Samstag, April 13, 2024

Summer Mode On - Samerberg und Isartrails - 07./08.04.2024

Der Sommer hatte Einzug gehalten in Mitteleuropa. Temperaturen knapp unter 30°C ließen im Voralpenland den guten und ziemlich schneereichen Winter vergessen.
Samstag war für unsere Bierprobe bei Camba in Seeon reserviert. Dass an dem Tag zufällig auch noch Brauereifest war, war sozusagen noch die Kirsche auf der Sahne….oder der zusätzliche Hopfen im Bier. So war es auch ganz gut, dass ich mich Sonntag erst Mittag mit Paul traf, der aus dem Berchtesgadener Land kam. Am Samerberg stellten wir uns in die Schlange an der Hochriesbahn, um im Bikepark unsere Runden zu drehen. Nachdem wir zwei Runden mit jeweils einer ¾ Stunde Anstehen gedreht hatten, entschied ich mich Paul Liftfahren zu lassen und selbst hoch zu strampeln (20 Minuten, 200 hm). Ein sehr cooler Tag mit Paul und ein ganz netter Start in die Bikesaison (3¼ Stunden, 600 hm, 13 km).
Montag wollten es dann Martin und ich wissen. Für mich heißt das, am Morgen Isartrails in die Arbeit (1¼ Stunden, 160 hm, 20 km) und Nachmittag dann nach Schäftlarn, dort ein paar Downhillrunden und zurück nach München (3½ Stunden, 550 hm, 42 km). So muss ein Arbeitstag aussehen und so kann’s von mir aus auch weitergehen, wobei jetzt erst mal Genua ansteht, dann Hochzeit in Franken und dann Annas Schullandheim. Ich bin neugierig.

Montag, April 01, 2024

Bergtriathlon im Berchtesgadener Land - 30.03.-01.04.2024

Ich mag den Frühling, das ist die Zeit des Bergtriathlons: mit dem Rad so weit es geht und dann zu Fuß weiter, bis man endlich auf Ski umsteigen kann. Ob man die Ski allerdings wirklich zum weiteren Aufsteigen nutzen kann, ist nicht immer gewährt.

Samstag war starker Föhn angesagt, gleichzeitig war die Sicht recht eingeschränkt, da jede Menge Saharastaub in der Luft lag. Gut, wegen der Aussicht mache ich's ja sowieso nicht und nordseitig ist man auch vor dem Wind geschützt. So nahm ich mir das Rad und strampelte nach Bayerisch Gmain in den Alpgartengraben (½ Stunde, 180 hm, 11 km). Am Ende der Forststraße schulterte ich die Ski und stieg bis in die Alpgartenrinne auf (1 Stunde, 630 hm). Dass der Schnee erst über der Querung in die Rinne anfängt, hatte ich bis jetzt auch noch nie, dafür war durchgängig guter Trittfirn vorhanden und so beließ ich die Ski am Rucksack und stapfte bis zum Ausstieg (1 Stunde, 370 hm). Gut, dass ich nicht Aufgefellt hatte. Am Ausstieg erwartete mich zwar Sonne, aber auch der vorhergesagte Föhn, also keine lange Pause. Gleichzeitig war die Sicht so schlecht, dass man den Watzmann vom Lattengebirge aus nicht sehen konnte. Die Abfahrt war überraschend gut, nicht hartgefroren, aber auch kein grundloser Sulz und keine Lawinenboller. Schade, dass ich so bald die Ski wieder Schultern musste, um zum Fahrrad zu kommen (1¼ Stunde). Und mit dem gings wieder zurück nach Hause (¾ Stunde, 200 hm, 11 km).

Die Nacht zum Sonntag war besonders kurz, erst kamen wir nach einem lustigen Abend von Martina und Max relativ spät heim, dann war Zeitumstellung und zu guter Letzt, wollte ich um 6 Uhr an der Hirschbichlstraße starten, damit ich es rechtzeitig zum Mittagessen schaffe. Kleiner Spoiler, das Mittagessen habe ich nicht rechtzeitig geschafft. Müde stolperte ich in der Dämmerung Richtung Ofental. An einer der ersten Kehren ließ ich mich durch einen kleinen Pfad dazu verleiten viel zu tief ins Steintal abzubiegen. Auch hier ein kleiner Spoiler, es war deutlich zu früh und bescherte mir einen Kampf durch die Latschen, bis ich eine schneeige Rinne am Südende des Steintal erreichte (2½ Stunden 680 hm). Die Rinne war ganz gut zu stapfen und so erreichte ich endlich das Steintal (½ Stunde, 120 hm). Das hätte man auch einfacher haben können.
Von hier aus war der Weg in die Steintalscharte ziemlich straight forward (1¼ Stunde, 750 hm). In der Scharte erwartete mich zwar ein eisiger Wind, da die Böen aber nicht zu stark waren, entschied ich mich auch das letzte Stück zum Ofentalhörndl hinauf zu stapfen (¼ Stunde, 150 hm). Was für eine Aussicht, im Gegensatz zu gestern hatte sich der Saharastaub gelegt und das Wetter zeigte sich von seiner besten Seite. Da ich am Anfang der Tour ziemlich langsam war, war die Zeit schon recht fortgeschritten und ich sah zu, zu meinen Ski zurück zu kommen und durch das Hochtal abzufahren (½ Stunde). Gar nicht schlecht, oben etwas hart, in der Mitte ziemlich schöner fester Schnee, nur im lichten Wald musste man etwas aufpassen, um nicht im faulen Schnee in ein Latschenloch zu fallen. Nach dem Abschnallen der Ski, verpasste ich leider den Abzweig des Steintalsteigleins und so startete ich in Runde 2 meines Latschenkampfs. Wie schon im Aufstieg, hätte ich das definitv einfacher (und schneller) haben können. Trotzdem war ich irgendwann aus den Latschen wieder raus und konnte schnellen Schrittes zurück zur Hirschbichlstraße joggen (1½ Stunden). Das half leider alles nichts, zum Mittagessen kam ich eine Stunde zu spät....also sozusagen genau um die Zeitumstellung.

Ob der Ostermontag der Abschluss der Skisaison ist, weiß ich noch nicht, aber wie so oft am Ende der Saison fand ich mich in Hinterbrand wieder. Bis zur oberen Steilstufe musste ich tragen (½ Stunde, 300 hm), dann ging es aber in gut tragfähiger Schneeauflage in die Umgäng hinauf. Schon unter denen blies ein kräftiger Wind, so kräftig, dass er, als ich meine Windjacke anziehen wollte, einfach meinen Rucksack wegblies. Ein beherzter Sprung verhinderte, dass er wieder zu den Steilstufen hinunterrutschte. Dieser Wind schwoll in den Umgäng zu einem regelrechter Sturm an (laut Messstation am Funtenseetauern 50 km/h mit Böen von 100 km/h). Bis in den hinteren Teil, wo es wieder steiler wird, ging ich noch, als ich dann aber auch noch von fliegendem Schnee gesandstrahlt wurde und mich mit aller Kraft gegen die Böen stemmen musste, warf ich den Hut drauf und fellte ab (1¾ Stunde, 700 hm). Gar nicht so einfach, wenn man Angst haben muss, dass nicht nur das Fell sondern auch der Ski weggeweht wird bzw. man sich schwer tut überhaupt zu stehen. Der Vorteil, man kann sich vom Wind den flachen Teil der Umgäng einfach hinauswehen lassen und spart sich das Schieben. Ansonsten, die Abfahrt war noch halbwegs passabel und für den kurzen Abstieg hatte ich sogar meine Turnschuhe deponiert (1 Stunde). Das Wetter hatte relativ schnell umgeschlagen und so klatschten die ersten Regentropfen auf die Windschutzscheiben als ich die Tür zuwarf. Ich würde sagen, alles richtig gemacht.

Ein ziemlich ausgiebiges Wochenende und realistisch gesehen wahrscheinlich auch der Abschluss einer ziemlich guten Saison (aktualisiert am 22.04.24: 34 Skitouren (36750 hm), 4 Ski- und 3 Snowboardtage).

Freitag, März 22, 2024

Der frühe Vogel fängt den Firn - Frühlingsbeginn in den Tuxern - 20.03.2024

Was bietet sich mehr an für den letzten Skitourenmittwoch als die Tag-Nacht-Gleiche, also den offiziellen Frühlingsbeginn. Ok der war um 04:06 Uhr, da habe ich noch tief geschlummert, aber ich würde sagen es ist klar was ich meine.

Rechtzeitig als die ersten Sonnenstrahlen über die Berge huschten, startete ich an der Hochfügenerstraße hinauf zum Sonntagsköpfl (1½ Stunde, 780 hm). Es war zwar noch vor 10 Uhr, aber die Sonne hatte schon ganze Arbeit geleistet. So hielt ich mich nicht lange auf und nahm die direkte Abfahrt über die Südflanke hinunter nach Hochfügen (½ Stunde, ↓600 hm). Die erste Firnabfahrt des Tages, nur im letzten, ostseitgen Teil dann der befürchtete tiefe Sulz. Also Felle wieder drauf und über die Piste zum Lamark Hochleger hinauf (½ Stunde, 300 hm) und durch die Spitzlahn zum Südgrat des Gilfert. An der Einfahrt der direkten Rinne fellte ich wieder ab (¾ Stunde, 420 hm) und nahm die nächste Firnabfahrt in die Spitzlahn (¼ Stunde, ↓200 hm). Hier musste man die Exposition schon sehr sorgfältig wählen, um nicht im Sulz zu versinken.
Auch wenn die Beine langsam müde wurden, fellte ich wieder auf und stieg zum Gipfel des Gilfert auf (1 Stunde, 350 hm). Weil den eigentlichen Plan, in den Kessel unter dem Großen Gamsstein abzufahren, hatte ich noch nicht verworfen. Schon im obersten Teil fand ich zwar windgepressten, aber gut konservierten Pulver. Nach dem steilen, felsigen Durchschlupf Richtung Sonntagsköpfl, ging sich dann eine wunderbare Pulverabfahrt aus, bevor es je nach Exposition im Firn weiter ging. Nur der Waldgürtel vor der Loipe wechselte von Eis und Sulz, zu ein paar Meter absteigen ganz ohne Schnee (½ Stunde, ↓1050 hm).
Was für eine Wahnsinnstour zum Frühlingsbeginn. Jetzt bereiten wir uns aber auf unseren Städtetrip vor und ich hoffe zu Ostern kann ich die Ski noch ein bisschen ausführen.

Mittwoch, März 13, 2024

Aperol im Griesnerkar - 13.03.2024

Schlechtes Wetter gibt es bekanntlich nicht und zu wenig Schnee auch nicht, zumindest wenn man Mittwoch frei hat und mit Lena unterwegs ist. Sozusagen eine unschlagbare Kombi. Diesmal nahmen wir uns das Griesnerkar vor, für Lena ein Heimspiel. Bis zum Ende des Waldes mussten wir zwar tragen (¾ Stunde, 300 hm), dann gings aber auf Ski weiter ins Kar und schlussendlich steil hinauf ins Goinger Törl (2 Stunden, 900 hm). Die letzten 100 Höhenmeter trugen wir die Ski, weil sich eine unangenehm lockere oberste Schicht mit eingelagertem Graupel gebildet hatte.
Zwar ließ die Sicht in der Abfahrt ein wenig zu wünschen übrig, aber der Schnee war ganz gut und bei unserer Pause im Kar, mit einem Aperol Spritz, stieg die Laune. Wieder mal eine super Tour mit Lena, bis jetzt hat die Kombi Lena und Ski noch nie enttäuscht. Schauen wir mal ob sich das nächste Woche auch noch mal ausgeht.

Montag, März 11, 2024

Geburtstagswochenende in Tirol - 09./10.03.2024

Samstag unternahmen wir eine kleine Familienwanderung rund um den Reintaler- und danach zum Berglsteinersee (3 Stunden, 200 hm, 10 km). Eine nette Runde für alle drei Generation.

Am Sonntag blies von der Früh an der Föhn, trotzdem wollte ich ein bisschen in den Schnee. Nordseitig hat sich der Schnee ganz gut gehalten und da ich mich für den Bärenkopf entschieden hatte, musste ich nur ein kurzes Stück tragen (¼ Stunde, 200 hm). Danach ging es über die Piste zur Lawinensprengbahn und weiter über den Sommerweg hinauf zum Gipfel (1¾ Stunde, 900 hm). Der Föhn hatte sich inzwischen zu einem netten Sturm ausgeweitet und so sah ich zu, dass ich mich auf den Weg hinunter machte, bevor mich eine Böe von den Füßen blies. Die Abfahrt war dann ähnlich schlecht wie gedacht, nur in der Rinne von der Nordschulter hinunter gingen sich ein paar schöne Schwünge aus. Am Ende hieß es dann aber wieder tragen, mit schönem Blick auf die Kiter und Windsurfer beim GH Hubertus.

Montag, März 04, 2024

Freeride+ in Engelberg - 02./03.03.2024

Nachdem wir letztes Jahr ein super schönes Skitourenwochenende im Spertental verbracht hatten, wollten wir das dieses Jahr wiederholen. Leider waren wir etwas dezimiert, ohne Karin und Claudi. Da im gesamten Alpenraum relativ schlechtes Wetter vorhergesagt war, entschieden wir uns Laura und Vladi in ihrer Homebase in Engelberg zu besuchen. So trafen wir uns am Freitagabend im Eienwäldli und stimmten uns für den Samstag ein.

Der Samstag begrüßte uns mit wesentlich besserem Wetter als erwartet, nur der Wind in den Höhenlagen war etwas unangenehm. Die erste Abfahrt führte uns durchs Sulz, bevor wir zum  Klein Titlis hinauf fuhren. Der Sturm war hier so stark, dass wir auf den kurzen Anstieg zum Titlis verzichteten und stattdessen über den Titlis-Gletscher zum Trübsee abfuhren, den sogenannten Steinberg. Gar nicht schlecht, wenn auch schon ein bisschen sehr verspurt, aber Platz für ein paar Pulverschwünge findet man fast immer. Da die nächste Abfahrt das Steintäli sein sollte, entschieden wir uns vom Jochstock-Lift zur Wendenlücke aufzusteigen (1 Stunde, 300 hm). Der Aufstieg rentierte sich nicht nur landschaftlich. Die Abfahrt über den Jochgletscher war mit Abstand die beste des Tages, im Schatten des Chlyn-Wendestocks fanden wir einige unverspurte Hänge. Nur der untere Teil zum Engstlensee war windgepresst und etwas steinig. Nach dieser Abfahrt legten wir eine Pause am Jochpass ein, bevor wir die Abfahrt ins Tal antraten. Ein cooler Tag, den wir mit einem Käsefondue und Bier abschlossen.

Sonntag dann geteiltes Wetter. Im Talgrund und auf den Bergen hing schlechtes Wetter, das nördliche Tal zeigte sich wolkenlos und blau. Der Föhn, der dadurch entstand, wehte uns sogar im Tal fast von den Beinen. Die Bahn hatte geschlossen, so spazierten wir nur bis zum Klettergebiet am Golfplatz und ließen das Wochenende dann in der Sauna vom Eienwäldli ausklingen.

Ein schönes Wochenende, das nach einer Wiederholung in Engelberg schreit, dann hoffentlich wieder mit Karin und Claudi.

Sonntag, März 03, 2024

Kellerjoch zur Dritten, der voraussichtlich letzte Mittwoch - 28.02.2024

Trüb und wolkig begrüßte mich das gelobte Land an diesem Mittwoch, als ich Tommi zu unserer zweiten Tour abholte. Wie schon letztes Jahr, hatten wir uns fürs Kellerjoch entschieden, wobei uns der Aufstieg durch den Nebel im Skigebiet an unserem Plan zweifeln ließ. Kurz vor dem Hecherhaus entflohen wir aber dem Nebel und vom Arbeserkogel konnten wir sogar auf das Kellerjoch hinübersehen (1¼ Stunde, 650 hm). Wirklich verlockend sah das aber alles nicht aus und die Schneequalität ließ ziemlich zu wünschen über. Aber bis zur Kellerjochhütte kann man immer gehen, vor allem weil der Weg dort hinüber landschaftlich einfach schön ist (¾ Stunde, 210 hm). Relativ geschafft ließen wir uns auf der Terrasse nieder und machten ausgiebig Pause. Irgendwie hatte ich mir einen Infekt eingefangen und so musste ich nicht nur ziemlich schnaufen hier herauf, sondern hatte auch tierische Halsschmerzen. Trotzdem sah nach eine Pause, in der sich sogar die Sonne zeigte, die Welt gleich ganz anders aus. Die Abfahrt Richtung Gartalm wirkte verlockend und anscheinend war schon jemand in der Westrinne des Kellerjochs, die obligatorische Lawine war auf jeden Fall schon durchgerauscht.
Wir fuhren aber vorerst in den Boden über der Gartalm ab. Das war überraschend gut, viel besser als erwartet und als wir Richtung Norden blickten, mussten wir beide grinsen. Eine Aufstiegsspur führte direkt zum Kellerjoch hinauf, wenn das mal kein Fingerzeig ist. So mussten wir zwar auffellen, sparten uns aber das Gestapfe über den Grat (½ Stunde, 250 hm). Im kalten Wind an der Kapelle hielten wir uns diesmal nicht lange auf, sondern bereiteten uns auf die rassige Abfahrt durch die Rinne vor. Auch beim dritten Mal ist das Gelände immer noch beeindruckend (um nicht zu sagen furchteinflößend). Aber sobald die ersten paar Schwünge gefahren sind, fällt ein Teil der Anspannung ab und es macht richtig Spaß, die immer steiler und enger werdende Rinne hinunter zu fahren. Wegen dem Skigenuss musste man es diesmal nicht machen, es sei denn man steht auf Bruchharsch, Lawinenboller und Steine. Als wir unter der Rinne aber weit nach Links auswichen, wurde die Schneequalität besser und die Schwünge in das kleine Tal machten fast genauso Spaß wie die erste Abfahrt. Die restlichen Meter zur Materialseilbahn sparten wir uns diesmal und stiegen relativ direkt zurück zum Grat auf (¼ Stunde, 100 hm).

Unsere Aufstiegsspur führte uns nun zurück zum Hecherhaus, wo wir uns ein Schnitzel auf der Sonnenterrasse schmecken ließen. Die letzte Abfahrt, durch den Nebel zurück zum Bus, machte noch mal richtig Spaß und so standen wir 5½ Stunden nach unserem Start wieder im Trüben und freuten uns so einen schönen sonnigen Tag gehabt zu haben.

Samstag, Februar 24, 2024

Krieg am Lizumer Boden - Skitour auf die Graue Wand und Torspitze - 21.02.2024

Tommi ist auf Heimaturlaub und Maaf ist wegen der Steirischen Semesterferien in Tirol, ein sehr guter Grund mich an meinem freien Mittwoch auf den Weg nach Tirol zu machen. Da leider auch in Tirol die Schneelage nur in hohen Lagen akzeptabel ist, entschieden wir uns für eine Tour in der Wattener Lizum.
Als wir mit dem Taxi Richtung Lizumer Hütte losfuhren, der große Schreck, die Lagekarte im Lager Walchen leuchtete fast vollständig rot. Also Scharfschießen, nicht nur im Mölstal sondern auch am Lizumer Boden und damit im gesamten südlichen und westlichen Teil des Truppenübungsplatzes. Der ursprüngliche Plan, den Geier bzw. den Lizumer Recken oder die Sonnenspitze zu gehen, konnten wir uns somit abschminken. Aber zum Glück gibts ja auch im nordöstlichen Teil des Tals noch einige Ziele. So disponierten wir kurzfristig auf die Torspitze (2663 m) um, da alles nördlich des Torjochs freigegeben war.

Zunächst stiegen wir Richtung Graue Wand (2594 m) auf. Die Hänge oberhalb der Stefansquelle sahen dabei so vielversprechend aus, dass wir sie gleich für eine kleine Zwischenabfahrt nutzten (1 Stunde, 340 hm). Was soll ich sagen, die erste Pulverabfahrt des Tages, aber es sollten noch mehr werden (¼ Stunde). Der weitere Aufstieg zur Grauen Wand löste sich überraschend gut auf und so mussten wir unsere Ski nur die letzten Meter zum Gipfel tragen (1 Stunde, 420 hm). Im eisigen Wind verging uns schnell die Lust an einer Pause, weshalb wir uns für die Abfahrt in die Nordhänge der Grauen Wand fertig machten. Diese Abfahrt war der absolute Wahnsinn, ein Pulvertraum von der Einfahrt am Grat bis zum Abschwingen bei der Aufstiegsspur zur Torspitze (¼ Stunde).
Also wieder Felle drauf und der Spur zum Gipfel der Torspitze folgen (¾ Stunde, 360 hm). Hier fanden wir ein schönes, windgeschütztes Plätzchen an einem sonnigen Fels, damit wir ein gemütliches Bier und unsere Brotzeit genießen konnten (¾ Stunde).
Wenn man ein bisschen schaut, dann findet man eine ziemlich schöne Abfahrt in der felsigen Westflanke der Torspitze. Diese bescherte uns die dritte Pulverabfahrt an diesem Tag und das dritte mal die ersten Spuren. Erst weiter unten im Wald über der Melangalm wurde der Schnee, wie zu erwarten, ziemlich schwer und die restliche Abfahrt über die Melang nach Walchen zur Pflicht nach der Kür (1 Stunde, ↓1270 hm). Wobei, lieber schlecht gefahren als gut gegangen, Ski tragen mussten wir nämlich nur die letzten fünf Minuten bzw. drei kurze Stücke am Forstweg unter der Melang.

Was für ein schöner Tag, auch wenn der ursprüngliche Plan nicht funktionierte und die gesamte Tour hinterlegt war mit Maschinengewehr- und Granatwerferfeuer.

Sonntag, Februar 18, 2024

Powdertraum in Mundaun - 10.-17.02.2024

In den Faschingsferien durften wir wieder Chanti, Joël und Jari in Surcolm besuchen, mit dabei: die Knirschis. Portugal-Revival und Powder-Party!
Wobei, nach Powder sah es am Freitagabend, als wir ankamen, nicht aus. So schlimm wie letztes Jahr war es nicht, aber bei den Bedingungen hatte keiner wirklich Lust auf die Piste zu gehen. Also spazierten wir alle am Samstag nach Cuolm Sura (1 Stunde, 300 hm). Eine nette kleine Skitour für die Kids und bevor die Liveband in der Bar Muntaniala begann, drehten Stefan und ich noch eine Runde auf den Piz Mundaun (1¼ Stunde, 450 hm). Und siehe da, nordseitig fanden wir sogar ein bisschen flauschigen Pulver.
Der Nachschub kam dann in der Nacht auf Sonntag, so dass Stefan und ich zwei Tage lang das Gebiet mit unseren Boards unsicher machten. Jedes Mal wieder faszinierend, wie lange man hier noch frische Hänge einspuren kann, egal ob am Piz Mundaun, die Südrinnen vom Hitzegger oder die Nordflanke des Piz Sezner.
Die Woche über waren die Kids wieder in der Skischule Mundaun untergebracht, was uns Tagesfreizeit brachte. Am Dienstag lieferte ich die Kids in Valata ab und folgte dann Karin und Judith nach Cuolm Sura (¾ Stunde, 370 hm). Von dort drehten wir eine Runde zum Piz Mundaun. Während Judith und ich bei der Abfahrt die ersten Spuren in die Badewanne zogen, war Karin vernünftig und schonte ihr Knie mit der Pistenabfahrt. Und weil´s so schön war, gleich nochmal, diesmal aber ohne Karin (2x 1½ Stunden, 475 hm).

Der Piz ist zwar ganz nett, aber es war klar, dass nun auch eine richtige Skitour her musste. Mittwoch fuhren Judith und ich nach St. Martin und spazierten ratschend zur Vorderalp hinauf (1½ Stunden, 650 hm, 3,5 km). Diesen Teil der Tour kannten wir schon von unserer Tour auf den Piz Titschal vor zwei Jahren. Nun bogen wir aber nach Grienena ab und stiegen über das weite, kupierte Gelände direkt zum Piz Lad auf (2¼ Stunden, 700 hm, 4,5 km). Für die Abfahrt wählten wir das Inneralp Tal, wo wir die ersten Spuren in die perfekten Pulverhänge zogen. Als wir wieder zum Kamm über der Vorderalp querten, konnten wir der Polizei bei der Ausbildung mit dem Hubschrauber zusehen. Die Hänge zur Vorderalp, aber auch die weitere Abfahrt durch den Wald nach St. Martin hatten den Pulver immer noch konserviert und so machte sogar dieser letzte Teil der Tour richtig Spaß (1½ Stunden).

Stefan und ich hatten Anfang der Woche die Hänge am Grenerbarg bewundert und da er am Donnerstagnachmittag arbeiten musste, entschieden wir uns für diese, etwas kleinere Tour. Von Pradamaz aus zur Alp Prada zieht es sich zwar ein wenig und ist wegen dem Wildschutzgebiet (=Forststraßen hatschen) auch nicht lohnend (1½ Stunden, 600 hm, 4,5 km), aber spätestens nach der Bachquerung an der Alp Prada steht man in perfektem Skigelände. Auch hier, noch keine Spur. Wie schön es doch ist, Spuren zu können. Als Gipfel definierten wir die nördlichste Erhebung des Grenerbarg, weiter gehen macht skitechnisch einfach wenig Sinn (1¼ Stunde, 450 hm, 2,5 km). Nachdem wir auch abwärts die ersten Spuren gezogen und den Bach (mit leichtem Einbrechen) durchquert hatten, kam noch die Pflicht nach der Kür, der Forstweg durch den Wald und Bruchharschhänge nach Pradamaz (1 Stunde, 50 hm).

Freitag ist klassisch der Skirenntag in der Skischule, deshalb schnappte ich mir Joëls Ski und bretterte bis zum Skirennen am Nachmittag durchs Skigebiet. Macht durchaus auch Spaß. Und das schönste an dem Tag, nicht nur, dass Paul in seiner Gruppe gewann, ich war auch ein bisschen schneller als Karin. Okay, sie hat ein kaputtes Knie und war mit Tourenski unterwegs, aber ich war schneller.
Samstag verabschiedeten Knirschis sich, auf dem Heimweg wanderten sie aber noch mit Chanti und Jari in der Rheinschlucht. Karin und Anna gingen Rodeln nach Cuolm Sura und Paul und ich gönnten uns noch einen letzten gemeinsamen Snowboardtag.
Was für eine tolle Woche wieder mal. Da freuen wir uns gleich noch mehr alle zu Pfingsten am Atlantik wieder zu sehen.

Donnerstag, Februar 08, 2024

Ellmauer Halt mit Lena - 07.02.2024

Mittwoch, Lena hat Zeit, die Wettervorhersage ist gut, nur das mit dem Schnee ist noch so eine Sache, mit dem Nachschub hapert es nämlich. Aber wie schon in den Weihnachtsferien, kann man fehlenden Pulver auch mit Firn substituieren. Also eine südseitige Tour....wir dachten beide an den Ellmauer Halt, den hatten wir uns schon seit Jahren vorgenommen.
Um 8 Uhr starteten wir mit geschulterten Ski an der Wochenbrunner Alm. Im Wald unter der Gruttenhütte konnten wir dann endlich auf die Ski wechseln (½ Stunde, 200 hm) und so zogen wir gemütlich unsere Spur durchs Hochgrubachkar hinauf zum Brotzeitplatzl in die Rote-Rinn-Scharte (1½ Stunden, 800 hm). Die letzten 100 Höhenmeter stapften wir zum einen, da der Schnee hartgefroren war und zum anderen weil Lena einen Ski bei einer Spitzkehre verloren hatte. Zum Glück blieb er etwa 50 bis 100 Meter tiefer liegen. Lena entschied sich Zeit zu sparen und ihn nicht zu holen, sondern auch den zweiten zurückzulassen und erst beim Abstieg wieder einzusammeln.
Vom Brotzeitfels stiegen wir nicht weiter in die eigentliche Rote-Rinn-Scharte, sondern durch eine steile Rinne Richtung Norden zur Jägerwand hinauf. Am oberen Ende dieser Rinne begegneten uns zwei andere Begeher auf ihrem Weg herunter (½ Stunde, 125 hm). Nach einem kurzen Ratsch, deponierte ich meine Ski und wir stiegen in dem nun kombinierten Gelände weiter. Immer wieder wechselten sich seilversicherte mit seilfreien Passagen ab. Da einige Stellen mit Eis überzogen waren, waren wir froh Steigeisen und Pickel mit dabei zu haben. Durch den schneegefüllten Kamin stapften wir hinauf zur Babenstuber Hütte und dem Gipfel entgegen (¾Stunde, 195 hm). Im Gegensatz zum Sommer, ist die Passage oberhalb des Kamins relativ exponiert und verlangt trotz der vorhandenen Spur eine halbwegs sichere Steigeisentechnik.
Obwohl der Gipfel eine Wahnsinnsaussicht bietet und die Sonne immer noch schien, blies ein eisiger Wind, der uns eine Pause gehörig vermieste. Also schnell wieder hinunter, wobei schnell immer relativ ist, vor allem in diesem Gelände. Den Kamin umgingen wir über die Rissspur, wobei die letzten Meter vor der Rissspur relativ unangenehm zu gehen waren. Und so benötigten wir für den Abstieg zu meinen Ski länger als hinauf (1 Stunde). Während Lena ihren Abstieg durch die steile Rinne begann, machte ich mich für die Abfahrt bereit. Zum Glück war die Rinne gut firnig, aber nicht grundlos sulzig und so war ich wenige Minuten und einige gesprungene Schwünge später wieder am Brotzeitfels. Nun verfluchte Lena die Entscheidung die Ski zurück zu lassen und musste zu mir herunter stapfen. Von der Scharte runter ins Hochgrubachkar war der Schnee deutlich härter, was die Abfahrt zwar weniger angenehm machte, dafür aber den Abstieg für Lena, zusammen mit dem deutlich flacheren Gelände, massiv vereinfachte. Und siehe da, neben ihrem Ski, stand auch der zweite, der abgehauen war. Irgendein netter Skitourengeher hat in mit hinaufgebracht, vielen Dank!
Hier im Hochgrubachkar hatte es schön aufgefirnt und das weite Kar machte super Spaß zum Abfahren. Vorbei an der Gruttenhütte konnten wir mit nur einer kurzen Unterbrechung bis in den Wald über der Wochenbrunner Alm abfahren (1 Stunde). So beschränkte sich das Tragen nur mehr auf die letzten 100 Höhenmeter (¼ Stunde).

Was für eine schöne Tour. Tolle Bedingungen, gutes Wetter und nicht zu Letzt eine super Tourenpartnerin, so machen Mittwoche Spaß.

Montag, Februar 05, 2024

Ein Mittwoch auf den Isartrails und mit den Kids auf den Jochberg - 31.01./03.02.2024

Nachdem ich nach dem Wochenende mit den Jungs krank im Bett gelegen bin, Karin am Wochenende Dienst hatte und wir auf ein Begräbnis musste, der Schnee definitiv Nachschub benötigt und der Bus schon wieder in der Werkstatt stand, gings Mittwoch mit dem Bike auf die Isartrails. Im Gesamten eine 6 Stunden Runde (600 hm, 66 km). Zuerst fuhr ich auf der Ostseite bis südlich von Grünwald, dann zurück über die Grünwalderbrücke und zum Baierbrunner Downhill. Schließlich legte ich eine Mittagspause in der Arbeit ein und fuhr anschließen auf der Westseite zur Thalkirchner Brücke. Dort traf ich mich mit Max für eine zweite Runde. Diese nun in umgekehrter Richtung. Ein ziemlich cooler erster Trailtag, die Trails sind weitgehend frei, nur Richtung Schäftlarn liegen unglaublich viele Bäume.
Für das Wochenende hatten sich Karin mit Laura und Claudi zum gemütlichen Wandern im Allgäu verabredet (Arlberg im letzten Jahr) und die Kids und ich machten eine Wanderung auf den Jochberg. Von Urfeld gings gemütlich durch den Wald zum Gipfel hinauf (1¾ Stunden, 730 hm). Wirklich schön warm in der Sonne, nur der Wind im oberen Drittel war eisig. Auf der Wiese unterhalb des Gipfels ließ es sich aber in der Sonne aushalten und so machten wir eine ausgiebige Pause, bevor wir wieder zum Bus abstiegen (1 Stunde).
2024_02_03_Jochberg

Mittwoch, Januar 24, 2024

Peters Geburtstagstour - mit den Jungs auf den Heuberg - 20.01.2023

Ein Geburtstag ist eine super Gelegenheit, um wieder mal eine gemeinsame Tour mit den Jungs zu machen. So trafen wir (Peter, Hannes, Vladi, Matze, Ben und ich) uns in Walchsee. Nach einem relativ späten Start, weil wir im Münchner Skifahrerstau standen, ging es gemütlich ratschend zur Wolfingeralm und weiter über die tief verschneite Hageralm zum Heuberg hinauf (2 Stunden, 900 hm). Die paar Schritte vom Skidepot zum Gipfel gingen wir zu Fuß und dann hatten wir uns ein Bier bei bestem Kaiserpanorama verdient.
Die Abfahrt war überraschend gut, bis auf den letzten Waldgürtel, dort muss man tragen. Nach der Tour fuhren wir nach Seeon zu Camba, unser Geschenk an Peter, eine Brauereiführung, bevor wir den Tag bei Bier und Grillerei im  Hot Tub ausklingen ließen.

Ein sehr schöner Tag mit den Jungs und da wir Sonntag recht früh zu Hause waren, blieb noch Zeit, um auf die "gegen rechts" Demo zu gehen und eine Runde im Bach zu drehen. Vielleicht doch etwas viel, weil ab spätem Nachmittag lag ich dann mit Fieber und Schüttelfrost flach. Somit hatte sich dann auch meine Mittwochsplanung erledigt.

Mittwoch, Januar 17, 2024

Winkelkar vor der Schlechtwetterfront - 17.01.2023

Diesen Mittwoch hatten sowohl Max als auch Lena Zeit für eine Skitour. Sehr schön, also sammelte ich Max ein und wir trafen uns mit Lena und Ernst in Walchsee. Der Plan: eine kleine Runde ins Winkelkar und zwar bevor das schlechte Wetter aus Nordwesten durchschlägt. Bis zum Parkplatz ist genug Schnee, um mit den Ski loszugehen bzw. auch um abzufahren, nur im Wald sollte einem der Ski nicht allzu schade sein, weil ein paar Steine schauen schon raus. So gings gemütlich ratschend hinauf ins Winkelkar (1¾ Stunden, 825 hm). Pünktlich als wir oben ankamen, trübte es ein und begann zu schneien. Höchste Zeit uns aus dem Staub zu machen. Die Abfahrt war überraschend gut, wenn auch mit wenig Sicht. Und am Auto standen wir dann im Regen. Ich würde sagen, alles richtig gemacht. Lustige Runde mit den Dreien, so muss ein Mittwoch sein.
2024_01_17_Winkelkar

Sonntag, Januar 14, 2024

Familienaktion in der Wegscheid - 13.01.2024

Das ganze Wochenende Kaiserwetter, da müssen wir natürlich raus. Zumindest für einen Tag. Während es in München den ganzen Samstag neblig war, konnten wir in der Wegscheid die Sonne genießen. Und die Krönung, Karin und ich durften wieder mal als Paar eine kleine Skitour gehen. Die Kids genossen die Freuden des Liftfahrens und wir stiegen über die Aufstiegsspur zum Brauneck auf (2 Stunden, 825 hm). Nach einer kurzen, windigen und kalten Pause und einer eisigen Abfahrt, sammelten wir die Kids wieder am Draxlhang ein und besuchten Kathrin in Lenggries. Ein super schöner Tag und genug Natur, damit wir am Sonntag im sonnigen München etwas für die Kultur tun konnten.

Freitag, Januar 12, 2024

Auf und ab am Spitzingsee - meine Version der Rotwandreibn - 10.01.2024

Immer wieder Mittwoch. Und wenn man keinen Tourenpartner mitten in der Woche findet, dann halt alleine, dafür in ein Gebiet das man gut kennt. Also wieder mal rauf zum Spitzing. Diesmal mit fast perfektem Wetter, kalt und sonnig. Der Schnee war, je nach Exposition, noch fast so gut wie Montagabend, nur so einsam war es natürlich nicht. Trotzdem begegnete ich auf weiten Teilen meiner Tour niemanden und musste einige Höhenmeter selbst spuren.

So stieg ich auch alleine zum Jägerkamp auf (1¼ Stunde, 680 hm). Als die ersten Skitourengeher kamen, fuhr ich schon ein Stück Richtung Süden zum Waldrand ab. Süd- und südwestseitig hatte der Schnee definitiv gelitten. Also Auffellen und rauf zum Tanzeck, mal sehen ob es ost- bzw. nordostseitig besseren Schnee gibt (½ Stunde, 100 hm). Mit der Ruhe des Jägerkamp war es hier definitiv zu Ende. Für mitten in der Woche ging es hier fast zu wie am Stachus, also schnell runter zur Krottentaler Alm (¼ Stunde). Der obere Teil der Rinne war zwar ziemlich zerpflügt, aber gut, also ost- oder vielleicht sogar nordseitig bleiben!

Von steiler Ostseite gibt es am Raukopf jede Menge. Felle an die Ski und Abmarsch (½ Stunde, 260 hm). Hier war ich auch nicht alleine, aber zwei andere Tourengeherinnen sind schon okay. Hinunter zur Krottentaler Alm war ich wieder alleine und hier die erste richtig gute Abfahrt des Tages (¼ Stunde). Am Ende heißt es aber wieder Auffellen und so zog ich langsam und einsam meine Spur über die Bayerländer Hütte zum Taubensteinsattel und weiter zum Taubenstein (¾ Stunde, 315 hm). Am Lempersberg haben sich die Wildschutzgebiete verändert, man darf inzwischen auf den Gipfel und die direkte Ostflanke befahren. Unterwegs traf ich zwei Schneeschuhwanderer, die durch die neue Ausweisung der Wildschutzgebiete etwas verwirrt waren und den Weg (mit grünen Skitourenschildern markiert) zur Rotwand nicht fanden. Okay, so wie sie sich mit den Schneeschuhen bewegten, war es vielleicht besser, dass sie zum Taubensteinsattel zurückkehrten und somit ihre Tour verkürzten.

Am Gipfel des Lempersberg (½ Stunde, 180 hm) traf ich einen Skitourengeher, der, als er sah, dass ich die Ostflanke abfahren wollte, entschied auch den Schnee in der Ostflanke zu testen. Was soll ich sagen, die Abfahrt zur Kleintiefentalalm war definitiv die beste des Tages (¼ Stunde). An der Alm verabschiedeten wir uns. Er Richtung Taubensteinhaus, während ich zum Miesingsattel aufstieg und zur Großtiefentalalm abfuhr (½ Stunde, ↑160 hm, ↓200 hm). Gerade die Hänge unter der Nebelrinne waren der pure Skigenuss.

So weit östlich war ich im Rotwandgebiet noch nie, nicht mal damals mit Matze bei unserer Rinnen-Rotwandreibm. Wenn man schon mal hier ist, dann kann man auch den Auerspitz mitnehmen. Über den langen Nordhang, zwischen Sebaldstein und Ruchenköpfe, stieg ich zum Gipfel auf (½ Stunde, 310 hm). Der Hang sah ziemlich cool, wenn auch schon ein wenig zerfahren aus, aber der Tag neigte sich langsam dem Ende zu und es wurde Zeit wieder zurück zum Spitzingsee zu kommen. Der kürzeste Weg wäre nun über die Kümpfelscharte und den Miesingsattel. Nur blöd, dass die Rotwand fast am Weg liegt und ich an so einem Gipfel einfach nicht vorbeigehen kann. Also stieg ich von der Kümpfelscharte zum Rotwandhaus und weiter zur Rotwand auf (¾ Stunde, ↑200 hm, ↓140 hm). Rechtzeitig zum Sonnenuntergang. Nun konnte ich mir überlegen wie es weitergehen sollte. Entweder über die Rodelbahn zum Spitzingsee und entlang der Straße zurück zum Taubensteinparkplatz oder die Nordrinne hinunter ins Kleintiefental und von dort zum Taubenstein Sattel. Hell genug war es noch, also fiel die Entscheidung nicht schwer. Bis zur Einfahrt der Rinne musste ich den Grat Richtung Westen zu Fuß gehen, dann schnallte ich aber die Ski an und fuhr in die windgepresste, steile und exponierte Rinne ein. Die Rinne wird zur Mitte hin immer steiler und die Schneeauflage reicht im Moment gerade so. Mit jedem (gesprungenen) Schwung löste ich den oberflächlichen Schnee aus und zurück blieb der vereiste Grund. Gar nicht so nett, trotzdem kein wirkliches Problem und die Schwünge am unteren Ende der Rinne bis zur Kleintiefentaleralm konnten sich wieder sehen lassen (½ Stunde). Nun hieß es das letzte Mal Pflicht nach der Kür, auffellen und am Taubensteinhaus vorbei zum Taubenstein Sattel (¼ Stunde, 100 hm). An meine Lupine hatte ich in der Früh natürlich nicht gedacht und meine Notfunzel konnte ich zum Abfahren auch gleich im Rucksack lassen. Zum Glück reichte das Licht für die Abfahrt in den Lochgraben gerade noch so aus. Und im unteren Lochgraben hieß es dann Augen zu und durch, damit ich wieder wohlbehalten am Parkplatz ankam (¼ Stunde).

Was für eine coole Runde, sieben Gipfel, 2305 hm und achtmal Auffellen in 7 Stunden, da hatte ich mir mein Abendessen und ein TAB wirklich verdient. Und von den Krämpfen in den Oberschenkeln und Schienbeinen auf der Heimfahrt sprechen wir einfach nicht!

Dienstag, Januar 09, 2024

Brecherspitz mit Vladi - 08.01.2024

Durch das Sauwetter am Wochenende ist sogar in München wieder der Schnee eingekehrt. Auch der Spitzing liegt wieder unter einer dicken, winterlichen Schneedecke. Also genau die richtige Zeit für die erste Feierabendtour des Jahres. Vom Kurven Lift aus stiegen wir zum Vorgipfel des Brecherspitz auf (1½ Stunden, 550 hm). Die beißende Kälte hatte den Schnee wunderbar konserviert und wir fanden noch ziemlich viel unverspurtes Gelände am Rückweg zur Oberen Firstalm. Dort isst man nicht nur sehr gut, an Montagen ist es auch die einzige geöffnete Gaststätte im Gebiet.

Ein sehr schöner Start in die Abendskitourensaison.



Samstag, Januar 06, 2024

Neues Jahr im BGL und eine Firnrunde im Koasa und im Heutal - 01.-05.01.2024

Neues Jahr, neues Glück. Über Nacht hatte es ein bisschen Niederschlag gegeben. Im Tal aber leider nur als Regen, so schulterte ich meine Ski und wanderte bis zur Kreuzung Talabfahrt/Sillbergstraße (¾ Stunde, 350 hm). Ab da konnte ich nicht nur auf Ski weitergehen (¾ Stunde, 300 hm), sondern es hatte auch 2 bis 3 Zentimeter Neuschnee draufgelegt. Der Schnee reicht mit Müh und Not bis zum Beschneiungsteich. Dort hieß es Auffellen und noch zweimal auf den Götschen (2x 50 Minuten, 420 hm). Nach der letzten Runde kamen die Ski endgültig auf den Rucksack und im Laufschritt ging es zurück heim.
Dienstag fühlte sich Karin zum ersten Mal wieder fit genug, um sich ein bisschen zu bewegen. Wir packten Paul ein und von Hinterbrand stiegen wir zum Klaus Maxei auf (2 Stunden, 430 hm). Da der obere Teil des Jenner kein offizielles Skigebiet mehr ist, sondern nur noch eine Skiroute, ist auch die Sperrung des Verbindungswegs in den Mitterkaserkessel obsolet. Damit hat sich der lange Nutzungsstreit am Jenner auch gelöst. Die Abfahrt ist eher ein Hängen und Würgen und wie am Götschen ist es auch hier besser den Steinski zu nutzen. Zurück in Hinterbrand (½ Stunde, 20 hm) gings noch zum Entspannen in die Watzmann Therme. Sozusagen die Karotte, um Paul für die Skitour zu ködern.

Unsere traditionelle Weihnachts(ski)tour (2021, 2019, 2018, 2017, 2016, 2015) verschoben wir diesmal ins neue Jahr. Letztes Jahr war sie wegen des fehlenden Schnees zu einer Wanderung geworden, bzw. für mich wegen meiner Lungenentzündung komplett ausgefallen. Diesmal aber lag ausreichend Schnee und ich war fit genug. In etwas reduzierter Zusammensetzung (Hannes, Hannes und Martin) trafen wir uns am Parkplatz in Hüttling. Obwohl es bei meinem Start im BGL geschüttet hatte, begrüßte uns hier die aufgehende Sonne und ein strahlend blauer Himmel. Gemütlich ratschend folgten wir den Spuren entlang des Grabens und durch den Wald bis zur Regalm. Von Anfang an im Blick, unser Ziel, der Herrenstein. Bei der Regalm beginnt der 500-Höhenmeter Abschlusshang bis unter den Herrenstein, wo wir in der Sonne eine gemütliche Pause einlegten (2½ Stunden, 1020 hm). Die Abfahrt war dann ganz passabel und nur unten mussten wir ein paar Meter tragen (¾ Stunde). Wobei es aber, im Gegensatz zu letzter Woche, schon recht weich war, zum Glück aber noch nicht ganz durchgesulzt. Alles in allem eine Traumtour, an einem super Tagele mit eine super netten Gruppe.

Nachdem Donnerstag unser Bus in der Werkstatt stand und es den ganzen Vormittag wie aus Eimern schüttete, trafen sich Peter und ich erst am Freitag für eine Skitour im Heutal. Vom Parkplatz am Heutalbauern stiegen wir, teilweise Ski tragend, zur Hochalm auf (¾ Stunde, 400 hm). Dort entschieden wir uns für den ersten Gipfel, das Sonntagshorn (1961 m). Über einen Graben und den schönen, aber leider total vereisten Gipfelhang zogen wir unsere Spur hinauf (1 Stunde, 550 hm). Die Abfahrt zurück zur Hochalm war leider eher Kategorie 2 Spaß (½ Stunde), aber für uns kein Grund den Tag zu beenden. Felle wieder an die Ski und hinauf zum Hirscheck (1883 m). Beim Aufstieg (1 Stunde, 460 hm) kam sogar kurzzeitig die Sonne heraus und in diesen Hängen hatte sich auf dem harten Untergrund eine flauschige Triebschneeschicht gesammelt. So machte die Abfahrt (20 Minuten) deutlich mehr Spaß als nebenan am Sonntagshorn. Nach einer kurzen Pause hieß es wieder Auffellen und zu unserem letzten Gipfel aufsteigen, dem Peitingköpfl (1720 m), von dem man dann etwas direkter abfahren kann  (¾ Stunde, 290 hm). Und siehe da: die Abfahrt zurück zur Rodelbahn war richtig gut. Ganz runter zum Heutalbauer musste man zwar ein bisschen auf Steine achtgeben und dreimal kurz tragen, aber lieber schlecht gefahren als gut gegangen (½ Stunde). Ein schöner, etwas längerer Tag mit Peter, fast wie früher.

Und so ging für uns auch schon die Woche im BGL zu Ende, schön wars, mehr Schnee ist jetzt aber wünschenswert.

Sonntag, Dezember 31, 2023

Ende des Jahres am Rauhen Kopf - 31.12.2023

Wie die letzten Jahre landeten wir für Silvester im Berchtesgadener Land. Auch hier ist die Schneelage eher bescheiden, deshalb ließ ich für die Jahresabschlussrunde die Ski im Bus und stieg zu Fuß auf den Rauhen Kopf (1¾ Stunde, 1020 hm). Und wie beim letzten Mal, schaffte ich es gerade so wieder runter, bevor es stockdunkel war (1 Stunde, 50 hm).

Irgendwie war dieses Jahr wieder etwas krankheits- und verletzungsgeprägt. Inzwischen kommt es mir vor, solche Jahre häufen sich, umso älter wir werden. Anfang des Jahres (bzw. Ende letzten Jahres, deshalb gab es da auch keine Jahreszusammenfassung) lag ich fast einen Monat mit einer Lungenentzündung flach und direkt danach erwischte ich noch COVID. Im Februar passierte Karin ein Missgeschick mit ihrem Knie, dann im Oktober die klassische Wiesngrippe und nun Ende des Jahres liegen Karin und Anna noch mit Influenza flach. Jetzt reichts dann aber auch. Für die Berge blieb aber nicht nur wegen der gesundheitlichen Einschränkungen weniger Zeit als sonst, mich spannte die Arbeit recht gut ein. Auch wenn mir die zwei USA Reisen viele coole Möglichkeiten boten (NASA und Hueco Tanks, Niagara und Eternal Flame), so waren sie doch vor allem anstrengend. Auch unsere Urlaube waren dieses Jahr fern der Berge (Fuerte und Dänemark), trotzdem gab es ein paar schöne Wanderungen in der Schweiz oder den Dolomiten und mit der Ostwand im September gelang mir ein ganz besonderes Berchtesgadener Schmankerl. Alles in allem waren wir 48120 hm in den Bergen unterwegs, davon 20035 hm mit den Ski und 3300 hm mit dem Bike.

Wir wünschen euch allen von Herzen ein gutes und gesundes neues Jahr und vielleicht treffen wir uns ja irgendwo in den Bergen.


Samstag, Dezember 30, 2023

Skifahren in Hochfügenund Alpbach, Skitour aufs Wiedersbergerhorn und Firn im Kaiser - 27.-30.12.2023

Leider hatte es Karin und Anna über Weihnachten ziemlich mit Fieber und Husten erwischt, so traten nur Paul und ich die Reise ins gelobte Land an. Von den Massen an Schnee, die Anfang Dezember gefallen waren, ist aber leider auch hier nicht mehr viel über. Deshalb hieß es für Paul und mich etwas höher hinaus zum Skifahren, nach Hochfügen. Die Pisten sind gut in Schuss, aber abseits hat in der Höhe der Wind recht stark gearbeitet und so sind auch dort viele Rücken und Kämme einfach schneefrei und die Schneequalität ist unterirdisch.
Mit diesem Hintergrund planten Hannes, Phillip und ich für den nächsten Tag eine kleine Tour mit Piste für die Abfahrt. Das Wiedersbergerhorn über die Skiroute von Inneralpbach bietet sich da an. Gemütlich stiegen wir zum Gipfel auf (2½ Stunden, 1100 hm) und fuhren dann über die Talabfahrt zurück zum Auto.
Da das Wetter deutlich besser als vorhergesagt war, versuchte ich am Freitag mein Glück auf einem großen Kaiser-Klassiker, dem Kübelkar. Die Nacht war zwar weitgehend klar, leider zogen vormittags einige Wolken durch, weshalb der erhoffte Firn beim Aufstieg zum Ellmauer Tor ausblieb. Selten war ich so froh um meine Harscheisen. Direkt unterhalb der Steilstufe des Goinger Halts machte ich Skidepot (1¾ Stunden, 980 hm) und stapfte die gute Spur zum Hinterer Goinger Halt hinauf (¼ Stunde, 140 hm). Steigeisen benötigt man im Moment nicht, man sollte aber halbwegs sicher auf den Skischuhen stehen und nicht zu ängstlich sein. Inzwischen hatte die Sonne sich durchgesetzt und so machte die Pause am Gipfel um einiges mehr Spaß. Der Abstieg zu den Ski und das Abfellen in dem steilen, gefrorenen Hang waren eher Kategorie 2 Spaß, aber die Abfahrt, die je nach Exposition schon schön aufgefirnt hatte, zauberte mir ein fettes Grinsen ins Gesicht (½ Stunde). Trotz der Schleierwolken waren um 11 Uhr die Osthänge schon schön firnig und in der Südexposition hatte sich schon eine dünne, weiche Schicht gebildet, eine halbe Stunde später wäre es vielleicht ein bisschen besser gegangen, aber auf die Menschenmassen, die sich nun durch das Kübelkar schoben, hatte ich keine Lust. Eine unverhofft tolle Tour und das Ambiente bei Kaiserskitouren ist eh immer der Wahnsinn, aber eine kleine Berichtigung, Lukas Ruetz hat natürlich Recht, Firn war das nicht sondern nur aufgeweichter Altschnee (wie er in seinem neuen Schneebericht schön erklärt).
Samstag nutzen Paul und ich dann noch das perfekte Wetter für einen halben Skitag in Alpbach, bevor wir wieder zurück zu unseren kranken Mädels fuhren.

Mittwoch, Dezember 20, 2023

Lacherspitz - 20.12.2023

Mein vierter Skitourenmittwoch und immerhin der dritte mit schlechtem Wetter. Sehen wir mal, wie das so weiter geht. Diesmal startete ich etwas später von der Sudelfeldstraße zum Lacherspitz (1½ Stunden, 700 hm). Durch die relativ hohe Lage regnete es zumindest nicht, angenehm ist aber auch etwas anderes. Deshalb kehrte ich am Weiterweg zur Kesselwand um (¼ Stunde, 50 hm) und sah zu, wieder zurück zum Auto zu kommen. Wegen der Abfahrt muss man so eine Tour im Moment übrigens auch nicht gehen, aber wie heißt die Devise? Hauptsache draußen!

Sonntag, Dezember 17, 2023

Brauen im Chiemgau und Skitour mit dem Töchterchen am Spitzing - 15.-17.12.2023

Freitag war es endlich so weit, der Braukurs bei Camba Bavaria, den wir Vladi zum Geburtstag geschenkt hatten, fand endlich statt. Was soll ich sagen, sehr cool und dass wir am Samstag nur Sauna und keine Tour schafften sagt eigentlich genug.
Sonntagnachmittag unternahmen dann Anna und ich noch eine kleine Skitour am Spitzing. Vom Taubensteinparkplatz stiegen wir zur Schönfeldhütte, bzw. etwas oberhalb zu ein paar Felsen auf (1 Stunde, 370 hm). Die Pause hielt sich eher in Grenzen, da die Sonne unterging und wir versuchten, nicht nur im letzten Licht zum Parkplatz zurück zu kommen, sondern vor allem bevor es überfror.
Eine sehr schöne kleine Tochter-Vater-Tour und am Heimweg sammelten wir noch Karmapunkte, als wir ein paar Wanderer/Tourengeher vom Spitzingsattel nach Neuhaus mitnahmen, der Bus war nämlich schon voll gewesen.

Mittwoch, Dezember 13, 2023

Eine kleine Runde aufs Brauneck - 13.12.2023

Am Wochenende hatten die Kids und ich schon unseren ersten Skitag. Am Spitzing genossen wir die Sonne und den Schnee, während Karin leider krank zu Hause lag. C’est la vie.
Wegen des Regens Anfang der Woche und dem herrschenden Tauwetter, war dann diesen Mittwoch nur an eine Pistenrunde zu denken. Zumindest, wenn man nicht an den Alpenhauptkamm fahren will. So stieg ich vormittags die Aufstiegsspur durch den Wald zum Brauneck auf (2 Stunden, 825 hm). Die Abfahrt über die Piste ist noch recht passabel, es sollte aber langsam wieder kalt werden, wenn das so bleiben soll. Das Wetter hatte gehalten und so begann es erst am Weg nach Hause wieder zu regnen.
2023_12_13_Brauneck

Samstag, Dezember 09, 2023

Nikolaus am Feldalphorn - 06.12.2023

Immer wieder mittwochs … diesmal mit Lena und ihrer Schwester Kathi. Die beiden Konditionsmonster (darum nenne ich sie nur noch die Monster-Schwestern ;) nicht böß gemeint) nahmen mich mit in die Wildschönau. Kurz hinter der Schwarzenau parkten wir und es ging moderat hinauf über die Hänge, Waldschneisen und Almwiesen des Feldalphorns (2 Stunden, 970 hm). Leider saßen wir damit auch mitten im Nebel, zumindest war es nicht kalt. Und dieses nicht kalt war auch das Problem. Im oberen Bereich - wir erinnern uns: es war neblig - war der Schnee noch ziemlich gut, dafür die Sicht miserabel. Unterhalb der Nebelgrenze war das Licht zwar etwas diffus, aber das Fahren machte richtig Spaß. Und dann, ab dem Mittelteil, hatte es leider einen Deckel gebildet. Unter diesen Gesichtspunkten verzichteten wir auf einen zweiten Aufstieg und fuhren Heim, den Junior von der Kita abholen und, wie in meinem Fall, in die Werkstatt, denn die Bremsen unseres Buses hatten etwas Liebe nötig.
Trotz des Wetters ein sehr netter Vormittag, den ich gerne wiederholen würde, falls die Beiden mich wieder mitnehmen.
2023_12_06_Feldalphorn

Sonntag, Dezember 03, 2023

Schwabinger Reibn und Wallberg - Flockdown in Bavaria - 02./03.12.2023

Normalerweise witzeln wir ja immer, dass das öffentliche Leben in München bei drei Flocken Schnee zusammenbricht. Die Menge, die Donnerstagnachmittag, Freitagabend und den ganzen Samstag runter kam, war aber schon einigermaßen beeindruckend. So war es wahrscheinlich ganz gut, dass das Skitourenauftaktwochenende von Peter, Vladi und mir ins Wasser gefallen war. In den Bergen hatte es sowieso weitgehend Lawinenwarnstufe 4.
Für Lawinengefahr reicht der Schnee in München natürlich nicht aus, für die "Schwabinger Reibn", also mehrmals auf den Luitpold Hügel hinauf und wieder hinunter, aber schon. Anna und ich mit den Tourenski, Paul mit dem Snowboard und seinem Skiböckl. Eine Wahnsinnsgaudi, nur schade, dass Karin wieder arbeiten musste.
Sonntag dann wolkenloser Himmel. Ziemlich früh, also bevor der gemeinen Münchner auf die Idee kommt die Straßen gegen Süden zu verstopfen, startete ich zum Wallberg. Auch wenn ich die Tour nicht mehr so oft wie früher gehe, schön ist sie immer wieder, vor allem wenn zum Gipfel noch keine Spur führt (1¾ Stunde, 1000 hm). Bei der Abfahrt bog ich diesmal bei der Hintermaueralm nach Westen ab und traf nach ein par schönen Hängen auf die Gondelbahntrasse. Von dort dann über eine Rinne bis ins Bachbett neben der Skiabfahrt. Der Glaslhang war schon recht arg zerfurcht von den Freeridern, die den Neuschnee und die Gondelbahn genutzt hatten, so war ich ganz froh im oberen Teil die vierte oder fünfte Spur in die Hänge gezogen zu haben.
Eine schöne Vormittagsrunde und weil ich früh genug wieder zu Hause war, konnte ich Karin und die Kids am Nachmittag auch noch zur EOFT begleiten.

Freitag, Dezember 01, 2023

ISPO und Tanzeck; weil Mittwoch ist der (ab jetzt) nie da - 29.11.2023

Diesen Winter, zumindest bis Ende Februar, wird es bei mir heißen: Mittwoch ist er nie da. Endlich habe ich einen Plan wie ich meine Überstunden ein bisschen verringern kann. Und dieser Plan soll vor allem meine Skitage in dieser Saison erhöhen.
Gestern begann ich damit. Zuerst besuchten Karin und ich noch die ISPO, allerdings spazierten wir nur kurz drüber und trafen den ein oder anderen Bekannten. Mittag hieß es für mich dann ab zum Spitzing. Mit Max stieg ich vom Taubensteinparkplatz zum Tanzeck auf (1½ Stunden, 600 hm). Der Sattel ins Krottental ist, wie so oft, total abgeblasen, in der steilen Rinne weiter rechts liegt aber genug Schnee, um ohne Steinkontakt seine Schwünge bis zum Forstweg hinunter zu ziehen (½ Stunde). Da wir relativ spät gestartet waren, wurde es beim Aufstieg zum Taubensteinsattel schon etwas dämmrig (½ Stunde, 250 hm), aber die Abfahrt durch den Lochgraben, zurück zum Auto, schafften wir gerade noch ohne Lampen (½ Stunde).

Was für eine schöne erste Skitour. Das Gehen (und Fahren) mit Max hat super viel Spaß gemacht und der Schnee (Menge wie auch Qualität) ist extrem gut für die Jahreszeit. Steinski benötigt man definitiv nicht mehr.

Sonntag, November 12, 2023

Eine Woche in Tonawanda - Eternal Flame, Delaware Park, Niagara und Toronto - 06.-10.11.2023

Nach unseren sehr gemütlichen Herbstferien zu Hause, hieß es für mich wieder ein paar Tage meine Kollegen in Upstate New York besuchen. Wie auch beim letzten Mal, im Frühjahr, nutzte ich die Feierabende, um die Umgebung zu erkunden und ein paar nette Wanderungen zu unternehmen.
Die herbstliche Stimmung konnte ich im Chestnut Ridge Park bei einer Wanderung zum Eternal Flame Fall genießen. Über den Eternal Flame, Boy Scout und Ward Hill Trail drehte ich dabei eine schöne, einsame Runde durch den herbstlich gefärbten Wald (1½ Stunden, 130 hm, 7 km).
Einen Abend verbrachte ich bei strömendem Regen im Delaware Park, mit einer Runde um den Hoyt Lake (¾ Stunde, 4 km), bevor ich mich im Buffalo History Museum wieder trocknete und aufwärmte.
Und am Ende besuchte ich natürlich auch wieder die Niagara Fälle, diesmal sogar bei Tageslicht. Im Niagara Falls State Park unternahm ich einen kleinen Spaziergang von Goat Island über Luna Island und Green Island zum Prospect Point und zurück (1 Stunde, 4 km). Auf der kanadischen Seite sah ich noch am Morgen meiner Heimreise vorbei, bevor ich Peter in Toronto traf. Dort lieh er mir sein Rad, damit ich eine kleine Sightseeing Tour durch die Stadt drehen konnte. Das erweitert den Sightseeingradius doch ungemein und so sah ich das ROM, das Hart House (University of Toronto), Dundas Square und Kensington Market (2 Stunden, 15 km). Eine coole Stadt, in der wir das letzte Mal noch vor den Kids waren.

Wieder mal eine recht anstrengende, aber auch coole Woche bei meinen amerikanischen Kollegen.

Montag, Oktober 30, 2023

Zu viert der Hexe auf die Nase - abendlicher Großer Rotofenturm und Rauher Kopf Runde - 28.29.10.2023

Im September war Anna mit mir schon auf dem Signalkopf (Brust der Hexe). Damals hatten wir ein paar Kletterer auf der Nase gesehen und Anna hatte von sich aus den Wunsch geäußert das nächste Mal auch dort hinauf zu klettern. Gesagt getan, aber warum nicht als Familie? So brachen wir zu viert vom Parkplatz in Hallthurm auf. Da Paul und Karin das kleine Steiglein hinter dem Sozialpädagogischen Zentrum noch nicht kannten, stiegen wir über dieses zum Rotofensattel auf (1¾ Stunde, 600 hm). Nach einer kurzen Pause gings zum Einstieg der Berchtesgadener Rinne (¼ Stunde, 50 hm) und über diese in zwei Seillängen auf den Gipfel (1¼ Stunden, 70 hm).
Da wir ziemlich spät gestartet waren, ging nun langsam die Sonne unter und für uns hieß es schnell abseilen, so lange es noch hell war (1¼ Stunden). So ging es im letzten Licht zurück über den Rotofensattel (¼ Stunde, 50 hm) und im Stockfinsteren den Normalweg zum Parkplatz hinunter (1 Stunde).

Sonntagnachmittag drehte ich dann noch eine kleine Runde auf den Rauhen Kopf (1:18:46, 1020 hm, nur knapp langsamer als meine „Bestzeit“). Von Karins Eltern über den Blitzweg zur Kastensteiner Wand (18 Minuten, 170 hm), weiter zum Blaues Kastl (24 Minuten, 375 hm), auf den Grat (29 Minuten, 380 hm) und zum Gipfel (7 Minuten, 95 hm).
Im Abstieg besuchte ich noch den Kleiner Rauher Kopf (¼ Stunde, 20 hm), bevor es wieder nach Hause ging (¾ Stunde, 50 hm). Wie immer eine lustige kleine Runde und der Blick über das herbstlich, bunte BGL ist einfach schön.

Samstag, Oktober 28, 2023

Kleiner Lagazuoi und Hexenstein - ein Wochenende am Falzarego- und Valparolapass - 21./22.10.2023

Nach der Neffe-Onkel-Tour Ende September auf den Lagazuoi war klar, hierher müssen Paul und Anna auch. Da wir aber nach der Wiesn ein wenig kränkelten, warteten wir noch zwei Wochenenden, bis es nun, Ende Oktober, so weit war. Am Samstagmorgen starteten wir zu nächtlicher Stunde, um dem Verkehr am Brenner zu entgehen und genug Zeit am Berg beziehungsweise im Freilichtmuseum zu haben.
Wie schon mit Jamie, parkten wir am Falzaregopass und stiegen über den Kaiserjägersteig zum Gipfel des Kleinen Lagazuoi auf (3½ Stunden, 710 hm). Diesmal erkundeten wir aber nicht nur die Stollen im Steig, sondern auch die Vonbank-Stellungen, wie auch die Vonbank-Stollen am Fuß der Südwand. Die ziehenden Nebel und der immer wieder einsetzende leichte Schneefall tat das übrige, um eine beeindruckende und beklemmende Stimmung zu erzeugen. Da das Wetter, im Gegensatz zum letzten Mal, nicht zu einer Pause am Gipfel einlud und auch die Hütte bereits geschlossen hatte, stiegen wir direkt zum Einstieg des italienischen Stollen auf der Vorkuppe ab. Durch diesen, mit all seinen Abzweigen, Stellungen und Räumen, gelangten wir auf den Beginn des Martini-Bands, dem wir bis zu den ausgebauten Mannschaftsunterkünften folgten (2 Stunden, 100 hm). Anna und Karin legten hier, im Windschutz des Bandes, eine Pause ein, während Paul und ich noch den italienischen Gegenminenstollen erkundeten. Nun hatten wir aber wirklich jeden Winkel des Berges erkundet und so konnten wir endlich den Abstieg zum Pass antreten. Dass wir inzwischen alle etwas müde waren, zeigte sich, weil keiner mehr Lust hatte, kurz vor dem Pass, ein paar Meter neben dem Weg zu den Öllacher-Stellungen aufzusteigen, um diese zu erkunden (1¾ Stunden, 100 hm).
Müde und durchgefroren wärmten wir uns bei einem Abendessen im Rifugio Valparola auf, bevor wir uns ein gemütliches Schlafplätzchen mit dem Bus suchten.

Über Nacht hatte es die umliegenden Gipfel ein wenig angezuckert, was bei Sonnenaufgang eine noch schönere Stimmung zauberte. Nach dem Frühstück sahen wir uns das Museum im Werk Tre Sassi an, bevor wir durch den Goinger-Stollen zu den Goinger-Stellungen am Südostgipfel des Hexensteins gelangten (1¼ Stunden, 160 hm). Auch hier gab es für die Kids wieder jede Menge zu erkunden (¼ Stunde, 30 hm). Als die Neugierde gestillt war, stiegen wir entlang der Südwand des Hexensteins zum Einstieg der Ferrata Sottotenente Fusetti ab (½ Stunde, ↑20 hm, ↓130 hm). Ein wirklich netter, einfacher Steig (B/C) der von einer Einheit der Alpini-Brigade erschlossen wurde, auf der Suche nach den Überresten des Unterleutnant Mario Fusetti, der mit einem Trupp über diesen Weg den Gipfel des Hexensteins, zumindest kurz, erobert hatte (1 Stunde, 150 hm). Da Karins Knie sich wieder meldete, trennten wir uns hier. Karin stieg zum Bus ab, während wir anderen drei durch die Laufgräben und Stellungen zum Gipfel des Hexensteins (Sasso di Stria) aufstiegen (¾ Stunde, 150 hm). Wir vertilgten die Reste unserer Brotzeit und genossen die Sonne, die durch den Nebel spitzte. Und dann hieß es nur noch durch die Gräben zum Bus absteigen (½ Stunde), wo Karin schon auf uns wartete.

Ein super spannendes und schönes Wochenende, wieder mal ein kleines Abenteuer als Familie. Auf dem Heimweg besuchten wir noch kurz die Innsbrucker und ich konnte mir meinen Preis als Tagessieger bei der Hang-Challenge im Base-Five abholen, bei der ich letztes Wochenende ganz zufällig beim Base-Five-Festival teilgenommen hatte.

Dienstag, Oktober 03, 2023

Arzler Alm Trail, Kleiner Lagazuoi und Katzenkopf - 29.09.-01.10.2023

Zum Geburtstag hatte ich Jamie eine Wanderung auf den Spuren der Alpenfront des 1. Weltkriegs geschenkt. An diesem Wochenende sollte es so weit sein und da Karin und Anna unterwegs waren, fuhren Paul und ich schon Freitagnachmittag nach Innsbruck und nutzten das gute Wetter, um den Arzler Alm Trail zu shredden. Das erste Stück, aus der Stadt hinaus, kürzten wir mit der Hungerburgbahn ab, danach hieß es aber selber treten. Wobei die Steigung über die Forststraße zur Arzler Alm relativ moderat ist und man schnell zu seinem wohlverdienten Augustiner kommt (½ Stunde, ↑200 hm, 3 km). Der Arzler Alm Trail selbst ist ziemlich cool, nie zu schwer, aber trotzdem mit einigen technischen Passagen. Die Sprünge kann man immer umfahren. So leitet der Trail über Wurzeln und Steine in zig Anliegern direkt hinunter nach Mühlau (½ Stunde, ↓500 hm, 5 km), von wo aus man in 10 Minuten zurück in der Stadt ist. Eine wirklich spaßige Abendrunde und Paul haut sich inzwischen ohne Rücksicht auf Verluste auch die steilsten Passagen hinunter.
Samstag gehörte dann dem Neffen-Onkel Gespann. In aller Frühe ging es auf den Falzaregopass (2105 m), wo die Wanderung auf den Kleinen Lagazuoi (2778 m) startet. Direkt vom Parkplatz führt der Weg der Skipiste entlang zum Lagazuoi. Nach wenigen Minuten zweigt der Zustieg zum sogenannten Kaiserjäger Steig ab, ein einfacher Klettersteig, der im 1. Weltkrieg als Versorgungsweg für die österreichischen Stellungen diente. Über die ausgedehnten Schuttfelder unter den Südwänden des Lagazuoi (von den vier österreichischen Minensprengungen) steigt man bis zum Einstieg des eigentlichen Steigs auf (¾ Stunden, 350 hm). Trotz der Höhe, waren wir froh so früh gestartet zu sein, denn schon nach wenigen Minuten stand uns der Scheiß auf der Stirn, da die Sonne von keinem Wölkchen verdeckt wurde. Der Steig ist ein klassischer Dolomiten-Ferrata, ein etwas ausgesetzter Weg mit einigen Seilversicherungen und einer Hängebrücke über eine Schlucht. Immer wieder trifft man auf Stollen und Stellungen, bevor man den Grat wenige Minuten westlich des Gipfels des Kleinen Lagazuoi erreicht (1¼ Stunden, 350 hm). Hier auf dem Gipfel hatte sich Jamie eine Pause verdient und da es erst 10 Uhr war, hatten wir reichlich Zeit die umgebenden Berge zu betrachten, zu jausnen und uns auszuruhen. Vom Gipfel erreicht man in wenigen Minuten die Bergstation der Seilbahn und den Abzweig unseres Abstiegs, den italienischen Minenstollensteig (¼ Stunden, ↓50 hm). Dabei durchquert man ein Schuttfeld, das durch eine italienische Minensprengung entstanden ist und in dem sich noch österreichische Stellungen befinden. Durch den (Schulter)Stollen erreicht man die Vorkuppe mit den italienischen Stellungen. Hier kann man sich viele der Kavernen und Stollen ansehen und ein gutes Gefühl für das harte Leben an der Gebirgsfront bekommen. Der Schulterstollen mündet weiter unten wieder in den Spiralstollen (den man auch zum Abstieg nutzen kann). Dort zweigt auch das Martini-Band ab (¾ Stunden, ↑30 hm, ↓350 hm). Auf diesem Band, etwa in der Mitte der Südwand, hatten sich die italienischen Alpini eingegraben und bekämpften die österreichischen Kaiserjäger am Valparolapass (Vonbank-Stellungen) und am Hexenstein (Goinger-Stollen). Die vier Minensprengungen der Kaiserjäger sollten dies unterbinden, allerdings erfolglos. Jamie legte eine Pause ein, während ich das Martini-Band und den Gegenminenstollen erkundete (¾ Stunden, ↑150 hm). Vom Beginn des Martini-Bandes sind es nur noch ein paar kurze Stollenpassagen bis hinunter zum Normalweg, über den man wieder zum Falzarego absteigt (¾ Stunden).

Da Jamie etwas müde war, legte er sich im Bus am Valparolapass (2168 m) hin und ich drehte noch eine kleine Runde auf den Hexenstein (2477 m). Der Hexenstein (Sasso di Stria) und vor allem der Südsattel dienten den Kaiserjägern als Bollwerk, um ein Durchkommen der italienischen Truppen am Falzarego und über die Dolomitenstraße zu unterbinden. Von den harten Kämpfen zeugen die vielen Lauf- und Schützengräben, sowie Stollen und Stellungsanlagen in und auf dem Berg. Der Weg führt vom Parkplatz am Valparola, direkt hinter dem Museum Festung Tre Sassi, über und durch die Befestigungsanlagen hinauf auf den Gipfel des Hexensteins (35 Minuten, 300 hm). Von dort hat man einen Wahnsinnsausblick zum Lagazuoi, aber auch nach Cortina, den Cinque Torri, der Dolomitenstraße, dem Col di Lana, der Marmolata und dem Sellastock. Es wird schnell klar, warum die österreichischen Kaiserjäger diese Aussichtskanzel so verbissen verteidigt haben. Als ich wieder am Bus ankam (20 Minuten), gabs noch einen Kaffee und wir besuchten das Museum im Forte Tre Sassi, bevor wir wieder nach Innsbruck zurückfuhren.

Sonntag ließen wir das Wochenende alle gemeinsam im Bikepark Katzenkopf in der Leutasch ausklingen (6x, ca 1400 hm). Genau wie der Rest des Wochenendes: sehr cool, auch wenn wir Pauls Reifen flicken mussten und Paul und ich am Ende das letzte Stück unseren letzten Trails runterschieben mussten, weil Pauls Reifen schon wieder platt war.