Donnerstag, Februar 24, 2022

Abendskitour am Sudelfeld mit Laura - 23.02.2022

Nachdem Laura und ich in letzter Zeit so ein gutes Skitourenteam waren, beschlossen wir Mittwochabend noch eine kleine Runde am Sudelfeld zu drehen. Eigentlich wollten wir von Bayrischzell aus starten, der Parkplatz war aber voll und so ging es hinauf nach Grafenherberg. Hier war ich seit dem Skitest mit Hagan, Hyphen und Roeckl nicht mehr. Entlang der Piste stiegen wir, den anderen Glühwürmchen folgend, zum Vogelsang auf (1 Stunde, 470 hm).

Nicht mal 500 hm sind sogar für eine Abendtour recht wenig, deshalb fuhren wir nach Bayrischzell ab (½ Stunde) bzw. trennten uns unterwegs, um uns an der Speck-Alm wieder zu treffen (50 Minuten, 530 hm). Da wir beide nicht ganz so gut vorbereitet waren, Laura hatte keinen Ausweis mit und ich keine Maske, fuhren wir ohne Bier und Essen zum Auto ab. Sehen wir mal, ob wir unsere Tourenvorbereitung noch verbessern müssen/können oder ob vielleicht die Maßnahme aufgehoben werden.


Skitourenwochenende im Gasteinertal - 19./20.02.2022

Ein paar Jahren hatten wir es nicht mehr geschafft zusammen ein Skitourenwochenende zu unternehmen. Dieses Jahr sollte es aber klappen, zumindest teilweise. Leider konnte Karin nicht das gesamte Wochenende dabei sein, da wir die Kinderbetreuung verplant hatten.
Vor zwei Wochen war Karin mit den Mädels in Gastein und weil es ihnen so gut gefallen hatte, entschieden wir wieder dorthin zu fahren. Dies eröffnete die Möglichkeit, dass Karin zumindest für eine Tagestour nachkommen konnte.

Samstag weckte uns miserables Wetter und da wir erst kurz vor Mittag los kamen, entschieden wir uns für eine kurze Tour, den Ortberg. Zum Bockhartsee hinauf war der Name Programm und deshalb Harscheisen kein Fehler. Kurz vor der Miesbichlscharte verschwanden wir dann im Nebel. Hier drehten Claudi und Peter aufgrund der Sicht um und wahrscheinlich auch, um etwas mehr Zeit in der Therme zu haben. Laura, Vladi und ich stiegen bei sehr bescheidener Sicht und mäßig gutem Schnee weiter zum Gipfel auf (3 Stunden, 900 hm, 5 km). Die Abfahrt war dann stellenweise gar nicht schlecht, vor allem die letzten Schwünge über die Staumauer des Bockhartsees (¾ Stunde), auch wenn das ein paar Zusatzmeter beim Rückanstieg zur Bockhartseehütte bedeutete (¼ Stunde, 70 hm). Von dort aus gings dann nur noch bergab, bis zum TAB im Valeriehaus. 
Diesen ersten Tag ließen wir dann in der Felsentherme und beim Schafflinger ausklingen. Trotz des schlechten Wetters und nur stellenweise gutem Schnee rundete dies den Tag noch schön ab.
Sonntag hatte sich das Wetter gebessert und Laura, Vladi und ich trafen uns um 9 Uhr im Angertal mit Karin. Unser Ziel war der Rührkübel. Relativ langsam stiegen wir zunächst über die Piste und dann einen Forstweg in den Talschluss auf (2 Stunden, 580 hm, 5 km). Einen relativ steilen Hang neben dem Knoblachbach später standen wir in einem kleinen Hochtal (1¼ Stunden, 470 hm, 1,5 km), das uns in einen Kessel unter dem Rührkübel führte. Während die Mädels zu einer Scharte Richtung Abfahrt aufstiegen, gingen Vladi und ich noch zum Vorgipfel (1 Stunde, 300 hm, 1,5 km). Den Übergang zum Gipfel mit dem Kreuz traute ich mich nicht, zumindest nicht ohne Steigeisen (viel Eis und Fels in der Nordflanke). 
Nach ein paar netten, schon fast firnigen Schwüngen trafen wir bei einer Scharte Richtung Osten wieder auf die Mädels. Zusammen gings durch die steile Ostflanke und nach ein bisschen suchen zurück in den Talgrund (1½ Stunden). Dort trennten wir uns, Laura und Vladi fuhren ab um noch einzukehren, während Karin und ich uns unsere Brotzeit in der Sonne vor ein paar Almen schmecken ließen. So gestärkt, war die restliche Abfahrt nur noch ein Katzensprung (¼ Stunde) und für uns endete eine tolle Tour.

Ein schönes Wochenende, aber vielleicht muss ich das nächste Mal doch Touren (bzw. ein Tourengebiet) heraussuchen, die für alle gut machbar  und entspannt zu gehen sind.

Donnerstag, Februar 17, 2022

Lacherspitz mit Laura vor der Arbeit - 14.02.2022

Der letzte Tag dieses stabilen Hochdruckgebiets musste einfach genutzt werden. Nach der morgendlichen Runde Samstag am Traithen mit Lena, wollte ich dem Gebiet gleich noch einen Besuch abstatten. Und so gings mit Laura Montagmorgen ins Sudelfeld. Durch den frühen Start waren wir nicht nur alleine, sondern erlebten auch den Sonnenaufgang am strahlend blauen Himmel. Nach dem kurzweiligen Aufstieg (1½ Stunden, 650 hm) hieß es nur noch schnell hinunter und ein paar nordseitige Pulverschwünge mitnehmen. Keine 20 Minuten später standen wir wieder am Parkplatz und eine Stunde später durfte sich Laura in ihren Arbeitspflichttermin setzen. So kann ein Start in die Woche von mir aus immer aussehen.

Sonntag, Februar 13, 2022

Großer Traithen mit Lena - 12.02.2022

Dieses Wochenende war perfektes Wetter angesagt, die Lawinenlage hatte sich geringfügig verbessert und einen halben Tag hatte ich frei bekommen. So konnte Samstagfrüh endlich wieder mal eine Tour mit Lena starten und das restliche Wochenende war ich entspannt genug für Sea Life, Botanischen Garten und einen Abstecher in der Jochen-Schweizer Arena.
Von der Rosengasse aus stiegen wir gemütlich ratschend zum Steilner Joch auf (1½  Stunden, 650 hm). Ab hier wehte der Wind einigermaßen unangenehm. Entlang des Grats gings ab- und aufwärts zum Unterbergerjoch und dem Gipfel des Traithen (½  Stunde, 170 hm). Für eine Pause war der Wind definitiv zu stark, so fellten wir ab und fuhren ein Stück durch die Latschen in der Nord-West Flanke bis wir in die Nord-Ost Rinne einfahren konnten. Was soll ich sagen, traumhaft die ersten Spuren in die Rinne zu setzen. Im Kessel unter dem Traithen konnten wir eine gemütliche Pause in der Sonne machen und als wir uns gestärkt hatten, fellten wir auf für die nächste Runde. Über den Fellalm-Sattel stiegen wir ein zweites Mal zur Einfahrt der Nord-Ost Rinne auf (½  Stunde, 260 hm). Auch die zweite Runde war wieder ein Traum, diesmal etwas weiter östlich, den letzten Teil der Nordflanke. Nun hieß es aus dem Kessel wieder Richtung Stopselzieher aufsteigen (¼ Stunde, 120 hm). Auch im Stopselzieher war der Schnee ausgesprochen gut und so war auch die restliche Abfahrt zum Auto ein Genuss.
Eine traumhafte vier Stunden Schönwetterrunde mit Lena, wobei wir sowieso feststellten, dass es immer gutes Wetter hat, wenn wir zusammen unterwegs sind.

Mittwoch, Februar 09, 2022

Lagerfeuer und Skifahren mit den Kids und Mädelsskitourenwochenende in Gastein - 05./06.02.2022

Karin war dieses Wochenende mit Laura und Claudi im Gasteinertal unterwegs, was für mich bedeutete, dass ich mir etwas mit den Kids überlegen musste. Das Ergebnis dieser Überlegung: Lagerfeuer am Starnberger See mit den Outdoorpashionists. Danach übernachten im Bus in Fall und am Sonntag weiter zum Skifahren in die Christlum.
Was soll ich sagen, das Lagerfeuer und die Zeit mit Kathi und Peter war schön, es war aber ziemlich windig und kalt, die Nacht trotz Minusgraden überraschend warm und der Sonntag dann windstill und strahlend blau. Anstehen mussten wir den ganzen Tag überhaupt nicht, wir hatten zusammen Spaß in dem kleinen Funpark der Christlum und als es am Nachmittag eintrüben begann und wir alle drei schon müde Beine hatten, rodelten wir noch zwei Mal von der Mittelstation hinunter. Also eigentlich rodelten nur die Kids zwei Mal und ich marschierte ein Mal, weil ich es schaffte beim zweiten Mal Annas Ski-Böckl mit meinem Gewicht zu zerstören.
Trotz eines schönen Wochenendes mit den Kids, merke ich, dass ich mich schon wieder getrieben fühle und es nicht schaffe mich bei Betätigungen mit den Kids zu entspannen. Das führt dann leider oft zu einem "Meckermodus" bei mir. Deshalb muss ich definitiv an mir arbeiten ... oder mehr Skitouren gehen ;)


Ein Mädelswochenende stand an, deshalb ging es Freitag Nachmittag mit Laura und Claudi nach Bad Gastein. Am Samstag fuhren wir nach Sport Gastein, um dort unsere erste Tour zu machen, die aber nicht ganz so erfolgreich war, weshalb wir den Nachmittag auf der sonnigen Terrasse des Valeriehauses verbrachten. Die Felsentherme und das Wirtshaus Schafflinger sind übrigens auch sehr zu empfehlen. Am Sonntag ging es dann ins Angertal, um auf den Kalkbretterkopf zu gehen. Ein wunderschöner Aufstieg durch verschneite Wälder, danach auf einer Hochebene, den Gipfel steht’s im Blick. Die Abfahrt im Pulverschnee war einfach ein Traum.
Freu mich schon auf das nächste Mal.
2022_02_05-06_Gastein

Freitag, Februar 04, 2022

Taubensteinsattel vor der Arbeit - 02.02.2022

Unsere Vor-der-Arbeit-Skitour brachte mir heute drei Erkenntnisse:
  • Ein BMW ist definitiv kein Winterauto
  • Es gibt Wetter das sogar mir zu greißlich ist
  • Abfahrten die ich mich bei einem 4er noch traue, sind nicht wirklich das gelbe vom Ei
Die erste Erkenntnis ist eigentlich selbsterklärend und allgemeines Wissen. Uns betraf es auf der verschneiten Spitzingstraße, aber mit Müh und Not schafften wir es auch ohne Schneeketten über den Spitzingsattel. Parken kann man ja auch am See.
Die zweite Erkenntnis betraf unsere Entscheidung die Tour nicht mehr zu verlängern, als wir an der Bergstation der Taubensteinbahn ankamen (1¼ Stunde, 500 hm). Bei so einem Wetter kann man sich die Abfahrt zum Maxlrainer oder zur Bayerländer-Hütte und dem damit verbundenen zweiten Aufstieg auch sparen. Also fuhren wir einfach wieder den klassischen Lochgraben ab. Was uns direkt zur Erkenntnis Nummer drei brachte.
Abfahrten die ich mich bei einem 4er noch trauen, sind....naja nett. Ich will jetzt nicht sagen, dass nett die kleine Schwester von Scheiße ist, aber die Bedingungen im Lochgraben waren, diplomatisch ausgedrückt, nett. Der, gefühlt von allen Richtungen kommende, Wind hatte ganze Arbeit geleistet und man musste zwischen Windharsch, Steinen und schwerem Treibschnee ganz schön aufpassen. Es gab für mich auch keine erkennbar begünstigte Exposition. Erst unter dem Schiebestück konnten wir einige nette Schwünge fahren (aber auch hier hatte der Wind gearbeitet) und die Seilbahntrasse war dann sogar ein bisschen mehr als nur okay.
Im Großen und Ganzen vor allem eine Tour, um sich an der frischen Luft zu bewegen. Durch meine "Fahrradanreise" zum Seppi (in die Au) und die schweren Powderlatten war es trotz der Kürze ausnahmsweise auch für mich genug für den Tag.
2022_02_02_Taubenstein

Sonntag, Januar 30, 2022

Schneibstein Westflanke und Götschen - 29./30.01.2022

Immer wieder faszinierend, sobald in Deutschland 1 Zentimeter Schnee liegt, kann niemand mehr Autofahren und der Winterdienst ist total überfordert, Schnee im Januar ist ja auch echt überraschend. So schafften wir es Freitagabend nur sehr knapp zum Flutlichtskifahren/-telemarken am Götschen. Die Pistenverhältnisse waren super, den frischen Schnee hatte es aber auch dringend gebraucht.

Samstag unterstütze ich Karin, mehr oder weniger gut, beim Kauf eines neuen Tourenskischuhs. Und da sie schon in Kauflaune war, gabs auch noch gleich einen neuen Ski und Bindung und Felle. Bevor aber alles angepasst und montiert wurde, durfte ich dann doch los. An der Jennerbahn schmiss mich Karin raus und ich stieg über die Hochbahn zur Königsbachalm auf. Ganz gemütlich, da ich letzte Woche eine Erkältung hatte. Der Weg zum Jenner und zum  Schneibstein, scheint für mich ja sowieso eine Rekonvaleszenztour zu sein. Kurz vor dem Torrener Joch (2 Stunden, 1100 hm) frischte der Wind auf und so war der Weiterweg zum Schneibstein über lange Strecken nur Kategorie 2 Spaß. Gerade im Torrener Joch hatte sich wieder einmal ein Windkanal gebildet und in den Böen tat ich mir schwer mich auf den Füßen zu halten. So ging es unendlich langsam entlang der komplett abgeblasenen Nordwestflanke (ok, der Normalweg ist eigentlich immer abgeblasen) zum Gipfel (1¼ Stunden, 550 hm). Hier klarte der Himmel auf, nur der Wind machte eine längere Pause fast unmöglich. Erst bei der Abfahrt zur Königstalalm störte der Wind kaum mehr. Was soll ich sagen, sowohl der obere Teil in der steilen Flanke (oberhalb von Am Ruck), wie auch der Hang zur Alm hinunter waren ein Traum. Und sogar die Abfahrt durch den Wald bis knapp oberhalb der Königsbachalm konnte sich sehen lassen (½ Stunde). Dort zog ich mich wieder aus und fellte auf, um in der Sonne bis kurz vor die Mittelstation zu spazieren (20 Minuten, 50 hm). Von dort gings dann über die Piste in zehn Minuten zurück nach Königssee hinunter.
Mit 1700 hm für so eine kleine Rekonvaleszenztour ein ganz schönes Brett, aber die Wahnsinnsabfahrt im besten Pulver war es definitiv Wert.

Der Sonntag begrüßte uns wieder mit Sturm, diesmal aber zur Abwechslung zusätzlich auch noch mit Regen. Trotzdem drehten wir mit Karins neuem Ski eine Runde am Götschen. Ok drei Runden, aber auch nur weil es so schön war UND zu regnen aufhörte (3 x 450 hm, 50/56/43 Minuten). Aktuell geht die Talabfahrt gerade noch so, ein bisschen Schnee soll aber morgen schon wieder kommen.

Donnerstag, Januar 27, 2022

Nachtskitour Stolzenberg und Roßkopf - 24.01.2022

So ganz jung ist das neue Jahr ja nicht mehr und da meine Lupine wieder von der Reparatur zurück ist, begann endlich unsere Feierabendskitourensaison. Mit Seppi und Martin ging’s von der Kirche am Spitzingsee die Loipe entlang bis zur Roßkopfabfahrt (¼ Stunde). Dort fellten wir auf und stiegen über die Forststraße zur Unteren Haushamer Alm auf. Da am Roßkopf präpariert wurde und so eine klassische Pistenskitour sowieso nicht ganz unseres ist, bogen wir links zum Stolzenberg ab. Über teils recht steile Hänge, immer wieder von Waldgürteln unterbrochen, gelangten wir zum Gipfel (1½ Stunden, 550 hm). Hier war es windstill und so konnten wir bei einer langen Pause den klaren Sternenhimmel betrachten.
Zwischen Stolzenberg und Stolzeneck fuhren wir ziemlich steil und einigermaßen spannend wieder zur Unteren Haushamer Alm ab (20 Minuten). Hier querten wir in Richtung Grünsee und stiegen zum Roßkopf auf (¾ Stunde, 270 hm). Bei Windstille und allein hier zu stehen, ist definitiv ungewöhnlich wenn nicht sogar einzigartig. Langsam wurde es nun aber doch spät, also fuhren wir zum Valepplift ab (10 Minuten). Als Pflicht nach der Kür mussten wir nun nur noch zurück zur Kirche aufsteigen (¼ Stunde, 50 hm).
Immer wieder schön, dass man sogar am Spitzing noch „neue“ Ecken entdecken kann. Und Touren mit Martin und Seppi machen sowieso immer Spaß.

Sonntag, Januar 23, 2022

Skitouren: Bärenkopf westliche Nordrinne und Kramsacher Sonnwendjochhaus - 22./23.01.2022

Nach einer paar Tagen des Quarantäne hin und her, bekamen wir am Freitagabend die Nachricht, keine Quarantäne für unsere Kids. Und wer in die Schule gehen "darf", kann natürlich auch den Neuschnee genießen. Also noch schnell einen Test machen und ab zu meinen Eltern.
Für Anna gabs noch eine Pinbindung auf einen "neuen" Ski und schon konnte eine kleine Drei-Generationen Skitour starten. Am Kasbach wurde von der Polizei sogar kontrolliert, ob Schneeketten montiert sind, da lob ich mir meinen Allrad, so konnten wir ohne Verzögerungen zum Achensee fahren. Zusammen mit meinen Eltern stiegen wir die Percher vom GH Hubertus aus auf. Am Beginn des Steilhangs reichte es zwei der drei Generationen (1 Stunde, 350 hm), so fellten wir ab und fuhren im Pulver wieder zum Parkplatz ab. Gerade meine Mum stellte sich in dem Tiefschnee viel besser an als sie dauernd sagte. Sozusagen Fishing for Compliments.
Da mir so eine kleine Skiwanderung ja selten genug ist und der Schnee wirklich gut war, verfrachtete ich die Kids ins Auto meiner Eltern und schickte sie heim. Ich aber fellte wieder auf. Kurz darauf zog ich an unserem Umkehrpunkt vorbei, traf den Hans (ein alter Skilehrerkollege von mir, zusammen mit einem Gast) auf einen kurzen Ratsch und wenig später ließ ich die Lawinensprengbahn links liegen. An dem kleinen Joch über der Sprengbahn (50 Minuten, 600) fellte ich ab und legte eine Spur in den fast jungfräulichen Hang zur Piste hinunter. Beim Auffellen begegnete mir ein Tourengeher, der gerade aus der westlichen Nordrinne kam, der Tenor, es geht super. Also stieg ich Richtung Bärenkopf auf, um knapp unter der Einfahrt der zentralen Nordrinne abzufellen und zur Einfahrt der westlichen Nordrinne zu queren (¾ Stunde, 400 hm). Nun dämmerte es auch langsam und so war es Zeit endgültig abzufahren. Was soll ich sagen.....alles richtig gemacht.

Sonntag traf ich mich mit Hannes und zwei seiner Kollegen in Kramsach für eine schnelle Runde entlang des ehemaligen Sonnwendjoch Lifts zum Berghaus Sonnwendjoch hinauf (2 Stunden, 1200 hm). Auch wenn wir unterwegs immer wieder den blauen Himmel sahen, riss es leider nicht komplett auf. So war die Abfahrt im oberen Teil zwar ganz gut, aber mit recht schlechter Sicht, im unteren Teil dann mit Sicht aber mit wenig und ziemlich schwerem Schnee. Spaß gemacht hat es trotzdem.

Sonntag, Januar 16, 2022

Rodeln am Buchenberg - 16.01.2022

Nachdem sich die Sonne am Samstag in München gar nicht gezeigt hatte, fuhren wir heute mit Knirschis ins Ostallgäu. Zu einer Rodelpartie mit Sonne pur, sofern wir nicht im Nordseitenschatten standen. Von Buching wanderten wir auf den Buchenberg (2¼ Stunden, 350 hm). Etwas südlich der Buchenbergalm machten wir eine ausgedehnte Pause bevor es über die Piste/Rodelbahn wieder zurück zum Auto ging. Ein super entspannter Tag, ganz ohne Münchner-Hausberge-Stau oder Corona-Hochrisikogebiet-Rückkehrstress.
2022_01_16_Buchenberg

Samstag, Januar 15, 2022

Feierabendskitour Wallberg - 14.01.2022

Lange, lange waren wir nicht mehr am Wallberg und noch länger nicht mehr mit Ski. Und um ehrlich zu sein, noch nie bei so wenig Schnee. Zum Aufsteigen gings trotzdem ohne Probleme, bis auf das elendige Stollen der Felle. Zusätzlich war ich noch ein wenig angeschlagen vom Boostern am Montag (2 Stunden, 950 hm). Unterhalb des Gipfels, im Windschatten, machten Vladi und ich eine lange Pause, Ratschten und genossen die Aussicht (bei fast Vollmond). Wegen des wenigen Schnees entschieden wir uns für die Abfahrt über die Rodelbahn, definitiv die skischonendere und sicherere Wahl. Schön wars, jetzt dürfe aber langsam wieder ein bisschen Schnee kommen.



Freitag, Januar 07, 2022

Rauher Kopf, Kneifelspitze, Weißbachschlucht, Götschen und Jenner - wenig Schnee im neuen Jahr - 01.-07.01.2022

Wie das alte Jahr geendet hatte, so begann das Neue, mit strahlendem Sonnenschein und ohne Schnee. Also wanderten Karin und ich zum ersten Sonnenuntergang des Jahres auf den Rauhen Kopf (2¼ Stunden, 1050 hm). Bis auf den Gipfelaufbau hat man keine Schneeberührung und nur an manchen Stellen ist es durch den tauenden Oberboden schlammig und rutschig (Abstieg 1¾ Stunden).

Auch Sonntag war das Wetter gut, wenn auch nicht mehr ganz so klar wie am Samstag. Wir trafen uns mit Anna, Peter und den Kids und wanderten den Reichenhaller Zwergerlweg (2 Stunden, 170 hm). Ein wirklich netter Weg entlang der Soleleitung, auf dem man dauernd nach versteckten kleinen Wichtelbehausungen suchen kann.
Da wir unsere Kids am Abend gerne müde sehen, fuhren wir im Anschluss noch in die Gern, um auf die Kneifelspitze zu gehen. Der Weg durch den Wald war nicht nur trocken (um genau zu sein waren die Blätter so trocken, dass sie schon wieder rutschig waren), es deutet eigentlich nichts mehr darauf hin, dass in dieser Saison schon (größere Mengen an) Schnee auch im Tal gelegen ist. Seit der Sigi das Bachgütl aufgegeben hat, hatten wir ihn nicht mehr gesehen und so wollten wir ihn eigentlich auf der Kneifelspitze besuchen. Als wir aber oben ankamen (1 Stunde, 350 hm) war das Gasthaus geschlossen, der nächste Wirt, der sich nicht im Stande sieht, die Corona Auflagen umzusetzen. So waren wir froh noch Brotzeit mitzuhaben, um vor unserem Abstieg zumindest den ärgsten Hunger zu stillen.

Nach einem faulen Schlechtwettertag trafen wir uns Dienstag wieder mit Peter, diesmal in der Weißbachschlucht. Eine super nette Wanderung mit kleinem Abstecher beim Scharnbachfall (2 Stunde, 130 hm). Mittwoch gings dann ins Salzbergwerk und Donnerstag in die Watzmann Therme. Da es zumindest ein wenig geschneit hatte, zog es Karin und mich am Abend noch auf den Götschen (50 Minuten, 450 hm).

Freitag lachte wieder die Sonne und so drehten Karin und ich noch eine Runde von Königssee auf den Jenner. Im Moment sind offiziell alle Pisten bis auf die total vereiste Talabfahrt gesperrt. Trotzdem stiegen wir nicht übers Klaus-Maxei, sondern den Spinnergraben zur Bergstation auf (2½ Stunden, 1200 hm). So fühlt es sich fast wie eine richtige Skitour an. Für das letzte Stück zum Gipfel ließen wir dann die Ski zurück (¼ Stunde, 80 hm). Sogar ich werde schlauer und weiß inzwischen, dass die Abfahrt von dort wenig Spaß macht. Der Hang zum Klaus-Maxei hinunter ging eigentlich ganz passabel, der Rest der Abfahrt war aber ein total eisiger Krampf.

So ging eine recht abwechslungsreiche Woche im BGL zu Ende und die Ferien sind es leider auch, also wieder zurück ins Hamsterrad.
2022_01_01-07_BGL

Freitag, Dezember 31, 2021

Roßfeld und einen guten Rutsch ins neue Jahr - 31.12.2021

Da uns das Wetter heute (nach dem Nieselregen letzte Nacht) mit strahlendem Sonnenschein begrüßte, ließen wir das Jahr noch bei einer kleinen Skitour aufs Roßfeld ausklingen. Der Schnee reicht gerade noch so, um von der Mautgrube aus zu starten. Den alten Schlag gings hinauf zur Roßfeldalm (1¼ Stunde, 250 hm), wo wir uns noch Stundenkarten kauften und einen gemütlichen Skinachmittag dranhängten.

Ein recht entspanntes Ende des Jahres. Wir sind neugierig was das neue Jahr so bringen wird. Generell war das vergangene Jahr recht ruhig, was aber auch nicht so verkehrt war (und wehe irgendjemand zitiert mich). So kamen wir diesmal nur auf 49390 hm, davon 27945 hm mit Ski und 6470 hm mit dem Bike. In diesem Sinne:



Donnerstag, Dezember 30, 2021

Bärenkopf, Rosskopf und Skifahren zwischen den Jahren - 27.-30.12.2021

Weg mit dem Weihnachtsspeck! Und was eignet sich dafür besser als Skitouren?
Nach unserer letztjährigen Weihnachtscoronapause, besuchten wir dieses Jahr nach Weihnachten wieder meine Eltern in Tirol. Leider hatte auch hier das weihnachtliche Tauwetter den Großteil des Schnees vernichtet. Der einzige Vorteil, das bis jetzt bestehende Altschneeproblem hat sich etwas gebessert.

Montag stiegen Karin und ich vom GH Hubertus zum Bärenkopf auf. Erst quälten wir uns die eisige Percher zur Lawinensprengbahn hinauf (1¼ Stunde, 550 hm). Von dort ging es dann entlang des Sommerwegs bis zur Einfahrt der Nordrinne und durch die Latschen zum Gipfel (1¾ Stunde, 550 hm). Dass die Abfahrt nicht wirklich gut werden würde, war beim Aufstieg schon klar. Der Wechsel aus Bruchharsch, Betonpulver und weichen Stellen war aber in der Tat doch recht spannend. Trotzdem jedes Mal wieder eine nette Tour (2017, 2014, 2008).

Dienstag traf ich mich dann zu einer Skitour mit Hannes und Hannes in Hochfügen, den Rosskopf (2576 m). Zusammen stiegen wir die Rodelbahn zur Pfundsalm und weiter über die mäßig steilen Hänge zum Sidanjoch (2127 m) auf (2 Stunden, 700 hm). In den Hängen unter dem Sidanjoch hatten wir einen Skihelm gefunden. Die Besitzer trafen wir nun hier, als sie sich gerade eine gemütliche Schneehöhle gruben. Da war die Freude groß über den wiedergefundenen Helm. Nach diesem kurzen Intermezzo ging es dem breiten Grat entlang, stellenweise recht steil, weiter bis zum Gipfel (1 Stunde, 430 hm). Eigentlich war das Wetter ziemlich schlecht vorher gesagt und so rechneten wir eigentlich mit Regen/Schneefall im Laufe der Tour. Stattdessen riss es auf und über uns lachte der blaue Himmel. Nur der böige Wind machte den Aufenthalt am Gipfel etwas unangenehm. So fellten wir ab und stürzten uns ins "Abfahrtsvergnügen". Wobei die Bedingungen besser waren als befürchtet, es war zwar Bruchharsch, aber immerhin meistens relativ konstant, da weiß man zumindest woran man ist. Im Kessel unter dem Rosskopf machten wir eine kleine Pause in der Sonne und danach ging es die Hänge über der Pfundsalm hinunter. Dieser Teil der Abfahrt machte richtig Spaß. Eine super Tour mit den Beiden und vor allem viel besseres Wetter als gedacht.

Über Nacht kam dann die prognostizierte Regenfront und die tat was so eine Front eben tut, regnen und zwar bis fast 2000 Meter hinauf. Da sich am Mittwoch trotzdem kurz die Sonne zeigte, holten wir unsere Ski/Telemarker heraus und fuhren aufs Hüttegg. Was soll ich sagen, kaum Leute, super Wetter und trotz der Regennacht eine richtig gute Piste. So konnten wir unseren Abstecher in Tirol ausklingen lassen, weil es in der Nacht und Donnerstag wie aus Kübeln schüttete. Wir aber kehrten Tirol für dieses Jahr den Rücken und fuhren weiter ins BGL zum Weihnachtsbesuch, zweiter Teil. Am Abend ging sich mit Gregor sogar noch eine schnelle Runde von Königsee zur Bergstation der Krautkaserbahn aus (1½ Stunden, 800 hm). Schön wieder mal mit ihm zu Ratschen, auch wenn wir am Jenner Kaser wegen der fortgeschrittenen Stunde kein Bier mehr bekamen. 

Sonntag, Dezember 19, 2021

Telemarken am Brauneck und Skitour Richtung Rauheckalm - 18./19.12.2021

Wie so oft hatte Karin wieder Samstagsdienst und so gingen die Kids und ich alleine Skifahren bzw. Telemarken. Während sich in München den ganzen Tag zäher Nebel hielt, konnten wir den strahlenden Sonnenschein am Brauneck, mit überraschend wenigen anderen Skifahrern, genießen. Nur der Idealhang war kein Genuss, keine Ahnung was die Betreiber mit dem Hang gemacht haben, leider war er von oben bis unten eine blanke Eisplatte.

Sonntag hatte Karin dann auch frei und so fuhren wir nach einem faulen Vormittag noch zum Hirschberg. Über die Piste stiegen wir zur Gründhütte (1½ Stunden, 400 hm) und entlang des Grabens in den Kessel unter der Rauheckalm auf (¾ Stunde, 180 hm). Durch unseren späten Start wurde es langsam spät und so beeilten wir uns zum Auto zurück zu kommen. Pünktlich zum Betriebsschluss kamen wir dort an und wenig später, auf der Heimfahrt, dämmerte es auch schon.

Ein schönes Wochenende mit maximaler Gutwetter-und-Schnee-Ausnutzung.
2021_12_18-19_Hirschberg

Mittwoch, Dezember 15, 2021

Hüttegg und Buchaueralm - ein Schneewochenende in Tirol - 11./12.12.2021

Der letzte Winter war uns eine Lehre. Schneetage sollten genutzt werden, so lange die Grenzen noch offen sind. So besuchten wir meine Eltern, bevor wieder irgendjemand auf die Idee kommt die Grenzen zu schließen.  
Dass die letzten Wochen ganz schön anstrengend waren, merkte ich am Freitag. Entgegen meiner üblichen Motivation, konnte ich mich nicht aufraffen noch eine kleine Feierabendskitour zu unternehmen, viel zu verlockend war die Couch und ein Glas Wein.

Am Samstag nutzten wir den Vorsaisonsbetrieb am Hüttegglift. Das erste Mal Liftln seit eineinhalb Jahren, um genau zu sein, seit unserem Besuch bei Chanti und Joël in Surcuolm. Und für mich auch zum ersten Mal wieder mit den Telemarkern. Da war die fast leere Piste natürlich ein Traum, um wieder rein zu kommen. Am Ende fuhren Karin und ich mit Paul noch die Rodelbahn und Pulverhänge nach Außerberg ab. Während Karin mit den Kids und meinen Eltern nach Hause fuhr, stieg ich wieder zum Hüttegg auf. Durch den Wald war schon eine Spur direkt zur Bergstation angelegt (1 Stunde, 600 hm) und von dort stiegt ich noch bis zum Panoramaweg von der Lafaster zur Nons auf (½ Stunde, 200 hm). Dort holte mich nun aber endgültig die Dämmerung ein und ich sah zu, durch den lichten Wald und den Saugrasweg, wieder zum Auto in der Hausstatt zurück zu kommen.
Der Sonntag begrüßte uns dann mit strahlend blauem Himmel. Da die Rofanseilbahn noch nicht in Betrieb ist, entschlossen wir uns mit den Kids eine kleine Skitour zur Buchauer Alm zu unternehmen. Der Schnee reicht schon aus für den Aufstieg über den Wanderweg, so wurde die Tour zu einem kleinen Abenteuer (2 Stunden, 400 hm). Und die Abfahrt konnten wir dann stressfrei auf der gut ausgefahrenen Talabfahrt bewältigen.

Ein schönes Wochenende im Schnee, auch wenn wir jetzt natürlich hoffen, dass wir nach Weihnachten noch ein paar Tage bei meinen Eltern verbringen können und damit noch mehr schöne Schneetage haben.

Mittwoch, Dezember 08, 2021

Saisonauftakt mit Vladi - Schöne Aussicht und Im hinteren Eis - 04./05.12.2021

Nachdem unser Skitourenauftakt letztes Jahr etwas mickrig ausgefallen war, sollte es dieses Jahr wieder ein richtiges Wochenende werden. Leider fiel Bäda coronaquarantänebedingt aus, also machten sich Vladi und ich alleine ins Schnalstal auf.
Nach einer überraschend warmen Nacht im Bus, stiegen wir von Kurzras zur Schöne Aussicht auf (2¼ Stunden, 850 hm). Trotz der eigentlich schlechten Wettervorhersage kam die Sonne heraus und in den windschattigen Bereichen war es warm genug fürs T-Shirt. Die Hütte selbst ist der Hit, den Charme einer Schutzhütte, gepaart mit dem Service eines Hotels. Zu Mittag ließen wir uns eine Kleinigkeit schmecken, bevor ich noch auf Im hintern Eis aufstieg (1 Stunde, 450 hm). Während des Aufstiegs zog es zu und der Wind frischte auf. Bei schlechter werdender Sicht und beginnendem Schneefall fuhr ich wieder zur Schönen Aussicht ab. Rechtzeitig um noch in die Sauna zu gehen, bevor wir ein schönes 4-Gänge Abendessen serviert bekamen.
Dass unser eigentlicher Plan, die Weißkugel, nicht klappen würde, war am Abend schon klar. Das Wetter hatte sich immer weiter verschlechtert und über Nacht waren etwa 15 bis 20 Zentimeter Neuschnee gefallen, leider mit massivem Wind. So beschlossen wir zumindest in die Scharte (b-20) aufzusteigen, über die man auf den Hintereisferner gelangt. Bei der Planung hatten wir uns missverstanden. Vladi stieg Richtung Im hintern Eis auf, während ich schon auf dem Weg zur Scharte etwas abgefahren war. Nachdem Vladi nicht nachkam, stieg ich wieder zurück auf und traf ihn kurz unterhalb des Gipfels. So konnten wir nach ein paar Extrahöhenmetern gemeinsam auf dem Gipfel stehen (1¾ Stunde, ↓100 hm, ↑550 hm). Zusammen fuhren wir nun zu unserem eigentlich Ziel, der Scharte zwischen Egg und Im hinteren Eis ab (¼ Stunde, ↓120 hm). In den abgeblasenen Bereichen schauten jede Menge Steine und Eisplatten heraus. Auf einer solchen Eisplatte rutschte ich aus und legte mich auf meine Hand. Erst Montag zeigte sich, dass das nicht ganz ohne Folgen geblieben war, ein klassischer Skidaumen.
Von der Scharte mussten wir wieder ein Stück zurück aufsteigen (¼ Stunde, 70 hm), um abfahren zu können. Durch den geschlossenen Teil des Skigebiets ging es runter. Etwas abgeschattet von dem stürmischen Wind, war die Abfahrt im frischen Pulver ein Genuss. Nur an manchen Stellen musste man sich vor den wechselnden Bedingungen in Acht nehmen. An so einer Stelle stürzte auch Vladi und im ersten Moment fürchteten wir (wohl beide), dass es sein Knie erwischt hätte. Was sich aber zum Glück nicht bestätigte.
Ein super Wochenende mit Vladi und ein Start in die Saison, der Lust auf mehr macht. Der Daumen ist auch halb so wild und sollte mich mit einem kleinen Gips auch kaum auf Tour stören.

Mittwoch, Dezember 01, 2021

Vor-der-Arbeit-Skitour auf den Roßkopf - 01.12.2021

Mit dem ersten Schneefall beginnt für uns auch wieder die Vor-der-Arbeit-Skitouren-Saison. Juhuu, endlich wieder superfrüh aufstehen und spät in die Arbeit kommen, aber eben auch zum Sonnenaufgang auf einem Gipfel stehen.

Heute entschieden wir - Laura, Vladi, Alex und ich - uns für den Roßkopf von der Sutten aus (1½ Stunden, 600 hm). Nach den Schneefällen der letzten Tage eigentlich super, wäre da nicht der Regen der letzten Nacht gewesen. Also nix mit Pulvertraum, sondern Tourengeherfreuden von "geht schon" über Sulz hin zur Regenkruste. Aber am Ende kann die Abfahrt (20 Minuten) ja eigentlich nie so schlecht sein, als dass in der Arbeit sitzen besser wäre. In diesem Sinne, ein schöner Saisonauftakt und gemütliches Ratschen am Morgen, da freu ich mich schon auf die nächsten Touren (und den nächsten Schneefall).

Montag, November 29, 2021

Der erste Schnee im Berchtesgadener Land - 27./28.11.2021

Nachdem wir (bzw. die Kids) letztes Wochenende in Quarantäne gesessen waren, mussten wir uns dieses Wochenende ein wenig bewegen. Es hatte ein bisschen geschneit und so waren die Kids, direkt nach unsere Ankunft bei Karins Eltern, nicht mehr gesehen. Während ich einen kleinen Abendspaziergang zur Kastensteinerwand (1 Stunde, 200 hm) unternahm, bauten Anna und Paul ein Iglu im Garten.
Für Skitouren war der Schnee noch zu wenig, aber Skiböckeln ging auf jeden Fall. So verbrachten wir den Samstagnachmittag am Götschen, beim Skiböckel-Wettrennenfahren, Schneemannbauen und Schneeballschlacht machen. Und am Abend genossen Karin und ich die Ruhe bei einem Spaziergang über den Panoramaweg nach Winkl (2 Stunden, 270 hm).

In der Nacht zu Sonntag hatte es weitergeschneit und so stapfte ich, anstelle des Frühstücks, auf den Rauhen Kopf (2¼ Stunden, 1050 hm). Bei den Bedingungen war ich seit langem wieder mal froh um meine Grödl. Im Abstieg legte ich noch einen kleinen Zwischenstopp am Kleinen Rauhen Kopf ein, bevor es zurück ins Tal zum Mittagessen ging (½ Stunde, 1¼ Stunde, 100 hm).
Wer rastet der rostet und das wollen wir natürlich nicht, außerdem war der Nachbar während meiner Runde auf den Rauhen Kopf schon Richtung Götschen marschiert, mit Ski. Also raus mit den (Stoana-)Ski und rauf über die Talabfahrt. Selten, dass man hier alleine unterwegs ist und noch dazu die zweite Spur hinauf zieht. Für die Abfahrt ist aber definitiv noch zu wenig Schnee. Das änderte sich ab der Familienabfahrt und selbst durch den Wald auf den Gipfel hatte ich, zumindest beim Gehen, keinen Steinkontakt (1¼ Stunde, 700 hm). Bei der Abfahrt zu Götschenalm traf ich dann auch keinen einzigen Stein, was weniger ist als bei vielen anderen Touren in den letzten Jahren. Dort traf ich Karin mit den Kids und zusammen stiegen wir wieder zum Abzweig der Talabfahrt auf (½ Stunde, 150 hm). Karin und Paul fuhren mit den Skiböckeln ab, während sich Anna mit den Tourenski hinunter haute, die kleine Rennsemmel. Unten angekommen, waren wir gerade noch rechtzeitig zum Buttnmandllaufen am Kollerfeld. Ein krönender Abschluss für ein schönes und erlebnisreiches Wochenende im Schnee.

Sonntag, November 14, 2021

Zwiesel, Blomberg und Heigelkopf mit den Kids - 13.11.2021

Gefühlt hat Karin dieses Jahr dauernd Samstagsdienst, so auch dieses Wochenende. Und damit waren wir wieder mal alleine unterwegs. Im Tölzerland, weil zuvor musste ich bei Bergzeit noch meinen neuen Skitourenschuh anpassen lassen. Auf den bin ich schon sehr gespannt und freu mich auf die Einweihung.
Wie schon mal mit Anna (damals bei unserem Abteilungsausflug) bzw. mit Paul (in umgekehrter Richtung) waren Zwiesel, Blomberg und Heigelkopf unser Ziel. Wir starteten an der Waldherralm und stiegen über die Schnaiteralm, an der wir eine ¼ Stunde Pause machten, zum Zwiesel auf (1¾ Stunde, ↑610 hm). Bis zur Schnaiteralm war die Wanderung fast einsam und so trafen wir nur eine Handvoll Wanderer. Während unserer Pause stiegen aber gefühlt Menschenmassen wie am Stachus vom Gipfel ab. Und so waren wir am Gipfel wieder alleine. Vielleicht hatte das aber auch damit zu tun, dass es nun zu regnen begann. So spazierten wir im leichten Regen zum Blomberg und weiter zum Heigelkopf (1 Stunde, ↑110 hm, ↓250 hm). Entlang des Weges stehen 28 Kunstwerke, die es zu entdecken gilt. Am Heigelkopf hatte der Regen aufgehört und so konnten wir im Trockenen über die Baunalm wieder zur Waldherralm absteigen (1 Stunde, ↓475 hm). Dies übrigens wieder ohne jemanden zu treffen.

Eine nette Wanderung mit den Kids, die inzwischen ohne zu meckern so kleine Wanderungen "freiwillig" mitmachen.
Sonntag verbrachte ich dann wieder mal bei einer Trainerfortbildung im HG, war aber auch ganz in Ordnung und das Wetter hätte auch an diesem Tag nicht wirklich zu einer Tour eingeladen.