Mittwoch, Juni 10, 2015

Bustour Teil 5 - Rumänien (Moldau und Transsilvanien) - 03.-09.06.2015

Nach unserem Stopp auf dem Campingplatz in Fundu Moldovei, waren wir froh wieder auf Tour zu sein. Der Campingplatz war zwar sehr nett, aber auch austauschbar, man hätte genau so gut in Österreich auf einem Campingplatz sein können und sich mit den Wohnmobil fahrenden Rentnern unterhalten können wie gefährlich dieses Land doch sei. Unser Weg führte uns nach Sucevița und Moldovița, die schönsten Moldauklöster. Leider gabs schon seit ein paar Tagen immer nachmittags ein Riesengewitter, aber es trocknete auch immer bis zur Nacht. Den Abend und die Nacht verbrachten wir auf einem Rastplatz an der Rarău-Straße, die beste Nacht in diesem Urlaub! Gleich nach dem Frühstück gingen wir zur Aussichtsplattform am Parete Soimului und kletterten am Paretele Cotetului (Kids Land 4+, im Toprope: Traiasca Berea! 6+, Gaura Neagra 6 A0 / 7+). Der Kalk in Rarău macht definitv Lust auf eine Wiederholung, wenn die Kinder größer sind und wir was Alpines hier machen können. Weiter gings nach Sihla, wo wir uns das Mönchskloster in den Bergen ansahen, bevor wir den Sandstein des Bouldergebiets antesteten. Am Anfang des Nationalparks (etwa 1 km nach dem Kloster Agapia) lud uns ein Rastplatz am Bächlein zum Campen ein. Die Zufahrt zum Bouldergebiet ist über eine gute Forststraße. Vom Campingplatz sind es genau 6,8 km bis zum Abzweig zum Kloster Sihla, dort parkt man am besten. Das Gebiet ist rechts der Zufahrtsstraße zum Kloster und ein Teil der Blöcke ist nicht nur geputzt sondern auch markiert mit Nummer und Pfeil. Es gibt an vielen Blöcken Begehungsspuren und noch viel Potenzial um zu putzen. Am Campingplatz waren wir ausnahmsweise nicht alleine, Constantin und seine Frau Kristin mit ihrem Wohnwagen machen hier Urlaub. Und mit ihnen tranken wir nach dem Bouldern Wein und aßen zusammen zu Abend.
Unsere weitere Reise führte uns über den Lacul Izvoru Muntelui (größter Stausee Rumäniens) in die Bicaz-Klamm (Cheile Bicazului) und zum Lacul Roșu. Dort stellten wir unser Lager an einem sehr rudimentären, privaten Camping auf und umrundeten den See als Abendspaziergang (1½ Stunden, 80 hm, Paul ist fast alles selbst gelaufen). Am nächsten Tag wanderten wir den gelben Dreieck Weg, wo wir auf einer Weide auf einem Sattel Rast machten (1¼ Stunden, 130 hm) und durch den Wald zur Schluchtstraße (zum engen Durchschlupf am Ende der Schlucht) abstiegen (½ Stunde). Von dort folgten wir dem roten Dreieck Weg durch eine enge Schlucht, wieder zu Weiden auf einen Sattel (1¾ Stunde, 470 hm) und weiter dem roten Punkt Weg über Almen bis zur Abzweigung eines Forstwegs (1 Stunde, 150 hm) der uns ins Tal brachte. Wir verhauten uns in der Richtung und ein paar Waldarbeiter zeigten uns die richtige Richtung (¾ Stunde, 30 hm) (ich glaube aber immer noch, dass wir eigentlich richtig waren, nur wäre dies kein markierter Weg gewesen). Also folgten wir dem Bach bis zur Schluchtstraße (40 Minuten) und dieser folgten wir zurück zum Lacul Roșu ( ¾ Stunde, 70 hm) und nach leckerem Langos zurück zum Camping am Südende des Sees (20 Minuten, 20 hm). Eine lange, anstrengende und heiße Wanderung (7 Stunden, 870 hm). Den folgenden Tag ließen wir etwas ruhiger angehen und wir starteten am „Roten Sattel“ den Weiß-Gelb-Weißen Weg in die Schlucht. Man muss zuerst ins Tal und den Bach überqueren, um dann über Weiden und Almen aufzusteigen und einen Berg zu umrunden und wieder in die Schlucht abzusteigen (2½ Stunden, ↑170 hm, ↓410 hm). Dort tollten die Kinder am Bach herum, bevor wir über die Schluchtstraße (vorbei an Kletterern in der Tour Tr. Fisura Neagră (5b)) zum Endpunkt des gelben Dreieck Wegs (¼ Stunde, 90 hm) und über diesen Weg zurück zum Auto (¾ Stunde, 140 hm) gelangten. Am See versuchte ich mich an einem überhängenden Felsen noch im DWS, was aber aufgrund des verwitterten Felsens und meinem Unvermögen den Schwierigkeitsgrad zu klettern eher in Schwimmen ausartete. Allerdings war das Bad nach fünf Wildcamptagen eine willkommene Erfrischung und Reinigung. Generell ist zu sagen, dass die Weg an Stellen wo Verirren unmöglich ist sehr gut markiert sind, leider fehlen die Markierungen meist an Abzweigungen oder unübersichtlichen Stellen. Mit dem ein oder anderen Verhauer muss man also rechnen.
Das nächste Gebiet das wir uns ansehen wollten, ist die Schlucht von Turda (Cheile Turzii) in den Westkarpaten. Am Eingang der Schlucht gibt es neben ein paar Souvenirständen eine nette Wiese neben dem Bach um zu kampieren. Die Schlucht, die unter Naturschutz steht, ist ausgesprochen schön. Auf einem leichten Wanderweg gelangt man in etwa einer Stunde durch die gesamte Schlucht und man kann dabei ohne Probleme zu allen Sportklettersektoren gelangen. Einige Klettereien gehen aber auch etwas weiter oben los und zu diesen muss man über schmale Steiglein aufsteigen. In der Mitte der Schlucht kann man auch Schwimmen und wir machten Pause, um mit Paul einen kleinen Damm zu bauen und um zu bouldern. Sehr schöne Kletterei, die vom Stil her an Finale Ligure erinnert.
Bei uns gehts jetzt weiter nach Sibiu und Brasov in die Südkarpaten.
2015_06_02-09_Rumänien2

Montag, Juni 01, 2015

Bustour Teil 4 - Rumänien (Maramureș und südliche Bukowina) - 27.05.-02.06.2015

Von Mátrá fuhren wir über Debrecen nach Rumänien, um genau zu sein nach Carei, wo wir uns den Schlosspark ansahen und uns die erste „Wildcampnacht“ gaben, überraschend entspannt! Über Baia Mare, wo wir das Klettergebiet Limpedea suchten (im Moment ist es der Lagerplatz für eine Baustelle) gings auf den Pasul Gutâi um uns Creasta Cocoșului anzusehen. Das Gebiet ist definitiv mehr als einen Tag wert (auch wenn das Klettergebiet selbst nur 34 Routen hat). Der Zustieg ist mit 2 Stunden (450 hm nach 1½ Stunden und 225 hm gibt es einen sehr schönen Platz zum Zelten) relativ lange, die Routen sind zum Teil gut saniert und der verwitterte Andesit fühlt sich gut unter den Händen an. Eine Tour machte ich dann auch (Scoala1, 2+) und mit Paul kraxelte ich am einfachen Grat des „Hahnenkamm“ herum. Beim Abstieg besuchten wir noch den Hochofen des ehemaligen Bergbaus (1½ Stunden, 20 hm) und die ehemaligen Stollen (¾ Stunde, 50 hm). Beim Abstieg über die Weiden zum Hochofen hatte Karin eine unheimliche Begegnung mit einer Sau die ihre Ferkel verteidigt hat, mal was anderes als die Hirtenhunde hier. In der Grube dürfte es einen Schwelbrand geben, da aus den Bewetterungsstollen dichter Rauch dringt. Der Rückweg führte uns wieder über die Weiden (¾ Stunde, 160 hm) und durch den Wald zum Pasul Gutâi (½ Stunde, 20 hm). Am nächsten Tag fuhren wir über Bârsana (mit der höchsten Holzkirche der Maramureș) nach Vişeu de Sus und übernachteten bei der Mocânita (Wassertalbahn). Ein Traum für die Kinder.
Über den Pasul Prislop und der bis jetzt mit Abstand schlechtesten Straße, gings in die südliche Bukowina und zum ersten Mal in Rumänen auf einen Campingplatz. Zwar ist es schön mit heißer Dusche, aber vom Gefühl her könnte man auch in Norditalien sein. Unsere Wanderung und kleine Klettertour in Rarău (Kalkstein) brachte uns am Gipfel Szenenapplaus und am Bus angekommen ein heftiges Berggewitter. Morgen sehen wir uns die Moldauklöster (Sucevița und Moldovița) an und werden in Rarău übernachten, um dann Richtung Sihla (einem reinen Bouldergebiet) aufzubrechen. Mal sehen wann wir wieder Internet haben.
2015_05_28-_Rumänien1

Dienstag, Mai 26, 2015

Bustour Teil 3 - Ungarn - 18.-27.05.2015

Am Montag gings von Wien weiter über den Neusiedlersee (Strandbad Rust) zum Plattensee, genauer gesagt nach Balatonszepezd. Unser erstes Ziel war hier Kötenger (Sea of Stons) in Szentbékkàlla, ein kleines aber sehr feines Bouldergebiet auf einem Hügel. Die 5 boulderbaren Blöcke weisen etwa 20-30 Probleme auf, die eher im einfacheren Niveau (<fb6a) angesiedelt sind, trotzdem ist der Sandstein/Konglomerat und die Umgebung einen Besuch wert. Auf dem Heimweg fanden wir noch aus Zufall das Gebiet Hegyestü (von Tapolca kommend kurz vor der Ortseinfahrt von Zánka), ein alter Basaltsteinbruch der heute als geologisches Monument fungiert. Zum Bouldern ganz nett, fürs Klettern wahrscheinlich ein wenig brüchig. Mittwoch suchten wir das Bouldergebiet Dörgicse, das wir nach Nachfragen als das Steinerne-Tal in Dörgicse identifizierten. Das Steinerne-Tal liegt auf einem Hügel außerhalb von Dörgicse (Richtung Mencshely) auf dem ein Aussichtsturm gebaut worden ist und im Moment ein Lehrpfad gebaut wird. Wir konnten bis auf den Hügel fahren, aber nach Fertigstellung des Pfads wird man wahrscheinlich den neu angelegten Parkplatz am Fuß des Hügels (nördlich) nutzen müssen. Zum Bouldern ist es nicht lohnend, aber einen kleinen Spaziergang und die Aussicht ist einen Besuch wert. Am Heimweg besuchten wir noch ein Militärmuseum mit Jets, Hubschraubern und Panzern. Am Abend entlud sich dann die schwüle Luft in einem heftigen Gewitter und der Regen hängte sich nicht nur für die Nacht sondern auch die folgenden Tage fest. So kehrten wir dem Balaton den Rücken und fuhren weiter Richtung Budapest.
Auch Sightseeing in Budapest gestaltete sich als verregnet und so kam es zum ersten Mal auf der Reise zu einem kleinen „Lagerkoller“. Die Stimmung besserte sich aber zusammen mit dem Wetter in den Hügeln von Mátras. Der Campingplatz von Sástó, ist definitiv einer der nettesten und best ausgestatteten auf denen wir je waren und die Hügel sind einfach ein Traum. Klettern lässt es sich hier in einem Andesitklettergebiet, genannt Mátra in Mátrakeresztes, das zwei Felswände umfasst, Csòka-kö und Bárány-kö. Es gibt etwa 140 Routen in vor allem moderater Schwierigkeit und es ist perfekt abgesichert. Seil ließen wir im Auto und so gabs nur ein bisschen Bouldern bzw. „Free-Solo“ Klettern in leichten Touren.
In den Mátras Hills geht aber vor allem eines gut, nämlich wandern und das machten wir dann auch noch zwei Tage. Einen Tag wanderten wir durch Buchen- und Eichenwälder nach Mátrahaza (1¼ Stunden, 225 hm), wo wir uns Lángos schmecken ließen, bevor wir auf einem anderen Weg wieder zum See von Sástó zurück kehrten (1¾ Stunden, 50 hm) und dort noch auf den über 50 Meter hohen Aussichtsturm stiegen. Den anderen Tag stiegen wir in einer Runde zum Fernsehturm auf Kekestetö (1014 m), dem höchsten Punkt Ungarns, auf (2 ¾ Stunden, 600 hm). Zurück gings über eine Skipiste nach Mátrahaza (¾ Stunde) wo es heute leider keine Lángos gab und über den Oxygen Adrenalin Park zurück nach Sástó (1 Stunde, 50 hm). Es waren ein paar wirklich schöne Tage hier in den Hügeln und auch das Wetter hatte gut mitgespielt. Morgen kehren wir Ungarn den Rücken und werden weiter in den Norden Rumäniens fahren.
2015_05_18-27_Ungarn

Sonntag, Mai 17, 2015

Bustour Teil 2 - Wien - 10.-17.05.2015

Von Franken gings mit einem Zwischenstopp bei Kathrin, Matthias und Moritz in Straubing (und einem Besuch im Straubinger Zoo) und bei Conny, Matthias und Kathi in Passau (Passauer Maidult) auf den Semmering zu Josie und Otto. Nach unserer Ankunft unternahmen wir mit Otto einen Spaziergang zum 20-Schilling-Blick (1 Stunde, 100 hm) und zurück, eine wirklich nette kleine Wanderung, die Paul fast ganz alleine bewältigte.
Am Dienstag wanderten wir über den Rotberg (¾ Stunde, 200 hm) in die Kalte Rinne (½ Stunde) und zur Falkensteinhöhle (½ Stunde, 100 hm). Dort legten wir eine Pause ein und mit Paul erkundete ich den vorderen Teil der Höhle, bevor wir zum Gaiskirchlein (¼ Stunde, 90 hm) aufstiegen. Zurück gings über die Kalte Rinne bis zum Kalte Rinne Viadukt und über den Bahnwanderweg zurück zum Ausgangspunkt (1 Stunde, 140 hm). Zum Abschluss gabs am Mittwoch noch eine Wanderung zum 20-Schilling-Blick (¾ Stunde, 100 hm) und der Doppelreiter Aussichtswarte (¼ Stunde, 50 hm), ein schöner Abschluss bevor es ein heftiges Gewitter gab und wir nach Wien aufbrachen.
In Wien besuchten wir Angelika und Jörg mit den Kids und übers Wochenende Philipp (ich machte einen Abstecher nach Tirol zur Hochzeit von Gabi und Klaus). Karin besuchte mit Philipp und den Kindern Schönbrunn und zusammen gings am Sonntag noch zur WU und in den Prater. Auch ein sehr schöner Abschnitt unserer Reise, morgen gehts endlich richtig los... nach Ungarn.
2015_05_10-17_Wien

Samstag, Mai 09, 2015

Bustour Teil 1 - Franken - 01.-09.05.2015

Unsere Bustour startete ziemlich verregnet am 01. Mai auf dem Weg nach Franken. Unser erster Stopp war ein Besuch bei Evi und Uwe und den Kids. Ein sehr entspannter Abend/Tag mit den 4en. Unser weiterer Weg führte uns nach Velden zu Karins Tante. Dort wurden wir nicht nur umsorgt, wir konnten auch den Bus noch komplettieren und ich machte mit Paul und Anna eine Wanderung um Velden  (Bahnhof, Siedlung mit Pferden, Mühle, Kriegerdenkmal, Pferdekoppel und nach Hause, 1½ Stunden, 150 hm). Eine Nacht verbrachten wir am Campingplatz Bärenschlucht bei Pottenstein, wo wir gemeinsam eine Wanderung nach Hühnersloh (1½ Stunden, 100 hm) unternahmen und in Burggaillenreuth zu Mittag aßen und einen Verdauungsspaziergang zu den Schlossbergwänden machten. Zurück in Velden legten wir eine Bouldersession im Fietz-Parcour ein. Freitag jährte sich nicht nur das Kriegsende zum 70. Mal sondern auch der Geburtstag von Karins Mutter. Vormittag kletterten wir noch am Beach, wobei ich in Arielle (7+) ziemlich versagte und wir uns wieder aufs Bouldern beschränkten. Abends gabs dann eine sehr nette Geburtstagsfeier und am Samstag strichen wir die Segel um Richtung Passau und Wien aufzubrechen.
2015_05_01-09_Franken

Sonntag, April 26, 2015

Reisevorbereitungen - 25./26.04.2015

Mit riesen Schritten nähert sich unser Trip ans Schwarze Meer. Freitag gehts los und dieses Wochenende nutzten wir noch für die letzten Vorbereitungen. So gaben uns Johanna und ihr Mann Sergei hilfreiche Tipps für Rumänien, Moldawien und die Ukraine und wir luden den Bus voll. Erste Station wird jetzt vorerst Franken sein und dann Wien und nach der Hochzeit von Gabi gehts dann Mitte Mai nach Ungarn, Rumänien, weiter über Moldawien nach Odessa und am Schwarzen Meer nach Süden über Rumänien, Bulgarien nach Istanbul. Heim gehts dann über Bulgarien, Mazedonien ans Mittelmeer und zurück in die Alpen über Albanien, Montenegro, Bosnien, Kroatien und Slowenien. Eine große Runde, mal sehen wohin es uns in den 3 Monaten genau verschlagen wird und wo wir Klettern/Bouldern/Wandern. Wenn wir Internet haben gibts auch ein paar Fotos von unterwegs.
2015_04_26_Reisevorbereitungen

Montag, April 20, 2015

Skitour Gabler - 19.04.2015

Saisonabschlusstour mit Hannes auf den Gabler (3263 m). Wir starteten um 6 Uhr in der Finkau und stiegen schnell zur Zittauerhütte und ein wenig weiter auf, wo wir in die Sonne kamen und uns erst mal ausziehen mussten (2½ Stunden, 1050 hm). Im Gegensatz zum letzten Mal als wir hier waren, hatten wir ausgezeichnetes Wetter und so stiegen wir diesmal zur Glatze auf (1½ Stunden, 750 hm). Einsamkeit sucht man auf dieser Tour vergeblich und so waren auf der Glatze schon ca. 20 andere Skitourengeher, wir waren aber die ersten, die den Aufstieg auf den Gipfel versuchten. Leider hatte ich meine Steigeisen vergessen und so musste ich die Steigeisen meines Vaters nehmen, welche nicht ganz auf meinen Schuh passen. Bei der durchaus anregenden Gratkletterei löste sich nun das Steigeisen mehrmals, sodass ich nach dem Aufschwung an der Plattenquerung aufgab und den Rückzug antrat. Hannes drehte etwas später, am direkt dahinter gelegenen Plattenaufschwung, um (etwa 20 Meter vor dem Gipfel). Ohne Steigeisen stieg ich wieder zur Glatze ab (¾ Stunde, 50 hm) und machte mich fertig für eine traumhafte Abfahrt. Bis zu unserer Abfahrt hatte es keiner der anderen (nur eine Handvoll hatte es überhaupt versucht) Gipfelaspiranten weiter als wir geschafft, ich weiß nicht ob heute überhaupt jemand am Gipfel gewesen ist. Hannes und ich fanden trotz etlicher anderer Abfahrer (heute waren sicher über 100 Skitourengeher am Gabler unterwegs), jede Menge unverspurten Pulver (½ Stunde). Im Kessel unter der Zittauerhütte machten wir ¼ Stunde Pause, genossen die Umgebung und füllten unsere leeren Oberschenkel wieder auf. Die restliche Abfahrt bis zur Finkau (½ Stunde) war dann nicht mehr spektakulär aber besser als gedacht und so endete eine geniale Saisonabschlussskitour (6 Stunden, 1850 hm) mit einem Tegernseer am Auto.
2015_04_19_SitourGabler

Diese Wintersaison war mit 25 Skitouren und 26050 hm (2014: 8/7900 hm, 2015: 17/18150 hm) gar nicht schlecht, danke Karin für die viele freie Zeit.

Sonntag, April 12, 2015

Fontainebleau 03.-11.04.2015

Rechtzeitig für Bleau bekam unser Bus TÜV und Sommerreifen und so konnten wir dem Wintereinbruch in München in der Nacht von Gründonnerstag auf Karfreitag entfliehen. Die Fahrt verlief gut und das nass-kalte Wetter wich freundlichem Sonnenschein im Elsass. In der Ile-de-France herrschte leider auch Regenwetter und so schafften wir es nur noch unser Zelt aufzubauen bevor es zwei Tage durchregnete und wir den Carrefour dem Matsch am Campingplatz vorzogen.

Sonntag (Diplodocus): Endlich Sonne, ab zum Bouldern, in ein schnell trocknendes Gebiet, das kinderfreundlich ist, leichte Probleme zum Eingewöhnen hat und am besten noch wenig frequentiert ist. Wir verzichteten auf das wenig frequentiert und entschieden uns für Diplodocus. Trotz vieler Leute wars ein entspannter Tag an orangen und blauen Problemen.
Montag (Cul de Chien): Sobald es aufreißt wird es kalt! Dieser Wahrheit hatten wir eine ziemlich kalte Nacht zu verdanken, aber zumindest trocknet der Campingplatz langsam. Cul de Chien war gar nicht so voll wie gedacht und so konnten wir Corinna und Andi noch ein paar Bleau-Klassiker zeigen bevor sie nach Hause fahren mussten. Ich hatte Kindertag und Karin konnte mit den Mädels den schönen gelben Circuit machen.
Dienstag (Rocher aux Sabots): Ein weiteres kinderwagenfreundliches Gebiet in Trois Pignon ist Rocher aux Sabots, in dem ich vor Jahren Smash (fb 7b dyno) punkten konnte. Steffen, Vladi und ich spielten ein bisschen in Oblique (fb 7a) und bis auf den zweiten Zug, fühlte es sich auch ganz gut an. Nach ein paar Versuchen an Smash erinnerte ich mich auch wieder an die Absprungsequenz, nur mit dem Festhalten haperte es ein wenig. Am späten Nachmittag konnten wir noch Le Narine (fb 6a) im 2. bzw. 3. Versuch abhaken.
Mittwoch (Canch aux Mersiers): Da es für die Anderen Zeit für einen Pausetag war, zogen wir mit der Familie Bösl los. Im Gebiet in dem Paul aufstehen gelernt hat gibts für jeden was zu spielen! Für mich war wieder Kindertag angesagt, während Karin zuerst mit Peter, dann mit Claudi fast den ganzen gelben Circuit durchboulderte. Am Abend blieb für mich noch Zeit für ein paar Antestversuche in La Baleine (fb 7a+) und Chouchou Chèri (fb 6b) und ein wenig Anfassen von La Grande Marche (fb 7a+). Dort zeigte ich auch noch einer Gruppe Franzosen wie man Jeu de Jambes (fb 6a, Dachkante) macht (oder besser gesagt nur fast, aus dem Mantle rutschte ich leider raus, als ich fast draußen war).
Donnerstag (Petit Bois): Der bis jetzt heißeste Tag, außerdem eine Einladung zum Abendessen bei Laure und Patric, also benötigten wir ein schattiges Gebiet im Süden, Petit Bois ist dafür perfekt. Mit den Jungs machte ich ein paar Probleme aus dem blauen Circuit (nur dreckige Eier in diesem Gebiet!). Big Jim (fb 6c), La Baleine (fb 7a+) und Big Dragon (fb 8a) sah ich mir dieses Mal nicht mal mehr an. Der Abend bei Laure und Patric war dann sehr nett und vor allem Paul hatte riesig Spaß an den Temperaturen und dass er dadurch barfuß laufen durfte.
Freitag (Rocher du Potala): Nach unserer Rückkehr aus Lombreuil, frühstückten wir mit den Anderen und brachen zum Parkplatz in La Vaudouè auf, um in Rocher du Potala bouldern zu gehen. Das Gebiet hat einen sehr schönen orangen, blauen und roten Circuit. Karin durfte sich erst mit Peter vergnügen, später folgten Claudi und ich dem orangen Circuit und zusammen mit Vladi und Steffen versuchten wir vier uns in Deltoide (fb 6a) mit einer anderen Gruppe. Ein lustiges Problem (Sitzstart zu Rot 39), das Vladi und mir nach ein paar Versuchen gelang.
Samstag (Heimfahrt): Abreise und Regen, was will man mehr, hoffentlich ist das Wetter in der nächsten Woche halbwegs gut, um die ganze Ausrüstung zu trocknen und sauber zu bekommen.

Dieses Mal war es ein sehr entspanntes Bleau mit einer sehr entspannten Gruppe, da freuen wir uns schon auf nächstes Jahr.
2015_04_BleauBlog

Sonntag, März 29, 2015

Galaun und Riederstein - 29.03.2015

Palmsonntagswanderung mit meinen Eltern und den Kindern von Rottach aus. Über die steile Rodelbahn gings auf die Galaun (¾ Stunde, 280 hm), wo wir uns Weißwürscht schmecken ließen. Nach der Stärkung gings noch das Steiglein auf den Riederstein (½ Stunde, 150 hm). Das Wetter war besser als gedacht und vorhergesagt und so kam sogar ein paar Mal die Sonne heraus. Der Abstieg führte uns über den Auerweg nach Tegernsee und über den Tegernseer-Höhenweg (wohl besser als Tegernseer-Aufundabweg bekannt) zurück zum Wandererparkplatz in Rottach (2½ Stunden, 150 hm). Eine sehr nette kleine Wanderung für Kinder und bis auf den Riederstein ist alles kinderwagengeeignet.
2015_03_29_Galaunalm

Mittwoch, März 25, 2015

Leutascher Dreitorspitze - 23.03.2015

Als letzte Tour mit Tommi musste etwas besonderes her, geplant war die Munde. Der Neuschnee vom Wochenende machte uns einen Strich durch die Rechnung, aber die Ersatztour stand der Munde in nichts nach, die Leutascher Dreitorspitze (2682 m).
Wir konnten mit den Skiern direkt am Parkplatz hinter dem Hotel Hubertus los gehen. Im Wald unter dem Staudenhang mussten wir kurz tragen, sonst lag aber genug Schnee bis ins Tal. Am Staudenhang holten wir drei Tourengeher ein, die sich dort nicht ganz souverän anstellten. Nach der steilen Querung über der Berglklamm (1¼ Stunden, 400 hm) überholten wir schließlich und zogen hinauf zum Leutascher Platt (1¾ Stunden, 700 hm) wo wir eine kleine Pause (¼ Stunde) einlegten. Schon im unteren Teil waren wir teilweise der Sonne ausgesetzt, aber von hier bis zum Beginn der Gipfelrinne (1 Stunde, 400 hm) wurden wir regelrecht gebraten. Die Rinne selbst war pickelhart und wir mussten die Ski ans obere Ende tragen (20 Minuten, 100 hm). Dort machten wir Skidepot und die beiden (Vater und Tochter) die uns gespurt hatten (danke dafür) kamen uns vom Gipfel aus entgegen. Die letzten Meter zum Gipfel waren unschwer zu Fuß zurück zu legen (10 Minuten, 50 hm) und nun breitete sich vor uns ein Wahnsinnspanorama aus. Östlich das Karwendel, südlich die Schüsselkarspitze, die Hohe Munde und das Sellrain, westlich das Wettersteinmassiv mit dem Oberreintal tief zu unseren Füßen und dem sich öffnenden Zugspitzplatt und nördlich der Nebel im bayrischen Tiefland. Da ist so eine Tour natürlich noch schöner, wenn man weiß, dass alle anderen im Nebel sitzen und man selbst bei Windstille am Gipfel Pause machen kann (½ Stunde). Der Abstieg zum Skidepot war etwas rutschig (10 Minuten), aber ab da gings mit den Skiern ins Tal. Die Rinne war wie im Aufstieg gedacht keine Freude, aber ab dem unteren Ende konnten wir in Pulver hinunter wedeln (oder besser gesagt cruisen, da ich ja meinen neuen Ski dabei hatte). Der Mittelteil der Tour wies wunderschönen Firn auf und nur kurze Abschnitte waren etwas harschig. Der Staudenhang war dann im Sulz ein ähnlicher Krampf wie im Aufstieg und wir erreichten 1 Stunde nach unserem Aufbruch beim Skidepot (mit Gegenanstieg und kurzen Tragepassagen im Wald) das Auto. Eine Traumtour (gesamt 6¼ Stunden, 1700 hm), die man getrost als würdige Abschlusstour für Tommi und meine gemeinsame Skitourenkariere bezeichnen kann. Vielleicht schaffen wir es ja trotzdem in den nächsten Jahren irgendwie in Kalifornien oder in den Alpen zusammen was mit den Skiern zu unternehmen.
2015_03_23_LeutascherDreitorspitze

Sonntag, März 22, 2015

Kelchalm/Rauber/Saalkogel - 21./22.03.2015

Wie letztes Jahr besuchten wir Mark auf der Kelchalm (Bochumer Hütte). Mit den zwei Kindern musste ich bei der Ruine Pause machen, dann gings aber gestärkt weiter zur Hütte (1½ Stunden, 500 hm). Damit ich noch eine wenig Auslauf bekomme, riet mir Mark den Laubkogel zu machen. Nach den etwas steileren Waldschneisen spurte ich etwas nach Osten und als ich den Buckel erreichte war ich schon recht nahe am Rauber bzw. Saalkogel. So entschied ich mich gleich einen richtigen Gipfel zu gehen und erreichte kurz darauf den Rauber (1972 m) mit seinem neuen Holzkreuz (55 Minuten, 550 hm). Ein paar Meter Abfahrt und ein kurzer weiterer Anstieg (5 Minuten, 50 hm) brachten mich auf den Saalkogel (2006 m). Die Abfahrt war besser als gedacht, schön aufgefirnte Hänge, nur einige wenige Hangabschnitte waren schon stark durchfeuchtet.
Die Nacht war wegen einer recht "lustigen" Gruppe wenig geruhsam, so fand ich es auch nicht wirklich schlimm, dass das Wetter über Nacht schlecht geworden war und ich dadurch keine Tour mehr gehen konnte. Karin rodelte mit Paul runter, während ich mit Anna abfuhr. Für Karin war das Wochenende auf jeden Fall ein super #karitraa Test, die Baselayer haben sich gut bewährt.
2015_03_22_Kelchalm

Donnerstag, März 19, 2015

Nachtskitour Wallberg - 18.03.2015

Feierabendskitour mit Tommi und am Weg stieß Paul noch dazu. Es war warm und fast windstill, nach dem Aufstieg (1 Stunde 40 Minuten, 950 hm) konnten wir den Blick über den Tegernsee und in die "richtigen" Berge genießen. Sogar die Abfahrt war ganz passabel und das Bier im neu renovierten Bräu rundete die Sache zusätzlich ab. Ein gelungener Abend mit den beiden.
2015_03_18_WallbergNacht

Sonntag, März 15, 2015

Die fast Buildering Tour - 15.03.2015

Schönes Wetter in der Stadt, wozu also rausfahren. Wir schnappten uns das Crashpad (jetzt weiß ich auch wie ich es auf den Radlhänger bekomme) und ab gings in die Hamburgerei, weil Bouldern kann man nicht mit Hunger. Die Burger waren wieder Mal der Wahnsinn. An der Brücke zum AV-Museum bouldert es sich nicht so gut, außerdem ist dort gerade ein bissal viel Wasser. An der Cornelius- bzw. Reichenbachbrücke wäre es schon gegangen, aber mein Zug war weg. So wars eine kleine Radlrunde mit Matte um am Isarufer zu liegen. Karin hatte dabei ihre Baselayer von #karitraa drunter und hat ausnahmsweise nicht gefroren.

Samstag, März 14, 2015

Hirschhörnlkopf - 14.03.2015

Endlich alles vorbei und wieder Zeit am Wochenende! Karin bekam frei um auf diverse Kinderbasare zu gehen und ich nahm die Kinder mit zu einer Wanderung. Wenn schon keine "richtige" Tour, dann halt mit knapp 25 kg Trainingsgewicht. Die Wanderung ist wirklich nett und gut beschildert. Es geht von der Jachenau zuerst flach, dann steil zur Pfundalm (1 1/2 Stunden, 650 hm) und dann in 20 Minuten (100 hm) zum Gipfel. Südseitig lag schon fast kein Schnee mehr und nur am letzten Stück zum Gipfel brach ich in den aufgeweichten Schnee ein. Gerade auf dem letzten Stück merkte ich das Gewicht der Kinder, die brennende Sonne und meine Unfitness. Nach einer Brotzeit hieß es wieder absteigen, Paul wanderte bis zur Pfundalm sogar alleine und 1 Stunde 20 Minuten später waren wir auch schon wieder am Auto. Ein Traumtag mit den zwei Kurzen.
2015_03_14_Hirschhoernlkopf

Sonntag, Februar 22, 2015

Wallberg - 21.02.2015

Auch an einem Arbeitswochenende muss man mal abschalten und so entspannte ich mich bei einer kleinen Skitour mit Laura und Vladi. Zu erst ging es mit dem Rad zu Laura und Vladi, von dort nach Rottach-Egern und zum Sonnenuntergang rauf auf den Wallberg (2 Stunden, 950 hm). Seit Ende Februar 2013 war ich nicht mehr hier oben, durch den Jobwechsel hat sich irgendwie die Wallberg-Nachtskitourenrunde zerschlagen, eigentlich schaden weil es eine wirklich nette Tour ist. Auch heute mit Laura und Vladi wars wieder ein Spaß, ok für Laura vielleicht nicht ganze so. Ihr Splitboard musste sie fast die ganze Tour tragen, dabei verlor sie eine Bindung und durfte daher wieder absteigen statt abfahren. Zum Glück fand ich bei der Abfahrt die verlorene Bindung, damit wars zumindest keine Totalverlust. Im Gesamten eine sehr nette Tour mit einem sehr schönen Sonnenuntergang.
2015_02_21_Wallberg

Sonntag, Februar 15, 2015

Äußerer Nockenkopf und Piz Lad - 14./15.02.2015

Zwei Tage und zwei schöne Skitouren, dank der Kletterer und vor allem dank meiner Eltern. Die haben nämlich auf die lieben Kinderleins aufgepasst, damit Karin und ich wieder mal gemeinsam Skitouren gehen konnten.

Samstag gings auf den Äußerer Nockenkopf (2770 m) von Rojen aus. Mit dabei waren Karin, Chrissi (ihre erste Skitour), Bäda, Dieter und Jan. Zuerst im Nebel, später bei strahlendem Sonnenschein, stiegen wir über mäßig steile Hänge zum Gipfel auf (2½ Stunden, 850 hm). Bäda und ich machten noch den Grat zum höchsten Punkt (¼ Stunde, 50 hm), um eine noch unberührte Flanke abzufahren. Die Abfahrt selbst war dann ein Traum in Bruchharsch, wobei sich ganz oben und ganz unten ein paar nette Schwünge fahren ließen.
2015_02_14_AussererNockenkopf

Sonntag starteten wir dann ein wenig früher von Reschen aus zum Piz Lad (2782 m). Karin, Chrissi, Vladi, Dieter und Jan stiegen mit mir durch dichten Nebel zur Reschenalm auf (1½ Stunden, 500 hm). Dort beschloss Karin etwas zu Essen und zu Trinken und umzukehren. Wir anderen gelangten (weiterhin im Nebel) zum Sessland-Wetterkreuz (1 Stunde, 300 hm),  wo es aufriss und endlich den Blick frei gab auf unser Ziel. Den weiten Bogen durch den Kessel zum Gipfelhang machten dann nur noch Vladi und ich. Nach einer steilen Querung durch die Felsen und dem sich ewig ziehenden Gipfelhang gelangten wir zum Gipfelkreuz (1 Stunde, 450 hm). Da es ziemlich ungemütlich war fuhren wir sofort ab und erreichten über den Gipfelhang und eine steile Rinne den Kessel und das Sessland-Kreuz. Dort wo es keinen Bruchharsch gab war der Schnee so pickelhart, dass es genau so wenig Spaß machte wie im Bruchharsch. Dennoch kamen wir durch den Waldgürtel relativ gut zur Reschenalm und weiter über die Rodelbahn nach Reschen (1 Stunde). Auch mit Scheißschnee eine sehr schöne Tour.
2015_02_15_PizLad

Mittwoch, Februar 11, 2015

Brauneck - 10.02.2015

Das Brauneck ist zwar nicht wirklich die erste Wahl, um Freeriden zu gehen, aber am Idealhang fanden sich einige Lines die Josef und ich natürlich gleich ziehen mussten. Auch der restliche Tag auf der Piste, bei strahlendem Sonnenschein, waren gar nicht so schlecht. Auf jeden Fall ein gelungener Abteilungsskitag mit Rolf, Helmut, Josef, Florian und Luis.
2015_02_10_BrauneckSkifahren

Sonntag, Februar 08, 2015

ISPO - 07.02.2015

Alle Jahre wieder findet sich alles was Rang und Namen in der Outdoor- und Sportszene hat in München ein, um alle Neuheiten auf dem Markt auf der ISPO zu bestaunen bzw. vorzustellen. Wie auch in den letzten Jahren waren wir wieder mitten drin, diesmal auf Einladung der ISPO Community. Nach unserem feucht, fröhlichen Abend bei Leena, schafften wir es erst kurz vor Mittag mit beiden Kindern zum ISPO Open Innovation Stand an dem mir Andreas noch schnell erklärte was es mit Bloggers First auf sich hat und dann gings wie jedes Jahr ins Getümmel. Es war ein anstrengender aber auch ziemlich informativer Tag und wieder konnten wir einige Leute treffen die wir sonst das ganze Jahr nicht sehen. Besonders gefallen hat mir dieses Jahr der JetForce von BD bzw. Pieps, der uns am Pieps-Stand wirklich gut und ausführlich erklärt wurde. Im gleichen Sektor haben ABS und TNF ein nettes Teil heraus gebracht, nämlich eine aufschnallbare ABS-Einheit für jeden Rucksack. Bei Völkl hat Paul dann prompt seinen neuen Ski gefunden und wollte ihn auch nicht mehr hergeben. Netter Tag wobei man das Wetter in den Bergen sicher auch gut nutzen hätte können.
2015_02_07_ISPO

Mittwoch, Februar 04, 2015

Taubenstein Nachtskitour - 04.02.2015

Nach der Arbeit gings heute mit Vladi zum Taubensteinhaus. Um 7 Uhr konnten wir am bumsvollen Taubensteinparkplatz starten. Zügig gings zum Taubensteinsattel hinauf (57 Minuten, 500 hm) und in 5 Minuten hinüber zum Taubensteinhaus. Mit etwas Glück ergatterten wir an einem Tisch noch zwei Plätze und konnten uns eine Suppe schmecken lassen. Die Abfahrt war überraschend gut (ok so überraschend wars nach dem Aufstieg nicht) und mein neuer Ski fährt sich einfach gut. Ziemlich volle, aber trotzdem gute Nachtskitour im Nahbereich von München.
2015_02_04_TaubensteinNacht

Samstag, Januar 31, 2015

Kotalmjoch - 31.01.2015

Mit Laura und Vladi gings heute durch den feinsten Münchner Skifahrerstau zum Achensee, wo wir mit Kathi, Hannes und Bäda eine Skitour aufs Kotalmjoch (2122 m) machten. Vom Parkplatz am Seehof folgten wir zuerst der Forststraße zum Kotalm Niederleger (¾ Stunde, 350 hm), dort trafen wir Kathi, Hannes und Bäda die wegen unserer Stauverspätung schon langsam losgegangen waren. Vom Niederleger geht die Tour durch einen "lichten" Wald zum Mittelleger (40 Minuten, 380 hm) an dem wir mehrere Tourengehergruppen überholten. Weiter geht man dann in süd-östlicher Richtung, erst flach, dann steiler Richtung Klobenjoch und dann nach Norden zum Kotalmjoch. Direkt vor uns war nur noch eine sechsköpfige Gruppe, die uns super spurte. Etwa 100 hm unter dem Gipfel (1 Stunde, 470 hm) fellten wir in einer Grube ab und legten die ersten Spuren in den Gipfelhang (¼ Stunde). Ein Pulvertraum! Wir fellten wieder auf und stiegen mit Laura und Vladi bis zum Gipfel auf (40 Minuten, 300 hm). Dieses Mal fuhren wir alle etwas weiter westlich eine schöne Flanke gefolgt von einer Rinne ab. Wieder ein Pulvertraum mit unseren ersten Spuren. Der Aufstiegsspur folgend gings noch bis kurz vor den Kotalm Mittelleger (½ Stunde). Im flachen Teil hatte ich eine kleine Auseinandersetzung mit einer Latsche, was mir Kopf voraus im Schnee stecken einbrachte. Den Hang über dem Mittelleger stiegen wir wieder auf (¼ Stunde, 100 hm), um auch hier noch ein paar Spuren zu hinterlassen. So viel frischer Pulver macht natürlich müde und hungrig und so ließen wir uns eine Jause und einen Kaffee am Mittelleger (ja Vladi hatte wieder seinen Jetboil mit dabei) schmecken. Die Abfahrt durch den Wald zum Niederleger war dann leider eher die Plicht nach der Kür, über die Forststraße gings dann aber recht entspannt zurück zum Parkplatz (40 Minuten).
Eine sehr feine Tour, die schon lange kein Geheimtipp mehr ist (zu Recht), durch unsere Wiederanstiege waren es insgesamt etwa 1600 hm und 4¾ Stunden (ohne Pausen). Liebe Leute, es war mir ein Volksfest mit euch zu gehen, danke für den schönen Tag und natürlich an Karin, die weiß schon warum...
2015_01_31_Kotalmjoch

Montag, Januar 26, 2015

Disentis-Artikel im Powder-Magazin und ABS Rückruf- 26.01.2015

Über das sehr geniale Freeridewochenende im Disentis letztes Jahr gibts nun einen wirklich gelungenen Artikel im Powder-Magazin. Danke Christoph für den guten Artikel und danke an alle die dabei waren, das Wochenende war der Wahnsinn! Hier auch noch als pdf.
Als Nachtrag zum ABS Rückruf: Heute (29.01.2015) kamen unsere drei Rucksäcke nach etwa einem Monat wieder zurück. Auf der einen Seite muss ich sagen Hut ab vor der Firma ABS einen so großen Rückruf wirklich durchzuziehen, auf der anderen Seite bin ich verärgert, dass ich die letzten 12 Touren auf die zusätzliche Sicherheit meines Airbags verzichten musste.

Sonntag, Januar 25, 2015

Kehlstein und Götschen - 24./25.01.2015

Endlich neuer Schnee und so machte ich mit Elli und dem Opa (aka Bäda) eine kleine Runde auf den Kehlstein. Vom Interconti gings zuerst ein Stück die Fahrstraße entlang und dann Richtung Osten in den Dalsenwinkel, hinauf zur Buswendeplatte (1 Stunde 50 Minuten, 780 hm). Von dort nutzen wir den Sommerweg zum Kehlsteinhaus bzw. Kehlsteingipfel (20 Minuten, 170 hm). Bei der Abfahrt entschieden wir uns für die Straße. Schon beeindruckend wie viel Schnee dort schon gerutscht ist und das obwohl die Schneelage je eher unterdurchschnittlich war. Nette kleine Runde (950 hm) für früh und spät in der Saison, bei schlechter Lawinenlage aber eher nicht zu empfehlen.
2015_01_24_Kehlstein

Sonntag gabs dann wirklich tollen Schnee und obwohl ich erkältungsbedingt etwas angeschlagen war, musste ich doch mit Karin ein bissal was gehen. Von der Götschenalm, diesmal durch den Wald Richtung Silberg auf den Götschen (1 Stunde 5 Minuten, 450 hm). Bei dieser Variante ist man bis zum Gipfel fast alleine. Die Abfahrt über die Herrenabfahrt war ein Traum in Pulver. 
2015_01_25_Goetschen

Sonntag, Januar 18, 2015

Schafreuter/Schafreiter - 18.01.2015

Am Weg von Vorderriss nach Hinterriss, bei der Oswaldhütte (840 m) startete unsere Tour auf den Schafreiter (2101 m). Der Neuschnee reichte leider nicht, um im unteren Teil den Forstweg komplett zu überdecken, aber im oberen Teil (über der Mooslahneralm (1398 m)) war auch ein bisschen Unterlager vorhanden und somit gab es auch ein wenig Spaß bei der Abfahrt. Bis kurz über der Mooslahneralm blieben wir (Laura, Vladi, Tom und ich) zusammen, zum Gipfel gingen Tom und ich vor (2½ Stunden, 1250 hm) und genossen das warme, fast windstille Wetter. Die Aussicht vom Gipfel ins Karwendel ist spektakulär und die Abfahrt zur Mooslahneralm war bis auf ein wenig Steinberührung wirklich gut. Am Forstweg zur Oswaldhütte mussten wir die Ski dann einige Male tragen. Trotz dem wenigen Schnee, eine sehr schöne Tour bei traumhaftem Wetter, einen Bericht gibts auch auf Vladis Blog.
2015_01_18_Schafreiter

Samstag, Januar 10, 2015

Christlum - 10.01.2015

Große Lawinengefahr, schlechter Schnee und frühlingshafte Temperaturen bei bestem Wetter, da bleibt man am besten auf einer Piste und so gingen Karin und ich wieder Mal eine kleine Tour in der Christlum. Für die 850 hm benötigten wir 1¾ Stunden, eine nette kleine Kaffeetour.
2015_01_10_Christlum

Montag, Januar 05, 2015

Nons und Lafaster - 04./05.01.2015

Nach einem Rast- und Fahrtag zu meinen Eltern, konnten Karin und ich seit langem wieder ein Skitour bei Tag zusammen machen. Von Außerberg gings über den Hüttegglift (600 hm, 1½ Stunden) zum Weg von der Nons zur Lafaster (230 hm, ¾ Stunde) und den Höhenweg weiter bis zu den freien Hängen über der Nons auf ca. 2000 m (220 hm, 50 Minuten). Die Abfahrt über die Rodelbahn war nur im oberen Teil (bis Hausstatt) gut, der untere Teil war blankes Eis. Nach 4 Stunden und 1050 hm kamen wir wieder zu den inzwischen schlafenden Kindern und Großeltern.
2015_01_04_Nons

Die Tour auf die Lafaster begann wieder auf der Auserberger-Rodelbahn, diesmal aber nicht bis in die Hausstatt, sondern über Forstwege an der Nordseite des Gilfert zum Lafaster Niederleger (900 hm, 2¾ Stunden). Den Weg vom Niederleger zum Hochleger (150 hm, ½ Stunde) musste ich dann spuren. Die Hänge zwischen den Almen waren ein Traum zum Abfahren, 15 cm Neuschnee auf festem Untergrund. Die Forstwege waren griffig und auch die Rodelbahn hatte etwas Schneeauflage auf das Eis bekommen. Zu guter Letzt konnten wir dann sogar die Bachhäuslerhänge fahren. Eine richtig nette Tour die wie am Tag zuvor ca. 4 Stunden dauerte und etwa 1050 hm hat.
2015_01_05_Lafaster

Freitag, Januar 02, 2015

Gugel - 02.01.2015

Am Vormittag wanderten wir mit Steffi, Stephan, Gabi, Christian und den Kindern bei bestem Wetter zur Wildfütterung an der Hirschbichlstraße. Stephan und ich trafen uns dann am Nachmittag noch zu einer kleinen Skitour von Hammerstiel auf die Watzmanngugel. Das Wetter hatte sich massiv verschlechter und die Temperaturen waren markant angestiegen, dies bescherte uns richtig schlechten Schnee und eine Abfahrt bei Regen. Den Aufstieg brachen wir etwa 50-100 hm unter der Gugel bei dem markanten Fels im Gipfelhang ab, um etwas windgeschützt abfellen zu können (ca. 950 hm, 2 Stunden 5 Minuten). Trotz aller Widrigkeiten ein netter Abschluss für unseren BGL-Aufenthalt.
2015_01_02_Gugel

Donnerstag, Januar 01, 2015

Neujahr am Rossfeld - 01.01.2015

Ins neue Jahr sind wir am Götschen gerutscht (450 hm, 1 Stunde 5 Minuten), bei klarer Sicht auf Berchtesgaden und die Schönau und traumhaftem Schnee zum Abfahren.
Das neue Jahr begrüßte uns dann mit sonnigem Wetter und jeder Menge Schnee. Mit Paul wurde ein bisschen Skifahren am Götschen geübt und am Nachmittag stiegen Stephan und ich, diesmal bei bester Sicht, von Oberau aufs Rossfeld auf (850 hm, 1 Stunde 35 Minuten).
2015_01_01_Rossfeld

Mittwoch, Dezember 31, 2014

2 x Götschen, Rossfeld und einen guten Rutsch - 30./31.12.2014

Seit 2 Tagen besucht uns Corinna und so musste ich gestern nicht alleine auf den Götschen (700 hm, 1 Stunde 20 Minuten). Die Schneelage hat sich zwar gebessert, aber Steine erwischt man immer noch genug auf der Abfahrt nach Bischofswiesen. Der Abend gehörte dann wieder Karin und mir von der Götschenalm aus (450 hm, 1 Stunde 5 Minuten), bei perfektem Pulver.
Heute gingen Corinna und ich mit Stephan von der Oberau aufs Rossfeld (850 hm, 1¾ Stunde). Traumhafter Pulver und genug Auflage, um auch die neuen Ski spazieren zu führen.
2014_12_30_GoetschenRossfeld


Die letzten Tage des Jahres nutze ich immer für eine kleine Statistik. Dieses Jahr war die Bergausbeute recht gering, so kam ich nur auf 35560 hm, davon 21750 hm auf Ski und 2840 hm mit Anna und Paul am Rücken. Nächstes Jahr hoffentlich wieder mehr!
Wir wünschen allen einen guten Rutsch ins neue Jahr und viele schöne Bergerlebnisse.

Samstag, Dezember 27, 2014

5 x Götschen - 26./27.12.2014

Schnee....endlich....Ende Dezember....15 Zentimeter, aber immerhin....für den Götschen reichts und mit den "Stoanaski" gehts sogar von Bischofswiesen aus (700 hm, 1¼ Stunde). Bei der Abfahrt erwischte ich zwar ein paar Steine, der Schnee war aber überraschend gut und sogar der alte Ski fuhr sich super (20 Minuten).
Am Abend gingen Karin und ich dann noch bei starkem Schneefall von der Götschenalm auf den Götschen (450 hm, 55 Minuten).
Leider war der Schneefall nicht sonderlich ergiebig, also wieder Steine beim Aufstieg zum Götschen (700 hm, 1 Stunde 10 Minuten). Den größten Teil des Wegs ratschte ich dabei mit einem Tourengeher, den ich gestern schon am Gipfel getroffen hatte. Nach der Abfahrt zum Bahnhof, stieg ich dann noch ein zweites Mal auf (700 hm, 1 Stunde 25 Minuten).
Der Abend gehörte wieder Karin und mir, diesmal bei ziemlich guten Schneebedingungen (450 hm, 1 Stunde).
2014_12_27_5xGötschen

Dienstag, Dezember 23, 2014

Jenbach und Ötz - 20.-23.12.2014

Am Wochenende in Jenbach konnte ich, nach der grippetechnisch im Bett verbrachten Woche, endlich wieder kurze Spaziergänge machen. Einer führte mich zum oberen Wasserschloss (400 hm, 1 Stunde) und über die Kienbergmadonna wieder nach Jenbach. Gerade das Steiglein vom Wasserschloss zum oberen Wasserschloss war wegen Neuschnee unangenehm rutschig und kostete im Abstieg mindestens gleichviel Zeit wie im Aufstieg. Kurz bevor ich zu Hause war schaffte ich es noch meine Kamera runter zu werfen, nun ist sie definitiv im Eimer.
2014_12_21_Jenbach

Montag konnte ich dann endlich meinen neuen Ski abholen, zwar ist kaum Schnee, für eine kleine Skitour im Kühtai reichte es aber trotzdem. Wegen der Abfahrt hätte man die Tour nicht machen müssen, aber zum Gehen wars ganz nett. Zur Bergstation der Drei-Seen-Bahn gings neben der Piste (450 hm, 1 Stunde). Ein Stück die Rinne zur Gaiskogelscharte südlich des Gaiskogels konnte ich noch mit Ski gehen (250 hm, ¾ Stunde), weiter zum Joch und über den Grat wanderten die Ski aber auf meinen Rucksack (150 hm, 20 Minuten). Über einer zweiten Rinne (die ich zum Abfahren auserkoren hatte) deponierte ich die Ski und folgte dem Grat in der letzten Sonne zum Gipfel (50 hm, 10 Minuten). Schnell gings zurück zu den Ski und ein Stück die Rinne runter, damit ich mir nicht alle Steine im oberen Teil einfange. Die Abfahrt war mehr schlecht als recht, aber Steine hab ich keine getroffen.
2014_12_22_Gaiskogel

Nach dem schönen Sonnenuntergang im Kühtai, wollte ich auch noch einen Sonnenaufgang sehen. Also in aller Frühe nach Kühtai und über die Piste hinauf zur Bergstation der Kaiserbahn (500 hm, 1½ Stunden). Es bließ ein ähnlich starker Wind wie am Tag zuvor und jeder kleine Windschutz war eine Wohltat. Die Abfahrt über die pickelharte Piste war dann wie tags zuvor kein wirklicher Spaß.
2014_12_23_KaiserbahnBGS

Sonntag, Dezember 14, 2014

Skibauworkshop bei SpurART in Innsbruck - 13/14.12.2014

Nach langem Warten war es so weit, Tommi und ich konnten endlich unsere neuen Ski bauen, bei den Jungs von SPURart in Innsbruck. Es waren zwei arbeitsame Tage, die sich aber gelohnt haben. Ein netter Trupp und ein paar richtig feine Ski haben heraus geschaut.
2014_12_13_SkibauSpurArt

Donnerstag, Dezember 04, 2014

10. Adventsbouldercup - 29.11.2014

Das erste Adventwochenende ist traditionell nicht nur besinnlich sondern auch sportlich, zumindest im Heavensgate, wo sich der Adventsbouldercup zum 10 Mal jährte. Ein schöne Wettkampf für den sogar Peter und Hannes extra anreisten. Weiters waren noch Steffen, Vladi und Tommi (für den es wohl der letzte Adventsbouldercup war) dabei. Auch ohne Training konnte ich 21 Flash, 2 Top und 3 Zonen ziehen, was 800 Punkte und Platz 46 brachte. Hier gibt's die Ergebnisse und Bilder.

Sonntag, November 23, 2014

Ötz und Kühtai - 22./23.11.2014

Wir besuchten Vroni, Moschti und die Kids in Ötz und machten mit den Kindern die Imster Kletterhalle unsicher, sowie die Pisten im Kühtai. Zu guter Letzt durfte (Anmerkung der Karin!) ich noch eine kleine Skitour auf "Die Mute" (2398 m) machen (¾ Stunde, 450 hm) und über den Finstertalspeicher abfahren.
2014_11_22_ÖtzKühtai

Donnerstag, November 20, 2014

Studie zur Risikowahrnehmung in Kletterhallen - 19.11.2014

Gestern durfte ich Ronnie bei seiner Studie zur Risikowahrnehmung in Kletterhallen helfen. Eine gute Sache und er braucht noch Seilschaften die für die Wissenschaft klettern. Es ist nicht viel Aufwand als meldet euch, Infos und Anmeldung gibt es HIER.

Montag, November 17, 2014

Nationalpark Bayrischer Wald - 15./16.11.2014

Dieses Wochenende besuchten wir Peter im Bayrischen Wald. Vor seiner Doktorfeier drehten wir noch eine Runde im Tierfreigelände in Neuschönau. Ein wirklich schönes Fleckchen und vor allem mit Kindern ein Traum (kinderwagen- bzw. laufradgeeignt!). Die Feier war dann der gelungene Abschluss eines sehr schönen Tages, danke lieber Peter!
2014_11_15_BayrischerWald

Sonntag, Oktober 26, 2014

Alpin EH und Skitourensaisoneröffnung - 25./26.10.2014

Samstag in der Früh nutzte ich das schöne Wetter und den frischen Schnee, um die erste Skitour dieser Saison zu gehen. Vom Spitzingsee zur Taubensteinbergstation (1 Stunde, 500 hm) und weiter zum Gipfel des Taubensteins (¼ Stunde, 100 hm), wo ich zum Sonnenaufgang ankam. Nach der Abfahrt, die nicht unbedingt ein Genuss war (wobei es ganz oben gar nicht so schlecht war), parkte ich an der Stümpflingbahn und fuhr von dort zur Albert-Link-Hütte ab zum Alpin EH für Trainer. Der Kurs und die Gruppe waren super, danke an alle und vor allem an Flo.
2014_10_25_SpitzingAlpinEH

Montag, Oktober 20, 2014

Bernina Westwand (2. Versuch) - 18./19.10.2014

Es gibt Tage da läufts einfach nicht und dann sollte man schleunigst schauen wie man vom Berg kommt ... aber alles der Reihe nach.
Nach einem geruhsamen Wochenende und einer harten Woche bekam ich von Karin nochmals frei und so packten Vladi und ich die Rucksäcke und brachen auf ins Engadin, zur Bernina. Diese hatte sich in der Vergangenheit als zickig erwiesen und alle meine Umwerbungs-(bzw. Aufstiegs-)Versuche zunichte gemacht (Marco e Rosa, Biancograt, Westwand). Es war ein stabiles Hoch angesagt, also sollte uns diesmal das Wetter sicher keinen Strich durch die Rechnung machen. Nach der typisch ewigen Fahrt ins Engadin (mit einem M235i, was für ein Geschoss) machten wir uns auf den Weg ins Val Roseg (1½ Stunden, 200 hm) zur Tschierva (1¾ Stunden, 600 hm). Der Winterraum ist seit 2 Wochen offen und es sieht schon jetzt aus wie Sau, außerdem hat es auch niemand für nötig befunden sich ins Hüttenbuch einzutragen (respektive zu zahlen!). Um mir noch den Weg durch den oberen Bruch anzusehen und die Bedingungen auszuchecken, stieg ich zum Gletscherplateau auf (1 Stunde, 400 hm). Bei meiner Rückkehr (¾ Stunde) waren noch 4 Innsbrucker für den Biancograt und 3 Südtiroler für den Piz Roseg (NO-Wand) da, im Dunkeln kamen dann auch noch die Verursacher des Sauhaufens (ein deutsches Paar) vom Piz Roseg zurück. Also 11 Personen in einem für 8 Personen gedachten Winterraum, es war wirklich kuschlig und an Schlaf war kaum zu denken. Die 3 Tschechen, die ich am Nachmittag getroffen hatte, schliefen in ihren Schlafsäcken auf der Terrasse sicher besser. Die kurze Nacht war um 3 Uhr mit unserem Aufbruch zum Gletscherplateau zu Ende. Mit 1½ Stunden waren wir zwar nicht wirklich langsam, aber irgendwie war der Wurm drin. Ich fühlte mich schlapp (2 sehr kurze Nächte zollten ihren Tribut) und Vladi hatte massiv Probleme mit dem Gleichgewicht. Die Bedingungen im sich aufsteilenden oberen Bruch waren dann doch nicht so gut wie erwartet. Der Schmelzharschdeckel hielt nicht stand und so musste ich mich durch etwas loses Material wühlen. Am ersten Serak beschlossen wir umzukehren und so machten wir eine ausgiebige Pause und beobachteten die Lichtkegel der 4 Innsbrucker Richtung Fuorcla Prievlusa aufsteigen. Die Entscheidung war gefallen, sehr früh am Tag, aber so hatten wir Zeit den Abstieg langsam anzutreten. Die Sonne ging gerade am Piz Roseg auf, als wir zur Tschierva zurückkehrten (1½). Die Südtiroler hatten zu der Zeit immer noch nicht die NO-Wand des Piz Roseg erreicht und die Tschechen kamen nach einem erfolglosen Versuch, zum Gletscherplateau durch den unteren Bruch aufzusteigen, zurück. Alles in allem waren wir also zumindest nicht alleine erfolglos. Der Weg nach Pontresina (3 Stunden) wird leider im Abstieg nicht kürzer, ist zwar definitiv landschaftlich schön, aber auch das unattraktivste Gehatsche der Tour. Das war also mein 4. erfolgloser Versuch an der Bernina. Schau ma mal wann ich mir das wieder antue, wobei sich bei einem Blick auf den Piz Roseg ganz neue Pläne in meinem Kopf entwickelt haben.
2014_10_19_BerninaWW

Dienstag, Oktober 07, 2014

Von Maurach nach Jenbach und auf die Gaisalm - 05./06.10.2014

Endlich hatten wir Zeit und das passende Wetter um mit Paul Achenseebahn zu fahren. Eine schöne Wanderung mit Kindern ist, nach der Bahnfahrt, der Spaziergang über die Lärchenwiese zur Rodelhütte und nach Jenbach. Bis zur Rodelhütte (1 Stunde, ca. 100 hm) gibt es kleinere Gegenanstiege, der Teil ist aber nicht kinderwagengeeignet. Nach einer Mahlzeit auf der Rodelhütte (ausgesprochen gut!) ging Paul dann den größten Teil des Abstiegs über die Rodelbahn und ein kleines Waldweglein selbst (¾ Stunde). Ein ausgesprochen netter Ausflug mit Kinder, die aber schon selbst gehen können (oder nichts gegen Kraxen haben) sollten.
2014_10_05_Achenseebahn

Montag wanderten wir als Geburtstagstour mit Paul von Pertisau zur Gaisalm. Zurück gings mit dem Schiff, wo wir (wegen der guten Kontakte meiner Mutter) sogar auf die Brücke durften. Wieder eine nette Kinderwanderung (nicht kinderwagentauglich!).
2014_10_06_Gaisalm

Freitag, Oktober 03, 2014

Pauls erster Klettersteig - 03.10.2014

Super Wetter, freier Tag, Ötztaler Klettersteigspaß. Mit Paul in der Kraxen gings in 10 Minuten (100 hm) zum Einstieg des Lehner Wasserfall. Dort überholten wir noch eine Familie und in 20 Minuten (150 hm) stiegen wir am oberen Ende des Steigs wieder aus (mit dem Überhang). Es gibt inzwischen eine neue Variante (D und E), die ich aber nicht mit Paul am Rücken probieren wollte. Nach 10 Minuten kam Karin mit Anna über den alten Abstieg und Paul und ich konnten noch die neue Seilbrücke probieren. Zu viert stiegen wir über den neuen Abstieg ab und kamen 1½ Stunden nach dem Start wieder am Auto an. Eine nette Aktion und vielen ungläubigen Blicken, von denen die ich mit Paul am Rücken überholte. 
2014_10_03_LehnerWasserfall

Sonntag, September 28, 2014

Signalkopf Lattengebirge - 28.09.2014

Der eigentliche Plan war der Schlafenden Hexe übers Kinn auf die Nase zu steigen. Zum Rotofensattel kam ich auch recht zügig (600 hm, 1 Stunde), nur der Weiterweg gestaltete sich für mich heute als unüberwindlich. Nach 10 Minuten rumprobieren, an dem Bauch der die Schlüsselstelle darstellt, gab ich entnervt auf und stieg auf den Signalkopf. Von dort konnte ich die zwei Mädels beobachten, die über die Berchtesgadenerrinne auf die Nase geklettert waren. Zurück im Sattel probierte ich es ein zweites Mal, aber auch dieses Mal passte es irgendwie nicht. Also wieder abklettern und hinunter ins Tal (½ Stunde), bevor ich noch auf dumme Gedanken komme. Schade, eigentlich hätte ich die Überschreitung gerne gemacht, zumal ich auf beiden Gipfel schon war (Kleiner Rotofenturm, Großer Rotofenturm und nochmal), aber es ergibt sich sicher wieder die Möglichkeit.
2014_09_28_SchlafendeHexe

Samstag, September 27, 2014

Kneifelspitze - 27.09.2014

Die Vorhersage, mit bestem Herbstwetter, hatte sich bewahrheitet und so spazierten wir am Samstag von Maria Gern auf die Kneifelspitze (450 hm, 1 Stunde). Eine nette Familienwanderung und ein schöner Aussichtsberg.
2014_09_27_Kneifelspitze

Leider gab es Ende der Woche eine sehr traurige Nachricht aus der Münchner Bergsteigerszene, Sebastian Haag ist zusammen mit dem Italiener Andrea Zambaldi an der Shishapangma tödlich verunglückt. Mein Beileid gilt den Familien und Freunden der beiden Verunglückten, vor allem aber den Eltern von Sebastian, die nun ihren zweiten Sohn bei einem Bergunglück verloren haben.

Sonntag, September 21, 2014

Grießferner Nordwand - 20.09.2014

Nach zwei sehr anstrengenden Wochen, mit zwei Kletterkursen und dadurch fast jeden Abend Programm, bekam ich von Karin am Samstag frei. Den freien Tag wollten Vladi und ich auch gleich nutzen. Nach dem letzten guten halben Wochenende in den Zillertalern entschieden wir uns für eine Tour die wir vom Schrammacher aus direkt einsehen konnten, die Griesferner Nordwand. Die Grießferner Nordwand ist der östliche Nachbar der Hochferner Nordwand und die steilste der Eiswände im Pfitschertal.
Freitag Mittag fuhren wir ins Pfitschertal und stiegen von der 3. Kehre zum Günther Messner (Hochferner) Biwak auf (800 hm, 2 Stunden). Wie jedes Mal bei diesem Aufstieg schüttete es zumindest die Hälfte der Zeit.
Samstag Früh wollten wir um ½5 Uhr starten: Nebel und Dunkelheit. Also nochmal kurz geschlafen und um ½6 Uhr, siehe da: sternenklar! Um kurz nach 6 Uhr starteten wir dann auch und als wir vor dem westlichen Wandeinstieg standen (100 hm, 25 Minuten) war es schon hell genug, um keine Stirnlampen mehr zu brauchen. Dieser direkte Einstieg lieferte dann schon den Vorgeschmack auf den oberen Teil der Wand, es zog gleich ordentlich steil hinauf. Der flache Kessel danach war schnell überwunden und der nächste Steilaufschwung war dann ein wahrer Genuss. Das folgende Spaltengewirr war etwas nervig, aber nicht weiter schlimm und die erste große Querspalte erwischten wir aus Zufall ganz rechts und somit ohne Umweg, an der Stelle an der sie am besten zu überwinden war. Fünf Meter weiter tat sich dann die eigentliche Krux der Tour auf, eine riesige Querspalte die zwingend durchklettert werden musste und zwar senkrecht. Das war dann aber gar nicht so schlimm, an einer Schuppe konnte ein wenig 3-dimensional gestützt und gespreizt werden und schon war der Kaas bissen. Danach gings nur noch über mäßig steiles (50-60°) Blankeis der Sonne entgegen (500 hm, 4 Stunden), wo wir uns eine kurze Pause redlich verdient hatten. Vom Ende der Wand stiegen wir durch ein Gletscherbecken und über einen Firnhang (ca. 50°) auf den Grat des Hochferners aus (300 hm, 1 Stunde). Da unsere Beine schon ganz schön brannten und sich das Wetter zunehmend verschlechterte, entschieden wir uns gegen den Gipfel (ca. 50-100 hm Gratkletterei bis II) und für einen direkten Abstieg über den Weißkarferner (1 Stunde) und die Moränen und Schrofenhänge darunter, um auf den Weg zur Hochfeilerhütte zur kommen (¾ Stunde). Diesem Weg (Nr. 1) folgten wir dann in ewigem auf und viel ab zurück zur 3. Kehre der Pfitscherjochstraße (1¼ Stunden).
Eine tolle Tour in grandiosem alpinen Ambiente mit einem Abstieg, der den brennenden Wadeln noch einmal alles abverlangt (⇅1700 hm). Vladi hat sich super angestellt, obwohl es sein erster Kontakt mit steilem Eis war. Um es in drei Worten zusammen zu fassen: Ein riesen Spaß. Hier noch Vladis Fotos.
2014_09_20_GrießfernerNW

Sonntag, September 07, 2014

Schrammacher über Oberschrammacherkees - 06.09.2014

Ich bekam dieses Wochenende von Karin frei und so konnten Vladi und ich endlich Mal wieder etwas zusammen unternehmen, eine "Wanderung" auf den Schrammacher (WS-/30-35°/UIAA II) in den Zillertalern. Nach einer gemütlichen Nacht am Schlegeis starteten wir um kurz nach 5 Uhr Richtung Alpeiner Scharte. Von der Kreuzung mit dem Höhenweg von der Olpererhütte zum Pfitscherjoch (1½ Stunden, 630 hm) gings um den Ameisenkopf herum und auf die Moräne (½ Stunde, 20 hm) die zum Oberschrammacherkees führt. Dieser folgten wir bis zum Gletscher (1 Stunde, 400 hm). Übers Oberschrammacherkees stiegen wir zur Oberschram-macherscharte auf, über die wir auf die Südseite und auf das Stampfelkees gelangten. Der vorherrschende Nebel machte die Orientierung nicht gerade einfacher, aber zu guter Letzt fanden wir doch den problemlosen Übergang auf den Grat (1¾ Stunden, 400 hm). Vladi schaffte es immerhin in die zwei Spalten die wir bei dieser Tour überwinden mussten einzubrechen. Der Grat war durch Nebel und sulzigen Schnee zwischen den Blöcken interessanter als gedacht und der letzte Steilaufschwung vor dem Gipfel, den ich direkt nahm, war definitiv schwerer als II. Erst am oberen Ende fand ich das Fixseil, das den Aufstieg am rechten Rand (ostseitig) des Aufschwungs vereinfacht hätte. Der Wind hatte es wohl nach oben geweht. Nach diesem Aufschwung ist man dann aber praktisch am Gipfel (1 Stunde, 180 hm). Wegen des schlechten Wetters stiegen wir sofort wieder ab (1 Stunde, 20 hm) und gingen zurück zur Oberschrammacherscharte (20 Minuten) wo wir in strahlendem Sonnenschein Pause machten. Beim Abstieg übers Oberschrammacherkees (½ Stunde) konnten wir nun sehen, dass wir im Nebel sehr zielstrebig die einzige Spalte am ganzen Gletscher getroffen hatten. Das ist auch eine Leistung! Der restliche Abstieg zum Schlegeis (2 Stunden) war ereignislos, bis auf eine, sich am Weg sonnende, Kreuzotter. Nach dieser sehr schönen ca. 10 Stunden Tour mit etwa 1670 hm hatten wir uns ein Bier in der Sonne redlich verdient und in München wartete Laura schon mit Essen und noch mehr Bier auf uns.
2014_09_06_Schrammacher