Sonntag, Juli 26, 2026

Abteilungswandertag zum Eckbauer in Garmisch - 23.07.2026

Schon in unserer alten Abteilung veranstalteten wir in der Vergangenheit Wandertage. In unserer neuen Abteilung scheint diese Art der Bewegung auch beliebt zu sein, so nahmen alle Pullacher Kollegen teil. Zusammen wanderten wir vom Skisprungstadion in Garmisch durch die Partnachklamm zum Eckbauer (2¼ Stunden, 500 hm). Einfach eine schöne Wanderung, nur der Abstieg unter der Gondelbahn ist etwas steil (1 Stunde).
Schön, dass auch unsere neue Zusammensetzung gemeinsam etwas unternimmt.

Donnerstag, Juli 23, 2026

Ein Abstecher in die Sümpfe von Louisiana - 13.-17.07.2026

Wiedermal recht kurzfristig ergab sich eine "Lustreise". Diesmal führte sie mich in den Süden der USA, nach Louisiana. Trotz drei arbeitsreichen Tage, konnte ich mir am Abend immer noch ein Bild von der Umgebung machen.
Mein Fazit, Alligatoren werden nicht mehr meine Freunde, aber schmecken ganz gut und Sumpflandschaft, schwüles, heißes Wetter und petrochemische Industrie sind nicht das präferierte Urlaubsziel. Spannend war es trotzdem.
2026_07_13-17_Louisiana

Sonntag, Juli 12, 2026

Ein bisschen Biken an der Isar und im BGL - 11./12.07.2026

Mittwoch schafften es Martin und ich wieder mal auf die Isartrails. Eine gemütliche Runde über Schäftlarn, mit TAB an der Thalkirchner Brücke, so muss ein Feierabend aussehen (3¼ Stunden, 450 hm, 40 km). Donnerstagabend sahen sich Karin und ich das Hosen Konzert vom Olympiaberg an und Freitagnachmittag begleitete mich Paul an den Bach.
Das Wochenende verbrachten wir dann wieder mal bei Karins Eltern. Terrasse sommerfit machen, eine Radltour zum Eisessen an den Königssee (2 Stunden, 22 km) und ich drehte am Sonntag noch eine kleine E-Bike Runde auf den Götschen (1 Stunde, 660 hm, 12 km).

Donnerstag, Juli 09, 2026

Pauls E1 Premiere und eine Runde auf den Würmtaltrails - 03./04.07.2026

Die erste Woche zurück war wieder geschafft, mein Knie ist fast das alte und seit ein paar Wochen läuft die Welle wieder. So war es an der Zeit das Brett auszumotten und mit Steff eine Runde Surfen zu gehen. Leider machte uns beiden sein Terminkalender einen Strich durch die Rechnung. Dafür war Paul motiviert. Er Surf inzwischen mehrmals die Woche alleine auf der E2, hatte aber sein 6ft Brett Anfang der Woche zerstört. 5ft sind ihm auf der E2 zu klein, also musste er nun mit auf die E1. Und was soll ich sagen, fürs erste Mal gar nicht so schlecht.
Samstag waren Paul und ich auf Weis Geburtstagsparty eingeladen. Davor drehten wir noch ein paar Runden auf den Würmtaltrails (1½ Stunden, 330 hm, 15 km). Im Wald war die Temperatur fast angenehm und es war deutlich weniger los als befürchtet. So konnten wir nach ein bisschen körperlicher Betätigung gemütlich im Garten auf Weis Schnapszahl anstoßen.
Wieder mal ein ganz gemütliches Wochenende. Und da die Welle gut steht, gehts jetzt auch wieder öfter an den Bach.
2026_07_04_Wuermtaltrails

Sonntag, Juli 05, 2026

Predigtstuhl Westpfeiler - 28.06.2026

Da ich erst am Samstagmorgen in München gelandet war, war ich ziemlich gejetlagt, das ist aber gar nicht so schlimm, wenn man wegen der Hitze sowieso sehr früh raus will. So starteten Bene und ich um 4 Uhr in München. Trotz des frühen Starts kam beim Zustieg zur Steinernen Rinne schon die Sonne um die Ecke und brachte uns ganz schön ins Schwitzen. In der Rinne gings dann aber wieder und auch die Schotterterrasse zum Bozongkamin lag noch tief im Schatten (2 Stunden, 900 hm). Nach einer gemütlichen Pause und nachdem wir uns aufgemascherlt hatten, gings in den Westpfeiler des Predigtstuhls (7 SL, UIAA 5+). Gleich in der ersten Seillänge verfranste ich mich ein wenig, was eine Seilschaft hinter uns nutzte um zu überholen, mir war es nur Recht, Stress hatten wir ja keinen. Dass diese Seilschaft dann sofort den Verhauer in der dritten Seillänge, der im Führer schön beschrieben ist, nahmen, konnte wirklich keiner ahnen. So waren wir ab da wieder vorne dran. Da wir ähnlich schnell kletterten, war das aber auch in Ordnung. Dritte und vierte Seillänge sind für den Grad doch recht steil und man muss nicht nur zupacken, sondern auch ein wenig Eigeninitiative bei den Sicherungen zeigen. So war ich nicht nur froh einen Keilsatz sondern auch ein paar Friends am Gurt hängen zu haben. Oben raus führt die Tour dann durch leichtes Gelände zum Gipfel (3½ Stunde, 200 hm), wo wir eine ausgiebige Pause einlegten.

Für den Abstieg taten wir uns mit Thomas und Jojo, der anderen Seilschaft, zusammen. Die Abseilpiste in die Scharte zum Hinteren Goinger Halt (1x10m + 3x20m) ist, wie auch die Tour, überraschend steil. Der Abstieg zur Geröllterrasse dann noch ein bisschen zum Aufpassen (¾ Stunde), aber ab dort hieß es nur noch dem Weg hinunter zur Griesner Alm folgen. Auch auf dem Weg durch die Steinerne Rinne sollte man keinen Fehltritt machen, aber im Gegensatz zum Schrofengelände oben, ist es doch nur noch ein Spaziergang (1¼ Stunde).

Was für eine schöne Tour, was für ein cooler Tag, da machte das TAB gleich doppelt Spaß und mein Jetlag war auch fast überstanden.

Samstag, Juni 27, 2026

Von Bosten zu den Niagara Falls - ein Roadtrip durch den Nordosten - 15.-27.06.2026

Wieder mal hatte ich die Möglichkeit über ASTM zu einem interessanten Ort zu gelangen, inklusive eigenem Vortrag, diesmal das MIT.
Montagabend traf ich mich mit Jim in Boston und ab Dienstag machten wir Bosten bzw. Cambridge bzw. das MIT unsicher, inklusive Vortrag, treffen alter Bekannter (vor allem von der NASA) und einem Baseballspiel der Red Sox im Fenway Park. Was für eine coole Woche.
Da ich die folgende Woche für eine Reihe von Themen in Tonawanda sein sollte, nutzte ich das Wochenende für einen Roadtrip, fliegen kann ja wirklich jeder. Was ich nicht ganz einkalkuliert hatte, zum einen die Entfernungen und zum anderen den Verkehr auf den großen Straßen an der Ostküste. So wurden es am Ende fast 12 Stunden Fahrzeit, aber auch viel Zeit dazwischen für Klettern, Wandern und Sightseeing.
Freitagabend kam ich nach einer schier endlosen Fahrt von Bosten in den Gunks an. Die späte Ankunft hatte den Vorteil, dass wieder genügend Parkplätze in den West Trapps frei waren. Trotzdem war, wie beim letzten Mal, noch ganz schön Betrieb am Überfall. Da ich ein Rope Solo geplant hatte, war mir der Rummel zu viel, wollte ich mein Setup doch lieber in Ruhe und vor allem alleine testen. So wanderte ich am Cliff weiter, um den Einstieg von High Exposure (2 oder 3 SL, 5.6) zu suchen (1 Stunde, 120 hm, 2,5 km). Die Tour hatte mir Jon empfohlen, der leider keine Zeit hatte, um zu dem Treffen in Bosten zu kommen. Und siehe da, an High E war niemand. Überhaupt war es an diesem Wandteil viel ruhiger als vorne. Es war zwar schon 6 Uhr, trotzdem wollte ich mein Setup an der ersten Seillänge probieren. Nicht ganz ideal, aber auch nicht ganz schlecht und Reibung im Seilverlauf stört bei dieser Art des Klettern auch nicht. Also kam ich ohne viel Stress am großen Band an (60 Meter Seil reichen gerade so). An einem der Blöcke dort baute ich einen Stand und seilte ab, um die Seillänge zu cleanen. Zurück am großen Band stellte sich die Frage aller Fragen, wie wieder runter kommen, ohne Material zurück zu lassen? Sehen wir uns mal die obere Seillänge an (die Money Pitch wie der Ami sagt). Und ja, der Name ist Programm, die Ausgesetztheit ist enorm, der Schwierigkeitsgrad gibt diese definitiv nicht wieder! Nach einer etwas unangenehmen Bewegung aus dem Dach, mit viel Luft unterm Hintern, gehts steil bis zum Ende der Wand hinauf. Perfekt abzusichern, so störte auch ein kurzer Regenguss in diesem letzten Teil nicht wirklich. Am Ende der Route belohnte nicht nur die Aussicht zum Sonnenuntergang, sondern auch ein perfekter Regenbogen. Jetzt hieß es aber nicht trödeln, abseilen, cleanen und die Abseilpiste suchen. Nach dreimal Abseilen, stand ich im letzten Licht wieder am Fuß der Wand (3 Stunden) und war total geflasht von dem Abenteuer. Ich hatte gerade wirklich einen der absoluten Gunks Klassiker (Kraus/Wiessner - 1941) geklettert, sowohl im Vorstieg, wie auch im Nachstieg/Toprope. Da schmeckte das Bier gleich dreimal gut!
So war es nicht weiter schlimm, dass der Samstag mit weniger Motivation begann. Ich wanderte erstmal dem Millbrook Ridge entlang und legte eine gemütliche Frühstückspause in der Sonne ein. Erst als es fast Mittag war stieg ich den nicht gekennzeichneten Pfad zum Fuß der Wand ab und sah mir die letzten paar Routen der Near Trapps an (¾ Stunde, 150 hm, 2,5 km). In King of P, die Tour die mich am ehesten anlachte, war die einzige andere Seilschaft in diesem abgelegenen Teil des Gebiets. So versuchte ich mein Glück in Eowyn (2 SL, 5.4). Mit der Route wurde ich einfach nicht warm, so seilte ich am ersten Stand ab und baute ab. Dabei traf ich Alex, er war auch alleine und da die andere Seilschaft inzwischen weg war, taten wir uns zusammen und kletterten King of P (2 SL, 5.3) gemeinsam. Was für ein lustiger und netter Abschluss für meinen Aufenthalt in den Gunks.
Von den Gunk gings westwärts in die Region der Finger Lakes, wo ich eine Wanderung durch den Watkins Glen State Park machte. Die Wanderung vom oberen Eingang entlang des Gorge Trails und am North Rim Trail retour (1¼ Stunde, 120 hm, 3,7 km) war eine willkommene Pause vom Autofahren.

Nach Tonawanda zu kommen, fühlt sich inzwischen fast ein bisschen wie heimkommen an. So wurde mir am Abend auch nie langweilig. Egal ob ich bei Regen einen Abstecher im AKG Museum machte (mit Kusama Sonderausstellung!) oder bei bestem Wetter am Wirlpool State Park eine Wanderung zum Wasser hinunter machte (1½ Stunden, 140 hm, 6,8 km), es war auf jeden Fall immer ein super Ausgleich für die arbeitsreichen Tage. Donnerstagabend besuchte ich dann noch das Trift Reserve, eine alte Industriebrache im südlichen Hafen von Buffalo, wo sich die Natur ihren Platz zurück holen durfte, inklusive Gänsen, Schildkröten, Hasen und Rehen. Den Abschluss bildete noch eine kurze Runde zur Eternal Flame allerdings schaffte ich es diesmal ums verrecken nicht sie zu entzünden (½ Stunde, 50 hm, 2,5 km).

Und so kam ich nach nicht ganz zwei Wochen, ziemlich Schnitzelfertig wieder in München an. So schön es auch jedes Mal ist, bin ich doch froh wieder bei Karin und den Kids zu sein.

Montag, Juni 15, 2026

Eine Bikerunde zum Blauen Kastl und ein Vater-Sohn-Tour auf den Staufen - 13./14.06.2026

Nach einer regnerischen Woche traute sich die Sonne am Wochenende endlich wieder hinter den Wolken vor. Freitag besuchten Karin und ich noch das Linkin Park Konzert in der Allianz Arena und Samstagfrüh gings ins BGL. Eigentlich um Karins Mutter im KH zu besuchen, aber so einen Krankenbesuch kann man ja gut für ein bisschen Bewegung nutzen. So fuhren Paul und ich mit den Bikes rüber ins KH BGD (20 Minuten, 100 hm, 6 km) und am Rückweg bogen wir zum Blauen Kastl ab (1 Stunde, 600 hm, 7 km). Mit meinen müden Beinen, ließ ich mich sogar ein bisschen von Paul ziehen, schon eine feine Sache so ein E-Bike. Den Fußweg runter zur Kastensteinerwand gings deutlich besser als das letzte Mal mit Karin und Paul kann solche Trails sowieso praktisch durchfahren. Der Blitzweg ist dann sowieso weniger anspruchsvoll und etwa zweidrittel der Kehren kann ich inzwischen fahren (½ Stunde, 75 hm, 3 km).

Sonntag sah das Wetter zwar nicht so gut aus wie am Samstag, aber dafür konnte ich Paul motivieren mit mir noch eine Runde zu drehen. Diesmal einen meiner Lieblingsklettersteige in der Gegend. Mit den Bikes kamen wir fast bis zur Abzweigung des Klettersteigzustiegs, weil wer muss schon Akkuladen (½ Stunde, 400 hm)? Also Bikes abstellen und zum Rastplatzl unterhalb des Klettersteigeinstiegs hinauf spazieren (¼ Stunde, 130 hm). Das Bankerl lud zu einer kurzen Rast ein und so mascherlten wir uns auch gleich hier auf. Eine Dreiergruppe, die hinter uns ankam, tat es uns gleich.
Im unteren Teil war der Steig weitgehend trocken und zwischenzeitlich zeigte sich sogar immer wieder kurz die Sonne. Die relativ steilen Pfeiler machen jedes mal wieder Spaß, die Wanderwege zwischen drin müssten nicht sein, sie machen den Steig aber auch irgendwie aus. Im oberen Teil kamen wir dann in den Nebel und der Fels war an vielen Stellen relativ feucht. Die Arme müde, der Fels rutschig, da freuten wir uns als wir aus dem Steig ausstiegen konnten und nur noch die paar Meter zum Gipfel hinauf gehen mussten (3 Stunden, 790 hm). Die Pause am Gipfel hielten wir sehr kurz und machten uns schnell an den Abstieg zurück zu unseren Bikes. Beim Rausrollen zeigte sich wieder mal, warum man für den Steig unbedingt die Räder mithaben sollte (1¼ Stunden) und so konnten wir nach knapp fünfeinhalb Stunden zum Mittagessen mit den Anderen fahren.

Was für zwei schöne Touren mit Paul. Jetzt freu ich mich aber auch schon auf die nächsten zwei Wochen in den USA, schauen wir mal was da so geht.

Donnerstag, Juni 11, 2026

Normandie - 30.05.-06.06.2026

Die erste Hälfte der Pfingstferien verbrachten Karin und ich als kinderloses Paar bei bestem Sommerwetter in München. Anna und Paul waren nämlich mit ihrer Klettergruppe in Fontainebleau. Und so entstand auch schnell die Idee für die zweite Ferienwoche: Kids in Bleau aufgabeln und einen Kurztripp in die Normandie. Gesagt, getan, mit der kleinen Einschränkung, dass Karin Freitagabend noch Konzertkarten hatte. Um eins kroch sie zu mir ins Bett, um zwei läutete der Wecker...das Leben kann ganz schön hart sein.
Die Fahrt verlief aber gut und so schlossen wir kurz vor Mittag die Kids wieder in die Arme...die hatten uns doch glatt ein wenig vermisst, bildeten wir uns zumindest ein. Da es viel zu heiß zum Bouldern war, flackten wir am Pool ab, unternahmen eine Radltour zum Schloss Fontainebleau und legten eine abendliche Session in Petit Bois ein. Bevor wir am Montag weiter in die Normandie fuhren durfte sich Paul noch an der Marie Rose (Bas Cuvier) versuchen.

Nachdem wir den Großraum Paris hinter uns gelassen hatten, folgen wir der Seine bis zur Schleife in der Les Andelys liegt. In den Kreidefelsen nah des Ortes ist das Falaise Val Saint Martin, ein ziemlich cooles "Softmover" Gebiet, mit fast perfekter (Kletterhallen-)Absicherung. Von dort ging es weiter mit einem Abstecher in Rouen, der unglaublich pittoresken Hauptstadt der Normandie (in der Jeanne d'Arc verbrannt wurde), nach Le Havre (weniger schön). Die Küste entlang nach Ètretat, wo die Kreidefelsen zwar sehr malerisch sind, uns das schon fast isländische Wetter aber auch total durchweichte. Jede Bucht und jedes Kap ausfahrend gings weiter nach Saint-Valery-en-Caux und letztendlich nach Dieppe, von wo aus wir die Heimreise antraten.
Am Rückweg legten wir noch einen Stopp in Les Glachoirs ein, zwar nicht um zu klettern, aber uns das Gebiet mal anzusehen. Ob man extra hin muss, wage ich zu bezweifeln, aber wenn man in der Gegend ist lohnt sich ein Abstecher auf jeden Fall. In der Champagne übernachteten wir dann noch in Trépail, bevor es den letzten Teil der Reise in einem Rutsch zurück nach Hause ging.

Wirklich schön diese Ostnormandie. An der wilden Steilküste reiht sich ein wunderschönes Örtchen an das nächste an und auch wenn es hier nichts zum Klettern gibt und ich kein Surfbrett mit hatte, die kleineren und größeren Biketouren und Spaziergänge machten es zu einen super entspannten Urlaub.

Mittwoch, Mai 27, 2026

Feierabend auf der Gori - 26.05.2026

Vor zwei Wochen haben die Grillabende auf der Gori wieder begonnen und so stand schnell der Plan für unsere kinderfreie Woche. Karin gabelte Martin und mich in der Arbeit auf und in Aschau trafen wir uns mit Vladi. Der alter Local (mit ohne Hut) zeigte uns die Auffahrt über Hintergschwendt zur Gori (1½ Stunde, 650 hm, 12 km). Deutlich weiter als über den Reitweg, aber viel angenehmer zu strampeln, nur die letzte Steigung ist und bleibt einfach sacksteil.
Nach einem genialen Sonnenuntergang, leckeren Ripperl und einem erfrischenden Russen fuhren wir die paar Meter zur Schlechtenbergalm hinauf und dann durchs Goriloch und dem Reitweg zurück nach Hohenaschau (¾ Stunde, 30 hm, 6 km).
Was für ein lässiger Feierabend, sollten wir wieder öfter machen.

Montag, Mai 25, 2026

Pfingsten zwischen Koasa und BGL - 23.-25.05.2026

Seit dem Skitourenabschluss mit Daniela, war ich nicht mehr in den Bergen unterwegs. Da das Knie unter moderater Belastung inzwischen schon sehr gut ist, war es Zeit zu sehen, was geht.

Nachdem wir die Kids im Gate für ihren Bleau-Tripp mit der Klettergruppe abgeliefert hatten, gings für Karin und mich in den Kaiser. Vom Parkplatz Tannbichl kurbelten wir zur Obere Regalm hinauf und stellten die Bikes am Anfang des Steigs zur Ackerlhütte ab (1 Stunde, 520 hm). Bis hierher hatte das Knie super mitgemacht, auch wenn gerade nicht viel Saft in den Oberschenkel ist. Auch die paar Meter zur Ackerlhütte waren problemlos (¼ Stunde, 90 hm) und so gings weiter ins Hochgrubachkar. Karin blieb auf einem Fels zurück und sah den Kletterern am Waxensteiner Turm zu, während ich noch in den Niedersessel aufstieg und mir den Einstieg der Göttner ansah (1 Stunde, 400 hm). Dort waren auch zwei Kletterer, mit denen ich kurz ratschte, bevor es das ausgesetzte Steiglein zurück ins Hochgrubachkar ging (¼ Stunde). Hier hatten wir uns beide eine ausgedehnte Pause verdient. Brotzeit machen, ratschen und Kletterern zusehen, was will man mehr (¾ Stunde).
Beim Aufstieg hatten uns zwei Wegbauer den Tipp gegeben eine Runde übers Bergsteigergrab (Baumgartenköpfl zu drehen. Der Weg rüber ist wirklich nett und recht abwechslungsreich (1 Stunde, 70 hm). Am Bankerl tranken wir unser letztes Wasser und stiegen dann zur Ackerlhütte ab/auf (½ Stunde, 60 hm). An so schönen Wochenenden verkauft der Hüttenwart Getränke und wir konnten noch einer Seilschaft in der Querung der Buhl in der Mauk-Westwand zusehen. Eigentlich wollte Lena hier an diesem Wochenende ihren Geburtstag feiern, leider klappte das nicht, wäre super schön gewesen wieder mal einen Abend hier oben zu verbringen. So hieß es zurück zu den Bikes absteigen und dann hinunter zum Parkplatz. Damit der Spaß nicht zu kurz kommt, nahm ich den Fußweg, ziemlich schön und sogar für mich fast durchgängig zu fahren (½ Stunde).

Wie so oft, wenn eine Tür zu geht, geht eine andere auf. Wir verbrachten zwar den Abend nicht mit Lena auf der Ackerlhütte, dafür aber mit Carola, Oliver und den Kids in Going. Und als wir uns am Morgen aus unserem Bus schälten, hatten wir gleich einen traumhaften Blick auf den Ostkaiser.
Jetzt wechselten wir aber von Tirol ins Salzburgerland und besuchten meine Eltern in Weißbach. Zusammen drehten wir eine Runde durch die Zahme Gams (1¼ Stunde, 110 hm). Hohe Stufen, mag mein Knie noch nicht ganz so gerne, deshalb entschieden wir uns gegen einen zweiten Klettersteig am Nachmittag und fuhren stattdessen mit den Rädern in die Vorderkaserklamm (½ Stunde, 100 hm, 6 km). Der Steig durch die Klamm ist wirklich spektakulär und schon der Weg ins Tal entlang des Baches mit vielen Bademöglichkeiten und Spielplätzen vor allem mit Kindern empfehlenswert (1¼ Stunde, 160 hm). Zurück nach Weißbach kann man dann relativ viel rollen (½ Stunde, 20 hm, 6 km) und so waren wir nicht komplett fertig, als wir noch ins BGL weiterfuhren.

Der Montag begrüßte und dann genauso sonnig wie die letzten Tage und nach einem späten Frühstück fuhren wir über Winkl in die Mordau (1½ Stunde, 600 hm, 11 km). Gefühlt war ich hier der einzige ohne Motorunterstützung.....naja, jeder wie er es kann und braucht. Runter zweigten wir dann in Loipl ab und nahmen noch unsere "Haustrails" mit (¾ Stunde, 80 hm, 10 km).

Was für ein schönes verlängertes Wochenende mal ganz ohne Kids, wir freuen uns aber auch schon, sie am nächsten Wochenende in Bleau aufzugabeln.

Sonntag, Mai 10, 2026

Knie OP - 23.04.-10.05.2026

Um einen meiner Lieblingsautoren zu zitieren: „Jetzt ist schon wieder was passiert."

Also nicht jetzt, sondern schon vor einem Jahr.....beim Klettern.....nein keine spannende Tour.....Kletterhalle, Dienstagabend, Väter von der betreuten Gruppe.....nein eine spannende Geschichte beginnt anders.
Aber es ist eben was passiert, ein lautes Krachen in meinem linken Knie, Bewegung eingeschränkt und ziemlich schmerzhaft. Für mich war eigentlich sofort klar, das ist der Innenmeniskus, am "guten" Knie. Aber siehe da, mein allmorgendliches Yogaprogramm beinhaltete eine Bewegung, die das Verklemmen behob und damit war auch der Schmerz weg. So verbrachte ich dann ein knappes Jahr. Meistens gut, nur hie und da, erlaubte ich mir eine Bewegung, die mir mein Meniskus übel nahm und verklemmte, natürlich immer dann, wenn man es gerade richtig gut brauchen kann (z.B. in einer alpinen Tour, 10 Meter über dem letzten (schlechten) Friend). Als das ganze auch bei Skitouren immer wieder zum Problem wurde, stattete ich Jörg doch einen Besuch ab, nützt ja nichts. Aus dem Verdacht wurde Klarheit und für Ende April, also nach dem Ende der Wintersaison (wer konnte schon ahnen, dass dieser Winter hinten raus nochmal so richtig gut werden würde), wurde ein Termin in der Seestraße vereinbart.

Diesmal lief es sogar noch besser als beim letzten Mal, keine Schmerzen, keine Schwellung, keine Drainage und schon am Tag eins nach der OP keine Stützen mehr. Katja, meine Physio, war zufrieden, Steffi, meine Osteopathin, war zufrieden und ich, mir konnte es wie immer nicht schnell genug gehen. Leichtes Radfahren auf kurze Strecken ging ab Tag vier oder fünf und das rächte sich dann am Tag acht, da saß ich (zum ersten Mal) mit schmerzendem, dicken Knie auf der Couch. Also wieder langsamer, wie Katja so schön sagt: jetzt langsam, um später schnell zu sein.....nicht neu diese Erkenntnis, trotzdem schwierig für mich. Jetzt also erstmal noch Muskelaufbau Koordination und Bewegungsumfang. Streckung geht schon fast komplett, Beugung wird noch etwas dauern, aber alles in allem ist auch Jörgs Kollege bei der Kontrolle zufrieden. Also geht’s ab kommoder Woche wieder in die Arbeit, nicht, dass mir noch langweilig werden würde.

Mittwoch, April 15, 2026

Schönwetterfensterl und Westliche Hochgrubachspitze - Saisonabschluss im Griesnerkar - 15.04.2026

Letzter Mittwoch in dieser Saison, da brauchte ich noch ein besonderes Schmankerl. Daniela konnte ich als Begleitung gewinnen und das Wetter sollte auch ganz passabel werden, da war nur noch Schnee gefragt. In den Voralpen ist der Winter inzwischen durch und am Alpenhauptkamm hatten Sturm, Regen und Schnee eine ungute Gemengelage, mit hoher Lawinengefahr, hinterlassen. Da ist guter Rat teuer, oder die Antwort so nah, das Griesnerkar. Da vor drei Wochen überraschend viel Schnee lag, hoffte ich, dass es für eine halbwegs schöne Tour noch reichen würde und ja, es reichte!

Von der Griesner Alm muss man die Ski zwar erstmal bis über den Waldgürtel tragen (¾ Stunde, 280 hm), dann gings aber ohne Unterbrechung zur Fritz-Pflaum-Hütte hinauf (1½ Stunden, 600 hm). Das letzte Mal hatte ich mir die westliche Trilogie (Goinger Törl, Kleines Törl und Regalpscharte) einverleibt, so war diese Saison noch das Schönwetterfensterl offen. Nachdem wir das Griesnerkar gequert hatten, stiegen wir zur Rinne hinauf (½ Stunde, 130 hm) und dort wo es enger wird, packten wir unsere Ski auf den Rucksack und stapften weiter. Nach dem ersten Drittel der Rinne hatte Daniela genug und kehrt um, während ich mich weiter zum Schönwetterfensterl wühlte (¾ Stunde, 230 hm). Was für ein toller Ausblick, geschlossene Wolkendecke zu meinen Füßen und nur die Berge des Hauptkamms spitzen in den wolkenlosen Himmel. Der Weiterweg auf die Westliche Hochgrubachspitze war, im Gegensatz zu letztem Jahr, fast schneefrei (¼ Stunde, 80 hm). Wie immer in solchem Gelände benötigte ich zurück zum Schönwetterfensterl fast gleich lange wie hinauf.
Dann gings aber an die Abfahrt. Ganz schlecht waren die Bedingungen nicht, wirklicher Genuss aber auch nicht. Trotzdem konnte ich mich relativ schnell für eine Pause zu Daniela auf einen Stein im Kar setzen (¼ Stunde). Die Sonne hatte die Schneedecke inzwischen so durchweicht, dass grundloser Sulz ein Euphemismus wäre. Nach den ersten paar Hängen steckten wir aber wieder im Nebel und so besserte sich auch der Schnee. Nach dem Wald konnten wir sogar noch ein paar Meter Slalom von Schneefleck zu Schneefleck fahren und das sogar ohne schlimmeren Steinkontakt. Nur die letzten paar Meter kamen die Ski wieder auf den Rucksack (1 Stunde).

Was für ein cooler Skitourenabschluss, leider für diese Saison wirklich endgültig, auch wenn Skihochtouren sicher noch bis in den Juni hinein gehen dürften. Mit 38 Skitouren (41160 hm), drei Skitagen und einem Tag Snowboarden, war dieser Winter, auch wenn viele gejammert haben, ziemlich gut. Man musste nur dem Schnee ein bisschen hinterherreisen.

Samstag, April 11, 2026

Klettern und Biken auf Krk - 04.-11.04.2026

Nachdem wir für diese Ostern irgendwie überhaupt keinen Plan hatten, entschieden wir uns kurzfristig nach Kroatien, auf die Insel Krk zu fahren. In Punat hatten wir das Häuschen von Freunden von uns und verbrachten die ersten zwei Tage mit faulenzen am Strand.

Montag blieb dann Anna zu Hause und Paul, Karin und ich drehten eine Runde mit den Bikes auf den Veli Vrh (542 m). Teils schiebend gings die steile Rampe bei den Tri Križi hinauf zum Marcinova Trail und dann den Wanderweg zum Gipfel. Hier musste ich mein Bike die letzten paar Minuten tragen, zum Abfahren gings dann aber. Unten folgten wir dem Crni Biser Spust, Rockgarden Delux und Runtele DH bis wir wieder direkt in Punat herauskamen (3 Stunden, 540 hm, 15 km). Was für eine coole Runde. Da ich aber wie immer noch nicht genug hatte kurbelte ich nach einer Pause nochmal an den Tri Križi vorbei hinauf und testete diesmal den Vela Draga aus (½ Stunde, 220 hm, 4,5 km). Sehr cooler schwarzer Trail, große Sprünge kann man umfahren, nur die technischen Felspassagen muss man fahren und das auch wirklich wollen.

Nach so coolen Bike Touren war Reparaturzeit angesagt und Paul und ich wechselten an unseren Bikes Reifen bzw. stellten Pauls Bike auf Tubeless um. Am Nachmittag unternahmen wir noch einen kleinen Kletterausflug nach Baška, wo wir in Bunculuka 4 Touren im Bereich 5a/5b kletterten (Zustieg ca. 10 Minuten vom Parkplatz Kricin).
Jetzt waren wir angefixt, so gings am Mittwoch ins Gebiet Portafortuna, das größte Klettergebiet Krks (ca. 80 Touren von 3c bis 7c). Zunächst stiegen wir zum Sektor E auf (¼ Stunde, 100 hm), wo wir einmal die Familie Duck kletterten (3c-5a). In wenigen Minuten gings hinüber zum Sektor C (50 hm), wo ich noch Metulji so srečni (5c) und Eierbär (5c) kletterte. Im Schatten wurde es relativ frisch, deshalb beendeten wir unseren Klettertag (vielleicht aber auch, weil die Kids nach den Ducks keine Lust mehr zu klettern hatten). Am Heimweg stiegen Paul und ich mit den Bikes am Pass aus und fuhren ein zweites Mal den Crni Biser Spust und Runtele DH nach Hauses (¾ Stunde, ↑130 hm, ↓450 hm).
Donnerstag durften die Kids dann mal einen Gammeltag einlegen, während sich die Eltern einen gemütlichen zweiten Kettertag in Portafortuna machten. Diesmal im Sektor D, laut Führer der Sektor für den "Recreational Climber". Was soll ich sagen, wir hatten einen gemütlichen Tag ohne zu viel Anstrengung mit den neun linken Touren des Sektors, von 4a bis 5a. Und noch dazu, wie am Tag zuvor, fast den ganzen Tag alleine.

Und dann hieß es Abschied nehmen. Aber bevor wir die Reise Richtung Norden antraten, drehten Paul und ich noch eine Runde am Vela Draga DH. Einfach ein cooler Trail, bis Pauls Hinterreifen aufriss, dann hieß es Schlauch in den Tubelessschlonz einziehen, Prost Mahlzeit. Damit ging’s aber den restlichen Trail ohne Probleme bis zum Meer, wo wir uns mit den Mädels trafen, die eine kleine Runde entlang der Strände gedreht hatten, um zusammen ein letztes Eis zu essen (2 Stunden, 250 hm).

Und weil der Heimweg wieder am BGL vorbei führte, legten wir eine kleine Pause ein und ich drehte eine Runde am Götschen. Mit dem Bike zur Götschenalm und dann mit Ski auf den Götschenkopf, bzw. zweimal zum FIS Start (2½ Stunden, 1350 hm). Zum Götschen muss man tragen, der FIS Start geht aber gerade noch durchgängig. Wer mag keine Skitouren in kurzer Hose und oben ohne? Mittwoch ziehe ich nochmal mit Daniela los, dann dürfte die Saison aber endgültig durch sein.

Freitag, April 03, 2026

Noch ein letztes Mal auf den Götschen - 03.04.2026

Auf unserem Weg in den Süden legten wir noch einen Stopp im BGL ein. Eigentlich zum Kasnockenessen, nach dem Essen blieb aber genug Zeit, um noch eine letzte Runde auf den Götschen zu drehen.

Mit Karins (E-)Bike kurbelte es sich gemütlich zur Götschenalm (¼ Stunde, 220 hm). Dort wechselte ich auf die Steinski und spazierte die Familienabfahrt zum Götschenkopf hinauf (40 Minuten, 450 hm). Schnee hat es im Moment mehr als es den ganzen Winter gab. Nach der Abfahrt über die FIS Abfahrt, fellte ich ein zweites Mal auf und stieg diesmal über die FIS Abfahrt wieder zum Götschenkopf auf (40 Minuten, 450 hm). Nochmal durch den Sulz hinunter zum Bike und in wenigen Minuten zurück nach Hause, was will man mehr an so einem Nachmittag?

Mittwoch, April 01, 2026

April April auf der Zugspitze - 01.04.2026

Anna hatte ich noch einen letzten Skitag versprochen, deshalb gings heute nicht auf Skitour, sondern mit Liftunterstützung auf den Berg. Leider haben die meisten bayrischen Skigebiete trotz des Neuschnees schon ihre Saison beendet. So entstand die Idee auf die Zugspitze zu fahren und vielleicht neben dem Skifahren auch noch den Gipfel zu besuchen. Das Skifahren war nur mäßig, da zwar schöner Schnee und gute Pisten herrschten, aber leider auch null Sicht, dafür hatten wir beide richtig viel Spaß vorher auf den Gipfel zu Wühlen. Zwischen 10:30 und 11:10 grüßen die zwei Wühlmäuse auf der Panoramawebcam der Zugspitzbahn. Mit Anna kann man so kleine Abenteuer inzwischen schon richtig gut machen, da hab wohl ich meine Winterbergsteiggene weitergegeben.
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Dienstag, März 31, 2026

Neuschnee für die Skitourensaisonsabschlussklassiker im BGL - Hoher Göll und Alpgartenrinne - 28./29.03.2026

Jetzt ist er endlich da, der Schnee, Ende März. Na toll! Aber ich will ja nicht meckern.
Im Westen kamen 60 bis 80 Zentimeter herunter. So viel waren es im BGL glücklicherweise nicht und deshalb konnte ich mir am Samstag bei bestem Wetter einen der ganz großen BGL-Klassiker gönnen: den Hohen Göll. Auch wenn ich die Tour schon zig mal gegangen bin, schön ist sie jedes Mal und so gute Bedingungen hatte ich noch selten.
Direkt am Auto konnte ich mit den Ski starten und nur am Sommerwandl musste ich kurz abschnallen. Beim Stapfen schnackelte dann wieder mein Knie ein, was mir diverse Turnübungen an mehreren ebenen Stellen einbrachte. Schließlich rutschte der Meniskus wieder dorthin wo er hingehört und ich konnte meinen Aufstieg forstsetzen. Auch der letzte steile Hang in die Umgänge hinauf war problemlos zu gehen und so genoss ich den fast windstillen Sonnentag. Im Gipfelhang war zwar schon ein wenig Sonne drin, aber auch hier gab es keine Probleme und so erreichte ich relativ gemütlich den Gipfel (3 Stunden, 1400 hm). Eine kurze Pause gönnte ich mir, um in die Ferne zu blicken, dann gings aber an die Abfahrt. Was soll ich sagen, oben schon etwas zusammengesessen, der Rest aber fast perfekter Powder. Nur irgendwo muss wohl ein Shark gesteckt haben, meinem Steinski fehlt nämlich nun leider eine Kante (¾ Stunde).

So holte ich für den Sonntag den Steinsteinski vom Dachboden und radelte bei Schneetreiben zum Alpgarten (½ Stunde, 180 hm, 11 km). Nachdem ich am Ende der Forststraße geparkt hatte, gings noch ein gutes Stück mit Turnschuhen weiter, bevor ich nach der Brücke über den Alpgartengraben auf Skischuhe wechselte (¼ Stunde, 160 hm). Bis in den Kessel unter der Rinne mussten die Ski weiter am Rucksack bleiben (½ Stunde, 290 hm), ab da gings dann aber auf Ski über den gesicherten Steig und die Querung in die Alpgartenrinne. Dort war schon ein Snowboarder unterwegs, der gerade für seine zweite Runde auffellte. Ich war nicht unfroh seine Spur nutzen zu können, da sich in der Rinne relativ viel loser Gries gesammelt hatte. Kurz vor dem Abzweig zum Schreck löste sich eines meiner Felle und ich war schon fast froh eine Ausrede zum Umkehren gefunden zu haben (1¾ Stunden, 500 hm). Doch siehe da, hier trug der Schnee, also Ski schultern und die letzten Höhenmeter stapfen (¼ Stunde, 90 hm). Was für ein Kontrast zum Tag zuvor, Nebel, leichter Schneefall und Sturmböen, kein Wetter um Pause zu machen. Die Abfahrt war dafür deutlich besser, als die vielen Male zuvor. Im Kessel unter der Rinne kamen meine Ski wieder auf den Rucksack und per pedes gings zum Bike zurück (1¼ Stunde). Obwohl die Beine inzwischen etwas schwer waren, machte die Fahrt nach Hause richtig Spaß, Akku sei Danke (½ Stunde, 200 hm, 11 km).

Was für ein Wochenende, endlich ist der lange erwartete Schnee da, aber für mich ist die Saison leider so gut wie vorüber.

Mittwoch, März 25, 2026

Zwei Törl und eine Scharte - Spitzkehrentango und Rinnenflitzen im Griesnerkar - 25.03.2026

Es ist zwar Frühlingswetter, aber der Winter soll nochmal zurückschlagen. Also früh los, damit sich ein paar Höhenmeter in der Sonne ausgehen, bevor Sturm, Regen und Schnee zuschlagen. Leider zieht sich die Fahrt zur Griesneralm immer ein bisschen und so startete ich ins Griesnerkar deutlich später als ich eigentlich wollte.
Man kann immer noch direkt an der Alm die Ski anziehen und nur im Waldgürtel vor dem Hochtal muss man (wie immer) ein paar Minuten tragen. So gings gemütlich Richtung Griesnerkar hinauf, wobei ich mich am westlichen Rand hielt, um möglichst früh Sonne abzubekommen. Unterwegs überholte ich einige Tourengeher (muss denn mittwochs keiner mehr arbeiten?) und stand als erster im Goinger Törl (2 Stunden, 1200 hm). Weil ich ein paar Stapfspuren Richtung Nördlicher Törlspitze sah, musst ich natürlich gleich mein Glück versuchen. Bis auf den Gipfel bin ich nicht gekommen, spaßiges Gekraxle in mehr oder weniger festem Fels war es aber allemal (↑↓20 Minuten, 50 hm).
Als die ersten anderen Tourengeher kamen, fellte ich ab und fuhr die schön aufgefirnte Rinne bis unters Kleine Törl ab (½ Stunde). Dort kamen die Felle wieder auf die Ski und ich stieg, in etlichen Spitzkehren und zuletzt stapfend, zum Kleinen Törl auf (½ Stunde, 140 hm).
Hier machte ich nun eine etwas ausgedehntere Pause, vor allem auch, weil mein Knie wieder mal etwas Liebe benötigte. Es wird Zeit, dass das endlich besser wird. Für die Abfahrt zurück ins Kar hielt es aber wieder gut. Und im unteren, weniger steilen Teil fand ich sogar ein bisschen Wildschnee, der ziemlich viel Spaß machte (¼ Stunde). Unter der Regalpscharte kamen wieder die Felle an die Ski und wieder begann der Spitzkehrentango. Auch hier stapfte ich nur die letzten paar, wirklich steilen, Meter bis zur Scharte (½ Stunde, 220 hm). Von hier hat man freie Sicht auf die Hochgrubachspitze, wo ich einer Dreierseilschaft (?) beim Abklettern zusehen konnte.
Brotzeit und Getränke waren inzwischen aufgebraucht und das schlechte Wetter zog unaufhaltsam von Nord-Westen herein, so sparte ich mir die Pause und fellte ab. Die Abfahrt durch die steile Rinne war deutlich besser als befürchtet und wie schon am Kleinen Törl, war im unteren Teil super schöner Wildschnee. Die breite, unverspurte Flanke ins Kar lud zum Cruisen ein und an der Fritz Pflaum Hütte kam ich ohne Gegenanstieg, aber auch ohne Stopp, vorbei. Die restliche Abfahrt war pistenähnlich eingefahren, was mir mit meinen müden Oberschenkeln ganz recht war. Durch den Wald hieß es kurz tragen, aber dann konnte man bis nach der kleinen Fußgängerbrücke an der Griesneralm abfahren (¾ Stunde).
Was für ein cooler Tag, 5¼ Stunden und über 1600 hm. Aber hoffentlich war das noch nicht die letzte Skitour für diese Saison.

Montag, März 23, 2026

Würmtal Trails - 22.03.2026

Karin musste Samstag wieder mal arbeiten und ich hatte noch einiges zu Hause zu werkeln, aber Sonntag nutzten wir das frühlingshafte Wetter auf den Würmtal Trails. Im Gegensatz zu meiner Runde im Dezember, fuhren wir diesmal mit dem Auto nach Gauting, das gibt mehr Trailspaß und weniger Gemecker von den Kids.
Paul und ich drehten ein paar Runden mit unseren Bikes, dann wechselte Paul auf Karins Bike und zog Anna ein paarmal nach oben, bevor ich schlussendlich für Paul das Taxi machte (2 Stunden, 480 hm). Ein schöner Nachmittag, auch Paul schein nach seinem Unfall im Herbst wieder Spaß auf den Trails zu haben und das Abschlussbier bei Alexandra und Weis tat sein übrigens.

Sonntag, März 22, 2026

Wellnessmittwoch mit Karin - Roßkopf und Seesauna - 18-03.2026

Nach unserem Familienwellnesswochenende im Bayrischen Wald, war es endlich so weit, Karin hatte auch einen Mittwoch frei bekommen. Mit Schnee sieht’s in den Bayrischen Voralpen leider nicht mehr rosig aus, auch wenn das „schlechte“ Wetter vom Wochenende wieder ein paar Zentimeter Weiß gezaubert hat, für Ski reicht es nicht mehr. Aber wir sind ja nicht anspruchsvoll und so spazierten wir einfach von Sutten zum Roßkopf (1½ Stunden, 630 hm). Vor der Stümpfling Alm machten wir, in der Sonne und viel wichtiger im Windschatten, Brotzeit, bevor es die wirklich gute Piste wieder zurück zum Bus ging.
Nach der Wellness-Bewegung, kam noch die Wellness-Entspannung mit einem Nachmittag in der Seesauna Tegernsee. So dürften Mittwoche öfters sein.
2026_03_18_Sutten

Samstag, März 14, 2026

Aprilwetter in den Zillertalern - Schwarzachschneid mit Martin - 11.03.2026

Wie letztes Jahr schon, war Martin wieder auf Skiurlaub am Gerlospass, also wurde die Mittwochsskitour in die Zillertaler verlegt.
Vom Gasthof Kühle Rast stiegen wir durch das Tal bis zum Talschluss zur Schwarzachschneid auf (3½ Stunden, 1300 hm, 7 km). Sowohl landschaftlich, als auch vom Skigelände her sehr schön. Der schwache Winter hat hier seine Vorteile, es gibt nur wenige und kleine Lawinenkegel die überquert werden müssen. An der Schwarzachschneid angekommen, nutzte ich die Wartezeit auf Martin noch mit ein wenig Kraxelei am Blockgrat Richtung Höhenbergkarkopf (¼ Stunde, 60 hm). Als Martin die letzte Querung zu Schneid machte, stieg ich wieder ab und zusammen ließen wir uns eine gemütliche Halbe schmecken.
Leider zog inzwischen ziemlich schlechtes Wetter von Südwesten herein und so machten wir uns an die Abfahrt. Im ersten Kessel standen wir dann im Schneesturm. Die eh schon schlechte Sicht wurde noch schlechter und die Abfahrt glich einem Tasten im Whiteout. Fünf Minuten später war der Spuk wieder vorbei und am Ende der Abfahrt lugte sogar die Sonne wieder hervor (1 Stunde). Abfahrtstechnisch war alles dabei: lockerer Wildschnee im Kammbereich, Brucharsch, Windharschdeckel, Firn und am Ende noch ein bisschen Sulz und Wasserski. Eine schöne Tour im besten Aprilwetter.