Freitag, Februar 03, 2017

Brauneck und (Lenggrieser) Waxenstein - 02.02.2017

Abschluss Skirennen vom Sohnemann am Draxlhang. Da ist der Papa nicht nur stolz, sondern auch noch froh, weil er anschließend eine kleine Runde seinem Bewegungsdrang ausleben kann. Um ehrlich zu sein, war das meine erste Skitour bei Tag aufs Brauneck (1555 m). Die ausgewiesene Aufstiegsroute berührt praktisch nie die Piste und so erinnert der Aufstieg sehr an eine "richtige" Skitour (1¼ Stunden, 825 hm). Nach einer kleinen Pause am Gipfel gings gleich wieder runter, um im Kotalmkessel wieder aufzufellen (¼ Stunde). Beim Aufstieg hatte ich nämlich den felsigen Zacken mit Kreuz am Ostgrat des Braunecks gesehen. Sieht nett aus und sollte nicht so schwer zu erreichen sein. Man folgt einem Forstweg, dieser zieht aber leider etwas zu weit nach Westen, Richtung Koteck, und so kam ich etwas zu hoch und zu weit westlich aus dem Wald heraus. Bei einer kleinen Scharte mit ein paar Marterln fand ich einen brauchbaren Einstieg in den Westgrat und kraxelte munter drauf los. Nie wirklich schwer, aber doch zum Festhalten. Schnell kam ich am Gipfel heraus, nur um zu merken, dass der eigentliche Gipfel mit dem Kreuz, hinter einer tiefen Einschartung weiter östlich liegt. Also, den jetzt doch recht ausgesetzten Grat hinunter und auf der anderen Seite wieder hinauf. Dort zumindest in recht kompaktem Fels. Am Gipfel angekommen (½ Stunde, 200 hm) sah man dann auch, dass von der anderen Seite des Waxensteins (1310 m) ein Weg heraufführen würde. Langsam wurde das Licht weniger und ich sah zu diesen Weg abzusteigen. Den Westgipfel musste ich dann doch wieder am Grat übersteigen, da ich auf der anderen Seite ja meine Ski zurück gelassen hatte. Wobei so schlimm wars dann gar nicht und ich schaffte es nicht nur vor der Pistensperrung, sondern auch noch im letzten Licht zurück am Auto zu sein (½ Stunde).
Wieder einmal zeigte es sich, dass man auch bei so kleinen Touren ein wenig Abenteuer finden kann und mit Gegenanstiegen waren es dann doch 1050 hm in 2½ Stunden.
2017_02_02_Brauneck

Dienstag, Januar 31, 2017

Jochberg Nordwand Versuch - 31.01.2017

Ich höre das Gluckern unterm Eis, bei jedem Schlag. Trotz NOFX in den Kopfhörern, das Geräusch überlagert alles. Das Eis ist total unterspült, wird schon halten....oder auch nicht. Das Eis knackt und gut ein Drittel der Kaskade verschwindet. Zurück bleibt ein Sturzbach auf geschliffenen Platten und ein versenkter Frontalzacken meines linken Rambos. Zum Glück ist es nicht steil und ich kann mich in den Sturzbach lehnen, durchatmen, mir die Frage stellen was ich hier eigentlich mache. Manche Ideen sind Schwachsinn, man erkennt es und ... ja und was macht man dann? Manchmal versuche ich es trotzdem ... meist wird eine Erfahrung daraus.
Diese Eisklettersaison wäre ganz passabel gewesen, nur hatte ich wenig Lust mich in dunklen Gullys und Schluchten herumzutreiben. Und noch weniger konnte ich Karin dazu animieren, während der Schnee und das Wetter zum Skitourengehen einlud. Nachdem die Grippewelle mich zwang bei bestem Wetter am Wochenende zu Hause bzw. im Luitpoldpark mit den Hufen zu scharren, kam jetzt der Wettereinbruch. Warm und feucht, schlimmer konnte es fürs Eis und den Schnee nicht werden. Aber Sonntag wurden noch die Gullys am Jochberg gemacht, mit dem Tenor, gutes Eis. Warm wurde es erst Montag Mittag, sollte doch wohl Dienstag Früh noch etwas übrig sein. Um es gleich aufzuklären, nein, nicht wirklich. So startete ich zwar um 4 Uhr in München, um den rechten Gully noch vor der Arbeit zu machen, aber mehr als ein Zustieg, der oben beschriebene halbherzige Versuch und ein Abstieg bei prasselndem Regen wurden es nicht. Aber positiv Denken, ich konnte mich etwas abreagieren und war trotzdem rechtzeitig in der Arbeit.

Freitag, Januar 27, 2017

Ortovox Safety Night und Abteilungsskitag - 24./26.01.2017

Dienstag Abend hatte ich das Glück einen Platz für die Ortovox Safety Night in Garmisch ergattert zu haben. Mit einem Bergführer der Alpinschule Augsburg wurden die Grundlagen der LVS Suche, dem Sondieren und dem Schaufeln wiederholt und geübt. Nach der Veranstaltung blieb noch Zeit für eine Feierabendskitour und so machten sich Fred (auch Teilnehmer des Kurses) und ich uns auf zum Drehmöser. Ich hatte noch nicht genug und stieg noch weiter zum Kreuzeckhaus auf (1 Stunde 40 Minuten, 950 hm), bei der Abfahrt gabelte ich dann Fred am Drehmöser wieder auf und zusammen gings zurück nach München. Ein sehr netter Abend und es wurde ausnahmsweise nicht so spät wie befürchtet.
2017_01_24_SafetyNight

Donnerstag fand dann unser alljährlicher Abteilungsskitag statt. Leider waren außer Helmut, Seppi und mir alle abgesprungen, dafür nahm Helmut noch seinen alten Spezl Michi mit. Das Wetter war perfekt, die Pisten leer und der Schnee nordseitig noch überraschend gut. Seppi und ich drehten zwei Runden über Moosenalm und Unterautal bevor wir uns wieder alle zusammen ein Bier schmecken ließen. Wie auch in den letten zwei Jahren, ein sehr entspannter Tag.
2017_01_26_Christlum

Sonntag, Januar 22, 2017

Götschen, Ofentalscharte und Eckerleiten - 20.-22.01.2017

Als kleine Feierabendrunde starteten Karin und ich von Bischofswiesen aus zum Götschen (1½ Stunden, 700 hm). Nach der Abfahrt fellte ich am Bahnhof noch ein Mal auf und stieg das zweite Mal alleine auf (1 Stunde 5 Minuten, 700 hm). So geht Feierabend!
2017_01_20_Goetschen

Als mein Wecker Samstag Früh läutete, schreckte ich ziemlich desorientiert hoch. Peter und ich hatten einen frühen Start für die Ofentalscharte geplant. Erster positiver Nebeneffekt der Uhrzeit war die freie Platzwahl am Parkplatz Hirschbichl. Bei den ersten Höhenmetern heraus aus dem Klausbachtal kamen mir erste Zweifel über die Sinnhaftigkeit der zweiten Runde gestern auf den Götschen. Beim Spuren wurden wir dann recht schnell von einem Sologänger abgelöst, worüber wir aber nicht wirklich böse waren. Im lichten Wald unterhalb des Hochtals bekamen wir die erste Vorstellung von der Abfahrt die uns später erwarten würde, super Schnee, aber Sharks soweit das Auge reicht. Also vorsichtig fahren, sollte ja nicht zu schwierig sein. Die letzte Steilstufe vor der Scharte gestaltete sich als eher unangenehm, der Wind hatte ganze Arbeit geleistet, zusätzlich Steine und eine Regenkruste. Auf der Ofentalscharte kamen wir endlich aus dem Schatten (4 Stunden, 1650 hm) und konnten nicht nur den Ausblick, sondern auch die wärmende Sonne genießen.
Die Abfahrt hatte dann alles zu bieten. Feinster Champagne-Powder, etwas gesetzter Tiefschnee, Bruchharsch und Steine. Auf den letzten Metern im Hochtal blieb ich dann so blöd an einem Stein hängen, dass ich in den Schnee köpfelte. Dabei traf ich dann auch noch einen Stein, das Resultat war nicht nur ein veritabler Blauer, sondern auch eine eingerissene Skitourenhose. Naja, warten bis der Schmerz nachlässt, aufstehen, Krönchen gerade richten und weiter gings die letzten guten Höhenmeter bis zum Waldanfang. Die Fahrt über den Sommerweg durch den Wald ins Klausbachtal hinunter kann man dann getrost als nicht ganz so schön beschreiben, aber nach so einem Tag will man ja nicht jammern. Eine super schöne Tour mit kleineren Verlusten: mein Ski ist nicht mehr neu und Peter hat sich eine Kante gezogen. Dass ich mich am Nachmittag nicht mehr motivieren konnte mit Karin noch eine Runde auf den Götschen zu laufen und sie damit alleine gehen musste, tat mir zwar leid, aber meine Beine wollten wirklich nicht mehr.
2017_01_21_Ofental

Das beste Mittel gegen einen sich anbahnenden Muskelkater ist Bewegung, also rauf auf die Ski und eine kleine Tour um das Wochenende ausklingen zu lassen. Von der Buchenhöhe gings über die Eckerleiten und das Purtschellerhaus auf den Eckerfirst (2 Stunden, 800 hm). Im Aufstieg hatte die Rinne hinter dem Purtschellerhaus heraufgelacht und nach einer kurzen Pause machten wir uns daran sie von ihrer beinahe Jungfräulichkeit zu erlösen. Es kann eigentlich nur dem Umstand geschuldet sein, dass diese Tour als Anfängertour gilt, dass so eine Rinne nicht total zerfahren war. Wir setzten die Spur Nummer drei und vier in den pulvrigen Hang (gut 40°) und die anschließende Rinne (35°- 40°). Am Eckersttl fellten wir wieder auf und stiegen über den Eckersattel Richtung Rauhenbichlkopf auf (½ Stunde, 200 hm). Am oberen Ende der freien Hänge über dem Larosbach ließen wir es gut sein und genossen die größtenteils unverspurten Hänge bis ins Bachbett hinunter (30°- 35°). Von dort trafen wir wieder auf die Aufstiegsspur und durch den Wald fuhren wir zum Auto ab. Für eine Entspannungstour hatten wir überraschend viel Höhenmeter und durch den nordseitig immer noch perfekten Schnee ziemlich viel Spaß.
2017_01_22_Eckerleiten

Ein wirklich schönes BGL-Wochenende mit immerhin über 4000 hm und den bis jetzt besten Abfahrten der Saison. Ich bin neugierig was noch kommt, aber ein bisserl Schnee dürfte es schon sein.

Donnerstag, Januar 19, 2017

Nachtskitour auf den Wallberg - 17.01.2017

Die nächste Nachtskitourenrunde, diesmal in traumhaftem Schnee, aber bei eisigen Temperaturen auf den Wallberg (1¾ Stunden, 950 hm). Die Abfahrt vom Gipfel war zwar ein wenig steinig (somit ist mein neuer Ski jetzt auch ein echter Tourenski), aber ganz gut. Natürlich gehört zu so einer Tour am Tegernsee auch das Bräu und so fiel ich um Mitternacht gesättigt und todmüde ins Bett.
2017_01_17_Wallberg

Sonntag, Januar 15, 2017

Skitour Kaseralm - 14.01.2017

Wir besuchten Claudi, Tobi und die Kinder in Ohlstadt. Während Karin und Claudi sich mit den Kindern am Ramlift vergnügten, unternahmen Tobi und ich eine kleine Skitour. Wir stiegen den Weg Richtung Heimgarten auf und zweigten dann zur Kaseralm ab (1½ Stunden, 700 hm). Dort (um genau zu sein am Alpenkopf (1384 m)) kehrten wir im Schneesturm um und fuhren durch den Wald zurück ab, was gerade im unteren Teil nicht unbedingt Spaß war (¾ Stunde).
Am Abend gab es noch eine Fackelwanderung mit ein paar anderen Familien. Ein schöner Tag, der wieder einmal zeigte, dass spontane Aktionen meist die besten sind.
2017_01_14_Kaseralm

Sonntag wurde dann mit Lisa, Dominik und den Kindern im Luitpoldpark lustig gerodelt und Ski gefahren.

Freitag, Januar 13, 2017

Nachtskitour Kreuzeck -12.01.2017

Nachtskitourenzeit, wiedermal in Garmisch. Die angesagten Sturm und Regen blieben aus, bzw. in München und so konnten wir uns bei Windstille vom Parkplatz der Hausbergbahn auf den Weg machen. Dass dieser praktisch leer war, wunderte uns zwar ein wenig, aber wahrscheinlich wegen der schlechten Vorhersage. Beim Aufstieg Richtung Kreuzeck sahen wir dann auf der Piste ein Pistengerät, komisch. Die Kreuzalm war zu, also weiter zum Kreuzeckhaus (2 Stunden, 950 hm). Dort löste der Wirt das Rätsel, die Tourenabende beginnen erst nächste Woche, wir sollen uns nicht erwischen lassen und bei der Abfahrt auf die Pistenpräparation aufpassen. Naja, dann halt die Aufstiegsspur wieder runter, was durch die gute Schneeauflage auch im Wald wirklich Spaß machte.
Also alles in allem ein guter Abend, auch wenn wir aufs Essen verzichten mussten. Ab nächster Woche sind dann wieder Dienstag und Donnerstag die regulären Termine fürs gehen in Garmisch.
2017_01_12_Kreuzeck

Sonntag, Januar 08, 2017

Patenkindskitour aufs Faltegartenkögele - 07.01.2017

Unser letzter Abstecher für diesen Weihnachtsurlaub ging ins Ötztal, zu Vroni, Moschti und den Kids. Nachdem wir am Freitag noch beim Rodeln und Eislaufen am Piburger See verbrachten, stand am Samstag eine Patenkindskitour am Programm. Alle zusammen stiegen wir zur Feldringalm auf (1½ Stunden, 200 hm (+120 hm Extrarunde von Vroni und den Kids durch den Wald)). Nach einer Jause starteten Jamie und ich dann zum Faltegartenkögele (1½ Stunden, 300 hm). Diesmal schafften wir es auf den Gipfel, auch wenn das letzte (direkte) Stück zum Gipfel ganz schön steil war. Während der Abfahrt begann es dann zu dämmern und zumindest für das letzte Stück der Abfahrt (im Dunkeln) war ich froh eine Stirnlampe im Rucksack gehabt zu haben. Eine schöne kleine Tour, ideal um Kinder/Anfänger fürs Skitourengehen zu begeistern.
2017_01_07_Faltegartenkoegele

Donnerstag, Januar 05, 2017

Neues Jahr in Tirol - 03.-05.01.2017

Den zweiten Teil meines Weihnachtsurlaubs verbrachten wir in Tirol, bei meinen Eltern. Obwohl über Nacht ein wenig Schnee gefallen war, erinnerte immer noch nichts an Winter und so spazierten Karin und ich auf den Kienberg. Über das Wasserschloss (1 Stunde) gings praktisch komplett trocken aufs Kienbergkreuz (¾ Stunde, 750 hm), vorbei am neuen Brandköpflkreuz (¼ Stunde, 50 hm) und übers Zeiseleck wieder zurück nach Jenbach (1½ Stunden). Der Abstieg war durch die dünne Schneeauflage gar nicht so angenehm.
2017_01_03_Kienberg

Endlich kam der Schnee, nur was damit machen? Untergrund gibts keinen, also doch wieder Wandern. Von Jenbach aus stapften wir nach Eben (1 Stunde, 450 hm), auf die Astenau (1¼ Stunden, 500 hm) und hinauf aufs Ebner Joch (1 Stunde, 500 hm). Bei starkem Schneefall und Wind hielten wir uns nur kurz am Gipfel auf und stiegen mit einem Abstecher am Kirchenspitz zurück nach Eben ab (1¾ Stunden). Dort ließen wir uns dann abholen.
2017_01_04_Ebnerjoch

Und da war er dann, der Schnee. Eigentlich fast wie letztes Jahr, einfach nur grundloser Powder....wie geil. Karin und ich stiegen von Maurach den Sommerweg ins Skigebiet Rofan auf und über die unpräparierten Pisten (ja, im ganzen Skigebiet ist bis jetzt nur 1 (in Worten eine) Piste gemacht und die nicht ganz, sondern nur eine Hälfte) zur Erfurter Hütte auf (2 Stunden, 900 hm). Nach einer Suppe und einem heißen Tee gings über die "Alte" runter. Steine traf man nur gelegentlich, aber dafür sind die "Stoana"-Ski ja da.
2017_01_05_ErfurterHuette

Montag, Januar 02, 2017

Silvesterbiwak Kehlstein - 31.12.2016/01.01.2017

Es stand wieder mal fest, dass wir Silvester am Berg verbringen würden. Am Vormittag drehten wir noch eine Runde auf den Götschen und feuerten danach Paul bei seinem ersten Skirennen an, hinterher konnte es aber endlich losgehen. Ein Gipfel der nicht zu weit ist, mit guter Aussicht auf ein paar Ortschaften mit Feuerwerk und am besten menschenleer. Gar nicht so einfach und durch unser Vormittagsprogramm waren wir zeitlich schon ziemlich eingeschränkt, so fiel unsere Wahl auf den Kehlstein. Mit großen Rucksäcken gings von der Scharitzkehl über die Ligoascht hinauf auf den Kehlstein (2¼ Stunden, 880 hm). Eigentlich könnte man die ganze Geschichte auch mit Ski machen, die hatten wir aber ausnahmsweise nicht dabei, also zu Fuß. Die Massen an Skitourengehern, Rodlern und Spaziergängern ließen uns an unserem Plan zweifeln, auf der anderen Seite, wenn alle runter gehen, ist niemand mehr oben. Ein Stück hinter dem Gipfelkreuz fanden wir dann ein perfektes Plätzchen, um unser Zelt aufzustellen. Im Sonnenuntergang, und nun wirklich einsam, bereiteten wir unser Lager vor. Zum Abendessen gab es ein Drei-Gänge-Menü: Salamisemmel, Hühnereintopf und eine Schokolade als Dessert. Das Ganze mit einem einmaligen Ausblick auf das beleuchtete Salzburg.
Um etwa 11 Uhr hörten wir dann Stimmen: „Schau, da sind noch andere heroben!“ „Ja, das werden sich die jetzt auch denken.“ …. Ja, haben wir uns auch gedacht. War aber gar nicht so schlimm, bei uns am Gipfel waren Zwei, die sich danach noch ein Schlafplätzchen vor dem Haus freiräumten und ein Einzelner, der kurz nach Mitternacht wieder abstieg. Vor dem Haus muss wohl noch jemand gewesen sein, von dort aus stiegen nämlich ein paar Raketen auf. Den Blick auf die Feuerwerke in Salzburg und im Berchtesgadener Land hatten wir also fast für uns alleine und spätestens als wir uns wieder in die Schlafsäcke kuschelten waren wir wieder allein.
Unser Lachsfrühstück nahmen wir dann bei offener „Küche“ mit Blick auf das erwachende Salzburg ein. Beim Zusammenpacken unserer Siebensachen kam dann die Sonne hinterm Göll heraus und auf einen Schlag war keine Daunenjacke mehr notwendig. Schwitzend stiegen wir schließlich über den Sappensteig zurück zur Scharitzkehl ab und beendeten wieder eine schöne Silvesteraktion zu zweit. Bei so einem Start ins Jahr, kanns ja nur gut werden dieses 2017.
2017_01_01_Silvester

Freitag, Dezember 30, 2016

Götschen und ein gutes neues Jahr - 30.12.2016

Zum Jahresabschluss zeigte sich das Wetter jetzt noch von seiner besten Seite und so war es ein Genuss die Zeit während Paul im Skikurs war mit Götschenrunden tot zu schlagen. Christoph begleitete uns (53 Minuten, 450 hm) und in der Sonne machten wir sogar eine kurze Rast am Götschenkopf. Die zweite Runde (46 Minuten, 450 hm) musste dann etwas schneller gehen, damit wir Paul rechtzeitig abholen konnten.
2016_12_30_Goetschen

Die vergangene Saison war wieder etwas kletterlastiger als die Jahre zuvor, geprägt war das Jahr aber vor allem von unserer Kalifornienreise und der recht guten Skitourensaison davor (insgesamt 46680 hm, davon 25100 hm mit Ski). Für das Ende dieses Jahres bleibt uns nur, euch einen guten Rutsch ins neue Jahr zu wünschen. Wir sind nach einer mehrjährigen Pause wieder auf dem Weg in unser traditionelles Silvesterbiwak und freuen uns schon auf ein hoffentlich berg- und tourenreiches Jahr 2017.

Donnerstag, Dezember 29, 2016

s´Schuasta Gangl - 29.12.2016

Weil Jamie und Tommi zu Zeit im Lande sind, trafen wir uns mit ihnen, Kathi und Hannes (Bäda hatte es leider krankheitsmäßig erwischt) in Waidring und wir fuhren die Mautstraße zum Gasthof Steinplatte hinauf. Von dort unternahmen wir eine kleine Winterwanderung zum s´Schuasta Gangl (1¼ Stunde, 350 hm). Im Steig herrschten trotz südseitiger Ausrichtung winterliche Bedingungen, machte aber trotzdem ziemlich viel Spaß (1 Stunde, 150 hm). Die kurze Pause am Gipfel hatten wir uns redlich verdient (½ Stunde) und zu Ehren vom Bäda nahmen wir im Abstieg nicht nur die Piste, sondern auch eine Variante des Gamssteiges (1½ Stunden). An der Stallenalm kehrten wir dann noch ein und genossen ein TAB. Ein sehr schöner Tag mit Freunden bei perfektem Wetter.
2016_12_29_SchuastaGangl

Mittwoch, Dezember 28, 2016

Götschen und Großer Rotofenturm - 28.12.2016

Über Nacht hatte es ein wenig geschneit, so konnten wir, nachdem wir Paul bei der Skischule abgegeben hatten, noch eine Runde auf den Götschen gehen. Christoph, ein ehemaliger Schulkollege von Karin, der seine Tochter auch im Skikurs hatte, begleitete uns dabei (1 Stunde, 450 hm). Vom Kopf kann man immer noch nicht abfahren, aber die FIS-Abfahrt war definitiv in besserem Zustand als gestern. Die zweite Runde machte ich dann noch alleine (41 Minuten, 450 hm).
Der Nachmittag gehörte dann Bäda und mir. Von Hallthurm stiegen wir in den Rotofensattel (1 Stunde 10 Minuten, 600 hm) und begutachteten die Westflanke auf das Kinn. Über die Felsen hatte sich eine dünne Eisschicht gelegt (wahrscheinlich Feuchtigkeit aus dem Nebel/Wolken der letzten Tage) was nicht gerade einladend aussah, so stiegen wir zur Berchtesgadener Rinne ab/auf (¼ Stunde, 50 hm). Die Rinne war zwar feucht und schneeig aber gut zu klettern. Erst nach der Scharte waren einige Stellen eisüberzogen, was uns zwar langsam machte aber nicht vom Gipfel abhielt (1½ Stunden). Die Stimmung war fenomenal, vor allem weil die Sonne langsam begann unterzugehen. Deshalb hieß es für uns schnellstens wieder runter. Am vereisten Grat seilten wir ab und für die Querung in die Scharte hatten wir ein Geländerseil eingerichtet. Nach dem Abseilen durch die Reichenhaller Rinne (50 Minuten) mussten wir nur noch in der beginnenden Dunkelheit zum Auto absteigen (¾ Stunde). Endlich wieder eine "sinnbefreite" Aktion mit Bäda, die neben den kalte Fingern und einigen Flüchen wegen des Eises, sehr viel Spaß gemacht hat.
2016_12_28_HexenNase

Dienstag, Dezember 27, 2016

Götschen - 27.12.2016

Die Weihnachtsfeiertage waren rum, das Wetter so lala und Schnee noch weit und breit nicht in Sicht. So hieß es mit den Kindern die neuen Ski auf dem bisschen Schnee am Götschen testen und danach den Stoanaski ausführen. Schneeauflage über die Familienabfahrt reicht nur, wenn einem die Felle nicht zu schade sind (40 Minuten, 400 hm). Der frische Wind lud nicht zum Verweilen ein, also fellte ich ab, fuhr die FIS-Abfahrt ab und fellte an der Götschenalm, wo Karin schon auf mich wartete, wieder auf (10 Minuten). Mit Karin unternahm ich dann die zweite Runde (57 Minuten, 400 hm), sogar mit einer kleinen, windigen Rast am Götschenkopf (5 Minuten, 50 hm).
2016_12_27_Goetschen

Freitag, Dezember 09, 2016

Kienstein, Sonnenspitz und Graseck - 09.12.2016

Karin ist mit ihren Tourenski in Saalbach unterwegs, Paul ist im Kindergarten, da müssen Anna und ich das Traumwetter wohl oder übel alleine genießen, bei einer kleinen Wanderung hoch über dem Kochelsee. Vom Parkplatz am Lainbach gings zuerst bis zum Kienstein (968 m), wobei ich zum Gipfel den Wegspuren durch die schrofige Südflanke folgte (35 Minuten, 320 hm). Nach einer ausgiebigen Rast und dem ziemlich unangenehmen Abstieg durch die Südflanke, fand ich dann auch den Steig, den man normalerweise hinauf nehmen würde (Süd-Ost-Seite). Wieder auf dem markierten Weg, folgten wir diesem bis auf den Gipfel des Sonnenspitz (1269 m) (1 Stunde, 380 hm). Von hier war es dann nur noch ein Katzensprung hinüber zum Graseck (1240 m) (10 Minuten, 50 hm). Der Abstieg führte dann fast zur Kotalm und von dort über Forststraßen und Wanderwege zurück zum Auto (1 Stunde, 50 hm). Eine sehr nette Wanderung und bis auf einen Wanderer und einen Mountainbiker auch noch einsam.
2016_12_09_Sonnenspitz

Sonntag, Dezember 04, 2016

Pfaffenbichl und Pletzach - 03./04.12.2016

Nachdem meine Erkältung wieder besser war, stand ein wenig gemütlicher Bewegung nichts im Wege. Im Moment sind praktisch nur Pistenskitouren in größeren Höhen möglich, also spazierte ich von Hochfügen zur Bergstation des 2000er Lifts (1½ Stunden, 850 hm) und von dort zu Fuß weiter zum Gipfel des Pfaffenbichl (¼ Stunde, 130 hm).
Sonntag wanderte mein Vater mit den Kindern und mir noch ein Stück den Höhenweg in die Pletzach (1 ¼ Stunden, 100 hm, 2,5 km).
Ein gemütliches Wochenende, bei traumhaftem Wetter, nur Schnee dürfte langsam kommen.
2016_12_03_Pfaffenbichl

Montag, November 28, 2016

12. IG-Bouldercup - 26.11.2016

Ausreden-Check:
  • Lange nichts gemacht und außerdem überhaupt gar keine Zeit zum Bouldern
  • Erkältet seit Mittwoch
  • Donnerstag bei Julia und Julian und Freitag am WIZO Konzert jeweils einen "Vorabendpunkt" gemacht.
Das klingt vielversprechend, also auf zum alljährlichen Bouldercup im HG. Mein siebter (es könnte auch der achte sein, das kann ich aber nicht mit Bestimmtheit sagen) Bouldercup, vor allem eine Möglichkeit viele alten Bekannten zu treffen. Die Boulder waren überraschend anspruchsvoll (Überraschung, Überraschung, wenn man fett und untrainiert ist), selbst bei ein paar der unter 10 Kategorie stelle ich mich ganz schön sch**** an. Bei zwei unter 20 kam ich nicht mal bis zur Zone und so hieß es am Ende 14 Flash, 18 Tops und 23 Zonen, immerhin Platz 53 von 74 (Männern), so schlecht war ich wirklich noch nie. Sogar beim Biertrinken hinkte ich hinterher, eigentlich trank ich nur um den Magnesiastaub hinunter zu spühlen. Vor der richtigen Party verabschiedete ich mich und ging ins Bett sterben. War wieder eine saulustige Veranstalung und ich bin jetzt zumindest richtig krank und nicht nur so halb, besser als nichts.  
2016_11_26_IGBouldercup

Dienstag, November 22, 2016

Trainertreffen auf der Latschenkopfhütte - 19./20.11.2016

Benni hatte auf die Latschenkopfhütte eingeladen und zu 15. folgten wir seiner Einladung. Das Wetter beim Aufstieg war eher bescheiden. Es wechselte von Regen an den Jaudenliften zu Schneefall auf der Hütte (1½ Stunden, 820 hm), aber immerhin blies immer recht kräftiger Wind. Bei dem Sauwetter schmeckte die Jause und das Abendessen in der warmen Hütte doppelt so gut. Nach einem lustigen Abend erwartete uns ein warmer, föhniger Sonntag, den die eine Hälfte zum Klettern am Brauneck nutze, während wir anderen zu den Autos abstiegen (1 Stunde). Ein sehr lustiges Wochenende auch wenn ich noch den Vortrag für die TUM-MSE vorbereiten musste. Danke an alle, die dazu beigetragen haben, dass es so ein schöner Abend war.
2016_11_19_Latschenkopfhuette

Montag, November 14, 2016

Gardasee mit Vladi - 11.-13.11.2016

Eigentlich wollten Vladi und ich eine größere Tour zusammen gehen. Die Zeit, die Jahreszeit und jetzt auch noch das Wetter kamen uns aber dazwischen und so wurde es "nur" ein gemütliches verlängertes Wochenende in Arco. Freitag regnete es und es war saukalt, so war an Klettern leider nicht zu denken. Ein gemütlicher Kaffee, shoppen und ein Spaziergang zur Festung gingen sich aber doch aus.
Samstag dann wolkenlos und in der Sonne angenehm warm. Also die Klettersachen gepackt und zum Colodri (Rupe Secca). Zuerst in die Aspettando Martini (5c/6SL), für den Grad überraschend fester Fels und schöne Kletterstellen. Nach zwei Stunden waren wir auch schon wieder am Klettersteig und stiegen zum Einstieg der Cinque Stagioni (5c/A0/6SL) ab. Die Route ist auch ganz nett, aber zumindest im unteren Teil nicht so schön wie die Aspettando. Die letzten zwei SL machen dann aber richtig Spaß und vor allem die Verlängerung zum Gipfel, die Spigolo Sud (6/2SL), ist eigentlich das Highlight des Tages. Nach einem kurzen Abstecher zum Gipfelkreuz des Colodri gings in schnellem Schritt in den Schatten des Tales und zum wohlverdienten TAB und ein paar Spritz in Arco.
Sonntag war die Sonne leider von Wolken verdeckt, aber es war trocken. Unser Plan auf dem Heimweg noch im hinteren Sarcatal etwas zu klettern ging also auf und so stiegen wir von Sarche zum Wandfuß der Südwand des Piccolo Dain auf (1 Stunde, 350 hm). Der untere Teil der Le Strane Voglie di Amelie (5c/8SL) ist zwar gut abgesichert, aber leider auch nicht überall ganz schön. Dafür sind die letzten paar SL ziemlich spektakulär und der letzte Stand (nach der 7. SL) ist der Beste (der mit dem meisten Tiefblick) den ich je in einer so leichten Tour gesehen habe (3 Stunden, 180 hm). Der Abstieg zurück zum versicherten Zustiegsweg ist dann doch recht fordernd und gerade bei Nässe könnte ich mir schöneres vorstellen als dort abzusteigen. Aber schließlich kamen wir auch am Auto an (1¼ Stunden) und es hieß nur noch den Weg nach München zurück zu legen.
Ein super gechilltes Wochenende mit Vladi bei dem wir uns auch ein paar neue Ziele ansehen konnten. Noch ein Danke an Kathi und Hannes fürs Führer leihen.
2016_11_12_Gardasee

Freitag, November 04, 2016

Verlängertes Wochenende im BGL - 29.10.-01.11.2016

Samstag - Herbstlicher Maximiliansreitweg und Grünstein Klettersteig
Bei herbstlichem Wetter wanderten wir am Vormittag mit den Kindern über den Maximiliansreitweg zur Kiesgrube und zurück.
Den Nachmittag nutzte ich, um mir die neue Gipfelwand Variante des Grünsteinklettersteigs anzusehen. Vom Königssee gings schnell zum Einstieg (¼ Stunde, 250 hm) und über die Isidor Variante (auch eine Premiere da wir sonst immer die schwereren Varianten gegangen sind) hinauf bis kurz vor den Gipfel. Dort zweigt die neue Variante ab. Diese leitet durch die senkrechte bis leicht überhängende Gipfelwand, so dass man am Gipfel mit ganz schön dicken Armen ankommt (1 Stunde, 450 hm). Relativ schnell gings runter zum Grünsteinhaus und am Weiterweg machte ich noch einen kleinen Abstecher zum Einstieg des Türmchens neben dem Grünsteinhaus bevor ich zurück zum Auto abstieg (¾ Stunde).
2016_10_29_Gruenstein


Sonntag - Klinger Turm und Hundsreit
Das Türmchen von gestern heißt Klinger Turm und war heute unser Ziel. Karin und ich stiegen vom Königssee fast bis zum Grünsteinhaus auf und zweigten dann in eine steile Rinne bis zum Einstieg auf (1 Stunde, 580 hm). Der Turm selbst ist lustige Kraxelei (etwa III+) die sogar mit ein paar neue Bühlern abgesichert ist. Am Gipfel riss es dann kurz auf und wir konnten direkt rüber zum Grünsteinhaus schauen. Fürs Abseilen reichte dann unser 60 Meter Einfachseil (1 Stunde, 25 hm). Beim Abstieg (¼ Stunde) fiel uns ein weiterer Turm auf. Wir stiegen bis zum Einstieg auf, die Kletterei sah anspruchsvoll und brüchig aus, allerdings lag als Hilfe ein Steigbaum am Einstieg  (½ Stunde, 70 hm). Der restliche Abstieg (½ Stunde) war dann ereignislos und so kamen wir nach 3¼ Stunden wieder am Auto an.
Am Nachmittag drehten wir mit den Kindern noch eine kleine Runde zum Rundsreit (1 Stunde, 100 hm)

2016_10_30_KlingerTurm


Montag - Untersberg über Rauhen Kopf und Hochthronsteig
Mein Wecker ist ein A****, vor allem um 3 Uhr, trotzdem kämpfte ich gegen mein innerer Schweinehund und meine Biorythmus und kämpfte mich auf den Rauhen Kopf (2¼ Stunden, 1050 hm). Es fühlte sich alles schwer an und meine Geschwindigkeit von 2010 (damals war ich die Tour schon mal gegangen) konnte ich bei weitem nicht halten. Vom Rauhen Kopf zum Störweggatterl kam dann die Sonne heraus und auf einmal war alles besser. Nun war ich aber langsam, weil ich ein gutes Fotoobjekt nach dem andern sah (1½ Stunden, 200 hm). Selbst am Weg zum Scheibenkaser und dem Hochthronsteigeinstieg konnte ich manchmal einfach nicht weiter ohne die Kamera zu zücken (1 Stunde, 180 hm). Über den Steig zum Gipfel gings dann eigentlich recht schnell, wobei ich den Steg nicht mehr so schön in Erinnerung hatte und so musste ich an manchen Stellen einfach Anhalten um zu genießen (1¼ Stunden, 400). In der Sonne am Gipfel wollte ich eigentlich gar nicht an den Abstieg in den Nebel denken, aber irgendwann muss man ja doch wieder runter. Beim Abstieg nach Winkel tauchte ich nicht nur wieder in den Nebel ein sondern traf auch die ersten Menschen an dem Tag (1¾ Stunden). Von Winkel folgte ich dem Maximiliansreitweg, der Endspurt nach Hause und zum Mittagessen (½ Stunde, 70 hm). Eine ziemlich coole Runde mit 1900 hm und 8¾ Stunden Gesamtzeit und einem unglaublich schönen Sonnenaufgang.
Am Nachmittag machte Paul und ich noch einen Abstecher zum Nixloch.
2016_10_31_Untersberg

Dienstag - Sonnenaufgang am Kleinen Rauhen Kopf
Eigentlich wollte ich mit Karin ja noch Klettern gehen, die Fotos vom gestrigen Sonnenaufgang hatten aber auch ihr Lust auf einen frühen Aufbruch gemacht und so starteten wir um kurz nach 4 Uhr von der Kastensteiner Wand. Unser Ziel war der Kleine Rauhe Kopf (1¾ Stunden, 770 hm) um den Sonnenaufgang zu beobachten. Die Nebel direkt über Berchtesgaden ließen auch diesen Sonnenaufgang in einer ganz besonderen Stimmung erstrahlen. Und ein Sonnenaufgang mit Karin ist sowieso besser als alle Touren alleine. Beim Warten auf die Sonne merkten wir aber auch, dass es inzwischen Herbst und empfindlich kalt ist. Als die Sonne endlich da war, konnten wir uns beim Abstieg zum Auto wieder etwas aufwärmen (1 Stunde 5 Minuten).
Der Nachmittag gehörte wieder den Kindern. Karins Vater und ich wanderten mit ihnen am Silberg den Mitterbergsteig bis zum Watzmannblick (2 Stunden, 150 hm).
2016_11_01_KleinerRauherKopf

Ein sehr schönes verlängertes Wochenende, zwar mit weniger Klettern als gedacht, aber die Sonnenaufgänge haben das definitiv wieder wettgemacht.