Mittwoch, Februar 11, 2026

Kleiner Gilfert mit Tommi - 11.02.2026

Bevor wir nächste Woche wieder Chanti und Joel besuchen, ging sich diesen Mittwoch eine zweite Tour mit Tommi aus. Wieder in Hochfügen, weil ganz schlecht war die Tour letzte Woche nicht und je nach Tour und Schneelage kann man zumindest auf die Piste ausweichen, war aber heute nicht nötig.
Über die Rodelbahn stiegen wir zur Pfundsalm und von dort über die Osthänge hinauf zum Kleinen Gilfert auf (2½ Stunden, 900 hm). Vor allem im oberen Teil war ich unendlich langsam, da mein Knie ganz schön zickte. Nach einer Runde Dehnen am Gipfel, hielt es bei der Abfahrt aber überraschend gut durch. Die Abfahrt war, abgesehen vom Bruchharsch in Gipfelbereich, gar nicht so schlecht und so kamen wir ohne Haxen brechen und mit ein paar schönen Schwüngen wieder am Auto an (½ Stunde).

Sonntag, Februar 08, 2026

Gröbner Hals mit Anna - 08.02.2026

Karin bei ihren Eltern, Paul im Vor-Skilager-Chill-Modus und bestes Wetter vorhergesagt, was macht man da? Genau, Vater-Tochter-Skitour im Karwendel.
Anna und mein Ziel war der Gröbner Hals. Die schattige Forststraße durchs Unterautal hat noch genug Schnee bzw. Eis, leider im Flachen auch ein bisschen Splitt, wahrscheinlich von den Pferdekutschen die durch das Tal fahren. Kurz vor der Hochstegenalm gibt es dann ein paar Stellen, die in den nächsten Tagen aper werden dürften, heute gings aber noch ohne Abschnallen. Nord-, ost- und westseitig ist ausreichend Schnee und die Hauptroute an der Gröbenalm sieht fast wie eine Piste aus. Alle südseitigen Hänge sind aber inzwischen bis in die Gipfelbereiche hinauf schneefrei. Vom eigentlichen Gröbner Hals stiegen wir noch auf das kleine Skihörndl direkt westlich auf (3 Stunden, 780 hm) und machten dort eine ausgedehnte Pause.
Die Abfahrt war dann leider Kategorie 2 Spaß, die Hänge zur Gröbenalm waren zwar schön firnig und man musste nur ein bisschen auf Steine aufpassen. Unterhalb der Alm war die Abfahrt aber schon im Schatten und überfror leicht. Trotzdem schafften wir es ohne Verluste auf die Forststraße und über diese dann im flotten Schuss, raus zum Auto (½ Stunde).

Was für eine coole Tour, ich bin wahnsinnig Stolz auf mein "kleines" Mädel. Sie macht ihrer Mutter schon fast Skitourenkonkurrenz.

Mittwoch, Februar 04, 2026

Gilfert mit Tommi - 04.02.2026

Endlich ist Tommi wieder im Lande, leider aber weiterhin kein Schnee. A bisserl Bewegung hat aber noch nie geschadet, also packten wir unsere Ski ein und starteten los. Um dem Schneeproblem vorzubeugen, starteten wir hoch und mit Piste. Wir folgten der Aufstiegsroute von Hochfügen bis zum Lamark Hochleger (1 Stunde, 500 hm). Durch die Spitzlahn gings weiter bis zum Grat zwischen Metzen und Gilfert (¾ Stunde, 330 hm) und mal mit, mal ohne Ski über den Grat zum Gipfel (1 Stunde, 260 hm). Für eine kurze Pause mussten wir uns eine windgeschützte Stelle suchen, da inzwischen ein eisiger Wind aufgefrischt hatte.
Die Abfahrt über den Grat war wie erwartet, ausgesprochen beschissen und mit immer wieder Abschnallen verbunden. In die Spitzlahn konnten wir dafür die Rinne abfahren und der Schnee war besser als befürchtet, kein Bruchharsch. Trotzdem waren wir froh wieder auf die Piste zu kommen um nur noch zum Auto zu carven (¾ Stunde, 30 hm).
Was für ein nettes Tagele mit dem Tommi, nächste Woche gleich wieder!

Dienstag, Februar 03, 2026

Wintercampen am Reschen und zwei mal Steinpleiß - 31.01./01.02.2026

Unsere Skitouren, Freeride und Multisport Wochenenden haben ja schon seit Jahren Tradition. Selbst beim Wintercamping treffen wir uns inzwischen schon länger. Aber wie auch letztes Jahr war die Wahl des Ziels ziemlich schwierig, außer in den Seealpen ist die Schneedecke überall unterdurchschnittlich. So auch am Reschen, aber zumindest winterlich sieht es dort aus und im Langtauferer Tal fanden wir sogar etwas Schnee für Skitouren.

Samstag spazierten Karin und ich von Melag über die ehemalige Piste nach Maseben (1 Stunde, 420 hm). Währenddessen pistelte Vladi ein bisschen in Schöneben und Laura und Claudi faulenzten in der Sonne am Haidersee. Da die Lawinensituation nicht viel zuließ, stiegen wir über das kupierte Gelände an der Nordflanke zum Steinpleiß auf (1¼ Stunden, 440 hm). Die Aussicht Richtung Westen und Norden ist grandios und so genossen wir eine ausgedehnte Pause in der Sonne. Der Schnee in der Abfahrt war zwar nur mäßig, grundlos und jede Menge Sharks, aber ein paar schöne Schwünge gingen sich trotzdem aus und die Rodelbahn nach Melag machte sogar richtig Spaß (½ Stunde, 40 hm).

Sonntag drehten wir eine zweite Runde auf den Steinpleiß. Diesmal begleitete uns Vladi bis Maseben. Als Aufstieg wählten Karin und ich das kleine Tal zwischen Steinpleiß und Tiergartenspitze. Schöner und weniger begangen als der Aufstieg vom Vortag. die Abfahrt aber ähnlich. Leider zog sich Karin ihre Kante, zum Glück nur der Steinski, trotzdem ein Ski weniger.

Trotz des wenigen Schnee ein sehr schönes Wochenende und diesmal sogar ganz ohne Verletzungen.

Donnerstag, Januar 29, 2026

Feierabend am Kreuzeckhaus und Wanderung auf den Schönberg - 27./28.01.2026

Dienstagabend schafften es Josef, Martin und ich endlich wieder mal eine Feierabendskitour zu unternehmen. Von der Hausbergbahn aus gings im Glühwürmchenzug hinauf zum Kreuzeckhaus (2 Stunden, 950 hm). Oben ließen wir uns Essen und Bier schmecken, bevor es auf der ziemlich guten Piste hinunter ging.

Der Nachteil so einer Feierabendrunde ist, dass man einfach ziemlich spät im Bett ist. So war ich ganz schön müde, als nach sechs Stunden mein Wecker läutete. Auf Pistentour hatte ich keine Lust, daher probierte ich den Schönberg, mit dem Hintergedanken aufs Brauneck zu wechseln, falls zu wenig Schnee ist. Am Anfang sah der Schnee auch wirklich ausreichend aus, leider änderte sich das im waldigen Mittelstück und ich musste gut 300 Höhenmeter Skitragen. Auf den Lichtungen im oberen Teil liegt dann aber genug Schnee. Mit ziemlich müden Beinen erreichte ich irgendwann endlich den Gipfel (2 Stunden, 880 hm). Da ich spät gestartet war und ziemlich langsam unterwegs war, machte ich nur kurz Pause, bevor ich mich an die Abfahrt machte. Der erste Hang war noch ganz gut, umso weiter ich aber nach unten kam, umso mehr musste ich auf Steine und Wurzeln aufpassen. Nach der Tragepassage und dem Forstweg kam ich aber ohne größerer Verluste am Bus an (¾ Stunde). Und im Büro kam ich mit einer Punktlandung zur Vorstellungsrunde meiner neuen Chef-Chefin an.

Sonntag, Januar 25, 2026

Bodenschneid - 24.01.2026

Karin war dieses Wochenende mit Anna im BGL, Paul und ich blieben in München. Paul kurierte immer noch eine Erkältung aus und wollte einfach in Ruhe gelassen werden. Somit hatte ich zwar Zeit eine Skitour zu gehen, aber wieder mal kein Auto. Was aber bekanntermaßen kein Problem darstellt. Auf Spitzing hatte ich allerdings nicht schon wieder Lust, auch wenn er am einfachsten zu erreichen wäre. Zum Glück gibt es auch am Schliersee Schnee, zumindest nordseitig, Neuhaus ist auch einfach zu erreichen und die Bodenschneid ist ein Tour die ich noch nicht gegangen bin.

Mit der ersten BRB fuhr ich nach Neuhaus. Bis zum Pfannilift musste ich die Ski noch tragen, ab dort gehts dann aber mit Ski (¼ Stunden, 20 hm). Die Forststraße ist teilweise unangenehm eisig, aber zumindest nur an zwei, drei Stellen aper. Am Bodenschneidhaus verließ ich den Sommerweg und querte in die Nordflanke, über die ich bis zum Grat aufstieg. Und dann sind es nur noch ein paar Schritte ohne Ski hinüber zum Gipfel der Bodenschneid (2 Stunden, 860 hm). Auch wenn das Wetter nicht berauschend war, ein paar Minuten nahm ich mir für eine Pause (¼ Stunden) mit Blick zum Tegernsee und dem, wie immer ziemlich vollen, Roßkopf. Die Abfahrt in der Nordflanke war dann überraschend gut. Der Graben zur Freudenreich Alm dafür umso unangenehmer, aber zumindest gings ohne abschnallen. Ab der Alm, folgte ich dann wieder der Forststraße bis zum Pfannilift hinunter (½ Stunde, 20 hm). Kurzes umziehen für die paar Meter zum Bahnhof (¼ Stunden) und ein paar Minuten später saß ich im Zug zurück nach München.
Für die schlechten Bedingungen eine richtig gute Tour.

Mittwoch, Januar 21, 2026

Alpspitze - 21.01.2026

Hämmernde Gitarrenriffs im Ohr, hämmernder Herzschlag in der Brust, Schritt, Schritt, Atmen. Die Schenkel brennen, der Blick nach unten bereitet leichtes Unbehagen. Warum mache ich das?

Szenenwechsel, eine Stunde später. Immer noch Herzschlag bis in die Ohren, gepresste Atmung, alle paar Schwünge eine kurze Pause. Dafür stehe ich in der Sonne und die Tiefe zieht nicht mehr so sehr. Aber wo war jetzt der "fahrbare" Durchschlupf? JA, das geht, nur wenige Sharks....ist eh der Steinski, Hauptsache nicht stürzen.

Wo hatte ich mich denn da schon wieder hineinmanövriert? Eigentlich waren meine Beine müde von einem sportmedizinischen Belastungstest am Dienstag, aber es war halt auch Mittwoch und richtig gutes Wetter. Schnee ist aber leider immer noch rar. Also wieder eine Pistentour, Garmisch vor zwei Wochen war nicht so schlecht und damals hatte ich schon ein paar Leute in der Alpspitz Ferrata gesehen. So stieg ich mit dem bisschen Zusatzgewicht von Steigeisen und Pickel zum Kreuzeck auf (1¾ Stunde, 950 hm). Die Beine fühlten sich nicht schlecht an, also gings weiter. Ohne den Umweg auf den Längenfelderkopf, querte ich vom Sommerweg knapp unter dem Osterfelderkopf hinüber zum Einstieg der Ferrata (1 Stunde, 510 hm). Die Spur ist super ausgetreten und das Seil weitgehend frei. Wahrscheinlich würde es im Moment sogar ohne Steigeisen gehen...ausprobieren wollte ich es aber nicht. Auch wenn die Alpspitz Ferrata sehr einfach und die Flanke relativ flach ist, ausrutschen wäre doch eher ungesund. Bis zur Schulter kamen mir ein paar andere Begeher entgegen und ich überholte eine Gruppe Gebirgsjäger (1 Stunde, 430 hm). An der Schulter kann man die Nase dann endlich wieder in die Sonne halten und es ging ein bisschen ausgesetzter das letzte Stück zum Gipfel hinauf (¼ Stunde, 100 hm).
Durchschnaufen, trinken, eine Kleinigkeit essen. Aber was jetzt? In der Ostflanke waren zwar keine Abfahrtsspuren, aber so ganz schlecht sah sie nicht aus. Da ich die Ski schonmal mitgeschleppt hatte, wollte ich eine Abfahrt zumindest probieren, wenns nicht passt, kann ich ja auch wieder aufsteigen. Was soll ich sagen, weit entfernt von perfekt, aber in diesem Winter bin ich nicht wählerisch und so würde ich sagen, das war gar nicht schlecht. Gerade im steilen, felsigen, unteren Teil, muss man höllisch auf Sharks aufpassen, aber der Treibschnee ist in der gesamten Flanke leicht zu erkennen. Es findet sich ein durchgängiger Weg, ohne dass man die Ski abschnallen müsste. Im Kessel unter der Ostflanke liegt ein nicht allzu alter Lawinenkegel und erinnert daran, dass man solche Unternehmungen nur bei halbwegs stabilen Bedingungen starten sollte (¾ Stunde). An den Schöngängen wechselte ich wieder auf Steigeisen. Im Gegensatz zur Alpspitz Ferrata sind die hier notwendig, zwischen drin gibt es ein paar Passagen mit dickem Wassereis (¼ Stunde). Und dann war die Tour auch schon zu Ende. Natürlich noch nicht ganz, aber die Abfahrt über die Piste hinunter zum Auto zählt eigentlich nicht wirklich (½ Stunde). Knapp 6 Stunden und 2000 hm nach meinem Start kam ich am Bus an. Jetzt durften die Schenkel wirklich müde sein.

Freitag, Januar 16, 2026

Taubenstein, Lämpersberg und Rotwand - 14.01.2026

Der Schnee vom Wochenende war dringend nötig, der Regen am Montag bis über 1500 Meter rauf eher nicht, aber was will man machen.
Nachdem ich heute wirklich schwer aus dem Bett gekommen war, gings gemütlich und spät (erst nach 10 Uhr!) durch den Lochgraben auf den Taubenstein (1¼ Stunde, 600 hm). Ohne lange Pause spurte ich rüber zum Lämpersberg (½ Stunde, 150 hm) und von dort über den Sattel neben dem Kirchstein zur Rotwand (¾ Stunde, ↑180 hm, ↓100 hm). Viel Schnee ist es leider nicht und die Qualität ist unter jeder Kanone. Ein paar schöne Schwünge waren im Firn des Gipfelhangs, aber trotzdem drin. Für die restlich Abfahrt entschied ich mich für die Rodelbahn, die noch durchgängig Schnee hat, aber nicht präpariert ist. An der Unteren Maxlraineralm fellte ich wieder auf und stieg zurück in den Lochgraben auf. Durch diesen ging es zurück zum Bus, um keinen Steinkontakt zu haben, muss man ganz schön Slalom fahren (1 Stunde, ↓950 hm, ↑150 hm).
Das gute Wetter genutzt und aus den Schneeverhältnissen das beste herausgeholt. Ein Tourengeher mit dem ich gesprochen habe, hat ziemlich über die gefrorenen Knollen am Tanzeck gejammert, da würde ich sagen, hab ich mit der Rotwand alles richtig gemacht.

Sonntag, Januar 11, 2026

Skifahren und Skitour am Spitzing, EOFT und Eislaufen am Nymphenburger Kanal - 10./11.01.2026

Das Sturmtief Elli hatte zwar die Republik in ein Schneechaos gestürzt, in den Voralpen war aber wenig angekommen. Dafür hatte es nun am Samstag auch im Freistaat zu schneien begonnen, wie so oft musste aber Karin arbeiten. So fuhren die Kids und ich alleine zu unserem ersten gemeinsamen Ski- bzw. Snowboardtag am Spitzing.
Nach zwei Stunden Pisteln, setzte ich mich mit den Tourenski ab und fuhr knapp über der Albert-Link-Hütte ab (¼ Stunde, ↓50 hm). Als Abfahrt kann man die Grünsee-Abfahrt noch nicht nutzen, aber als Aufstieg zum Roßkopf tuts der Schnee auf jeden Fall und man fühlt sich dabei fast wie auf einer richtigen Skitour (¾ Stunde, 530 hm). Im Sturm fellte ich ab und fuhr zur Sutten (¼ Stunde). Dort hatte inzwischen der Lift wegen des Sturms seinen Betrieb eingestellt und so konnte ich völlig alleine und teilweise ab von der Piste zurück zur Jagahütt'n aufsteigen (¾ Stunde, 500 hm).

Am Abend besuchten wir dann noch die EOFT in der alten Kongresshalle und Sonntag nutzen wir den zugefrorenen Nymphenburger Kanal für eine Runde Eislaufen. Naja, gut ist das Eis leider nicht mehr, da hat der Schnee das seinige getan, aber endlich ist er da, der Schnee auf den wir so lange gewartet haben.

Mittwoch, Januar 07, 2026

Mittwochsskitour auf den Längenfelder- und Osterfelderkopf - 07.01.2026

Weihnachtsferien vorbei und schon ist wieder Mittwoch und das bei bestem Wetter. Trotz der eisigen Temperaturen war ich nicht allein an der Hausbergbahn....ja muss denn niemand mehr arbeiten, oder was ist da los?

Der Aufstieg über die Toni Hütte funktioniert ganz passabel, abfahren kann man die Skiroute aber (noch) nicht. Leider hielt einer meiner Stöcke nicht, deshalb versuchte ich mir am Kreuzeckhaus eine Zange auszuleihen (2 Stunden, 980 hm), doch ohne Erfolg, also gings mit meinem "kurzen" Stock weiter. Der ganze obere Teil des Skigebiets ist wegen Schneemangels geschlossen und nur Winterwanderwege ausgeschildert. Trotzdem stieg ich die Aufstiegsroute unter dem Längenfelderlift auf, da Martin mir den Tipp Längenfelderkopf gegeben hatte (½ Stunde, 300 hm). Da waren sich für ihn am Montag ein paar Schwünge im Tiefschnee ausgegangen. Heute war, wie zu erwarten, nicht mehr viel über vom Tiefschnee, machte aber auch nichts. Ich fuhr zur Hochalm ab und stieg, wie letztes Jahr, über den Sommerweg zum Osterfelderkopf auf (¾ Stunde, ↓200 hm, ↑340 hm). Auch hier gabs keine Zange, so musste ich wohl oder übel mit einem Stock abfahren. Das war vor allem beim kurzen Anstieg am Kreuzeck semi-spaßig und an der eisigen Horn-Abfahrt hätte ich auch gerne zwei Stöcke gehabt (½ Stunde, 20 hm).

Alles in allem ein ziemlich schöner Tag, wenn jetzt endlich Schnee kommen würde, könnten wir auch mit richtigen Skitouren beginnen.

Montag, Januar 05, 2026

Statt einer Zwischen-den-Jahren-Skitour, eine Im-Neuen-Jahr-Wanderung aufs Ebner Joch - 02.-05.01.2026

Da Samstag immer großer An-/Abreisestau ist, ließen wir das Auto stehen und wanderten zum Mittagessen nach Fischl (¾ Stunde, 210 hm) und danach wieder zurück. Da hat man dann auch gleich wieder ein paar Kalorien runter und das bei bestem Wetter.

Für Sonntag hatten wir uns, wie alle Jahre, zu unserer Zwischen-den-Jahren-Skitour verabredet. Nun war es inzwischen aber schon im neuen Jahr und Schnee gibts immer noch nicht. So wurde es eine Wanderung, aufs Ebner Joch, was mindestens genauso schön ist.
Hannes (Huhn) und ich starteten von Jenbach und in Eben (1 Stunde, 450 hm) stießen dann Hannes (Maaf) und Karin zu uns. Zusammen gings ratschend weiter über die Astenau (1 Stunde, 500 hm) aufs Ebner Joch (1 Stunde, 500 hm). Sonne und Windstille am Gipfel, da schmeckte die Brotzeit besonders gut und beim Abstieg machten wir noch einen kleinen Abstecher zum Kirchenspitz (¼ Stunde), bevor wir uns vor der Astenau (½ Stunde) noch etwas sonnten. Zum Abschluss gabs in Eben (¾ Stunde) noch ein Schnitzel und ein Bier, was will man mehr an so einem Tagele mit guten Freunden.

Montag trafen wir uns noch mit den Innsbruckern zum Eislaufen auf der Außenbahn der Olympiaworld und schon waren die Ferien auch wieder vorüber. Schön wars, auch wenn der Winter im Moment etwas zu wünschen übrig lässt.

Donnerstag, Januar 01, 2026

Neujahr am Götschen - 01.01.2026

Wie das alte Jahr geendet hatte, so begann das neue, mit einer kleinen Runde auf den Götschen (↑1 Stunde 10 Minuten, ↓¼ Stunde, 700 hm). Danach gings noch ein bisschen zum Surfen an den Almkanal und dann werden wir unsere Zelte hier abbrechen und morgen nach Tirol weiterziehen.

2026_01_01_Göetschen

Mittwoch, Dezember 31, 2025

Zum Ende des Jahres noch eine Runde auf den Götschen - 31.12.2025

Endlich hatte es geschneit und so konnte ich zum Jahresabschluss noch eine Runde auf den Götschen drehen, mit Ski! (↑1 Stunde 5 Minuten, ↓¼ Stunde, 700 hm)
Dieses Jahr war interessant und vielfältig. Es war geprägt durch viele Reisen (USA und Klettern mit Tommi, Portugal, USA Ostküste, Island und Gardasee) und relativ viele schöne Klettertouren (Lafatscher, Guggi, Untersberg und Eisberg), aber natürlich auch den ein oder anderen Rückschlag.
Zur reinen Statistik: Wir haben 57430 hm in den Bergen gemacht, wobei 35250 hm mit den Skier waren und 5390 hm mit dem Bike (bergab im Bikepark waren es fast 20000 hm), also doch einigermaßen ergiebig.

Nun bleibt uns nur, euch allen einen guten Rutsch zu wünschen und viel Erfolg und Spaß im neuen Jahr.
 



Montag, Dezember 29, 2025

Rauher Kopf, Vier Jahreszeiten an der Eisberg Südostwand, Götschen und Hintersee - Kaiserwetter im BGL - 27.-29.12.2025

Nachdem wir Weihnachten in München verbracht hatten, gings am 26ten abends, nach Karins Dienst, ins BGL. Im Gegensatz zum Alpenvorland zeigte sich der Talkessel in bestem Sonnenschein, kein bisschen Nebel, aber leider auch kein Schnee.

Samstag traf ich mich mit Gregor auf der Kastensteinerwand am Abzweig zum Rauhen Kopf (¼ Stunde, 140 hm). Ratschend stiegen wir zum Kleinen Rauhen Kopf auf (1 Stunde, 780 hm). Einfach schön sich wieder mal zu sehen und auszutauschen. Nach einer kurzen Trinkpause gings wieder runter zur Kastensteinerwand (¾ Stunde), damit er noch rechtzeitig mit seinen Mädels in die Therme kam. Und für mich gings über den Blitzweg nach Hause (½ Stunde, 80 hm).

Sonntag hatten Peter und ich eigentlich eine größere Tour am Untersberg geplant. Nachdem er mit seinen Jungs aber eine unruhige Nacht hatte, entschieden wir den Start ein wenig zu verschieben und den kürzeren Zustieg zur Eisberg Südostwand zu nutzen. Nach der Zick Zack im Oktober gings diesmal in die Vier Jahreszeiten (6 SL, UIAA 7+). Schon im Zustieg genossen wir die Sonne (1 Stunde, 550 hm). In der Tour war es dann genauso angenehm warm und die rauen Platten und Wasserrillen sind ein wahrer Klettergenuss (2¾ Stunden, 130 hm). Diesmal brachte ich meinen Kopf etwas besser unter Kontrolle als beim letzten Mal und so gingen wir die Tour in Wechselführung. Nur die 7+ Stelle musste ich im Nachstieg kurz "nullen", ansonsten liefs ganz gut rein. Vom Ende der Tour seilten wir über die Zick Zack zum Einstieg ab (½ Stunde) und nach einem TAB am Wandfuß gings in den letzten warmen Sonnenstrahlen zurück zum Auto (¾ Stunde). Was für ein cooler Tag, perfekt genutzt und einfach schön.

Montag war dann der letzte Tag mit Kaiserwetter. Das nutzten Karin und ich für eine kleine Wanderung auf den Götschen. Ich mit Ski am Rücken, Karin ohne. Beim Bankei (¾ Stunde, 300 hm) kehrte Karin um und ich stieg den Rest der Tal-/Familienabfahrt mit Ski auf (¾ Stunde, 380 hm). Für den Aufstieg reicht der Schnee gerade so, abfahren kann man aber vergessen. Sogar auf der FIS-Abfahrt geht nur die untere Hälfte. So packte ich an der Götschenalm die Ski wieder auf den Rucksack und wackelte zurück zum Mittagessen. Das Eislaufen am Hintersee am Nachmittag war dann definitiv besser, auch wenn beide Mädels Stürze hinlegten.

Jetzt hoff ich aber, dass mit der morgigen Störung auch ein bisschen Schnee kommt, ist ja zum Mäuse melken dieser Winter.

Dienstag, Dezember 23, 2025

Wanderung mit Skiabfahrt am Sudelfeld - 22.12.2025

Diese Woche bin ich gefühlt der "Last Man Standing" in der Arbeit. Der gravierende Vorteil: man kann Restarbeiten abschließen, weil nicht 1000 neue Fragen und Probleme auftauchen. Und ein weiterer Vorteil, man kann sich einen halben Tag freinehmen und eine kleine Skitour gehen ohne schlechtem Gewissen, weil in der Abwesenheit ausnahmsweise keine Arbeit hinzukommt. Sozusagen Motivation tanken, dem nebligen Voralpenland entfliehen und ein bisschen Sonne in den Bergen tanken, das war zumindest der Plan von Martin und mir. Sonne gabs, Nebel im Tal auch, nur mit dem Schnee wollte es nicht so wirklich. So wurde es eine Wanderung auf den Vogelsang (1¼ Stunde, 480 hm), mit anschließender Abfahrt auf Ski. Gar nicht schlecht so eine verlängerte Mittagspause, Schnee dürfte aber trotzdem endlich kommen.

Mittwoch, Dezember 17, 2025

Mittwochsrunde am Spitzing von Sutten aus - 17.12.2025

Immer noch kein Schnee, außerdem relativ schlechtes Wetter, also drehte ich nur eine kleine Runde von Sutten auf den Stümpfling (1 Stunde, 530 hm). Dann gings im Steinslalom hinunter zum Kurvenlift und über die Firstalm wieder hinauf zum Stümpfling (¾ Stunde, 390 hm). Gleich nochmal hinunter zur Stümpflingbahn und ein letztes Mal hinauf, diesmal im Regen, auf den Roßkopf (¾ Stunde, 480 hm). Die Forststraße zur Jagahütt'n hat schon einige apere Stellen, aber noch gehts ohne Abschnallen. Die Suttenpiste ist zwar gesperrt, aber fährt sich ganz gut und so war die Abfahrt trotz des wenigen Schnees, doch ganz in Ordnung.
Jetzt bräuchte es aber wirklich langsam Schnee. Vielleicht tut mir ein bisschen Pause aber auch nicht schlecht. Durch die Skitouren der letzten Wochen, das Wandern mit Anna und dem mehrmals wöchentlichen in die Arbeit Biken fühle ich mich müde und etwas übertrainiert. Was mich aber nicht hinderte, am Abend noch mit meinen Arbeitskollegen Eislaufen zu gehen.

Sonntag, Dezember 14, 2025

Brecherspitz - Wandern mit Anna hoch über dem Spitzingsee - 13.12.2025

Seit Donnerstag war Karin mit Caro und unserem Bus in Saalbach, also musste ich mir etwas überlegen, da Anna den Wunsch geäußert hatte, wieder mal Wandern zu gehen. So etwas muss natürlich genutzt werden, wenn die Motivation mal von ihrer Seite kommt. Inzwischen habe ich schon eine gewisse Erfahrung mit der öffentlichen Anreise, nun benötigte ich nur noch eine Tour, die potentiell halbwegs schneefrei ist. Da fiel mir schnell der Ostgrat des Brecherspitz ein. Weitgehend südseitig ausgerichtet, Felsen und Grasflanken, die durch die Sonneneinstrahlung schnell schneefrei sein sollten, gut dass ich die Tour schon mit Paul gemacht hatte und daher relativ gut einschätzen konnte, ob und wo sich Probleme ergeben könnten.
Also starteten wir nach einem Frühstück im nebligen München. Schon auf der Fahrt zum Spitzingsattel entflohen wir dem Nebel und konnten die Sonne genießen. Der Aufstieg über den unmarkierten Pfad war, wie gehofft, weitgehend schneefrei und für die kurzen Passagen, wo noch ein wenig Schnee liegen geblieben war, musste ich nicht mal in die Trickkiste greifen. Seil und Grödel blieben im Rucksack und relativ schnell hatten wir den Ostgrat überwunden (1½ Stunden, 570 hm) und konnten eine ausgedehnte Pause am Gipfelkreuz einlegen. Im Gegensatz zum letzten Mal, war schon bei der Fahrt zum Spitzing die Idee gereift, nicht nach Süden abzusteigen, sondern nach Norden, über den Nordgrat nach Neuhaus (1½ Stunden, ↓900 hm). Damit würden wir uns den potentiell vollen Bus sparen und noch dazu eine neue Runde ausprobieren. Die Trickkiste konnte ich auch hier eingepackt lassen, über die Grödel waren wir aber beide im oberen Teil des Weges recht froh. Unterhalb etwa 1100 Metern liegt dann auch nordseitig kaum mehr Schnee.
Ein super schöner Samstag mit Anna. Es freut mich, dass die Kids immer noch (zumindest manchmal) unseren Enthusiasmus für die Berge teilen.

Donnerstag, Dezember 11, 2025

Sonntagsköpfl und Pfaffenbichl - 10.12.2025

Letztes Wochenende wurde es warm und nun wurde es auch noch sonnig dazu. So hieß es diesen Mittwoch: hoch hinaus und die Sonne genießen.
Von der Hochfügener Straße aus stieg ich zum Sonntagsköpfl auf (1¾ Stunden, 780 hm). Der durchgängige Harschdeckel machte das Gehen (wieder mal ohne Harscheisen) teilweise recht spannend, zu steil ist die Tour aber zum Glück sowieso nicht. Da der Harschdeckel schön tragfähig war, waren die ersten paar hundert Höhenmeter zum Lamark Mittelleger hinunter ziemlich gut zu fahren. Die Sonne hatte südseitig eine schöne Dezemberfirnschicht gebildet (ja Lukas, ich weiß, das ist kein Firn ;) ) und so cruiste ich im Slush, bis die Schneedecke so durchgeweicht war, dass an gemütliches fahren nicht mehr zu denken war. Deshalb wechselte ich am Mittelleger auf den Forstweg zum Niederleger hinunter (¾ Stunden). Dort kamen die Felle wieder an die Ski und ich stieg die Aufstiegsroute am Pistenrand zur Bergstation Waidoffen auf (1¼ Stunden, 720 hm). Das letzte Stück auf den Pfaffenbichl kann man inzwischen durch einen neuen Klettersteig (B/C) ziemlich spektakulär gestalten (¼ Stunde,120 hm). Je nach persönlichem Sicherheitsempfinden ist ein Klettersteigset anzuraten und je nach Schneelage/Eis könnten vielleicht auch Steigeisen helfen. Der Abstieg führt über den "Normalweg" (10 Minuten) und nach einer schnellen Abfahrt über die perfekt präparierten Pisten (¼ Stunde) musste ich die Ski für das letzte Stück zum Auto, entlang der Straße, noch schultern (¼ Stunde, 30 hm).

Ein perfekter Sonnentag, zwar mit Skigebietsnutzung, aber eben auch eine "richtige" Skitour. Durch meinen frühen Start, hatte ich sogar noch Zeit kurz bei meinen Eltern vorbeizuschauen und einen Termin in der BH Schwaz wahrzunehmen. Leider ist im Moment kein weißer Nachschub in Sicht, also wird es in den kommenden Tagen/Wochen wohl eher ohne Ski oder nur in Skigebieten auf die Berge gehen.

Sonntag, Dezember 07, 2025

Buttenmandllaufen in BGD - Hohe Rossfelder, Torrener Joch und Jenner - 06./07.12.2025

Es ist schon wieder Nikolaus und deshalb besuchten wir das BGL zum Buttenmandllaufen. Wenn man schon mal hier ist, kann man das Wochenende natürlich auch noch gleich für Skitouren nutzen. Karin wollte noch ein paar Sachen erledigen, so zog ich am Samstag bei dichtem Nebel alleine los. Zum Glück war Hinterbrand aber schon über dem Nebel und die Sonne schicke ihre ersten Strahlen zum Watzmann. Das erste Stück zur Mittelstation musste ich tragen, dann ging es aber auf durchgehender Schneedecke über die Wasseralm zur Priesbergalm (1½ Stunde, 450 hm). Dort wird es dann endlich steiler und hier traf ich auch den einzigen anderen Skitourengeher auf der Tour. Er kam mir beim Aufstieg durch den kurzen Waldgürtel über der Priesbergalm entgegen. Für mich gings einsam weiter hinauf zum Rücken des Unteren Rossfeld. Dort wird es noch einmal richtig steil, bis sich der Hang langsam zum Oberen Rossfeld zurücklegt (1 Stunde, 500 hm). An den Felsen des Fagstein steht windgeschützt ein kleines Bankerl, an dem ich eine Pause einlegte, bevor ich zur Brennhüttn abfuhr (½ Stunde). Da ich keine Lust auf die lange Querung rund um den Jenner hatte, fellte ich an der Brennhüttn wieder auf und stieg ins Torrener Joch zum Stahlhaus auf (1 Stunde, 370 hm). Von hier gings den Sommerweg hinüber ins Skigebiet. Da es am Jenner keinen Skibetrieb mehr gibt, sind außer den Krautkaserwiesn, keine Pisten mehr präpariert. Auch ohne Pistenpräparation reichte der Schnee ohne Probleme und ohne groben Steinkontakt für die Abfahrt, nur nach Hinterbrand muss man die Ski wieder schultern (½ Stunde, 50 hm).

So kam ich sogar rechtzeitig zum Mittagessen nach Hause und am Nachmittag konnten wir uns das "Rauslaufen" auf den Weinfeldern ansehen. Da die Kids nach den Buttenmandln kein Lust mehr auf den Christkindlmark hatten, konnten Karin und ich einen gemütlichen Abend alleine im Markt zubringen.

Sonntag war das Wetter leider deutlich schlechter, aber gut genug für ein kleine Runde mit Karin und unseren Ski. Von Hinterbrand stiegen wir praktisch alleine zur Jenner Bergstation auf (2 Stunden, 680 hm). Erst bei der Abfahrt kamen uns an den Jennerwiesen die Karawanen entgegen. Mit dem kleinen Spaziergang zurück nach Hinterbrand beendeten wir die Runde (½ Stunde, 20 hm) und waren wieder mal rechtzeitig zum Mittagessen und bevor es zu schütten begann zurück.

Ein sehr schönes Wochenende und so wie es aussieht leider vorerst auch das Letzte mit Ski, das vorweihnachtliche Tauwetter tut sein übliches wie jedes Jahr.

Mittwoch, Dezember 03, 2025

Ein kleiner Test für Karins neues Bike - Würmtal Trails - 03.12.2025

Heute Vormittag drehte ich eine kleine Testrunde mit Karins neuer Errungenschaft, einem E-Fully. Da es sich um ein relativ leichtes Bike und dadurch um einen kleinen Motor und Akku handelt, war mir wichtig mal zu sehen, wie weit man damit so kommt. Kleiner Spoiler, nach etwa 50 Kilometer und rund 600 Höhenmetern hieß es für mich wieder komplett aus eigener Kraft zurück nach Pullach kurbeln.
Aber erstmal gings in der Früh zu einem Termin in die Arbeit. Eine altbekannte Strecke, die mit Unterstützung deutlich schneller geht als normal. Nach dem Termin querte ich den Forstenrieder Park, um zu den Würmtal Trails zu gelangen. Dort angelangt, drehte ich ein paar Runden und testete alle Trails aus. Eigentlich ganz nett, hierher werde ich auf jeden Fall mit Paul im Frühjahr mal schauen und vielleicht drehen Martin und ich nach der Arbeit mal eine Runde hier statt auf den Isartrails. Am Rückweg gab dann der Akku auf, was nicht wirklich schlimm ist, da sich das Bike auch ohne Unterstützung relativ gut fährt (2½ Stunden, 470 hm, 38 km).
Alles in allem ein ganz lustiger Test und auf jeden Fall das beste aus dem Tag gemacht.
2025_12_03_Wuermtaltrails