, aber es war trocken. Unser Plan auf dem Heimweg noch im hinteren Sarcatal etwas zu klettern ging also auf und so stiegen wir von Sarche zum Wandfuß der Südwand des Piccolo Dain auf (1 Stunde, 350 hm). Der untere Teil der Le Strane Voglie di Amelie (5c/8SL) ist zwar gut abgesichert, aber leider auch nicht überall ganz schön. Dafür sind die letzten paar SL ziemlich spektakulär und der letzte Stand (nach der 7. SL) ist der Beste (der mit dem meisten Tiefblick) den ich je in einer so leichten Tour gesehen habe (3 Stunden, 180 hm). Der Abstieg zurück zum versicherten Zustiegsweg ist dann doch recht fordernd und gerade bei Nässe könnte ich mir schöneres vorstellen als dort abzusteigen. Aber schließlich kamen wir auch am Auto an (1¼ Stunden) und es hieß nur noch den Weg nach München zurück zu legen.
Ein super gechilltes Wochenende mit Vladi bei dem wir uns auch ein paar neue Ziele ansehen konnten. Noch ein Danke an Kathi und Hannes fürs Führer leihen.
2016_11_12_Gardasee

Freitag, November 04, 2016

Verlängertes Wochenende im BGL - 29.10.-01.11.2016

Samstag - Herbstlicher Maximiliansreitweg und Grünstein Klettersteig
Bei herbstlichem Wetter wanderten wir am Vormittag mit den Kindern über den Maximiliansreitweg zur Kiesgrube und zurück.
Den Nachmittag nutzte ich, um mir die neue Gipfelwand Variante des Grünsteinklettersteigs anzusehen. Vom Königssee gings schnell zum Einstieg (¼ Stunde, 250 hm) und über die Isidor Variante (auch eine Premiere da wir sonst immer die schwereren Varianten gegangen sind) hinauf bis kurz vor den Gipfel. Dort zweigt die neue Variante ab. Diese leitet durch die senkrechte bis leicht überhängende Gipfelwand, so dass man am Gipfel mit ganz schön dicken Armen ankommt (1 Stunde, 450 hm). Relativ schnell gings runter zum Grünsteinhaus und am Weiterweg machte ich noch einen kleinen Abstecher zum Einstieg des Türmchens neben dem Grünsteinhaus bevor ich zurück zum Auto abstieg (¾ Stunde).
2016_10_29_Gruenstein


Sonntag - Klinger Turm und Hundsreit
Das Türmchen von gestern heißt Klinger Turm und war heute unser Ziel. Karin und ich stiegen vom Königssee fast bis zum Grünsteinhaus auf und zweigten dann in eine steile Rinne bis zum Einstieg auf (1 Stunde, 580 hm). Der Turm selbst ist lustige Kraxelei (etwa III+) die sogar mit ein paar neue Bühlern abgesichert ist. Am Gipfel riss es dann kurz auf und wir konnten direkt rüber zum Grünsteinhaus schauen. Fürs Abseilen reichte dann unser 60 Meter Einfachseil (1 Stunde, 25 hm). Beim Abstieg (¼ Stunde) fiel uns ein weiterer Turm auf. Wir stiegen bis zum Einstieg auf, die Kletterei sah anspruchsvoll und brüchig aus, allerdings lag als Hilfe ein Steigbaum am Einstieg  (½ Stunde, 70 hm). Der restliche Abstieg (½ Stunde) war dann ereignislos und so kamen wir nach 3¼ Stunden wieder am Auto an.
Am Nachmittag drehten wir mit den Kindern noch eine kleine Runde zum Rundsreit (1 Stunde, 100 hm)

2016_10_30_KlingerTurm


Montag - Untersberg über Rauhen Kopf und Hochthronsteig
Mein Wecker ist ein A****, vor allem um 3 Uhr, trotzdem kämpfte ich gegen mein innerer Schweinehund und meine Biorythmus und kämpfte mich auf den Rauhen Kopf (2¼ Stunden, 1050 hm). Es fühlte sich alles schwer an und meine Geschwindigkeit von 2010 (damals war ich die Tour schon mal gegangen) konnte ich bei weitem nicht halten. Vom Rauhen Kopf zum Störweggatterl kam dann die Sonne heraus und auf einmal war alles besser. Nun war ich aber langsam, weil ich ein gutes Fotoobjekt nach dem andern sah (1½ Stunden, 200 hm). Selbst am Weg zum Scheibenkaser und dem Hochthronsteigeinstieg konnte ich manchmal einfach nicht weiter ohne die Kamera zu zücken (1 Stunde, 180 hm). Über den Steig zum Gipfel gings dann eigentlich recht schnell, wobei ich den Steg nicht mehr so schön in Erinnerung hatte und so musste ich an manchen Stellen einfach Anhalten um zu genießen (1¼ Stunden, 400). In der Sonne am Gipfel wollte ich eigentlich gar nicht an den Abstieg in den Nebel denken, aber irgendwann muss man ja doch wieder runter. Beim Abstieg nach Winkel tauchte ich nicht nur wieder in den Nebel ein sondern traf auch die ersten Menschen an dem Tag (1¾ Stunden). Von Winkel folgte ich dem Maximiliansreitweg, der Endspurt nach Hause und zum Mittagessen (½ Stunde, 70 hm). Eine ziemlich coole Runde mit 1900 hm und 8¾ Stunden Gesamtzeit und einem unglaublich schönen Sonnenaufgang.
Am Nachmittag machte Paul und ich noch einen Abstecher zum Nixloch.
2016_10_31_Untersberg

Dienstag - Sonnenaufgang am Kleinen Rauhen Kopf
Eigentlich wollte ich mit Karin ja noch Klettern gehen, die Fotos vom gestrigen Sonnenaufgang hatten aber auch ihr Lust auf einen frühen Aufbruch gemacht und so starteten wir um kurz nach 4 Uhr von der Kastensteiner Wand. Unser Ziel war der Kleine Rauhe Kopf (1¾ Stunden, 770 hm) um den Sonnenaufgang zu beobachten. Die Nebel direkt über Berchtesgaden ließen auch diesen Sonnenaufgang in einer ganz besonderen Stimmung erstrahlen. Und ein Sonnenaufgang mit Karin ist sowieso besser als alle Touren alleine. Beim Warten auf die Sonne merkten wir aber auch, dass es inzwischen Herbst und empfindlich kalt ist. Als die Sonne endlich da war, konnten wir uns beim Abstieg zum Auto wieder etwas aufwärmen (1 Stunde 5 Minuten).
Der Nachmittag gehörte wieder den Kindern. Karins Vater und ich wanderten mit ihnen am Silberg den Mitterbergsteig bis zum Watzmannblick (2 Stunden, 150 hm).
2016_11_01_KleinerRauherKopf

Ein sehr schönes verlängertes Wochenende, zwar mit weniger Klettern als gedacht, aber die Sonnenaufgänge haben das definitiv wieder wettgemacht.

Samstag, Oktober 15, 2016

Abteilungswandertag auf Zwiesel und Blomberg - 14.10.2016

Unser Abteilungswandertag wurde dieses Jahr schon zweimal verschoben, an diesem Freitag hatten wir aber endlich Glück mit dem Wetter. Zu acht (plus Anna) starteten wir von der Waldherralm in Wackersberg zum Zwiesel. Der Aufstieg durch den Wald und über Almweiden gestaltete sich durch die vielen nette Gespräche als sehr kurzweilig. Auf Höhe der Schnaiteralm erreichten uns die vorhergesagten Föhnböhen und wir beschleunigten unser Tempo um nicht zu erfrieren (1¾ Stunden, ↑580 hm). Aus diesem Grund hielten wir uns auch nicht lange am (sowieso ziemlich vollen) Gipfel auf und stiegen schnell zum Blomberghaus ab (½ Stunde, ↓150 hm). Dort stärkten wir uns für den Weiterweg zur Mittelstation der Blombergbahn, wo die Sommerrodelbahn startet (½ Stunde, ↓300 hm). Mit dieser fuhren wir das letzte Stück ins Tal, ein besonderer Spaß. Ein wirklich netter Tag und es hat mich vor allem gefreut, dass Mohammad, unser syrischer Praktikant, auch mitkommen konnte.
2016_10_14_Abteilungswandertag

Samstag, Oktober 08, 2016

Kaffeerunde auf den Rauhen Kopf - 08/09.10.2016

BGL Wochenende mit Schmuddelwetter, eigentlich würde das ja zu einer kombinierten Tour einladen, Fernsehen auf der Couch und Essen in der Küche. Eine nachmittägliche Kaffeerunde auf den Rauhen Kopf ging sich dann doch noch aus. Im, mal mehr mal weniger, dichten Nebel gings über die Kastensteiner Wand und das Blaue Kastl zum Gipfel (1½ Stunden, 1000 hm). Dort kam das Wasser dann in fester Form aus den Wolken und ich verlor keine Zeit Richtung Tal, Regen und warmer Badewanne zu kommen (1 Stunde). Trotzdem wars ganz nett.
2016_10_08_RauherKopf

Am Sonntag stiefelte ich dann mit den Kindern und ihrem Opa, bei überraschend gutem Wetter, durch den Wald über Hallthurm. Ein wunderschönes Fleckchen für die Kinder zum Spielen und durch die Wehrmauern und den Eingang zum Nixloch interessant genug um auch mystisch Geschichten über die Gegend einzubauen.
2016_10_09_Hallthurm

Montag, Oktober 03, 2016

Falzthurn - 03.10.2016

Nach dem Durchzug einer Regenfront, drehten wir heute eine kleine Runde mit den Kindern, Vroni und meinen Eltern. Von Pertisau gings in die Falzthurn (4 km, 1¼ Stunden), wo wir uns stärkten und wieder zurück zum Auto gingen bzw. fuhren.
2016_10_03_Falzthurn

Sonntag, Oktober 02, 2016

"Flora Bohra" die Zweite - 01.10.2016

Karin und ich hatten heute kinderfrei und weil das Klettern am Leonhardstein vor zwei Wochen mit Matze so gut war, sollte die Für Andi (8 SL., 6) unser Ziel sein. Den Zustieg absolvierten wir mit den Fahrrädern, was uns aber keinen Zeitgewinn im Zustieg bringt (¾ Stunde + ½ Stunde, 430 hm). An der Südwand angekommen dann der Schreck, in allen Routen schon Seilschaften, in der Für Andi sogar schon eine weitere wartende Seilschaft (lustigerweise der Bernd den ich schon seit Ewigkeiten nicht mehr gesehen hatte). Dafür war niemand in der Flora Bohra, also Plan geändert und die Tour mit Karin nochmal gemacht. Die Platte in der zweiten Länge fand ich wieder bescheiden, aber was muss das muss und mit Arschbacken zusammenzwicken geht dann auch so eine ungeliebte Platte. Die vierte Länge machte unglaublich Spaß und ich empfand gewisse Genugtuung von dort aus zu sehen, dass die zwei Jungs die nach uns eingestiegen waren an der Platte auch ziemlich kämpften. Karin keuchte und schimpfte zwar ein bisschen, schlug sich aber wacker in dieser etwas steileren Passage. Die siebte Länge war immer noch anstrengend wie beim letzten Mal und ich hatte (unberechtigterweise) doch ein wenig Bedenken ob Karin die Länge schaffen würde. Nach 4 Stunden stiegen wir am Grat in den Gipfeltrubel aus. Bei den Massen am Gipfel hatten wir keine Lust mehr die zwei Minuten zum Kreuz zu gehen und so stiegen wir nach einer kurzen Rast zu unseren Rädern ab (20 Minuten). Für den Rückweg zum Auto zahlten sich die Räder dann definitiv aus (10 Minuten), es heißt ja nicht umsonst: "Lieber schlecht gefahren, als gut gegangen". Eine super schöne Tour mit Karin.
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Samstag, September 17, 2016

"Flora Bohra" am Leonhardstein - 15.09.2016

Der letzte vorhergesagte Gutwettertag, also mussten wir (Matze und ich) auch was an der frischen Luft unternehmen. Weil ich immer noch die beste Ehefrau und den besten Chef der Welt habe, konnten wir um kurz nach 7 Uhr vom Parkplatz Winterstube Richtung Leonhardstein starten. Unser Ziel war die Flora Bohra (9 SL., 6+) in der Südwand, sehr gut abgesicherte Kletterei an praktisch ausschließlich gutem Fels. Nach dem wir den direkten Abzweig zur Südwand (zwischen Strommast 29 und 30, die Strommasten/Leitung gibt es aber nicht mehr) nicht gefunden hatten, stiefelten wir den Forstweg hinauf bis zum Abzweig des Wanderwegs auf den Gipfel (¾ Stunde) und folgten dann einem Pfad zur Südwand (Gesamtzustieg: 1¼ Stunden, 430 hm). Matze hatte die Längen ausgezählt und so sollte ich starten, um dann später die Schlüssellänge für mich zu haben. Da die ersten zwei Längen ziemlich kurz sind, versuchte ich diese zusammenzuhängen. Mit Rucksack stellte sich die glatte Platte am Anfang der zweiten Länge dann aber als doch recht widerspenstig heraus. Aber auch ohne Rucksack fand ich einfach keinen Einstieg in diese Länge. Also Matze nachholen und ihn probieren lassen, dabei hatte ich dann gleich die zündende Idee (was sich auch als Lösung herausstellte) wie man dieses zwar recht flache, aber dafür grifffreie Mistding angehen muss. Matze schlich die Platte ohne gröbere Schwierigkeiten hinauf und im Nachstieg, auch mit Rucksack, tänzelte ich dann doch recht entspannt über die Grifflosigkeit. Es folgten Plattenlängen im Wechsel mit steileren Passagen, welche wir aber alle schön im Wechsel gehen konnten. Der steile Riss in der 4. Seillänge (6, Matze) und der Riss/Verschneidung in der 7. Seillänge (6/6+, ich) sind mit Sicherheit das Highlight in der Tour. Wobei auch die Plattenlängen zum Teil sehr schön sind, die Freude wird nur in den ein bisschen botanischeren Längen (3, 6, 8) etwas getrübt, wobei sogar dort bombenfester Fels vorherrscht. Nach der Einsamkeit der Südwand (ja so ein Tag unter der Woche hat schon was) trafen wir dann auf die Wanderermassen (naja Massen ist vielleicht etwas übertrieben) am Gipfel (4 Stunden). Nach kurzer Verschnaufpause stiegen wir den Normalweg zur Forststraße (20 Minuten) ab und spurteten in der sengenden Hitze zurück zum Auto (40 Minuten).
Eine sehr schöne Tour (gesamt 650 hm, 6¼ Stunden) mit Matze am vorerst letzten Sommertag, die man sicher auch noch bis spät ins Jahr hinein machen kann.
2016_09_15_FloraBohra

Montag, September 05, 2016

Leutascher Geisterklamm und Stuibenfall Klettersteig - 03./04.09.2016

Jamies Geburtstag stand an und so besuchten wir endlich wieder mal die Ötzer. Am Samstag trafen wir uns in Leutasch beim Klammtor und wanderten mit den Kindern durch die Geisterklamm. Über den Klammgeistweg gings bis zu einer großen Brücke und dann weiter den Koboldweg zum Kiosk auf der Mittenwalder Seite der Klamm (1 Stunde, ↑50 hm, ↓130 hm). Nach einer Pause besuchten wir noch den (kostenpflichtigen) Mittenwalder Klammsteig (20 Minuten, rein und wieder raus), der fast bis zum Wasserfall führt. Und nach einem Motivationseis gings wieder bergauf den Koboldweg und schließlich den Klammgeistweg zurück zum Auto (1¼ Stunden, ↑130 hm). Eine sehr nette Halbtageswanderung/Spaziergang für kleine Kinder und mit insgesamt 5,5 km und etwa 150 hm nicht zu weit.
2016_09_03_LeutascherGeisterklamm

Für Sonntag war dann etwas besonderes für Jamie geplant, sein erster Klettersteig, der Stuibenfall Klettersteig. Vom Ötzidorf in Umhausen gings den Weg zum Stuibenfall bis zum Einstieg des Klettersteigs (½ Stunde, 150 hm). Obwohl es noch recht früh war, war schon recht viel los, aber nach dem Anlegen des Klettersteigsets und klippen üben, hatten wir freie Bahn über den Bach. Im unteren Abschnitt waren wir alleine. Am Beginn des oberen Abschnitts ließen wir eine Familie und ein Pärchen überholen, ehe wir uns endlich dem lustigen Gekraxle widmeten. Jamie stellte sich dabei nicht nur sehr gut an, auch der Steig ist bis auf zwei Stellen gut für Kinder (ab etwa 1,20 m) geeignet (2 Stunden, 200 hm). Als wir oben am Weg angekommen waren, war Jamie dann aber doch ganz froh den Gurt wieder ausziehen zu können. Über den "normalen" Steig (ich habe selten so viele Eisentreppen auf einem Berg gesehen) stiegen wir zum Stuböbele ab (½ Stunden) wo wir uns eine Suppe und ein Cola schmecken ließen, bevor es das letzte Stück zurück zum Auto ging (20 Minuten).
Eine wirklich lustige Sonntagsvormittagstour, die Jamie bravourös gemeistert hat.
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Sonntag, August 28, 2016

Lebe deinen Traum (unterer Teil), Benediktenwand - 24.08.2016

Gleich vorne weg, mit Ruhm habe ich mich nicht bekleckert, aber Spaß hats trotzdem gemacht. Bombenwetter an einem Mittwoch, da kann man einfach nicht arbeiten und so nahmen Josef und ich kurzerhand frei. Unser Ziel war die Nordwand der Benediktenwand. Zu- und Abstieg könnte man mit dem Radl ganz gut verkürzen, leider passen in so einen Golf keine zwei Radl, also dann halt zu Fuß und dafür schon um 6 Uhr los in Bendiktbeuern. An der Tutzinger Hütte machten wir noch kurz für einen Kaffee halt (1 Stunde 50 Minuten, 750 hm, 8 km) und dann gings schon zum Einstieg der Tour (10 Minuten, 60 hm).
Der Kaltstart war an mir und so kämpfte ich mich die erste Länge (6+, 48 m) hoch. Ganz schön steil und auch gar nicht so einfach. Für mein Wohlbefinden wäre auch ein Keilsatz ganz nett gewesen, da ich zwischendrin auch einfach mal in die falsche Richtung geklettert bin. Aber zum Glück kämpft auch Josef ein wenig im Nachstieg. Noch mehr kämpfen muss er (und ich dann auch) in der zweiten Länge (6+, 25 m). Ob dort, wo es nach einem frischen Ausbruch aussieht, mal ein guter Griff hing weiß ich nicht. Die dritte Länge (7-, 15 m) fällt etwas leichter aus, meine Psyche ist aber seit der Ersten sowieso durch den Wind und so muss Josef wieder ran. Die Längen werden immer schöner und die vierte Seillänge (7-, 35 m) macht eigentlich ziemlich viel Spaß. Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass ich selbst im Nachstieg eine Schnecke bin und viele Pausen brauche. Naja, wer hätte es gedacht, dass die Kondition unter meiner Kletterabstinenz leidet. Weiter würde es unschwierig gehen und erst im oberen Wandteil kämen noch zwei anspruchsvolle Längen. Die Zeit ist aber schon fortgeschritten und ich muss spätestens um 17 Uhr zu Hause sein damit Karin los kann, also fällt die Entscheidung die Routen ein andermal ohne Zeitdruck zu klettern. Abgeseilt ist schnell, wobei ich mit meinem Achter und den dünnen Halbseilen vom Josef schon ein wenig zupacken musste. Mehr als meinen Achter, zwei HMS, meinen Skihochtourengurt und meinen Skihelm hatte ich an Ausrüstung nicht dabei, weil diese bei Karin im Bus in Niederbayern gelegen war. 
An der Tutzinger Hütte gabs noch etwas zu Essen und dann eilten wir den ewigen Weg zurück nach Benediktbeuern (1½ Stunden). Mit ein wenig Abstand zur Tour war die Absicherung gar nicht so schlecht und wenn man ein wenig nachdenkt/schaut beim Klettern, würde man auch den Weg leichter finden. Um meine Kondition ein wenig aufzubessern legte ich aber auf jeden Fall gleich noch eine Buchenhainsession und Klettern/Bouldern vor meinen Kombikursen ein. Mal sehen ob mir das eine Lehre war.
2016_08_24_LebeDeinenTraum

Samstag, August 20, 2016

Geburtstagsklettersteig am Kleinen Jenner - 20.08.2016

Dieses Mal beschlossen wir an Karins Geburtstag zusammen etwas zu unternehmen, aber eine Wanderung war uns dann doch zu langweilig, also Klettersteig. Am Kleinen Jenner gibt es seit letztem Jahr den Schützensteig. Ein einfacher Steig der für Familien, Kinder und Anfänger geeignet ist.
Von Hinterbrand spazierten wir zur Mittelstation (½ Stunde, 50 hm) und nahmen von dort aus die Jennerbahn zur Bergstation. Von dort ging es hinunter zum Einstieg neben dem Gipfel des Kleinen Jenner (20 Minuten, ↓200 hm). Über einen erdigen Steig geht es nördlich des Gipfels zum eigentlichen Einstieg und dann immer dem Seil entlang. Am Flying Fox war das Richtung halten mit einem Kind am Rücken und einem an der Brust gar nicht so einfach, so dass ich mich drehte und Anna gleich die Wand streifte. Ein gar nicht so guter Start, der Rest ging dann aber ohne Plessuren ab. Trotz mehrerer Pausen war Paul schnitzelfertig als wir am Gipfel ausstiegen und freute sich über eine Brotzeit zurück am Wanderweg (2 Stunden, ~100 hm). Nachdem beide Kinder ganz schön fertig waren, trug ich sie wieder zur Bergstation hinauf (¼ Stunde, 200 hm) und von der Mittelstation zurück nach Hinterbrand (¼ Stunden). Eine wirklich nette Wanderung (insgesamt 3 Stunden 50 Minuten, vom Auto zum Auto) mit den Kindern und ein schöner Steig, der bis auf wenige Stellen von Paul (trotz seiner geringen Körpergröße) ohne Probleme gemeistert wurde.
2016_08_20_Schuetzensteig

Montag, August 15, 2016

Klettern am Klaus-Maxei / Die "44" und Zeit lassen, Enzian trinken - 15.08.2016

Immer noch schönes Wetter und immer noch einen Babysitter, also auf gehts zum Klettern. Diesmal ans Brett, hinterm Klaus-Maxei gibt es seit ein paar Jahren gut gesicherte Mehrseillängentouren im unteren Schwierigkeitsniveau. Nach dem schweißtreibenden Zustieg (1 Stunde, 500 hm) die erste Überraschung, wir sind alleine, also freie Auswahl und wir entscheiden uns für Die "44" (4 SL, 5+). Eine wirklich nette Route und gerade die schwerere Länge bietet wirklich guten Fels, aber auch der Rest ist überraschend gut. Nach dem Abseilen ist es etwas voller an der Wand, aber nach kurzem Warten können wir noch in Zeit lassen, Enzian trinken (3 SL, 6-) einsteigen. Die Tour ist super schön an fast ausschließlich guten Fels, leider beginnt schlechtes Wetter herein zu ziehen. In der letzten Seillänge donnert es und am Ausstieg der letzten Länge erwischt uns dann ein Hagel. Wir wollten über einen Pfad abstiegen, also suchen wir im Platzregen die Steigspuren, aber wo die hinführen wollen wir eigentlich nicht hin. Nass bis auf die Haut sind wir ja sowieso schon, also entscheiden wir uns zurück zu gehen und die Abseilpiste der ersten Tour zu nutzen. In der ersten Abseillänge trete ich ein ganzes Köpfl weg, welches unter lautem Getöse in mehreren Brocken zum Einstieg fliegt, wo sich gerade noch eine andere Seilschaft wetterfest und abstiegsbereit macht. Zum Glück trifft es niemand. Beim Abziehen des Seils nach dem letzten Abseilen bleibt das fallende Seil dann auch noch hängen, ganz toll. Also wieder hoch, zum Glück ist die erste Seillänge dieser Tour (links von Die "44") einfach und lässt sich auch als Sturzbach klettern. Als wir endlich mit gesamter Ausrüstung am Einstieg stehen, schaut die Sonne wieder heraus und beim Abstieg (¾ Stunde) können wir unsere nasse Kleidung etwas trocknen.
Ein sehr schöner Tag an einem netten kleinen Klettergebiet das wir sicher wieder mal besuchen werden.
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Sonntag, August 14, 2016

Kleiner Rotofenturm/Kinn der Schlafenden Hexe - 14.08.2016

Immer wieder eine schöne Tour auf die schlafende Hexe. Nase und Kinn hatten wir zwar schon einige Male gemacht (z.B. Juli 2015 und Dezember 2015) aber der Anstieg von der Scharte zwischen Kinn und Nase auf das Kinn (1 SL, IV+, einige NH) fehlte noch. In gewohnter Manier brachten wir den Weg in den Rotofensattel hinter uns (1¼ Stunden, 600 hm) und weiter zum Einstieg der Berchtesgadener Rinne (10 Minuten, 50 hm). Als wir gerade loskletterten kamen noch zwei mit ihrem Hund an, um der Hexe auf die Nase zu steigen. Wenn man in die Scharte in einer Seillänge steigt (Stellen III-) gibts jede Menge Seilzug, aber einen Stand in der feuchten Rinne zu machen ist auch nicht gerade verlockend. An der Scharte gehts dann erst einen Quergang nach links auf die Reichenhaller Seite und dann etwas brüchig kurz hoch. Danach ist die Sache nette Kraxelei und eigentlich ganz entspannt, es stecken sogar drei Normalhaken. Am Weg kann man aber auch immer wieder ganz gut was legen. Am Gipfel machten wir entspannt Pause und entschieden uns nicht noch die Nase zu machen, sondern nach Hause zu fahren, also gesagt getan. Zwei Mal Abseilen, wobei sich für das Abseilen durch die Berchtesgadener Rinne die Halbseile wieder ausgezahlt haben, mit einem 60 Meter Einfachseil würden etwa 8 Meter bis zum Boden fehlen. Im Sauseschritt gings wieder zum Auto (1 Stunde), um den Nachmittag mit den Kindern zu verbringen. Zwar schon oft gemacht, aber doch immer wieder nett die Hexe und mit 4½ Stunden eine schöne Halbtagsrunde.
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Samstag, August 13, 2016

Klettern am Aschi - 13.08.2016

Nachdem es endlich wieder warm und sonnig war und wir am Nachmittag ein paar Stunden kinderfrei hatten besuchten wir den Klettergarten am Aschi. Nach der Erkältung  der letzten zwei Wochen stellte ich mich noch etwas ungelenk an, aber im Großen und Ganzen gings ganz gut und war eine gelungene Pause zu zweit.
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Donnerstag, August 11, 2016

Guggihütte mit Dani - 06./07.08.2016

Nach einem Besuch bei Gerlinde, Hans und Early und einer Nacht bei Dani stiegen wir mit Martina von der Kleinen Scheidegg zur Guggi auf (3½ Stunden, 850 hm). Das Wetter war, anders als vorhergesagt, relativ schlecht und auf den letzten 200 hm gabs auch ein wenig Neuschnee. Paul kraxelte und wanderte fast den ganzen Weg alleine (etwa 300 hm hatte ich ihn auf den Schultern) was mir ganz recht war, da ich Halsschmerzen und Husten bekommen hatte. Der Nachmittag mit Dani, Georgous, Martina, Marcel und vier Nollen Aspiranten (vor allem mit Beni und René) hatten wir viel Spaß und wie immer wurde eine Weinflasche nach der anderen geleert. Zum Sonnenuntergang riss es auf und Eiger, Mönch und Jungfrau leuchteten in der Abendsonne.
Der Sonntag wartete schließlich mit perfektem Wetter auf. Kein Wölkchen am Himmel und zum ersten Mal konnten wir ohne total durchnässt zu werden absteigen (3½ Stunden, 160 hm). Am Abfluss des Eigergletschers machten wir dabei eine ausgedehnte Pause und die Kinder hatten viel Spaß am Wasser. An der Kleinen Scheidegg gab es das inzwischen obligatorische Rösti und den Abend verbrachten wir sehr entspannt bei Dani.
Danke an alle die dabei waren für das schöne Wochenende.
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Sonntag, Juli 31, 2016

Johannishögl - 31.07.2016

Dieses Wochenende waren wir auf der Hochzeit von Anna und Peter am Högl eingeladen. Den Sonntag nach der sehr schönen Feier nutzten wir für einen kleinen Spaziergang mit den Kindern durch den Wald unter dem Johannishögl.
2016_07_31_Johannishögl

Dienstag, Juli 26, 2016

Ginzling Wochenende - 23./24.07.2016

Wie schon Laura letztes Jahr, lud dieses Wochenende Vladi zu seinem Geburtstag nach Ginzling zum Diggl ein. Das Wetter war zwar extrem schlecht vorhergesagt, aber irgend etwas würde sich sicher ergeben und als ganz kühnen Plan hatten Vladi und ich uns die Alpenland (6+, 6/7 SL) herausgesucht. Der Freitag Abend war lustig und feuchtfröhlich, aber obwohl ich nicht viel getrunken hatte verbrachte ich die Nacht dann abwechselnd im Bett und auf der Toilette, wobei der Schwerpunkt definitiv auf Toilette lag. Keine Ahnung, was ich mir da eingefangen habe. Am Morgen gings mir zwar besser, an Essen war aber noch nicht zu denken. So brachte Steffen Vladi und mich bis vor den Ortseingang von Ginzling, von wo aus wir den Zustieg zur Wand starteten. Steigspuren folgen zuerst dem steilen Wald bergauf und führen dann in eine steile Wiese (hüfthoch) bis zur Wand. Für die Alpenland waren wir ein gutes Stück zu weit links an die Wand gekommen, weshalb wir uns noch etwa eine halbe Stunde durch die Wiese bis zum Einstieg kämpfen mussten (1 Stunde, 300 hm, aber sicher auch in ½ Stunde machbar, wenn man den Weg richtig findet und etwas fitter ist). Durch das dampfig, schwülewarme Wetter und meine schlechte Nacht (+ ohne Frühstück) musste ich erst mal eine Viertelstunde abflacken, damit sich mein Kreislauf nicht total verabschiedet. Der erhoffte Regen, damit wir eine Ausrede fürs Umkehren gehabt hätten, blieb aus und so stieg ich frohen Mutes in die erste Seillänge ein. Eigentlich nicht so schwer, aber das Rummgezitter brachte dann neben meinem Körper auch noch meine Psyche in den Keller und so war das das Ende meines Vorstiegs. Nun musste Vladi ran, auch wenn er eigentlich einen Nachstiegtag angemeldet hatte. Die erste Seillänge meisterte er recht souverän und ich kam nach etwas Krampf/Kampf bei ihm am Stand an. Die weitere Tour sieht zwar eigentlich ganz gut aus, aber wir wussten beide besser was gut für uns ist und seilten ab. Der Weg runter durch das feuchte, steile Gras, war dann noch bescheidener als der Zustieg, auch wenn wir einen etwas direkteren Abstieg gefunden hatten. Den Diggl erreichten wir dann kurz bevor es zu tröpfeln begann. Während Vladi ein super leckeres Rösti zubereitete, trudelten die Anderen langsam ein. Karin war mit Peter, Steffen, Martina und den Kids in den Ewigen Jagdgründen, wo sie sogar zwei Routen im Toprope machte. Und Laura, Claudi, Nico und Albi kamen mit den Bikes vom Schlegeis zurück. Zusammen verbrachten wir wieder einen ziemlich lustigen Abend mit Hot Tub und Grillerei. Der Sonntag war strahlend schön und so verbrachten wir noch ein paar Stunden mit den Kindern am Zemmbach über dem Stauwehr kurz vor den Jagdgründen. Trotz schlechter Nacht und schlechter Kletterperformance ein saucooles Wochenende.
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Montag, Juli 18, 2016

Heckenbach - 17.07.2016

Nach unserer letzten Wanderung war ich zwar noch auf dem JGA von Peter (was zwar eine Skitour war, aber doch andere sportliche Zielsetzungen hatte als das Besteigen des Hochfelln), aber dann gingen unsere Wochenendaktivitäten eher in die Richtung Badesee und Schwabingbach als in die Berge zu gehen. Diesen Sonntag änderte sich das wieder und zusammen mit Julia, Julian, Emilia und Aurelia starteten wir von der Kesselbergstraße Richtung Heckenbach. Keine große Wanderung, aber ein Erlebnis für die Kinder. Mit Emilia und Paul stiegen Julian und ich bis zum Heckenbach ab und das Spielen an dem wildromantischen Bächlein fanden die Beiden ganz gut. Meine Seilbahn war dann die Attraktion des Tages. Aurelia beäugte den Aufbau mit kritischen Blicken, während die anderen drei sich johlend am Seil hinunter stürzten. Einziger Wermutstropfen bei der Wanderung (4 Stunden, 200 hm, ca. 5 km) ist, dass der Bach wohl besser Zeckenbach heißen sollte. Ein sehr netter Tag, den wir hoffentlich mit den Vieren wiederholen können.
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